Doping-Politik im intermediären Kontrollverlust des Doping-Opfer-Hilfsvereins

Dezember 5, 2018
Lichtgeschwindigkeit 8737

Vom Donnerstag, 6. Dezember 2018

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DLF.de am 5. Dezember 2018 von Klaas Reese

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„DDR-Dopingopfer Geipel zieht sich aus Hilfeverein zurück

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Dem Doping-Opfer-Hilfeverein steht ein tiefgreifender Umbruch bevor. Die Vorsitzende Ines Geipel wird nach Informationen der ARD-Dopingredaktion ihren Posten abgeben. Darüber werde sie auf der anstehenden Mitgliederversammlung am Donnerstag informieren.

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Dem Doping-Opfer-Hilfeverein steht ein tiefgreifender Umbruch bevor. Die Vorsitzende Ines Geipel wird ihren Posten abgeben. Darüber wird sie auf der anstehenden Mitgliederversammlung am Donnerstag informieren. Gegenüber dem Deutschlandfunk sagte Geipel: „Das war viel Arbeit und ich fühl mich ein bisschen ausgeraubt. Auch im Herbst gab es ja viel Diskussion und diese personalisierte Auseinandersetzung hat für mich an einer bestimmten Stelle auch etwas Unwürdiges bekommen und diese Mélange war Grunde jetzt zu sagen, wir stellen uns strategisch etwas anders auf.“

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Grund für Geipels Rückzug ist ein Streit zwischen ihr und ehemaligen Mitstreitern, wie dem Molekularbiologen Werner Franke, die dem Verein überhöhte Opferzahlen und Unterstützung von Trittbrettfahrern vorwirft. Werner Franke erklärt: „Ich bestehe darauf, dass ich weiß, wofür dieser Verein da ist. Nämlich den Opfern, den wirklichen Opfern, den beweisbaren Opfern, zu helfen.“

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Deutschland sucht den Trittbrettfahrer“

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Als Dopingopfer gilt, wer als Sportler in der DDR ohne eigenes Wissen gedopt wurde. Anderen allerdings ginge es laut Franke heute nur noch um die staatliche Entschädigung von 10 500 Euro. Geipel weist die Anschuldigungen von sich:

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Keiner der Kritiker hat sich ein einziges Mal die Mühe gemacht, zu uns in die Beratungsstelle zu kommen, überhaupt sich mal kundig zu machen, was sind das für Personen, was sind das für Fälle? Wir fahren jetzt den ganzen Herbst die Nummer, Deutschland sucht den Trittbrettfahrer und wir haben keinen gefunden. Wir haben hier sehr ernste Fälle, es gibt nicht einen, nicht einen, der diesen Herbst unter dem Verdacht stünde, Trittbrettfahrer zu sein. Ich weise diese Diskussion kategorisch zurück“.

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Als Vorsitzende des Vereins hatte Ines Geipel maßgeblich mitgewirkt am zweiten Doping-Opfer-Hilfe-Gesetz. Darin sind mehr Geld und ein längerer Beantragungszeitraum für die Opfer verankert. Der einzige Kandidat für Geipels Nachfolge ist laut ARD-Informationen der Sportrechtler Michael Lehner, der Gründungsmitglied des Doping-Opfer-Hilfevereins ist: „Und dann ruft mich die Ines Geipel plötzlich an in dem Streit, den ich natürlich von außen wahrgenommen hab. Und sagt, ja Michael, kannst du ran? Diese persönliche Fehde, diese Angriffe, tut dem ganzen nicht gut. Wir brauchen jemand, der eigentlich im Streit nicht drin steht. Ja gut. Und dann stand ich da mit der Frage, hab überlegt und hab gesagt: ich machs.“

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Geipels Nachfolger könnte dann bereits auf der Mitgliederversammlung am Donnerstag in Berlin gewählt werden.“

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Dietmar Moews meint: Weihnachtszeit – die Zeit der Buchgeschenke. Da sollen auch verdiente Buchautoren mal wieder auf die Titel-Seiten und Top-Nachrichten:

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INES GEIPEL

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Die frühere DDR-Spitzen-Leichtathletin, Ines Geipel, vom Elbhang Dresdens, Tochter eines SED-Kaders, wurde schwergeschädigtes OpfR-Sportorganisation durch systematisches Doping.

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Ines Geipel hat sich nach dem Ende der DDR beruflich zu einer Autorin und Schriftstellerin entwickelt und kann als eine Lehrerin an der Berliner Kunsthochschule ihren Lebenserwerb treiben.

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Ines Geipel hat sich aber als „von der DDR vergewaltigte Spitzensportlerin“ im nach 1990er Deutschland der Aufklärung ihres eigenen Falles und in diesen Zusammenhängen die gesamte DDR-Sport-Doping-Systematik aufgemischt.

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Ines Geipel hat sich hingebungsvoll um all die notleidenden gesundheitsgeschädigten DDR-Altsportler gesorgt und mit anderen Bürgern den Verein gegründet:

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Doping-Opfer-Hilfsverein.

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Der Sportrechtler Michael Lehner, der mit zahlreichen anderen, Ines Geipel, auch der westdeutsche Sportmediziner Prof. Dr. Werner Franke, dessen Ehefrau und Ex-Sportlerin Brigitte Berendonk, Gründungsmitglieder des Doping-Opfer-Hilfevereins – sie alle sind für die gemeiname Sache angetreten.

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Dabei ist Franke als Sportmediziner und Fachmann eine Schlüsselperson der Aufklärung auch im Dopingsystem der Bundesrepublik Deutschland. Brigitte Berendonk ist konkrete Kronzeugin. Ebenso Ines Geipel als Betroffene des DDR-Sportbetrugs und -Systemdopings.

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Das große Unrecht, heute, im Jahr 2018, alte invalide Leistungssportler ohne angemessene Betreuung und Versorgung hängen zu lassen, ist eine Schande.

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Es haben Ines Geipel und Werner Franke gemeinsam für die gute Sache sehr viel erreicht. Daraus sollte keine ehrenrührige Streitaffäre werden.

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Der Rückzug von Ines Geipel sollte mit höchsten offizialen Ehrungen anerkannt werden. Ebenso sollten Werner Franke und Brigitte Berendonk solche Anerkennung erhalten.

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