FRANKFURTER BUCHMESSE 2016 – Kulturindustrie mit David Hockney und iPad

Oktober 19, 2016
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Vom Donnerstag, 20. Oktober 2016

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Heute hat die diesjährige Frankfurter Buchmesse begonnen.

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Das Buch- und Verlagswesen, die gesamte gesetzlich gesteuerte Publizistik wie auch Geisteswissenschaft und die konkrete politische Führung stehen unter den marktwirtschaftlichen Steuerungskriterien des Kaufvertrags und des Rechtsstaats sowie den immensen staatlichen Interventionen.

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Gibt es „Graue Literatur“, gibt es „Samisdad“?

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Doch Geist und Inspiration, Aufladung und Anschlusshöhe in der lebendigen Gesellschaft lassen sich nicht beliebig führen. Daher die Friktionen bzw. Konflikte zwischen empirischen sozialen Geistesbewegungen und Herrschaftsansprüchen der Mächtigen als schwererziehbares Geistesspiel..

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So ist auch die alljährliche Frankfurter Buchmesse ein Markt der Redundanz und Behäbigkeit, des bräsigen Massenkonsums und – aber auch immer – der kleinen MAVERICKS, sofern sie es bis nach Frankfurt schaffen, einen Messeauftritt zu verwirklichen.

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EINS: Ich möchte mit dem Mammutprojekt des TASCHEN-VERLAGES, „A BIGGER BOOK“ des californisch-britischen Pop-Art-Malers David Hockney einerseits auf ein interessantes Qualitätsprodukt des KAPITALISTISCHEN REALISMUS (Kulturindustrie) hinweisen.
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David Hockney, geboren 1937 in England, der handwerklich und geschmäcklerisch geniale Bildermacher, Maler und Zeichner, Photograf und Grafiker, der POP-Art der 1960er Jahre, der Kunstgeschichtler und Bilder-Historiker der Malkunst und Malschulen bis zu den neuesten iPad-“Brusher“-Techniken, hat nun also mit dem Benedikt Taschen-Verlag einen BILDBAND hergestellt, der fünfzig mal siebzig Zentimeter misst, ist fünfhundert Seiten stark. Faltet man eine der dreizehn Ausklappseiten ganz auf, hat er eine Spannweite von zwei Metern – Buchgewicht 35 Kilogramm, samt eigenem Buchtisch:

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A BIGGER BOOK“ soll als limitierte Sammler-Edition für 4.000 Euro + Computer-Grafik und in einer handsignierten Variante für 2.000 Euro von Interessenten gekauft werden – kurz, wer das anschafft muss seine Meublierung verändern.

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Und als Zucker für die Affen: David Hockney soll angeblich persönlich auf dem TASCHEN-Stand anzutreffen sein.

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ZWEI: Ich möchte meinen Freund Hartmut Andryczuk vorstellen, der sein Künstlerleben mit lesen, schreiben, zeichnen, basteln und bücherbasteln zubringt, dabei selbst solipsistische Begeisterung auslebt und auch andere Solipsisten mitträgt, in dem er einfach da ist. Andryczuk sitzt in FRIEDENAU, Westberlin, stammt aus dem Hannoverschen Barsinghausen am Deister und hat eine unverfälschte Fähigkeit, menschliche Qualität zu erkennen. Das basiert auf einer Bewusstseinslage, die zwischen Ignoranz, Toleranz und klarem Geschmack und Entschiedenheit schwebt, weil es die WÜRDE hat, die nämlich bei jedem ICH-Sager unterschiedlich ist, außerdem unkonstant. Alle, die nicht ICH-sagen oder deren ICH-sagen Angeberei ist, bewegen HARTMUT ANDRYCZUK und sein Kunstschaffen wie sein Bücherbasteln und seine Verlagsarbeit nicht sehr. Er hat sich in Frankfurt angesagt.

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Dieser HYBRIDEN-Verlag von HARTMUT ANDRYCZUK nimmt seit vielen Jahren an der Frankfurter Buchmesse mit einer kleinen Eigenpräsentation teil, stellt dabei die NEUERSCHEINUNGEN vor und pflegt die möglichen Kontakte, die dieser alljährliche EVENT der KULTURINDUSTRIE als Side-Effekt zulassen. Manche Literatenfreundschaft lässt sich so pflegen, neuanknüpfen, ausbauen oder in andere Formate überführen:

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Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Freundinnen und Freunde,

der Hybriden-Verlag ist auf der Frankfurter Buchesse

vom 19. bis 23. Oktober vertreten.

Halle 4.1, Stand L 21

Mit dabei nat��rlich die neuen Titel des Herbstes mit: 

Fritz Sauter & Hartmut Andryczuk

Ulrich Woelk

An Paenhuysen & Ducks!

Die T��dliche Doris.

N��here Informationen und Preise k��nnen Sie dem Anhang entnehmen.

Liebe Gr����e,

Hartmut Andryczuk

Dear Sir or Madam,

Dear friends,

The Hybriden-Verlag is on the Frankfurt Book Fair

From 19 to 23 October.

Hall 4.1, Stand L 21

Including of course the new titles of the autumn with:

Fritz Sauter & Hartmut Andryczuk

Ulrich Woelk

To Paenhuysen & Ducks!

The Deadly Doris.

Further information and prices can be found in the appendix.

Best regards,

Hartmut Andryczuk

Hartmut Andryczuk
kosmonaut@alice-dsl.de
www.hybriden-verlag.de
daten-messie.blogspot.de

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Zuletzt zeige ich meinen Kauf eines neuerschienenen Titels von DROEMER KNAUR Verlag GmbH München 2016, 230 Seiten Kaufpreis 20 Euro an:

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Der Koran

Botschaft der Liebe

Botschaft des Hasses“

von Hamed Abdek-Samad, dem ägyptischen Sunniten* und Geisteswissenschaftler

laut Wikipedia: *Abdel-Samad, geboren 1972 in Ägypten, studierte Englisch und Französisch in Kairo sowie Politik in Augsburg und später Japanisch in Japan. Er arbeitete als Wissenschaftler in Erfurt und Braunschweig sowie in Japan, wo er sich für Shintoismus und Budhismus und interessierte. Sein Vater war Imam.

Abdek-Samad lehrte und forschte angeblich bis Ende 2009 am Institut für Jüdische Geschichte und Kultur der Universität München (Dissertationsthema: „Bild der Juden in ägyptischen Schulbüchern“). Die Dissertation hat er nicht abgeschlossen.

Abdel-Samad wurde angeblich 2010 als Teilnehmer der 2. Islamkonferenz vom damaligen Bundesinnenminister Thomas de Maiziére berufen. Seit November 2011 ist Abdel-Samad im Beirat der Giordano-Bruno-Stiftung. 2013 war er Redner auf der 2. Kritischen Islamkonferenz. Seit September 2015 ist er im Beirat der Raif Badawi Foundation for Freedom.

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Dietmar Moews meint: Abdel-Samads „KORAN“ wurde mir im Deutschlandfunk vorgestellt, wofür ich hier danken möchte.

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Hartmut Andryczuks HYBRIDEN-Verlag informierte mich vor wenigen Tagen per E-Mail.

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DAVID HOCKNEY, den ich noch von Hamburg aus den 1970er Jahren kenne und seitdem ausgenommen beachte, zählt zu den wenigen Malern unserer Zeit, die ich wirklich schätze und liebe.

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Am kommenden Wochenende ist die Buchmesse auch fürs allgemeine Publikum zugänglich.

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Blätter Neue Sinnlichkeit

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zu Händen Dr. Dietmar Moews

Mainzer Straße 28

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OFFENES ATELIER: Dietmar Moews, Köln 2. – 4. September 2016

September 1, 2016
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Vom FREITAG, 2. SEPTEMBER 2016

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Einladung

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Ich möchte hiermit alle KÜNSTLER in KÖLN einladen, zu kommen und das kritische ambitionierte Gespräch aufzunehmen, ohne das wir in KÖLN keine relevante Kunst und keine aktuelle Kunst-Erlebniswelt herstellen können. Denn ohne Geist ist ALLES NICHTS. Die SINNLICHKEIT ist das Pneuma des Künstlers.

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WAS MOMENTAN AN GUNST in der Kulturindustrie promotet und von der SALONPERSONNAGE der unechten Künstler den künstlerischen Fluss verstopft, muss von den echten Künstlern angegriffen und politisch geklärt werden. (Die Abzockerei der SALONPERSONNAGE hat die gesamte Kunstgeschichte ins ABSEITS gedrängt: S. Reicht).

Am kommenden Wochenende ist das Kölner Atelier von Dietmar Moews für die Öffentlichkeit geöffnet:

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Offenes Atelier Dietmar Moews
Malerei, Schriftsteller, Künstlergelehrter

02.09. – 04.09.16

Atelier
50678 Köln

Geöffnet :

Fr. 16-20 h, Sa. 14-18 h, So. 14-18 h

Link :

http://WordPress LICHTGESCHWINDIGKEIT Globus mit Vorgarten

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Dietmar Moews lädt Freunde und Bekannte, Hausnachbarn der Südstadt, nördlich „Eierplätzschen“ sowie Künstler und Kunstinteressenten zum Besuch und zur Besichtigung ein.

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Dietmar Moews stellt auch die Blätter für Kunst und Kultur NEUE SINNLICHKEIT vor, Kunstzeitschrift im 37. Jahrgang, erscheint im PANDORA-KUNST-VERLAG.

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Dr. phil. Dietmar Moews stellt auch auf Anfrage seine empirische Untersuchungen „Die Freiheit der Kunst“ sowie der „Verirrten Organisation der Kunst in der Bundesrepublik Deutschland“ (Universitäts-Dissertation) vor.

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Als besondere Attraktion ist Dipl. Ing. Dietmar Moews bereit den von ihm im Jahr 1972 und 1974-1977 realisierten Hafen von INSEL NORDERNEY vorzustellen.

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Als besondere Auswahl zeigt Dietmar Moews gezeichnete, lithografierte Portraitzeichnungen aus seinem Heiligen-Kabinett, wie

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Alphons Silbermann, Hannah Arendt, Joachim Ringelnatz, Merleau-Ponty, Isaiah Berlin, Günther Anders, Werner von Siemens, Annemarie Schimmel, Lise Meitner, Hannsferdinand Döbler, Rolf Boysen, David Hockney, Edward Snowden, Eberhard Jäger, Friedrich Nietzsche, Hans Wollschläger u. a.

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Dietmar Moews im Jagdschloss Springe bei Georg Ludwig Friedrich Laves

Juli 24, 2016

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vom Montag, 25. Juli 2016

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Mit den lithografierten Portraitzeichnungen der „Heiligen der Neuen Sinnlichkeit“ von Dietmar Moews, die anlässlich der KÖLN SÜD OFFEN 2016 ausgestellt worden sind und der Portraitzeit in Springe und Hannover, von 1977 bis 1981, kamen frühe gezeichnete Portraitköpfe von Mick Jagger, Keith Richards, Brian Jones oder Berthold Türcke und gemalte von Anke-Maria Schmidt,

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DIETMAR MOEWS „Anke-Maria im Sitzkleid“, Öl auf Leinwand, 155cm / 287cm, Öl auf Leinwand, 1978 in Springe gemalt

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DIETMAR MOEWS „Portrait Anke-Maria“, 75cm / 62cm öl auf Leinwand, 1978 in Springe gemalt

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DIETMAR MOEWS „Portrait Keith Richards“, 1965

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DIETMAR MOEWS „Portraitzeichnung Mick Jagger“,  1965

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DIETMAR MOEWS „Portraitzeichnung Brian Jones“ 1965

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DIETMAR MOEWS „Porttraitzeichnung Berthold Türcke“,  1977

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Der LAVES-Bau Jagdschloß Springe vor der späteren Erweiterung

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Der aufgestockte LAVES-Bau Jagdschloß Springe

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v. links: Berthold Türcke, Julie Ami, Anke-Maria Schmidt, Robin Schwerdtfeger, Dietmar Moews im

Jagdschloß Springe

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Ladislav Kupkopvic, Dietmar Moews, Jimi Hendrix, John Gould wieder in den Blick und begann im Jahr 2016 eine Neuaufnahme dieses Bildthemas.

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DIETMAR MOEWS „Portrait Ladislav Kupkovic“ (1936-2016) 130cm /  110cm. Öl auf Leinwand, 1978 in Hannover gemalt

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DIETMAR MOEWS „Portrait Ladislav Kupkovic“ (1936.2016), 130cm/ 110cm, Öl auf Leinwand, 1977 in Hannover gemalt

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DIETMAR MOEWS „Das Honigopfer“, 130cm /155cm, Öl  auf Leinwand, 1976 in  Springe gemalt

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Waren doch über die gesamte Lebenszeit interessante Portraits entstanden, so des Michail Gorbatschow, Uwe Johnson , David Hockney, Joachim Ringelnatz, Lise Meitner, Annemarie Schimmel, Hannah Arendt und weitere epochale Köpfe.

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DIETMAR MOEWS „Portraitzeichnung Annemarie Schimmel“

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DIETMAR MOEWS „Portraitzeichnung Hannah Arendt

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DIETMAR MOEWS „Portraitzeichnung Lise Meitner“

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DIETMAR MOEWS „Portraitzeichnung David Hockney“1998 in Dresden

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DIETMAR MOEWS „Portraitzeichnung Joachim Ringelnatz“

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So begann die große MALEREI-Ausstellung des Springer Malers Dietmar Moews im „JAGDSCHLOSS SPRINGE“, einem ursprünglich als Refugium der kaiserlichen Jagd im Auftrag von WILHELM II. vom hannoverschen Hofbaumeister Georg Ludwig Friedrich Laves* gebauten Solitär am Kleinen Deister im Springer Deistertal, mit dem großen Figurenbild „Anke-Maria im Sitzkleid und weiteren Portraits und Stillleben.

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Jagdschloss Springe, wo  die DIETMAR MOEWS-Ausstellung und das Konzert stattfand

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Dietmar Moews hatte den feinen Katalog der NDR-Ausstellung 1977 mit kleinen Texten bedacht, so „Springe inmitten Goethescher Ideallandschaft“, aber auch mit der Dietmar Moews gewidmeten Musikkomposition von Berthold Türcke im Faksimile, dieses Stück anlässlich der Ausstellung im JAGDSCHLOSS SPRINGE aufgeführt wurde; es spielten Anke-Maria Schmidt-Blockflöte, Robin Schwerdtfeger-Posaune, Julie Ami-Querflöte.

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Springe inmitten Goethe’scher Ideallandschaft

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Es gab Gelegenheit, über die Gegend, über Anlagen zu sprechen, die man nach einer solchen Übersicht viel besser zustande bringe, als wenn man nur einzeln nach zufälligen Eindrücken, an der Natur herumversuche …

Als sie eines Tages zusammen durch das Dorf gingen, bemerkten sie mißfällig, wie weil es an Ordnung und Reinlichkeit hinter jenen Dörfern zurückstehe, wo die Bewohner durch die Kostbarkeit des Raumes auf beides hingewiesen werden. Du erinnerst Dich, wie wir auf unserer Reise durch die Schweiz den Wunsch äußerten, eine ländliche sogenannte Parkanlage recht eigentlich zu verschönern, indem wir ein so gelegenes Dorf nicht nur zu Schweizer Bauart, sondern zur Schweizer Ordnung und Sauberkeit, welche die Benutzung so sehr befördern, einrichten …

Nach dieser Verabredung wurden die Bücher aufgeschlagen, worin man jedesmal den Grundriss der Gegend und ihrer landschaftlichen Ansicht in ihrem ersten rohen Naturzustande gezeichnet sah, sodann auf anderen Blättern die Veränderung vorgestellt fand, welche die Kunst daran vorgenommen, um alles das bestehende Gute zu nutzen und zu steigern. Hiervon war der Übergang zur eigenen Umgebung und zu dem, was man daran ausbilden könnte, sehr leicht.“

Diese Zitate zur Landschaft und zur Kunst aus Goethes „Wahlverwandtschaften“ weisen uns auf die organische, der Landschaft entsprechenden Lage Springes hin. Die Akzentuierung der Tallage zwischen Deister und Kleinem Deister durch die Anordnung von Kaiser- und Jägerallee an der durch die Deisterpforte bestimmten Ost-West-Achse im Großen, wie die um diese Handelsstraße gewachsene Altstadt mit Marktplatz und Brunnen im Kleinen, geben Zeugnis von einer idealen historisch gewachsenen Verquickung von Natur und Kultur. Wer einmal das würdevoll harmonische Altarbild Springes von der Eisenbahnbrücke an der Kaiserrampe aus betrachtet, wird den sittlichen Wert dieser funktionierenden Anlage erkennen und auf das Durchsetzen der menschlichen Argumente in der Gestaltung unserer heimatlichen Umwelt drängen. Er wird außerdem die traditionellen Werte erkennen und für deren sinngerechte Erhaltung eintreten. Richtig verstanden zeigen die Sätze Goethes aber auch wo Springes Bild durch Stümperhände gestört wurde, und wo deshalb sofort die Funktion nicht mehr stimmt. Die Probleme der Altstadtsanierung entstanden aus dem unsinnigen Versuch, die Stadt im Zentrum wachsen zu lassen. – Es bleibt der Appell an die zukünftigen Geldgeber, der Aufbau- und Abbruchindustrie, ihre Standpunkte immer weiterzubilden und zu verbessern. (Dietmar Moews 1975)“

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DIETMAR MOEWS „Canestra die frutta“ Kopie nach Caravaggio, Öl auf Leinwand

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DIETMAR MOEWS „Große Palette auf  Tisch“, 130cm / 110cm, Öl auf  Leinwand, 1974 in Springe gemalt

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DIETMAR MOEWS „Palette und Wasserglas mit Vorhang“, 62cm / 83cm, Öl auf  Leinwand, 1974 in Springe gemalt

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DIETMAR MOEWS „Kleine Palette“, 75cm / 62cm, Öl auf  Leinwand, 1974 in Springe gemalt

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DIETMAR MOEWS „Wasserglas mit Vorhang“, 55cm / 41cm, Öl auf  Leinwand, 1974 in Springe gemalt

 

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DIETMAR MOEWS „Wasserglas auf Fensterbank“, 55cm / 41cm, Öl auf  Leinwand, 1974 in Springe gemalt

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DIETMAR MOEWS „Wasserglas und Heimfahrtr“, 62cm / 75cm, Öl auf  Leinwand, 1974 in Springe gemalt

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DIETMAR MOEWS „Wasserglas und  Tonbehälter“, 62cm / 75cm, Öl auf  Leinwand, 1974 in Springe gemalt

 

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DIETMAR MOEWS „Selbstportrait 2“, 155cm / 185cm, Öl auf  Leinwand, 1974 in Springe gemalt

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Die Tageszeitungen berichteten über die Ausstellung und Veranstaltungen. Dietmar Moews, der vorher abgelehnt hatte im Springer Museum mit anderen von ihm nicht geschätzten Künstlern auszustellen, hatte seine Vorstellung in seiner Heimatstadt im in seinen Augen besten Haus, dem Laves-Ensemble am Ende der Kaiserallee von Springe erreicht.

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Die Neue Deister Zeitung schrieb: „Durch die Unterstützung von Oberforstdirektor Prof. Dr. Türcke konnte mit Dietmar Moews nun erstmals ein Nichtjagdmaler im Springer Jagdschloss seine Werke zeigen.“

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Unter dem Titel „Die Verquickung von Kunst und Kultur – Am Sonnabend im Jagdschloß: Bilder von Dietmar Moews und Kammermusik“ brachte die Heimatzeitung ein halbseitiges Interview mit Dietmar Moews zur Neuen Sinnlichkeit.

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Die kleine dörfliche Stadt Springe, mit etwa 4.500 Ackerbürgern hatte schon kurz nach dem Krieg über 10.000 Einwohner.

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Springe, Schulstraße 22 – ehemalige polnische Zwangsarbeiter

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Flucht, Zwangsarbeiter und Vertreibung und die Industrialisierung, die gesamte Automobilisierung, die neue Arbeitswelt und die unterentwickelte gestalterische Bildung in der Kreisstadt Springe, ließen eine Vor- und Schlafstadt der Landeshauptstadt Hannover entstehen, die inzwischen kaum noch fähig ist, eigene Gestaltungskräfte zu steuern, wenn es heißt Region und Zentralisierung der Verwaltung.

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Springe, Schulstraße 22, hundert  Meter weiter links, Schulstraße  24, lebte Dietmar Moews bis 1955

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Während man in Hannover nicht begreift, dass mit Leibniz ein Weltgenie wartet, erschlossen zu werden, so trifft ein Goethezitat auf die landschaftliche Ideallage von Springe, nach nunmehr inzwischen vierzig Jahren, vielleicht auf offenere Herzen – auf mehr Bildung und Verstand setzen ernüchterte Seelen besser nur beim Tanz.

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Die „Baracke“, 200 Meter nördlich der Schulstraße, hier wurde DIETMAR MOEWS  1961 bis 1964 Mittelschüler

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In Springe ließe sich erheblich eine schöne Umgebung fördern, in dem gezielt abgebrochen wird, die absurden vielfarbigen Dachdeckungen im Laufe der Zeit durch einheitliche rote Ziegeleindeckungen ersetzen, das Pflanzen von Kastanienbäumen und von Signalpappeln an bestimmten Schnittpunkten der Sichtachsen der Springer-Ideallandschaft. Außerdem muss für die alternde Bevölkerung ermöglicht werden, von den besiedelten zu steilen Hanglagen Springes in die rolatorfreundliche Lange Straße (die ihren alten Namen zurückbekommen sollte) in den Lebensmittelpunkt zu ziehen. Schließlich die Rückverlagerung der lokalen und kommunalen Hauptfunktionen in den Altstadtkern der Stadt. Das alte Rathaus, die Ämter, die Post, das Deutsche Haus, der Ratskeller, das Amtsgericht – Ortsrat und Parteien müssen sich mal eine konkrete Vorstellung davon machen, statt nur den zahlungsunfähigen Sündenbock zu spielen. Das jahrelange Hauptproblem der eunuchenartigen Heimat-Deister-Zeitung, die verhindert hat, dass ziviles Engagement für die Daseinsgestaltung überhaupt blühen kann, ist inzwischen durch eigenes Unvermögen erledigt. Auch in Springe gibt es inzwischen elektrischen Strom, Kabelnetzwerke und Internetzmöglichkeiten. Springer Blogger und Videoamateure können die freiwerdenden Nerven der Einwohner für lebensdienliche Kommunikationsthemen ansprechen.

Springe sollte sich mit den in Hannover archivierten Laves-Ideen und Stadtplänen einlassen. Springe könnte sich mit den kreuzenden Stadtachsen, die Laves einst für Hannover entwarf anfreunden. Hier könnte die materielle Schwäche und Armut der Springer Bewohner zu einem Glücksfall entfalten lassen.. All die tausende von Lehrern,die den Springer Schülern über Jahrzehnte die Göbel-Lügen vorerzählt hatten, sind dem Calenberger Gemeinwesen noch was schuldig. Die Schließung des Heimatmuseums, mangels sozialen Vereinslebens stellt all diesen Lehrern zusätzlich ein niederschmetterndes Zeugnis aus.

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*Georg Ludwig Friedrich Laves (* 17. Dezember 1788 in Uslar; † 30. April 1864 in Hannover) der „hannoversche Klassizist“, war ein deutscher Architekt, Stadtplaner und Bauingenieur

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Verirrte Kunstorganisation der organisierten Kunstförderung am Museum Ludwig Köln

Februar 27, 2015
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vom Freitag, 27. Februar 2015

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Verirrte Kunstorganisation und das BBK-Erlebnis – so lautet der Titel einer soziologischen Studie zur organisierten Kunstförderung von Dietmar Moews.

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Herauskommt die staatliche organisierte Besetzung der Künstlerrollen und der Kunstmittel durch eine Salonpersonnage, die nicht die Kunst fokussiert, sondern die Irreführung der Gesellschaft und der organisierten Kunst in der Kultur, durch eine Salonpersonnage, die wie Kunstsoldaten den Kunstbetrieb besetzen. Dazu verhilft eine seltsame Nichtkunst-Majorität unter dem Signet von Kunstinteresse und Kunstverständnis, Kunstqualität und Kunstpublikumsambitionen.

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Das Museum Ludwig in Köln legt gerade ein bezeichnendes Solo der verirrten Kunstorganisation in Deutschland hin. Von BBK-Erlebnis kann da nur noch als Schatten der Künstlerselbstbestimmung oder Künstlermitbestimmung sprechen.

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Das Publikum – die Konsumenten im organisierten Kunsterlebnis weren geradezu veralbert. Anlässlich der Vorstellungsveranstaltung des neuen Museum Ludwig Leiters Yilmaz Dwiezior, werden Lichtbilder gezeigt, auf denen sogenannten Installationen, die schon vor hundert Jahren so oder ähnlich stattfanden, Kleiderständer, Flaschentrockner, Lampenläden vor leeren Museumswänden – dass jeder halbwegs Kunstinteressierte mit der stakkatohaften Wiederholung des Wortes „legendär“ nur schweigend den Saal hätte verlassen können. Nicht zuletzt, nachdem zu Fragen aus dem Publikum aufgerufen worden war, die Fragen sofort abgebrochen worden sind:

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Frage: Alle vorgestellten Fotoprojektionen stammten von Veranstaltungen in Bregenz, die der neue mal gemacht hatte, mit lauter Freunden, die keiner kennt bzw. Vali Export kann wirklich nicht als Exposition der zukünftigen Ausstellungsarbeit im Kölner Museum Ludwig gemeint sein – es ist die brotlose Vergangenheit von vor 20 Jahren – Frage aus dem Publikum:

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Seit den ausgehenden 1980 Jahren hat die IT-Revolution unser aller Leben durchdringend erfasst, werden Sie in der Auswahl der Kunstproduzenten für das Kölner Museum Ludwig auch Künstler und Kunst vorstellen, die von dieser IT-Revolution zeugt?

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Aber dieser ignorante Adept der Salonperssonage, der mehrfach beteuerte, er sei als Kunsthistoriker ausgebildet und sei mit einer Arbeit über einen Bauhausarchitekten promoviert worden, zeigt einzig nur ziemlich bornierten Ehrgeiz und Frechheit, weil eine Karriere angestrebt werden soll.

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Das kann im Kölner Museum Ludwig nichts werden. Der Herr Yilmaz Dwiezior müsste ganz vorne sein, er müsste sich wirklich auskennen. Er müsste sich auch in dem ganzen Kunstbetrieb, den die Sammler Peter Ludwig in der ausgehenden Moderne bzw. Postmoderne eingerichtet hatte, auskennen.

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Der Stand der empirischen Forschung zur Verbände- und Interessengruppenorganisation im Kunst- und Kulturbereich ist bislang schwach und rückständig. Zum Zeitpunkt der Zulassung durch die Universität, 1990, zur „verirrten Kunstorganisation und zur Salonperssonage“, bestand weiterhin ein aktiver wissenschaftlicher Bezug zu Forschungsansätzen der Universität Bremen zu Fragestellungen der Verbändeorganisation, der Non-Profit-Organisation und der Intermediarität sowie im lokalpolitischen Blick, hier von Dietmar Moews: aus Sicht der Künstler.

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Die Relevanz des Themas liegt aber besonders in der weitläufig unterschätzten, anteilig großen Bedeutung des Kunst- und Kulturwesens, auch für die Volkswirtschaft und die Beschäftigung:

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Der Bundesinnenminister veröffentlichte 1989 eine vom Münchner IFO-Institut durchgeführte volkswirtschaftliche Studie (die bislang letzte, A. d. V.; HUMMEL et al. 1988, Vorwort), wonach der Saldo der Übertragungen aus dem Bereich von Kunst und Kultur an den Staat (Gebietskörperschaften und Sozialversicherung) positiv ist: 9,6 Millionen DM Ertrag im Jahr (1984). Etwa 300.000 Erwerbstätige, einschließlich vor- und nachgelagerte Bereiche, leisteten dabei einen Beitrag von 40 Milliarden DM zur Entstehung von Einkommen. Das sind 2,3% Anteil an der gesamtwirtschaftlichen Bruttowertschöpfung und 2,7% aller Sozialversicherungspflichtigen oder, als Vergleich zu Kunst und Kultur: der Wirtschaftssektor Energieversorgung (Elektrizität- und Fernwärmeversorgung) leistete 1984 39,6 Milliarden DM mit 226.000 Arbeitsplätzen (HUMMEL et al. 1988, S. 4ff)

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Also nicht nur als der kulturstaatlich beschworene „kreative Kern“, mit seinen Inventionen und dem sozio-kulturell-zivilisatorischen Integrationspotential, ist Kunst beachtlich, sondern auch volkswirtschaftlich. Und Grundwerte, wie Demokratie, Selbst- und Mitbestimmung stehen in Frage, wenn wir lesen:

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„…„Wir setzen schon durch, was wir wollen“, sagte der die Bundesmittel für kulturelle Zwecke dirigierende Ministerialdirektor des Bundesinnenministeriums (BMI) auf einer Anhörung zur Kulturförderung in Bonn …“ (Albrecht ROESELER in SÜDDEUTSCHE ZEITUNG vom 8. Juli 1991, S. 29).

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Während Massenkultur – demokratisch auf Massenbildung und Massenkonsum gestützt – hinreichend bewährt und legitimiert ist, ist hingegen Elite- oder Exklusivkultur Angelegenheit des Marktes, und hier insbesondere der privaten und durchaus staatlichen Nachfrager und Konsumenten. Auch ist staatliche Kunstindienstname zweifellos rechtens.

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Doch werden faschistische Einstellungen der undemokratischen Bevormundung in der OKF (Organisierte Kunst Förderung) praktiziert und – das ist noch nicht so alt – auch frech vom Podium der staatlich allokatierten Salonpersonnage herab proklamiert: Führung ohne Fühlung.

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Und wie man der Hannoverschen Allgemeinen zum 50sten Jubiläum des BBK in Niedersachsen (Bund Bildender Künstler) entnehmen muss: „… wird man der Doppelrolle als Berufs- und als Ausstellungsverband wohl nicht immer optimal gerecht … Das Dilemma ist offensichtlich: über 400 Einzelausstellungen niedersächsischer Künstler führen … ein deutliches Qualitätsgefälle vor Augen./ Folgerichtig hat man für die aktuelle BBK- Ausstellung „Kunstforum Nord 9“ in der Eisfabrik Hannover einen Kurator beauftragt. Ulrich Krempel, Direktor des Sprengel Museums, wählte elf Künstler aus Bremen, Hamburg, Hannover und Schwerin aus, deren Arbeit das Menschenbild im Zeitalter von Internet und Cyberspace auch formal angemessen befragt.

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Immerhin läuft das Ereignis unter dem Titel „Medienkunstausstellung“. Wie bereits kaum nachzuvollziehen ist, warum Künstlerinnen und Künstler in der Produzentenrolle – die wegen Namenlosigkeit keinesfalls in den Genuss von Sponsoring-Mitteln gelangen können – für die Musikgruppe Rolling Stones oder für den Kunstverein, der immer alle mögliche Welt-Kunst nach Qualitäts- Maßgabe der Salonpersonnage ausstellt, gegen Bundesfinanzminister Waigel demonstrierten, damit die Besteuerung des Kunst-Sponsorings gesenkt werden solle; ist ebenso unverständlich der Schritt der Künstlervereinigung BBK- Niedersachsen, nicht ihre eigenen Produzenten und Mitglieder in dieser Jubiläums-Ausstellungs auszustellen, sondern es nunmehr einem sogenannten Kurator zu überlassen, zu bestimmen, was der BBK für hochqualitative Kunst hervorzubringen hätte –Zusammenfassung Stichwort der Qualität hier: „Menschenbild im Zeitalter von …“ wunderbar festzustellen, dass unter dieser Überschrift aber auch jede andere zur Kunst erklärte Tatsache ebenfalls ihre Berechtigung hätte. Es blinkt also die Reflexion auf die Nichtorganisierten auf. So sieht es also mit dem Kritikpotential des BBK, seiner aktiven Mitgliedermehrheit und dem sogenannten Anti-Faschismus aus. Damit kommt diese Studie zum Schluss:

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Gras, wachsen lassen, aber wie? Rahmenbedingungen, wie die vom Grundgesetz kommenden Freiheit, Demokratie, Selbstbestimmung haben für den Kunstprozess nur Sinn als Strukturen der Kultur, aber keinesfalls auch als Funktion in Form von egal was.

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Gerade diese Grundwerte sollen ja Spielräume eröffnen und offen halten, hingegen nicht sollen sie exklusive Vormächte stützen, etwa für irgendeine von beliebigen Interessenten zu solcher erklärten und im Cliqueneigennutz bewirtschafteten Exklusiv-Kunst oder Pseudo-Kunst.

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Émile Durkheim, verdienter Geisteswissenschaftler unserer Vorzeit, wies darauf hin, dass wir am Problem des gesellschaftlichen Zusammenhalts interessiert sein müssten. Durkheim schritt von einer morphologischen Betrachtung gesellschaftlicher Strukturen zur Untersuchung der von diesen Strukturen getragenen Formen des kollektiven Bewusstseins und seiner Stabilisierung. Das heißt ganz eindeutig, die geistige, sinnliche und so weiter Soziabilität von Werken und Zusammenhängen beziehen ihre Qualität von der funktionalen Gültigkeit und Menschennähe und keinesfalls beliebig umgekehrt.

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Hier liegen die sehr wohl abzuklärenden Maßstäbe einer Gesellschaft, die sich als Kulturstaat definieren möchte, in der Aneignung von den Möglichkeiten und Entwicklungspotentialen von Veränderungen, Tradition und Abhängigkeiten.

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Dass das Prinzip des Salons in seiner integrativen Funktion einen anderen gesellschaftlichen Platz einnimmt als das künstlerische Experiment, wäre das Eine. Die Variante ist nunmehr, dass die Salonkunst nicht mehr auf den Salonkünstler angewiesen ist, der die Salonkunst professionell macht. Das ist das Neue.

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Bei der Kunst, deren Qualitäts- und Auswahlbestimmung den unnachempfindbaren Willkürlichkeiten einer Salonpersonnage zugefallen ist bzw. im Rahmen der Neuen Kulturpolitik von Nichtkünstlern angeeignet worden ist (vor dem geistigen Hintergrund einer sogenannten „kritischen Theorie“ adornoscher Prägung, sprich: Personalpolitik) und den Künstlerinnen und Künstlern enteignet worden ist, heißt: Die heutige Salonkunst ist von den Künstlern erfolgreich abgekoppelt worden. Die Budgets für Kunst und Kultur speisen nun die Finanzquellen für die Salonpersonnage, die sich überwiegend aus parteipolitisch orientierten Multifunktionären, Artmen, unechten Künstlern u. ä. rekrutiert.

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Die Salonpersonnage wird an staatlichen Schulen dafür ausgebildet, den Künstlern ihre sozio-politische, sozio-kulturelle und politisch- soziale Rolle quasi arbeitsteilend abzunehmen, allerdings auf diesem Wege die Salonkunst selbst qualitativ zu bestimmen und nun auch noch selbst herzustellen. Es erklärt, wie in unserem Fall möglich wurde, was geschah. Der über sein eigenes Scheitern nachdenkende BBK-Vorstand kann seinen persönlichen Wert dadurch erhöhen, dass die BBK-Mittel in die Hände der Salonpersonnage gegeben werden. Denn diese – z. B.solche Museumsdirektoren – sorgt dafür, dass der BBK in der veröffentlichten Meinung aufgewertet wird und mit ihm der ehrenamtliche und der hauptamtliche BBK-Funktionär. (Die Feuilletons der überwiegend einseitig parteipolitisch SPD-gebundenen Kaufzeitungen bewirtschaften diese Bedingungen ebenfalls schon durch ihre Personal-Politik).

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Der Parteienstaat, der den Kunstprozess derart ins Abseits gestellt hat, reagiert mit einer konzertierten Aktion (siehe EXPO 2000): CDU/CSU Hoch/Exklusivkultur, SPD und Spektrum die Posten bei Staat und Intermediären, der Rest ist Nische sowie Pop.

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Die Selbstbestimmung der Kunstproduzenten beginnt dagegen täglich mit dem Aufklärungscharakter des Selberdenkens, des Lernens und des pathologischen Lernens. So lange sich aus Sicht der Künstlerinnen und Künstler nichts bessert, kann es sich bei diesen sozio-politischen Selbsterkenntnissen nur um pathologisches Lernen bei zu schwacher Transparenz des Geschehens handeln.

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Zwar ist die Dialektik der Aufklärung eine lustige Idee – ähnlich wie Adornos musenmathematische Musikkompositionen -, doch muss Aufklärungspotential jeglichem sozialen Geschehen so oder so konstatiert werden. Ein anderes Ding sind Wachheit, politisches Vermögen und der Zeitfaktor.

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Bis die Kunstorganisation eine funktionale Sehnsucht bei den Klienten zeitigt oder so lange die demokratische Verfassung es noch zulässt, wird man Gras wachsen lassen müssen, auch zu den Fragen, ob die Demokratie überhaupt Transparenz- und Demokratieforderungen angängiger Art verträgt? Was bedeutet die Aussage des NMWK1 zur Gründung der Bundesakademie wirklich: „… Ich will keinen Tag der offenen Tür und nicht einen linken Verein aus der Taufe heben.“ ?

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Statt um weitere BBK-Erlebnisse geht es uns um gemeinsames Wissen, was heißt, einen Staat hervorzubringen, der politische Freiheit verwirklicht. Als politische ist es ja eine Frage nach dem Möglichen, nicht nach dem Gewünschten. Wenn es die demokratischen, sozio-politischen Ressourcen als gesellschaftliche Abhängigkeiten im Kunstprozess nicht zulassen, wird die Ferne der Fernfuchtelei weiter wie bisher technisch herangeholt, hingegen die sinnliche Nähe wird von der Salonpersonnage wie bisher – als verdeckte Machtpraktik – von den Menschen ferngehalten. Wegen der großen Basisdistanz, der geringen Soziabilität und der ästhetischen Unverbindlichkeit, fühlt sich die große Mehrheit der Menschen nicht von der Gegenwartskunst (Picasso ist vergangenes Jahrhundert und also kein Beispiel für einen lebenden Zeitgenossen im angängigen Kunstbetrieb) angesprochen.

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Die große Mehrheit der Menschen wendet sich deshalb von dieser Salon-Kunst und von dieser Demokratie, die diese Kunst für demokratisch erklärt, ab und dem Erleichterungsbetrieb von Sozio-Kultur und schönen Ausstellungsevents in der Freizeit zu. Wohlverständlich und – Recht haben sie. Immerhin steht dafür heute ein großer Reichtum überlieferter Transport-Kunst aller Zeiten gleichzeitig zum mobilen Verbrauch oder sagen wir, zur nicht zweifelsfreien Benutzung.

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Die Gültigkeit von menschlichen Strukturen der Kultur ist aber – wollte man ratsamerweise Durkheim folgen – für den Machterhaltungsstaat, der auch ein Problemlösungsstaat sein muss, nicht beliebig verfügbar.

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Eine solche äußerlich empirische Behandlung des Untersuchungsgegenstands , über eine sozialpsychologische Diskussion des erfassten Materials hinaus bedeutet:

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Wesentliche erfasste Symbole weisen auf das handlungsmotivierte soziale Individuum als Ursprung der soziologischen Tatsachen hin. Außerdem verhallten sich im Untersuchungsfall die ausgeprägten narzistischen Künstlerinnen- und Künstlertypen in den mediatisierten Rollen und Funktionen, wenn sie notwendig/freiwillig in die BBK-Mitgliedsrolle geschlüpft waren, mit wenigen Ausnahmen elend, dürftig und würdelos, selten aber witzig und froh.

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Der festgestellte funktionale – freiwillige oder notwendige – Würdeverzicht im intermediären Kunst-Förderungs-System (IKFS) symbolisiert die Mediatisierung im BBK-Erlebnis zusätzlich, weist auf den Raum des grundrechtlichen Humanitätsgebotes und die an den untersuchten Prozessen Beteiligten auch auf sich selbst zurück.

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Zur Disposition stehen Ideen zur demokratischen Selbstbestimmung, nach denen wir unsere normativen Orientierungen tatkräftig aus uns selber schöpfen müssen, im Widerstand und Kontrast zu unseren eigenen teils verhängnisvollen Traditionen politischer Kultur.

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Damit – „aus uns selber“ – landen wir, induktiv aufgefasst, bei den Menschen, bei unserem Menschenbild und der wichtigen der vier kantschen Fragen:

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Wie ist der Mensch?“

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Nicht nur für den Kunstprozess, sondern für die Organisation überhaupt, werden hier abschließend zwei Anregungen zum Menschenbild zitiert, die zur „lebensnotwendigen Ideologie des guten Willens“, bei der Kritik und Planung von menschlicher Organisation denkwürdig scheinen:

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Es ist Isaiah Berlins allgemeiner Menschheits-Leitsatz, der mit R. G. Collingwoood – „Out of the crooked timber of humanity no straight thing was ever made“ – Immanuel Kant zitiert, der auf die Bibel bezogen schrieb: „Aus so krummem Holze, als woraus der Mensch gemacht ist, kann nichts ganz Gerades gezimmert werden.“

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Und es ist Hannah Arendts Vorschlag aus „Vita Aktiva“, die uns auf den einzelnen Menschen und eine dezentrale Lebenswelt weist: wir sollten nach all den Forschungen der Rationalität doch auch mal die menschliche Irrationalität in den sozialwissenschaftlichen, anthropologischen Blick nehmen, die Unschärfen der Individuationsbegrenzung und die menschliche Inkonstanz in Deutschland aus Sicht der Künstler.

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Dietmar Moews meint: Die peinlich eitele Selbstvorstellung des neuen Museum Ludwig Leiters in Köln, Yilmaz Dwiezior, lässt jeden Künstler oder gar Künstlergelehrten erschaudern – derart vulgäre Oberflächlichkeit lässt sich auch nicht unter „Arte Povera“ oder „Folklore“ aushalten. Denn es geht einfach viel zu viel, eigentlich Alles, verloren.

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Totensonntag mit EUAN UGLOW unter Lebenden

November 23, 2014

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am Sonntag, 23. November 2014

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Heute kann über einen Museumsbesuch in Münster erzählt werden, mit dem eine bedachtsame Totensonntagbenutzung zum Zuge kam.

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Totensonntag, der in den Kalender der Allgemeinheit eingetragene Toten-Gedenktag, hat in der Brauchtumsveränderung, vom Familiengrab zur Ascheverstreuung oder zum anonymen Urnenfriedhof im Wald, doch für jeden Menschen eine persönliche Evidenz.

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Aus der individuellen sozialen Lage heraus ergeben sich soziale Begebenheiten, dass andere über Tote und den Tod sprechen möchten oder dass man selbst was über demnächst Sterbende, bereits Gestorbene oder über den Tod reden möchte oder überhaupt mit irgendwem über irgendetwas reden möchte – wenn Sonntag ist.

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Zwischen „keine Zeit für Sowas“ und „keiner hat Lust zu Reden“ oder eigenen esoterischen Farben und Stimmungen, wenn es um Leben und Tod geht, finden dann Totengedenken, Verlustbeklagung, Angstbeschwörungen wie auch Verbrüderungen und Verschwesterungen unter Lebenden: „So jung kommt man nie mehr zusammen“ zum Anklang.

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Manchmal ist es mehr als nur die anwachsende Streichliste, der im vergangenen Jahr verlorenen Zeugen des eigenen Lebens.

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Oft sind es auch diejenigen zwar längst nicht Gestorbenen, aber in geschwächter sozialer Lebensweise immer mehr schwindenden. Man hört weniger. Die Balance der Verhaltensökonomie wird auf unbeweglichere, sicherere Weisen gestellt, während früher Leichteres umherflog oder in kindlicher Leichtigkeit die für Momente völlige Todesferne ausdrückte.

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Ich habe heute das neueröffnete Kunstmuseum LWL in Münster, die Malerei-Ausstellung „Das nackte Leben“ und den Dom besichtigt.

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EUAN UGLOW Akt im Liegestuhl Öl auf Leinwand

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Das Landesmuseum Westfalen-Lippe für Kunst und Kultur („LWL“) umfasst Kunstgegenstände vom frühen Mittelalter bis heute. Man kann in dieser Sammlung alle wichtigen Kunststile mit hervorragenden Einzelwerken kennenlernen. Dazu kommt der traditionell mit dem LWL verbundene Kunstverein, der die aktuelle Ausstellung und Publikumsprogramme organisiert. Träger sind Land NRW und die Stadt Münster sowie die Bürger privat.

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Den Museums-Neubau hat der Berliner Architekt Volker Staab entworfen. Der Entwurf Staabs legt zusätzliches Gewicht darauf, dass sich der Neubau in die vorhandene kleinteilige Bebauung einfügt. Durch einen neuen Vorhof am Domplatz, durch innere Lichthöfe und ein großzügiges Foyer soll das Erdgeschoss des Museums in die innerstädtische Wegführung einbezogen werden. Auch optisch will sich der Neubau mit seiner Sandsteinfassade bzw. hellen Kunststeinwände am baulichen Umfeld orientieren.

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Das auf geschmackvolle Reize abgestimmte Raumordnungskonzept der Umgebung des Münsteraner Doppel-Chor-Doms (mit dem Denkmal des Graf August Clemens Kardinal von Galen) und einem sensationellen Glockengeläut, steigert mein Lebensgefühl. Der momentan hellfarbene alte frühromanische Dombau geht auf die christliche Frühzeit des Constantin zurück.

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Der Museumsneubau ist hervorragend einplaziert im bestehenden Raumensemble. Aber es hat Herr Architekt Staab einen Baukörper gegliedert, der mit völlig klaren Fluchten, hellen einfarbigen Kunststein-Sichtbetonwänden, funktionierende Portaleingänge an mehreren Seiten, freundlich empfängt – dazu ein reichliches, gut gekleidetes Münsteraner Publikum.

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Durchsichtigkeit aus allen möglichen Ein- und Ausblicken zu den weitest barrierefreien gewidmeten Räumen, vom Foyer,Treppenaufgänge, Bibliothek, Museumsshop, hervorragende Caférestaurant mit einer wunderbaren Auswahl an Spitzen-Sahnetorten, frisch, meisterlich und eigenartig (Maracuja mit Pfefferminz-Sahne – sehr besonders die doppelwandige Jena’er Glastasse), Funktionsräume, Garderoben, Toiletten, in die variablen Ausstellungsräumen:

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Ab der Eröffnung, ab 8. November 2014, der neuen Ausstellung von Bildern gegenständlicher Malerei aus London, seit etwa 1930, noch aktive Maler und längst tote: „Das nackte Leben“

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Die internationale Gruppenschau (bis 22.2.15) eröffnet das Ausstellungsprogramm und weiht die knapp 1.000 Quadratmeter großen Sonderausstellungsräume im Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) ein.

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Diese erste große Kunstausstellung widmet sich der gegenständlichen Malerei in London mit Arbeiten von Francis Bacon, Lucian Freud, Frank Auerbach, Leon Kossoff, David Hockney, Richard Hamilton, Euan Uglow und anderen. Zu sehen sind rund 120 Arbeiten von 16 Künstlern, die zu den Meistern der figurativen Malerei des 20. Jahrhunderts gehören. „Wir freuen uns, dass wir Leihgaben aus den USA, Frankreich, Großbritannien, Spanien, Italien, den Niederlanden und aus Deutschland in unser neues Museum holen konnten“, sagte LWL-Direktor Matthias Löb am Mittwoch.

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Die Ausstellung wird das internationale Profil des Hauses schärfen und es unter den wichtigsten deutschen Kunstmuseen positionieren.“

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Dietmar Moews meint: Liebe Leserinnen und lieber Leser hier, meine Empfehlung zum Totensonntag:

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Gehen sie in eine interessante Kunstausstellung – interessant, wo es für Sie etwas zu sehen gibt, das Sie sehenswert finden.

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Für mich waren es in Münster – zum Beispiel im Vergleich zu Bonner Kunsthalle und der dortigen läppischen Restaurant-Café-Peinlichkeit – das wunderbare, barrierefreie neue Kunstmuseum LWL, mit perfekter Beleuchtung, dezenten, manchmal in den Ausstellungs-Sälen etwas willkürlichen Wandtönungen (tiefrot vor überlebensgroßen gothischen Sakralfigur-Skulpturen auf kippligen, viel zu schlanken Rundsockeln und aber wunderbaren Terrazzo- und dunklen Holzböden, in den Treppen-Kunststeinwandungen eingehöhlte Handläufe –

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mehrere großformatige Meistermalereien aus der großen 1960er und 1970er Popzeit von David Hockney (geb.1939) – sein bestes Gemälde (in Ewigkeit für diesen Maler) mit dem Vermeer-Fenster-Anschnitt genialer Lichtfärbung (dann sehen auch Idioten, die Qualität im Vergleich zu dem Schwulen auf der grünen Liege, wo er sich nicht annähernd so viel Mühe gegeben hat) und sowie

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von dem mir bis dahin nicht geläufigen hervorragenden Malers Euan Uglow* (1932-2000), NEUENTDECKUNG in Deutschland, mit Nähe zu Karl Hofer und Richard Diebenkorn – siehe ganz unten und Abbildung auf der Einladung und den Eintrittskarten

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sowie dem im hohen Alter noch zu einer ganz beachtlichen (Willi-Sitte-) Farbfleischlichkeit und meist etwas peinlich gefriemelten Akten gekommenen Lucian Freud,

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dem von mir stets farblich als plump empfundenen Francis Bacon,

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dem in der 1960ger Popart-Malerei führenden R.B. Kitaj oder mit Alan Jones als lokalfarbigem Briefmarken-Designer

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sowie einigen Kunstgewerblern, die an die Neue Sachlichkeit erinnern und an Hausfrauenkunst des Giso Westing in Braunschweig.

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12 Euro Tageskarte.1 Euro Garderobe, 6 Euro Torte und Capuccino.

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*EUAN UGLOW (1932-2000): Die Schau ist in sechs thematische Räume gegliedert, die zum Beispiel dem Umgang der Künstler mit dem Material, ihrer Auseinandersetzung mit klassischen Gattungen und ihrer Arbeitsweise gewidmet sind.

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Hier sieht man in einer Vitrine einige der Fotos, nach denen Bacon malte, manchmal riss er alles Überflüssige ab, so dass nur eine Figur blieb. Hier sieht man Skizzen und Zeichnungen von Auerbach und Kossoff. Und zu Euan Uglows Bild „Flour Man“ ist das Modell ausgestellt, eine Plastik-Werbefigur von 1964.

Uglow liefert auch mit „The Diagonal“ (1971-77) das Plakatmotiv der Ausstellung. Man sieht eine nackte Frau auf einem Klappstuhl. Sie hat erkennbar die Muskeln angespannt, der Körper berührt den Stuhl nur an zwei Stellen. Das sieht ästhetisch aus – aber der Künstler wollte, wie der Bildtitel schon sagt, vor allem eine ungewöhnliche Diagonale darstellen. Wenn man genau hinsieht, findet man im Bild Punkte und Hilfslinien, die den konstruktivistischen Charakter des Werks betonen. „Es hätte auch ein Brett sein können“, sagte Uglow. Aber ein Mädchen sei interessanter. Und diese irgendwie sehr britisch ironische Doppeldeutigkeit zeigt eine andere Facette des „nackten Lebens“.

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He was a figurative painter of what has been called the School of London, and his reputation was built on hard-won images, on relentless looking and describing. His art was founded on empirical measurements, on constant revisions, on a technique that was anything but flashy. His paintings bore the imprint of his repeated returns to the minutiae of observation.

Almost 50 paintings, spanning a half-century, the earliest dated 1949, the last left unfinished in the artist’s studio at his death, are now at the Abbot Hall Art Gallery in Kendal. It is a fascinating show, of an artist who seems more peculiar as time goes by. Uglow was a student at the Slade of William Coldstream, whose own life paintings had about them a chilling air of self-denial, and Uglow went on to develop Coldstream’s approach through his own years of teaching in the same art-college life room. To me, it always smelled like a death room; every year a new crop of belated Euston Road painters would emerge from it, their pallid painted figures nicked with little registration points and tiny painted crosses, like so many torture victims, done-over in shades of umber and grey.

A style like any other, this was and is a look masquerading as a moral quest. About it all hangs an air of futility, and a sense of something murdered: Cézanne with the vitality strangled out of him, Walter Sickert neutered, David Bomberg’s obstreperous painterliness turned into a kind of dry accountancy. Here, the act of looking and recording is presented as a joyless test.

Uglow’s own paintings are, on the other hand, often colourful, but it feels like studio colour rather than the uncontrollable colour and light of the world. His blues are always the same blue, the reds and pinks invariably mixed from the same base hues, whether he is painting skin, the studio floor tiles or the decorated facade of a church in Cypress. Not that Uglow ever used much paint in any case. Like so much else in his art, touch is suppressed and pleasure is deferred. In the end, there is something fussy about Uglow’s art. He lets you see all his difficulties, all those mechanical notations, the surveyor’s plot-lines under the paint. This is an irritating affectation, and I find it hard to ignore his tiresome marginalia. It is as if he wanted us never to forget how much trouble he had.

He had a real thing for putting a naked model in an awkward pose. For session after session, he would seat her uncomfortably on a folding chair, make her lie on a stool too small to support her legs, or insist that she stand, hour on hour, bent over with her hands on her knees, her face directed to the floor. Uglow made huge demands on his models, but his art suggests that he regarded this as nothing to his own labours.

Uglow liked a good shape, but always took the hardest route to achieve it. He either didn’t trust pure imagination, or it was too volatile and dangerous for him. Clearly, the act of painting, and ordering his perceptions, meant more to Uglow than the painting itself. He insisted that he looked at a live model no differently from any other kind of object. This is ridiculous and self-deluding. His paintings tell another story. He takes long hard looks at nipples, bums and pubic hair.

His paintings have in them something of the quietude of Giorgio Morandi, but they entirely lack Morandi’s vitality, that tremor of life and presence. I think there is more human warmth in a dusty little Morandi painted pot than in most of Uglow’s figures, which often look more like folded card models of aeroplanes than human beings. When, occasionally, Uglow wanted us to see what a fun guy he really was, he would paint a novelty toothbrush as though it were a person (the green brush has breasts and an arse, and stands on little feet), or ask the model to pose in a way that he thought echoed the Japanese bridge in one of Monet’s waterlily paintings. Instead, the model looks dead, or like a discarded marionette.

Uglow’s paintings often took a very great deal of time. Many of them took years. Maybe he was measuring time as well as his perceptions. Models age, and fruit withers. The Spanish „realist“ painter Antonio Lopez Garcia spent an entire summer trying to paint a quince tree, and failed because the fruit would insist on ripening and dropping, the leaves shifting and curling. Despite all his efforts, he couldn’t get it right. Victor Erice’s 1992 film, El Sol del Membrillo (The Quince Tree Sun), is a document of the impossibility of the task Lopez set himself, and a celebration of how the world gets the better of us. Lopez used many of the same techniques as Uglow in order to capture his subject exactly – dropping string plumblines between himself and the subject, placing little marker points on bits of paper and pinning them to the tree itself, so as to paint it exactly as it was. But the tree and the weather, oblivious to all this, insisted on constant change. So it was with Uglow’s subjects. His little painting Diary of a Pear recognises this. The damn fruit kept rotting and shrivelling and Uglow kept having to begin again with a fresh pear. Uglow’s models weren’t so lucky. One woman reckoned she spent seven years in the same pose, for a painting which, to my eye, is still unresolved. At least lightbulbs – another Uglow subject – don’t change.

While in Kendal, the director of Abbot Hall, Edward King, showed me some photographs he had taken of the dwelling-cum-studio where Uglow lived and worked in south London. One is struck by its asceticism, and at the same time by the accumulation of characterful junk Uglow kept about him. In the interview with Martin Gayford included in the catalogue, Uglow remarked, defiantly: „I’m not a pop artist. I don’t have a television. I’ve got a wind-up gramophone that’s gone kaput. I have a wireless.“ He slept on a single iron bedstead, with an old chair as a bedside table. He cooked on a 1920s stove and sat at an improvised table. Around him were the home-made backdrops and props of his paintings, the string plumblines and horizon lines that hung from rafters to floor and across portions of the studio. The floor, too, was marked with tape and paint, indicating where chairs must be placed, feet positioned, the easel angled for those interminable poses. It was a place of almost monastic dedication, perserverence and repitition. Maybe Uglow had somewhere more homely to go where he led an even more private life, but I don’t know of it. If he created sets and backdrops for his paintings, so did he for himself.

It is as if Andrei Rublev, the Russian icon painter pitted against the unbelievers in the 1969 Tarkovsky movie, had moved to the Steptoe gaff. Uglow was once taken by David Sylvester to meet Giacometti in Paris in the 1950s; perhaps Giacometti’s existential atelier (recorded by his biographers as a total mess of plaster dust and fag ash) provided Uglow with his model and his style. Perhaps he later saw no reason to change, having charged himself with a certain crazy duty to his art, one that he believed required a particular kind of total vigilance. For some reason, all this strikes me as horribly bleak, and more than a little disturbing. So does Uglow’s art, with its rules, its measurements, its endless difficulty, its unsmiling pleasures.

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BREXIT: THEGUARDIAN.COM referiert John Major in Berlin

November 14, 2014

Lichtgeschwindigkeit 5084

am Freitag, 14. November 2014

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Bildschirmfoto vom 2014-11-14 19:23:21

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BREXIT ist die zusammenfassende Kurzformel von Britain Exit:

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Die Londoner Tageszeitung The Guardian berichtete gestern, dass der Ex Premier John Major (Tories) kürzlich bei der Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin aufgetreten sei und in einem Vortrag dargelegt habe, dass Großbritannien momentan nur zu 50% der öffentlichen Meinung für einen Verbleib in der EU stimmen würde.

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John Major bezog sich auf die kürzlich von seinem Parteifreund Premierminister David Cameron erklärte ziemlich drastisch beschriebene Lage. Cameron wies insbesondere auf fünf liberale Zukunftsperspektiven hin, die innerhalb der EU gewahrt werden müssten, an denen die britische Mitgliedschaft hängt.

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Als Schlüsselkriterium nannte John Major:

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die mit ‚Europa‘ nicht einverstanden gewesen seien und die tiefergehende politische Verschmelzung nach der wirtschaftlichen habe nun zu einer kritischen Masse der Gegner Europas geführt. „Ich wünsche es mir nicht, aber die Chance, dass mein Land sich für unabhängig erklärt, schätze ich auf 50 Prozent“, so der ehemalige Premierminister Großbritanniens. Eine Unabhängigkeit würde jedoch beiden Seiten schaden, sowohl Großbritannien, als auch der Europäischen Union.

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Die europakritische Partei UKIP sei heute bereits drittstärkste Kraft in Großbritannien und die Unzufriedenheit wachse. „Als eine sehr alte Demokratie können wir die öffentliche Meinung nicht ignorieren.“ Deshalb habe der derzeitige Premierminister David Cameron ein Referendum für 2017 über die

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Er wolle nicht, dass Großbritannien oder irgendein andere Land in der EU seine eigene Identität verliert, doch Europa könne seinen Status in der Welt nur erhalten, wenn es zusammensteht. „Kein Land schafft das alleine.“

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Großbritannien werde heute vorgeworfen, dass es das Recht auf Freizügigkeit einschränken wolle. Das greife jedoch zu kurz, „denn wir sind eine offene Gesellschaft, sprechen eine weltweit beliebte Sprache und haben mit London die kosmopolitischste Stadt der Welt“.

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Während die Bevölkerung in vielen Ländern Kontinentaleuropas jedoch schrumpfe, sei sie auf der Insel in den vergangenen zehn Jahren durch Zuwanderung um sieben Prozent gewachsen. „Das sind Dimensionen, die unsere kleine Insel nicht aushält, ohne dass es zu Schwierigkeiten kommt.“ Deshalb brauche und erwarte sein Land Unterstützung seiner europäischen Partner. „Wir wollen die Freizügigkeit nicht einschränken, aber wenn der Druck anhält, müssen wir handeln.“

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Das Ausscheiden aus der EU wäre schlecht für das Land, denn es würde den direkten Zugang zum europäischen Binnenmarkt und jegliches Mitwirkungsrecht zu verlieren. International würde seine Stimme an Gewicht verlieren. „Doch auch Europa würde einiges verlieren: die zweitgrößte und robusteste Volkswirtschaft, den vielleicht am weitesten reichenden diplomatischen Arm und die größte militärische Kapazität der EU mit Nuklearkapazität.“

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Bildschirmfoto vom 2014-11-14 19:35:37

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Dietmar Moews meint: Die bislang verfolgte Zielvorstellung der gesellschaftsrechtlichen Integration der EU-Mitgliedstaaten, auf eine zu fassende EU-Verfassung, sollte aus soziologischer Sicht nicht nach Mehrheitsabstimmung – mit Minderheitsschutz oder Ausnahmeregelung – herbeigeführt werden. Die EU braucht eine eher konföderative und subsidiäre liberale Unionsverfassung, nach der jeder historisch gewachsene Staat, seine eigene Nationaltradition fortsetzen dürfen sollte.

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Es kommen also weder die deutsche etatistisch-föderalistische Verfassung noch die französische etatistisch-zentralistische Verfassung in betracht. Diese Verfassungsorganisation kann nur durch den Modus der nationalstaatlichen Selbstbestimmung jedes EU-Staates eine Grundlage finden. Diese müsste an eine gemeinsame EU-General-Menschlichkeits-Charta und bestimmte Anforderungen von Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit auf Demokratie und Rechtsstaat gestellt sein.

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John Major versicherte in der Konrad Adenauer Stiftung, dass die Verdächtigung, Britannien würde hauptsächlich bluffen, um nationale Sondervorrechte herauszuholen, nicht zutrifft: Er sei ernsthaft über die Gefahr des Brexit in großer Sorge, weil er selbst wie der Premier David Cameron und die Tories befürchten, wenn einmal der Austritt erfolgt sei, gäbe es kein zurück mehr. Und die Ukip wächst und wächst, die neue Austrittspartei der Briten (während die Schotten in der EU bleiben wollen).

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Dietmar Moews – Portraitzeichnungen der Neuen Sinnlichkeit

April 30, 2014

Lichtgeschwindigkeit 4353

am 30. April 2014

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Der Maler Dietmar Moews lädt jeden an heutiger zeitgenössischer Malerei Interessierten sowie alle im Allgemeinen und Besonderen Kunstinteressierten ein, die Malerei und neue Bilder kennenzulernen.

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Der Maler Dietmar Moews nimmt an den diesjährigen Kölner Atelierbesuchstagen teil:

Mainzer Straße 28, 50678 Köln

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Südstadt Lageplan

Südstadt Lageplan

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Samstag, 3. und Sonntag, 4. Mai jeweils 15 bis 19 Uhr

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KÖLN SÜD offen!

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67 Künstler öffnen ihre Ateliers vom 3. bis 4. Mai 2014

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weitere Informationen finden Sie im Internetz (www.koeln-sued-offen.de)

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Dietmar Moews – Portraitzeichnungen der Neuen Sinnlichkeit:

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Dietmar Moews hat sich sehr früh in seiner Entwicklung als Maler auf die eigene speziell abgeleitete Ölmalerei entschieden. Gegenständliche Studien und Vorarbeiten wurden dadurch in der Regel als Teil seiner fortschreitenden Malerei und nicht als gezeichnete Bildwerke ausgearbeitet.

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Einzig für die in loser Folge seit dem Jahr 1979 herausgegebenen Zeitschrift,

Neue Sinnlichkeit Blätter für Kunst und Kultur, fertigt Dietmar Moews seit Jahrzehnten Portraitdarstellungen im DIN A 4 Format an.

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Die Portraitierten sind teils Freunde, Zeitgenossen, historische Köpfe – immer solche Schaffenden, die Dietmar Moews für genial hält und von denen er sich hat belehren und beschenken lassen.

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Die Portraits sind eine Genie-Galerie, überwiegend Männer. Das ästhetische Konzept für diese Darstellungen ist ein technisches Element, nämlich mit dem Begriff „Polizeizeichnung“ pointiert – man soll danach Personen identifizieren können.

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Lise Meitner

Lise Meitner

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Clement Rosset

Clement Rosset

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Friedrich Nietzsche

Friedrich Nietzsche

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Annemarie Schimmel

Annemarie Schimmel

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Rolf Boysen

Rolf Boysen

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Hannah Arendt

Hannah Arendt

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Adolph von Knigge

Adolph von Knigge

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Dietmar Moews

Dietmar Moews

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Ralf Dahrendorf

Ralf Dahrendorf

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Isiah Berlin

Isiah Berlin

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Günther Anders

Günther Anders

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David Hockney

David Hockney

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Walther Schmieding

Walther Schmieding

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Hannsferdinand Döbler

Hannsferdinand Döbler

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Alphons Silbermann

Alphons Silbermann

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Maurice Merleau-Ponty

Maurice Merleau-Ponty

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Arthur Koestler

Arthur Koestler

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Bill Gates

Bill Gates

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Thomas Schmidt-Kowalski, Komponist (1949-2013)

Thomas Schmidt-Kowalski, Komponist (1949-2013)

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Eberhard Jäger

Eberhard Jäger

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Hans Wollschläger

Hans Wollschläger

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Werner von Siemens

Werner von Siemens

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Anmerkungen über DIETMAR MOEWS zu KÖLN SÜD offen! 2014

Zusätzlich stellt die Galerie Smend anlässlich KÖLN SÜD offen! Dieses Jahr in der Mainzer Straße 31 ausgewählte Meisterwerke von Dietmar Moews aus.

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Dietmar Moews wünscht sich, am Sonntag, den 4. Mai um 17 Uhr in der Galerie Smend eine Einführung zu seiner kunstsoziologischen Domäne – im Geiste Alphons Silbermanns – zum Thema

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Können Künstlerverbände Künstlerinteressen vertreten?“

zu sprechen

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EINTRITT FREI

Genaue Angaben folgen noch – nämlich:

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Ein Vortrag für Berufskünstler

Im Rahmen von KÖLN SÜD offen 2014! kündige ich hiermit an:

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VORTRAG in der Galerie SMEND – Mainzer Straße 31

Sonntag, 4. 5. 2014 17 Uhr

EINTRITT FREI

Es spricht – als Maler – Teilnehmer von KÖLN SÜD offen! 2014 – der letzte Promovend des eminenten Kölner Soziologen ALPHONS SILBERMANN,

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Dr. Dietmar Moews, Dipl. Ing.

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zum Thema der Silbermann/Moews-Domäne : Die Organisation der Kunst

Können Künstlerverbände Künstlerinteressen vertreten?“

(es soll maximal eine halbe Stunde dauern)

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IMG_1358

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Weitere Informationen zu Dietmar Moews im Internetz bei

WordPress Dietmar Moews’Blog Globus mit Vorgarten

Deutsches Literaturarchiv Marbach

Universitätsbibliothek Bremen

wikipedia

Youtube-Kanal dietmarmoews LICHTGESCHWINDIGKEIT

www.dietmarmoews.com

und Email dietmarmoews@gmx.de