DIETMAR MOEWS AKTUELL: Friedensdiskussion als Lokalpolitik

Juli 2, 2014

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am Mittwoch, 2. Juli 2014

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AKTUELL SECHZEHNTE Ausgabe am 2. Juli 2014:

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Hinzugekommen heute in der Mainzer Straße (nördlich vom Eierplätzchen) ZUGINSFELD 26, „Berittener Herr“, DMW 661.8.8.

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Auf der linken Bildhälfte sind drei schwarze Stelen dargestellt. Auf der linken steht eine kleine Silhouette des Goldenen Reiters in Dresden (August der Starke Wettiner Liebhaber)

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Drei NEUIGKEITEN sind zu melden:

EINS: Interessierte Passanten sagen immer wieder erstaunt: Haben Sie denn keine Angst?

ZWO: Außerdem wundern sie sich, sofern es darauf kommt, dass die Bilder ZUGINSFELD des Nachts Draußen da stehen bleiben, wo sie tagsüber zu sehen sind, Baum zu Baum.

ABER DREI: Nachdem es in den vergangenen Tagen gelang, neue Rahmenhölzer, Keilrahmen mit Kreuz im Format 190 cm, mittlerer Querschnitt, zu beschaffen, zur Reparatur des ZUGINSFELD 41, dass vorherige Wochen vandalisiert worden war, passierte heute Nachmittag dies:

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Nachdem die Leinwand des zerborstenen ZUGINSFELD 41 geglättet war, die gebrochenen Hölzer losgelöst, wurde sie auf dem zusammengesteckten neuen Keilrahmen an den vier Ecken angetackert.

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Nachdem ich die Bildtafel nach unten, auf die Mainzer Straße getragen hatte, einen speziellen grünen Jutebeutel des Leipziger Bachhauses mit JS Bach-Faksimile-Noten, indem der Tacker, die Leinwand-Spannzange, Metallklammern und Kleinigkeiten sich befanden, an dem Bild abgestellt hatte, um kurz die anliegende Galerie Smend für wenige Minuten aufzusuchen, zurückgekommen, nunmehr Beutel und Werkzeuge vermisste.

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Umgeschaut, herumstehende Möbelträger / Speditionsfahrer angesprochen – kurz: meine Sachen blieben verschwunden.

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Zwei Stunden später kam einer der Abfallkörbe stoppelnden Armen vorbei, der meinen Beutel hatte, gefüllt mit Leergut, Plastikflaschen. Ich sprach ihn an und bat ihn, mir meine Tasche und meine Werkzeuge wieder zu geben.

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Er wehrte ab, er habe nicht geschlafen, nicht gegessen, nix Zappzarapp, es sei sein Beutel, keine Geld, seine Flaschen, nix … dann lenkte er ein. Er wollte mir den Beutel zurückgeben, nachdem ich ihm gesagt habe, das der grüne Beutel ein in Köln nicht erhältliches Utensil … hergeben oder Polizei.

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Darauf erwiderte er, er sei gerade zwei Jahre Zappzarapp nix, im Gefängnis gewesen, habe heute noch nichts gegessen und begann jetzt sein Leergut in eine andere Tasche umzuladen, um mir meinen grünen Bach-Noten-Jutebeutel zu geben.

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Er hatte mein verschwundenes Werkzeug nicht bei sich – nur diese grüne Tragetasche, inzwischen mit Pfandflaschen gefüllt.

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Ich sagte: Ich will mein Werkzeug. Wo hat er das Werkzeug? Dann kam ein zweiter Kollege mit einem Fahrrad und einem Obstkorb und reichte dem Dieb händeweise reifes Obst, Äpfel und Birnen. Die schienen sich zu kennen – der schaute mich beim Obstumpacken nicht eine Sekunde an und fuhr gleich weiter.

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Ich griff in meine Tasche, zog einen Schein heraus, zufällig zwanzig Euro, gab sie dem traurigen Fall mit meiner Tasche: Ich brauche das Werkzeug.

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Er wollte die Tasche hergeben und meinte, er habe das Werkzeug nicht.

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ZUGINSFELD 26 mit DIETMAR MOEWS am 2. Juli 2014 in der Mainzer Straße Köln

ZUGINSFELD 26 „Berittener Herr“ mit DIETMAR MOEWS am 2. Juli 2014 in der Mainzer Straße Köln

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Soviel also zu Nachteilen, wenn man gepflegt gekleidet ist. Leute denken, man habe zu viel Geld. Der Straßendieb und Flaschensammler sah schlecht aus, ungewaschen, unrasiert, übernächtigt, blaue Flecken im Gesicht, sagte mehrfach Zappzarapp, Polen, Russen, tat, als verstehe er mich nicht.

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Ich habe vermutlich wenige vermocht, dass der mich verstünde. Ich bin gespannt, wenn ich den wiedertreffe, wie er sich benimmt.

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Die Passanten schauen und verweilen, je nach Gelegenheit. Wer inzwischen erfahren hat, dass es eine Kunstaktion mit politischem Meinungsstreit ist, stellt doch fest, dass ZUGINSFELD, der Bilderzyklus zu dem Gedicht ZUGINSFELD von 1918 – das, wie der Autor, Malerdichter Otto Nebel selbst weitgehend unbekannt ist – zunächst nicht als Zusammenhang verstanden wird.

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Gespräche zu den Fragen der Militärpolitik und zu den Aspekten der Bevormundung und Vollüberwachung der Deutschen machen unsicher. Die Antwort auf den Bundespräsident Gauck, hier, der Änderungen der deutschen Militärpolitik fordert, mit den Bildern ZUGINSFELD in der Mainzer Straße in der Platanenallee, ist geeignet die Veränderung der deutschen Militärpolitik zu erwägen. Aber was will Gauck?

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Die IT-Revolution darf nicht zur virtuellen Fernfuchtelei verkommen. Deutschland kann die Welt nicht militärisch befrieden.

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DIETMAR MOEWS AKTUELL: Friedensdiskussion als Lokalpolitik

Juni 21, 2014

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am 21. Juni 2014

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DAS IST NORMAL VIERTE Ausgabe am 21. Juni 2014: Mit dem Bild

STROHFELD“, 185 cm / 185 cm, Öl auf Leinwand, DMW. Das heutige Bild ist ästhetisch ausgeglichen – es ist heute das Fußballspiel Deutschland Ghana. Ich rechne mit Vandalismus in der Nacht.

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Zusätzlich wurde ein Band zwischen zwei Platanen gespannt und SPORTFLAGGEN mit Fußballmotiven hingehängt. Damit hat die ganze Situation eine optische Akzentuierung. Gedacht war, dass jetzt am dritten Tag dort drei Bilder ZUGINSFELD bereits eine kleine Serie bilden. Jetzt sind zwei Bilder entwendet. Und ein Bild ist kaputt.

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AKTUELL: Es wurde in der vergangenen Nacht das Bild ZUGINSFELD 41 „Überwindung““, DMW 676.3.11 , 190 cm / 190 cm, Öl auf Leinwand, in Köln gemalt, Beitrag meiner Kunst- und Friedensdiskussion – von Vandalen abtransportiert und zerschlagen.

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Ich habe spät in der Nacht den Verlust bemerkt. Nach abgehen der Gegend fand ich das zerfaltete, gebrochene Bild wie Sperrmüll an der Straßenecke, Höhe des Fußball-Lokals Terrarium.

Frage war: Was sagen denn die Leute? Sie sagen: Das finde ich gut, dass überhaupt jemand etwas macht (Friedens/Kriegsthema). Das ist normal (angesichts des Schadens) – das hat mit Fußball nichts zu tun.

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Absender: Freie Bürger in Köln

APPELL an die deutsche BUNDESREGIERUNG vom 17. Juni 2014:

Sehr geehrte gewählte Repräsentanten der deutschen Bundesregierung.

Wir fordern Sie auf, einen neuen friedenspolitischen Willen für uns Deutsche zu formieren.

So wie Rüstungs- und Militärpolitik eine praktische Fernfuchtelei ist, die heute als aufwendiges Mittel der Interessenpolitik gilt. So sehr sind Information der Öffentlichkeit und Parlamentsbindung der Bundeswehr unerlässliche Qualität der Legitimation in der repräsentativen Demokratie.

Aufklärung, Anstand und Ehrlichkeit sind aber auch die Bedingungen für eine tragfähige Integration des staatspolitischen Gelingens.

Wir fordern von der Bundesregierung, die natürliche Distanz zwischen der lokalpolitischen Lebenssphäre der deutschen Bürger und der bundespolitischen Kompetenz für Rüstung, Militär und Bündnispolitik, nicht als Abkopplung zu missbrauchen, sondern zu tragfähigen Brücken der Verlässlichkeit auszubauen:

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Keine neue Friedensbewegung, bevor die alte nicht verbraucht ist“

v.i.S.d.P. Dr. Dietmar Moews, Mainzer Straße 28 D-50567 Köln E-Mail dietmarmoews@gmx.de

Dietmar Moews malt

ZUGINSFELD

Bilder zur Ächtung des Krieges und der Gesellschaft, die ihn hervorbringt.

ZUGINSFELD ist der Titel des Gedichts, das Otto Nebel 1918 aus englischer Kriegsgefangenschaft mitbrachte.

ZUGINSFELD wurde ab dem Jahr 1923 in der Zeitschrift DER STURM, hrs. von Herwarth Walden in Berlin, veröffentlicht.

Dietmar Moews malt die Bilder zu ZUGINSFELD seit dem Jahr 1980 – jetzt in der Mainzer Straße, Köln.

ZUGINSFELD – Bilderausstellungen und Proklamationen – finden seit den 1980er Jahren statt,

in der Orangerie Hannover Herrenhausen zur Künstlerbunds-Ausstellung

am Odeonsplatz in München zur Rüstungskonferenz

zuletzt im Goethe-Institut DRESDEN.

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ZUGINSFELD am 19. Juli 2014 in der Mainzer Straße nördlich Eierplätzchen: DIETMAR liest OTTO während FRANK fotografiert, STREET ART KÖLN 2014

ZUGINSFELD am 19. Juli 2014 in der Mainzer Straße nördlich Eierplätzchen: DIETMAR liest OTTO während FRANK fotografiert, STREET ART KÖLN 2014

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