Tesla

Januar 25, 2020

Lichtgeschwindigkeit 9956

am Sonntag, 26. Januar 2020

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Die bildungsrückständigen „neuen Bundesländer“, die zwar durch erhebliche gemeinsame Kraftanstrengungen in den wichtigsten Großstädten inzwischen hervorragende Investititonen, auch Subventionen, aber bald wirklich eigendynamische Wirtschaftsunternehmen und gravierend neue Arbeitsplätze erarbeitet haben, können in ländlichen Gebieten das DDR-Ende nicht akzeptieren.

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Bezeichnend ist die in allen erdenklichen Formen und Lautstärke gesetzten Kampfansagen, die Braunkohle entlang der polnischen Grenze weiter vorsichtslos zu nutzen und als das eigene Potenzial zu verstehen.

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Als vor zwei Monaten die ersten Signale der Brandenburger Landesregierung publiziert worden sind, dass ein weltbedeutender Coup einer Wirtschaftsansiedlung gelungen sei, dass der innovative USA-Unternehmer MUSK mit einer TESLA E-Auto-Fabrikation nach Brandenburg kommen wolle.

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Schlüsselwort war dabei die erwartete Investition von Milliarden sowie die damit geschaffenen bis zu 3000 (nicht 30 000) Arbeitsplätzen, in einer verkümmerten Szenerie von Sozialstaat-Unzufriedenen.

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Zwar wurde inzwischen publiziert, TESLA habe das Baugelände gekauft – Alles sei nur noch eine Frage von etwa nur noch 18 Monaten, bis das erste TESLA aus Brandenburg an einen polnischen Millionär verkauft werden kann.

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Doch – die Verträge sind noch gar nicht unterschrieben.

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t3n am 8. Januar 2020:

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„Tesla Gigafactory Grünheide: Genehmigungsverfahren ist eröffnet.

Mit einer offiziellen Bekanntmachung im Amtsblatt für Brandenburg hat das Landesumweltamt das Genehmigungsverfahren für Teslas geplante Gigafactory in Grünheide offiziell eröffnet.

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So erfahren wir daraus, dass Tesla seine neue Gigafactory 4 bereits im Juli 2021 in Betrieb nehmen will. Das entspricht in etwa dem schon in China erfolgreich umgesetzten Projektzeitplan, darf aber für deutsche Verhältnisse als mehr als ambitioniert gelten.

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Zudem erfahren wir, dass Tesla seine Model 3, Y und künftige Modelle in Grünheide produzieren will. Dabei soll die Kapazität auf 500.000 Fahrzeuge jährlich ausgelegt sein.

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Tesla vereint wesentliche Fertigungsbereiche am selben Standort. Konkret will Tesla ein

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Presswerk,

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eine Gießerei,

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den Karosserierohbau,

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eine Lackiererei, sowie

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die Fertigungsbereiche für Sitze, Kunststoffelemente, Batterien und Antriebe

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und die Endmontage

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auf dem Werksgelände unterbringen.

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Zusätzlich soll eine Abwasserbehandlungsanlage,

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ein zentrales Versorgungsgebäude,

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ein Logistikbereich sowie

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ein Mitarbeiterparkplatz gebaut werden.

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Bürger können nun Einwendungen erheben

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Teil des für die Baugenehmigung erforderlichen Antragsverfahrens ist die Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung, in deren Zuge auch Einwendungen gegen das Vorhaben erhoben werden können. Diese Einwendungsfrist hat das Brandenburger Landesumweltamt mit der auf den 3. Januar 2020 datierten Veröffentlichung im Amtsblatt des Landes Brandenburg in Gang gesetzt. Vom 6. Januar bis zum 5. März 2020 läuft nun das Verfahren an dessen Ende eine Entscheidung der Behörde steht, ob es einen zusätzlichen Erörterungstermin gibt, den das Umweltamt bereits auf den 18. März 2020 terminiert hat.

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Tesla hat Kaufvertrag noch nicht unterzeichnet

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Die Regierung um Ministerpräsident Dietmar Woidke von der SPD hatte ein reibungsloses Genehmigungsverfahren zugesagt. Während sich das Land alle Mühe gibt, den Zeitplan nicht zu gefährden, hat Tesla zwar bereits 30 strategisch wichtige Jobs für eine Gigafactory Berlin ausgeschrieben, den mit Brandenburg ausgehandelten Kaufvertrag aber noch nicht unterschrieben.

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Die Brandenburger Landesregierung rechnet mit bis zu 3.000 neu entstehenden Jobs im Tesla-Werk Grünheide und sieht gute Chancen für die Ansiedlung weiterer Betriebe im Umfeld des amerikanischen Herstellers.“

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Dietmar Moews meint: Mir war bislang das TESLA-THEMA Brandenburg als zu kindisch nicht bemerkenswert – wohlwissend, dass hier jetzt ein Kropf sozialer Unruhen erwartet werden muss. Dafür hielt ich eine LICHTGESCHWINDIGKEIT nicht zuständig, verfrüht einen Erfolg darzustellen.

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Jetzt gibt es also explizit zwei GEGENARGUMENTE von Bürgern gegen TESLA; dazu gibt es sicher eine ganze Anzahl geradezu peinlicher latenter bzw. nicht ausgesprochener Ressentiments sowie überhaupt Veränderungsunwille in GRÜNHEIDE, südlich Berlin.

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EINS: Die Ruhe der Region und des Dorfes GRÜNHEIDE wird durch eine TESLA-Fabrik samt 3 000 Arbeitsplätzen geknickt, so wie die ersten Bagger kommen.

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ZWEI: Der vorausgesagte Wasserverbrauch für die beabsichtigte industrielle PRODUKTION überschreitet die verfügbaren Wassermengen von GRÜNHEIDE. Die Erwartung von einer amerikanischen Autofabrik um das gewohnte Trinkwasser gebracht zu werden und selbst dursten zu müssen bzw. erschreckende Wasserkosten aufgezwungen zu bekommen, macht die Protestanten von GRÜNDHEIDE augenblicklich bitterböse.

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Ich bin diese Selbstverantwortungslosigkeit satt.

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Die Bürger sollen streiten und ihre Meinung einbringen. Doch wünsche ich mir – bei allem Missmut über die Veränderungszwänge von DDR-Zeiten her –  ruhige und sachliche Betrachtung der Argumente, ob alle Vorurteile denn zutreffen und ob es ganz plausible Auflösungen für die kommenden neuen Problemstellungen, wie den hohen Wasserverbrauch gibt, anstatt Wassernot?

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Man muss doch die politischen Zuständigkeiten anrufen, damit es konkrete Wasserversorgung sowohl der GRÜNHEIDER wie auch der TESLA geben wird. Dafür werden Verträge ausgehandelt. Dafür werden Regulierungen vorzusehen sein, die dann alle Angst der Bürger auflösen können müsste.

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So ist den Bürgern das benötigte Trinkwasser auch zukünftigt staatlich zuzusichern, indem sowohl verfügbare Trinkwassermengen wie angemessen zumutbar „bezahlbare“ Wasserpreise festzuschreiben und zwischen der Landesregierung und TESLA einklagbar gesetzt werden müssen. Genau, wie sich der Staat zu den gesamten Infrastrukturmaßnahmen, Straßen, Leitungen, Abwasser, usw. sich verpflichten müssen wird, wird auch TESLA Pflichten über eigene Betriebserfordernisse sowie der Entsorgung von Abwasser, Müll, Gift und Abluft, schriftlich zusagen müssen.

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Der Wasserbedarf von TESLA kann also nicht von der Gemeinde oder von Land Brandenburg – unter Konventionalstrafen – zugesichert werden. Sondern TESLA muss sich seine ROHSTOFFE eigenständig beschaffen; das betriftt nicht nur Arbeitnehmer oder Stahlblech – das betrifft eben auch eigene Wasserversorgung und zeitgemäße Abwasserreinigung und Umweltmaßnahmen.

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Die Brandenburger sollten auch verstehen, dass der seit vielen Jahrzehnten von der DDR beschädigte ÖKO-Haushalt durch den Braunkohletagebau und die immense Grundwasserabsenkung zwischen Oder, Mulde und Elbe, mit Ende der Braunkohle mehr Wasser verspricht.

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Das Ende der „Braunkohle“ wird ganz verlässlich die „Normalisierung“ des Grundwasserspiegels und eine üppige neue Fauna in Brandenburg – Ober- und Niederlausitz – und Sachsen mit sich bringen. Es wird definitiv mehr Grundwasser geben. Denn der DDR-Dreck wird weiter schrittweise beseitigt.

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Jeder weiß, wie grenzwertig sympathisch das bayerische Wort in aller Munde wirkt, das lautet:

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„Mir saan mir“.

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Dahinter wird meist Neid oder Missgunst gegenüber bayerischer Robustheit gesehen.

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Dass wir bei den „sächsischen“ und „preußisch-brandenburgischen“ Eigenwilligkeiten, die ja überhaupt anzuerkennen und hinzunehmen sind (in Köln sagt man „Jeder Jeck ist anderes“), auch die Unwilligkeit gegen jegliche Veränderungszwänge zu verstehen und zu akzeptieren ist, möchte ich betonen.

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Sympathischer als das Bayerische Eisenholz ist der Widerstandsgeist von GRÜNHEIDE nicht, zumal dahinter wenig eigene geistige und materielle Ressourcen aufwarten.

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Die Frage, ob ein Arbeitsloser aus GRÜNHEIDE zukünftig seinen Beruf wechseln möchte, um bei TESLA seinen Lebenserwerb zu finden, ist definitiv PRIVATPROBLEM und SELBSTBESTIMMUNG. Angesichts der üppigen Sozialleistungen und Realüberträge aus den Staatskassen an Arbeitslose scheinen sich viele Leute einfach nicht anpassen zu wollen.

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Ob ich mir zukünftig einen TESLA kaufen will? – angesehen habe ich den schon, dringesessen auch, etwas studiert – nun, es sind tolle Kisten, amerikanisches Überformat, kostspielig. Doch bin ich in Köln Fußgänger und Taxi-Nutzer. Mein PKW parkt vor der Tür und verstaubt.

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