KARL KRAUS vor 100 Jahren Nr. 521 Januar 1920, drei

Januar 21, 2020

Lichtgeschwindigkeit 9942

am Mittwoch, 22. Januar 2020

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Karl Kraus war im deutschsprachig-abendländischen Kulturkreis eine anerkannte Größe, weitreichend im Bilde zu sein und kompetente Meinungen darzustellen.

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Karl Kraus schrieb in Die Fackel, vor einhundert Jahren (Nr.521-530, Januar 1920, S. 87; laut zweitausendeins-Reprint nach Kösel-Verlag München ab 1968):

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„*** Der Gedenktag des zwanzigjährigen Erscheinens der Fackel ist durch etliche, vielleicht gut gemeinte, aber schon durch den Ort des Erscheinens, wie „Neuer Tag“, „Mittagszeitung“ – jenes Blatt, das ein Jahr zuvor den frechen Schimpf gebracht und ihn dann noch frecher verleugnet hat -, anstößige Artikel gestört worden. Ein für allemal: es ist eine Schande für das geistige Wien, daß es über mich schweigt, aber es ist keine Ehre für mich, wenn es über mich spricht. Nicht darauf kommt es an, daß die Fackel als Tatsache, sondern daß sie als Wesen existiert, und die Zeitung, könnte täglich Spalten mit meiner Belobung füllen, sie wäre doch, wenn sich ringsum nichts geändert hätte, meines Abscheus sicher; während sie, meiner Wirkung erschlossen, getrost deren Notifizierung verabsäumen dürfte. Doch wäre sie eben nicht die Zeitung, wenn jene erzielbar wäre, und so ist weit eher der Fall möglich, daß sie, ohne um Haaresbreite von dem Programm ihrer Gemeinheit abzuweichen, mich zu begönnern sich erfrecht. Wäre von einem Blatt wie der „Neue Tag“, der mit jeder Drehung seiner Rotationsmaschine mir Schmach antut, zu fürchten, daß es bis zum fünfundzwanzigsten Jahrestag der Fackel erscheint, so würde ich es recht dringend bitten, mir dann keine Ehre zu erweisen. Sonst sind nur Würdigungen in böhmischen Blättern beider Sprachen erschienen. In Deutschland haben eine oder zwei Revuen das Datum vermerkt. In der „Deutschen Allgemeinen Zeitung“ schrieb kürzlich einer gelegentlich der Hamburger Aufführung des letzten Bahr’schen Unfugs: „Wir aber wagen es kaum, in solcher Umgebung an Karl Kraus auch nur zu denken“. Da das deutsche Publikum es auch in anderer Umgebung nicht tut und da die gelegentlichen Begeisterungsausbrüche dort und hierzulande, zumeist von Derwischen, die demnächst auch das Gegenteil heulen könnten, eine lebendige Wirkung weder schaffen noch beweisen, so wird die Rubrik „Biographisches“, in der der Versuch unternommen wurde, die zeitgenössischen Äußerungen als Widerspiel zu einem umfänglicheren Schweigen wenigstens zu registrieren, hiermit für abgeschlossen erklärt. Dagegen wird in Aussicht gestellt, daß Angriffe künftig eine Beachtung finden sollen, die mit der Existenz des Angreifers auch die Hoffnung zunichte macht, an der mir verhaßten Gangbarkeit meines Namens pekuniär zu schmarotzen. Es hat sich herausgestellt, daß Zeitschriften sich durch den Entschluß, sich so oder so mit mir zu befassen, über Wasser halten, und es gibt Interessenten, die zugleich mit meinen Schriften auch den Schmutz, der ihnen anfliegt, begehren. Gegen den Geschäftsgeist bin ich machtlos, solange ich gegen ihn wirke. Aber es könnte geschehen, daß ich einem Publikum, welches aus Sympathie für mich das schmierige Pack hochbringt, mit dem im gleichen Weltraum zu leben mir den Schlaf meiner Tage raubt, überhaupt nichts mehr zu lesen gebe – und somit jenes nichts zu handeln!“

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Dietmar Moews meint: Ich habe im Jahr 1980 dem SPD-Bolschewiken in Hannover, Ludwig Zerull, gescheiterter Malereistudent unter seinen Genossen an der Braunschweiger fBK, nachdem er meine Arbeit und die Neue Sinnlichkeit niederträchtig unter jeder Gürtellinie mit einem Namensartikel „In neuer Sinnlichkeit gehen Maler unter“ im Feuilleton der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung verunglimpft hatte, der Chefredaktion sachlich mitgeteilt, daß eine presserechtliche Richtigstellung zu fordern ist – wovon ich zunächst absehen will – wenn sich die Verantwortlichen dieser HAZ bei mir in der besudelten Ausstellung einen eigen Augenschein verschaffen mögen, wie falsch und übel da gedruckt worden war. Der Chefredakteur Bernhard Häußermann schrieb mir darauf, der von mir beklagte Text sei mit dem vollen Namen des Autors unterzeichnet – er habe keinen Anlaß, dessen Darstellung nicht zu glauben. Darauf schrieb ich ihm, so er denn nicht Wahrheit und üble Nachrede verifizieren will, indem er sich die Tatsachen anschauen würde, sondern sich Kritiker ihre Texte ohne Wirklichkeitsbezug zuhause am Schreibtisch ausdächten, anstatt sich vorher anzuschauen, was da geboten wurde, spräche ich ihm für die Zukunft Besuchsverbot für meine Räume aus. Darauf erwiderte Herr Häußermann, man könne an meinem Hausverbot sehen, wie wenig ich die notwendige demokratische Gesinnung hätte, was geltende Pressefreiheit erwarten dürfe – so lange ich dieses Dekret nicht zurücknähme, würde die Hannoversche Allgemeine Zeitung nicht mehr über Dietmar Moews berichten.

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So viel zu unfreiwilligen Wahlverwandtschaften mit Karl Kraus von Dietmar Moews. Persönlich ausgesprochene Dankbarkeit und Anerkennung sind nett – wenn gleichzeitig aber in der weiteren Kommunikation nicht nachhaltig argumentiert wird, muß ich enttäuscht meine Wirkungslosigkeit erkennen, aber lasse mich nicht darauf niederstutzen, daß mir persönliches Lob dazu eignet, jede Gesinnungswillkür zu übersehen.

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HOCHVERRAT von Christian Schmidt: GLYPHOSAT CSU-Alleingang in Brüssel

November 27, 2017
Lichtgeschwindigkeit 7757

Vom Dienstag, 28. Januar 2017

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Werden faire Gespräche von der CDU angeboten, eine neue Regierungskoalition schließen zu wollen?

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– JA – dann zerstäubt der heutige GLYPHOSAT-SCHLAG von CSU-Bundes-Landwirtschaftsminister Christian Schmidt, wie eine Auschwitz-Vertrauensgaskammer jegliche Sozialität. Schmidt ließ heute – gegen sein Regierungs-Mandat – in BRÜSSEL eine FÜNF-JAHRE-EU-LIZENZ für die GLYPHOSAT-Verseuchung der Chemie-Landwirtschaft beschließen.

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Es ist HOCHVERRAT, wenn ein vereidigter deutscher Bundesminister – wie hier CSU-Bundesagraminister Christian Schmitt – die BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND vertretend,  in BRÜSSEL bei der EU, durch verräterisches Abstimmungsverhalten die GIFT-LIZENZ für GLYPHOSAT in der EU-Landwirtschaft verlängert.

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HOCHVERRAT.

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Zwar ist die Todesstrafe glücklicherweise abgeschafft – aber als Politiker geächtet werden muss diese Canaille lebenslang.

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Heute Abend wird seitens der Bundeskanzlerin Merkel ausgesagt, der Minister Schmidt habe in Ressort-Selbständigkeit in BRÜSSEL für GLYPHOSAT gestimmt.

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Welche Sanktion wird jetzt die geschäftsführende Bundeskanzlerin gegen den CSU-SABOTEUR SCHMIDT verfügen? Immerhin fällt die GLYPHOSAT-LIZENZ nicht nur ins AGRA-RESSORT, sondern ins WIRTSCHAFTS-RESSORT wie besonders auch in das UMWELTSCHUTZ-RESSORT der Ministerin BARBARA HENDRICKS.

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Und der konkrete Vorgang ist derart verräterisch. Denn nach Aussage von BMU HENDRICKS hat sie heute noch, extra vor der EU-Abstimmung in Brüssel, den AGRA-Minister CHRISTIAN SCHMIDT amtlich angerufen und wiederholt dargelegt, dass sie, als Fachministerin, eine weitere GLYPHOSAT-LIZENZ für den EU-Bereich ablehnt. Ihre Ablehnung hat eine neutralisierende Wirkung gegenüber einer CDU/CSU-Schmidt-Zustimmungsabsicht, der sich, stellvertetend für die deutsche Bundesregierung, in der GLYPHOSAT-Zulassungs-Abstimmung der Stimme hätte enthalten müssen.

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Trotz dieses imperativen Mandats zur STIMMENTHALTUNG, hat CSU-SCHMIDT mit seiner Stimme für GLYPHOSAT den Ausschlag für die verlängerte GLYPHOSAT-ZULASSUNG im Bereich der EU-Landwirtschaft gegeben.

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Damit hat Bundesminister CSU-SCHMIDT HOCHVERRAT begangen.

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Dietmar Moews meint: Mit einem solchen WILD-WEST-Politikstil lässt sich keine verlässliche Koalitionspolitik aushandeln.

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Gerade in den Tagen, wo die gegenseitigen Zuverlässigkeiten völlig erschüttert werden – seitens der CSU, die bis zum Herbst 2018 ohnehin nicht weiß, was ihr noch in der bayerischen STAATSKRISE an Exzentrik einfällt – springt nun der Hochverräter aus dem Karton und winkt das SUPER-GIFT durch.

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Seit 1989 das Pflanzengift GLYPHOSAT verbraucht wird, in solchen Mengen, dass es in dem gesamten Wasserkreislauf nachgewiesen wird, wärmen sich weiter hin Doofköppe an der Behauptung „GLYPHOSAT ist nicht KREBSERREGEND“.

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TATSACHE IST: Es gibt die Todeskrankheit KREBS – als Schrecken der Menschheit tatsächlich. Aber es gibt keine lethale Krebskrankheit mit nachgewiesener Erkrankungsursache. Krebs ist immer eine individuelle Indikation. Und solange nicht alle Menschen an GLYPHOSAT verrecken, gilt das Argument, was machen die Krebskranken anders als die Nichtkrebskranken, die doch alle in der selben GLYPHOSAT-Umgebung leben.

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Dümmer geht es nicht. Und die MONSANTO-Wissenschaftler haben bereits derart viel Gutachten-Schrott vorgelegt, dass allein ihre verlogenen Vorgehensweise ausreicht, dagegen zu sein.

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Doch für uns alle zählt:

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Seit 1989, dem Glyphosateinsatz bis heute, 2017, sind mehr als 75 Prozent der INSEKTEN-Vielfalt in Deutschland quasi verschwunden, ausgestorben.

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Aussterben der Insekten hat für die gesamte Flora und Fauna nicht abschätzbare Folgeausfälle – ob der MARLBORO-Mann jetzt Krebs vom Rauchen oder vom Reiten oder vom Sonnenuntergang hatte, ist völlig gleichgültig.

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Dieser Hochverrat von CSU-CHRISTIAN SCHMIDT gehört vor ein hohes Gericht. Und sein Stimme in BRÜSSEL, die angeblich unwiderruflich ist, muss mit allem Berliner Nachdruck zurückgezogen werden. Zumindest die gesetzliche Folge einer hochverräterischen GLYPHOSAT-Lizenz für den weiteren Einsatz von GLYPHOSAT in der deutschen Landwirtschaft muss ordnungspolitisch unterbunden werden.

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So lange es keine EU-Verfassung gibt, sind EU-Kompetenzen, gemäß denen BRÜSSEL über BERLIN Rechtsvorschriften erlassen darf, verfassungswidrig.

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EU-Brüssel darf nicht – nachdem CSU-Bundesminister CHRISTIAN SCHMIDT ordnungswidrig im Ping-Pong-Spiel den Ball nach Brüssel gespielt hat – nunmehr im Rückschlag für die deutsche Landwirtschaft GLYPHOSAT genehmigen.

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Es ist ein Riesen-Skandal, der die Unverlässlichkeit im Binnenverhältnis von CDU und CSU belegt.

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Wenn Frau Merkel hier sauber rauskommen möchte, muss sie den SCHMIDT entlassen oder – wenn formal der Rausschmiss von SCHMIDT nicht geht – dann selbst zurücktreten: RÜCKTRITT MERKEL mit GLYPHOSAT im TRINKWASSER.

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