DLF-“Kontrovers“ mit Dirk Müller – langsam wird es ungemütlich

Januar 22, 2015

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vom Donnerstag, 22. Januar 2015

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Die Tonlage von Radio-Diskutanten in Fernfuchtelei wird so langsam ungehörig – ich rufe mal ereifernden Apodikten zu: „Freisler“, Sie vernichten unsere Sprache.

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Sicherheitspolitik, Anschläge in Paris, Kampf gegen den Terror, Gesetzesverschärfen, Waffengeschäfte, Vertrauen in die Politik …“

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Der verlässliche und in seinen Themen hochkarätige DLF-Gesprächsleiter Dirk Müller – der hier ausdrücklich gelobt und empfohlen wird anzuhören – kann diese radikalen „Tonträger“ der kommenden Polizei- und Kriegskonflikte in Deutschland nicht ausklammern oder nicht nicht zum Gespräch bringen.

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Nein, es ist auch durchaus die Pflicht des Staatssenders DLF, wenn er nicht in den eigenen venezianischen Spiegel der Lügenpresse fallen will, die Rabauken ihre Hetzereien verbreiten zu lassen. Und er kann als Moderator nur begrenzt jede auf Sendung rausgelassene Absurdität solcher Gäste unverzüglich schulmeistern.

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Die Rundfunk-Gesprächs-Sendung „Kontrovers“ vom 10. Januar 2015, 

  • Sevim Dagdelen, MdB, Die Linke, Auswärtiger Ausschuss und deutsch-türkische Parlamentarier-Gruppe
  • Uli Grötsch, MdB, SPD, stellv. innenpolitischer Sprecher und Mitglied PKG
  • Michael Lüders, Nahost- und Terrorexperte
  • Stephan Mayer, MdB, CSU, Innenpolitischer Sprecher Unionsfraktion

 sowie telefonierende Hörer-Beiträge.

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Im Medienarchiv des DLF.de ist die 69 minütige „Kontrovers von Dirk Müller am 10. Januar 2015“ als Audio zum Hören bereitgestellt:

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http://www.deutschlandradio.de/text-und-audio-suche.287.de.html?search%5Bsubmit%5D=1&search%5Bword%5D=kontrovers

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Ich empfehle dieses DLF-Audio anzuhören und spare konkrete Zitate. Allein das „Maschinengewehr der Wahrheit“ der CSU aus Bayern, Mayer, ist „persönlich sehr froh“ über seinen „Aktionismus“ -“exorbitant“: “Man sähe ja jetzt in Frankreich, was die Vorratsdatenspeicherung bringt“.

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Damit ist das Gespräch für den Moderator semantisch kollabiert – wenn die Teilnehmer Tatsachen, Sachverhalte, Begriffe beliebig verdrehen:

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Die Toten von Paris konnten NICHT durch oder mittels Vorratsdatenspeicherung verhindert oder geschützt werden.

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Aufgeklärt sind die Anschläge bis heute NICHT: Standen die Täter unter Drogen?

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Deutschland macht Krieg in aller Welt – Afghanistan, Irak, Mali, Drohnen-Terror mit inzwischen tausenden von zivilen Opfern von deutschem Boden aus usw.

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Was will Dirk Müller machen, wenn da der CSU-Propagandist einfach bestreitet, dass es Kundus mit 140 Toten gegeben hat – bis er dann sagt:

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Das war bedauerlich“. „Dass von den Amerikanern (Oberst Klein) Fehler gemacht wurden“ räumt Mayer ein – „aber zu kurz gegriffen: Das ist in keiner Weise hinnehmbar von der gesamten wehrhaften westlichen Demokratie …“ „weitaus Fatalismus, Binsenweisheit, lethargisch zurücklehnen“ – unglaublich, was dieser CSU-Spinner, Stephan Mayer (CSU), in einem Atemzug für eine Ansammlung von Trivialliteratur zusammenstammelte.

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Stephan Mayer ist ein CSU-Schwätzer mit allen rechten Vorurteilen, die er aneinanderkettelt.

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Und wir erleben es erneut: Eine Gesprächsrunde kann nicht mehr als zwei Redner bringen: Rede, Gegenrede, Fragen, Antworten (oder es ist eine hartes Mischpult nötig).

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Eine zahlreichere Gesprächsrunde macht alle krank: Ein kluger Moderator und zwei Diskutanten, das ist der Spielraum in dem Konsens wie Dissens zum Klingen gebracht werden können.

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Mehr ist weniger.

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So wie eine größere Runde beisammen sitzt, eventuell auch noch multilateral interagieren soll, aber einer rastet in der Art aus, wie der CSU-Mayer-Bayer hier bei „Kontrovers“, geht es nicht. Zu viel Unfug bleibt im Raum. Und der Gesprächsleiter muss dem Geschehen Zügel geben statt zu intervenieren.

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(Das betrifft auch alle sogenannten Talk-Shows im Fernsehen und auch alle Podiumsdiskussionen – es ist stets mehr Klamauk, als Seminar. Es ist stets mehr Verletzung und Blendung als Erleuchtung).

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Dietmar Moews meint: Die Verpitbullung der Parteien-Kandidaten nimmt zu. Schuld und Ursache sind die Wähler. Schuld ist die Hitlerschlauheit der Wähler. Die Wähler wählen Demagogen aus und sagen „Wir wissen nichts“.

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Es ist unumgänglich, dass die deutschen Staatssender, wie der Deutschlandfunk, solche Themen, Werte und Debatten herausfordern und senden.

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Hitlerschlauheit der Hörer ist auch, wegzuhören. „Kontrovers“ zählt nicht zu den beliebtesten Sendeformaten beim DLF – das ist sehr schade.

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Kontrovers“ vom 10. Januar 2015 verdient jedenfalls eine EXTRA-Anschlusssendung. Es sollten andere DLF-Redakteure (ohne Dirk Müllers Teilnahme) die ästhetischen und rundfunk-soziologischen Probleme dieser Gesprächssendung insgesamt und schrittweise Gelegenheit nehmen, durchzudiskutieren. Dabei sind diverse Behauptungen in der Sendung zu hinterfragen, dabei sind Stilfragen und semantische Qualitäten zu bedenken:

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Mein thematischer Vorschlag für „Kontrovers-Extra“ heißt:

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Verpitbullung und Hitlerschlauheit: Falsche Propheten beim Senden und den Empfängern“

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So wie eine größere Runde vor Publikum beisammen sitzt, eventuell auch noch multilateral interagieren soll, aber einer rastet in der Art aus, wie der CSU-Mayer-Bayer hier bei „Kontrovers“, geht es nicht. Zu viel Unfug bleibt im Raum. Und der Gesprächsleiter muss dem Geschehen Zügel geben statt zu intervenieren.

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(Das betrifft auch alle sogenannten Talk-Shows im Fernsehen und auch alle Podiumsdiskussionen – es ist stets mehr Klamauk, als Seminar. Es ist stets mehr Verletzung und Blendung als Erleuchtung).

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Ich möchte den DLF und den Redakteur Dirk Müller ermuntern, mutig seine Linie zu halten, kritisch und nüchtern die brennenden Angelegenheiten zu behandeln, statt zu verstecken, wie es – auch die staatlichen – die quotenjagenden „Lügenpressen“ weitgehend machen.

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Dass heute etwa 67 Prozent der Deutschen „Denen da oben nicht mehr oder nicht vertrauen“, ist ein die Regierenden vollkommen disqualifizierender Zustand, heute. In dieser Einstellung kann man nicht mit Gut oder Böse hantieren, sondern hat es mit einer empirischen Tatsache zu tun, die direkt und konkret auf das Stellvertreter-Personal bezogen ist: Die Hitlerschlauheit des Konsumenten-Mobs.

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KRITIK und HÄME für Verteidigungsministerin Von der Leyen

Juni 3, 2014

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am 3. Juni 2014

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Die Bundesverteidigungsministerin Dr. Ursula von der Leyen hatte am vergangenen Wochenende Bundeswehrpläne vorgestellt. TENOR: Die Bundeswehr muss mit der Attraktivität der zivilen Arbeitswelt konkurrieren können.

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Dietmar Moews

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Von der Leyen, bereits als IT-Renegatin mit dem Schimpfnamen ZENSURSULA belegt, stößt mit ihren Plänen für eine attraktivere Bundeswehr auf Kritik und Häme.

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Der frühere Generalinspekteur der Bundeswehr Harald Kujat, rügte im „Focus“, die Ressortchefin habe ganz offensichtlich“ keine Ahnung vom Militär“. Sie komme ihm vor „wie eine gute Hausfrau, die ihre Kinder versorgt“, Von der Leyen solle sich lieber um die wirklich wichtigen Dinge kümmern, etwa vernünftige Ausrüstung. Auch die Opposition äußerte Zweifel an dem Vorhaben.

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Die Grünen kritisierten die fehlende Finanzierung und forderten stattdessen eine bessere Ausstattung der Bundeswehr.

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Die Linke wiederum sieht die Auslandseinsätze selbst als Grund für die Rekrutierungsprobleme beim Militär und hält das Programm daher für wenig nützlich.

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Dietmar Moews meint: Es freut mich, wenn hier doch noch etwas Kritikvermögen durchdringt, entsprechend meiner Beurteilung des absurden Auftritts von Zensursula. Von der Leyen ist disqualifiziert. Ihre Ansagen sind außerdem für junge Soldaten irreführend und heuchlerisch: Soldatendasein unterscheidet sich von ziviler Erwerbsarbeit gravierend. Der Soldat muss sich der Führung vollkommen unterordnen. Der Zivilist hat stets die Doppelrolle seiner persönlichen erwerbsmäßigen und privaten Erfolgsstrategie.