Hans-Michael Rehberg 1938 – 2017 Kurznachruf

November 9, 2017
Lichtgeschwindigkeit 7716

Vom Freitag, 10. November 2017

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Der Theater- und Fernsehschauspieler Hans-Michael Rehberg, geboren am 2. April 1938 in Fürstenwalde/Spree ist jetzt, 79-jährig, am 7. November 2017 in Berlin gestorben. So gab das Münchner Residenztheater am Donnerstag bekannt, wo Rehberg aktuell im Ensemble spielte. Rehberg war auch als Regisseur aktiv.

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Eine besondere Prominenz erlangte Rehberg in der ARD-Fernsehreihe „Pfarrer Braun“ (als Counterpart mit Otti Fischer), wo er ab 2003 den Bischof Hemmelrath spielen durfte.

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Hans-Michael Rehberg wuchs in Brandenburg, Schlesien, am Starnberger See und in Duisburg auf, erhielt In Essen an der Folkwangschule seine Schauspielausbildung. Seine Berufslaufbahn begann an den Vereinigten Städtischen Bühnen Krefeld-Mönchengladbach, anschließend ging er von 1963 bis 1972 an das Bayerische Staatsschauspiel in München, kam zum Wiener Burgtheater und zu den Salzburger Festspielen. Im Alter von 25 Jahren wurde er am Bayerischen Staatsschauspiel Mitglied des Ensembles und mit 30 erhielt er die Nominierung zum Bayerischen Staatsschauspieler. Drei Jahre später feierte er als Regisseur am Münchner Residenztheater Premiere und weitere zwei Jahre später arbeitete er als Regisseur und Schauspieler am Hamburger Schauspielhaus.

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Rehberg war im ernsten Fach ebenso tätig wie in der Komödie. Ab 2004 war er in der erfolgreichen Kinokomödie TRAUMSCHIFF Surprise als Rogul zu sehen. Mit Der Totmacher, Schindlers Liste und Die Manns feierte er Erfolge in Kostüm-Spielen. Rehberg wurde überwiegend als Mitspieler und in Nebenrollen, selten in Hauptrollen, besetzt.

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Sein Weg führte über die Städtischen Bühnen Krefeld Mönchengladbach, Burgtheater Wien, Thalia Theater Hamburg, Deutsches Schauspielhaus Hamburg, Freie Volksbühne Berlin, Schauspielhaus Zürich, Kammerspiele München, Residenztheater München, Münchner Volkstheater, Württembergisches Staatstheater Stuttgart, Salzburger Festspiele. Hans-Michael Rehberg arbeitete mit den Regisseuren Heinz Hilpert, Karl-Heinz Stroux, Axel von Ambesser, Peter Zadek, Ingmar Bergman, Franz Xaver Kroetz, Dieter Giesing, Michael Haneke, Luc Bondy, Hans Lietzau, Peter Stein, Claus Peymann, Heinrich Breloer, zuletzt mit Andrea Breth.

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Auch in vielen TV-Krimis wie „Schuld“ nach Ferdinand von Schirach, „SOKO Kitzbühel“ und „Derrick“ trat Rehberg auf. Kinorollen hatte er unter anderem in dem Drama „Die Wand“ mit Martina Gedeck und dem Holocaustfilm „Schindlers Liste“.

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Für den mit dem Oscar prämierten Film „Liebe“ von Michael Haneke synchronisierte er den französischen Schauspieler Jean-Louis Trintignant.

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Für sein Schaffen wurde Rehberg mehrfach ausgezeichnet, erhielt 1994 die der österreichischen Kainz-Medaille für die Darstellung des Mendel Krik in „Sonnenuntergang“ von Isaak Babel im Wiener Akademietheater. 1999 erhielt er den Gertrud-Eysoldt-Ring als bester Schauspieler für „Der verkaufte Großvater“ von Franz Xaver Kroetz am Münchner Volkstheater.

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Ruth Leuwerik 1924-2016 – Kurznachruf

Januar 12, 2016
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Vom Dienstag, 12. Januar 2016

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Die Filmschauspielerin Ruth Leuwerik, geboren am 23. April 1924 in Essen, ist am 12. Januar 2016 91-jährig in München gestorben.

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Ruth Leuwerik war einer der ganz großen deutschen Filmstars in den 1950er und 60er Jahren, als großes deutschsprachiges Kino-Film-Kino in schwarz weiß produziert wurde und die Spitze der analogen Film- und Filmschauspielkunst bildete. Es war vor Colorismus, Blow-Up und Raumklängen, noch vor den Fernseh-Filmformaten und vor den heutigen digitalen Ausstattungs-Effekten und Idioten-Um-Schnittgeschwindigkeiten.

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Ruth Leuwerik begann unmittelbar nach dem Krieg mit Engagements an kleinen deutschen Theaterbühnen, wo sie im Laufe der 1950er Jahre immer weiter aufstieg und insgesamt Theater-Schauspielerin in Paderborn Landesbühne, Münster städtisch, Theater Bremen, Lübeck städtisch, Deutsches Schauspielhaus Hamburg, Hebbel-Theater West-Berlin, Düsseldorfer Schauspielhaus spielen durfte.

 

Ruth Leuwerik wurde ausgewählt mit dem beliebten Dieter Borsche (1909-1982) besetzt. Spielte mit Heinz Rühmann und in Kostümfilmen wie König Ludwig II. mit O. W. Fischer und in zahlreichen Literaturverfilmungen, nach Thomas Mann, Gerhard Hauptmann. Theodor Fontanes „Effi Briest“ kennt man noch heute. Wikipedia bemerkt: „Ein Teil ihrer Beliebtheit gerade bei weiblichen Kinobesuchern lag wohl auch darin begründet, dass Leuwerik häufig unabhängige, beruflich erfolgreiche Frauen mit eigenen Ideen und Vorstellungen vom Leben darstellte, wie in der Komödie Die ideale Frau aus dem Jahr 1959: „In ihren Filmrollen verstand sie es, gegen alte Stereotypen ein modernes Selbstverständnis zu verkörpern – anders als es das weit verbreitete Vorurteil über „Opas Kino“ der Ära Adenauer will.“

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1949 war Ruth Leuwerik kurze Zeit mit dem Schauspieler Herbert Fleischmann verheiratet und von 1965 bis 1967 mit dem legendären Sänger Dietrich Fischer-Dieskau. Bis zu ihrem Tod lebte sie zurückgezogen mit ihrem dritten Ehemann, dem Augenarzt Heinz Purper, in München.

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Dietmar Moews meint: Seriös, fernab von dem heutigen Klamauk. Ruth Leuweriks Zurückhaltung gegenüber den billigen kulturindustriellen Angeboten wird mir als IKONE ebenso erinnerlich bleiben wie ihre ästhetisch weibliche Darstellung.

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