„Mer stelle alles op der Kopp“: Wieverfastelovend-Kostüm KÖLN 2016

Februar 4, 2016
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Vom Donnerstag, 4. Februar 2016

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„Mer stelle alles op der Kopp“. Das ist das neue Motto für die Kölner Karnevalssession 2015/16. Es soll die Jecken animieren, auch im Alltag Dinge zu tun, die vielleicht ein bisschen verrückt sind:

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Der große Wurf ist uns gelungen –

jetzt gibt’s Pariser für die Zungen.

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Es war für den Köln-Immigranten – egal wie schlau er sich anstellt – nur als freundliches Zeichen der kölschen Lebensart zu werten, wenn zur Ehre eines viel zu früh verstorbenen Genies die WIDMUNG des karneval-offiziellen MOTTOS gesetzt wird:

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„Mer stelle alles op der Kopp“ – feiere ich diesen Karneval zur Erinnerung und Ehre des Künstlergelehrten und Ingenieurs Franz Otto Kopp (1937-2015).

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FRANZ OTTO KOPP (1937-2015) zur Erinnerung und Ehrung

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Im Kölner Karneval wird in jeder Session das Leben auf den Kopf gestellt.

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Es werden Grenzen aufgehoben, gesellschaftliche Unterschiede verschwimmen:

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der Azubi wird zum Superman, der Vorstandschef zum AWB-Männchen.

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Auf der Arbeit wird gefeiert, Fremde zu „Fründen“.

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Um dieses (kölsche) Phänomen zu unterstreichen, hat das Festkomitee Kölner Karneval folgendes Motto für die Kölner Karnevalssession 2016 formuliert:

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„Mer stelle alles op der Kopp“. (hochdeutsch: „Wir stellen alles auf den Kopf.)

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Das neue Sessionsmotto soll dazu einladen, sich selbst und seinen Alltag in Frage zu stellen, so die Organisatoren. „Einfach mal einen anderen Weg zur Arbeit gehen, sich mit anderen Menschen verabreden, die man gar nicht so gut kennt, mal Dinge tun, die vielleicht ein bisschen verrückt sind oder gar den Mut entwickeln, etwas ganz neues anzufangen“.

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Dietmar Moews meint: Denn wenn dat Trömmelje jeit … es ist eine stoffverändernde Tatsache, wie die kölsche Karnevalslebensart die Kölner MULTIKULTUR von Göttlichkeit, Arbeit, MUSIK und Durst stimuliert.

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Spätestens bei der praktischen Musikliebe ist der Kölner Karneval ein Weltereignis – jeder Rhythmus, jede Melodie, jedes Motiv wird bis zur Peinlichkeit usurpiert.

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Kölsche Feierlaune geht ab. Die volkstümliche Unmittelbarkeit überspielt jedes metaphysische Achselzucken (sogar Schunkeln auf der Eins beim Walzer oder im amerikanischen Geschwind-4/4-Marsch + Bützche) – wenn et Trömmelje jeit.

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MOEWS + KOPP – Fotoaufnahmen H. in KÖLN

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Das Karnevalsgebäck von Hütten hat echt 9 EURO fuffzig gekostet und ist ungenießbar. Nicht nur der alte hartgetrocknete schmucklose Lebkuchen-Dom, sondern insbesondere die weiß-rote und blaue zuckerfarbene Dekoration schmeckt wie die Aufsichtsratssitzung des chinesischen Finanzpools, kurz vor dem Kauf von BASF und Bayer Leverkusen.

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Die blaue Zunge ist zweifellos ein originelles Kostüm zur Weiberfastnacht.

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OBAC – Noch lauern Blindgänger: obac tobacco mit Franz Otto Kopp

März 6, 2015
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vom Freitag, 6. März 2015

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OBAC – der verbogene Draht und sein genialer Schöpfer KOPP.

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Die verirrte Kunstorganisation der Bundesrepublik Deutschland“ ist nicht so einfach zu verifizieren, wenn man nur von einem sozio-politischen Ort aus seine Kunst-Organisationserlebnisse hat – entweder als Künstler, als Kunstagent, als Kunstpublikum, als Kunstkonsument, als Bolschewist, als Salonpersonnage, als Pseudo-Künstler, als Multi-Funktionär oder als Innenminister.

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OBAC beeindruckte KATRIN HILLGRUBER im „Der zarte (harte) Nietzsche“, Kommödie

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Plakat „Der zarte (harte) Nietzsche“, Seidl-Villa 1993, München-Schwabing

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Auch ein sogenannter Kunstwissenschaftler – mag sein, er hat kunstgeschichtliche Kenntnisse – hat keine Ahnung von Organisation und den Analysewerkzeugen der Organisationssoziologie, um zu durchschauen, was da organisiert wird, wie das zusammenwirkt, welche Rechtsgrundlagen, welche Personalpolitik, welche irreführenden Wertbegriffe missbraucht werden.

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Insbesondere die Kunst-NGOs – es sind meist Kunstkonsumenten-Organisationen, entweder staatliche oder BGB-gesatzte Vereine, Stiftungen – eben Intermediäre – mit vollkommenem Kontroll- und Steuerungsdispens. D. h. es sind Verbände der Kulturindustrie, die als Kunstkonsumenten das Lobby- und Verbändewesen im Deutschen Kulturrat absolut dominieren: Immer Kulturindustrie über Künstler und Einzelkämpfer in den Verbänden. Und deren leitendes Personal, meist Pseudo-Künstler als Salonpersonnage, haben die heutige zeitgenössische Kunstorganisation zu einer dirigistischen Staatskunst bzw- Staats-Pseudokunst vereinnahmt:

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Verirrte Kunst!

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OBAC!

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NOCH IMMER LAUERN BLINDGÄNGER

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Dietmar Moews meint: Wer eine Verwendung für Kunst hat, wem an Kunstgenuss, Kunstkonsum, Kunst im Kunsterlebnis und als Kunstwerke im Zentrum der Kultur Wert legt, sollte hier weiterlesen (s. a. „Verirrte Kunstorganisation der Bundesrepublik Deutschland“, Dietmar Moews: Uni.-Dissertation Universität Bremen elektronische Publikation der SLUUB).

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OBAC ist der Name einer genialen dreidimensionalen Drahtzeichnung von Franz Otto Kopp (1937-2015).

Franz Otto Kopp und Dietmar Moews, 4. 5. 2014  vor der Galerie Smend Köln, Mainzer Straße 31

Franz Otto Kopp

OBAC ist ein anschauliches Beispiel dafür, wie aus einem Kunstwerk durch eine verirrte Kunstbenutzung, durch die verirrte Kunstorganisation der Bundesrepublik Deutschland in ein armes Jenachdem der Beliebigkeit umgestempelt wird.

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Der Irrläufer als Kunstkonsument glaubt: Jeder sieht das OBAC anders, jeder sähe das Werk mit eigenen Augen, jeder anders als der Nächste.

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Der Irrläufer behauptet, OBAC sei als Kunstwerk eine zweckfreie Schöpfung – und der Irrläufer merkt nicht, wie ihm entgeht, dass das Attribut „zweckfrei“ auf jede Erscheinung in der Natur oder in der Kunst „gelabelt“ werden kann – aber unerheblich ist (eine Post-KUNSTKARTE „NOCH LAUERN BLINDGÄNGER“ ist nicht zweckfrei; eine POST-Kunstkarte „Dein Franz“ ist nicht zweckfrei).

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Während dadurch das geniale Meisterwerk – und wie hier, bei OBAC, eine einzigartige Kunstleistung des Genies Franz Otto Kopp nicht ohne das Genie möglich ist, aber völlig ohne die Dummheit irgendwelcher Irrläufer, die darüber reden, als hätten sie nicht gehört:

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Man sieht nur, was man weiß“.

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Ich zeige hier einen einfachen Draht. Einäugig betrachtet erscheint dieser Draht als eine gekrümmte Linie. Zweiäugig erkennt man eine dreidimensionale Linie.

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Dieser Draht ist ein Material aus Metall und eine Linie, wie mit einem Bleistift gezogen.

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Nun betrachte ich einen dieser millionenfachen Drahtbügel, die es in Wäschereien und Reinigungsgeschäften gibt: So ein Bügel ist als Design ein leicht verständliches Kunstwerk – aber es ist perfekt:

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Der Drahtkleiderbügel ist ein Meisterwerk – seit vielen Jahren wurden weitere Veränderungen dieses Drahtkleiderbügels im professionellen Nutzerbetrieb erprobt und – wieder verworfen, indem solche Veränderungen dieses Meisterdesigns (z. B. Gummis, Lackierung, Pappe-Falze u. ä.) stets sehr bald wieder überflüssig worden sind.

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Ein Berufs-Designer wird den Drahtbügel als perfektes Design erkennen – es ist ein geniales einfaches multiples Kunstwerk, ausgehend von einem Prototyp inzwischen alltäglich und massenhaft benutzt.

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Der Bügel ist viel mehr als nur ein Draht.

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Der Drahtbügel – in seiner Zweidimensionalität – entspricht einer Bleistiftzeichnung des Schemas eines massiven Holz- oder Kunststoff-Kleiderbügels:

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Der Kunstgeist, der vom Designkünstler in den Draht hineinversetzt wurde besteht in der optimalen Nachahmung der Schultern des Trägers eines Kleidungsstückes, sodass dieses Kleidungsstück von seinem Besitzer angezogen und getragen oder ausgezogen und über den schulterbreiten Drahtbügel gestreift und mittels des Hakens hingehängt werden kann.

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Wenn der Draht die „Physik“ ist – dann ist der kunstvoll geformte Draht-Kleiderbügel ein mit Geist gebogenes Werk Draht mit „Metaphysik“.

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OBAC hingegen ist nunmehr die dreidimensionale Drahtzeichenkunst des genialen Franz Otto Kopp. OBAC ist mehr als ein Kleiderbügel – Schreitmaschinen der ganz unterschiedlichen mechanischen Bewegungs-Draht-Getriebe sind zweckorientiert erdacht, konstruiert und als räumliche Getriebestruktur-Prototypen gebaut.

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Franz Otto Kopp erstellte die „OBAC-Drahtzeichnung“ allein aus dem Eisendraht und mittels verschiedener Zangen, zum Ablängen, zum Biegen, für Schlaufen und Ösen, sämtlich nur aus diesem Draht, ohne Löt-, Klebe- oder Schweißverbindungen, eigentlich ohne Schrauben, Bindedraht, Nieten oder Extrabolzen – nein, Alles aus diesem Draht.

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Die Struktur besteht aus dem Tragwerk – entweder ein Rahmen, Chassis oder aus selbsttragenden Bewegungsteilen: Ausgehend von einer Antriebswelle – entweder querlaufend oder in Längsrichtung – als Kurbelwelle ausgeformt und daran anschließende „Kopp elstrukturen“, sodass bei einer Kurbelumdrehung mehrere verschiedene gekoppelte Hebel in koordinierte Laufbeine-Bewegung umgesetzt werden, wobei die Füße meist eliptische Vorwärtsbewegungen ausführen, die auch paarweise noch mit anderen „Füßen“ koordiniert übereinander oder umeinander eine Gangrichtung erschreiten, wenn ein Antrieb die Kurbel dreht.

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OBAC ist für den ersten Anblick faszinierend. Dann in Bewegung für den Laien unbegreiflich.

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Für den Designer höchstinteressant in den findigen Details der Konstruktionsentscheidungen, die Franz Otto Kopp getroffen bzw. gefunden hat, wie hier der Ingenieur, der Herstellungsprozessor, das prototypische System und die Funktion wie geschmiert, vorwärts wie rückwärts, vollkommen integriert sind.

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Man müsste mal erlebt haben wie Kopp bei einer Funktionsstörung einer Schreitmaschine mit wenigen Blicken und Griffen sofort seine justierende Korrektur, mit bloßen Händen oder Zange, vollziehen konnte – Franz Otto Kopp hatte den „klinischen Blick“ und die „heilenden Hände“.

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Für den Kopplungsgetriebe-Techniker oder -Ingenieur erschließt sich die an sich zweidimensionale Kopplungsbewegung, ausgehend von einer einzigen drehenden Welle als konstruktive Lösung „selbstverständlich“. Manche Schreitmaschinen – es mögen insgesamt etwa 70 originale Prototypen gemacht worden sein – sind demnach eher konventionell und einfach – manchmal hinsichtlich möglicher Nutzungsanwendung nicht zuende designed.

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Z. B. will man mit OBAC – dieser vollmechanischen gekurbelten Hänge-Schreitmaschine – in einen havarierten glühenden Atomreaktor „einschreiten“, um hineinzuschauen oder etwas herauszuholen, und während also hydraulische oder elektronische Roboter nicht ausreichend hitzebeständig sein mögen, Franz Otto Kopp der Not und Nothilfe ein ideales Werkzeug OBAC entgegensetzt. Folglich ist doch die Attributierung des dreidimensionalen, zweidimensional-gekoppelt vor- und rückschreitfähigen Kopp lungsgetriebes von Kopp, als ein „zweckfreies Kunstwerk“ absurd, objektiv falsch, unverstanden und schließlich irregeführt und irreführend durch individuelle Urteilsschwäche und sozial gesettetes Kunstunverständnis;

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Im Patent von Obac stecken unzweifelhaft zweck-nutzenspezifische mögliche Lizenzwerte:

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OBAC ist nicht zweckfrei und nicht interesseloses „kantsches Wohlgefallen“ – es ist ein geniales Meisterkunstwerk mit ZWECK von KOPP, der der Physik des Drahtes die Metaphysik der Drahtzeichnung verleiht – und zwar zudem nach der Geniekunst-Regel: ALLES WEGLASSEN, was man weglassen kann.

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Es ist der Drahtkleiderbügel KUNST. Die Rede von KUNST sollte aber zumindest auch von Laien oder Liebhaberkunstpublikum die ungeheuere metaphysische Qualität von OBAC aufspüren und zur Debatte über Kunstqualität der postmodernen Verirrung hinzugefügt werden.

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OBAC hat seinen Namen vom TOBACCO des Pfeifentabaks-Blechschachteln-Benutzers KOPP aus HANNOVER, den seine eigene soziale Szenerie weitgehend diffamiert, indem Irrläufer behaupten, OBAC sei ja schön, aber eben „zweckfreie Kunst“, wie alle andere zweckfreie Kunst.

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Wir sollten diese Laiensicht nicht verteufeln. Denn Dummheit ist nicht verboten. Dennoch allerdings sollten nun Kunstkenner, Designer und Ingenieure selbstsicher genug sein, klarzustellen und auch eindeutig zu erklären: OBAC ist zweckvoll, gemeistert und es gibt keinen zweiten Künstler auf der Welt, der das kann.

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Franz Otto Kopp hat mit OBAC, dieser Getriebezeichnung aus Draht, eine weltweit einzigartige Kunst entwickelt, die bereits weit über die späteren kinetischen Getriebe von dem Niederländer Theo Jansen hinausgingen, der KOPP und die KOPP LUNGSGETRIEBE als Nachgeborener fantasiereich nutzt, von dem es schöne Videos von den am Nordseestrand von Wind und Segeln getriebenen Roll- und Laufwerken gibt.

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Franz Otto Kopp geht erheblich über die weltbekannten und weltberühmten kinetischen Großobjekte von Jean Tinguely hinaus. Tinguely hat eigentlich Klamaukgetriebe gebaut, die in den banalen Repetitionsbewegungen vielen Leuten Vergnügen bereiten. Doch ganz eigentlich sind Tinguelys Getriebe banal, mit folkloristischem Kalkül – und, wer über Sinn und Sinnlichkeit verfügt, wird bei Tinguely die Metaphysik nicht finden.

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Zugegeben, viele Konsumenten sind mit zweckfreiem Geklimper zufrieden.

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Leonardo da Vinci würde sich heute nicht mit jedem Ingenieur oder Designer unterhalten wollen. Aber Leonardos Experimente mit Flugmaschinen, hätten ihn zu einem geduldigen Studenten von Franz Otto Kopp gemacht.

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https://lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/wp-admin/post.php?post=7622&action=edit

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https://www.youtube.com/watch?v=xotmrWmtsLw&feature=youtu.be

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Weder Leonardo noch Kopp hatten offene Fragen zur Flugtechnik eines Fluggerätes. Aber Leonardo hätte Kopp nach Werkstoffen der heutigen Zeit gefragt: Unter welchen Anforderungen würde man OBAC aus Draht, aus Kunststoffröhren, aus Titanprofilen, Kohlenstoff und so weiter herstellen, damit Belastung und Druck- und Zug- und Fliehkräfte, Steifigkeit, Härtegrade, Schmelzpunkte, Leitfähigkeiten, Drehmomente und Torsionsfestigkeit usw. optimal erreicht werden können (und was kostet das).

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Irrläufer, wer zu OBAC glaubt „ZWECKFREI“. Obacht: Noch lauern Blindgänger.

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Franz Otto Kopp 1937-2015 – Kurznachruf

Februar 19, 2015
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vom Donnerstag, 19. Februar 2015

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Der geniale hannoversche Franz Otto Kopp, Konstrukteur, Maler, Sammler und Homme de Lettres ist kürzlich gestorben.

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Geboren am 8. Januar 1937, gestorben am 9. Februar, tot aufgefunden am 12. Februar 2015 in Hannover war Kopp ein deutscher Ingenieur und ab 1976 Dozent am Fachbereich Design und Medien an der Fachhochschule Hannover. Als Oberingenieur an der früheren Technischen Hochschule, dann technische Universität, heute Leibniz Universität Hannover konstruierte er unter anderem den sogenannten Hannoverschen Nachbau der Vier-Spezies-Rechenmaschine von Gottfried Wilhelm Leibniz.

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Kopp studierte Maschinenbau an der Technischen Hochschule Hannover und dissertierte 1973 am Fachbereich Maschinenwesen zum „Dr. Ing.“ unter dem Titel „Ein Beitrag zur Struktursynthese von Mechanismen“. Schon zuvor war er seit 1966 am (heutigen) Institut für Getriebetechnik im Maschinenbau der heutigen Leibniz Universität unter der Leitung von Prof. Dr. Ing. Gerd Kiper tätig, zuletzt bis 2002 als Oberingenieur.

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Das Faszinierende an der (ersten) Rechenmaschine der Welt – konzipiert und realisiert von dem Hannoveraner Hofwissenschaftler Leibniz und der handwerklichen Ausführung durch zahlreiche aus Paris nach Braunschweig bzw. Wolfenbüttel auf Leibniz‘ persönliche Rechnung verpflichteten französischen Instrumentenbauern – war für Franz Otto Kopp die Frage, ob die Leibnizsche Konstruktion, die niemals gerechnet hatte, überhaupt in den beabsichtigten Rechenschritten laufen könne (ab Mitte der 1990er Jahre). Im Rahmen eines Forschungsauftrages der Deutschen Forschungsgemeinschaft konnte Kopp in zwei wesentlichen Schritten die Aufgabe eigenständig lösen:

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EINS Kopp rekonstruierte die vorhandene „Originalruine“ in ihren mechanischen Strukturen (Systemanalyse /Struktursynthese),

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ZWEI Er baute das konstruktive Konzept in einem präzisen Systemnachbau aus Metallen nach, ohne die ornamental verzierte Originalanmutung – Chassis, drehende Teile, Getriebe, Hebel, Schieber, Stellschrauben, Arretierungen.

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Dieser sogenannte Hannoversche Nachbau der Vier-Spezies-Rechenmaschine von Leibniz aus dem frühen 18. Jahrhundert in Hannover, von Franz Otto Kopp, lieferte den Beweis, dass Leibniz‘ Konstruktionskonzept wirklich funktionierte. Lediglich die Manufaktur des Leibniz-Originals war in vielerlei Hinsicht mangelhaft und unvollendet. Justierungen passten nicht usw. Die durch Kopps Forschungsgeist und sein enormes eigenes metallhandwerkliches Geschick schließlich funktionierende Rechenmaschine wurde erstmals 2006 in einer Leibniz-Ausstellung in der Orangerie von Hannover Herrenhausen (wo Kopp geboren ist) der Öffentlichkeit präsentiert.

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Kopps Leibniz-Maschine wurde anschließend in der historisierenden Orignialmimik von anderen Professoren geschickt und in Originalmetallen nachgebaut und publiziert.

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Kopp war einer der letzten handwerklichen Konstrukteure von Mechaniken und Getrieben. So trat er bis zuletzt als „artist ètoile“ auf den alljährlichen VDI-Tagungen auf. Er konnte aus zweidimensionalen Bewegungsmodellen dreidimensionale Getriebe konzeptionieren und begleitend in mathematischen Ansätzen „errechnen“. Kopp musste noch erleben, wie Studenten, ohne noch die Konstrukteurskünste erlernen zu wollen auf Konstruktions-Software und starke Computer umstiegen, sodass in den 1990er Jahren sehenden Auges eine hervorragende Kulturtechnik abstarb. Noch zuletzt diskutierten wir die 3-D-Laserdrucktechnik zur Werkzeugmacherei.

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Kopp hat zahlreiche technische Patente angemeldet und Gebrauchsmuster erarbeitet. Viele seiner Konstruktionen – vom „Autotür-Fensterheber zum Photoapparat-Verschluss“ liefen im Namen seines Universitäts-Instituts.

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Außer der Erwerbstätigkeit als Konstrukteur und Hochschullehrer war Kopp Künstler:

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Er bezeichnete sich selbst auch als Konstrukteur und Maler und hatte über sein gesamtes Leben hin Bilder gemacht. Dazu entwickelte er eigene, teils von mathematischen und konstruktiven Techniken hergeholten und ausvariierten Bild- bzw. Darstellungstechniken. Er skizzierte aber auch und zeichnete, collagierte und baute dreidimensionale Kunstobjekte, machte Siebdrucke, die teils gegenständlicher Natur waren, teils der reinen Formgebung des persönlichen ästhetischen Gefühls, oft auch dem bildnerischen Witz folgten, bis hin zu den sogenannten „Mail Art“ Kunstpostkarten.

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Diese eigenartige Postkartenkunst, die er mit anderen Künstlern in Brief(Postkarten)wechseln des Hin und Hers entfaltete, bestand aus „Einzelwerken“ oder aus korrespondierenden Sequenzen. Dabei waren es sowohl Bildergeschichten, auch Bildersequenzen durch Fotokopie und Bearbeitung der Vormail, teils politische Aktualitäten oder einfach die Ausreizung der Frage, welche künstlerisch gearbeitete Kunstpostkarte beförderte die damalige Post noch fürs einfache Porto? und wann kam eine Wellpappe oder ein ausgeschnittenes Vampirmaul als nicht normgerecht zurück? (auch, wenn oft der Absender gar nicht draufstand – teilweise waren auch „Privatbotschaften für die Postzusteller“ draufgeschrieben). Kopp baute für die Kunstpostkarten kleine A6-Rahmen aus Doppelglas zur Ausstellungsaufhängung mit eigens designten Drahtecken, die gleichzeitig als Halter und Aufhänger dienten, ohne die Betrachtung von Vorder- und Rückseiten der Postkarten zu stören.

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Franz Otto Kopp nahm seit den 1970er Jahren an öffentlichen Kunstausstellungen, Performances, Lesungen, Diskussionen und Aktionen teil, überwiegend in Hannover, auch in München, Magdeburg, Leipzig, Dresden, Springe, Laatzen, Berlin, Köln. In Hannover beteiligte er sich an den Kunstszenerien der Werkstatt Odem (Gesine Weise), Ballhof-Galerie Hannover und Spielplatz der Künste und Kunstmarkt Hannover (Dietmar Moews), dem VVK am Schwarzen Bär, in der Leibniz Universität Hannover sowie zuletzt noch im FAUST Hannover Linden.

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Franz Otto Kopp beteiligte sich außerdem an Gemeinschaftswerken aller möglichen Kunstformen. So war er im Jahre 1992 Mitgründer des „Verein zur Förderung der Wahrheit durch die Kunst des Lügens als Devianzkultur zwischen zweckrationaler, liebender und irrationaler Kommunikation“, kurz „Lügenverein“ (er war mehr für „Bananenverein“). Ebenso sang er viele Jahre in dem hannoverschen Männergesangsverein Lätitia Hannover. Typisch auch seine Signatur „FoKopp“ und seine E-Mail-Adresse „frokati@…de“.

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Franz Otto Kopp war auch Fotograf mit besonderem „Auge“. Hat eine heute noch nicht gesichtete Fülle von photographischen Aufnahmen angefertigt, wozu er eine erhebliche Sammlung verschiedener hochwertiger Photographierapparate gesammelt hatte. Nicht nur experimentelle Super-8-Schmalfilme – es gibt auch ein eigenes umfangreiches Genre von „Polas“, oft weiterbearbeiteter Polaroid-Aufnahmen.

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Als Schriftsteller beherrschte Kopp verschiedene Schreibtechniken, neben den bürokratisch-formalen Textarten, machte er Sprachspiele, schrieb Essays, schrieb Kurzgeschichten und viele davon waren zum Vortrag vor Publikum angefertigt und von ihm selbst mit großem Erfolg vorgetragen (zuletzt noch für die Schlaraffen in Hannover).

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Auch teilte er mit mehreren Schriftstellern das Pseudonym „Layos Dayatos“, der später zum „Professor für Ästhetik“ avancierte.

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Kopp las in vielen Sprachen. Noch in den letzten Jahren studierte er die russische Sprache an Hand von russischen Romanen. Ebenso las er Französisch, Englisch war seine Stiefvaterssprache usw. unfassbar, wenn er aus einem Gitarrenkasten ein 64-saitige Laute nahm und Bach-Klänge hervorzauberte (während das Ding wirklich stimmte).

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Er engagierte sich in der alternativen Kunstavantgarde, bei „Künstler für den Frieden“, unterstützte Anti-Atomkraft-Aktionen und die Alternativbewegung der 1970er und -80er Jahre.

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Franz Kopp war viele Jahre als Autor der „Neuen Sinnlichkeit, Blätter für Kunst und Kultur“ beteiligt, die er auf Lebenszeit abonniert hatte (was hiermit leider beendet wird, sofern er das Abonnement nicht testamentarisch vererbt hat), war Mitglied in der hannoverschen Künstlergruppe 7 OPQ – Kapitalistischer Realismus (Kopp, mit Moews, Crogier, von Velde).

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Seine dreidimensionalen Stift- und Draht-Handzeichnungen, die große Variationsreihe der sogenannten „Schreitmobile“ aus Draht – in Wirklichkeit lauter einzelne patentreife Entwicklungen einschließlich dazugehörigen Patentschriften -, konkret über eine Welle angetriebenen Kopplungs-Getriebe (mit Kardan, Kurbelwelle, verschiedenen Kopplungsgestängen, Handkurbel oder Elektromotor über Polaroidbatterie) oft auf selbsttragenden oder über bewegliche Rahmen oder Chassis laufend, wo er selbst die Ein- und Ausschalter als kleine abgefederte Kippschalter herstellte – Alles aus Drähten handgerödelt, keine Schrauben, keine Nieten, Löt- oder Schweißverbindungen.

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Ein patentiertes „Hängeschreitchen“ namens „Obac“ (jedes Drahtgetriebe trug ein blechernes Namensschild) wurde STAR der Uraufführung des Lustspiels von Dietmar Moews „Der zarte (harte) Nietzsche“ 1993 in der Seidl-Villa München.

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Auch im Raschplatz-Nachtensemble trat Kopp als Schausteller auf. So bei „Die Hunde“ von Dietmar Moews im Jahr 1985, in der Rolle des „Großinquisitors, Kardinals von Sevilla“.

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Als Sammler begeisterte sich Kopp für Musikinstrumente, Schallplatten, besondere Vorlieben für Anton Bruckner, J S Bach, Franz Schubert, Richard Wagner, Wilhelm Furtwängler, aber auch Beatles, Talking Heads und Tuxedo Moon, mit Malerei und Objektkunst, mit originellen Fahrrädern und noch manchem Alltagsdesign, hochwertigster Küchen- und Kocheinrichtungen, MacIntosh-Möbeln, dem legendären Büffelleder-Sofa, wie auch eine bedeutende ausgewählte Bibliothek. Ferner schneiderte und designte er sein Kleidung weitgehend eigenhändig, ob Unterwäsche oder Mützen, Leggins und Badeshorts. Er besuchte die edelsten Konzerte in Philharmonien und die Off-Kultur-Szene – er reiste mit Eisenbahn und Klappfahrrad zu einem Hauskonzert bei Thomas Schmidt-Kowalski in die Eichendorffstraße von Oldenburg in Oldenburg oder freute sich über Beatmusik im U-Spielplatz der Künste, der Künstlergruppe 7 OPQ am Raschplatz von Hannover. Man traf sich beinahe täglich im „Büro“ (dem Italiener „Piazza Navona“ oder an den Ricklinger Teichen, wo Kopp von April bis Oktober zum Schwimmen hinradelte).

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Franz Otto Kopp rauchte leidenschaftlich Tabakspfeife, trank bei Gelegenheit edlen Bordeaux, liebte den britischen Tee, Ritter Sport Vollmilch Nuss und estimierte hübsche sportliche Burschen und Gleichgeschlechtliche. Er engagierte sich in den 68er Jahren für Emanzipation im Allgemeinen und im Sinne des dann abgeschafften Paragraphen 175 speziell. Franz Kopp lebte allein und unverheiratet. Sein Lieblingssatz lautete:

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„Nach dem Ehe-Ja kommt das Ehe-Joch“.

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Doch war Kopp kein Frauenverächter und hatte des ungeachtet eine bedeutende Auswahl von persönlichen auch lebenslangen Freunden und Freundinnen, Künstlern, Ingenieuren, Schwimmern an den Ricklinger Teichen und verrückten Sammlern.

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Im Frühjahr des Jahres 2007 erhielt Franz Otto Kopp die Diagnose einer schweren Krebserkrankung, die seinen Darm befallen hatte. Es folgte dann eine Verschlechterung und schließlich eine äußerst kostspielige Chemo-Therapie und ein erheblicher chirurgischer Eingriff. Mit schweren Handicaps konnte der Rekonvaleszent sein selbstständiges tätiges Rentnerleben wieder aufnehmen. Im vergangenen Jahr 2014 erlebte er noch die prächtige Buchausgabe seiner Rechenmaschine – mit seinem 78sten Geburtstag ergriffen vielseitige Schmerz-Beschwerden seine Persönlichkeit, dass er schrieb:

 

“ … einen Chemiebomber .. sodass ich auf Heilung durch Auswachsen setze – Physiotherapie. Es gilt: „Ich esse diese Suppe nicht, nein diese Suppe ess‘ ich nicht!“

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In der vergangene Woche wurde er vermisst. Die Polizei öffnete seine Wohnung und fand da Kopp gestorben, bereits einige Tage tot – mehr ist momentan nicht bekannt.

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Franz Otto Kopp, der als Schüler in Illertissen/Ulm und Hannover, als Jugendlicher, nach dem Krieg, mit seinem britischen Stiefvater und seiner Mutter in England lebte, war sehr an seiner Heimatstadt Hannover und seiner Heimat-Universität gelegen. So hat er vielfältige Angebote, ordentlicher Professor in einer anderen Stadt werden zu sollen, immer wieder verschoben und letztlich abgelehnt. So hat er viele Jahre glücklich in Kirchrode ein Haus mit Garten, unglaublicher Werkstatt mit Filigran-Drehbank und Photolabor bewohnt, von wo er täglich bei Wind und Wetter mit Fahrrad 15 Kilometer durch den Stadtwald und wieder zurück in die Ostfeldstraße radelte, während sein knattergelber Mini-Cooper als Laubfänger vor der Tür parkte.

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Man kann gespannt sein, was noch in der Zukunft, jetzt, nach seinem Tod, an Franz Otto Kopp-Werken bekannt werden wird. Der Verlust lässt die Heide zittern.

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Die öffentlich freie Trauerfeier findet am 4. März 2015 um 13 Uhr im Versammlungsraum des Neuen Nikolai Friedhofs An der Strangriede 41 in Hannover statt.

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Es wurde eine anonyme Urnenbestattung veranlasst, d. h. die Urne wird nicht im Beisein der Trauergemeinde beigesetzt und es wird keine örtlich definierte persönliche Grabstelle mit Namenskennzeichnung geben.

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Heft 27 von 1993 war Franz Otto Kopp gewidmet.

Es wird in Kürze ein Franz Otto Kopp Heft 66 rauskommen.

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Neue Sinnlichkeit 65: Erfolgskinder

Januar 9, 2015

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am Freitag, 9. Januar 2015

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Kurzvorstellung des Blattes Neue Sinnlichkeit 65, das im November 2014 im 35. Jahrgang in Köln erschien und nach wie vor von Dietmar Moews verantwortlich herausgegeben wird.

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Zum Geleit

Bleibe so, wie Du bist! Oder bessere Dich! Oder – Du hast Dich ja überhaupt nicht verändert! – Liebste Leserin, lieberer Leser, Sie kennen solche Ausbringungen, die nichts Böses bedeuten sollen, an Ehrentagen, Jubiläen und auf Beerdigungen (dort im Trauermob).

Goethe ging gar nicht hin. Meine Mutter, die Goethe nur von der Goethestraße her kannte, auch nicht. Schiller ging auch nicht zu Goethes Begräbnis. Doch handelte es sich neben der öffentlichen Achtungsbezeugung durch persönliche Anwesenheit immer auch um die Teilnahme an einer Versammlung, deren Tenor oft äußerst widerlich ist, heuchlerisch, für den zu Begrabenden eine Fremdbildkatastrophe, die er nie im Leben akzeptiert hätte. Wer dazu stößt, müsste im Zweifelsfall gegen die Lügen am offenen Grab eine Lanze brechen. Man wäre es dem Toten im Namen der Gerechtigkeit und der Wahrheit des gelebten Lebens schuldig – doch zuerst ist man sich selbst schuldig, nicht zum Zeugen gegen sich selbst durch Dummheiten zu werden. Damit ist man im Prinzip fein raus, wenns um Abwesenheit bei Trauerfeiern, ja gar um sogenannte Gottesdienste oder um Aussegnungstreffen sich handelt, die man meiden möchte.

Im seltenen wichtigen Fall muss man allerdings ganz nach vorne gehen, selbst am Grab das Wort erheben und der Differenz mit dem Toten das Wort leihen – wer’s kann. So sind zwar die kommenden Tage und Zeiten die bruchlose Fortsetzung von heute, aus dem gelebten Dasein, der vergangenen Geschichten, der Vorurteile und guten Traditionen von Erinnern und Vergessen. Je nach dem, worauf sich der Künstler fixiert, aufs Weiterfließen, aufs Ausharren und Bremsen oder auf das Ding an sich ins totale mögliche Sein: Innovation und Virginität. Wer bestimmt das? Natürlich Herausgeber und Leser.

Eine Neue Sinnlichkeit fürs Anregen und Stillen bietet nur wenige Fortsetzungen der vorherigen, auch wenn Fortsetzungstexte, laufende Rubriken und eine hauptsächlich gleichbleibende Aufteilung in der Rhythmisierung der Beiträge gegeben wird – eine Zeichnung, Schlussvignetten, wenige Abbildungen, manchmal faksimilierte Musiknoten.

KURZ: Weder bleib‘ so, wie du SPD bist, noch, besser dich, wie die CDU, noch, nieder mit den Übermächten und den lügenden Statthaltern in Deutschland – sind diese Blätter stets der Kunst und jedem Künstler gewidmet, der sich aus Herzenstiefe mit der angängigen künstlerischen Stoffveränderung abgibt, dabei die Allgemeinheit, die Öffentlichkeit, das interessierte Publikum und alle Verwerter von Kunst im Leben auf dingliche Einsichten und Erkenntnisse zu stützen sucht und findet. Damit Metaphysik auf Physik sich stützt und nicht bodenlose Dummheiten ist. The Dummheit is the Message, ist dem idiotischen Marshall Mc Luhan zu erwidern. Das Ding hat einen Geruch an sich (Das Ding muss hin und wieder gewaschen werden, sonst hat es einen Geruch an sich).

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Inhalt

Umschlag: aus einem Ausstellungs-Plakat GEORGES BRAQUE 1

Zum Geleit 2

Inhalt 3

IMPRESSUM 3

ERFOLGSKINDER 4 Köln Süd OFFEN! 2014 12

ZUGINSFELD für GAUCK in Köln 2014 13

Sozialtourismus: Unwort des Jahres 2013 22

ABONNEMENT NEUE SINNLICHKEIT AUF LEBENSZEIT FÜR 500 EURO 23

GUSTAV von CAMPE: Selbsthass und Charisma 24

Kopftreter und Kopflenker 26

Machtlügen FUKUSHIMA 28

Mein Alltagssexismus im Sprach-Kontroll-Staat; denn die Jugend braucht Vorbilder 31

LICHTGESCHWINDIGKEIT der Dietmar-Moews-Blog – täglich aktuell Online 32

Neuer Realismus – Sinnlichkeit mal neu? 34

FRANZ OTTO KOPP: Die Schachspielerfinderbelohnung 51

ADOLPH FREIHERR KNIGGE: ÜBER EIGENNUTZ UND UNDANK 1796 Knigge setzt Kants kategorischen Imperativ in allgemeinverständliche Klarheit; Fortsetzungen XV. Teil 55

DIETMAR MOEWS: Lexikon des Kunstwesens: Kardinal Clemens August Graf von Galen 59

CLEMENS AUGUST GRAF von GALEN: Portrait: Die Linie von Dietmar Moews 60

Die Kinderseiten der Epoche: Der Feuerball raste 61

Auflösung Qualitätsrätsel 64: MARTIN HEIDEGGER („Ursprung des Kunstwerks“)

QUALITÄTSRÄTSEL 65: Wer hats geschrieben? 63

Impressum: Neue Sinnlichkeit Blätter für Kunst und Kultur seit 1979 erscheinen in loser Folge im Pandora-Kunst-Verlag, Springe, Hannover, München, Leipzig, Magdeburg, Dresden, Berlin, Köln http://www.neuesinnlichkeit.com; Verlagsanschrift:

Dr. Dietmar Moews Mainzer Straße 28, 50678 Köln ISSN 1432-5268

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Erfolgskinder

Willkommen, liebste Leserin und lieberer Leser, im neuen Blatt für Kunst und Kultur. Es trägt den wundervollen Untertitel Blätter für die Knechtschaft der Freiheit.

Welch eine Macht? Und welch eine totale Selbstbestimmung? Welche Bestimmungsmacht über Verschwendung – angesichts des verfügbaren Wissens, all der zuhandenen, der nützlichen Geschicklichkeiten, die man nicht nutzt? Ist es denn Verschwendung, wenn man einen vorhandenen Reichtum nicht nutzt, nicht, benutzt? nicht verbraucht? – Ist nicht verbrauchen, Verschwendung?

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Und wie total ist das, wenn man doch nur ein Teil vom Ganzen ist, wenn man nur ein Beitrag zum Ganzen ist?

Man vergisst so leicht, dass Alles einmalig ist. Selbst Wiederholungen in der Zeit sind keine Wiederholungen, sondern eben einmalige Vorkommnisse, Teile – auch Krieg!

Und so weit wir das sinnlich wahrnehmen und erkennen, ist es überhaupt nicht entscheidend (weil wir nur ein Teil und weil mein Beitrag zwar Reichtum andeutet, aber nicht nachweislich konstitutiv ist). Ob diese Sinnlichkeit auf Sinnestäuschung oder auf physikalische Handgreiflichkeit gründet – in der Zeit nämlich, kann dem Verschwender, der Verschwenderin gleichgültig scheinen, so lange sich keine relevanten politischen Gruppen für solche Beiträge erwärmen. Und – „wo ein Licht ist“ – wusste bereits Till Eulenspiegel – „da ist noch längst keine Erwärmung zu holen“.

Meine Liebsten und Lieberen, was zählt, ist Anschauung – Anschauung, nicht Entscheidung. Wir können ruhig mit Nietzsche und Goethe und Konfuzius bei Kant gehen!

Unsere Anschauung sagt uns: Der Mensch ist einzeln ausnahmsweise Superman – normal ist er Sülze und hitlerschlau.

Der Mensch ist immer Heerdenthier, aber nicht eigentlich Raubtier, sondern dösend ganz gern fickender Tanz-Bär – jedenfalls symbolisch: „Du warst so gut – dass ich schon wieder in Ohnmacht falle.“

Ich will sagen: Es bewegt sich immer neu, zäh und altlastig. An den Kindern sehen wir die Macken der Großeltern. Und selbst die bewegen sich. Und der Rausch geht weiter. Und schon wieder ist es uns gelungen, ein Paket Knäckebrot an die Front zu bringen:

Dem aktuellen Heidegger-Bashing aufzuspringen – zur nachträglichen, also lächerlichen Klärung, was Nazi ist – ein Sahnehäubchen zur Neuen Sinnlichkeit: In Ihrer Haut möchte ich stecken (Manuela Lenzen), … zentral für Empathie ist gerade die Bereitschaft, die eigene Einschätzung des anderen zu revidieren .. oder, wie Heidegger es formulierte: „das Ich muss weder aus sich herausbrechen noch bricht es in den anderen hinein, weil es sich mit diesem immer schon draußen trifft.“

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Beatles-Generation

Kurz: Dietmar Moews steht ungebrochen unter dem Dampf seiner Beatlesgeneration.

Alle Mitglieder dieser Beatlesgeneration kennen und verstehen den Ernst, die Lust, den Freiheitssinn, den Spieltrieb und den Ehrgeiz, die Solidarität und den Aufklärungssinn unserer „französischen“ Technik- und Kommunikations-Revolution für den Alltag: Freiheit-Gleichheit-Brüderlichkeit – immer klarer: im Konflikt mit den Machinationen des weltweiten Finanzkapitalismus, nunmehr im Bilde der IT-Revolution, algorithmisch 4.0 VIER PUNKT NULL bedeutet, die Komputer interagieren (nicht kommunizieren) interdependierend miteinander: Prozessor mit Prozessoren, ohne dass da noch ein Mensch zwischenfummelt oder eingreift, kontrolliert oder steuert. Wir diskutieren jetzt, wann bei 4.0-Produktion nach welchen Zielsetzungen von Menschenhand nachgesteuert werden soll und wann sich die 4.0-Systeme selbst justieren oder korrigieren? – Das ist die Knechtschaft der Freiheit. Wollen wir als Mensch das letzte Wort haben, werden wir geknechtet, die Komputerprozesse mitzudenken.

All we are saying is give peace a chance“ und „I was sick and tired, fed up with this and decided to take a drive downtown …I was so tired and started to dream …I say hey, you, get off of my cloud“ und „it is a hard rain a gonna fall“. Das sind die Sprecher der Beatlesgeneration, John Lennon, Mick Jagger und Bob Dylan. Wie Jagger 1967 in Satanic Majesties Request singt: „Well my name is a number, a piece of plastic film and I grow tiny flow’rs on my little window sill… I am having an affair with a random computer don’t you know I’m the Two Thousend Man“.

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Die Hitlerschlauheit

Die Hitlerschlauheit ist eine konkrete Ausprägung einer anderen sozialen Tatsache – das “Hannemann geh‘ du voran“. Wir kennen es auch aus der Meinungsforschung, wo man „Schweigespirale“ nennt, was sich hinter zurückhaltener oder nachgeäffter Meinungsscheu handelt: man sagt nur, was allgemein üblich ist und erklärt zur eigenen Meinung, was andere sagen. Dabei müsste eine Meinungsforschung klären, was tatsächlich für eine Meinung als Verhaltenserwartung feststellbar ist. Hitlerschlauheit ist eine historische Blindheit weiter Teile der den Krieg überstehenden Deutschen. Sie behaupteten nach dem Zusammenbruch Deutschlands: Das haben wir nicht gewusst; Auschwitz? nie gehört. Die anderen haben auch Propaganda gemacht. Mit der heutigen Hitlerschlauheit wird das Verhaltensmuster aber eindeutig, wenn es um aktive Verteidigung der Selbstbestimmung in der Demokratie und der rechtsstaatlichen Lebensweise geht: Man wills nicht wissen, der Krieg bricht aus – man weiß nichts. Intransparenz und Tagespropaganda – andere sind schuld.

Dietmar nennt es das Leben in der IT-Revolution; „Globus mit Vorgarten“. Angesprochen wird damit die lokale Gartenzwerg-Perspektive im eigenen kleinen Vorgarten, wo der Blick nur bis zum Zaun oder an die Hecke reicht. Außerhalb ist die weite Welt, von der man nichts Genaues weiß und wo man nicht hinschauen kann: die IT-gestützte weltweite Fernfuchtelei. Aber das Internetz erfasst die Welt nicht. Das Internetz ist als Bereitstellungsmedium nur sehr beschränkt ein Massenmedium. Denn die Bereitstellung erreicht nur diejenige Öffentlichkeit, spezieller Wahlverhalten. Ähnlich wie eine Universitätsvorlesung zwar öffentlich bereitgestellt werden kann, dennoch nur eine Auswahl erreicht. Zwar ist das Internetz gleichsam ein Interaktionsmedium. Aber das Erfasst lediglich, wie ein Telefon, eine P to P-Kommunikation.. Erfasst? – nur wenn man zugreift.

Während die 68er zurückblickend die virtuelle Gespensterwelt bekämpfen wollen, die sie damals verkannt hatten (Habermas in „Theorie und Praxis“), hat die Beatleswelt die kulturindustrielle Hölle angenommen. Die Tür zur Hölle ist noch nicht ganz zu. Ob Robotik oder Mensch kann noch wertorientiert gebeugt werden – mit ACDC-Hören.

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Erbe 2014

Dietmar war als Junge in die westliche Nachkriegs-Welt hineingewachsen, ist in die elektrische Beatleswelt hineingelaufen. Dietmar ist heute, im Jahr 2014, führender Denker der sinnlichen malenden Rückbindung bedeutender Teil dieser weiter wirksamen Beatleswelt. Otto Nebel, der Malerdichter des ZUGINSFELD zur Ächtung des Ersten Weltkrieges meinte, „alles schöpferische Streben kann allein erst über tragende Stufenfolgen des Feinen zum Kostbaren im Schönen emporgelangen.

Die Idee des Philosophen Peter Sloterdijk, der den quälenden Gedanken wälzt, dass die Wahrnehmungsökonomie und die psychologische Blickrichtung der Nachkommen – nicht auf Tradition und Erbe, sondern auf Losgelöstheit hinausleben will, ist ein Kropf.

Wie lange haben wir uns mit Vorurteilen und über historischen Ballast beschwert, um dann mit Martin Heidegger, die Vorurteilsfreiheit zu postulieren: „Das Dasein steht hinaus in das mögliche Sein.“

Und wir wollten doch das mögliche Sein nicht länger durch Vorurteile verhindern.

Und ich brülle es hier heraus: Die elektrische Kohorte, „Beatleswelt“ (das waren nicht „68er“, nicht „Love and Peace für Vietnam“) bedeuteten den qualitativen Sprung in die IT-Revolution.

Es ist die I can’t get no-Generation der ausgehenden 1960er. Wir „Beatles“ bilden die hellsichtige Klimax des abendländischen Nachkriegs in die globale IT-Revolution.

Bereits die „1980er Generation Golf“ trägt die Zeichen der Vorkriegsblinden. Nur die Beatlesgeneration hat den Witz und die zuversichtliche Dynamik im „Globus mit Vorgarten“. Wir stehen im deutschen Vorgarten und umarmen die Welt der Zukunft.

Trost in den Blicken, die man sich zuwerfen kann. Kraft aus Blicken die man einfangen kann – man muss aber hinschauen, nicht nur hinscheuen.

Jeder erfährt sein Leben auch im Licht der Theorien, die gerade im Schwange sind: Man macht irgendwie mit. Metaphysik wird und jeder schöpft selbst seine Abirrungen. Besinnungslose Mitmacher leben unbeschwerter als Bedenkenträger. Dies ist keine Agitation seines Kreises, der seinen Horizont beschränkt.

Der Umarmte denkt beim Umarmen und umarmt werden einfach noch an Weiterungen oder Zuspitzungen. Auch mit der Zunge. Leonardo wird nachgesagt, er habe im Buche von der Malerei geschrieben: „Mir scheint, es sei all das Wissen eitel und voller Irrtümer, das nichts von der Sinneserfahrung, der Mutter aller Gewissheit, zur Welt gebracht wird.“

Aber dann? Und nun? Was jetzt? Stillung oder Anregung? (Sedativ/Stimulans) Sündenbekenntnis und Beichte oder Turnvater Jahns kraftvolles Leben? Autoritäten und Idole? Lieber gelebter Opportunismus, als Konventionen tradierter Vorurteile: Der selbstverständliche Konformismus ist viel gefährlicher als der opportunistische, schreibt Ludwig Marcuse in seinem Selbstnachruf:

Goethe glaubte: Wie fruchtbar ist der kleinste Kreis, wenn man ihn wohl zu pflegen weiß.“ Nun? – was meint er? Betont er fruchtbar?

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Bescheidenheit

Lieber Leser! Zwar ist nicht jeder Leser ein Interessent – mir ist klar, nicht jeden zu erreichen, nicht jede erreichen zu können – gilt die Mitteilung dieser Erfolgskinder eben denjenigen Lesern, die – so gut es geht – Interessent sind bzw. die daran interessiert sind, Interessent zu sein.

Alle Beschränkungen, zu denen uns das Leben zwingt, verlangen nach einer lebens-freundlichen Selbstkultur, dieses Schicksal zu umarmen, sofern man es nicht ändern kann. Bescheidenheit setzt da ein, wo der Zwang nicht oder noch nicht bestimmt, wo Spielräume sind, die wir auslegen können. Somit, ohne Beschwörungen: Dietmar Moews hat bis heute sein Lebensglück erzwingen können, schaffenskräftig, arbeits-lustig und -wütig, völlig hingegeben der geistigen Entfaltung und seinem sinnlichen Kunstschaffen zu leben. Das ist äußerst dynamisch und spannungsvoll. Es geschieht in der verrücktesten, schnellsten Entfremdungswelt, der jemals Menschen ausgesetzt waren. Auch mit Krieg (im Online-TV) geht’s.

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Gute Musik genießen

Den gemessenen Ton hier vorzugeben, hören wir zunächst Rachmaninov, Klaviersonate No. 2, gespielt von Simone Pedroni beim 1993er Van-Cliburn-Wettbewerb: A whole record is rightly devoted to Italy’s Simone Pedroni (first prize) Sonata for Piano no 2 in B flat minor, Op. 36 by Sergei Rachmaninov.

Einmal richtig eingestimmt ist noch der passenden Stimmung halber gesagt: Ich rede vom Öffentlichen bei uns im Bonner Deutschland – auch heute, unter Berliner Missstimmungen – und darin ist das Öffentliche weitreichend mit dem Privaten, von jedem „Beatle“ gleichbedeutend und gleichrangig. Niemand darf daran zweifeln, dass Beethoven ein lebendes Wunder war.

Wo es mehr offizial-öffentlich wird, fallen wir nicht in Pathos, sondern wir witzeln.

Wo es öffentlich unanständig wird, verlangen wir Anständigkeit (und nicht als doppelte Moral).

Wo der Alltagsmensch sich zu wichtig nimmt, pfeifen wir ihn auch schonmal zurück. Anders gesagt:

Die Beatlesgeneration unterscheidet noch Kavaliersdelikte, Versicherungsbetrug, Mundraub oder Fremdgeh-Lügen von konsequenter Ächtung in Fällen der Verpitbullung.

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Und wenn die Adern violett heraustreten Oder noch härter: Wo sich heute Schmerzbefreite über Empathie, Höflichkeitspflicht, Verlässlichkeit und Solidarität hinwegsetzen, wird nicht auf Zeitgeist und Stilwechsel erkannt, sondern auf Bildung und gegenseitigen Respekt. Selbstbestimmung steht über dem Recht des Stärkeren – wo die Humanität mehr zu sein hat als Naturrecht.

Meinin ledigliches Wissen ums wohl Pflegen iste er, klein, je kleiner desto besser? Vermutlich meinte Goethe das Pflegen; sogar et nicht entscheidend für die Fruchtbarkeit. Es geht den gepflegten Kreis, sogar fruchtbar do kleene sein kann, wenn er der kleinste wäre. Dabei ist ein Kleinstkreis mehr als zwei Teilnehmer, Dreieck, Quartett, Quintett? Vermutlich Kreis die soziale, also die Mensch zu Mensch-Dimension – vielleicht im Kreissaal schon ab zwei Pflegisten, wo ein Anfang möglich ist, die Aussicht auf Fruchtbarkeit. Runde Sachen. KeineSchreibfehler nirgends wird die geduld ende

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Hier schreibt der besondere Künstlergelehrte seine geöffneten Hände um die Arschbacken zwischen Schlüpfer und Wohlgefühl, herausgehoben für besondere Leserinnen und dynamische Leser. Es ist nicht zu übergehen oder abzuwiegeln, dass dem intelligenten Menschen das Leben ständig angebuntet wird durch Zugewinne. Neue Einsichten, Erlebnisse die zu Erfahrungen werden, wenn man sich mit ihnen und mit seinen geistigen Partnern dazu einlässt. Oft sind Zugewinne Enttäuschungen und es fällt schwer, eine Enttäuschung freudig zu empfangen – hatte man doch anders gehofft. Und mit dem Eigenständler Arno Schmidt möchte ich sagen: „Sei es noch so unzeitgemäß und unpopulär, aber ich weiß, als einzige Panacee, gegen Alles, immer nur Die Arbeit zu nennen; und was speziell das anbelangt, ist unser ganzes Volk, an der Spitze natürlich die Jugend, mit nichten überarbeitet: ich kann das Geschwafel von der „40-Stunden-Woche“ einfach nicht mehr hören: meine Woche hat immer 100 Stunden gehabt.“ Heimat im Schlüpfer.

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Heimatgestimmtheit

Ob man seine Heimat achtet, liebt, hasst, unzulänglich ablehnt oder heimatlich mit Zuneigung annimmt, bezieht solche Einstellungen aus äußeren Gewohnheiten der Heimat.

Du siehst, wie daraus sich Heimatort und Heimatgegend wandeln, wie sie verlässlich bleiben, was sie sind. Leute haben Eigenarten, wie es einem selbst zur Entfaltung günstig war und weiter scheint, wie soziale Beziehungen verlässlich wirken, wie die gelebte Kultur zu einem selbst passt und freie Teilnahme, Zugang und Differenz den eigenen Lebensbedürfnissen entgegenkommen.

Man muss das Wort Heimat nicht verwenden oder vermeiden, um heimatbewusst seinen eigenen Beitrag zur Heimat zu bringen – es geht auch ohne Absicht, ohne Heimatorganisation.

Am besten kommt man mit seiner Heimat klar, indem man Heimatmenschen, Heimatgegend und Heimatgeschichten als schwimmendem Hintergrund der eigenen Lebensambitionen, umarmt. Sie sind geeignet ohne konkrete Inanspruchnahme oder Zwecknutzungsversuche als Heimatreligion einzustimmen, indem sie als poetische Sprachmittel mitlaufen. Damit sind allerdings auch mehrere konkurrierende oder wechselnde Heimaten locker möglich.

Platz ist überall, wenn der Geist offen und die Herzen Kraft erübrigen.

Kurz – Heimat ist etwas durch und durch Gutes und Nützliches: Ein Heil der Heimat.

Jede und Jeder darf sich freimütig ins Heimatgeschehen einmischen, wenn was schlecht läuft:

Ich bin hier. Es ist meine Heimat. Was mich angeht, muss ich kümmern! Das betrifft das Reden, das öffentliche Reden und das Handeln und Einmischen ins Handeln anderer aus und in der Heimat.

Wer von den Menschen seiner Heimat im Laufe seines Lebens immer mehr entsetzt ist, weil sie statt aufmerksam und anteilnehmend, dumpf, indolent und brutal sind. Wer erlebt, wie feinere Werte und Verhaltensweisen einerseits ignoriert andererseits ausgegrenzt und niedergemobbt werden. Wer, wenn er sich darüber beschwert, die Heimat anruft und die Landsleute anruft, doch die Menschlichkeit der Weltgemeinde nicht verkommen zu lassen, Rechte, Pflichten und Treue zur Anteilnahme am Geschick auch persönlich einzulösen und zu erweisen, einsam zurückgelassen wird – Jeder! – wenn er dran ist – muss stehen.

Aber -, so gut wie keiner steht.

Wer dann die Kälte, die Wand der leeren Steinmenschen erleidet, statt zur Tagesordnung überzugehen. Ja, nun, der Heimatmensch ist nur Heimatmensch, wenn er intelligent und sozial auf Heimatkultur besteht. Die anderen sind lediglich mit Heimatparolen verkitschte Zombies der Überforderung. Der muss sich seiner höheren Begabung erfreuen. Muss sich Genossen suchen und auf diese im Guten einwirken: Das geht sehr gut, wenn man nur gibt, was gebraucht wird, statt nur abzuzirkeln, was gerecht wäre.

Gerechtigkeit ist eine schöne Heimatvokabel für Heimatlose – Selbstgerechtigkeit verhilft zum Eingedenken in die sozialen Erwartungen der anderen. Man muss munter gehen, lassen, was falsch geht. Und erhält hin und wieder einen geduldigen Blick dafür.

Mehr ist dann an Weihnachten, wenn man daran glaubt: Weihnachten in der Heimat! Ja, dann kommt die Überraschung in der Heimat. Man erinnert sich an Dich: falsch! Man fälscht die Erinnerung, die Geschichte, übergeht Geschehnisse, verleugnet Dich, schönt Eigennutz und Schweinereien.

Vergisst die Wahrheit, die man ja auch in der Gegenwart nicht bezeugt. Das fünfte Gebot: Du sollst nicht falsch Zeugnis reden.

Wir sehen die Heimat also noch als ein metaphysisches Gespenst der rückwärtigen Verleugnung von moralischer und politischer Bedeutung. Dafür errichtet man Ehrenmale und Mahnmale des Selbstdesigns:

Jeder sein kleiner Bert Brecht, des eugenbrechtschen rückwärtigen Ausbaus der eigenen Lobgeschichte und zur Vertuschung mobhaftiger Überlebensnöte.

Walter Bauer beklagte den Heimatverlust und war vor der infamen Vergewaltigung seiner verlogenen Heimat in Toronto hart gelandet. Nietzsche rief: Wohl dem der Heimat hat – die Krähen fliegen irren Flugs zur Stadt.

Wer ohne ausgebaute Heimatsentimentalität auskommt, hat es besser. Gewohnheiten sind dein Feind!

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Nachrufe

Dem werten Karl-Heinz Thies 1925-2014, der ein treuer kluger Genosse war und umständhalber das ertrinkende Kind Dietmar ca. 1956 aus der Ostsee zog – ist so ein Gedenken Pflicht? oder Recht?

Den werten Sternen unseres Planeten Frans Brüggen, Peter Scholl-Latour, Wolfgang Leonhard – stehen wir auf den Schultern der Riesen und … rufen eben nach.

NOCH: Ich danke für die Resonanz auf die Kunstförderungsabhandlung anlässlich des Todes meines Freunde, des Oldenburger Komponisten Thomas Schmidt-Kowalski im den Blättern Numero 64: Für meisterliche Stoffveränderung.

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NOCH: Ich lebe in einem neuen Land Deutschland, die zweite Bundesrepublik. Da sind nun DDR-Deutsche hinzugekommen, die hier in der neuen Republik leben und glauben, es sei die alte: Der Westen solle doch auch was vom Osten annehmen. Es gibt seit Längerem eine Bundeskanzlerin, eine SED-Doktorin, einen Rostocker Pfarrer als Bundespräsident Gauck, einen Oppositionsführer bzw. eine Opposition aus dem ehemaligen Ostberlin mit Gregor Gysi und Sarah Wagenknecht.

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NOCH: Der Münsteraner Graf von Galen, Nazi und aufrechter Katholik in der Hitlerzeit, liegt schon lange an für eine Portraitzeichnung der von mir Wertgeschätzten.

Jaron Lanier (54) der Sun Valley Preisträger von Microsoft: „Erst kommt der Mensch, dann die Maschine. Ohne Menschen sind Computer Raumwärmerm die Muster erzeugen“. Hat bestätigt, was ich seit ewig Dr. Schäuble (CDU) warne, seit er Bundesinnenminister war:

Notstandsgesetze, Intransparenz bei BND und NSA, die Rechtsstaatsbeugungen bei NSU, die EURO-Lügen – was geschieht mit Rollstuhlfahrern wenn Eutanasie-Gestapo herrscht? Was passiert, wenn die große Zahl zur Herrschaft kommt? Der Mob? Der Flash-Mob? Man hat in der Piratenpartei den Mob für Cloud und Flash begeistert: Direkte Demokratie durch Flash-Mob (das nennt man sogar Mob).

Es ist Schäuble scheißegal gewesen.

Und heute sagt Jaron Lanier und warnt: Wenn eines Tages die Gründer von Google, Facebook und Konsorten mal abgegangen sein werden und von weniger genialen neuen CEOs abgelöst sind: Was passiert dann mit der riesigen Macht über Datenmengen und Algorithmen?

Wir bewegen uns auf den urzeitlichen Mob des Kalifats seitens des NSA-Netzes mit vollem Karacho zu. Ebola ist demokratisch.

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THOMAS SCMIDT-KOWALSKI 1949-2013

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PANDORA KUNST PROJEKT

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Mainzer Straße 28

D-50678 Köln am Rhein

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DIETMAR MOEWS: Franz Otto Kopp in der Galerie SMEND Köln

Juni 14, 2014

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Vom 14. Juni 2014

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Am Eröffnungswochenende in den Galerien Rudolf Smend, Köln-Südstadt Mainzer Straße (28 + 31) wurde heute das mehrteilige Objekt von Franz Otto Kopp „Du deutsche Banana“ ausgestellt.

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FRANZ OTTO KOPP "du deutsche banana" bemaltes Textil/Draht-Objekt und Malerei 1985

FRANZ OTTO KOPP
„du deutsche banana“
bemaltes Textil/Draht-Objekt und Malerei 1985

Das Banana-Objekt ist in einer Privatsammlung in Köln

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Dietmar Moews meint: Es ist mir stets eine Freude, wenn Franz Otto Kopp mit seiner Kunst hervortritt.

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Anlässlich der KÖLN SÜD OFFEN! 2014 konnten wir nach längerer Zwischenzeit ein Treffen unserer Künstlergruppe 7 OPQ feiern (auch im Andenken an Job Cogier und Fokko von Velde). Dabei wurden die Stirling-Motoren, die RITTER-SPORT-Quadrate und die Neue Sinnlichkeit der Zukunft diskutiert.

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https://www.youtube.com/watch?v=xotmrWmtsLw&feature=youtu.be

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Künstlergruppe 7 OPQ trifft sich am 5. Mai 2014 bei SMEND Gallery Cologne, hier Dietmar Moews und Franz Otto Kopp mit der Neuen Sinnlichkeit

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Dietmar Moews – GESICHTER von Franz Otto Kopp und Dietmar Moews im Café Caldo

Mai 2, 2014

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Am 2. Mai 2014

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Der Maler Dietmar Moews lädt jeden an heutiger zeitgenössischer Malerei Interessierten sowie alle im Allgemeinen und Besonderen Kunstinteressierten ein, die Malerei und neue Bilder kennenzulernen.

Der Maler Dietmar Moews nimmt an den diesjährigen Kölner Atelierbesuchstagen teil:

Mainzer Straße 28, 50678 Köln

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Südstadt Lageplan

Südstadt Lageplan

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Samstag, 3. und Sonntag, 4. Mai jeweils 15 bis 19 Uhr

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KÖLN SÜD offen!

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67 Künstler öffnen ihre Ateliers vom 3. bis 4. Mai 2014

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weitere Informationen finden Sie im Internetz (www.koeln-sued-offen.de)

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Dietmar Moews – GESICHTER von Franz Otto Kopp und Dietmar Moews im Café Caldo Hannover (ehem. Club Voltaire)

Über Weihnachten 1986 und während einer gemeinsamen Weihnachtsgans wurde aus einer gemeinsamen Zeichnung von Tierfellmustern, Tiger, Leopard, Netzgiraffen, Pfauenfeder und Schlangenhäuten, mit Nashorn und vielen Augen, die Ausstellung GESICHTER entworfen.

Eigentlich sollte mal die über viele Jahre zwischen den beiden entfaltete Mailart-Freundschaft, von all den sonderbaren Kunstpost-Post-Kunst-Karten ausgestellt werden. Aber das gelang nur in wenigen Mustern von Hin- und gegen-Postsendungen mit „klein Dombo, dem Rüsselknoten-Elefantenbaby“.

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Die beiden planten ein großformatiges A-Null 7-farbiges Siebdruck-Plakat selbst zu drucken. Das Ergebnis war in allen Einzelfarbdrucken verrückt.

Schwer sich zu entscheiden, die siebte Stufe interessanter war – Gold – oder die erste – nur Gelb – oder welche. Daraus entstand eine schöne Sammlung, die alleine eine Ausstellung wert gewesen wäre.

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Mal andere Gesichter sehen – Sie können uns gern … im Zoo besuchen“

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Franz Otto Kopp Café Caldo Dietmar Moews Café Caldo

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Ausstellungseröffnung mit einer Lesung: Mo 12.1.87 20.30 Uhr bzw. 20.31 Uhr

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Dietmar Moews und Franz Otto Kopp im Café Caldo, Hannover, Januar 1987

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Dietmar Moews, Franz Otto Kopp, Walter Caldo

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Franz Otto Kopp mit polagetriebenem Hängeschreitchen

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Franz Otto Kopp in der Neuen Sinnlichkeit 27 von 1994

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Dietmar Moews „Seerosen“ DMW 324.24.81/86,155 / 287 cm, Öl auf Leinwand

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In der Kunst gibt es keine Pausen – in der Kunst geht es immer weiter.

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https://www.youtube.com/watch?v=xotmrWmtsLw&feature=youtu.be

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Anmerkungen über DIETMAR MOEWS zu KÖLN SÜD offen! 2014

Zusätzlich stellt die Galerie Smend anlässlich KÖLN SÜD offen! Dieses Jahr in der Mainzer Straße 31 ausgewählte Meisterwerke von Dietmar Moews aus.

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Dietmar Moews wünscht sich, am Sonntag, 4. 5. 2014 um 17 Uhr in der Galerie Smend eine Einführung zu seiner kunstsoziologischen Domäne – im Geiste Alphons Silbermanns – zum Thema

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Können Künstlerverbände Künstlerinteressen vertreten?“

zu sprechen. Der Vortrag ist besonders für Künstler interessant.

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EINTRITT FREI

Genaue Angaben folgen noch – nämlich:

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Ein Vortrag für Berufskünstler

Im Rahmen von KÖLN SÜD offen 2014! kündige ich hiermit an:

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VORTRAG in der Galerie SMEND – Mainzer Straße 31

Sonntag, 4. 5. 2014 17 Uhr

EINTRITT FREI

Es spricht – als Maler – Teilnehmer von KÖLN SÜD offen! 2014 – der letzte Promovend des eminenten Kölner Soziologen ALPHONS SILBERMANN,

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Dr. Dietmar Moews, Dipl. Ing.

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zum Thema der Silbermann/Moews-Domäne : Die Organisation der Kunst

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Können Künstlerverbände Künstlerinteressen vertreten?“

(es soll maximal eine halbe Stunde dauern)

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