Osterhasen-SCHOKI-Test mit FEODORA und Lindt&Sprüngli

April 4, 2015

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vom Sonntag, 5. April 2015

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Dietmar Moews meint: „Wer mäkelt, ist ein Philister“

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Ich probierte zwei Hasen aus der österlichen Hasenfibel – einen schweizerisch-deutschen aus 30% kakaohaltiger Vollmilchschokolade, genannt „GOLDHASE“, von der Lindt&Sprüngli-Industrie aus Aachen und einen norddeutschen aus 38 % kakaohaltiger hochfeiner Vollmilchschokolade von FEODORA aus Bremen.

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Kurz vorab: Der Vergleich ist „unfair“. Lindt&Sprüngli-Industrie gehört hier nicht her: Die Schokolade ist süß wie Hulle. Dagegen FEODORA ist einfach die hervorragend hochfeine Preisgünstige.

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HÄSCHEN werden beim kreativen Schokoladentester Georg Bernardini nicht vorgestellt. Möglicherweise hätte Lindt&Sprüngli einen Bonus bekommen, weil ein Glöckchen am Bande zur Aufmachung gehört, mit der Warnung: „Glocke und Band sind Dekoartikel – kein Spielzeug“

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Der Lindt&Sprüngli Hase ist ein im Außenmaß größerer Hohlkörper von 50 Gramm Gewicht und im Vergleich dünnwandiger. Mit 30 Prozent Kakaogehalt lässt sich sicher auch Schokolade mischen, die nach Kakao schmeckt. Hier allerdings schlägt die Zuckersüße bereits im Mund in Säure um und das Vanillearoma macht aus der Erwartung auf einen Schokoladenhasen den „Goldhasen“ – von Schokolade, bis auf die Farbe, keine Spur. Mit dem Haltbarkeitsdatum „bis 07.15“ wirkt der Goldhase wie eine tote Vollkonserve.

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FEODORAs Hohlkörper-Hase ist etwas kleiner im Außenmaß, dickwandiger und wiegt 38 Gramm. 35% Kakaogehalt scheinen die beste Vollmilchmischung, wenn es nach Milch und Kakao schmecken soll. Die weitere Abschmeckung ist so dezent, dass ein schöner kleiner Schokoladengenuss möglich ist. Mit dem Haltbarkeitsdatum „bis 15.09.15“ wirkt das Testkaninchen frisch.

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Während der Lindt-Hase konservativ in sehr dünne Goldfolie eingewickelt ist, hat der FEODORA-Hase eine Silber-Dünnblech-Umhüllung, die außen rosafarben lackiert ist und mit der gelben Farbschrift „frech“ wirkt.

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EMPFEHLUNG: Ich empfehle beide Hasen. Nur wer beide probiert, kann leicht den Qualitätsunterschied erleben, der heute auf dem Massenmarkt angeboten wird: Lindt&Sprüngli-Industriequalität extrem süß und plump – FEODORA hervorragende Industriequalität für hochfeine Vollmilchschokolade.

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Beim österlichen Hasenverstecken und Eiersuchen könnte sich ergeben, dass bei geschickter Versteckkunst die Suchobjekte erst im Folgejahr gefunden werden – wie sich die Schokohasen dann schlagen, wird hier offen gelassen (EMPFEHLUNG: Eier Verstecken mit Paul Valéry).

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Schoki-Test mit Berger Vollmilch

Februar 9, 2015
Lichtgeschwindigkeit 5337

vom Montag, 9. Februar 2015

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Dietmar Moews meint: „Im Frühtau zu Berge wir zieh’n vallera …“

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Ich probierte eine österreichische pure Vollmilch-Schokolade, hergestellt von Berger feinste Confiserie GmbH A-5090 Lofer Schokoladenweg 1

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http://www.confiserie-berger.at

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Kurz vorab: Diese Sorte ist Wichtigtuerei.

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Diese Sorte von Berger ist angeblich „Bean to Bar“ hergestellt. Der Hersteller wird bei Georg Bernardini in seinem Schokoladen-Almanach „Der Schokoladentester“ auf Seiten 158f vorgestellt und kritisiert – jedoch nicht diese Sorte.

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Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die nicht so schwarz oder dunkel ist, eine, wie man Vollmilchschokolade oder Milchschokolade nennt, das Schönste. Ich weiß wie Kakao schmeckt – dass Schokolade aber nach Schokolade und auch nach Kakao schmeckt, aber nicht wie Kakao. Diese Berger schmeckt nicht nach Kakao und nicht wie Schokolade, sondern wie eine braune extreme Süßigkeit.

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Die Berger Milchschokolade ist sehr fein, feiner als jede Billigschokolade:

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Viel zu süß. Sie ist wegen Fettigkeit an den Fingern klebrig. Das bedingt beim Abbrechen der vorgestanzten dünnen Stückchen eine Biegung und kein klares Knacken.

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Dem Schokoladenfreund wird die Milch-Schokoladen-Genusserwartung völlig enttäuscht, sei es nur, weil Vollmilch draufsteht, vom Geschmack, Konsistenz, Fettigkeit, Süßheit, Kakaoart, Abschmeckung, gute Feinheit, Klebrigkeit, Mundgerechtheit – kann man Alles vergessen: Viel Süß, wenig Schokolade.

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Das winzige Quadrat von ca. 8,5 cm Kantenlänge, 5 mm Stärke und nur 40 Gramm Gewicht ist zu kostspielig – wichtigtuerisch. Aufmachung und Verpackung ist sehr schön und ins Feine gesteigert. Sie enthält die einfache uniweiße Transparent-Papierpackung, mit einem etwa sechs Siebtel bedeckendes Papier-Cover außen und einliegend eine Antibruch-Versteifungs-Quadrat aus goldhochglänzender kaschierter Pappe.

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Berger teilt folgende Zutaten: Zucker, Kakaobutter, Vollmilchpuder, Kakaomasse, Emulgator (Soja-Lecithin), natürliches Vanillearoma, Kakao: 35 % mindestens in der Vollmilchschokolade.

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Keine Angabe zur Kakaosorte oder Herkunft: Haltbar bis 10.10.15 – das Probe-Täfelchen war frische ansprechend.

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Der Preis ist unverschämt, da es – etwas talgig und ziemlich süß – kein Spitzenprodukt ist: 40 Gramm für 3,30 Euro

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Die Aufschrift „FEINSTE CONFISERIE“ ist nach allgemeinen Qualitätsbegriffen angemessen, weil es sich um eine hochwertige Herstellung handelt. Die hübsche sehr dekorative Packung lässt sich einfach öffnen und nicht wiederverschließen.

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Es gehört zur Standardauszeichnung, dass man Angaben zu Nutritional Values – also Nährwerte findet. Das macht Berger nicht. Mir fehlt es nicht.

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Ich empfehle diese Berger VOLLMILCH nicht. Sie ist als Vollmilch eine Enttäuschung.

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Georg Bernardini schreibt zu Berger:

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… Die Geschichte von Hubert und Christine Berger ist eine klassische Erfolgsstory. Begonnen haben die beiden als Zwei-Personen-Betrieb im österreichischen Lofer mit einer Spezialisierung auf Edelkonfekt und süße Kunstwerke. Im Laufe der Jahre wuchs das Sortiment beträchtlich … auch wichtiger Hersteller für Handelsmarken und stellt Produkte für Unternehmen wie z. B. BioArt her. Besonders beliebt sind die gefüllten und veredelten Schokoladentafeln, schön verpackt und mit kreativen Kompositionen.

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Berger ..schaffen es den Zeitgeist und den Trend perfekt zu treffen. Obwohl einige Produkte sehr gute Noten bekommen haben, ist die Gesamtbeurteilung unerwartet schlecht. … Das liegt einfach daran, dass zu viele Produkte enttäuschen …

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EMPFEHLUNG: Kaufen Sie sie im Fachhandel und lassen Sie sich beraten oder probieren Sie vor dem Kauf. Bei diesen Preisen kann man vom Fachhändler erwarten, dass er ein Probieren ermöglicht…“

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Schoki-Test mit Venchi Sali del Mediterraneo Cioccolata al latte al gusto di mandarina con fior del sale e pepe

Februar 8, 2015
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vom Sonntag, 8. Februar 2015

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Dietmar Moews meint: „Schließlich verstehen wir Graugänse nur, weil wir uns selbst kennen und nicht umgekehrt.“

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Ich probierte eine italienische Milchschokolade mit Mandarinenaroma, Meersalz und Pfeffer, hergestellt von Venchi Italien CN 12040 Casteletto Stura.

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Kurzbemerkung: Schon interessant, aber nicht erstklassig.

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Diese Sorte von Venchi ist angeblich „Bean to Bar“ hergestellt. Der Hersteller wird bei Georg Bernardini in seinem Schokoladen-Almanach „Der Schokoladentester“ vorgestellt und kritisiert – jedoch nicht diese Sorte.

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Ich setze hinzu: Jeder Schokoladen-Liebhaber weiß wie Kakao schmeckt – dass Schokolade aber nach Schokolade und auch nach Kakao schmeckt, aber nicht wie Kakao. Diese Venchi schmeckt nicht nach Kakao und nicht wie Schokolade, sondern wie ein braunes Dessert mit Mandarinen-Aroma.

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Der Geruch dieser Venchi-Süßigkeit passt zur Verpackung: Orange.

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Doch leider ist die Verheißung „Sali del Mediterraneo“ zuerst ein Fettgebilde, dass auf den Reizeffekt und nicht auf Spitzenqualität zielt – und entsprechend trifft:

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Süß wie ein Mars oder Lions, etwa dass auch dem gesunden Genießer der kurze Blitzgedanke durchfährt: Sodbrennen. Die Fettigkeit bedingt beim Abbrechen der vorgestanzten dünnen Stückchen eher eine nougatähnliche Biegung als eine klare knackende Abbruchkante.

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Das angedrohte Meersalz macht die übersüße Masse ausdrücklich und nachhaltig salzig – als äße man ein Stück Schokolade beim Baden in der Nordsee.

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Hinzu kommt ein warenästhetischer Gag: Die feinstgeschroteten, angeblich roten Pfefferkörner, die eine pfeffrige Schärfe geben (ja, man kann sich auch auf Erdbeeren zu Creme fraiche mit der Pfeffermühle bemühen). Aber der Gag sind die Pfefferpigmente, die fein, aber sich hart wie Nordseesand klirrend beißen. Venchi Sali del Mediterraneo ist ein gelungener Gag.

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Dem Schokoladenfreund wird die Ideal-Schokoladen-Genusserwartung völlig enttäuscht, sei es nur, weil Milchschokolade draufsteht, vom Geschmack, Konsistenz, Gewürzen, Fettigkeit, Süßheit, Kakaoart, natürlich die Feinheit, Klebrigkeit, Mundgerechtheit – kann man Alles vergessen: Süß, salzig, gagig.

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Wie gesagt: Als sahniges Dessert, Süßes hinterher – wäre es mir willkommen. Als Schokolade ist es ein völliger Reinfall. Und ich trauere erneut der wunderbaren „Linkes Drittel SPRENGEL Orange“ nach, die Vollmilch mit kandierten Orangenflöckchen aus Hannover zur Weihnachtszeit, die es leider nicht mehr gibt. Und kein anderer Produzent ahmt das Rezept nach.

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Den Angaben auf der Verpackung zu Folge enthält die einfache Papierpackung, in nach innen weiß kaschiertes Silberpapier, eine 70g-Tafel die in zwei Reihen quadratischer Abbruchsegmente strukturiert ist – passende Stückchen.

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Venchi teilt folgende Zutaten mit: Milchschokolade Kakaogehalt 31,8% mindestens – Milch: 23,6% mind. Zucker, Vollmilchpulver, Kakaobutter, Kakaomasse, Rosa Pfeffer (1%), Wasserfreies Milchfett, Emulgator (Soja-Lecithin), Meersalz (0,4%), natürliche Mandarin Aroma (0,2%), Schwarzer Pfeffer (0,2%), Natürliche Vanille Aroma.

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Keine Angabe zur Kakaosorte oder Herkunft: Haltbar bis 30.05.16 – also eine Dauerkonserve und, wer hätte es gedacht, nicht durch besondere Frische ansprechend.

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Der Preis ist unverschämt, da es kein Spitzenprodukt ist: 70 Gramm für 5,95.

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Alle Aufschriften stehen in italienischer, englischer, französischer und deutscher Sprache klein geschrieben drauf. Die hübsche Billigpackung lässt sich einfach öffnen und nicht wiederverschließen.

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Weder mit kleinem Nippen und Kosten, noch mit einer größeren Kaumenge wurde die gleichförmige Masse irgendwie angenehmer – zu süß, zu meersalzig und dazu dieser albern knackende Pfefferschrot. Es erinnert mich an eine 80 Gramm, 8 Euro-Tafel mit Pfeffer von PFUNDS Molkerei aus Dresden – eigentlich Nepp.

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Es gehört zur Standardauszeichnung, dass man Angaben zu Nutritional Values – also Nährwerte findet: Energie: 556 kcal; Fett: 35,4 Gramm; Kohlehydrate 51,4 Gramm; Proteine: 7,1 Gramm; Salz 0,7 Gramm.

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0,7 Gramm Meersalz anteilig – es ist zu salzig.

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Ich empfehle diese Venchi Sali del Mediterraneo con fior di sale e pepe nicht. Sie ist etwas besser als sie von Milka wäre.

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Georg Bernardini schreibt zu Venchi:

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… 1878 von Silvio Venchi in Turin gegründet, ist eines der traditionsreichsten Unternehmen der italienischen Schokoladenbranche, mit vielseitigen Spezialitäten im Produktangebot. Nach der Fusion mit der Firma Cuba im Jahr 2000, wurde das Unternehmen 2003 von Cuba Venchi wieder in Venchi umbenannt. Heute findet man sowohl Venchi- als auch Cuba-Produkte im, Handel. .. 1998 bis 2005 … enormes Umsatzwachstum von 1,6 auf 17 Millionen… „

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… Bei Venchi erlebt man ein Wechselbad der Gefühle: Mal bietet sich, zum Beispiel mit „Il Giandujotto“, ein besonderes Produkt, dann erlebt man, zum Beispiel mit dem Konfekt Tronchetto Nocciolato Ripieno oder auch mit der Sorte Tartufo al coco rapè, eine Enttäuschung. Eine etwas regelmäßigere Qualität wäre wünschenswert.

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…bei den veredelten Schokoladen heben sich die Sorten Minze und Absinth hervor. Leider werden jedoch wohl beide in Zukunft nicht mehr zu finden sein. …Aufgrund der schwankenden Qualitäten kann nicht pauschal von guten Produkten sprechen, man muss schon recht selektiv sein. Die guten Produkte lohnen sich aber.

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EMPFEHLUNG: Wer gerne italienischen Nougat oder italienischen Confiserie-Stil mag, ist bei Venchi gut aufgehoben. Für die Auswahl sollte man sich aber Zeit nehmen.“

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Schoki-Test mit Confiserie Coppeneur „CRU DE CAO REPUBLIC OF GHANA PURistique“

Februar 1, 2015

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vom Sonntag, 1. Februar 2015

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Dietmar Moews meint: „Schick dich in die Welt hinein, denn dein Kopf ist viel zu klein, dass die Welt sich schick in ihn hinein“ (Johann Peter Hebel)

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Ich probierte eine Sorte des Schokolatiers und Confiseurs Oliver Coppeneur:

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CRU DE CAO REPUBLIC OF GHANA PURistique 85 % Cocoa Forastero

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Dies ist nun eine jedenfalls grandiose Spitzenschokolade: Dunkle Schokolade pur.

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Diese Cru de Cao von Coppeneur gehört ohne Zweifel zum Besten, was überhaupt gemacht werden kann.

Sie wird in Deutschland gemacht, in der Confiserie Coppeneur et Compagnon GmbH, Wittichenauer Straße 15-17, Bad Honnef.

http://www.coppeneur.de.

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Ich möchte zunächst die einfache Atzung und Schokifreude beschreiben, dann mein Kurzurteil geben. Anschließend die schöne und informative Verpackung und den Beipackzettel referieren. Schließlich kann der Schokoladentester Georg Bernardini zitiert werden.

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85 % Kakao – das zählt zu den kakaohaltigsten Mischungen, die ich bislang in Tafelschokolade probieren konnte. CRU DE CAO kommt als 50 Gramm etwa 5 mm dicken länglichen Täfelchen aus der ausgereizten interessanten Verpackung. Geht ganz leicht auf. Die Schokoladenmasse hat den tiefen edlen dunkelbrauen Matt-Glanz – auf der Oberseite erscheint ein flaches erhabenes Basrelief geprägt – ich breche es ganz leicht und dann findet ein vergleichsweise kleines unregelmäßiges Abbruch-Stückchen den Weg in die Unterwelt – sie riecht schon „pur“.

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Diese dunkle Schokolade ist das feinste, was meine Kalbzunge aufnehmen und fühlen kann. Der Fettgehalt ist optimal gering. Die süße ist optimal gering.

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Man kaut unwillkürlich gar nicht groß drauflos – das Bisschen ist ja auch eher klein – aber es inspiriert geradezu über den Gaumen ins Gehirn. Diese Schokolade vom Meister Coppeneur ist eine Offenbarung. Geschmack, Feinheit, Schmelz (keine der oft lästigen Sperenzchen, wie Zusatzgewürz, viel Sauerheit und Salz, viel Zucker) – nur hervorragend gut.

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Dass es ein so kleines Täfelchen ist – 50 Gramm – macht nichts. Ich hatte das Erlebnis des Kakaos, wie bei anderen Extremstoffen, wo schon die Idee Alles ist (ich übertreibe, ob Muskat, Trüffel oder Zimt – nichts davon) – man kann nur das Schärflein genießen (Schärflein: die kleinstmögliche Menge).

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Vakuum in Transparentplastikfolie, drum herum ein gewitzter Faltkarton, aufwendig gestaltet, kleiner vielfarbiger Text-und Bilder-Folder einliegend und außen herum – das „Kleine Schwarze“ mit einer rosa Bauchbinde mit den aktuellen Angaben, wie Öko-Siegel, Nicht-EU-Landwirtschaft.

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Kaufpreis lautet 3 Euro 70 für 50 Gramm – non c’e male und dann lauten die Angaben: Mindesthaltbar 1.2015 – Ja, die CRU DE CAO war begeisternd frisch – so muss man wohl sagen „1.2015“, mindest? das ist untertrieben, über die Wintermonate ist wirklich eine extrem vorsichtige, herausragende Qualitätsuntertreibung. Kauf und Test fand 1/2015 statt: Pico bello Alles.

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Inhalt von CRU DE CAO REPUBLIC DE GHANA lautet (Kakao: 85 % mindestens). Zutaten: Kakaomasse, Rohrohrzucker, Kakaobutter. Kann Gluten, Schalenfrüchte, Soja und Milchbestandteile enthalten. Alle Zutaten aus ökologischer Landwirtschaft.

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Durchschnittliche Nährwertangaben pro 100g: Energie 579,75 kcal; Fett 51,78g davon 32,78g; Kohlenhydrate 20,2g davon Zucker 15,74g; Eiweiß 8,25g; Salz 0,02g.

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Ich betone: Keine Vanille (Schalenfrüchte?) oder andere Aromen.

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In der aufgeklappten Verpackungspappe liest man in Deutsch und English:

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Erleben Sie Schokolade mit allen Sinnen! … die Aromavielfalt entfaltet sich am besten bei Zimmertemperatur. Beginnen Sie bei der Degustation mit der Schokolade mit dem niedrigsten Kakaoanteil. (Ja, leider hab‘ ichs genau falsch gemacht – ich habe ja nur diese eine GHANA 85%, mit dem höchsten, zum Test).

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Sehen: Farbe, Struktur und Glanz

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Tasten: …im Mund. Sorgfältige Verarbeitung lässt eine glatte Oberfläche, eine feste Konsistenz und einen sanften Schmelz entstehen, der ein angenehmes Gaumengefühl hinterlässt.

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Hören: Ein deutlich wahrnehmbares Knackgeräusch beim Brechen … es entsteht eine glatte Bruchkante.

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Riechen: … welche Aromen nehmen Sie wahr?

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Schmecken: Jajaja, wirklich gut gesagt, aber wunderbarer Genuss.

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Zu CRU DE CAO heißt es noch „…Als Manufaktur ist es für uns selbstverständlich, die besten Kakaobohnen und die besten Ernten mit höchster Sensibilität auszuwählen, um diese sorgfältig in kleinen Chargen zu verarbeiten. Nur unsere eigene Herstellung ab der Kakaobohne ermöglicht es uns, jeden einzelnen Schritt im Herstellungsprozess die notwendige Aufmerksamkeit zukommen zu lassen und die Besonderheiten sowie die Aromavielfalt der jeweiligen Kakaobohnen-Sorte ausgewogen wiederzugeben.“

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„…Unsere Kreationen Cru de Cao-Puristique sind unsere Wertschätzung für die authentischen und ursprünglichen Geschmacksnuancen der Kakaobohnen aus den unterschiedlichen Regionen nahe dem Äquator. Mit den Kreationen Cru de Cao-Libertée arrangieren wir besondere ausgewählte Zutaten, die den Facettenreichtum der ursprünglichen Schokoladen-Kreationen harmonisch in Szene setzen.“

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HERZLICH WILLKOMMEN In einer Welt, in der Image der Wahrhaftigkeit und Marketing der Produktqualität überlegen ist, wird Authentizität zum seltenen Gut. Nur kritisch intensiv Hinterfragende finden sie, denn sie gibt es noch! CRU DE CAO Kreationen gehören zu den weltweit ganz wenigen Chokoladen-Produkten, die in handwerklich kleinsten Chargen von passionierten Chocolatiers hergestellt werde.

Wir danken Ihnen daher, dass sie zu CRU DE CAO gefunden haben …

Der Name Chocolatier …spezialisiert weltweit …ein paar Hände voll … der Name ist nicht geschützt … Oliver Coppeneur ist „der Deutsche“ in der kleinen und internationalen „Clique“ der wahren Chocolatiers. Viele Wochen im Jahr verbringt er bei seinen Partnern auf den Plantagen …

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sehr viele Worte – nur: Diese Probe GHANA 85% ist so unbeschreiblich großartig fein, dass dem Meister Coppeneur alle Anerkennung auszusprechen ist – er weiß und kann wirklich, wovon er redet: SUPERB

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Und was schreibt der Schokoladentester zu COPPENEUR GHANA?

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Georg Bernardini hat diesen Hersteller „Bean to Bar“ in seinem informativen BUCH „Der Schokoladentester“ hoch eingestuft und sagt netterweise (S. 245):

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Zur Wahrung der Objektivität habe ich mich dazu entschlossen die Verkostung und die Bewertung von Coppeneur-Produkten nicht selber durchzuführen, sondern dies zwei exzellenten Fachleuten überlassen.“

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Dahinter steckt ganz einfach, dass Oliver Coppeneur (bis 1989) und Georg Bernardini (bis 1987) gemeinsam bei der Bonner Konditorei Müller-Langhardt ausgebildet worden waren und beide im Jahr 1992 gemeinsam (bis 2010) das Unternehmen Coppeneur gegründet haben, wo sie seit 2006 Schokoladen machen:

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Die erste Schokolade wurde mit Kakaobohnen von der Bio-Plantage Hacienda lara aus Ecuador hergestellt. Leider wurde die Plantage verkauft und mittlerweile sind alle Kakaobäume gerodet und Palmen zur Gewinnung von Palmöl angepflanzt wordem. Das hat zur Konsequenz, dass es bei Coppeneur keine Hacienda lara-Schokolade mehr gibt. Die Hacienda lara war eine wunderschöne Plantage mit sehr altem Baumbestand der Kakaosorte Nacional. Es ist eine Schande, dass so ein kleines Paradies profitgierigen Menschen zum Opfer gefallen ist. Ein kleiner Wermutstropfen ist bei Coppeneur, dass für das Konfekt und für die Pralinen-Schokoladen nicht die Schokolade aus der eigenen Herstellung verwendet, sondern auf Standardqualitäten von Zulieferern zurückgegriffen wird.

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Die beiden Gasttester, Martin Cristy aus England und Mark Christian aus USA, bewerten Coppeneur als einen der sechs besten Schokolatiers ein. Die hier von Dietmar Moews getestete PUR de CAO Ghana 85% wird nicht im „Der Schokoladentester“ vorgestellt – sie ist die höchstprozentigste. Für die „of Ghana“ mit 72 % Kakaoanteil heißt es: „Eine Schokolade mit einfacher Struktur, fast schon langweilig. Die zugesetzte Kakaobutter mildert die harte und aggressive Natur des West-Afrika-Kakaos ab.“

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Dietmar Moews meint: Ich muss!! dringend nachschlagen: Für mich kann nur die Rede von einem begeisterndem Schokoladengenuss sein – gar nichts von hart oder langweilig – langweilig?

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Coppeneur hat mir die bislang beste Schokolade (von der Bohne weg) gegeben – ohne bei Unvergleichlichkeit unnötig vergleichen zu wollen: SUPERLATIV.

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Schokitest mit NUSS – PLUS – Schokolade von XOCOLAT MANUFAKTUR

Mai 14, 2014

 

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Vom 14. Mai 2014

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Dietmar Moews meint: Im Märzen der Bauer die Rosse einspannt – wenn all die Maden, Motten, Mücken, die wir vergaßen zu zerdrücken, von selber sterben, dann sag‘ ich dir: Dann steht der Winter vor der Tür

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Süßes zur Kriegstreiberei – Zeit für einen Schokoladentest in Köln.

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Ich probierte eine NUSS – PLUS – Schokolade, feinste Macadamianüsse mit Jade-Milchschokolade – bean-to-bar – aus Wien von XOCOLAT von Hand gegossen.

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Sie schreiben: wir erzeugen Delikatessen aus Premium-Schokoladen und feinen Zutaten in reiner Handarbeit, ausschließlich ohne Aromastoffe und Konservierungsmittel … eine natürliche Haltbarkeit und bereiten frisch die allergrößte Freude. Reinbeißen! Jetzt.

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Diese Sorte wird als Tafel von 100 gr zum Preis von 6,80 Euro angeboten.

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Reine Freude, und erfüllt, was versprochen wird: perfekt, feine Schokolade, passend süß, nicht zu. Scheinbar leicht, fast fluffig, vermutlich weniger Fett. Angeblich mehr als 38 % Kakaoanteile, lässt sich wunderbar schlucken. Die Nüsse sind gewöhnungsbedürftig, denn sie sind ebenfalls, im Vergleich zu den gewohnten Haselnüssen, leicht und weich und nicht so nussig.

Ich lese auf der schön dekorierten Packung: Macadamianüsse, Kakaomasse, Zucker, Kakaobutter, Milchpulver, Emulgator (Sojalecithin), natürliches Vanillearoma.

Kurz: Es entsprach meiner Experimentierlust. Edele Leichtschokolade – nicht mein Favorit.

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Empfehlung von Georg Bernardini

Herr Bernardini hat diese Sorte in seinem Schokitest-Buch als Verarbeitungsstufe Standard-Schokolade ausgewiesen. Er schreibt: „Wien ist als Stadt der süßen Genüsse bekannt, wobei man sicher darüber streiten kann, wie gut eine traditionelle Sachertorte oder eine Mozartkugel in Wirklichkeit ist. Seit dem Jahr 2001 hat Wien jedoch eine ganz besondere Attraktion: eines der besten und visionärsten Schokoladen-Fachgeschäfte der Welt. Auch das Ambiente um das Stammhaus herum ist sehr gelungen. In der Passage des Palais Ferstel in der Wiener Innenstadt wird auf mittlerweile 150 Quadratmetern ein reichhaltiges Sortiment an Schokoladenprodukten angeboten. Inhaberin Frau Ramona Mahr ist eine Pionierin in Sachen Schokolade … ist sie ihren Kollegen immer wieder einen Schritt voraus … Werner Meisinger .. ist verantwortlich für die geschmackvolle Gestaltung der Verpackung und das Design der Marke. Xocolat verarbeitet vornehmlich Kuvertüre des spanischen Herstellers Chocovic und des französischen Produzenten Valrona.

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Die Nussschokoladen sind überdurchschnittlich gut und sehr großzügig gefüllt. Die Auswahl der Nüsse äußerst aromatisch, schmackhaft und überdurchschnittlich gut.

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(aus „DER SCHOKOLADENTESTER Georg Bernardini. Die besten Schokoladen und Pralinen der Welt. Was dahinter steckt und worauf wir gerne verzichten“


Schokitest mit TONKA ORANGE von BESCHLE

Mai 9, 2014

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vom 9. Mai 2014

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Dietmar Moews meint: Es gibt nichts Schöneres, als Köln in Friedenszeiten, wenn der Schokoladen der Schokoladen HERNANDO CORTEZ geöffnet hat.

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Heute war mal wieder eine Waffenpause, die Sonne schien in den Schützengraben herein. Es war mal wieder Zeit für einen Schokoladentest in Köln.

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Ich probierte von der Milchschokolade – bean-to-bar – aus Grand Cru Maracaibo Criolait Schokolade mit Schweizer Milch verfeinert mit dem Geschmack der Bohne des Tonka-Baums und einem Hauch von Orange.

Diese Sorte wird bei Hernando Cortez unter anderem als Tafel von 50 gr zum Preis von 4,80 Euro angeboten.

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Der Schokoladenspaß mit dem Chocolatier Suisse Beschle, einem der ältesten, seit 1898, und mit dieser Sorte war nun so: TONKA ORANGE ist perfekt, höchstfeine Schokolade, einigermaßen süß, nicht zu. Einigermaßen salzig, nicht zu. Der leise Orangeklang ist absolut getroffen, für eine Milchschokolade, die angeblich 38 % Kakaoanteile hat. Fein löst sie sich im Mund, lässt sich wunderbar schlucken und auch verschlingen, keine Fäden, keine Störungen, und schön frisch.

Ich lese auf der schlichten hellbraunen Packung: Zucker, Kakaobutter, Kakaomasse, Vollmilchpulver, Magermilchpulver, Rahmpulver, Emulgator (Sojalecithin) Orangenschale (2%), Tonka (1%), Vanille.

Kurz: Es entsprach meiner Milchschokoladenlust – ohne zu wissen, was Tonka überhaupt ist, habe ich als Teil in zwei Schüben vollkommen vertilgt. Klasse Schokolade von Beschle – kostspielig, leider, wie immer.

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Empfehlung von Georg Bernardini

Herr Bernardini hat diese Sorte nicht in seinem Schokitest-Buch ausgewiesen, informiert aber eingehend über Beschle in Basel und resümiert dazu:

Die edle Aufmachung und die ansprechende Verpackung halten leider nicht, was sie versprechen, im Grunde waren alle Produkte eine Enttäuschung. Es ist nett, dass die Grand-Cru-Milchschokoladen mit Criollo-Bohnen aus Venezuela hergestellt wurden. Schade ist aber, dass man dies überhaupt nicht schmeckt … zumal es schon beinahe kriminell wäre, Criollo-Kakaobohnen zur Herstellung von Kakaobutter zu vergewaltigen … an vorletzter Stelle (hinter Soja-Lecithin) .. was ist denn richtig? … oder kennt Beschle die deutsche (oder vielleicht sogar europäische Gesetzgebung nicht? Alle eingesetzten Rohstoffe müssen in absteigender Reihenfolge ihres Gewichtanteils aufgeführt werden. Außerdem fehlt die Pflichtangabe der Menge der namensgebenden Zutat in Prozent …“ (zu „Beschle“ aus „DER SCHOKOLADENTESTER Georg Bernardini. Die besten Schokoladen und Pralinen der Welt. Was dahinter steckt und worauf wir gerne verzichten“

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Hier setzt Georg Bernardini harte Akzente – er spricht von „fast ein Desaster“ – die dem Schokoliebhaber Dietmar nicht wirklich den Geschmack verderben. Wenn man erst mal die Herkunft der Kakaobohnen unterscheiden kann – dem ist aber nicht so -, hat man es sicher schwerer.


Schokitest mit VALRHONA Blond DULCEY

Mai 1, 2014

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Am 1. Mai 2014

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Dietmar Moews meint: Schokolade macht mich glücklich.

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Ein weiterer erfolgreicher Schokoladentest in Köln belohnt den Estimaten durch Arbeit am 1. Mai. Spitzenchocolatier VALRHONA aus Tain L’Hermitage in Frankreich – das klingt nach Rhone-Tal – bei Hernando Cortez in der Kölner Gertrudenstraße, wo man die edlen bean-to-bar Schokoladenprodukte erhalten kann.

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Ich probierte VALRHONA Blond DULCEY 32 Prozent CACAO – wo draufsteht „Onctueux et Biscuité, was wohl bedeuten soll „sahnig und knusprig“.

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Machen wir uns nichts vor: DULCE heißt SÜß!!

Diese Sorte wird als 70 gr-Tafel zum Preis von 6,99 Euro – zu Deutsch: Vollmilchschokolade angeboten.

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Für Vollmilchschokoladen-Opfer, wie der Tester eines ist, ist diese Sorte ein himmlischer Spaß.

Der Schokoladenspaß der sehr höchstfeinen Schokolade hat eigentlich grenzwertige Begeisterung zur Folge. Die Schokolade ist eher ockerfarbig als braun, enthält laut Verpackungsaufschrift Kakaobutter, nennt sich weiße Schokolade, mit Zucker, Vollmilchpulver, Molke, Magermilchpulver, Sojalecithin, Naturvanilleextrakt, Eiproteine, Gluten, Erdnüsse können, Schalenfrüchte.

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Es wäre sinnlos, hier zum Geschmack mehr Qualitätsunterschiede herauszustellen, als STORCKS SAHNEBOLSCHEN.

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Diese Valrhona ist eine ziemlich starksüße Angelegenheit. Ich weiß nicht, was Schalenfrüchte sind – vielleicht kleine Schildkröten?

Fein löst sie sich im Mund, lässt sich wunderbar schlucken und hier ist jetzt auch die tafel nicht zu klein, denn man will gar nicht so viel auf einmal verschlingen, keine Fäden, keine Störungen. Die Aromatisierungen lassen eine Ahnung auf den Kakao – dem Laien-und Lustesser als Tester – nicht erkennen.

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Das Design der Packung ist für den Maler Dietmar Moews ansprechend.

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Eigentlich ist diese Ausgabe 70 gr. zu teuer.

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Das Design der Verpackungen ist immer Geschmackssache. Immerhin finde ich, die kleinen Packungen sehen wunderbar aus, sind nicht zu kostspielig, aber praktisch. Die Beschreibung und die Angaben sowie Herstellungsdatum und Haltbarkeit sind professionell.

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Nun lese ich zu Hause beim Schokoladentester Georg Bernhardini:

Es ist immer angenehm,wenn ein renommierter Hersteller seine Klasse bestätigt. … alle gut bis sehr gut … Mittelmäßige oder gar schlechte Produkte sucht man vergebens. Einzig die Verwendung von Vanille ..stört … gerne würde ich diese Schokolade einmal ohne Vanille und auch mit etwas weniger Zucker probieren. Valrhona steht zu Recht in der Riege der weltbesten Chocolatiers und Confiseure.

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Da ist was dran, sagt Dietmar Moews.

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Empfehlung von Georg Bernardini

Alle dunklen Schokoladen sind für Chocoholics empfehlenswert.