TÜRKENSTOPP: Selbsthilfe bei Erdogan-Hilfsbereitschaft

August 6, 2014

Lichtgeschwindigkeit 4747

am Mittwoch, 6. August 2014

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Deutschland muss seine Türkeipolitik korrigieren:

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Die Türkei wird unter Erdogan politisch und rechtlich verändert. Angesagt wird von Regierungschef Erdogan ein (mehr iranischer) sunnitischer Gottesstaat. Man liebt die eigenen dunklen Augen und den orientalischen Winkel mehr als die widersprüchlichen Untergangsszenerien im postmodernen Abendland. So soll es doch auch für Türken selbstbestimmt sein mögen – aber doch in der Europäischen Union keinesfalls.

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Der Ex-Bundespräsident ist ein ungebildeter CDU-Rechtsanwalt – so lange er nicht mal das Gegenteil unter Beweis stellen kann – denn, der Islam ist absolut nicht Teil unter den Normen des Grundgesetzes, sofern er sich und seine völkische Orthodoxie über das Grundgesetz stellt.

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Sowas ist bestenfalls Teil der deutschen Kriminal- und Staatsverbrechen-Geschichte. Erdogan selbst ist nach dem deutschen Recht straffällig und keineswegs dürfte er in Deutschland für repräsentative Ämter kandidieren:

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Kein Deutscher und kein Ausländer darf gegen die Essentials des Grundgesetzes werben oder dagegen sich verhalten. Einen deutschen Pass kann man so nicht erlangen.

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Die angängige Staatspräsidenten-Wahl der Türkei deutet an, dass für diese Poltik Erdogans, weg von der Freiheit und der Demokratie, die große Mehrheit der Türken für Rückständigkeit und Deutschlandferne eingestellt sind.

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ZUGINSFELD auf dem Eierplätzchen Köln Südstadt am 19. Juli 2014

ZUGINSFELD auf dem Eierplätzchen Köln Südstadt am 19. Juli 2014

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Aktuell betreibt Erdogan die Kriminalisierung der sozialliberalen Türken vom Gezin-Takzim-Platz im modernen Istanbul. Politisch missliebige Bürger werden geheimdienstartig verfolgt. Sie erhalten daraufhin Steuerprüfungen und willkürliche existenzvernichtende Steuerbecheide bzw. Steuerstrafrechts-Verfahren. Die rechtsstaatlich orientierten aufgeklärten Türken dürfen sich nicht mehr öffentlich zu Diskussionen treffen. Ihre Gespräche werden abgehört. Sie unterhalten sich untereinander zur Politik inzwischen flüsternd oder gar nicht.

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Die Konflikte und Polizeiaktionen vom Gesi-Park wurden und werden von den Massenmedien in der Türkei vollkommen verschwiegen. So berichten es normale moderne Türken, die in Deutschland gelebt hatten und jetzt in Istanbu lihr Glück machen wollten.

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Es gab und gibt keinerlei Fernseh-, Rundfunk- oder Presseberichterstattung darüber. Die Türken im Land von Anatolien bis Kurdistan sind völlig unwissend und verlangen völlig unbeirrt Erdogans starke Hand: Erdogan soll doch in Istanbul aufräumen (ich habe noch im Ohr, wie Erdogan kürzlich dem Massakerstaat mit Militäraktion drohte, so, als seien die Gaza-Massaker militärisch zu steuern.

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Umfragen unter Deutschen in Deutschland zur Frage der Beliebtheit der Erdogan-Türken und zur Ansage des früheren Bundespräsidenten: „Der Islam sei ein Teil Deutschlands“ zeigt eine sinkende Zustimmung (ungeachtet, wie demagogisch solche Kuckucksumfrage-Ergebnisse vom SPIEGEL herbeigefragt werden). Da große Teile der Türken in Deutschland die Politik Erdogans bzw. Erdogan als Türkenführer – im ausdrücklichen Gegensatz zum „osmanisch-laizistischen“ Ata Türk – gut finden, sind die aktuellen Umfragewerte gegen die Türkei auch gegen die Erdogantürken in Deutschland zu werten.

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Dietmar Moews meint: Abgesehen von in Deutschland akkulturierten, gebildeten Türken, ist es überhaupt schwierig, als Deutscher mit in Deutschland lebenden Türken, politische Themen zu diskutieren, die Deutschland, die Europäische Union und die deutsche Außen-und Innenpolitik betreffen. Es herrscht überwiegend vollkommene Uninformiertheit und Inkompetenz sowie auch Desinteresse und Verstocktheit.

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Politische Gespräche mit in Deutschland lebenden Türken belaufen sich auf Fahnenschwingen der Fußballfans, der Passfrage zur doppelten Staatsangehörigkeit, schon zu Kurdistan oder Armeniermorde kommt fast gar nichts. Das in den verschiedenen deutschtürkischen Generationen sehr ähnlich – Musa Dagh – nie gehört.

 

Bevorzugt wird auch ein von Edogan aufgeführter militärischer Führer-Stil im Gegensatz zum deutschen Korporatismus, zum Föderalismus und zur freien rechtsstaatlichen Demokratie. Der Muskeltürke liebt osmanische Weltbedeutung – Erdogan ist der Turbanträger.

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ZUGINSFELD-Reihe am 3. Juli 2014 in der Mainzer Straße (nördlich Eierplätz chen)

ZUGINSFELD-Reihe
am 3. Juli 2014 in der Mainzer Straße (nördlich Eierplätz
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Es ist der Türkei und den Türken aus meiner Sicht ihre völlig freie politische Selbstbestimmung zuzugestehen und zu gönnen. Auch ihre folkloristische, apolitische Führungs- und Unterwerfungsbedürftigkeit, eher Obrigkeit als Zugang und Beteiligung, Information und Selbstbestimmung zu wünschen, ist zu akzeptieren.

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ZUGINSFELD 33 mit Hundegast am 1. Juli 2014, Mainzer Straße

ZUGINSFELD 33 mit Hundegast am 1. Juli 2014, Mainzer Straße

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Aber nicht in Deutschland.

 

Denn die deutsche Demokratie krankt selbst an der Hitlerschlauheit. Die deutschn sind inzwischen wieder hitlerschlau (wehret den Anfängen?), wissen nix und wollen nichts wissen oder mitbestimmen. Dashat sich inzwischen unter den deutschen Bürgern so verbreitet, dass, egal ob Abhör-, Stasi oder Propagandalügen, kaum noch ein Deutscher von seinen politischen Repräsentanten eine klare und wahrheitsgemäße Information über die Politik verlangt.

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Man macht es leicht – und möchte uninformiert geführt leben „wie die Türken“.

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Die deutsche Aufklärung und Bildungskonzeption der aufgeklärten Staatsbürger ist derart niedergegangen, dass die gelebte Verfassung in einen Verpitbullungs- und Bullshit-Molloch übergeht. den meisten Mitbürgern scheint Stillsein inzwischen ratsam und sowieso das Einfachste.

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Hier hinein passen die vom deutschen Staat ausgehenden Aktivitäten orthodoxe Religions-und Volksgruppen-Verbände in Deutschland herbeizuorganisieren und zu finanzieren:

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Die Ditib verkörpert nicht die säkularen deutschen Türken, sondern eine konfligierende Orthodoxie, die nicht Teil Deutschlands ist und nicht sein sollte – es ist nicht wie der Ex-Bundespräsident noch heute behauptet. Die Ditib gehört nach Mekka. In Köln, jedenfalls, sollten sich Orthodoxe offen und locker beteiligen – aber bitte ohne Drohgebärden. (Eine knallweiße Ehrenfeld-Moschee passt einfach längst nicht so gut, wie der sandfarbene Sichtbeton des Architekten Böhm und seinen vormaligen türkischen Bauherren).

 

Wieso wäre sunnitische Orthodoxie Teil Deutschlands?

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Der „Verband der Juden in Deutschland“ sollte eigentlich die Schuld am deutschen Judentum auffangen. Heute ist dieser Verband eine Organisation der Propaganda für den Massakerstaat Israel und die Großisrael-Massaker.

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Deutschland kann sich nicht durch obrigkeitspolitische Dummheiten in eine korporatistische Situation bringen, wo Doppelpass-Türken in Deutschland orthodoxe Forderungen durchsetzen oder

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nach Erdogan um Hilfe rufen könnten.

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Wieso könnten Organisationstürken in Deutschland nicht den klassischen „Hilferuf“ um Schutz vor der untürkischen deutschen Staatsgewalt ausbringen?

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Der klassische Hilferuf: Was Russen in Tschetschenien mit Putin, Chinesen in Tibet und die Ukraine mit den USA versuchen, können die Erdogan-Türken auch versuchen: Das türkische Militär nach Deutschland zu rufen.

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Die Nato-Mitgliedschaft der Erdogan-Türkei basiert mehr auf Geschäftsbeziehungen zu den USA als auf Wertegemeinschaft mit dem deutschen Rechtsstaat.

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Ich weise auf das Unverständnis eines jungen Muskel-Shirt-Türken für die geistig-soziale Ausformung seiner Rolle als Citoyen in Deutschland – er weiß nicht, was das ist. Und knüpfe daran die politische-kommunikative Aufforderung an die Deutschen, nicht länger soziale Faulheit und Unmündigkeit mit Toleranz zu verwechseln. Es sollte zur Weiterentwicklung der Demokratie in Deutschland eine Selbsthilfe der öffentlichen Wertedebatte offen geführt werden.

 

Dies ist ein Appell an die meinungsführenden bzw. -unterdrückenden Massenmedien, weitreichend und flächendeckend auch der staatlichen Massenmedien, staatsbürgerliche Teilnahme zu entfalten statt zu unterdrücken.

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Es ist auch ein Appell an jeden eitlen Sonnenbrillenräger und besinnungslosen  I-Phon-Benutzer, sich sehr konkret persönlich um mehr Nüchternheit und Vernunft zu bemühen, für die Verhältnisse, die er genießt auch politisch aufzukommen.

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