Jaroslav Hašek, der SCHWEJK mit fünfunddreißig Halbe Liter Bier

Februar 17, 2016
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vom Mittwoch, 17. Februar 2016

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Jaroslav Hašek 1883-1923

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Man kann ja nur gerührt und begeistert sein, wie der aussah:

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Jaroslav Hašek

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Der tschechische Schriftsteller war im Jahr 1923 im Alter von nur 39 Jahren gestorben. Und dazu hier aus einem Bericht in der Neuen Zürcher Zeitung, Seite 28 „LITERATUR UND KUNST“, vom Samstag, 13. Februar 2016, von JÖRG PLATH:

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Der Esprit im Suff. Umwerfend komisch und mitunter leider etwas absehbar – Jaroslav Hašeks (1883-1923) Feuilletons und vermischte Geschichten.

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Es ist der geniale Verfasser von „Die Abenteuer des braven Soldat Schwejk“, der 1922 erschien.

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Hier ist jetzt bei RECLAM neu erschienen:

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Die Ausrottung der Praktikanten der Speditionsfirma Kobkán. Absurde Geschichten …“, und da heißt es:

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…Die Affäre mit dem Hamster wird zur Affäre mit allerlei weiteren Tieren, die das ausgerissene und im guten Familiensofa heimisch gewordene Nagetier vertreiben sollen, sich aber stattdessen mit ihm und miteinander anfreunden, bis schließlich der Hausmeister mit der Axt kommt, was das Hochzeitsbankett mit ungewöhnlichen Fleischgerichten bereichert…“

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Wikipedia schreibt:

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Die spektakuläre Entdeckung eines Flohs aus der Urzeit beispielsweise sorgte für großes Aufsehen in der Fachwelt – Hašek korrespondierte mit Zoologen aus aller Welt. Er schreckte auch nicht vor der Schilderung von sich bis zur Bewusstlosigkeit betrinkenden Papageien zurück und gab Tipps zur Zucht von Werwölfen. Nachdem er diese Stelle hatte aufgeben müssen, da das Ansehen der Zeitschrift nachhaltig geschädigt war, betrieb er einen Hundehandel, indem er gestohlene Hunde mit eigenhändig gefälschten Stammbäumen verkaufte.

Er war Mitbegründer der Partei des maßvollen Fortschritts in den Grenzen der Gesetze, die 1911 die Wahlmethoden und Phrasen der damaligen Vorkriegsparteien satirisch kommentierte. In seinen Reden im Prager Lokal „Kravin“ (Kuhstall) forderte er im Namen seiner Partei „vernünftiger Staatsbürger, die sich dessen bewusst sind, dass jeder Radikalismus schadet und dass gesunder Fortschritt nur langsam und allmählich erreicht werden kann“, u. a. die Wiedereinführung der Sklaverei, die Verstaatlichung der Hausmeister und versprach den Wählern der Partei ein Taschenaquarium.

1912 gebar seine Frau Jarmila den gemeinsamen Sohn Richard Hašek. Im Ersten Weltkrieg zur k.u.k. Armee eingezogen, diente Hašek im Böhmischen Infanterie-Regiment „Freiherr von Czibulka“ Nr.91 an der Ostfront. In russischer Kriegsgefangenschaft schloss er sich der tschechischen Legion an und wechselte dann zur Roten Armee. Er wurde „Politarbeiter“ und trat 1918 der kommunistischen Partei bei. 1920 kehrte er mit einer russischen Frau nach Prag zurück, ohne vorher geschieden worden zu sein. Er nahm die Arbeit an seinem Hauptwerk Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk während des Weltkriegs auf. Der Roman erschien zunächst in wöchentlichen Lieferungen mit Illustrationen seines Freundes Josef Lada. Er sollte unvollendet bleiben. Sein Autor litt an im Krieg zugezogener Tuberkulose und war zusätzlich geschwächt durch langjährigen, starken Alkoholkonsum.“

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Der NZZ-Rezensent JÖRG PLATH berichtet sehr anschaulich:

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Alkohol, unsteter Lebenswandel und Geldnot und wohl ebenso oft die Geburtshelfer grosser Literatur wie ihr Totengräber. Im Falle von Jaroslav Hašek sind sie eher Letzteres. Der 1923 mit nur 39 Jahren gestorbene Tschechoslowake nahm in seinen Bohème-Zeiten täglich fünfundreissig „ärztlich bestätigte“ halbe Liter Bier zu sich. Das Fernweh überkam ihn zuweilen so drängend, dass er Schule und Comptoir links liegenliess und monatelang zu Fuss durch die Doppelmonarchie bis nach Galizien und auf den Balkan streifte; auch Deutschland und die Schweiz durchwanderte Hašek. Eine gut bezahlte Stelle bei der Prager Bank Slavia verlor er, nachdem er wiederholt nicht zur Arbeit erschienen war.

Auch Zeitschriftenredaktor blieb Hašek nie lange. Seine Haltung zur Erwerbsarbeit war hochgradig unernst: Entweder tauchte er nicht auf, oder er flunkerte. Den Lesern der Zeitschrift „Die Welt der Tiere“ setzte er allerlei erfundene Lebewesen und biologische Entdeckungen vor. Nach der Kündigung sah sich die Mutter gezwungen, den Sohn wieder zu unterstützen, zeitweise wohnte er bei ihr. Hašek musste schreiben, viel schreiben, hatte aber selten genug Nüchternheit und Sitzfleisch.“

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Dietmar Moews meint: Ich werde morgen bei meinem ABONNENTEN auf LEBENSZEIT meiner Blätter NEUEN SINNLICHKEIT, Buchhändler BITTNER von Köln, versuchen das neue Hašek-Buch anzuschaffen:

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Jaroslav Hašek, „Die Ausrottung der Praktikanten der Speditionsfirma Kobkán. Absurde Geschichten. Übersetzung aus dem Tschechischen, Kommentar und Nachwort von Antonin Brousek. Reclam-Verlag. Stuttgart 2015, 424 Seiten, Fr. 28,90

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Merkel schwört Netanjahu „Staatsräson“ mit Korvetten gegen Hamas

Januar 2, 2015

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am Freitag, 2. Januar 2015

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Kein Wunder, wenn man junge Leute dahin erzieht, dass es keine Wahrheit gibt, sondern nur Machenschaften, dass die überall verbreiten: Wahrheit gäbe es nicht – ihr meist hirnrissiges Rumgemache sei nicht Bullshit, sondern willkürliche Effizienz.

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Was man dabei den jungen Leuten vorenthält, ist der unmittelbare Zusammenhang zwischen Macht und Wahrheit. Wer Willkür in Wahrheit durchsetzen will, benötigt dafür die Macht der Durchsetzungskraft.

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Damit landet man über Kurz oder Lang bei einer neuen Sprachverschiebung. Danach ist dann Wahrheit nicht wahr, sondern wird zur Wahrheit in der Folge von Macht.

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Und hat nicht jemand Recht, der beim Begriff Wahrheit die Achseln zuckt? Was soll ihm die wahre Wahrheit, die Erkenntniskraft von richtig und falsch, wenn es keine Wahrheit ohne die Macht Willkür durchzusetzen gibt?

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Hier dreht sich das Problem durchaus nicht im Problemkreis. Denn wer hier mitreden will, muss das schon nach den Kriterien der wahren Schlussfolgerung tun können und kommt keineswegs durch AHDS-Ausflippen zum Zuge. Auch eine Macht-Willkür-Diskussion hat syllogistische Grunderfordernisse – wer einen richtigen Schluss nicht von einem Fehlschluss zu unterscheiden vermag, wird sehr bald anerkennen müssen, damit keinerlei Willkür durchsetzen zu können. Auch eine Falsifikation ist syllogistisch zu stützen.

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Das ist die Infamie der Marxschen Stalinisten – die sagen: Die Partei hat immer Recht – es gibt keine Wahrheit gegen die Partei. Aber sie haben die physische Macht dazu.

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Die Infamie der Volksverdummer, die sogar in staatlichen Schulen und Fachhochschulen verbreiten, es gäbe keine Wahrheit, besteht eben darin, dass die stalinistischen Machthaber sehr wohl geradezu positivistisch-naturwissenschaftlich ihre Machttechniken ausbauen, während sie die Wahrheit des Machtwissens mit dem Motto verleugnen: Es gibt keine Wahrheit.

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Nun gut – wie ist es also mit einer ernstzunehmenden Proklamation? Was bedeutet, wenn die Bundeskanzlerin Merkel in der israelischen Knesset erklärt: Erhaltung und Verteidigung Israels ist für Merkel unverbrüchlicher Bestandteil der deutschen Staatsräson?

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Zielt der Kern dieses Schwurs vor der Weltöffentlichkeit (den sie im Namen der Deutschen proklamierte) auf Israel, nach den Prinzipien von 1948: Zwei Staaten? Oder will Merkel Ausrottung und Vertreibung der einheimischen Araber durch das Massakerisrael des Netanjahu und seinen Raubrittern?

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Wie hält es Bundeskanzlerin Merkel nun mit dem geradezu existenziellen Konflikt zwischen Israel und Netanjahus „Israel schafft sich ab“?

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Gilt Merkels Schwur Netanjahu oder Israel?

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Genauer hin geschaut begegnet einem sofort wieder der willkürliche Umgang mit der Wahrheit. Merkel hat die Macht dazu, willkürlich Unfug zu behaupten:

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Deutschland – der Staatsräson Merkels folgend – liefert Israel moderne deutsche Korvetten Kriegsschiffe. Merkel erklärt die verfassungswidrige Rüstungslieferung in ein Kriegsgebiet mit der akuten Bedrohung Israels durch Hamasraketen. (Die Korvetten sollen etwa 400 Millionen kosten).

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Darauf erklärt Netanjahus Militärmaschine der Weltöffentlichkeit: Die deutsche Waffenlieferung zielt gar nicht auf das israelische Kriegsgebiet, sondern auf die Fähigkeit Israels, den Rest der Welt mit Atombomben bedrohen zu können. Mit den Korvetten könne sich Israel nicht gegen Hamasraketen verteidigen.

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Ohne hier auf rüstungstechnische Fragen hereinzufallen, scheint aber eine Wahrheit auf: Wenn sich Netanjahu und Merkel in Sachverhalten widersprechen, können nicht beide Argumente wahr sein:

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Entweder liefert man an Israel zur Verteidigung im Krieg und bricht das Verbot, KEINE Waffenlieferungen – NICHT in Kriegsgebiete. Oder man rüstet Israel deshalb zur Weltmeertüchtigkeit hin auf, weil Israel es so wünscht und – weil Deutschland die eigene Rüstungsindustrie finanzieren will.

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Gut – verkürzt auf die deutsche Wirtschaftspolitik, kann man auch U-Boote und Korvetten verschenken – keine Frage.

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Allerdings stört dabei eine Wahrheit:

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Gilt Merkels deutsche Staatsräson nun Netanjahus Kriegstreiberei oder der Erhaltung und Zukunft Israels. Wer Israel helfen will, steht im Konflikt zwischen etwa Fifty-Fifty Massaker-Staatlern á là Netanjahu und solchen Israelis, die eine konkrete Friedenspolitik im Nahen Osten wünschen.

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Wir haben konkrete Vorstellungen vor Augen, wenn wir den palästinensischen Fatah-Präsidenten Abbas sehen, wenn wir an Rabin denken und wenn wir uns an Saddat erinnern.

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Es gibt einen kultivierten Zionismus, der sich dem Wahrheitsgehalt der Weltgeschichte unter Berücksichtigung der jüdischen Geschichte verbunden sieht, der fähig ist, die Schnittmengen mit anderen Kulturtraditionen zu erkennen (soziale Wahrheiten) und damit durchaus wehrhaft, aber friedlich zu koexistieren.

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Der Kölner Stadt-Anzeiger brachte kürzlich einen Gastbeitrag des bekannten ARD-Journalisten Werner Sonne (K ST-A, v.4.November 2014 Seite 4):

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GASTBEITRAG: „Korvetten für Israel als Teil der Staatsräson. Die Bundesregierung hat ihre Bedenken gegen eine Lieferung von Kriegsschiffen fallenlassen – sehr zur Freude der deutschen Werftindustrie.

Nun also doch: Israel bekommt erneut deutsche Kriegsschiffe, und der deutsche Steuerzahler subventioniert den Deal. Lange und demonstrativ hatte sich Kanzlerin Merkel (CDU) gesträubt. Sie wollte Druck machen auf die Regierung Netanjahu, die davon ausging, dass die Deutschen wie in der Vergangenheit bei der Lieferung von U-Booten wieder wesentlichen Teil der Kosten übernehmen würde … Eine ziemlich scharfe Wendung hat Merkel da innerhalb von nur wenigen Monaten vollzogen. Wieder muss ihr Versprechen aus dem Frühjahr 2008 vor der Knesset in Jerusalem, wonach Israels Sicherheit zur deutschen Staatsräson gehört, als Rechtfertigung für die Lieferung von vier großen Korvetten an die israelische Marine herhalten.“

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Autor Werner Sonne hatte ein Buch verfasst: „Staatsräson? Wie Deutschland für Israels Sicherheit haftet“.

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Viele Abgeordnete im Bundestag, auch in der großen Koalition, sind schon jetzt schwer angefasst, weil der Steuerzahler sich erneut an dem milliardenschweren Wiederaufbau Gazas beteiligen und Schäden beheben soll, die durch Israels Bombardierungen entstanden sind.

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Jetzt geht es schon wieder um zusätzliche Millionen … Auch die Frage nach der deutschen Staatsräson mit Blick auf Israels Sicherheit stellt sich neu. Im Fall der deutschen U-Boote konnte man leicht argumentieren: Sie sind Teil der nuklearen Abschreckung.

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Dietmar Moews meint: Welche Wahrheit soll denn darin enthalten sein?

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Deutschland liefert Dolphin-U-Boote, damit Israel in allen Weltmeeren zur „nuklearen Abschreckung“ befähigt sei? Dolphin-U-Boote, das ist das Alleinstellungsmerkmal der Dolphin-U-Boote: Sie können „unsichtbar“ herumfahren und abschrecken. In den schwedischen Schären etwa?

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Kann sich Deutschland gegen israelische U-Boot-Atomangriffswaffen schützen? Was kann die Bundeswehr zur verfassungsmäßigen Landesverteidigung praktisch tun, wenn ein fremde Drohne die ersten Atomkraftwerke gesprengt hat? Was kann sie?

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Ich kann es sagen: der Staatsfunk propagiert den neuen Schwejk. Er heißt nicht mehr der „brave Soldat Schwejk“, sondern er heißt neu übersetzt „der gute Soldat Schwejk“. Das finden jetzt Hubert Winkels oder Denis Scheck witzig – vermutlich, weil man Gut und Böse ohnehin nicht verifizieren kann. Es sei denn, man hätte die Macht dazu. Welche traurige Literaturochsen beim Deutschlandfunk! – mit diesen Schwejk-Vorlesungen im DLF.

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Kommentarspalte? – ist das jugendfrei

September 19, 2014

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am Freitag, 19. September 2014

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DIETMAR MOEWS in Bomarzo

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Der wirklich bedeutende Soldat Schwejk hat, wusste er sich gar nicht mehr zu helfen, erklärt: Ich hab‘ mir wollt machen einen Spaß.

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Wer wollte dagegen etwas haben?

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Nun, Respekt Respekt.

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Wir haben heute im allgemeinen öffentlichen Begegnen so manche Despektierlichkeit im Benehmen, indem nicht Missachtung oder falsche Ansprache schief laufen, sondern wir tun oft so, als nähmen wir andere gar nicht wahr.

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Das ist sinnliche Ausformung der Hitlerschlauheit: Habe‘ ich ja gar nicht gewusst – so heißt es dann: Ach ich, tut mir leid, habe ich gar nicht gesehen.

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Für diesen häufig zu beobachtenden Vorgang trägt der normale Hitlerschlaue ein Unit am Körper, einen Internetz-Anschluss, I-Phone, Smart-Uhr, was sonst noch Alles.

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Man liest gerade eine E-Mail. Man liest gerade eine SMS. Man hat gerade versucht Irgendwas zu googeln. Mailboxabhören. Anrufversuche – eben – wie Dittsche sagen würde, das ganze Programm. Und deshalb sieht man andere Leute nicht.

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Man re-spektiert andere anwesende Leute nicht, nimmt nicht Kontakt auf und ist nicht ansprechbar und schaut sie gar nicht  erst an.

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So war das mit der als tragbare Kleinsttoilette gedachte Zusatz-Feature gedachten Kleinstcomputer-Armbanduhr. Die Kopfhörer werden zur „Tarnkappe“.

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Denn respektieren – also auf etwas Metaphysisches wie sozialer Rang, Eminenz, Expertise, virtuoses Können u. v. a. gesellschaftlich erstrangige Eigenschaften, die im Moment nicht zur Sache tun, die aber dennoch in jeder Kommunikation respektiert werden müssen, nicht zu achten oder davon gar keine Ahnung haben, macht den Menschen zur dummen Amöbe aber nicht zu einem Mitspieler im sozio-kulturellen Miteinander.

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So erhielt ich heute den tröstenden Kommentar, der nicht das Titelthema der Sexualjuristik und Rechtspolitik respektierte, aber dennoch zur Sache gehört:

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Haare dran – jugendfrei und Kunst statt Strafrecht

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LICHTGESCHWINDIGKEITS-Ehrengast Thomas Wipf aus Berlin schrieb:

Kommentar am 19. September 2014: Und dann war da noch die Tankstellen App, wo der Verbraucher zu seinem Vorteil sehen soll, wo es am billigsten ist mit dem Tanken. Jetzt kam heraus (Quelle Deutschlandfunk), dass der vermeintliche Vorteil zum Nachteil wurde, weil auch die Tankstellenbetreiber/Öl-Konzerne die Daten der Nutzer nutzten, um sie besser auszurechnen und die Preise da hoch zu setzen, wo sich hohe Nachfrage einstellt. Der vermeintliche Vorteil (Gesetzgeber hat die Betreiber verpflichtet die Preise in Echtzeit zu melden), wird durch die Telematen zum Nachteil. Ein weiterer klarer Beweis für das, was Sie hier sagen.

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Bildschirmfoto vom 2014-09-07 22:16:22

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Dietmar Moews meint: Ich sehe die Leute mit dem Smart-Feature-Klo, wie sie vor der Kneipe ein kleines Eckstehgrüppchen bilden. Eine Ecke, die Raucher, die draußen rauchen müssen. Etwas weiter im Schatten alle die, die sich den Arm übers Handgelenk hinten oder vorne in die Hose stecken, je nach dem wie tief, erkennt man, ob Mann, ob Frau, ob „groß“ oder „klein“.

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Respektvoll geht man in gewissem Abstand vorbei. Es soll aber auch Stalker geben – als Feature: STALK-APP.

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In den KZs soll es auch „Donnerbalken“ gegeben haben, auf denen mehrere Kunden gleichzeitig ihr Geschäft machen konnten. Herta Müller beschreibt, dass hinter den Klos teils Treffpunkte für dringendere Fälle des ineinander Eindringens entstanden waren, wo manche auch nur mal ein Schlafpäuschen abhielten. Das gab es aus Liebe, oder aus Trieb für Entgeltung.

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Staat beseitigt ZEITGENÖSSISCHE KÜNSTLER durch OKF

Juli 28, 2014

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am Montag, 28. Juli 2014

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Wollte man eine Katze umbringen, müsste man sie in einer Tür einklemmen, denn Katzen haben ein zähes Leben (SCHWEJK). Entschuldigen Sie, Herr Fihrer, dass ich mich etwas lustig mache, dann wird’s etwas leichter ums Herz.

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Was der Leiter im Haus der Kunst, München, meinte, nachdem ihm die Süddeutsche Zeitung entgegen gehalten hatte (Samstag, 26. Juli 2014, S. 38): „… die relativ bedeutungslosen Künstlerverbände“: „Ein Teil der Situation ist aber auch, dass die vier Säulen, auf die sich das Haus finanziell stützt, wackeln. Die Schörghuber-Stiftung hat sich mit 500 000 Euro jährlicher Unterstützung zurückgezogen. In der Gesellschaft der Freunde herrschen chaotische Zustände. Einzig der Freistaat und die relativ bedeutungslosen Künstlerverbände bleiben noch“ (Evelyn Vogel und Christoph Wiedemann)

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DIETMAR MOEWS "Et in Argentina ego" Öl auf Leinwand

DIETMAR MOEWS
„Et in Argentina ego“
Öl auf Leinwand

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Man braucht hier zum Verständnis erstmal kein weiteres Wissen, und muss jene Staatsschranze, Okwui Enweszor, nicht persönlich kennen. Man kann der von Enweszor unwidersprochenen Aussage: „relativ bedeutungslos“ ins nüchterne Auge zu blicken:

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Der deutsche Staat hat die gesamte Lage der Künstler, über die Definition „Kunstfreiheit gemäß § 5 GG“ in die relative Bedeutungslosigkeit, ins Abseits und an den Tropf, organisiert. Die organisierte Kunstförderung OKF lässt sich neben allen Verfahrensumständen der rechtlich-föderalistischen Kunstorganisiation verkürzt auf über 90 % Staatsabhängigkeit und die restlichen Prozent Selbstausbeutung begreifen. (Quelle: IFO-Institut „Volkswirtschaftliche Bedeutung von Kunst und Kultur“; Dietmar Moews „Verirrte Kunstorganisation“, Universitäts-Diss. 2000 / 2005)

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DIETMAR MOEWS DMW 241.41.79, 215 cm / 365 cm, KUBUS Hannover 1980 Künstlergruppe  Neue Sinnlichkeit

DIETMAR MOEWS DMW 241.41.79, 215 cm / 365 cm,
KUBUS Hannover 1980
Künstlergruppe
Neue Sinnlichkeit

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Dietmar Moews meint: Der deutsche Föderalstaat hat das Gemeinwesen zum föderalen Verbändestaat durchorganisiert. Auch Kunst und Kultur ist in einem absurden Deutschen Kulturrat zusammengefasst, darin Deutscher Kunstrat, Deutscher Musikrat usw. Der deutsche Kunstrat vertritt Künstler als Prototyp-Produzenten, zusammen mit Kulturindustrie-Konsumenten und allen kommerziellen Interessenten, Galeristenverband usw. Egal bei welchem künstlerpolitischen Unterfangen im Deutschen Kunstrat sind immer die Produzenten-Künstler gegen die große Mehrheit all der Interessent, die an und durch die Künstler verdienen wollen.

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Dieser Verrat der OKF wird in offizialen Verlautbarungen und in den Parlamenten stets als Legitimationspolster missbraucht: „Wir haben uns mit dem Deutschen Kulturrat abgestimmt, wir haben eine Enquete, wir haben eine Anhörung usw. Zitiert werden dann immer die Stimmen der kulturindustriellen Mehrheit, niemals die Bedürfnisse des einzelnen Berufskünstler.

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Schließlich gibt man der staatlich organisierten Not noch den Rest, indem einzelne Hofschranzen als Beweis der staatlichen Künstlerförderung vorgezeigt werden (natürlich Staatsdiener oder gar Künstler-Beamte).Ist es nicht schön für alle Beamten, dass der Staat sie als „Fürst“ bezeichnet – „Künstlerfürst“.

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Bedingung, die der Staat dem Künstlerfürst stellt ist, dass er sich marginal bürokratistisch und im Abseits aufhält und keine ernsthafte kunstpolitische Dissidenz vertritt.

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DIETMAR MOEWS "Cien Australes" Öl auf Leinwand

DIETMAR MOEWS
„Cien Australes“
Öl auf Leinwand

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