Erdogan mit Özil und Kopftuch-Mode hinter der Kölner Zentralmoschee

September 29, 2018

Lichtgeschwindigkeit 8537

am Sonntag, 30. September 2018

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Der türkische vorderasiatische Europäer Erdogan hatte seinen Präsidenten-Gegenbesuch zum Deutschen Joachim Gauck.

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Die Pressekonferenzen und die Zitate aus türkischen Zeitungen geben ein ziemlich detailreiches Bild der Äußerlichkeiten, was und wie Erdogan öffentlich erscheinen möchte und an welche Vorstellungen Erdogan bei den Türken anknüpfte.

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Der gesamte Erdogan-Event hatte den banalen Charakter einer Show. Die Form der Auftritte, die Inhalte der Erklärungen, die Meidbewegungen und was Alles verschwiegen wurde.

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Auch die deutschen Gastgeber, an sich nur der Bundespräsident mit Staatsempfang, Großem Essen, Pressekonferenz, legten sich die Show gut zurecht. So gab es auch einen Termin mit der Bundeskanzlerin, es gab einen Termin mit dem nordrhein-westfälischen Armin Laschet auf dem Köln-Bonner Flughafen in Wahn, es gab die aparte türkische Ditib-Party in Köln-Ehrenfeld, wo die Zentralmoschee mit Erdogan und Ehefrau vorgestellt wurde.

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Natürlich war für staatsempfangsgemäße Schutzpolizei und erhebliche Sicherheitsmaßnahmen gesorgt.

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Die Sonne schien auf die schöne neue Moschee, der Staatspräsident trug wie seine Personenschützer Sonnenbrille, man sprach Türkisch zu Türken, ein Ditibsprecher sprach entgegen den Vorankündigungen seinen Redetext zusätzlich in Deutsch (fürs deutsche Fernsehen – denn deutsches Publikum war nicht unter den 500 geladenen Moschee-AKP-Türken).

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Erdogan grüßte freundlich in die Runde, lobte die modern-offenen Ansprüche des Moschee-Baues der deutschen Architekten sowie die konservative Werte beachtenden innenarchitektonischen Auslegungen im traditionellen Formenspiel der türkischen Dekorateure.

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Erdogan griff unentwegt in die untere Intelligenzkiste, die allen Moslems eingehen könnte, z. B. sagte er Zwei mal Zwei ist Vier; aber er meinte auch, wie beängstigend es doch sei, sich vorzustellen, dass draußen, auf den Kölner Straßen, Terroristen frei herumgehen. Er wollte auch gerne den Koran zitieren, eine Sure, die die Friedlichkeit aus Gottglauben zeige. Erdogan forderte Deutschtürken mit deutschen Pass dazu auf, sich beim türkischen Innenminister um den zusätzlichen türkischen Pass zu bewerben, denn Erdogan sei für die Doppelstaatsbürgerschaft. Dass der türkischstämmige Deutsche Mesut Özil Opfer des deutschen Rassismus wurde, weil er mit Erdogan ein freundschaftliches Foto hat machen lassen, diente dazu, auch den volkstümlichen Fußball anzusprechen – immerhin habe Özil im Spiel für Deutschland, gegen Türkei, ein Tor geschossen, und Erdogan habe mit Merkel gemeinsam Beifall geklatscht. Kurz, Fairness im Sport und auch Fairness die eigene unabhängige Justiz zu respektieren, aber auch die unabhängige türkische Justiz zu respektieren. Wie könnte ein Staatspräsident in die Justiz einwirken? – auch wenn manches Ermittlungs-Verfahren etwas zu lange keine belastenden Befunde gegen die Untersuchungshäftlinge erbrächte.

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Schließlich deutete Erdogan eine in Zukunft noch zu erwartende größere offene „Einweihung“ an, wo dann alle, die heute wegen der Kommunikationsschwierigkeiten nicht teilnahmen, Bürgermeister, Regierung, vielleicht auch Kirchen? Jüdische Vertreter? Kardinal? Effzeh Kölle? – ohne Dom und römisch-katholische Geschwister – es gibt auch Interviewtürken, die meinen, Erdogan sei eine Gefahr für die Menschheit.

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Dietmar Moews meint: Es machte den Eindruck, als sei das gesamte Hickhack vollkommen durchgesteuert und vorverabredet gewesen ist. Um einen Dissenz hinsichtlich einer deutsch-türkischen Frauenemanzipation ging es anscheinend gar nicht. Ich habe keine barhaarigen Weiber angelegentlich der Rede Erdogans hinter der neuen Kölner Zentralmoschee in Ehrenfeld erkennen können.

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Was ich nicht verstehe kann ist, dass dieser Staatsbesuch auch in Babelsberg hätte gedreht werden gekonnt hätte – kostensparend – warum, wenn schon Fake, man auf eine Wahrheit im Fake setzen wollte?

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Was man unter Rechtsstaat verstehen muss – und was man Gewaltenteilung nennt, das konnte man Erdogan anscheinend nicht am deutschen Beispiel vorführen. Erdogan versteht es nicht – Deutschland, das weiß allerdings jeder Geheimdienst, ist auch nur ein vorgetäuschter Rechtsstaat – und man heuchelt sich gegenseitig vor, eine unabhängige Justiz zu respektieren.

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Palim, Palim.

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Dieser Staatsempfang war Klatschen mit einer Hand.

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Die deutschen Staatsmedien verbreiten ihr ERDOGAN-Image – die Erdogan-AKP-Ditib verbreitet ihre Version. Alle heikle Fragen wurden völlig verschwiegen:

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Immigranten, NATO-Streit, deutsche Rüstungsexporte an Erdogan, deutsche und türkische Untersuchungsgefangene wegen pauschaler Verdächtigungen auf „Verrat von Staatsgeheimnissen“, „Gülen- und Kurden-Terrorismus“ und völlige Beseitigung einer freien Publizistik in Türkei.

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Und die Merkel-Regierung will weiter ihre Lobby-Geschäfte mit der deutschen Wirtschaft machen, um Umsätze und Kreditgeschäfte mit Türkei machen zu können (weil der Kosename StaMoKap täglich neu verdient werden muss).

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