NEU im zugelassenen SPORT-DOPING

Juli 17, 2021

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am Samstag, 17. Juli 2021

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Jetzt gibt es DOPING-VERRAT zur Disqualifizierung von unschuldigen Sportkonkurrenten.

Sport und Wettbewerbssport, Leistungssport und Rekordsport, Erwerbssport, Berufssport – alle sportlichen Möglichkeiten, die die Menschheit freiwillig betreibt und immer noch in Varianten weiterentwickelt, kennen auch Betrug und Fälschungen und Grenzüberschreitungen, besonders wenn es um Geldgewinn und -erwerb geht.

Im Sport immer schon geläufig und üblich sind Leistungssteigerungen durch Spezialkleidung, Ausstattung und gezielte Trainingskulturen.

Eine auch geläufige Spielart im Wettbewerbssport sind heimliche Wettbewerbsregel-Überschreitungen und dann betrügerische Missachtung der anerkannten Regeln der jeweiligen „verbandspolitisch organisierten Regel- und Kontrollbestimmungen: Die Einnahme von verbotenen Leistungssteigerungs-Mitteln.

DOPING – also die Anwendung von Leistungssteigerung durch Einnahmen oder Gaben von künstlichen Mitteln, Medikamenten, Blutmanipulationen u. a.

Dafür wurden alle Sportler in ein Vereins- und Verbändesystem BGB-rechtlich inkorporiert, das sogar international und weltweit bestrebt ist die Sportarten zu klientelisieren, dominieren und zu steuern, besonders auch die Preisdisziplinen in der Erwerbs-Sport-Organisation.

Sportler, die in ihrer Freizeit, nicht verbandsorganisiert, aktiv sind, sind auch völlig frei von speziellen Regelungen und einfach nur an anständiges Verhalten im öffentlichen Leben gebunden. Man kann überall „Laufen“, auch wenn die meisten staatlichen und sonstigen Sportanlagen von der Verbändeorganisation gegenüber den Amateur-Freizeitsportlern gesperrt sind. Wer im Winter in einer Halle Fußballspielen will, hat Pech, wenn er keinem Verbands-Verein angehört.

Zur Leistungssport-Regelung haben sich die Verbände ein „geregeltes Doping“ gegeben. Da werden Mittel und Methoden ausgewiesen, die zur Leistungssteigerung des Sportlers zugelassen sind.

Zusätzlich herrscht aber ein Verbändereglement, in dem jeder Wettbewerber sich einem Kontroll-Regime stellen muss (wer sich nicht kontrollieren lässt, darf nicht teilnehmen an Verbandswettbewerben wie Meisterschaften).

Es ist also nicht Doping verboten. Es sind Doping-Anwendungen verboten, die nicht ausdrücklich erlaubt und geregelt werden. Sportverbandsgeregeltes Doping ist erlaubt.

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NEU IST JETZT: Saubere Athleten können durch flüchtigen Hautkontakt zu Opfern von Doping-Anschlägen werden. Über ein Experiment der ARD-Dopingredaktion und des Instituts für Rechtsmedizin der Uniklinik Köln, das einen entsprechenden Nachweis dafür geliefert habe, berichtet die ARD-Dokumentation „Geheimsache Doping – Schuldig. Wie Sportler ungewollt zu Dopern werden können“ am Samstag (18.00 Uhr) im Ersten.

Bei der Versuchsreihe bekamen zwölf Probanden geringe Mengen verschiedener Anabolika mittels einer Trägersubstanz über die Haut verabreicht – durch minimale Berührungen an Hand, Nacken und Arm, hieß es in einer ARD-Mitteilung am Freitag. Bei allen Probanden hätten die Erstauswertungen der Proben durch das Kölner Doping-Kontrolllabor einen massiven Betrugsverdacht ergeben.

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Athleten reagieren entsetzt auf diese Ergebnisse.

Die verbotenen Substanzen seien im Experiment in Minimaldosen verabreicht worden. Sie seien „zum Teil schon eine Stunde nach der Applikation und bis zu 15 Tage lang nachweisbar“ gewesen, hieß es. Athleten, die mit diesen Ergebnissen konfrontiert wurden, reagierten entsetzt – vor allem wegen möglicher Anschlagsszenarien.

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Dietmar Moews meint: Nach den oben publizierten Möglichkeiten des Doping-Vortäuschens, ist das gesamte bisherige System des geregelten und es verbotenen Dopings juristisch unhaltbar geworden.

Jeder kann „leicht und unbemerkt“ mit verbotenen Stoffen infiziert werden, womit nach den aktuellen Dopingregeln die Disqualifikation des betroffenen Sportlers verbunden sein muss:

Keiner kann mehr garantieren, dass er die Dopingregeln beachtet hat, wenn ihm jemand „freundschaftlich“ mit verbotenem Stoff an der Hand auf die Schulter geklopft hat.

Das ist jetzt eine sportpolitische Aufgabe für die Verbände, die ihre Regel-Autorität durch die NEUE DOPING-PRAXIS praktisch verloren haben.

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Russland Doping Sperre ist Symbolquatsch

Dezember 18, 2020

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am Freitag, 18. Dezember 2020

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Russland hat staatsobrigkeitlich enorm systematisch die internationalen russischen Berufssportler gedopt. Besonders bei den Olympischen spielen von Sotchi und den sonstigen weltweiten Sportfesten wurde das gesamte Vertrauenssystem zersetzt.

Nach langem Hin- und Her hat jetzt ein Sportgerichtshof ein Urteil mit zunächst vier Jahren Sperre gesprochen. Danach werden die beteiligten russischen Sportverbände gesperrt, die Sportler als Mitglieder dieser russischen Sportverbände wurden aber nicht von kommenden internationalen Sportfesten ausgeschlossen.

Russlands Dopingsperre wird nunmehr auf symbolische zwei Jahre reduziert

Das Urteil des Court of Arbitration for Sport reduzierte eine vierjährige Sperre auf zwei Jahre. Es wird russische Teams – aber nicht unbedingt russische Athleten – von den nächsten beiden Olympischen Spielen fernhalten.

Russlands vierjährige Sperre für den globalen Sport wurde am Donnerstag von einem Gericht in der Schweiz halbiert, eine Entscheidung, die das Ende seines jahrelangen Kampfes mit den Antidoping-Regulierungsbehörden signalisieren könnte, die das Land beschuldigt hatten, eines des ausgeklügeltsten Dopingsysteme der Geschichte im Streben nach sportlichem Ruhm und olympischen Medaillen zu betreiben.

Die Entscheidung des Court of Arbitration for Sport in der Schweiz, der letzten Instanz bei globalen Sportstreitigkeiten, bedeutet, dass Russland bei den nächsten beiden Olympischen Spielen – den verschobenen Spielen in Tokio im nächsten Sommer und den Winterspielen 2022 in Peking – keine Mannschaften anmelden kann und auch nicht mit seiner Hymne oder Flagge bei anderen hochkarätigen Wettkämpfen vertreten sein wird. Aber es ließ die Möglichkeit offen, dass viele russische Athleten bei diesen Veranstaltungen als sogenannte neutrale Wettbewerber antreten werden.

Offizielle der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA), der globalen Doping-Regulierungsbehörde, die für die Verhängung der russischen Sperre im vergangenen Jahr verantwortlich war, sahen die Entscheidung als einen Sieg, auch wenn andere in der Anti-Doping-Welt verwirrt waren. Für WADA-Offizielle bedeutete es Erleichterung und eine gewisse Genugtuung inmitten von Befürchtungen, dass die neuen Regeln, die nach dem russischen Skandal geschaffen wurden und die darauf abzielen, Nationen zu bestrafen, die in staatlich geförderte Doping-Verschwörungen verwickelt sind, dem juristischen Ansturm nicht standhalten würden, mit dem Russland sie bekämpft hatte.

„Angesichts des ständigen Widerstands und der Leugnung seitens Russlands haben wir unseren Fall in Übereinstimmung mit einem ordnungsgemäßen Verfahren eindeutig bewiesen“, sagte WADA-Präsident Witold Banka. „In dieser Hinsicht ist dieses Urteil ein wichtiger Moment für den sauberen Sport und die Athleten auf der ganzen Welt.“

Andere im Antidoping-Kampf spotteten über die Entscheidung des Gerichts, zumal das Gremium die Behauptungen untermauert hatte, dass Russland das Dopingprogramm durchgeführt hatte und dann bei dem Versuch erwischt wurde, es zu vertuschen. Travis Tygart, der Chef der Anti-Doping-Agentur der Vereinigten Staaten, bezeichnete die Entscheidung als „schwaches, verwässertes Ergebnis“ und „einen katastrophalen Schlag für saubere Athleten, die Integrität des Sports und die Rechtsstaatlichkeit“. Der Anwalt des Whistleblowers, der das Dopingsystem 2016 erstmals aufdeckte, sagte, die Entscheidung, Russlands Sperre zu reduzieren, aber seinen Athleten zu erlauben, weiterhin an globalen Wettbewerben teilzunehmen, sei „unsinnig und unverdient“.

In der CAS-Entscheidung zur Reduzierung von Russlands Dopingsperre war angeblich unklar, warum das dreiköpfige Gremium die Strafe für Russland reduzierte, obwohl es weitgehend mit den Argumenten der WADA übereinstimmte. Die Schiedsrichter betonten in ihrer Entscheidung, dass Russland die Entscheidung nicht als eine Art Rechtfertigung für sich beanspruchen sollte.

„Dieses Gremium hat Konsequenzen verhängt, um die Art und Schwere der Nichteinhaltung widerzuspiegeln und um sicherzustellen, dass die Integrität des Sports gegen die Geißel des Dopings gewahrt bleibt“, schrieben die Mitglieder des Gremiums.

„Die Konsequenzen, die das Gremium beschlossen hat, sind nicht so weitreichend wie die von der WADA geforderten. Dies sollte jedoch nicht als eine Bestätigung für das Verhalten der RUSADA oder der russischen Behörden verstanden werden.“

Die Sperre gilt für zwei Jahre ab der Bestätigung der Strafe durch das Schiedsgericht, was bedeutet, dass russische Teams – wenn auch nicht unbedingt russische Athleten – nicht nur von den nächsten beiden Olympischen Spielen, sondern auch von der Fußball-Weltmeisterschaft in Katar 2022 und einer Reihe anderer Großveranstaltungen ausgeschlossen werden.

Russland, ein Serienbewerber für sportliche Großereignisse, darf für die Dauer des Verbots auch keine Weltmeisterschaften ausrichten. Die Strafe hatte die Pläne für die Eishockey-Weltmeisterschaft 2023 in Frage gestellt, die in St. Petersburg stattfinden soll. Doch diese Veranstaltung fällt nun nicht mehr unter das Verbot, und der russische Hockeyverband bestätigte am Donnerstag, dass sie wie geplant stattfinden wird.

Der Hockeyverband sagte auch, dass er plane, Mannschaften zu den nächsten beiden Olympischen Spielen zu schicken, und hob in seiner Erklärung die bedeutenden Schlupflöcher hervor, die den russischen Athleten zur Verfügung stehen, sofern die WADA keine Verbindung zum Dopingprogramm nachweisen kann. „Die Trikots der Spieler können in den Farben der Flagge gestaltet werden und das Wort ‚Russland‘ kann auf den Trikots stehen“, hieß es. „Gleichzeitig werden die Spieler in einem neutralen Status (ohne die Nationalflagge und die Nationalhymne) antreten.“

Das Doping-Schema, das Jahre vor den Spielen in Sotschi begonnen hatte, kam erst ans Licht, nachdem einer seiner Hauptarchitekten, Grigorij Rodtschenkow, der ehemalige Leiter eines Moskauer Doping-Labors, aufgedeckt hatte, was stattgefunden hatte. Auf dem Höhepunkt waren Agenten des russischen Staatssicherheitsapparats beteiligt, die bei den Olympischen Winterspielen 2014 mitten in der Nacht verdorbene Dopingproben russischer Athleten durch saubere ersetzten.

Rodtschenkow, der jetzt an einem geheimen Ort in den Vereinigten Staaten lebt, enthüllte, wie Hunderte von verdorbenen Antidoping-Ergebnissen manipuliert wurden, bevor sie in die offiziellen Aufzeichnungen eingegeben wurden, um die Athleten vor der Identifizierung zu schützen und ihnen zu ermöglichen, von chemisch verstärkten Vorteilen zu profitieren, bevor sie zu großen Meisterschaftsveranstaltungen abreisen.

Antidoping-Ermittler schlugen eine Sperre von vier Jahren vor, nachdem sie herausgefunden hatten, dass russische Offizielle Beweise gefälscht und den Inhalt einer Datenbank für Dopingkontrollen manipuliert hatten, um Rodtschenkow zu diskreditieren. Der Vorstand der WADA stimmte in einer Sitzung im vergangenen Dezember der Empfehlung zu.

Virusfälle im College-Sport beweisen, dass Athleten Arbeiter sind. Der Fehler eines Agenten kostete einen N.B.A.-Spieler 3 Millionen Dollar. Er zahlte es ihm zurück. Für Cameron Kinley und die Navy kann das Army-Spiel 2020 ein Highlight sein.

Ein genauerer Blick auf die Entscheidung des Gremiums am Donnerstag zeigt jedoch, dass Aspekte der ursprünglichen Strafe der WADA verwässert worden waren, einschließlich eines Verbots für Mitglieder des Nationalen Olympischen Komitees Russlands, an Sportveranstaltungen teilzunehmen. Die Entscheidung bestätigte ein Verbot für hochrangige Politiker, einschließlich Präsident Wladimir W. Putin, sagte aber, dass es ihnen erlaubt sei, an Veranstaltungen teilzunehmen, wenn sie vom Staatsoberhaupt des Gastgeberlandes eingeladen werden. Der CAS sagte auch, dass „Russland“ auf den Uniformen der Athleten verwendet werden kann, solange es von dem Wort „neutral“ begleitet wird.

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Dietmar Moews meint: Normaler Weise recherchiere ich nicht mehr so umfangreich, wie angängig, auch wenn Sport eines meiner Lieblingsthemen ist und dazu der heutige Stalinismus immer meine Aufmerksamkeit erhält.

Ich finde es skandalös, dass hier so getan wird, als sei Herr Putin der unsportliche Typ, unter dem die russischen Sportler betrügerische Mittel praktizieren. Die Wahrheit ist, dass alle Sportler die bescheißen zu sperren sind. Ansonsten liegt auf der Hand, dass auch Thomas Bach, der deutsche Sportfunktionär, funktional das Doping prolongiert.

Solange die Doping-Künstler weiter teilnehmen dürfen und lediglich schwarze Schafe, die man erwischen konnte, disqualifiziert werden, wird das mörderische Giftspiel weiter auf dem Niveau der Gladiatoren getrieben, die die Löwen nur deshalb nicht fressen, weil sie nach Gift schmecken – und alle Welt schaut dabei zu.

Das Urteil schafft auch eine seltsame Situation, in der russische Teams, wie die Fußballmannschaft, unter ihrer Nationalflagge und in ihren üblichen Uniformen an Qualifikationswettbewerben teilnehmen können, nur um dann als neutrale Teilnehmer bezeichnet zu werden, wenn sie sich qualifizieren.

Am Donnerstag hat der Anwalt von Rodtschenkow, Jim Walden, die Entscheidung scharf kritisiert.

„Die Entscheidung des CAS, effektiv ‚das Baby zu spalten‘, ist unsinnig und unverdient“, sagte er. „Trotz überwältigender Beweise für Korruption, Dopingbetrug und Behinderung der Justiz, einschließlich eines dreisten Versuchs, Dr. Rodtschenkow durch fabrizierte Beweise fälschlicherweise zu belasten, hat sich der CAS wieder einmal als unwillig und unfähig erwiesen, sich mit der systematischen und langjährigen Kriminalität Russlands sinnvoll auseinanderzusetzen.“

Jonathan Taylor, der das Komitee leitete, das die Russland-Untersuchung beaufsichtigte und die längere Sperre empfahl, sagte in einem Interview, dass er gemischte Gefühle über das Ergebnis der Berufung habe. Während das Gremium die „überwältigenden Beweise der WADA für Manipulationen“ akzeptierte und bestätigte, dass die neuen Sanktionsbefugnisse der WADA einer Überprüfung standhielten, sagte er, dass er die Logik bei der Reduzierung der Strafe in Frage stellte.

Aus meiner Sicht herrscht im Weltsport eine äußerst käufliche opportunistische Truppe von Ehrgeizlingen, wie der deutsche Fechtmeister THOMAS BACH, die sich fortwährend allerwärts lieb Kind machen.

„Der einzige Unterschied zwischen uns ist, dass der CAS dachte, die Konsequenzen müssten nicht so weit gehen, wie die WADA vorgeschlagen hatte, um eine Wiederholung dieses Fehlverhaltens durch die russischen Behörden zu verhindern“, sagte Taylor. „Ich hoffe, dass sie damit richtig liegen.“

Bis zum Erlass der globalen WADA-Sanktion waren Strafen gegen russische Sportler und Funktionäre sporadisch und weitgehend den Dachverbänden der einzelnen Sportarten überlassen worden. World Athletics, der Dachverband der Leichtathletik, hat lange Zeit die härteste Linie verfolgt, mit einer Sperre, die Russland für fast fünf Jahre in der sportlichen Wildnis gehalten hat.

Das Internationale Olympische Komitee hingegen zögerte, auf breiterer Basis zu handeln, und sein Präsident Thomas Bach sagte wiederholt, er sei gegen eine kollektive Bestrafung russischer Sportler. Das führte zu dem merkwürdigen Anblick, dass Russland bei den Olympischen Winterspielen 2018 eines seiner größten Teams aufstellte, wobei sich die Strafe des I.O.C. weitgehend auf russische Symbole beschränkte, einschließlich der Uniform, des Teamnamens und der Hymne.

Nach diesen Spielen aktualisierte die WADA unter dem Eindruck des weit verbreiteten Zorns der Kritiker, zu denen auch Athletenorganisationen und nationale Antidoping-Organisationen gehörten, ihr Regelwerk und gab ihr erstmals direkte Sanktionsbefugnisse. Zu diesem Zeitpunkt stritt Russland die Existenz des Dopingprogramms nicht mehr ab, und im Rahmen einer 2018 unterzeichneten Vereinbarung sagte die WADA, dass das Land in der Lage sein würde, den Skandal hinter sich zu lassen, sofern es unverfälschte Daten aus dem Moskauer Labor liefert. Diese Daten, so die Dopingkontrolleure, würden die Chance bieten, Hunderte von Dopingbetrügern zu identifizieren und vielleicht die Wolke über denen zu lüften, die nicht teilgenommen haben.

Aber Russlands Versuch der Vertuschung war fast so dreist wie sein Dopingplan. Zuerst verzögerte es die Ankunft von Experten, die nach Moskau geschickt worden waren, um die Daten des Labors zu sichern. Dann unternahm es Anstrengungen, ihre Arbeit zu untergraben, während sie dort waren, einschließlich der Einfügung von manipulierten Daten und Nachrichten in die Datenbank in einem Versuch, Rodtschenkow, den Whistleblower, als Rädelsführer in das Schema hineinzuziehen.

Die Ermittler entdeckten die Fälschungen und die manipulierten Testergebnisse schnell. Und im Dezember letzten Jahres verhängte die WADA bei einem vollbesetzten Treffen in Lausanne, Schweiz, eine der härtesten Strafen in der globalen Sportgeschichte. Dann bereitete sie sich auf Russlands rechtliche Anfechtung vor.

Russlands Entschlossenheit, die Sperre zu kippen, wurde durch die Größe des juristischen Arsenals deutlich, das es bei der Berufungsverhandlung im letzten Monat in der Schweiz einsetzte. Es versammelte eine Gruppe von einigen der weltbesten Sportjuristen und wurde von einer Reihe von Sportverbänden unterstützt, wie dem Welteishockeyverband, mit dem es enge Beziehungen pflegt. Deren Vertreter argumentierten, dass die WADA mit ihren Strafen über das vernünftige Maß hinausgegangen sei, und sogar über das, was sie im Rahmen ihrer Statuten rechtlich tun könne.

Das juristische Team der WADA konterte, indem es seine Bemühungen als so etwas wie eine bürokratische Haushaltsführung beschrieb, ein Versuch, die Sanktionsbefugnisse, die den einzelnen Sportverbänden überlassen worden waren, in die eigenen Hände zu nehmen – und zu standardisieren.

Aber sie wiesen auch auf die schrecklichen Konsequenzen hin, wenn Russland nicht bestraft würde. Das Land habe nicht nur ein Dopingprogramm durchgeführt, bei dem staatliche Ressourcen, einschließlich der Nachfolgeorganisation des KGB, eingesetzt wurden, um seine Ziele zu erreichen, sagten die Anwälte, sondern es habe dann auch die gleichen Kräfte benutzt, um seine Handlungen zu vertuschen.

Wenn es der WADA nicht erlaubt sei, diejenigen zu überwachen, die ihre Regeln brechen, argumentierten die Anwälte, dann wäre die Organisation machtlos, Doping im industriellen Maßstab im Weltsport zu stoppen.

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Deutsche Doping-Weltmeisterschaft gefeiert

August 23, 2015

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Sonntag, 23. August 2015

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Nachdem nunmehr die Auseinandersetzungen um die nachweislichen geradezu serienmäßigen Doping-Kontroll-Schwächen darin gipfeln, dass:

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EINS Sebastian Coe, ein Befürworter des kontrollierten Dopings zum neuen IAAF-Präsident gewählt worden ist, konnten nunmehr die Leichtathletik-Welmeisterschaften in Peking mit den Doping-Wettkämpfern und den Spitzenhonoraren und Einschaltquoten beginnen.

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ZWEI Deutsche Spitzensportler, die das Doping ablehnen und zumindest auf lückenlose Kontrollmethoden beharren, haben ihre Teilnahme in Peking abgesagt. Sie gaben stattdessen Interviews im deutschen Fernsehen und schließlich Verletzungs- und Trainingsgründe dafür an, dass sie bei der WM fehlen.

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Wirklich ist es so, dass diese Leichtathleten, die sich an die Regeln und Kontrollen gehalten hatten, aufgrund des offensichtlichen Unwillens der IAAF und der WADA die Doping-Leute auszuschließen, jetzt nicht mitmachen.

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Dagegen werden auch von den kulturindustriellen Unterhaltungsvermarktern die Teilnehmer aus Russland, auch China, auch aus Jamaika, die verdächtige Kontrollzeit-Ausfälle zu Buche stehen haben – für Zeiten in denen relevantes Doping angewendet werden kann – eben als Spitzenwettkämpfer bei der WM verlangt. Deshalb dürfen die nicht gesperrt wurden, sondern feiern jetzt Siege.

DREI Die deutsche Diskuswerferin wurde folglich gestern Weltmeisterin, vor einer Chinesin, und die deutschen Fernseh- und Radiomedien haben exaltiert die Siegerin gefeiert.

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Mahnrufe aus dem deutschen Medienpublikum zu dieser Heuchelei wurden bislang nicht gehört oder gelesen. Die deutsche Weltmeisterin behauptet natürlich eine saubere Doping-Kontroll-Akte zu haben und so gesehen eine regelgerechte Weltmeisterin sei – nach dem geltenden IAAF-Reglement.

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Genau das behaupten auch alle anderen, die die Siegprämien und die Sponsorenverträge bekommen.

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Dietmar Moews meint: Die Lust, Wettkämpfe am Weltrekord-Limit im Fernsehen mitzuerleben ähnelt der Schaulust bei Autounfälle und sonstigen Feuerbrünsten – man muss automatisch hinschauen. Es ist nicht allein Sensationslust – es ist auch ein Angstadaptions-Gestellt, das jenseits von Moral und Gut und Böse den heimlichen Blick erzwingt.

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Eine Quote der westlichen Menschheit schaut „Spektakel“. Entsprechend wird Werbung als Spektakel aufgemacht – man sehe nur die REDBULL-Hochglanz-Bildbroschüre: „Höher, Schneller, Weiter, Schöner“ würde sofort eingestellt, wenn das Geschäft von Redbull darunter litte. Nein – es funkt und lockt.

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Gladiatoren sind gefragt. Man muss dazu nicht lügen. Man könnte sagen:

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PEKING-WM mit Doping und Weltrekorden

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und man könnte außerdem „saubere Sportler“ in eigenen sauberen Amateur-Verbänden aufziehen: Und man wird sehen, welche Verbands-WM die sauberen Athleten dann mitmachen? Die, wo es Geld gibt? oder die, wo es den Reinheitsstempel gibt?

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Man kann es vorwegnehmen: Die Video- und Vermarktungs-Millionen werden am Markt entschieden. Die Gladiatoren werden den Publikumszuspruch bekommen.

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Statt die alten Weltrekord-Listen mit nachweislich gedopten Rekordleistungen werden nicht gestrichen. Sebastian Coe und Sergej Bubka sind Vorzeige-Athleten jener Doping-Zeit, die heute die IAAF-Politik repräsentieren, ebenso wie Thomas Bach bei IOC.

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Man muss das nicht anschauen. Vermutlich schauen die nichtgedopten Sportler aus „dienstlichem Interesse“ wie in Peking gehüpft und gesprungen wird. Keiner hat was gegen die neuesten Schuhe, den neuen Speer oder die Gummi-Lauf-Bahn.

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Selbstbestimmung und das System – so heißen die beiden Wertausrichtungen, die jedem Menschen persönlich obliegen dürfen sollte – mangelnde Mündigkeit und absurde Urteilskraft dürfen lediglich nicht gemeingefährlich sein.

versammelten Doping-Wettkämfern um Einschlatquoten und Spitzenhonorae beginnen


Durst auf Doping-Sport

August 5, 2015
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vom Mittwoch, 5. August 2015

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Ich habe Durst“, ruft das Kind, das längst zur Nachtruhe gebettet ist.

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Man bringt ihm ein kleines Glas Wasser.

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Das Kind meutert:

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Ich will kein Wasser – ich habe Durst auf Cola“.

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Wer mal Durst auf Bier hatte, erinnert sich, wie fad dann Wasser schmecken kann.

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So gibt es Spaß an Sport, den man selbst machen kann

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nur mit sich selbst

– mit Sportgeräten

– mit Sportkleidung

– mit Mitsportlern

– mit Regeln, Messgeräten und Schiedsrichtern

– als Siegwettkampf

– als Erwerbs- und Preissport

– als unterhaltungsindustrielle Dienstleistung

– als transnationales Politikmittel

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Wer gerne allein tanzt, kann eventuell dazu selbst singen und braucht auch nichts weiter als die Beschwingtheit.

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Wer Fußball spielen will, kommt mit Singen nicht weit. Er braucht einen ungeheueren Apparat von Hilfsmitteln und sein Sport ist ein Gestell.

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Wessen Sportsinn nach Spitzenleistung und Vergleichswettbewerb mit anderen Sportlern steht, hat es bereits mit großem Regelwerk und Organisationskontrolle im Jahresverlauf zu tun.

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BEISPIEL: Es gibt Sportarten, die nicht in dieser Weise geregelt werden, sondern kulturellen Kontrollen unterworfen sind. Wie der Onaniesport oder „Sportonanie“. Es ist vorstellbar, dass im Männerbereich durch Einnahme von Viagra sich leistungssteigernde Effekte erreichen ließen. Doch man hat davon bislang wenig gehört, weil es keine Onaniesportverbände und Onanie-Dachorganisationen gibt.

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Außerdem wird Onanie, Sportonanie und Wettkampfonanie nicht öffentlich ausgeübt („Katz und Maus“) und folglich keine kulturindustrielle Vermarktung und Erwerbssport-Grundlagen vorhanden sind.

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Für die Onaniesportler wäre zunächst die sportpolitische Selbstorganisation und dann eine sportpolitische Kampagne nötig, um einen kulturellen Wandel anzuschieben, der die Onanie öffentlich belohnt, statt zu bestrafen.

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Hier wären zahlreiche Aspekte beachtlich: Die Gesundheit (Krankenkassen), der gesellschaftlichen Ordnungspolitik (weniger Sexualdelikte), die Entspannung des Sexus Nexus und der Geschlechterspezifik oder die spektakulären Spitzenleistungen (Weitspritzen, Marathonwichsen, Quickie, Spitzenpuls, Blutdruck, Gewichtsverlust des Sportlers oder Ejakulatsquantität oder Viskosität u. a.) oder einfach zur allgemeinen Hygiene und Körperertüchtigung (messbare soziokulturelle Frömmigkeit).

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Es würden sofort der Onanie vor- und nachgelagerte volkswirtschaftliche Bereiche entstehen, wie Grundschulcurriculum, Trainingsstudios, Bekleidungsindustrie, Feminismus, Quotenonanie, Ernährung und -Doping, Literatur, Fach- und Lehrbücher, Videos u. a.

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Wenn es im geregelten Spitzensport um Geld geht, muss sich ein Sportler einer internationalen Sportorganisation und deren politischer Macht und Kommunikationsherrschaft unterwerfen:

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Hier sind wir jetzt beim geregelten Doping im Spitzensport.

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7.Juni2014

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Dietmar Moews meint: Der zwangfreien Tänzerin im Wind ist mit Schachspielen eventuell nicht zu dienen. Wer im Erwerbspitzensport seinen Erfolg sucht, hat es in jedem Fall – in allen Sportarten – mit geregeltem Doping zu tun.

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Geregeltes Doping bedeutet:

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Es gibt ein Regelwerk der Sportverbandsorganisation gemäß dem sich der Sportler am Wettbewerb beteiligen kann. Dazu gehören Listen verbotenen Gebrauchs genau bezeichneter Mittel – z. B. bestimmte pharmazeutische Medikamente.

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Geregeltes Doping bedeutet darin, dass die in den jeweils aktuellen Dopinglisten aufgezählten Dopingmittel in einem bestimmten Kontrollsystem an den Sportlern getestet werden. Sie dürfen nicht von den Sportlern benutzt werden. Sportliche Leistungen unter der Zuhilfenahme der verbotenen Dopingmittel sind ungültig und führen darüberhinaus zu Wettkampfsperren für den positiv getesteten Sportler.

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Geregeltes Doping bedeutet ferner, alle nicht in den Verbotslisten geführten Dopingmethoden werden nicht getestet und kontrolliert und sind nicht verboten.

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Die aktuelle Auseinandersetzung über das von den Sportorganisationen und den internationalen Sportpolitikern geduldeten „Doping im Spitzensport“ hängt also vollkommen davon ab, ob und wie verlässlich die Spitzensportler nach den systematischen Kontrollverfahren getestet werden.

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Daraus ergibt sich, dass die verschiedenen weltweiten Testfelder nicht gleichermaßen gründlich kontrolliert werden.

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Es gibt kontrollschwache Sportorganisationsbereiche und es kann statistisch nachgewiesen werden, dass die schlecht oder nicht getesteten Sportler die wesentlichen Rekorde und Siege und Preisgelder abholen, während diejenigen Wettkampfsportler, die das geregelte Doping einhalten, Leistungsnachteile haben.

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Das Misstrauen unter den Sportlern untereinander wächst.

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Deutschland – Ost und West – gehören traditionell zur Avantgarde des Dopings und sind bis heute international sportpolitisch die schlimmsten Dopingverfechter:

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Ob der Deutsche IOC-Präsident Thomas Bach oder der langjährige Sportminister Wolfgang Schäuble – sie betreiben, finanzieren und sorgen für rechtliche Spielräume, damit deutsche Sportler in die Siegerlisten kommen.

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Die staatlichen Massenmedien ziehen voll mit: SIEHE RADSPORT. Sogar Nonnenhockey soll durch Verabreichung von frischen Zitronen manipuliert worden sein.

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DEUTSCHLAND im KONFLIKT mit der ganzen WADA-WELT

Januar 4, 2015

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am Sonntag, 4. Januar 2015

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THEMA: „Ungeregelte“ Lug und Trug im geregelten SPORT – Kriminelle beherrschen die Welt-SPITZEN-Sportverbände IOC, Wada, IAAF, Fifa.

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Die aktiven Sportler in den Sportverbänden vernachlässigen die Satzungszwecke, weil jeder individuell Geld verdienen will.

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EXPOSÈ für diese LICHTGESCHWINDIGKEIT ist ein ganzseitiger Artikel des Spitzensportlers ROBERT HARTING in der FRANKFURTER ALLGEMEINEN ZEITUNG vom 3. Januar 2015, SPORT, Seite 36:

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Das Ende des Vertrauens. Wozu in Deutschland auf Grundrechte verzichten, wenn die Welt-Anti-Doping-Agentur gescheitert ist? Olympiasieger Robert Harting schreibt über erkennbaren Betrug, die Unfähigkeit des Systems, Unschuldige zu schützen, und seine Angst vor einem Doping-Anschlag. Er bietet eine Lösung an.“

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Im Folgenden stelle ich die äußere Lage kurz dar.

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Anschließend zeige ich die schwache Geltung von Hartings Prämissen.

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Schließlich kritisiere ich Hartings Lösungsangebot.

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Vorab anzusagen ist, dass der Autor hier aus persönlicher „sportlicher“ Perspektive schreibt und hier keine soziologischen Feststellungen und Analysen vorgeführt werden. Dennoch gilt die soziologische Feststellung:

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Dass die betroffenen aktiven Erwerbssportler nicht in politischer Gemeinschaft mit allen sonstigen Sportlern, die Mitglieder in den Sportverbänden sind, aktiv sind. Robert Harting und seine Leidensgenossen handeln als „Free-Lancer“ aus einer erwerbsorientierten Berufsrolle des weltweiten Unterhaltungs- und Freizeitmarketings.

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DIE LAGE: Durchaus glaubhaft und überzeugend, aus der individuellen Sicht eines professionellen Diskuswerfers, schreibt Robert Harting in der FAZ:

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LAGE 1: Harting aus seinen Erlebnissen„… Ich konnte bei Konkurrenten beobachten, dass sie von einem Jahr aufs andere überdurchschnittlich an Muskelmasse zugenommen haben. Ich sehe verstärkt Akne, veränderte Körperkompositionen, verstärkte Körperbehaarungen, vieles, was auf Anabolika und Wachstumshormone schließen lässt.  Besonders krass ist es, wenn man im Trainingslager Frauen sieht, besser: hört. Manche haben tiefere Stimmen als mein Opa. Da steht man dann, trainiert so hart, dass einem jeder Knochen wehtut, und diese Damen und Herren brauchen kaum Regenerationszeit. Die schieben noch ein drittes Training am Tag ein, während ich versuche, mich zwischen erster und zweiter Einheit zu erholen….“

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LAGE 2: Der ARD-Film von Perikles Simon: „ Nackt in aller Öffentlichkeit“ (FAZ v. 13. Dezember 2014) oder www.faz.net/sport: „Das ist schlimmer als Pornografie“, darin zwei Beispielfälle:

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Die gedopte russische Marathonläuferin Lilijana Schobukhowa konnte sich von einer Doping-Sperre freikaufen – nicht beim russischen Verband, sondern beim internationalen.

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Für die Helden des Sprints hängt der Verband sein ganzes Image an die Schnellsten der Schnellsten und der Präsident sagt, dass er für die Sauberkeit dieses Schnellsten die Hand ins Feuer legt (da versteht auch der Letzte, dass ein Athlet von solcher außergewöhnlichen Bedeutung niemals positiv getestet werden darf).

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Die russische Läuferin Julia Stepanowa hat sich losgesagt von dem System, in dem sie selbst jahrelang betrogen und gelogen hatte. Sie hat vor rund zwei Jahren die Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) informiert und dann, als Kronzeugin in dem Film der ARD, die Öffentlichkeit. Dass der Internationale Leichtathletik-Verband (IAAF) darauf sehr zurückhaltend reagiert, ist beleidigend für alle sauber kämpfenden Sportler.

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Robert Harting skizziert ein auswegloses Geschehen, in dem der Hochleistungs-Erwerbssportler alle Bedingungen akzeptiert, weil er das STARTRECHT der Verbände nutzen will – ohne STARTRECHT kein ERWERB.

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Das weltweite Publikum, einschließlich des weltweit ausgeübten Sports und eines auf Sport bezogenen Sportgeistes, der ästhetischen sowie der auf Vergleichswettkämpfe ausgerichteten Leistungsoptimierung, werden von positiven Events der massenmedialen Verbreitung angelockt.

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Die große Zahl des Publikums folgt dem sozialen Medienerlebnis – z. B. dem 100-Meter-Weltrekordlauf -, (statt gelangweilt zuzuschauen, wie Sportverbandspolitik für eingeweihte Minderheiten durchgeschoben wird).

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Daraus folgt die von Robert Harting beschriebene Ausgeliefertheit für den Erwerbssportler im Weltverband:

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Ich halte mich mit öffentlicher Kritik an bestimmten Personen im internationalen Leichtathletik-Verband zurück. Denn wer positive Proben vertuschen kann, ist auch imstande, negative Proben zu manipulieren.

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Ich weiß, dass ich sauber bin. Doch wie soll ich in einem solchen System reagieren?

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Da hat ein Athlet kaum eine Chance sich zu schützen. Der Name ist sofort tot – all die Tränen, all der Schweiß … Mit den einfachsten Manipulationen können Mitkonkurrenten oder missliebige Athleten ausgeschaltet werden …“

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LAGE 3: Je länger ein Verfahren dauert, desto mehr ist das System der Verbandsherrschaft gegenüber dem einzelnen Athleten im Vorteil.

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Wer kann sich schon jahrelange Prozesse leisten, während er gleichzeitig noch gesperrt ist?

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Eine LÖSUNG? Zunächst lässt sich auch ein Skandalbericht, wie der ARD-Film von Perikles Simon vermarkten. Der Autor wird noch weitere Namen führen müssen, wenn er anschließend nicht „tot“ sein will.

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Wenn also mit einem starken Athleten, wie Robert Harting, eine weitreichende Kommunikation zum Sportbetrug ermöglicht wird, sind dann Problemlösungen durchaus nicht eine unmittelbare Folge der Veröffentlichung des Problem?s (oder erleichtert man dadurch eher, die Betrugsmethoden der Doper zu verfeinern).

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LÖSUNG EINS: Perikles Simon plädiert für eine Gewerkschaft der Betroffenen. Wie, aber, soll die internationale Reichweite und Wirkung erzielen?

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Direkt betroffen und unter Druck stehen lediglich die Sportler, die im Kader sind oder hineinwollen. Da gibt es wenig Solidarität, wenn einer ausschert und mit dem Verband streitet.

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LÖSUNG 2: Robert Harting wünscht einen internationalen Anti-Doping-Fonds, der Athleten in Doping-Streitigkeiten wirtschaftlich stützen könnte. (Hartings Zuspitzung: „Deutschland gegen den Rest der Welt“ ist Unfug und hat auch als historische Variante wenig Fortune.)

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Vielmehr sind es das weltweite TV-Publikum sowie die geringe Anzahl von Erwerbs-Spitzen-Sportlern in den Verbänden gegen Millionen von Amateursportlern und deren begehrlichen Funktionären.

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Dazu – glaubt Robert Harting – sollten die Nationalen-Sportverbände diesem Fonds beitreten und sich an einem Doping-Kontroll-Ringe-System konkret beteiligen. Dabei sollen jeweils nicht mehr Verbände sich selbst kontrollieren, sondern jeweils fremde sollten im einem Ringtausch-Wechsel abgeordnet werden und man kontrolliert sich „unabhängig“ (wie die FIFA-Vergabe für Qatar?)

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Entsprechend sollten die Doping-Labors rechtsstaatlich unabhängig kontrolliert und gesteuert werden usw.

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Robert Harting zielt mit „seiner Lösung“ darauf, durch besser organisierte Kontrolle, dem geregelten Doping-Sport gegen über den Marketingmanipulationen eine bessere Fairness und Einhaltung der geltenden Regeln zu verschaffen.

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Dietmar Moews meint: Im Wettbewerb der Leistungen werden vor aller Augen Sieger nach Regeln und Regelbrüchen gefunden.

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Das Doping-Betrugsproblem würde nicht wirklich ausgehebelt, wenn die Wada und die Kontrollpraxis regelgerecht praktiziert würde.

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Denn das Doping-Problem zielt lediglich auf alle geregelten Kontrollen, die auf der Kontroll-Liste als verbotene Doping-Praktiken und Doping-Stoffe aufgezählt werden.

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Nur die kontrollierten Manipulationen werden als Doping belangt.

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Alle neuen oder unbekannten oder nicht „positiv verbotenen“ Doping-Praktiken werden in der verbandlichen Doping-Regulation nicht erfasst. Wobei die allgemeine Erfahrungssicht gilt:

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Die Betrugsmanipulateure sind den Kontrolleuren immer etwas im Voraus. So werden ständig leistungssteigernde Manipulationen der Sportler angewendet, die schlichtweg nicht verboten sind oder, auf die hin gar nicht getestet wird.:

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Wer streicht Bahn-Lauf-Weltrekorde aus den ewigen Rekordlisten, die auf federnden Kunststoff-Laufbahnen erzeugt werden? (Wer läuft 10,0 auf Asche, handgestoppt, mit den schweren Nagelschuhen von Armin Hary?)

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Wer kippt die Familienpackungen OMO ins Wettkampfbecken, damit die Schwimmer beim Zieleinlauf in Schaumbergen untergehen und der Anschlag nicht erkennbar ist?

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1914 Die Avantgarden im Kampf /38

März 12, 2014

Lichtgeschwindigkeit 4204

Dietmar Moews, am 12. März 2014

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ZUGINSFELD – Malereizyklus von Dietmar Moews zu dem Gedicht von Otto Nebel: Täglicher Bonus zur Ausstellung in der Bundeskunsthalle „1914 Die Avantgarden im Kampf“ (8. November 2013 bis 23. Februar 2014)

Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Joachim Gauck

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„Zur Ächtung des Krieges und der Gesellschaft, die ihn hervorbringt“ setzt der Maler Dietmar Moews der staatlichen Veranstaltung „1914 Die Avantgarden im Kampf“ – staatliche Veranstaltung in der Bundeskunsthalle Bonn den Malerei-Zyklus ZUGINSFELD hinzu. In täglichen Lichtgeschwindigkeit-Folgen – hier Folge 38 – erscheint hier ZUGINSFELD, zusammen mit Otto Nebels expressionistischem Gedicht aus dem Jahr 1918.

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Bild

ZUGINSFELD Dietmar Moews Ausstellung im Globus mit Vorgarten in Alt-Pankow Berlin 2010

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ZUGINSFELD gemalt von Dietmar Moews
Zuginsfeld, expressionistische Dichtung zur Ächtung des Krieges
(insgesamt XIII Abteilungen); aus Kriegsgefangenschaft 1918,
geschrieben von Otto Nebel (1892-1973), 181 Seiten lang

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ZUGINSFELD 37 gemalt von Dietmar Moews Berlin 2010 Öl auf Leinwand 190/190cm

ZUGINSFELD 37 gemalt von Dietmar Moews Berlin 2010 Öl auf Leinwand 190/190cm

 

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ZUGINSFELD 37

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Ein dunkler Staat ist unter der Erde

Im tiefen Keller witzeln wir

Auf einer Rasse Beben

Machen Sie Licht!

Schein fällt auf den Stab

Sie alter Scheinwerfer

Schein wirft den Stab

Der Stab ist gebrochen

Nur in den Keller gestürzt!

Kellertreppen

Stufenleiter

Rangstufen

Rangen

Die Leiter

Die Herren Brigadeverleiter

Was tut der Stab

Er buchstabiert

Buchstäblich

Lesen kann er nicht

Folglich verschreibt er Befehle

Also verfaßt er Verordnungen

Wer nichts erfaßt, wird Verfasser

Wen nichts ergreift, der wird was

Sie vergreifen sich an Sprache und Ordnung

In keinem sind beide

Alles in bester Unordnung

Das ist gut deutsch

Das ist es

Dadaisten

Dasda soll gutes Schriftdeutsch sein

Soldatendeutsch ist kurz und klein

Schriftdeutsch sei kurz und gut

JASTA

Schusta

Der gute Teutsche lernt alles

Gutes Deutsch lernt er nie

Volk der Dichterlinge und Denkmäler

Man denke Gedenkmäler

Wider euch Nulpen

Einer für Alles

Alle gegen Einer

Alle gegen einen

Sieh Tapferkeit

Denkt wie Zeitungen!

Immer feste!

Deutsche Zeitung

Dreimal täglich

Sonntagsreiter

Und die Nachtzeitung!

Diese Zeitumnachtung

Es kann bei Nacht Undenkbares geschehen

Man braucht Papier

Wird darum Papier bedreckt

Bedrückt

Fragt im Briefkasten!

Wer nichts denkt, verschreibt sich was

Wasserköpfe

Tintenfische

Ver und Zer und Vers und Kitsch

Tinten-Stifte

Federvieh

Wer nichts hört, verschreibt sich was

Verschreibungen

Ver-Rechnungen

Ver-Zierungen

Ver-Zerrungen

Ver-Sammlungen

Ver-Nichtungen

Verdichtungen

Dichter entstehen nicht

Dichter entlaufen

Berichte

Richtlinien

Hinrichtungen

Immerhin

Immer hin und hinab

Gesegnete Eiszeit!

…“

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Ausstellungen:

ZUGINSFELD 37 in Globus mit Vorgarten Alt-Pankow Berlin 2010


Putin justiert die Krim im Ukraine Bürgerkrieg

März 1, 2014

Lichtgeschwindigkeit 4170

am 1. März 2014

Dietmar Moews meint:

Die 22. Olympischen Winterspiele des IOC von Sotschi sind kaum beendet. Die internationale Wintersportsaison ist nun eröffnet und kann – leicht ablesbar ohne die Doping-Sieger von Sotschi – nunmehr von einem vom Doping nicht extrem verzerrten Wettbewerber-Feld bestimmt werden. Von Ukrainern und von Trauerflor aus Solidarität für die Scharfschützenopfer vom Maidan in Kiew ist nun – wo einer zu tragen erlaubt wäre – nicht mehr die Rede.

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Schlittensport auf der Flagge des Sudan

Schlittensport auf der Flagge des Sudan

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Die gewaltsamen politischen Entwicklungen in Kiew können die Ziele der Revolution in der Ukraine nicht erreichen, ohne schwerwiegende Interessen Russlands zu schädigen.

Einerseits ist der Staat Ukraine volkswirtschaftlich nicht fähig auf den eigenen Füßen zu gehen.

Andererseits hat die Ukraine staatsvertragliche Ansprüche an Russland vergeben. Die Ukraine ist verpflichtet, dem russischen Staat auf der ukrainischen Halbinsel  Zugang zum Schwarzen Meer zu sichern.

Hieraus ergibt sich, dass die Ukraine mit Russland einvernehmlich auskommen muss. Hieraus ergibt sich, wenn den Russen und den russischstämmigen Ukrainern auf der Krim seitens der revolutionären Ukrainern mit bürgerkriegsartiger Gewalt gedroht wird, muss der russische Staat selbst den öffentlichen Verkehr militärisch sichern.

Weder der Westen noch die Europäische Union dürfen einen Bürgerkrieg unterstützen. Der bekannte Modus eines „Hilferufes“ oder die „Solidaritätspflicht für Schutzbefohlene“ lässt sich vorhersehbar als ungeeignet erkennen, die wirtschaftliche Not und die vielfältigen teils gegensätzlichen Revolutionsziele durch ausländische Intervention zu heilen.

Einmischung und Hilfsbereitschaft müssen alle veritablen Interessen berücksichtigen, die in der Ukraine leiden. Das betrifft das Demokratie- und Rechtsstaatbegehren der Ukrainer, das betrifft die Verpflichtungen der Ukraine gegenüber Russland, das betrifft aber auch das Recht der verschiedenen kulturellen Regionen, selbstbestimmt leben zu dürfen wie auch die Selbstbestimmung und Freiheit der Ukraine gegenüber Bevormundung durch Russland.

Putin handelt derzeit praktisch, ohne viel Erklärungen, durch bestimmte militärische Vorkehrungen. Putin muss im nächsten Schritt die Verwirklichung der völkerrechtlichen Werte der Ukrainer fördern bzw. ermöglichen.


Sotschi Olympia bildet über der (die) Unermeßlichkeit des Schönen

Februar 22, 2014

Lichtgeschwindigkeit 4150

am 22. Februar 2014

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Bild

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…Ohne die strahlende Wärme des Formguten könnte das Inhaltswahre einer Gefüge-Einheit nicht wahrhaft ergreifend wirken.

…“

Zitiert nach: Otto Nebel, Von der Unermeßlichkeit des Schönen (1961-63) in Frühwerke, Schriften zur Sprache und zur Kunst – Das dichterische Werk Band 3 in Frühe Texte der Moderne, herausgegeben von René Radrizzani der edition text+kritik herausgegeben von Jörg Drews, Hartmut Geerken und Klaus Ramm, München 1979

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Julia Lipnizkaja trat anscheinend ohne Höschen an, dachte wohl der Verantwortliche bei der Süddeutschen Zeitung, in dessen Auge bereits der ausrasierte Kinderarsch wirkte (SZ v. 21. Febraur 2014 S. 27)

Julia Lipnizkaja trat anscheinend ohne Höschen an, dachte wohl der Verantwortliche bei der Süddeutschen Zeitung, in dessen Auge bereits der ausrasierte Kinderarsch wirkte (SZ v. 21. Febraur 2014 S. 27)

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OLYMPIA 2014 bietet zwei Linien:

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ZUCHT und SUCHT

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Temperamalerei 1924

Temperamalerei 1924

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Eine Linie wird von der kulturellen Praxis, Ästhetik und Moral versucht, verlässlich in die „Fingerspitzen“ aller Teilnehmer einzufärben. Da gebricht es bereits – gewissermaßen. Denn Sozio-Kultur ist nicht Telematik.

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Ölmalerei 1917

Ölmalerei 1917

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Eine Linie zeigt Sotschi – das Geschäft mit dem Sport durch das IOC (Internationale Olympische Komitee)

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Temperamalerei 1976

Temperamalerei 1976

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als Profit,

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Ölmalerei 1920

Ölmalerei 1920

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als politische Propaganda,

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Ölmalerei 1930

Ölmalerei 1930

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als Affen Zucker durch SEX,

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Ölmalerei 1920

Ölmalerei 1920

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als Beteiligung durch Lust am Sport

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Ölmalerei 1921

Ölmalerei 1921

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Die Bilder sprechen alle Linien dadurch an, dass es anläßlich Olympia-Sotschi 2014, anläßlich Pornografie/Sex-Bedarf und anläßlich Absatzerfolg vielen Mitspielern ERWERB bietet.

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Ölmalerei 1918

Ölmalerei 1918

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Das geht so weit, dass Propagandisten und Politiker behaupten: PORNOGRAFIE läge im Auge.

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Ölmalerei 1921

Ölmalerei 1921

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Wer hat also den Bösen Blick? – den bösen Blick der Sucht? – mangelt es an Zucht?

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Ölmalerei 1920

Ölmalerei 1920

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Ist die Sucht eine böse Sucht oder ein menschliches Bedürfnis? Wieviel Zucht wirkt gegen Sucht?

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Sotschi 2014

Sotschi 2014: „Verdammte Unzucht“!

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Die Kinderpornografie-definierten Strafbarkeitskategorien werden auf Dargestelltes bezogen. Schaden oder Rechtsverletzung der individuellen Opfer und der kollektiven Rechtssicherheitsansprüche der Bürger sind Aspekte der „Konsumentenseite“. Der Bildausschnitt ist Tätersache, also der Produzenten.

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Hierzu bitte den Sinnzusammenhang der Bildfolge in diesem Blogbeitrag respektieren

Hierzu bitte den Sinnzusammenhang der Bildfolge in diesem Blogbeitrag respektieren

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Der heimliche Blick bei der rhythmischen Sportgymnastik

Der heimliche Blick bei der rhythmischen Sportgymnastik

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Was man immer wieder gerne sieht und dafür bezahlt: Die Süddeutsche aus München 2014

Was man immer wieder gerne sieht und dafür bezahlt: Die Süddeutsche aus München 2014

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Und was schrieb jetzt der SZ-Redakteur Heribert Prantl zu den SPD-Machern Sebastian Edathy und Thomas Oppermann? – er schrieb (gekürzt): „Mehr als die Entschuldigung der Täter ist nicht zu erwarten.“

In der tiefen Überzeugung, Wladimir Putin übt seine Führungsgewalt so gut wie möglich aus, um Gutes zu bewirken, freuen wir uns auf die nächsten gedopten Müsliriegel und Zahnpastatuben.

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wood eye be careful

wood eye be careful

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