HILLARY und DONALD – erneute TV-Diskussion mit den US-Präsidentschaftskandidaten CLINTON und TRUMP

Oktober 20, 2016
Lichtgeschwindigkeit 6850

Vom Donnerstag, 20. Oktober 2016

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Im TV-Auftritt Fox aus Las Vegas stand Trump links und Clinton rechts

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Im US-Wahlkampf stand das dritte TV-Duell zwischen Hillary Clinton und Donald Trump an.

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Clinton stand auf dem Fernsehbildschirm rechts in einem armaniartigen eierschalfarbenen edlen Kostüm und schön aufgetakelt. Trump stand links trug bewährt den blauschwarzen Anzug, weißes Hemd und knatterroten Schlips.

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Die finale Debatte fand anders als die vorherige nicht im Town-Hall-Format statt. Das heißt: Es gibt keine Zuschauer-Fragen. 

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Chris Wallace (69), Nachrichtensprecher vom Sender Fox News, befragte die Kandidaten in sechs Themenblöcken à 15 Minuten.

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Jeder Themenblock wurde mit einer zentralen Frage eröffnet, die die Kandidaten in zwei Minuten beantworten sollten. Die restliche Zeit konnten Clinton und Trump nutzen, um aufeinander zu reagieren. Das funktionierte ohne Brüllen. Während die Synchron-Übersetzer des ZDF ihre Lautstärke-Pegelkontrolle nicht gut hinbekamen. Dabei hatte die Übersetzerin der Hillary Verständnis- und Formulierungsprobleme in ihrer deutschen Übersetzungsaufgabe.

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Leider war der O-Ton von Clinton und Trump unverständlich leise, so dass es schwierig war, eine korrekte Übersetzung nachvollziehen zu können. „Puppet“ ist nicht jedenfalls „Marionette“ (Popanz) – „türken“ ist nicht „türken“ (wicked, faked). Das Wort „türken“ für „betrügen“ ist im US-Englisch von Trump und Clinton nicht gebräuchlich – es ist auch nicht anständiges Deutsch, sondern Gossensprache – was denkt sich das ZDF dabei?

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► Darum gings: 

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Einwanderungspolitik,

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Sozialbezüge,

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die Staatsschulden der USA,

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der Oberste Gerichtshof,

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die amerikanische Wirtschaft,

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Außenpolitik und

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die individuelle Eignung der Kandidaten, Präsident zu werden.

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Dietmar Moews meint: Für TRUMP geht es darum möglichst viel Alarm unter bisherigen NICHTWÄHLERN gegen das Establishment anzuzündeln, will er die Wahl gewinnen.

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Für CLINTON hängt ebenfalls Alles davon ab, wie das Wahlbeteiligungsverhältnis zwischen den Establishment-Wählern (PRO-CLINTON) und den Unterklassenwählern und bisherigen Nicht-Wählern (ANTI-CLINTON) sich entwickelt.

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Dass heute CLINTON den TRUMP als Marionette PUTINS bezeichnete, beantwortete TRUMP mit seiner Erwartung, der IRAN übernimmt Irak und Syrien sowie die ATOMBOMBE der Obama-Clinton Politikpleite usw. usf. Obama-Clinton seien dummer als PUTIN, er kenne Putin überhaupt nicht, er, Trump würde mit Putin und Teheran vernünftig reden.

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Beide verbreiteten im Kern ödes Gerede. Clinton hat keinerlei Ausstrahlung. Trump, der sogenannte Baulöwen-Milliardär, scheint den Spaß inzwischen ebenfalls satt haben.

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PROGNOSE:

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Es wird in der letzten Woche vor dem Wahltag am 8. November 2016 eine extremistische Internetz- und Neue Medien-Kampagne geben, die beide, CLINTON wie TRUMP für sich zu initiieren versuchen werden.

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Die IT-Revolution wurde von beiden nicht konkret angesprochen – lediglich als „russische Hacker“ beschwor man ein Sicherheitsproblem für 17 US-Geheimdienste.

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Die Unverlässlichkeit von FLASH-Mob und Internetz-Hypes, die enorm aufwallen können, aber im Nu in sich zusammenfallen. Wer also am Samstag vor dem Wahlsonntag 100e Millionen Unterstützer bei Facebook haben kann, kann wenige Stunden später „OUT“ sein – und die SMILIES gehen gar nicht zur Wahl usw.

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Entscheidend am 8. November 2016, wird sein, wie stark dabei das großstädtische Proletariat per INTERNETZ zu einem kollektiven WÄHLERGEFÜHL geführt werden kann. Gelingt TRUMP ein „Yes WE CAN“ – „I AM YOU – I Will MAKE AMERICA GREAT AGAIN“, dann wird eine erdrutschartige Wahlbeteiligung die CLINTON-Not abräumen und –

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man unterschätzt, wie wenig tragfähig virtuelle Kollektive und sogenannte Cloud-Sozialität verlässlich sind. Wer einen Internetz-Hype hochjazzt, kann dennoch nicht zielführend damit rechnen, dass gewünschte Werte verwirklicht werden (etwa TRUMP-Wahl), sondern das Normale in der IT-Kommunikation ist das Zerleppern und Verzetteln von Themen und Werten von NULL auf HUNDERT und wieder zurück auf NULL.

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Es fehlt einfach die soziale Integration und Interaktivität des sinnlichen Erlebens („Real-Life“) im Liquid DEmocracy, die von den gängigen IT-Formate, wie E-Mail, SMS, Blog-Texten, Twitter-TWEEDs, Facebook-LIKES und dergleichen ephemere Emissionen.

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Gewählt werden am 8. November 2016 der US-Präsident, außerdem das gesamte Repräsentantenhaus und ein Drittel des Senats. Dazu kommen Wahlen und Volksabstimmungen in zahlreichen Bundesstaaten und Bezirken.

Gibt es in der ersten Novemberwoche einen IT-Hype, werden wir die TRUMP-Not bekommen. (Wenn man TRUMP nicht umlegt). Oder es droht ein entwürdigendes CLINTON-Elend von Stagnation und Frustration im Establishment-Dienst, der eigentlich vitalen USA.

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Lichtgeschwindigkeit 465

Juli 16, 2010

LICHTGESCHWINDIGKEIT 465

PIRATEN-Metaphysik & NIETZSCHES alte und neue Sinnlichkeit 3/3

aus Sicht der IT-Soziologie zur Medienlage von dem Künstlergelehrten

Dr. Dietmar Moews – live und ungeschnitten – muss auch immer die

Werte der Primaten berücksichtigen: Offenheit, Transparenz, Freiheit,

Piraterie und Rechtsstaatlichkeit, im Globus mit Vorgarten in Berlin,

am Montag, 12. Juli 2010, mit NEUE SINNLICHKEIT 24 Blätter für

die Fälschung des Tatsächlichen durch Moral in vollster Pracht,

von September 1993, Seite 38f

Piratenthema hier: Kürzlich wollte ich, als einstimmig abgeordneter

Vertreter der Neuen Sinnlichkeit, einem bedeutenden Sozial- und

Medienforscher, einer wirklichen Eminenz, eine Kommödie zeigen,

über die er staunte, ähnlich der Pracht der Schaben./ Wir gingen

in ein großes Stadion, betraten den Innenraum zum Mittelkreis hin.

Auf den prallvollen Rängen der ungeduldigen Masse ging, als wir

erschienen, eine Veränderung und Bewegung vor sich. Es war mein

Auftritt als eines der ganz seltenen prachtvollen, professionellen

Meister-Theaterzuschauer angekündigt. Und die zehntausende hier

nun begeisterten Versammelten, waren alles Theaterintendanten,

Regisseure und Dramaturgen, die in rasendem Taumel eine „la ola“

Welle bildeten, wie unsere (fremdsprachenun)mächtigen

TV-Sportreporter zu sagen pflegen./ Auch für den Soziologen, um

den sich sonst wenig dreht, hatten wir ein Erlebnis des Staunens.

Konnte er doch nicht sicher sein, wie gut mch das Publikum kannte

und erkannte oder sogar ihn mit mir verwechselte. So schwebend,

hatten wir lange keine Theaterdarbietung erlebt. Wenngleich klar

war, dass es sich um Theaterleute in ihrer ersten Natur handeln

musste, die hier als Publikum hergekommen waren und nicht,

um ein Publikum zu spielen: Das prachtvoll verfälschte Publikum

des Theaterzuschauer-Stars und dessen Stargastes.

Nietzsche träumte den Blick des geschundenen Pferdes auf der

winterlichen Straße stehend, wie es den Fuhrmann anblickt,

der sich an ihm das Wasser abschlägt; es war Dank im Blick,

das Wasser warm, das Pferd, dem später die Pisse am Fell gefror,

einfach und leer, wie — na? Du weißt — sagt der Blick Gottfried

Benns.

Der Blick auf die Lage im Übergang von rückständigen und

vorwärtstreibenden Kräften am beginn des 21. Jahrhunderts in

der ersten Welt, steht die Informationsgesellschaft, die IT-Revolution

und die diese begleitende neue Politisierung der Bürger. Hierzu hat

Dietmar Moews im BERLINER MANIFEST die Grundsätze abgefasst,

die diese neue Menschlichkeit strukturieren und die der

Bildungsaufgabe zur IT-Kompetenz und das Thema der alten und

neuen Sinnlichkeit integrieren. Dazu gehört auch die Anerkenntnis

der PIRATENBEWEGUNG in Europa, deren Wurmfortsatz

PIRATENPARTEI DEUTSCHLAND, und die dazu vorhandene latente

und manifeste Metaphysik der Piraten. Angängige Lesung zum

Thema Nietzsche ,in drei Teilen, kann zur Exposition einer

Piratenmetaphysik dienen: „Solch liebende Freunde hatte der Herr

Nietzsche, der selbst das „Wägen“ gegenüber dem „Zählen“ bevorzugte

und, – „ein lebendiges Beispiel der Fälschung des Tatsächlichen durch

Moral“, denn: Nietzsches Anliegen war — wenn man nicht sein

gesamtes Werk zum neurotischen Symptom wegmachen will — seine

Kritik am Horndeutschen, die „Wagnerei“ und die verlogene Dekadenz

des dünkelhaften Kunstbetriebes und, was Wagner betraf, dessen

eigennützige, zynische Instrumentalisierung eines Zeitgeschmackes,

den Nietzsche wie die waffenstarrende Politik Hohenzollerns empfand

und ablehnte.

Produktion, Idee, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin;


Lichtgeschwindigkeit 177

Januar 31, 2010

LICHTGESCHWINDIGKEIT 177

TEUFLISCH BEN BERNANKE

Dietmar Moews‘ täglicher Kommentar der Medienlage

von dem Künstlergelehrten der Piratenpartei Deutschland,

aus Sicht der Piratenbewegung, am Freitag, 28. Januar 2010,

Alphons-Silbermann-Zentrum, Berlin-Pankow Niederschönhausen

in Lichtgeschwindigkeit, mit BILD Berlin/Brandenburg,

FOCUS v. 25. Januar 2010 und Frankfurter Allgemeine Zeitung

von Donnerstag, 28. Januar 2010 sowie zuguttenberg.de, BMVg.de,

BMF.de, Bundeskanzlerin.de, BMI.de, BBC.com, ard, zdf, DLF,

dradio.de, Spiegel.de, bild.de, heise.de, piratenpartei.de,

Piratenthema hier: TEUFLISCH BEN BERNANKE.

BILD Berlin/Brandenburg titelt: BILD fragt 10 Top-Manager: Kommt

eine neue Wirtschafts-Krise? BILD Seite 2, Kommentar von Oliver Santen:

Kein „weiter so, sagt, wenn Konzerne Milliarden verdienen …

Niemand kann nachvollziehen .. wir brauchen schärfere Regeln …

ein weiter so in den Chefetagen darf es nicht geben. Sonst entfernt

sich die Wirtschaft noch mehr von den Menschen.

Dietmarmoews: So ist es geradezu falsch, was der Kommentator behauptet.

Die Leistungen der Wirtschaftschefs schwächeln nicht wegen der Ferne

zu Menschen. Es geht zunächst um Unregelmäßigkeiten in der Finanzwelt,

nicht in der Wirtschaft. RealwIrtschaft und „Finanzwirtschaft“, da liegt

der Unterschied. Deshalb ist auch nicht Verschärfung von Regeln,

sondern Einhaltung von bestehenden Regeln verlangt. BILD Seite 1 hetzt

über Engländer, die sich über schwarze Hitler-Trikots im Fußball erregen

wollen. Warum nicht über Schwarz diskutieren? Warum nicht über Nazis

aufregen? Aber dann: Hauptsache Deutschland gewinnt und Hauptsache

England gewinnt bei der Fußball-WM: was ist daran so schwierig, diese Drei

auseinander zu halten? Frankfurter Allgemeine Zeitung titelt: Eye Pad, die

Hoffnung der Zeitungsverleger, durch ein Eye-Pad-ähnliches Gerät Leser

zum Bezahlen zu bewegen. FAZ Seite 1: Westerwelle: jetzt beginnt der

Prozess der Übergabe an die Afghanen. Dietmarmoews. Westerwelle

erbrach das Brot und verteilte es unter seinen Armen im Hindukusch.

Mit dem Oberbürgermeister von Kabul und mit dem CIA ist man sich

einig. Nur mit den regionalen Taliban und dem Heroinabsatz in USA

noch nicht. EXIT! PIRATEN: Rettet den deutschen Soldaten das Leben.

Holt sie sofort raus aus dem Unheil. FAZ Wirtschaft schreibt Patrick Welter

Seite 11: Obamas Weg: …schuldenfinanziertes Kreditwesen für die kleine

Wirtschaft zur Rettung von Arbeitsplätzen ist falsch. … Weil die Regierung

am Kapitalmarkt private Investoren verdrängt, bremst die Finanzierung

auf Pump die wirtschaftliche Erholung und so den Arbeitsplatzaufbau, ein

Irrweg. FAZ, Feuilleton Seite 31 schreibt Ben Macintyre: Im Einbaum

durchs Internet. Seit Mittwochabend wissen wir es: Die Informationsflut

greift in unser Gehirn ein. Sie zwingt uns, radikal unsere Denkgewohnheiten

zu ändern. Apples iPad ist die zweite Stufe einer Revolution.

Dietmarmoews meint: So ist die Akzentuierung nicht zutreffend. Das iPad

ist nicht originell und nicht die zweite Stufe. Die IT-Revolution bringt in

das Leben aller Menschen eine neue Sinnlichkeit zu der alten Sinnlichkeit

der körperliche Nähe bzw. Abwesenheit und Ferne. Es gibt nicht nur das

Spiel zwischen Mensch und Gerät, wie traditionell die Maschine und die

Werkzeuge geradezu mimetische Folgen haben. Sondern uns tritt mit der

IT-Gesamtrechnerleistung eine neue unter- und übermenschliche Qualität

an Intelligenz entgegen. Das müssen wir lernen und diskutieren und hinterfragen

und kritisieren und eine menschliche Nutzerkultur setten. PIRATEN-Oberwert

sind Freiheit. Offenheit und Inklusion statt Exklusivität, d.h. die soziale Norm

soll uns leiten. FOCUS, das neue Heft, Nr. 04/10 vom 25. Januar 2010 titelt:

der Mann, der unser Geld entwertet. Mr. Inflation. Wie US-Notenbank-Chef

Ben Bernanke die weltweite Teuerung anheizt. Plus: Interview mit EZB-Präsident

Jean-Claude Trichet sowie: Was macht man zur Wertsicherung inflationären

Spargeldes: Geldanlage: Gold, Silber, Ölquellen? Dietmarmoews sagt: Ob

Bernanke Jude ist oder ob die Fed-Bank privatwirtschaftlich oder offizialwirtschaftlich

konstituiert ist, ist völlig belanglos für die Frage: Wird die Zentralbank kunstgerecht

geführt? Bernanke ist einer der bestqualifizierten Bankleute der USA, hat

wissenschaftlich über die Welt-Finanzkrise und Inflation ende der 1920er Jahre

gearbeitet und genießt das Vertrauen von US-Präsident Obama. Bernanke ist

heute mit schlechtem Wahlergebnis vom Senat der USA auf vier Jahre wiedergewählt

worden. Sie müssen einfach sparen.

Produktion, Performance, Autor, Direktion: Dr. Dietmar Moews,

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin;

Musik: 4 Beads 8 days MP3 gratis-Download dietmarmoews.com


Lichtgeschwindigkeit 177

Januar 31, 2010