ISRAELS Philosemitismus für Donald TRUMP

September 21, 2017
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Vom Freitag, 22. September 2017

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Der US-Amerikanische Präsident DONALD TRUMP bläht sich weiter und weiter. So in seinem ersten REDE-Auftritt vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen im US-Sitz in New York.

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TRUMP droht NORDKOREA mit der völligen Zerstörung, wenn das TRUMPS Militärs so für richtig halten. Es gilt ausdrücklich:

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AMERICA FIRST.

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TRUMPS vulgäre GOLDENE REGEL (der Gegenseitigkeit) schmückt TRUMP aus, indem er jedem anderen Staat der Welt rät, ebenfalls sich selbst zuerst zu setzen – ungeachtet der MILITÄRMACHT, die keine Gegenseitigkeit

aufweist.

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Und TRUMP kann den USA-TOTALSCHLAG gegen NORDKOREA nicht schlagen – er sollte sich lieber an die vollkommenen PRÜGEL, die die US-TROUPS im VIETNAM-KRIEG bezogen haben erinnern. USA verloren VIETNAM so dramatisch, dass schließlich die USA-Innenpolitik in Bürgekrieg und Zersetzung, LÜGENPRESSE und PROPAGANDA-Verwirrung fiel.

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HIER SCHREIT – wie immer – die Frage: Wieso stoppt ISRAEL TRUMP NICHT?

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Der Atomwaffenstaat ISRAEL, der die Welt mit seiner Hochrüstung bedroht, wo es Israel will, exakt wie es TRUMP für die USA proklamiert, ist nicht bei der UN aufgestanden, hat sich nicht gegen TRUMPS Drohung gegen NORDKOREA erklärt.

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DIE WeLT titelt am Donnerstag, 21. September 2017 mit Alan Posener:

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„KOMMENTAR

JUDENHASS, definiert

Wie er Pornografie definieren würde, fragte man einen Richter am Obersten Gericht der USA. Er wisse das nicht, lautete die Antwort. „Aber ich erkenne sie, wenn ich sie sehe.“ Warum ist es also wichtig, dass sich das Bundeskabinett – gegen Widerstand aus dem Innenministerium – auf eine Definition des Antisemitismus geeinigt hat? Diese politische Pornografie erkennt man doch, wenn man sie sieht.

Leider nicht … Wenn nicht die „Stürmer“-Stereotypen des Juden bemüht werden, keine Hakenkreuze im Spiel sind, wenn der Antisemitismus gar als linke, christliche oder muslimische „Israelkritik“ daherkommt, sind Polizei, Justiz, Lehrer und Politiker oft verlegen. … Die vom Europäischen Parlament beschlossene, von der Unabhängigen Expertenkommission des Bundestags empfohlene Definition macht klar, dass die Dämonisierung Israels ebenso antisemitisch ist wie der Versuch, alle Juden haftbar zu machen für die Politik Jerusalems; dass Worte und Handlungen, die geeignet sind, Juden einzuschüchtern, als antisemitisch einzustufen sind, auch ohne Hakenkreuz und Nazi-Parolen.

Nun müssen auch die anderen Forderungen der Unabhängigen Expertenkommission umgesetzt werden, vor allem die Einrichtung eines Beauftragten, der den Kampf gegen den Antisemitismus koordiniert und dem Bundestag darüber Bericht erstattet. …“

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TRUMP hat mit seiner DROHREDE vor den UN-Vertretern keine Juden eingeschüchtert – da ist er ja fein raus. Gegen die Drohung, die einem ATOMSTAAT NORDKOREA gilt, hatte ISRAEL eigene ATOMRAKETEN nicht gestartet.

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Deutschlandfunk am 20. September 2017:

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Die Bundesregierung stellt ihre Bemühungen gegen Antisemitismus auf eine neue Grundlage.

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Das Kabinett hat am Vormittag eine neue Definition des Begriffs angenommen, die auf internationaler Ebene erarbeitet wurde und künftig auch in Schulen und in der Ausbildung von Justiz- und Polizeibeamten zum Einsatz kommen soll. Demnach ist Antisemitismus „eine bestimmte Wahrnehmung von Juden, die sich als Hass gegenüber Juden ausdrücken kann. Der Antisemitismus richtet sich in Wort oder Tat gegen jüdische oder nicht-jüdische Einzelpersonen und/oder deren Eigentum, sowie gegen jüdische Gemeindeinstitutionen oder religiöse Einrichtungen.“

Ziel ist es, den Kampf gegen Judenfeindlichkeit zu verstärken und dabei zu helfen, bestimmte Straftaten einheitlich als antisemitisch einzuordnen.“

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DLF konnte auch eine Stellungsnahme der Juden in Deutschland senden, womit auch deutlich wurde, von wem eine solche Gesetzesinitiative ausgeht:

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Der Zentralrat der Juden begrüßte die Annahme der Definition als wichtigen Schritt im Kampf gegen Antisemitismus.

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Propagandazüge ISRAELS und der weltweiten israelischen AGENTUREN für PHILOSEMITISMUS sind irritierend.

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In Deutschland wurde gerade AfD-Wahlhilfe von einer jüdischen Organisation publiziert. Der deutsche Verband, „Zentralrat der Juden in Deutschland“, der von Pro-Netanjahu-Israeljuden dominiert wird (ohne liberale Juden und weitgehend ohne deutsches Judentum), propagiert damit jetzt, im September 2017, kurz vor der Bundestagswahl, eine neue Gesetzesfassung für die deutsche Verfassung. Der öffentliche Gebrauch des WORTS „ANTISEMITISMUS“ soll als Sammelbegriff für jegliche Kritik an Israel, unter Strafe gestellt werden.

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Damit würde der sprachwissenschaftliche Sinn der Bedeutung des Wortes „SEMITISMUS“ (arabische Sprachen) abgekoppelt und alle Deutschen dadurch gezwungen, keinerlei KRITIK an ISRAEL zu äußern.

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Der Judenverband (den der Deutsche Staat finanziert) verlangt seine eigene Definitionshoheit über ANTISEMITISMUS. Gemeint ist die Zuordnung des Verbotes eines Sachverhaltes, der von Propagandisten „Antisemitismus“ genannt wird. Durchgesetzt werden soll aber, jegliche dem Judenverband zuwidere Missliebigkeit, den dieser Verband exklusiv über ein allgemeingültiges deutsches Gesetz unter Strafe zu stellen verlangt.

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Das ist konkret eine verfassungswidrige Vorstellung. Das ist als politische Forderung von einem Verband, der selbst Juden und Semiten diskriminiert, geradezu derart sinnwidrig, so dass der deutsche Staat, diesen Verband „Zentralrat der Juden in Deutschland“ an seinen rechtlichen Platz erinnern müsste.

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Die Rechtsstellung des Judenverbands lässt sich rechtsstaatlich nur so wie entsprechende andere Verbände und Moralunternehmen, z. B. der Christen, der Mosleme, der Juden, behandeln.

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Dietmar Moews meint: Es ist, wie jedes Jahr, mit Blick auf die weltweiten Spendensammel-Kampagnen, die wiederkehrende Medienkampagne. Gleichzeitig besorgt der Judenverband damit die Mobilisierung der AfD und der möglichen AfD-Wähler.

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Interessanter wäre indes, wenn die deutsche JUDEN-Vernichtungsschuld offen besprochen würde.

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Wenn der Staat Israel SÜHNE der DEUTSCHEN als eine biblische EWIGKEITS-Forderung zwischen Juden und Nichtjuden hinstellen will, ist das Wort Antisemitismus ungeeignet.

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Auch die negative Definition „Nichtjuden“, die sich die meisten Juden gerne selbst zumessen, ist positiv nicht tragfähig. Es gibt Deutsche, die keine Antisemiten sind, und es gibt Juden, die nach der negativen Definition des deutschen Judenverbands antisemitische Juden sind.

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Das Abtragen von Schuld ist allerdings sehr problematisch. Besonders, wenn als SCHULD interpretiert werden soll, dass Deutschland jegliche Feindschaft durch ISRAEL und/oder durch JUDEN in aller Welt hinnehmen soll – entsteht dadurch sicher kein PHILOSEMITISMUS.

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So fordern Netanjahu-Juden stets, die Deutschen sollen sich nicht in die Politik Israels einmischen – mischen sich selbst aber ein, wo es sie interessiert (vgl. Jüdische Allgemeine: Berlin) .

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Die Frage stellen auch alle Juden, die nicht zu den MASSAKER-Juden (Gaza-Massaker) Israels gehören:

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Sollte nicht ISRAEL versuchen, außer Angst und Schrecken zu verbreiten auch Zustimmung und Respekt zu erwerben? Man könnte die Goldene Regel gemäß Hillel anwenden und die UN-Charta anerkennen.

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Und sollte nicht ISRAEL ständig darüber informieren, unter welchen Qualitäten und politischen Konsequenzen es leidet? Denn im alltäglichen Überlebenskampf des STAATSWESENS Israel in PALÄSTINA bestehen täglich gewaltpolitische Folgen für das Leben der israelischen Juden.

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Wenn das heutige MERKEL-Deutschland setzt, dass für die Existenz ISRAELS einzutreten als deutsche Staatsräson gilt, sind propagandistische Attacken von Judenagenturen gegen Deutschland kontraproduktiv.

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Zwar ist die Lage ISRAELS instabil und dynamisch – ständig alarmistische Umstände machen das Leben schwer. Aber es  gab in den 1950er/60er Jahren mal eine weniger barbarische Sozialbeziehung, wie man bei NAHUM GOLDMAN lesen kann oder in den Beziehungen von DAVID BEN GURION mit KONRAD ADENAUER erleben konnte.

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Grundsätzlich sollten die Völker und Staaten eine rechtliche Gleichstellung untereinander suchen und pflegen, anstatt Sonderrechte der Apartheid regeln zu wollen. Wer andere beleidigt, herabwürdigt oder hetzt und verhetzt, ist nach geltenden Gesetzen im Unrecht und ist rechtsstaatlich zu stoppen, zu rügen und sanktionieren.

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So sehr Kritik, Meinungsaustausch und Auseinandersetzung unerlässlich sind, damit Gruppen miteinander auskömmlich sozio-kulturell existieren können, so sehr sind Schmähkritik und Abwertung Anderer wie auch eigene Aufwertung, ohne Fairness, durch Herabsetzung Andererer, überall wo das Recht nicht davor schützen kann, als unfriedliche Attitüden offiziell zu ächten.

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Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Segregation, Diskriminierung, sogar Stereotypien und Vorurteile sind keine geeigneten Verkehrsformen zum friedlichen Verkehr. Liebe und Hass sollten als Kollektiv-Ambitionen zumindest staatsseitig politisch maßvoll gehalten werden. Wer glaubt, es sollten Schutzrechte im sozialen Umgang abgeschafft werden, damit Beleidigungen, wie „Ziegenficker“, unter den Schutz der Kunstfreiheit gestellt seien, hat den freundschaftlichen Verkehr der Menschen über Symbole nicht verstanden.

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Es sieht heute so aus, als ziele TRUMP auf die politische Unterstützung der israelischen Falken. Dass die wichtigsten Politiker CHINAS, RUSSLANDS und DEUTSCHLANDS die UN-Rede von TRUMP nicht durch Anwesenheit in New York persönlich bezeugt haben, ist kein Erfolg für TRUMP.

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Ein Krieg der USA in NORDKOREA mit Totalzerstörung auf Geheiß von DONALD TRUMP wird seitens der US-Amerikaner nicht stattfinden:

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Die Afro-Amerikaner haben die Nasen noch von KOREA und VIETNAM gestrichen voll. Die jüdischen Amerikaner werden die Kohlen für TRUMP in Pjöngjang so wenig aus dem Feuer holen wie ehedem in Hanoi und Saigon.

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OBAMA singt: Amazing Grace

Juni 27, 2015
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vom Samstag, 27. Juni 2015

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Der US-Präsident redete auf der Trauerfeier für den in seiner Kirche in Charleston erschossenen Pastor und sang das Dankbarkeitslied „Amazing Grace“ („Große Gnade“, für uns Menschen, zu leben).

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Obama versuchte in seiner Ansprache die Aufmerksamkeit der Amerikaner zu nutzen, auf eine Verhaltensänderung hinzuwirken:

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Die soziale Rücksichtslosigkeit gegenüber schwachen Amerikanern erzeugt Hoffnungslosigkeit und nicht Hoffnung auf Besserung, wenn weiterhin das „selbsteuernde Profitstreben“ allein durch Familiensolidarität der Leistungsschwachen gegen die Familiensolidarität der Privilegierten integriert wird.

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Obamas Gesang hatte auch deshalb einen so hohen Nachrichtenwert, weil in der amerikanischen Kampfgesellschaft jeder weiß, dass keine Hoffnung auf Zähmung der Starken besteht.

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Es bleibt regellose Waffengewalt und Eskalation:

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Die USA sind im Bürgerkrieg – der Präsident singt zur Trauerfeier.

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Bildschirmfoto vom 2015-06-13 18:44:00

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Dietmar Moews meint: Wenn die soziale und ökonomische Lage nicht ausreichend koordiniert wird, münden alle wirtschaftspolitische Maßnahmen und Interventionen der liberalen Staatspolitik lediglich in die Stärkung der Starken und die aussichtslose „Amazing graceless“ der Schwachen.

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Die USA erreichen die Grenzen der bewährten Politik, durch das weltpolitische Drama und Feindbilder der äußeren Bedrohung, die innenpolitische Situation kalmieren zu können. Das Pulver ist feucht geworden.

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Es sieht momentan nicht so aus, als würden die kommenden Präsindentschaftskandidaten in einen Ideen Wettstreit treten wollen, wie der Liberalismus strukturell gestärkt werden kann und die soziale Kampflage dadurch erträglich werden könnte, dass die „freiwillige“, private Hilfsbereitschaft der wohlhabenden Amerikaner das leisten kann, was zu den Arbeitsfeldern eines „Sozialstaats“ gehört:

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Voluntarismus statt Etatismus scheint in den politischen Spielräumen von Gesellschaftsstrukturen und gelebten Gesellschaftsfunktionen der USA in kritisches Chaos überzugehen.

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IT-Telematik und totale Überwachung der Geheimdienste stellen sich als ungeeignet, als „Amazing Grace“ die Amerikaner zu stimulieren.

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Google und Facebook können sich schon mal in ihren militärischen Anlagen verstecken – unterirdische Großgebäude, Militärsicherung, Vollüberwachung.

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Obamas Nigger DNA in Charleston

Juni 24, 2015
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vom Mittwoch, 24. Juni 2015

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US-Präsident Barack Obama wird in internationalen Massenmedien zu dem Mord von neun Menschen in einer Kirche in Charleston zitiert:

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… Diskriminierung sei „noch immer Teil unserer DNA“.

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Warum haben die USA solch ein Rassismus-Problem?“

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GMX.de schreibt online am 23. Juni 2015: „Obama hat es ausgesprochen, einfach so: „Nigger“ – und das als US-Präsident. In einem Interview mit dem Internetradio WTF redete Barack Obama über die Attacke auf eine von Schwarzen besuchte Kirche, bei der neun Menschen starben. Und er nutzte die Chance, um in die aktuelle Debatte um Rassismus in den USA einzugreifen:

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„Es geht nicht nur darum, dass es unhöflich ist, in der Öffentlichkeit ‚Nigger‘ zu sagen“, erklärte Obama. „Wir sind vom Rassismus nicht geheilt.“ Das Erbe von Sklaverei und Diskriminierung sei „noch immer Teil unserer DNA“.

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Bei GMX.de wird am 24. Juni 2015, unter dem Autorennamen Tobias Brunner eine Nachricht zu Obamas Appell in Charleston-Morden an neun Afro-Amerikanern gepostet:

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(GMX): „Der Ausdruck „Nigger“ ist eine abwertende Bezeichnung für Schwarze. In den USA wird er deshalb als Tabu gemieden, Amerikaner sprechen vom „N-Wort“, Medien piepen den Begriff aus – sogar bei Obamas Interview. Für den Präsidenten war das allerdings kein Grund, mit Kritik zu sparen.

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Wie verwurzelt ist der Rassismus in den USA? Und das 50 Jahre nach dem Ende der Rassentrennung – unter einem schwarzen Präsidenten. Wie steht es heute um die Aufarbeitung? Und was muss getan werden, um das Problem endlich zu überwinden?

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Bildschirmfoto vom 2015-06-13 18:44:00

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Dietmar Moews meint: Dass so etwas – Diskriminierung, Rassismus, Stereotyp, Mobbing, Sündenbock-Jagd – auch im 21. Jahrhundert mitunter noch zu spüren ist, liegt vor allem an der Bildung.

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Bildungsdefizite? Ja, Obamas Darstellung, „Diskriminierung sei DNA bedingt“, ist falsch und gibt der Debatte eine falsche Richtung.

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Wäre Diskriminierung „genetisch“ hätten die Menschen mit dem Verweis auf „Menschlichkeit“ und „Menschenrecht“ eine billige Entschuldigung:

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Diskriminierung und Aggression als genetisch bedingtes Menschenrecht“.

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Zwar ist die Domestikation der Menschen zu friedlichem Sozialverhalten auf einem schmalen Grad geführt. Wenn einerseits Wettbewerb und Kampf der Menschen gegeneinander und untereinander zu einem Erziehungsziel im Bildungssystem verankert wird, kann entsprechendes Gewaltverhalten nicht überraschen.

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Statt herumzulavieren zur Frage, wie ist der Mensch? Sollten Biologie und Soziologie klar abgegrenzt werden:

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EINS Aggression ist biologisch bedingt!

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ZWEI Der soziale Umgang mit biologischer Aggression ist eine Kulturtechnik, die gelehrt und gelernt werden kann und im Kern der Bildung zum Thema „Führung und Fühlung (Fühlung als Funktion von Führung)“ stehen sollte.

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Die Formen der Aggression und die sozialen Ausgleichstechniken sind VERHALTEN.

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Verhalten wird durch Bildung ausgeprägt. Es sollte folglich eine Bildung einer friedlichen und ausgleichenden Sozio-Kultur organisiert werden, statt Waffenbesitz und zivile Schießereien.

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„Es gibt sehr umfangreiche Studien über Sklaverei und die Wurzeln des Rassismus’. Im Schulunterricht fehlt das jedoch oft. Gerade wenn es um Geschichte geht, ist der Unterricht noch sehr patriotisch und dient vor allem dazu, eine positive nationale Identität zu fördern“, sagt der Sozialforscher Hochgeschwender.

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Die Vergangenheitsbewältigung in den Schulen zu fördern, sei deshalb ein wichtiger Ansatz. Außerdem sei es notwendig, die sozialen Probleme der USA anzugehen und Schwarze, Latinos und die Weiße der unteren Mittelklasse zu stärken. „Afroamerikaner und andere Minderheiten müssen den gleichen Zugang zu Ressourcen bekommen wie jeder andere auch. Dafür braucht es etwa Programme, um sie aus der Armut zu holen. Auch ist eine Reform des Strafrecht- und Polizeiapparats notwendig, damit diese Minderheiten nicht mehr so massiv verfolgt werden“, sagt Kienscherf.

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Doch solange sich die wirtschaftliche und soziale Situation nicht verbessert, rechnen Experten kaum damit, dass sich das Rassismus-Problem beseitigen lässt. Hochgeschwender vergleicht die aktuelle Debatte mit den unendlichen Diskussionen um das Waffenrecht: Immer wenn etwas passiert, würden alle aufschreien.

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Aber bis zur nächsten Straftat ändere sich doch wieder nichts.

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Daran könne am Ende auch der Präsident nur bedingt etwas ändern – trotz seines Interviews mit dem N-Wort: „Obama diente der schwarzen Gemeinde gerade durch seine Reden als Identifikationsfigur. Allerdings wird die Rolle des US-Präsidenten leicht überschätzt. Er ist bei weitem nach innen nicht so mächtig, wie man immer glaubt. Veränderungen müssen aus der Gesellschaft selbst kommen.“

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Obamas DNA-Rassentheorie ist dumm und grober Unfug. Immerhin ist Obama auch eine Leitbild- und Vorbild-Person für viele Amerikaner und den Rest der Welt.

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Man darf nicht jede Tötung mit seiner DNA begründen.

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Quotenstreit und FAZ-Menschlichkeit bei Klaus-Dieter Frankenberger

Mai 15, 2015

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vom Freitag, 15. Mai 2015

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Dietmar Moews „Der Fliegende Holländer“ DMW 680.2.13, 190cn / 190cm, Öl auf Leinwand, im Jahr 2013

in Berlin Alt-Pankow gemalt; VK Euro 7.220.-

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Titelkommentar der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, heute, Freitag, 15. Mai 2015, hat die Autorenangabe „Klaus-Dieter Frankenberger“:

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Quotenstreit“ . Der Kommentar stellt sich dem Thema „Flüchtlingsdrama und Ansturm von immer mehr Flüchtlingen – die gefährliche Fahrt übers Mittelmeer, Seenotrettung, Menschenschmuggler, Armutsimmigranten …“

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Dietmar Moews meint: Dankenswerter Weise hat der FAZ-Autor Klaus-Dieter Frankenberger hier einen Text abgesetzt, der eindeutig im Dienst einer seriösen Überlegung und Problemorientierung gestellt ist. Frankenbergers verständliche Darstellung des in der angängigen LÜGENPRESSE zerlaberten und ausgereizten Peinlichkeit des medialen Umgang mit NOT und TOD – und dass uns das angeht.

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Hier wird nicht auf Myanmar und Thailand ausgewichen. Hier werden die Schlagzeilen durchgenommen – vom Zerstören der Schleuserschiffe und -boote, die Illusionen mit Bombenangriffen mit den Flüchtlingen fertig zu werden, der Quotenstreit innerhalb der lahmenden E U, will man die Souveränität über die EU-Aussengrenzen wiedererlangen? die Entlastung Deutschlands, Mahnung des Bundespräsidenten, innere Abwehrreaktionen usw.

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FAZ-Autor Frankenberger kommt nüchtern und „hartherzig“ klingend, auf den einen unabweislichen Punkt:

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Eines können die Europäer in jedem Fall tun, sich stärker als bisher für eine Veränderung jener Verhältnisse in den Herkunftsländern engagieren, welche die Leute zum Verlassen der Heimat treiben.“

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Was Frankenberger nicht eindeutig zugibt:

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Die Notmenschen müssen ohne Schrecksekunde gerettet werden: Wer vier Tage nur Salzwasser aus dem Mittelmeer trinken konnte, stirbt jämmerlich für immer weg. Das kann der Premier David Cameron nicht als „pädagogisches“ Problem exponieren, sondern es ist eine durch und durch böse Unterlassung der Hilfsbereitschaft, Menschenleben zu retten.

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Wie pädagogisch ist eigentlich der Tory Cameron mit Blick auf die Meer-Flüchtlinge von Myanmar für Indonesien, Thailand und Malaysia, wenn die nun sagen: Die Burmesischen Buddhismus-Flüchtlinge könnten doch freiwillig nach Myanmar zurückkehren.

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Kurz – auch wenn die Briten samt Königin ihre historisch gewachsene rauhe Gangart nicht unappetitlich finden, so ist es Aufgabe der Frankfurter Allgemeine nicht die EU-Lügenpresse mitzuspielen, sondern DEUTSCHLAND soll maximal helfen – HELFEN und nicht QUATSCHEN.

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Dietmar Moews „Feigenblatt auf einer italienischen Tricolore“ DMW 621.22.3, 30cm / 30cm. Öl auf Leinwand, im Jahr 2003 in Bagni di Lucca gemalt; VK Euro 650.-

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PUTIN lupenreiner Machtmissbrauch

September 22, 2014

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am Montag, 22. September 2014

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Die Neue Zürcher Zeitung berichtet am Wochenende in der Internationalen Ausgabe in der Rubrik INTERNATIONAL von „Krimtataren im Visier. Wachsende Repression gegen die muslimische Minderheit“ – Benjamin Triebe aus Moskau:

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… Am Mittwoch ist laut der OSZE ein Redakteur vom Inlandsgeheimdienst FSB verwarnt worden, weil er zu potenziell extremistischen Taten aufgerufen habe. Zuvor seien die Büros in Simferopol durchsucht und am Donnerstag schliesslich die gesamte Redaktion zur Aufgabe der Räumlichkeiten aufgefordert worden. Radio Free Europe berichtete am Freitag, einem Vertreter der Krimtataren sei auf dem Weg zu einer Konferenz der Vereinten Nationen in New York über indigene Gruppen noch auf der Halbinsel von einem Schlägertrupp der Pass abgenommen worden, um ihm die Ausreise zu verunmöglichen.

Stimmen aus der krimtatarischen Gemeinschaft werteten die Vorfälle als Versuche Russlands, ihre politische Arbeit und Selbstorganisation zu torpedieren; Parallelen zur Repression in der Sowjetzeit wurden gezogen. Die Krimtataren, die rund zwölf Prozent der Einwohner auf der Halbinsel stellen, waren unter Stalin nach Sibirien und Zentralasien deportiert worden und konnten erst in den achtziger Jahren zurückkehren. Sie lehnen die neue russische Herrschaft über die Krim ab und haben die jüngst abgehaltenen Regionalwahlen ebenso boykottiert wie die Abstimmung zum Beitritt der Region zur russischen Föderation im Frühjahr. Seit dem Anschluss der Krim an Russland sehen sie sich wachsenden Anfeindungen ausgesetzt; zwei hochrangige Führer wurden mit Einreiseverboten belegt.“

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„ … Das für die Medienfreiheit zuständige Büro der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) protestierte am Freitag, „nach einer Woche der Einschüchterungen durch die De-facto-Machthaber“ gegen die Behandlung der krimtatarischen Wochenzeitung „Avdet“….“

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DIETMAR MOEWS im Jahr1976

DIETMAR MOEWS
im Jahr1976

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Dietmar Moews meint: Nun ist offensichtlich, dass es dem Staatschef Putin sehr schwer fällt bzw. wirklich auf Kosten der Menschlichkeit und der Rechtsstaatlichkeit in Russland misslingt, die tägliche Lebenswirklichkeit der Russen in Stadt und Land frei und selbstinitiativ zu integrieren.

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Putin verbreitet in jedem Belang Mord und Totschlag, Einschüchterung und Repression – so fern es ihm relevant erscheint, offene Kommunikation und Wertorientierung zu lähmen und zu unterdrücken. Ex-Kanzler Schröders Gazprom-Werbung: „Putin ist ein lupenreiner Demokrat“ – mutet an wie Zechprellerei eines verkaterten Säufers.

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Putin kann die russische Föderation nicht Integrieren, aber er expandiert und erzeugt neue Bedrohungen, neue Feindbilder und neue Ausnahmezustände.

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Putins heutige Machtausübung ist eine verkrampfte Hochstapelei von Bigotterie, Diskriminierung, Scharlatanerie und Menschenschinderei.

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Die Misshandlung der Krimtataren zeigt das Drama der geistigen Überforderung des Staatschefs Vladimir Putin, der seine rückständigen Technokratiken erheblich modernisieren müsste, um in ein demokratisches Spiel zu finden.

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Transparenz, freie Information, Meinungsfreiheit, zivile Entfaltung der Majoritäten und Minoritäten sind die Mittel, vorhandene Intelligenz der Russen zur Entfaltung und zum Gemeinnutzen kommen zu lassen. Dies sind die Grundlagen, auf denen wir den Westen kritisieren, ja, überhaupt zu kritisieren vermögen (manchmal sogar lupenrein).

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YESTERDAY

August 24, 2014

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am Sonntag, 24. August 2014

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BEETHOVEN – ein Gottesbeweis in Musik aus dem vorelektrischen europäischen Zeitalter – wird heute noch benutzt, weil man seine Werke noch gebraucht. John Lennon bezog angeblich von einer umgedrehten Tonbandschleife mit Beethovens „Für Elise“ die Harmonien des wunderschönen Beatles-Songs „Because“ (Abbey Road, 1969).

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DIETMAR MOEWS 2008 Lingner Schloss Dresden

DIETMAR MOEWS 2008
Lingner Schloss Dresden

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Zwar ist Chuck Berrys „Roll over Beethoven“, der Rocksong mit frechen, forschen Gesangsworten: „I get a rocking pneumonia, tell Tschaikowski the news“, den fast alle Bands der Beatlesmania drauf hatten, ein wenig provokativ. Aber Chuck Berry ist ein „Bugger“ mit Doppelsinn, Herz und Esprit – er drückte Lebenskraft aus.

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DIETMAR MOEWS 1991 Tucuman / Argentina

DIETMAR MOEWS 1991
Tucuman / Argentina

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YESTERDAY“, als weltberühmter und mit am Häufigsten nachgespielter Song der Beatles, von Paul Mc Cartney erfunden, hatte ursprünglich den Titel „Scrambled eggs“. Und als scrambled eggs (Rührei) erklärte Paul Mc Cartney doch ziemlich bescheiden die Entstehung von „Yesterday“. Statt die Bewunderung als genialer Komponist einzustreichen. Man wunderte sich über dieses besondere Lied und auch, warum es keine weiteren ähnlichen Stücke gibt.

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DIETMAR MOEWS 1994 Pandora Kunst Projekt München

DIETMAR MOEWS 1994
Pandora Kunst Projekt München

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Später gab es dazu Urheberrechtsdiskussionen, dass zumindest es historische Noten eines uralten neapolitanischen Volksliedes gäbe, denen der Durchlauf von „Yesterday“ entspräche.

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DIETMAR MOEWS 1983 Erdbeerrock-Studio Völksen

DIETMAR MOEWS 1983
Erdbeerrock-Studio Völksen

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Dietmar Moews meint: Ich wollte gerne mal herausstellen, erfreut zu sehen und zu hören, welcher Reichtum aus der Vorzeit in das heutige Leben hineinsteht.

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DIETMAR MOEWS 1978 Ballhof-Galerie Hannover

DIETMAR MOEWS 1978
Ballhof-Galerie Hannover

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Und es wohl angebracht ist, anzunehmen, dass sehr viel mehr drin ist, das wir lediglich mangels Kenntnissen nicht nutzen und auch zu wenig Wertschätzung bereit sind aufzuwenden, die Riesen kennenzulernen, auf deren Schultern wir Zwerge stehen (nicht alle Zwerge sind kurzsichtig).

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DIETMAR MOEWS 1970 Tonhalle Minden / Westf.

DIETMAR MOEWS 1970
Tonhalle Minden / Westf.

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Insgesamt meine ich, wir sollen leben und unsere schöne Zeit nutzen, statt mit Überladung und Heldengedenktagen den Lebensbogen durchzubiegen.

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Snoopy + Dietmar 1980  in Kirchhorst

Snoopy + Dietmar 1980 in Kirchhorst

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Beethoven und Yesterday, Chuck Berry und Lennon / Mc Cartney stehen allemal hinaus in ein mögliches Sein und das trägt auch die Zukunft – vielleicht wesentlicher als unsere Zukunftsplanungen.

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DIEMAR MOEWS 2014 Mainzer Straße Köln

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BEETHOVEN – Reichtum für Alle im Beethovenhaus

August 20, 2014

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am Mittwoch, 20. August 2014

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BEETHOVEN – ein Gottesbeweis in Musik aus dem vorelektrischen europäischen Zeitalter – wird heute noch benutzt, weil man seine Werke noch gebraucht.

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Das Beethoven-Haus (ein eingetragener Verein mit Weltkultur-Erbe-Ressourcen) feiert im Jahr 2014 gleich zwei Jubiläen: das 125-jährige Bestehen des Vereins Beethoven-Haus und das 25-jährige Bestehen des Kammermusiksaales!

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Im Wettlauf der verbreiteten Kommunikationsreize einer beschleunigten und weitgehend in zweite und dritte Natur pervertierten Lebensweise, müssen BEETHOVEN-Vertriebs-Politiker Eigenschaften ins Werk setzen, die Beethoven nicht mit Musik unter die Leute bringen, sondern es mit Werbemethoden versuchen

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Es war Direktor Malte Boecker, der am 19. August 2014, einen mit begeisterten Menschen gefüllten Hermann-Josef Abs-Konzert-Saal begrüßen konnte, um eine vom eigenen Haus erarbeitete musikologisch-wissenschaftliche Beethoven-Publikation vorzustellen:

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Frau Julia Ronge hat aus Originalnotenblättern im Zusammenhang des gesamten Beethoven-Archivmaterials nachgewiesen, was man bislang nicht wusste: Der Bonner Beethoven hat vor ca. 200 Jahren in Wien als Musikstudent theoretischen Musikunterricht vom Meistergenie Joseph Haydn, von dem damals in Wien hoch angesehenen Musiklehrer Johann Georg Albrechtsberger sowie vom Mozart-Kompositeur Antonio Salieri erhalten. Beethovens Musikstudium war hingebungsvoll und vollkommen intensiv ausgerichtet auf den Zeitstil, Notenschrift, Spätbarock, Sonaten-Mehrsatzform, Kontrapunkt, Fugenstufen, Stilmittel, Instrumentenkunde. Dabei wird das lange Zeit gepflegte Bild des unbelehrbaren, rüden Aufständigen, geläutert. Beethoven hat richtig traditionell gelernt und schließlich bald in seine eigengesetzlich freie Komposition hineingefunden.

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Am Geburtsort des Deutschen Ludwig van Beethovens, in Bonn am Rhein, hat sich vor über 100 Jahren der Verein Beethoven-Haus Bonn gegründet. Er unterhält das Museum, das Forschungszentrum Beethoven-Archiv, den Kammermusiksaal und den Verlag. Damit ermöglicht er eine intensive Auseinandersetzung mit Beethoven und trägt zur internationalen Ausstrahlung der Beethovenstadt Bonn bei.

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Dazu gehört, dass sich im volldurchorganisierten Kulturrats-Deutschland, ein Beethoven in die von der Salonpersonnage beschissenen Erfolgsleiter stellvertretend anstellen muss, wo Konsumenten und Honigsauger (heute, im Jahr 2014) gut leben und echte Komponisten kläglich und ungespielt verrecken.

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Folglich ist auch der Verein Beethoven-Haus Bonn in anderen Vereinen, Zwischendächern und Dachverbänden aktives Mitglied. Mitgliedschaft in Vereinen und Verbänden, wie: American Musicological Society, Inc. Arbeitsgemeinschaft der Bonner Heimat-, Geschichts- und Denkmalvereine Arbeitsgemeinschaft Musikermuseen Deutschlands, Arbeitskreis selbständiger Kulturinstitute e. V. (AsKI), Bundesverband Deutscher Stiftungen, Deutscher Musikverlegerverband, Fachgruppe Freie Forschungsinstitutem Gesellschaft für Musikforschung, Internationale Vereinigung der Musikbibliotheken, Musikarchive und Musikdokumentationszentren (AIBM, Gruppe Bundesrepublik Deutschland), Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz, Veranstalterkreis der Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler (Deutscher Musikrat), Wiener Beethoven-Gesellschaft

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Für nichteingeweihte Interessenten muss hinzugesagt werden:

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Alle Verbände werden heute direkt und indirekt von der Kulturindustrie (z. B.die GEMA) bestimmt, gegen die Künstler und auf deren Kosten. Das heißt, die Musik heute wird durch die Musikindustrie auf die gesamte Kulturindustrie hin ausgewählt und zugeschnitten. Dabei findet dasjenige Repertoire in jeder Beziehung den Vorzug, deren Verwertungsrechte bei der Industrie liegen.

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internationale Sportler und Künstler wurden damals, anfang der 1980er Jahre, von Hannover aus initiert.

internationale Sportler und Künstler wurden damals, anfang der 1980er Jahre, von Hannover aus initiert.

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Dietmar Moews meint: Beethoven zählt für mich – immer unter der Hinnahme, dass jedes Genie eigengesetzliche Qualität aufweist (und ich z. B. nicht den gesamten J. S. Bach überhaupt gehört hätte) – als das absolute Musikgenie in der Welt der absichtlichen Klangerzeugung.

 

Ein Beethoven persönlich bliebe heute ungespielt, wenn er nicht als Kuriosität eines tauben Klavierspielers aufträte.

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Man sieht es leicht am Repertoire heutiger Konzertprogramme – wer und welche Stücke heute vermarktet werden. Und welche Präferenzen virtuose Musiker selbst herausbringen und aufführen, um damit ihren Erwerb und Erfolg treiben zu können.

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Es ist skandalös, wenn virtuose Meisterwerke von Beethoven schlecht aufgeführt werden (wie bei diesem Termin im Beethovenhaus) – und man kennt heute die besten Tonstudio- und Konzertmitschnitte aus aller Welt als Maßstab zum Vergleichen – um durch solche Aufbietungen Liebe und Verständnis für einen BEETHOVEN zu entfachen bzw. jazzlose Konzerte wie alte Tempotaschentücher wegzuschmeißen.

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Das kann nicht funktionieren – das funktioniert auch nicht.

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Es bleibt dann ein wenig Roll over Beethoven, Because (The world is round), David Bowie und Song of Joy – als Reminiszenz einer beschwörenden Größe, als EUROPA-Hymne oder als Klingelton für Elise.

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Es müssen die begabtesten Musiker von heute permanent darauf dringen, das Beste zu spielen und vorzuspielen.

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Ich halte es für unmöglich, dass ein musikalischer Mensch bei superlativer Weltmusikqualität, wie Beethovens Symphonik, nicht vollkommen eingefangen und inspiriert würde, wenn er nur die ersten Ansätze eingewiesen erhielte: Avec que la marmotte.

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Man bricht doch vor Begeisterung zusammen, wenn man die Abfolge der großen Sonatenform der Symphonien erlebt, wie das stets höher und reicher ausgeführt wird und jede Symphonie geradezu eine eigene theoretische Klasse bildet. Man sieht quasi wie Beethovens Zehnte Schuberts Erste wird, Schuberts Zehnte, Brahms Erste, Bruckners Erste, Mahler – ja und hintendran ganz leise Staatsschranzen wie Adorno, bis wieder ein Berlioz und Schostakovic, ein Schmidt-Kowalski die Geniemusik fürs Volk bringen.

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Die Beethoven-Promotoren von Beethoven sollten den sinnlichen Bezug zu jedermanns Musikalität, insbesondere auch die perkussiven Bedürfnisse beinahe aller Menschen anzusprechen suchen, statt mit den Hirngespinnsten der stalinistischen Neuen Musik weiter ins musikorganisatorische Abseits zu driften.

Jede Pause in BEETHOVEN enthält bessere Musik als alle John Cage 4.13-AUFTRITTE.

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Einem auch im Bonner Beethovenhaus vorgehaltenen Vorurteil möchte ich widersprechen:

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Auch wenn beim Theoriestudenten Beethoven ein Studie mit mehreren misslungenen Schlüssen zeigt, wie schwierig es ist, einen Wurf zu einem Bogen hin zum Schluss überzeugend durchzugestalten, lässt sich doch nicht behaupten, Beethoven hätte immer Schwierigekeiten mit Schlüssen gehabt – „das sei ja überall bekannt“. Denn hier wird eine Schülerstudie als Hypothese benutzt – und die Behauptung die verschiedenen Schlüsse der Neunten seien Unentschlossenheit ist natürlich Blödsinn der Musikologen:

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Beethoven hatte das Stück zu verschiedenen Aufführungszwecken ausgelegt. Und das zeugt davon das Beethoven ein Genie war, nämlich aus der musikalischen Empathie zwischen Hörer und Musiker, ästhetische Qualitäten auszulegen bspw. ob großes Kino oder Kammerkonzert.

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Ich bin völlig anderer Meinung.

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Berühmtes Beispiel sind dann u. a. musikpolitische Querelen um die staatstragende Aufführung der Neunten, die zunächst als verbindlich abgeschlossen einen unglaublich komplizierten bombastischen Orchesterschluss hatte. Den Beethoven aus eigenen Stücken auf einen einigermaßen redundanten Chorschluss runtertunete: Freude schöner Götterfunken als Schlusschor ist eine folkloristische Gebrauchsmusik und nicht Beweis, dass Beethoven Schlüsse zu komponieren Schwierigkeiten hatte.

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Was soll das denn überhaupt heißen?

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Keine Beethoven-Symphonie ist ein geniales Meisterwerk (weil es seine eigene Gattung zum Exempel macht!), weil es jeweils am Schluss gebäiche?

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Oder meint jemand, der selbst nichts komponieren kann, irgendein Meisterwerk entstünde ohne Suchen und Finden und ohne Probleme?

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Natürlich kann man in einem viersätzigen Tonwerk beobachten, wie von der Ouvertüre her ein Phänomen in die klangliche Zeit gesetzt wird, die aus gewisser Eigengesetzlichkeit „logisch“ zum Schluss führt. Doch bestehen ja diese Meisterwerle gerade in dieser Sinnvollführung, während permanent Neues weiterführt. Gerade bei Beethovens Sonaten und Symphonien ist dieses Innovationselement so exorbitant wie bei keinem anderen. Beim großen Bach hört man sehr bald wie es weitergehen wird (meistens) – beim Massenkonzerte abliefernden Mozart wird man geradezu ungeduldig, weil zu oft das Strickmuster allzu deutlich ist. So sind beim göttlichen Beethoven dann eben auch die Schlüsse nicht ganz so lapidar wie bei der Neunten der Chor.

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Was uns darin hindert, den großen Deutschen als großen Deutschen zu ehren, statt sein Leben in Wien zu einem Nationenstreit herabzuwürdigen?

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Da haben die eisenhölzernen Musikpolitiker mit dem Schweizer Sachsen als bayerischen National-Antisemiten Wagner kürzeren Prozess gemacht. Und Künstler unserer Tage setzen dem Deutschen in Bayreuth riesige Denkmäler, während eine Benennung einer Schule auf den niederländischen Namen van Beethoven schwierig zu sein scheint.

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