Rolf Bossi 1923-2015 – Kurznachruf

Dezember 22, 2015
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Vom Dienstag, 22. Dezember 2015

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 Rolf Bossi, einer der bekanntesten Strafverteidiger der ersten Bundesrepublik Deutschland, geboren am 10. September 1923 in Karlsruhe, ist heute 92-jährig, am 22. Dezember 2015, nach mehreren Schlaganfällen schwerkrank in Düsseldorf gestorben.

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Bossi stammte aus einer katholischen badener Familie, war Jurist und Publizist.

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Noch als 18-jähriger musste er im Zweiten Weltkrieg an die Ostfront, wurde verwundet und begann sein Jurastudium in München, wo er bereits im Jahre 1952 als Rechtsanwalt seine Zulassung erlangte.

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Seine Prominenz erlangte Rolf Bossi durch die Strafverteidigung besonders populärer und skandalöser Prozessmandate, wie insbesondere durch die Verteidigung der Schauspielerinnen Ingrid van Bergen und Romy Schneider, aber auch den kranken Kindermörder Jürgen Bartsch, den Serienmörder Fritz Honka, den Oetker-Entführer Dieter Zlof und den Entführer und Mörder Dieter Degowski aus dem Gladbecker Geiseldrama. Die Strafverteidigung für DDR-Grenzer im Mauerschützenprozess sowie den Hochstapler Gert Postel verteidigte Bossi mit teils brillanten Ideen bzw. Strategien.

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Seit 1980 war Bossi Mitglied der CSU. Gleichzeitig handelte er sich persönliche Ordnungswidrigkeitsstrafen und andere Verurteilungen zu, wie für „Fahren ohne Führerschein“. Im Jahre 2008 stieg Bossi aus seiner Anwaltskanzlei geschäftlich aus. 2011 gab Bossi seine Zulassung als Anwalt zurück.

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