Papst Franz kritisiert MAFIA

Juni 22, 2014

Lichtgeschwindigkeit 4564

Sonntag, 22. Juni 2014

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In verschiedenen Übersetzung soll der Katholik, Papst Franz, die italienische Mafia scharf kritisiert haben. Teilweise klingt es, als habe der Papst Mafiamitglieder und die Mafia insgesamt exkommuniziert.

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Andererseits, so steht es in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und bei faz.net, klingt das etwas anders, faz.net 22. Juni 2014:

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Papst Franziskus hat Italiens Mafiosi als „Anhänger des Bösen“ bezeichnet. „Diejenigen, die den falschen Weg wählen, wie auch die Mafiosi, sind nicht in der Kommunion mit Gott. Sie sind exkommuniziert“, sagte der Papst am Samstag bei einem Besuch in der süditalienischen Region Kalabrien.

Wenn die Bewunderung für Gott durch die Bewunderung für das Geld ersetzt wird, dann öffnet sich die Straße der Sünde, der Eigeninteresse und der Unterdrückung“, sagte der Pontifex in Sibari vor tausenden Menschen. Er rief die Jugendlichen auf, den Versuchungen des schnellen Geldes zu widerstehen.“

Woanders steht: „Papst Franziskus hat die italienische Mafia scharf kritisiert. „Jene, die in ihrem Leben dem Pfad des Bösen in solch einerForm folgen wie es die Mafiosi tun, leben nicht in Verbundenheit mit Gott. Sie sindexkommuniziert”, sagte das Oberhaupt der Katholischen Kirche am Samstag vor zehntausenden Menschen im italienischen Sibari.

Dieses Übel muss bekämpft werden, es muss aus dem Weg geschafft werden. Wir müssen „Nein” dazu sagen.” Die Kirche werde ihre ganze Kraft einsetzen, um Organisierte Kriminalität zu bekämpfen. …Papst Franz sagte bereits: …Mafiosi zur Umkehr auffordern: „Noch ist es möglich, der Hölle zu entkommen. Aber die wartet auf Euch, wenn ihr Euren Weg nicht ändert.“

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Viele Bereiche in Italien sind von der Mafia dominiert, Politiker werden bedroht. Die drei wichtigsten kriminellen Gruppen Italiens – die ‚Ndrangheta aus Kalabrien, die Cosa Nostra aus Sizilien und die Camorra aus Neapel – haben nach Schätzungen der Vereinten Nationen zuletzt einen Umsatz von insgesamt 116 Milliarden Euro erwirtschaftet.

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Dietmar Moews meint: Wenn man die Papstansprache versteht, wie das „auserwählte Volk“ der Bibel, wonach nur das Gott gemäß lebende Menschlein als auserwählt git, während die anderen in der Hölle schmoren werden.

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Nun, dann ist immerhin anzuerkennen, dass es eine bis heute von Klerikalen aufgetischte Erzählung gibt: Vom verlorenen Sohn! – die Sünder sind dem Herrn die liebsten.

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Also: Auf MAFIA! – werdet sündig. Sünde führt in den Himmel der Vergebung. Und versucht nicht, „gerecht“ zu sein. Die Gerechten gelten als selbstgerecht.