Von der Unermeßlichkeit des Schönen

April 1, 2014

Lichtgeschwindigkeit 4264

am 1. April 2014

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V,4

Die Anmut im Schönen ist die Unschuld der Gestaltlockung: eine dem Wohlgeformten innewohnende Wirkgüte des Beseelten, die berückt.

Mit der Unmittelbarkeit ihres Zauberhaften verbindet die Anmut der Gefüge-Einheit die Schlichtheit ihres sinnerfüllten Erscheinens.

Das kostbare Gefäß der Anmut ist das Wahrhaftige.

…“

Zitiert nach: Otto Nebel, Von der Unermeßlichkeit des Schönen (1961-63) in Frühwerke, Schriften zur Sprache und zur Kunst – Das dichterische Werk Band 3 in Frühe Texte der Moderne, herausgegeben von René Radrizzani der edition text+kritik herausgegeben von Jörg Drews, Hartmut Geerken und Klaus Ramm, München 1979