Silvia Engels diskutiert DLF KONTROVERS am 4. Februar 2019 über DIGITALPAKT

Februar 4, 2019

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am Dienstag, den 5. Februar 2019

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Montag, 4. Februar 2019 diskutierten unter der Gesprächsleitung von der DLR-Redakteurin SILVIA ENGELS mit folgenden Gesprächsgästen:

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KATJA DÖRNER, MdB, stellv. Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen, Sprecherin für Kinder- und Familienpolitik;

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ARMIN HIMMELRATH, Bildungs-und Wissenschaftsjournalist;

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TIES RABE, SPD, Hamburger Senator für Schule und Berufsbildung 

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Die an sich jeden Montag vormittags die kommentierende Radiowoche im Deutschlandfunk Köln eröffnende live moderierte Diskussionssendung KONTROVERS scheitert meist an der Komplexität der thematischen Dispositionen bzw. dass die Gesprächsteilnehmer stets Insider und Agenten spezieller Interessen sind bzw. daran, dass ein großes Hörerpublikum nicht allzu viel versteht, sondern man sich auf das Gängige, auf das Mind-Setting, auf das aktuelle LÜGENPRESSE-NARRATIV bezieht (wenn es gelingt, ein Geräuschdurcheinander der Gesprächsteilnehmer zu verhindern – sie überbrüllen sich gerne, nach dem Extremvorbild des CSU-Stephan Mayer MdB).

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Das beginnt mit der Überschrift:

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„Streit um den Digitalpakt – Darf der Bund bei der Bildung mitreden?

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und wird mit dem erklärenden Einführungstext der Moderatorin in gebundenen Sätzen wiederholt – aber dabei fast immer die Anspruchshöhe der vorgesetzten Problemstellung erheblich unterschreitend:

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„Mit Milliarden will der Bund Schulen dabei helfen, fit für die digitale Welt zu werden. Doch im „Digitalpakt Schule“ will er auch mitgestalten, wie das Geld eingesetzt wird. Die Länder halten dagegen. Sie pochen auf ihr Recht, für Schulpolitik allein zuständig zu sein. Nun hängen die Gelder fest.“

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Nach der Vorstellung der Gesprächsgäste, im Ferngespräch zugeschaltet, eine im Kölner Studio, wurden schriftliche Einsendungen bzw. fernmündliche Hörermeinungen zur Exposition vom DLF zusätzlich eingespielt.

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Die 66 minütige DLF-Liveübertragung, mit den obligatorischen Nachrichten-Unterbrechungen zur vollen Stunde, verlief völlig harmonisch, weil die Disposition der Gesprächsgäste keine KONTROVERSE vorbereitet hatte, sondern Affirmation mit längst bekannten Positionen der PARTEIEN, GRÜNE, CDU, SPD – kontroverse Argumente vom Hörertelefon wurden trotz Nachfragen ignoriert.

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Dietmar Moews meint: Nun mag der DLF Köln ja das Sendeformat KONTROVERS breit auslegen, mal kontrovers, mal nett und affirmativ. Doch wenn das aufgeworfene THEMA aktuell in der LEGISLATIV-DEBATTE der Kulturindustrie sich befindet, also zugleich in den Ausschüssen, in den Parlamenten und in den Bundes- und Landesregierungen, dann müsste zumindest die Auffaltung der gehandelten Ideen und Argumente versucht werden.

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Welche irreführende Fragestellung! –

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Darf der Bund mitreden?

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In Deutschland darf jeder mitdiskutieren, auch der Bundestag; nur bestimmen darf niemand ohne die föderale KOMPETENZ – also der Zuständigkeit zur politischen Weichenstellung.

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Anders gesagt:

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Das THEMA zu dem wirklich propagandistisch grenzwertigen REIZWORT DIGITALPAKT, wie es unsere Blockparteien trommelfeuerartig auf die kulturindustrielle LÜGENVERBREITUNG ausbreiten lässt, ist

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NULL Die DLF-Moderatorin SILVIA ENGELS vermeidet in ihrer Einleitung das unsere Demokratie ausmachende Wort FÖDERALISMUS (im DLF.de-ausgeschriebenen Text steht es dann, im gesprochenen Text kam es nicht vor; sie verschleiert damit den von der Bundesregierung und von CDU/CSU angezettelten Streit um die weitere Beseitigung des deutschen FÖDERALISMUS und die fortwährenden Ansätze der Bundesregierungen KOMPETENZ zu erschleichen. Hinsichtlich dieses DIGITALPAKTES hat man sogar bereits eine Grundgesetzänderung beschlossen, dass der BUND Entscheidungskompetenz der LÄNDER erhalten soll (was übrigens mit Geldbemittelungen von BUND zu LAND/LÄNDERN gar nichts zu tun hat; das besorgt allein schon das Kulturgut „SUBSIDIARITÄTS-Prinzip“ – die höhere Ebene allokatiert, wenn die niedrigere Politikebene überfordert ist.)

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EINS Der Begriff REIZWORT DIGITALPAKT ist kritisch in Frage zu stellen

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ZWEI Es sind wirklich die konkreten Argumente und Fakten zu nennen – und nicht einfach ins BLAUE hinein, für das GUTE gegen das SCHLECHTE. Wer begründet wie, warum und wie DIGITAL zum Hauptpunkt der angängigen Bildungspolitik-Debatte gemacht wird? Brauchen wir bessere Lehrer oder bessere Computer und bessere Netzwerke?

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DREI Eine akzentuierte DIGITAL-Politik sollte auf die Rückständigkeit der deutschen IT-Politik bezogen werden und diese besser organisieren, dass Deutschland insgesamt die IT druckvoll staatspolitisch flankiert. Die deutschen Bürger und die deutschen Wirtschaftsentscheider gehen aber nicht mehr zur Schule – ein DIGITALPAKT als Bildungskonzept kommt dafür verspätet.

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VIER Was hindert den BUND, die seit Jahrzehnten würgende STEUERAUFTEILUNG zwischen Bund, Ländern und Gemeinden, welche die Länder und Gemeinden verhungern lässt, aber den Bundesfinanzminister mit dickem Sack rumlaufen lässt, zu ändern. Wenn dann die Länder mehr Geld hätten, könnten sie in ihren Schulen auch Computer, Software und Netzwerke anschaffen.

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FÜNF Wir brauchen in der deutschen Staatspropaganda mal eine längere Aufklärungskampagne, die die basisdemokratischen Elemente des deutschen FÖDERALISMUS heraushebt und diskutiert. Der Deutschlandfunk hat seine Aufgabe und Pflicht hierzu. Wir müssen erfahren und mit den basisdemokratischen Spielarten in der Schweiz und in Norwegen vergleichen lernen, um verständlich zu machen, was der FÖDERALISMUS kann und was dagegen der ZENTRALISMUS sozial immer verbricht.

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Deshalb soll die föderale die politische Entscheidungskompetenz unsere Gesellschaft in der „Allzuständigkeit der Gemeinden“ verankern. Dazu gibt es dann föderal aufsteigende subsidiäre Mitwirkung vorgeschrieben, eine objektiv ideale Konzeption der sozio-politischen Integration und Teilhabe aller Bürger herbeizuführen:

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Aber die Maxime sollte die dezentrale Selbstbestimmung vor Ort sein, entscheiden, wo die Menschen leben.

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Leider hat die Redaktion des DLF, insbesondere SILVIA ENGELS davon entweder keine Ahnung oder sie folgt der aggressiven Schlagrichtung des BUNDES, gegen die LÄNDER, den Föderalismus zu zerlegen.

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Die DIGITAL-MILLIARDEN, jedenfalls, darf der BUND jeder Zeit überweisen. Dafür ist keine Verfassungsänderung nötig, schon gar nicht eine Kompetenzänderung auf Kosten des basisdemokratischen Föderalismus‘.

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Sehr komisch, dass der Föderalismus in den USA gar nicht erwähnt wurde. Was passiert, wenn US-Präsident Donald Trump z. B. dem Staat California hineinfummeln wollte? – hahaha.

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Ich meine, auch eine etatistische Konstitution sollte die Grundregel beachten, dass der BUND die Handlungskompetenz für die Außenpolitik hat und für die Bündnisse und die verschlammte Verteidigungspolitik zu sorgen hat. Während die Länder ihre Innenpolitik – im Rahmen des geltenden Grundgesetzes – selbstbestimmt gestalten und mit den Kommunen eines Landes gemeinsam zu entscheiden haben.

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Das DRAMA der Fremdbestimmung, wie wir es jetzt durch EU-Brüssel als oberste Entscheidungs- und Gestaltungsebene aufgezwungen erhalten, ist eine sozio-kulturelle und sozialpsychologische Katastrophe. FOLGE: der angängige Regionalismus, Heimatschützer und Nationalisten.

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Benedikt Schulz schwadroniert im Deutschlandfunk über CAMPUS und KARRIERE

Dezember 29, 2018

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am Sonntag, den 30. Dezember 2018

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keine Anmerkungen im Deutschlandfunk zum massenmedialen Com Edison Plant

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Campus und Karriere ab 14 Uhr, 51 Minuten Dauer am 29. Dezember 2018, wiederholt mit soziologischen Vorurteilen und irreführend zum Thema DIGITALISIERUNG.

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Herr Schulz vom DLF mit „dem gesunden Menschenverstand“

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„Eine Studie mehr könne auch nichts schaden“ – meint Herr Schulz. Welch ein Dünnschiss!

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Christine Habermalz aus dem Berliner Studio hat sich wochenlang mit dem Thema „Bildungsföderalismus“ und „technische Ausstattung von Schulen, Netzzugang, Computer, Lern-Software,“ journalistisch vertieft angelernt – ja, aber.

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„Deutsche Schulen seien im internationalen Vergleich abgehängt – noch in der „Kreidezeit“.

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Malerei von Dietmar Moews

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Dietmar Moews meint: die DLF-Blindfische Habermalz und Schulz merken nicht, wie unreflektiert sie die Werbung des IT-Wirtschafts-Marketing, nachdem es endlich in die Bundesregierung hineinlobbyiert worden ist, unkritisch übernehmen und im DLF aussenden, als seien diese dümmlichen Propagandasprüche gültig, wahr und belastbar.

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Da soll also das GRUNDGESETZ vom geltenden Kompetenz-Recht weg geändert werden, weil sonst der Bund nicht Geld für DIGITALISIERUNG geben könne.

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Das ist vollkommener Quatsch. Es ist völlig basisorientiert und der wunderbare Föderalismus lässt die Selbstbestimmung an der politischen Basis, wo die Menschen leben und wo die Schulen betrieben werden. Da, wo die Selbstbestimmung hingehört – an die Basis.

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Doch – der DLF sagt es nicht – der DLF verleugnet – dass der Bund den FÖDERALISMUS beseitigen will, ohne auch nur ein Wort davon zuzugeben – sie lügen und der DLF lügt mit.

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DIGITALPAKT? – DIGITALPACK!

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Digitale Innovation in der Schule: Schulz spricht mit Matthias Frischholz, den Mittelschul-Lehrer und Bayern-Lehrer-Berater:

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„Zu wenig über guten Unterricht? Nein wir brauchen die DIGITALISIERUNG, damit ein guter Unterricht schülerzentriert und offen, mit Tablet und Smartphone gemacht werden sollte. Auch die Schulung der Lehrkräfte.“

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Der Lehrer-Berater Frischholz, angeblich „digital-affiner Trainer“, gibt ein Beispiel für seine Vorurteile der besseren Schule, „machen wir es doch mal konkret“ – meint nun Benedikt Schulz:

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„Geräte zum Tippen und Wischen mit denen die Schüler ganz viel gestalten können.

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Es gibt Vorbehalte gegen die digitalisierenden Entscheidungen und Einwände von Eltern:

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Dritte Klasse, Lehrkraft hat aus Schuhkartons mit Duplo-Figuren Theaterszenen nachgebastelt.

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Innerhalb einer Doppelstunde haben die Schüler acht kurze Digital-Videos (Filmchen) mit einem Laptop und einer entsprechenden Software (Zeichentrick-Technik) zusammengeschnitten.

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„Das war dann ganz spontan und natürlich“ – behauptete Herr Frischfleisch (Lehrer an einer Mittelschule bei München):

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„Ich glaube dieses Erlebnis bleibt bei den Schülern ganz lange haften“.

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Und der dumme Herr Benedikt Schulz vom DLF in Köln kam nicht darauf, doch noch mal nachzufragen:

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Was haben die Schüler gelernt?

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indem sie die Theater-Literatur des Unterrichts erwogen und diskutiert haben?

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welche SITUATION aus dem TEXT, sich am besten eignen würde, aus Pappkarton, Farbpapier, Schere, Klebstoff und den Playmobilfiguren eine BÜHNENBILD-SZENE nachzubasteln?

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Was wurde da von Gruppendynamik und Sozialverhalten, Diskussion, Reden und Machen, Basteln und zur Vollendung eine kleine Baustelle fertigen, praktisch gefordert und geübt und – gelernt?

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Was wurde hingegen beim DIGITAL-VIDEO-Schneiden gelernt? Wie stark drückt man Knöpfe, bis Fingernägel abbrechen? Wer darf drücken – alle anderen müssen untätig abwarten …

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Und es ist völlig eindeutig, dass die analoge soziale Selbstorganisation, vom Konzept bis zum handwerklichen Ausführen und Koordinieren, die hochwertvolle DIDAKTIK ist.

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Dagegen ist der Computerquatsch nicht mal dazu geeignet, dass irgendeiner der Schüler später eine eigene Theaterszene-Video animieren könnte – denn man hat ja zugeschaut, wie es Herr Frischfleisch vorgemacht hatte (wer hat zwischendurch schon mal abgelenkt wo anders hingeschaut?).

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Und der

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DLF-CAMPUS-undso-Keinesfalls KARRIERE

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klärt das nicht, wenn jener bayerische „Berater“ Unfug im guten Glauben“ verbreitet.

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„Tag der Deutschen Einheit“ mit SPD-Bundespräsident Steinmeier

Oktober 3, 2017

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am Mittwoch, 4. Oktober 2017

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Gestern habe ich noch einige Steine der soziologischen Erkenntnis aufgetürmt, die eine Vorstellung vom Bedarf einer Gesellschaft als Staatsvolk an Führung und Fühlung (als Funktion von Führung) erregen sollten:

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Und die MISERE ist heute, am 3. Oktober, erneut deutlich geworden:

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Was soll ein Feuerwerk in Mainz, wie in Köln bei jedem LEUCHTENDEN RHEIN verballert wird? O K’ZAPFT is, bei Fackelschein an den Exsternsteinen.

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Ohne dem SPD-Steinmeier die Worte im Munde zu zerdrehen, ist seine apodiktische Dummheit gegen den Bremer MURAT KURNAZ, der zu Unrecht und möglicherweise mangels menschlicher Kompetenz STEINMEIERS vier Jahre in Guantanamo, auf Kuba, in US-Unrechts-Folterhaft zubringen musste. Steinmeier, dem das auch nachträglich keine Geste des Bedauerns, der Entschuldigung und der Wiedergutmachung kommt, vielleicht, weil er ein dummer Stein ist, aber kein geeigneter deutscher Bundespräsident, sagte damals zum Unglück Kurnaz‘ mit Steinmeier:

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„Am falschen Ort, zur falschen Zeit“.

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Und das lässt für heute nur einen Schluss zu. Wenn es um Deutschland, die deutsche Einheit und die deutsche Sklerose geht, dann ist dieser SPD-Politiker Steinmeier als Einheitspräsident nicht meine Wahl und ungeeignet und, man könnte auch Beckenbauer oder Hoeness nehmen:

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„der falsche Mann, am falschen Ort, zur falschen Zeit“.

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Und nicht anders, minderbemittelt, ist es mit dem Motto dieses Feiertages:

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„Zusammen sind wir Deutschland“.

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Welch vulgärmaterialistische Mengenlehre unserer Gesellschaft, die nichts Besseres weiß als die „afri-cola“-Werbung der 1960er Jahre:

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Was, Anderes, soll denn jeder Deutsche und alle Nichtdeutschen in Deutschland dabei verstehen, empfinden und sich darauf einlassen als:

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MAULHALTEN, OHREN ANLEGEN, MITMACHEN?

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Denn wie anders könnte ein Mensch die Aufforderung „Zusammen“ erfüllen, einlösen, nicht auseinanderbringen? – als durch ANPASSUNG?

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Das ist Steinmeiers Botschaft heute in seiner Rede zum 3. Oktober 2017:

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„Jeder passe sich so weit an, dass er kein Ungemach erzeugt. – Dann sind alle Menschen in Deutschland zusammen“.

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Und ich kritisiere gleich vorab:

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Keiner der Publizisten und Kommentatoren hat über diese ausgesprochenen STEINMEIER-PRÄMISSEN nachgedacht – es wird in den Medien einfach als WAHRHEITSPRESSE wiedergegeben – auch wenn es Lüge ist.

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Im Jahr 2017 fand der Einheitstag in Mainz, der Landeshauptsstadt von Rheinland-Pfalz, statt. Die amtierende Bundesratspräsidentin Dreyer begrüßte vor dem Gutenberg-Museum auch die Vertreter der anderen vier höchsten Staatsorgane: Bundespräsident Steinmeier, Bundestagspräsident Lammert, Bundeskanzlerin Merkel und den Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts, Voßkuhle. Anschließend trugen sich die Ehrengäste ins Goldene Buch der Stadt ein.

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DLF berichtet dazu heute, 3. Oktober 2017:

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„Das Motto der Feier lautet in diesem Jahr „

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Zusammen sind wir Deutschland“.

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Bei einem ökumenischen Gottesdienst im Dom nannte der Mainzer Bischof Kohlgraf Deutschland ein „prächtiges Land“. Die Menschen sollten sich dieses Geschenk bewusst machen. Der Präsident der Evangelischen Kirche der Pfalz, Schad, rief dazu auf, für Glaubens- und Gewissensfreiheit einzustehen. Unterschiedliche Überzeugungen dürften nicht in Gewalt gipfeln.

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Steinmeier sagte beim Festakt in Mainz, die große Mauer, die Deutschland geteilt habe, sei gefallen, aber das Wahlergebnis habe gezeigt, dass andere – weniger sichtbare – Mauern entstanden seien. Hinter diesen „Mauern aus Entfremdung, Enttäuschung und Wut“, aber auch zwischen arm und reich werde tiefes Misstrauen gegenüber der Demokratie geschürt. Viele Menschen sehnten sich nach Heimat und Orientierung. Diese Sehnsucht dürfe nicht den Nationalisten überlassen werden, sagte der Bundespräsident. Steinmeier rief auch dazu auf, ehrlich mit dem Flüchtlingsproblem umzugehen. Es müsse eine Unterscheidung geben zwischen Flucht aus politischer Verfolgung und Armutsmigration.

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Die SPD-Politikerin Dreyer würdigte den Tag der Deutschen Einheit als „bedeutendsten Feiertag“. Sie sagte zum Auftakt der offiziellen Feierlichkeiten in Mainz, die Tatsache, dass die Deutschen die Einheit geschafft hätten, gebe Kraft für die Herausforderungen, die anstünden.

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DLF, am 3. Oktober 2017 mit Kommentar der DLF-Chefredakteurin Birgit Wentzien:

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“ In seiner Ansprache habe Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die sichtbaren Risse im Land benannt, kommentiert Birgit Wentzien. Am Ende des Tages bleibe auch eine kleine Dosis Optimismus. Zukleistern geht nicht mehr – 27 Jahre nach und mit der deutschen Einheit und eine Woche nach der Bundestagswahl. Verharmlosen und Beschweigen von Unterschieden war in der Vergangenheit schon falsch, aber ein politisch-wissentlich riskantes bewusstes Vorgehen. Und diese Anerkenntnis der deutschen Wirklichkeit nach 27 Jahren ist der Zugewinn dieses Tages. Der Beleg dafür ist das Ergebnis der Bundestagswahl: …

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„Wir feiern etwas Alltägliches, aber nicht Selbstverständliches. Es sind neue Mauern entstanden. Mauern aus Entfremdung, Enttäuschung und Wut. Unverzichtbar seien das Bekenntnis zur deutschen Geschichte, seien die bleibende Verantwortung für Lehren aus zwei Weltkriegen, die Lehren aus dem Holocaust, die Absage an jedes völkische Denken, an Rassismus und Antisemitismus und die Verantwortung für die Sicherheit Israels. „Dieses Bekenntnis gehört zum Deutschsein“, so Steinmeier und gelte für alle Abgeordneten des Deutschen Bundestages.

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Von Fehlern, auch Fehlern politischer Parteien in den vergangenen 27 Jahren sprach der Bundespräsident nicht. … Von Fehlern, auch Fehlern politischer Parteien im Land in den vergangenen 27 Jahren spricht beispielsweise die Schriftstellerin Ines Geipel.

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„Wir waren fast drei Jahrzehnte lang eifrig bemüht, die Differenzen zwischen Ost und West wegzumoderieren. Sie sollten nicht sein.“ „Wir wollten“, sagt Geipel, „die Einheitserzählung!“ Die Dimension und auch die Wucht des gesellschaftlichen Umbruchs wurde unterschätzt, ja, mehr noch: Diese Dimension wurde auch nicht wahrgenommen. … Und es bleibt eine andere Wahlerfahrung, die überhaupt nicht düster ist. Die Menschen, die sich für die AfD entschieden haben, markieren Wut, Protest, Ignoranz, Missverstehen. Und sie anerkennen inhaltliche Auseinandersetzung und das Wahrgenommen-Werden durch Politik. Und das jetzt ist kein Zukleistern. Das ist schlichte Beobachtung der Wahlen, die in den vergangenen Jahren auch stattgefunden haben.

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Diese Menschen haben in den letzten Landtagswahlen aufgrund der zugespitzten öffentlichen Debatte um die Flüchtlingspolitik ihre Stimme in Sachsen-Anhalt an die AfD gegeben. In Baden-Württemberg haben von der Auseinandersetzung Bündnisgrüne und CDU profitiert, in Rheinland-Pfalz SPD und CDU, in diesem Jahr im Saarland, in Schleswig-Holstein und in Nordrhein-Westfalen profitierte die CDU. …“

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Dietmar Moews meint: Wohlan, mit Loyalitätszwängen und Denkverboten, die eine Redaktionsleiterin, wie Birgit Wentzien, beachtet, hat sie dennoch mit diesem DLF-Kommentar gar nicht in das Movens der heutigen Deutsch-Sklerose eingeblickt:

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Das tägliche Gezerre der verlogenen Berufskrankheit von Parteischranzen, vor laufenden Kameras und geöffneten Mikrofonen, müsste generell nach zehn Jahren Mandatsausübung mit radikalem Berufsverbot für Jeden enden. Zehn Jahre Parlament und SCHLUSS damit.

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Man sieht es doch auf Schritt und Tritt.

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Die sozio-psychologisch geschlossenen AKTEURS-Systeme der repräsentierenden Demokratie reproduzieren sich ständig selbst, halten das für WAHRHEIT und die die abbildende Staatspublizistik hält sich für WAHRHEITSPRESSE – und es ist ALLES LÜGE.

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Kann vielleicht mal ganz einfach jemand genau hinschauen, um zu sehen, dass die Gesellschaft immer dynamisch ist, sie ist nie statisch, sie ist nie fest, nie zufrieden, immer in Reproduktion und Wandel getrieben: TRIEB:

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TRIEBVERWIRKLICHUNG, TRIEBHEMMUNG, TRIEBVERZICHT.

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Da gibt es keinen Gesellschaftsfrieden durch „Zusammen Stillhalten, Frieden Geben“ – da sind ständig Führungsbedarfe, Führungsdefizite, idiosynkratische Außermittigkeiten, Begehrlichkeiten, Kraft- und Machtspiele.

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Es ist also völlig sinnlos. herauszustellen, wie viel besser es allen Leuten in Deutschland geht, vergleicht und betrachtet man Kriegsflüchtlinge und Hungernde, Water Boarding und schießwütige Millionäre in Las Vegas.

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Es sind Einsichten des befreiten deutschen Staatsbürgers, wie er ohnmächtig ist, sich zu befreien, wenn er die allgemeinen Herr und Knecht-Vorschriften einhielte. Die Doofmoral: der Ehrliche ist der dumme, wird als Herrschaftsmoral des westlichen Deutschlands erkannt und gehasst.

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Noch auf Generationen wird der Obrigkeits/Elitenhass der Alt-DDR-Familien weitervererbt werden. Denn sie können mangels Bildung nicht erkennen, dass das, was sie als die bessere Bildung verstehen, ihnen nicht einmal möglich machte, den Westen erfolgreich zu affirmieren (natürlich gibt es hochbegabte Dresdner Ausnahmebegabungen). Nein – der normale Ossi kann nicht verwinden, dass die Westleute nicht die OST-Ideale bedienten, sondern auf Dschungel-Zulage und Karrieresprünge hin, ihre dämlichen Ellenbogen einsetzten.

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Dass der Helmut Kohl vor Gericht lügen durfte – und dass blühende Landschaften da, wo die Jugend in Scharen die DDR-Elternhäuser Richtung Stuttgart und Köln verließen, natürlich statt aufzublühen verwastierten. Und dazu Alles, was man zum Thema PLATT MACHEN kennt.

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Schließlich wirkliche Wendehälse als NEU-NOMENKLATURA in der ZWEITEN BUNDESREPUBLIK: MERKEL von der Ostsee, Gauck, der Widerstands-Heuchler, Mathias Sammer, der in Dresden schon mit seiner SED-Familie offen redet, nur beim FC Bayern und in der LÜGENPRESSE presst er die Lippen zusammen.

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INES GEIPEL – ja, Frau Wentzien – die darf im MAVERICK-Kampfstil jedes neue Buch kurz vorstellen, aber Ines ist auch außergewöhnlich begabt und stark – und damit in Sonderstellung, marginal.

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Wieso glaubt der DLF, mit Waschmittelverkäufern das Rennen machen zu sollen?

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Was spricht eigentlich für Steinmeier, der – mangels Redetalent – seine dämliche Rede vorlesen muss? – der BLOCKPARTEIEN-Proporz, der unsere Demokratie zunichte macht.

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Und schon ist die symbolische Zauberkraft eines STAATSFEIERTAGES wg. ungeeignetem Personal gescheitert und durch Brückentag umgewertet.

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Fragen Sie doch demnächst mal, warum sich die Bundeskanzlerin nicht ernsthaft und geduldig den KRITIKERN zur Diskussion stellt? FRAGE/ANTWORT, REDE/GEGENREDE, VORWÜRFE/ERKLÄRUNG – die gesamte PEGIDA-Szenerie besteht doch nicht aus NSU und IDIOTEN.

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Die WAHRHEIT ist, dass dieser deutsche Staat die Wähler täuscht und dafür SOMA verteilt.

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Die IT-Revolution, die IT-TELEMATIK wird institutionalisiert. Menschlichkeit als mechanisches Uhrwerk? Eine menschliche Mitbestimmung ist dann unmöglich, weil jeder Smartphone-Biometriker jeden Fremden in Echtzeit in die ganze WWW-Welt transmittiert:

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BIG-DATA in Händen von Steinmeier?

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Und dann kommen SPD-THIERSE und SPD Schwennicke von CICERO und stöhnen geil auf: SPD ++, sprich ES PEE DEE PLUS PLUS.

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Die ganze LIQUID-TELEMATIK der gescheiterten PIRATEN nicht verstanden, kommt jetzt die jung-SPD mit dem „sozialen Medium“ IT-Partei-Software.

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Und ich weise nur auf Tausende dietmarmoews LICHTGESCHWINDIGKEIT-Videos bei YOUTUBE hin: LIQUID FEEDBACK (fälschlich LIQUID DEMOCRACY):

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Wer nicht schreiben kann, kann auch nicht lesen.

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Der Begriff „Soziale Medien“ ist ein übler Propagandatrick. Gerade diese One-way-Medien sind eben, anders als ein simples Telefon, keine Echtzeitgegenspräch-Geräte.

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Nicht nur TWITTER ist tot. Jeder Kommentar-Thread ist ein Haufen Augenstaub: BACK to TOPIC – aber ein solches „asoziales Medium“ ist niemals ein Seminar oder eine geistig-kollektive Produktionsstätte von Geist über den MODUS EINS oder NULL, Ja oder NEiN, Strom / kein Strom. Oh Alphorn, wie blöde geht die Welt zugrunde.

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Flüchtlinge, Wanderer, Asylgewährung, Reisefreiheit, Meinungsfreiheit

September 13, 2015
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vom Sonntag, 13. September 2015

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Die aktuelle Zuspitzung der „Völkerwanderung“ und der politischen Uneinigkeit leidet unter dem Menschen-, Stoff- und Zeitdrang. Betroffen ist Europa, die Mittlemeeranrainer sowie das E U-Schengen-Grenzregime und nicht zuletzt Deutschland als Zielland der Völkerwanderer und Deutschland als Durchwanderungsland.

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Dietmar Moews meint: Es sollte als allgemein grundsätzlich Anzunehmendes akzeptiert sein, dass in einer vernünftigen Hierarchie des Umganges mit den Zuwanderern Folgendes gelten sollte:

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EINS Die unverzügliche Rettung und Nothilfe für die Notleidenden.

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ZWEI Unabdingbar ist die Identifikation und organisierte Steuerung und Kontrolle eines jedes Fremdwanderers durch eine amtliche Kontrollschleuse. Es dürfen die diese Fremden nicht als wilde illegale Reisende umherirren, sondern können sich nur den Einreiseverfügungen stellen oder werden dadurch durch das Gewaltmoniopol der staatlichen Organisation gezwungen.

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DREI Es müssen die Massenmedien sofort aufhören, die freie Meinungsäußerung zensieren zu wollen. Jegliche freie Meinungsäußerung zu der aktuellen Fremdennot und Zuwandererschaft soll zugelassen und sanktionsfrei sein.

Ob der bayerische Ministerpräsident Seehofer CSU, der EU-Kommissionspräsident Juncker (CDU), die Ministerin Nahles, dummes Zeug oder hetzerische Drohungen und Alarmthesen verbreiten, soll angehört und weitreichend in der freien Öffentlichkeit diskutiert werden. Es soll keinesfalls die Meinungsfreiheit geschränkt werden – während die politischen Repräsentanten ohnehin innerhalb des rechtsstaatlichen Rahmens handeln müssen.

Alle Rede vom Sollen, Spekulieren und Warnen sollen geredet werden. Und Unsinn soll als Unsinn frei diskutiert werden.

Militanz der Zivilbevölkerung hat sich an die gesetzliche öffentliche Ordnung zu halten.

Appelle an die anderen Staaten, an die E U oder an Europao der die Heimatstaaten der Notwanderer sind erlaubt – doch es sind vorrangig die Nothilfe und die offiziale Identifizierung in Deutschland – ohne EINSCHRÄNKUNG.

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Es stehen die von Bundesfinanzminister Schäuble publizierten 21 Milliarden Steuer-Zusatzeinnahmen verfügbar für das kommende Haushaltsjahr in Deutschland.

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Quotenstreit und FAZ-Menschlichkeit bei Klaus-Dieter Frankenberger

Mai 15, 2015

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vom Freitag, 15. Mai 2015

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Dietmar Moews „Der Fliegende Holländer“ DMW 680.2.13, 190cn / 190cm, Öl auf Leinwand, im Jahr 2013

in Berlin Alt-Pankow gemalt; VK Euro 7.220.-

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Titelkommentar der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, heute, Freitag, 15. Mai 2015, hat die Autorenangabe „Klaus-Dieter Frankenberger“:

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Quotenstreit“ . Der Kommentar stellt sich dem Thema „Flüchtlingsdrama und Ansturm von immer mehr Flüchtlingen – die gefährliche Fahrt übers Mittelmeer, Seenotrettung, Menschenschmuggler, Armutsimmigranten …“

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Dietmar Moews meint: Dankenswerter Weise hat der FAZ-Autor Klaus-Dieter Frankenberger hier einen Text abgesetzt, der eindeutig im Dienst einer seriösen Überlegung und Problemorientierung gestellt ist. Frankenbergers verständliche Darstellung des in der angängigen LÜGENPRESSE zerlaberten und ausgereizten Peinlichkeit des medialen Umgang mit NOT und TOD – und dass uns das angeht.

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Hier wird nicht auf Myanmar und Thailand ausgewichen. Hier werden die Schlagzeilen durchgenommen – vom Zerstören der Schleuserschiffe und -boote, die Illusionen mit Bombenangriffen mit den Flüchtlingen fertig zu werden, der Quotenstreit innerhalb der lahmenden E U, will man die Souveränität über die EU-Aussengrenzen wiedererlangen? die Entlastung Deutschlands, Mahnung des Bundespräsidenten, innere Abwehrreaktionen usw.

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FAZ-Autor Frankenberger kommt nüchtern und „hartherzig“ klingend, auf den einen unabweislichen Punkt:

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Eines können die Europäer in jedem Fall tun, sich stärker als bisher für eine Veränderung jener Verhältnisse in den Herkunftsländern engagieren, welche die Leute zum Verlassen der Heimat treiben.“

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Was Frankenberger nicht eindeutig zugibt:

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Die Notmenschen müssen ohne Schrecksekunde gerettet werden: Wer vier Tage nur Salzwasser aus dem Mittelmeer trinken konnte, stirbt jämmerlich für immer weg. Das kann der Premier David Cameron nicht als „pädagogisches“ Problem exponieren, sondern es ist eine durch und durch böse Unterlassung der Hilfsbereitschaft, Menschenleben zu retten.

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Wie pädagogisch ist eigentlich der Tory Cameron mit Blick auf die Meer-Flüchtlinge von Myanmar für Indonesien, Thailand und Malaysia, wenn die nun sagen: Die Burmesischen Buddhismus-Flüchtlinge könnten doch freiwillig nach Myanmar zurückkehren.

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Kurz – auch wenn die Briten samt Königin ihre historisch gewachsene rauhe Gangart nicht unappetitlich finden, so ist es Aufgabe der Frankfurter Allgemeine nicht die EU-Lügenpresse mitzuspielen, sondern DEUTSCHLAND soll maximal helfen – HELFEN und nicht QUATSCHEN.

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Indem ich Ihnen ein langes Leben wünsche, sparen Sie auf diese Weise ganz erheblich.

Abonnement auf Lebenszeit für EURO 500,- (oder entsprechender Landeswährung)

Einzelpreis oder Abonnement inkl. Versand EURO 12.-, Schüler bei Selbstabholung EURO 4.-

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Dietmar Moews „Feigenblatt auf einer italienischen Tricolore“ DMW 621.22.3, 30cm / 30cm. Öl auf Leinwand, im Jahr 2003 in Bagni di Lucca gemalt; VK Euro 650.-

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Abonnieren Sie mit Namen, Postanschrift, Ort, Datum, Unterschrift sowie EURO 500 zur Verrechnung bei:

PANDORA KUNST PROJEKT

zu Händen Dr. Dietmar Moews

Mainzer Straße 28

D-50678 Köln am Rhein


CCC diskutiert Demokratie: Eine Freundin emailt – Doktor Winterlatt antwortet

April 21, 2014

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am 21. April 2014

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Gruß

Die Einschränkung der Privatsphäre ist nicht nur ein privates, sondern auch ein gesellschaftliches Thema. Das wird in den Massenmedien, und auch beim CCC, bisher wenig diskutiert.

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In den Massenmedien werden diese Probleme entweder auf beteiligte Köpfe, auf Gut gegen Böse oder gar nicht gebracht. Komplexe Zusammenhänge, die nicht als Bild in Schwarz-Weiß kommen, werden meist ganz weggelassen.
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Das genau ist der Punkt. Ich versuche, das zu erklären:

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Wenn ich nicht will, dass mein Browserverlauf, oder wie das technisch richtig heißt, veröffentlicht wird, weil ich nicht will, dass meine Kollegen wissen, wie oft ich Happy Tree Friends angesehen habe, dann ist das ein privates Thema. Sicher ein legitimes Anliegen, aber ein persönliches.
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Wenn ich keinen Arbeitsplatz im öffentlichen Dienst bekomme, weil ich in meiner Jugend einmal beim Psychiater war, dann ist das auch ein Thema, das zuerst einmal nur mich betrifft, wenn die Folgen auch schwerer sind.
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Wenn vor meinem Haus ein Lastwagen mit der grauen SA von der Atom-Mafia hält, und mich maskierte Männer mit Stahlstangen verprügeln, weil ich mich über Ökostromanbieter informiert habe, dann ist das immer noch mein persönliches Problem, wenn auch ein gravierenderes.
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Das ist der Aspekt des Datenschutzes, den Bildzeitung und CCC behandeln. Und zu Recht. Der gesellschaftliche Aspekt ist ein anderes Thema:
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Wenn die Anbieter von Happy Tree Friends pleite gehen, weil sie keine Kunden mehr haben, dann wäre das kein gesellschaftliches Problem.
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Wenn im öffentlichen Dienst lauter Psychopathen rumlaufen, weil diejenigen, die dort eine Karriere einschlagen wollten, nicht zum Psychiater gegangen sind, dann ist das eben nicht nur ein persönliches Problem.
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Und bei den Schlägertrupps der Atom-Mafia wäre ja nicht nur die Folge, dass die Ökostrom-Anbieter pleite gehen. Es fehlt dann auch die gesellschaftliche Stimme, die diese Themen anspricht. Und es gibt eine Menge diffusen Frust. Wenn man sich nicht mehr trauen kann, öffentlich etwas gegen Atomstrom zu sagen, dann sind die Menschen deswegen trotzdem nicht alle einverstanden, und es wabern, zum Teil sicher auch falsche, Gerüchte herum.
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Und durch diese, sicher immer wieder unzutreffenden Gerüchte, kommen die Atomstromgegner in Verruf, und die Maßnahmen scheinen um so mehr gerechtfertigt.

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Das sind Dinge, die die Bildzeitung nicht anspricht, und auch der CCC nicht. Weder die gesellschaftliche Funktion, dass Demonstrationen auf Missstände hinweisen, noch, dass eine öffentliche Diskussion am besten geeignet ist, die Schieflage mancher Zeitgenossen zu korrigieren.
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Disclaimer: Ich will hier in keiner Weise nahe legen, dass Unternehmen der Atomindustrie irgendwelche Schlägertrupps bezahlt hätte. Solche Angriffe sind mir nicht bekannt. (Was wahrscheinlich einmal mehr meine Unwissenheit dokumentiert.) Insofern ist das ein fiktives Beispiel. In anderen Ländern sind aber durchaus Gewerkschafter unter sonderbaren Umständen ums Leben gekommen.
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Das ist das eine Thema: Die Folgen einer Einschränkung der Privatsphäre FÜR DIE GESELLSCHAFT werden nicht diskutiert.

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Das anderer Thema, was nicht diskutiert wird, sind die Bedrohungen für den Einzelnen, und dessen FOLGEN FÜR DIE GESELLSCHAFT. Meine Privatsphäre brauche ich ja unter anderem deswegen, weil ich bedroht bin.
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In Ägypten, weit weg, sollen die Demonstranten auf dem Tahrir-Platz von Kamelreitern angegriffen worden sein. Und da versteht man, warum das schlecht für eine Demokratie ist. In Deutschland sind regierungskritische Demonstranten mit Farbbeuteln angegriffen worden, und da wird, ganz sonderbar, nicht darauf eingegangen, dass das ein gesellschaftliches Problem ist. Schließlich haben diese Menschen ein Anliegen, und wenn sie den Bildungsplan tatsächlich nur „falsch verstanden“ haben, dann ist es wichtig, dass das bekannt, und der Bildungsplan besser erläutert wird.
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Aber anscheinend ist es kein Problem, wenn sich hier und heute schon Menschen nicht trauen, auf Demos zu gehen, weil sie Angst vor Angriffen haben. Dass Plakate mit der Aufschrift:
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Homophobe und Faschisten
fisten fisten fisten –

die Menschen vielleicht nicht gerade in der Ansicht bestärken, dass sexuelle Vielfalt erstrebenswert ist. Der eine oder andere wird wahrscheinlich mit der Ansicht heimgegangen sein, dass das nicht die Leute sind, denen er seine Kinder anvertrauen will, insbesondere da die „Toleranten“ klar gemacht haben, dass sie das auch umsetzen wollen, was sie da sagen. (Die Polizisten sind ja nicht nur mit Fäusten, sondern auch mit den Füßen traktiert worden.)
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Und auf der anderen Seite haben wir damit ein Klima, in dem sich Menschen mit einer gewissen sexuellen Orientierung nicht immer ganz angenommen fühlen. Und vielleicht auch nicht immer ganz sicher.
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Was ich damit sagen will: Wenn Menschen Angst haben, auf eine Demo zu gehen, dann ist nicht nur die Versammlungsfreiheit dieses einen Menschen bedroht. (Art. 8 GG) Das an sich ist ein Thema. Es ist auch der gesellschaftliche Friede bedroht.

Zurück zur Bildzeitung, und den anderen Massenmedien. Ja, die berichten über die Demos. Dort heißt es, auf der Demo waren „Fundamentalisten und Nazis“. Dass diese Menschen ganz vernünftige Fragen hatten, beispielsweise
– ob jede, wirklich jede sexuelle Spielart akzeptiert werden muss. Und wenn nein, wo die Grenze liegt,
– warum die Pädophilen-Organisation Krumme13 zur Teilnahme an der Gegendemo aufgerufen hat

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– wenn Akzeptanz von Pädophilie nicht die logische Konsequenz der Forderung nach sexueller Vielfalt ist.

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– oder was „Elternrechte“ in der Situation bedeutet.
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Davon findet man in den Massenmedien nichts, das wird auf die persönliche Ebene herunter gezogen.
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Bei der Petition von Gabriel Stängle das selbe: Da heißt es, das sei ein Fundamentalist. Die sind eben so. Dass er eine verstehbare Frage hatte, nämlich, warum das Geschlecht von der Gesellschaft erzeugt sein soll, die Sexualität dagegen festgelegt. Das eine soll hinterfragt werden, das andere ungesehen akzeptiert. Wie soll er das seinen Schülern erklären?
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Auch das erwähnen die Massenmedien nicht, auch da ziehen sie die Frage auf die persönliche Ebene herunter.
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Und jetzt gibt es „Verhandlungen“ mit „Kirchenvertretern“, „Änderungen“ am Bildungsplan – aber die Fragen bleiben unbeantwortet. Man hat sich sogar von den Pädophilen distanziert. Aber wirklich erklärt, warum sie gekommen sind – wenn das nicht zu „sexueller Vielfalt“ gehört, das hat man nicht.
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Kennen wir dieses Verhalten nicht irgend woher? Richtig. Bei den S21-Gegnern das selbe. (Und nicht nur da.) Die haben doch auch Fragen:

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http://www.youtube.com/watch?v=17UvRFutCyU
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– Zur Finanzierung evtl. auftretender Mehrkosten (Alleine seit der Volksabstimmung 1.500.000.000 Euro, und das, bevor man einen Meter Tunnel gebaut hat.)

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– Zur Sicherheit

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– Zur Ausbaubarkeit
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Ich denke da an die Worte eines Juristen im Staatsdienst: Ja, es mag sein, dass es dafür Antworten gibt, und ich sie nicht kenne. Aber sie werden eben so schlecht kommuniziert, dass auch andere sie nicht kennen. Auch im Dialog 21 wird darauf nicht eingegangen. Ich habe mir gerade die Seite http://www.bahnprojekt-stuttgart-ulm.de/ angesehen, und auch da nicht gefunden, wo auf die Gegenargumente eingegangen wird.
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Und Herr Kretschmann schreibt einen offenen Brief, in dem er sagt, dass er die Entscheidungen in Zukunft transparenter machen will.

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Nun ja, beim Bildungsplan ist ihm das nicht geglückt. – Ganz konkret: Er hat weder mit dem Initiator der Petition, noch mit den Organisatoren der Demos gesprochen – nur mit handverlesenen „Kirchenvertretern“.
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Zurück zu S21: Herr Kretschmann sagt, dass das Land nicht mehr Geld geben wird als zugesagt. Aber was er tun will, wenn das Geld zu Ende ist, und die Bauarbeiten halb fertig, das sagt er nicht.
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Und: Ja, es gibt eine Berichterstattung über die Demos, auch in der oben erwähnten Zeitung. Aber auch da wird das auf die persönliche Ebene herunter gezogen: Das sind Berufsdemonstranten, Menschen aus den Halbhöhenlagen, Menschen, die nur auf die Demo gehen, um ihre Freunde zu treffen. Ein Kollege von mir meinte, die Demonstranten würden bezahlt. Wer das Geld und den Willen hat, die vielen Demonstranten zu bezahlen, das konnte er mir auch nicht sagen, aber er war sich sicher, dass diese Menschen nur demonstrieren, weil sie dafür bezahlt werden.
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Und auch der Datenschutz wird auf die persönliche Ebene gezogen. Die Menschen sagen dann: „Mich stört es nicht, ich habe nichts zu verbergen.“ Gut, wir glauben das nicht, aber wenn es wahr wäre, was für ein Argument wäre das? Wenn die Überwachung tatsächlich nur für Ärzte, Seelsorger und Journalisten ein Problem wäre, wäre sie dann richtig?
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Das sprechen die Zeitungen sogar hin und wieder an. Dass die Ärzte auch Patienten haben, und dass es finanzielle Folgekosten haben könnte, wenn sich Menschen nicht behandeln lassen, wenn sie Angst haben, das geht dann meistens unter.
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Vielleicht wird noch erwähnt, dass Journalisten Korruption nicht aufdecken können, weil sich die Informanten nicht trauen, ihnen die Informationen zu geben. Dass es Folgekosten für die Gesellschaft hat, wenn Korruption nicht aufgedeckt wird, dass die Folgekosten vielleicht höher sind wie die Gewinne durch die aufgeklärten Verbrechen, das kommt in der Diskussion nicht vor.
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Nun sind die Homo- und S21-Debatten nicht das Kernthema des Chaos Computer Clubs CCC. Der Datenschutz wird aber in der selben Weise auf die persönliche Ebene heruntergezogen. Und das ist ein Thema, das man behandeln könnte.
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(Dass die Massenmedien praktisch alle Pro-Homo sind, und die Gegenpositionen vornehmlich über das Internet verbreitet werden, das ist auch ein Thema für den CCC, aber nicht die Antwort auf die obige Frage.)
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Wobei ich nicht sagen will, dass K21 wirklich die bessere Lösung ist. Was ich sagen will ist, dass die Frage zwar behandelt wird, aber herunter gezogen auf die Ebene der Befindlichkeiten, Pro-S21 und Contra-S21 sind ähnliche Fragen wie Pommes „rot“, oder Pommes „weiß“, bei der mein Geschmack meine Haltung bestimmt. Die Bildzeitung hat sogar Aufkleber für beide Richtungen geliefert: Stuttgart Neinundzwanzig, und Stuttgart Meinundzwanzig. Und ähnlich wird es auch mit dem Datenschutz gemacht: „Es stört mich“ oder „es stört mich nicht.“ Und das wird dem Thema nicht gerecht.
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Und eben weil der gesellschaftliche Aspekt des Datenschutzes relativ wenig diskutiert wird, habe ich hier einen umfassenderen Text dazu geschrieben. Ich wollte darlegen, dass es nicht nur um persönliche Befindlichkeiten geht, sondern um gesellschaftliche Themen. Und das bezieht sich nicht nur auf die Konfliktparteien, da geht es auch um das Vertrauen in den Staat, die Polizei und die Schulen. Und da geht es auch um das Vertrauen der Politiker zu freier Meinungsäußerung im Internet.

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Antwort

Ein solcher Schwall von Gedanken wirkt ernst gemeint – so muss es ernst genommen werden und respektiert werden. Dazu gehört aber eigentlich, dass ein solcher Text strukturierter daher gebracht werden müsste, damit etwaige Adressaten besser verstehen könnten und sich die Mühe machen, darauf einzugehen.

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Wir blicken auf vielfältige Geschehnisse. Dieses Geschehnisse gehören dem Politischen und dem Gemeinwesen an. Und sie gehören der politischen Bildung, der Information, der Kommunikation, schließlich der politischen Artikulation an. Bzw. spätestens wenn die Kommunikation stockt oder verebbt, weil dafür die gemeinsame Sprache, die Wertegemeinschaft, das gemeinsame Demokratieverständnis und soziale Dynamik, Mut oder Angst die Demokratiegemeinschaft zu sehr durchlöchert – dann sind Öffentlichkeit und Erfahrung im Abseits gelandet. Da helfen kein Schwarm, keine Massenemailaktion und keine Handzettel.

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Dass der Chaos Computer Club (CCC) mit den Angelegenheiten der IT befasst ist, reicht allein zur Einsicht, dass alle CCCler von IT-Politik reguliert werden.

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Ob sich der CCC dafür zuständig findet oder nicht, drückt nur die unverschuldete oder selbstverschuldete Unmündigkeit aus, die Verhältnisse, denen man unweigerlich ausgesetzt ist, mitzugestalten.

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Hinzu kommt eine moralische Verpflichtung für den CCC: IT und IT-Revolution sowie die defizitäre IT-Politik erfordern eine enorme technische Kompetenz.

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Nur IT-ler und Telematen, dazu Hacker, Nerds und Geheimdienstler kennen jeweils Teilbereiche dieser Weltrevolution. Wer von Soziologie etwas versteht, hat oft Defizite in den technischen Fragen, Juristen pflegen meist nur ihre gesinnungsethischen Normen, statt den Alltagsfarben der Empirie zu gehorchen. Der CCC jedenfalls ist eine Freiwilligenfachschaft, die oft lustorientiert zusammenkommt – da folgt jeder seinem kreativen Impuls.

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Kurz, im CCC gelten harte naturwissenschaftliche Strategien und große Unlust dafür, sich in entweder gesinnungsethische (Parteien und Lobbyisten) oder verantwortungsethische (Weltretter und Moralisten) Laiengespräche einzulassen.

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Es ist die Einschränkung der Privatsphäre nicht nur ein privates, sondern auch ein gesellschaftliches Thema.
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Wenn in Massenmedien über Europarat-Anhörung: Snowden fordert Ende der verdachtlosen Überwachung oder über Maas‘ Anti-Nacktbilder-Pläne lösen Protest aus oder Smartphone, öffne dich oder über Facebook startet Freunde-Finder berichten, kann man doch sehen, wie sehr bzw. wie dürftig die Gesellschaft diese „Lieferungen“ kauft und auch, wie intensiv Antworten aus der Gesellschaft an die Medien rückgemeldet werden.
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Diese Ausbeute finde ich jetzt so unbeachtlich nicht. Welche Aufklärung und Initiation politische Sendungen aus dem CCC an die weite allgemeine Öffentlichkeit bewirken können – da habe ich doppelte Zweifel:

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EINS Die CCCler sind politisch und soziologisch überwiegend blöd, unwillig und unfähig an Nichttelematen verständliche Botschaften auszusenden. Das macht schon Journalisten, Soziologen und Politikern schwer, CCC-Anregungen aufzugreifen (s. die 17 in der BMI-IT-Enquetekommission).

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ZWEI Die allgemeine Öffentlichkeit knüpft immer da an, wo sie selbst dazu angereizt und motiviert ist und keineswegs, wo sie aus gesellschaftlicher Pflicht heraus lernwillig und meinungsfreudig einschwingen müsste. Damit wäre alle Selbstüberwindung und Liebesmüh‘ des CCC vergebens.

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FOLGLICH bieten sich verschiedene probate Möglichkeiten, im CCC eine it-soziologische Gesprächsszenerie anzufüttern:

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– Die vom CCC öffentlich angebotenen Vorträge, so gut wie möglich, weiterhin anzubieten.

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– Innerhalb der regelmäßigen Stammtische und Treffen im CCC weiterhin informelle Gespräche und Meinungsaustäusche zu suchen und gelegentlich mitzumachen.

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– Wer möchte, sollte auch in den Threads seine Spuren eintragen und auch die Anregungen anderer zu beantworten suchen.

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– Einladungen als Fachreferent anzunehmen oder als Informant für Publizisten dienlich zu sein.

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– Einzelne CCCler sollten auch gelegentlich auf die in Massenmedien publizierten it-politischen Positionierungen aufgreifen, kritisieren und aus IT-Sicht aufmischen. Oft kommen sehr plumpe Interessenten aus dem Staatsschutz oder aus der IT-Industrie zu Wort, die wichtige Argumente oder Verwertungsbedenken ausblenden oder weglassen.

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– Hauptgewicht und Pflichterfüllung gegenüber der Gesellschaft und den Werten im Rechtsstaat können CCCler verwirklichen, indem sie die in der Öffentlichkeit promoteten Themen und Werte zur IT zu verstehen suchen und sich dazu und darüber hinaus Höchstkompetenz zu erarbeiten.

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– Der CCC kann durch Verlässlichkeit und Kompetenz große allgemeine und spezielle Wirkung erzielen. Während ideologische Beiträge zum allgemeinen Palaver und als Sprudelköpfe im Geräuschpegel lediglich Ansehensschwächung für den CCC und seine Mitglieder erzeugt.

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P.S. Ich finde in einer unsystematischen impressionistischen Aneinanderreihung von Beispielen, wie Oben, das ausgedachte Beispiel mit den SA-Atomschlägern irreführend – dafür sind empirische Fälle zu nennen. Entweder Du hast was zu sagen oder nicht. Mindestens müsste die WARNUNG ausgesprochen werden, was mit der heutigen NSA-Entrechtung an Freiheit, Sicherheit und Demokratie bliebe, wenn statt Großer Koalition ein Nazi-Einparteien-Regiment an der Macht wäre.

Kuckuck