KARL KRAUS‘ FACKEL vor 100 Jahren Nr. 521 Januar 1920, zwei

Januar 14, 2020

Lichtgeschwindigkeit 9918

am Mittwoch, 15. Januar 2020

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Etwas, wie DIE FACKEL von Karl Kraus, für Hannover zu machen, wie es 1979 AF Teschemacher riet, wurde zu einem der ersten Abonnements auf LEBENSZEIT in LOSER FOLGE.

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40 Jahre Lebenszeit seither – so steuert die LICHTGESCHWINDIGKEIT nunmehr seit über zehn Jahren und an die 10 000 Ausgaben in täglicher Abfolge ebenfalls an den selbstgestellten Anspruch heran, eine überparteiliche unpropagandistische CHRONIK über die Kraftspiele am Beginn des neuen Jahrhunderts zu zeugen- ab 2009, bis 2020, womit Karl Kraus auch da mitschwingt.

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So will ich hier zum Schluß dieser intensiven Tauch- und Oberflächen-Schwimmerei der gutmütig-blöden Menschheit noch einige Zitate aus der FACKEL bringen, die jetzt 100 Jahre alt sind

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KARL KRAUS DIE FACKEL – im Jahr 1920:

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Überwiegend zweiwöchentlich – von 1899 bis zu seinem Tod im Jahr 1936, wurde die Entwicklung der Zeitschrift Die Fackel eine Biographie ihres Herausgebers. Von Anfang an war Karl Kraus nicht nur der Herausgeber, sondern auch der Autor der meisten Beiträge (ab 1912 alleiniger Autor). Während die Fackel zu Beginn durchaus mit anderen Zeitschriften (wie etwa der Weltbühne) vergleichbar war … Die letzte Nummer, erschienen vier Monate vor seinem Tod, endet mit dem Wort Trottel.

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Karl Kraus wurde 1884 in Böhmen, Österreich-Ungarn, geboren, studierte die deutschsprachigen Literatur- und Theaterkünste sowie die einschlägige Publizistik. Er war einer der bedeutendsten österreichischen Schriftsteller des beginnenden 20. Jahrhundert.

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DIE FACKEL Nr. 521 – 530 JANUAR 1920 XXI. JAHR, Seite 3. Das sind drei Texte mit kurzer Vorrede, die nebeneinander zu lesen sind, während ich sie hier hintereinander stelle;

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„Moriz und Max

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Das von der Republik geduldete, von der Wohnungskommission unangelastete geräumigste Schandhaus der ehemaligen Monarchie, die Neue Frei Presse, hat am 28. Dezember 1919 auf der ersten und der zehnten Seite ihres der offenen Prostitution gewidmeten Textteils – während die heimliche auf die billigere Vermittlung des Annonceenteils angeweisen bleibt – der europäischen Öffentlichkeit, die an dem Todesgrauen dieser Stadt fast wieder zu einem moralischen Bewußtsein gefunden hat, das folgende Schauspiel dargeboten:

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(linke Hälfte von Seite 3, 4 und 5)

Lord Curzon hat im Oberhause über die Notwendigkeit der hilfe für Wien gesprochen. Unglaublicher Luxus in den Oberklassen, Armut in der Mittelschichte, Hunger im Proletariat, so schildert er die Verhältnisse, die über örtliche Bedeutung hinaus die ganze menschheit beschäftigten. Der Gedanke läßt sie nicht ruhen, daß hier ein Volk in Elend verkümmert und vergeht. … Dieser uralte Mittelpunkt der politik und Kultur ist ein Problem geworden, an dem die Völker nicht werden vorübergehen können. Ein Schiff strandet oder ein Zug bleibt stecken und sofort entsteht die gefahr, daß selbst das verkürzte Stück Brot nicht verteilt werden kann. Wo der Kauf von ein Paar Schuhen unerschwinglich wird, für billigere Anzüge von Männern und Frauen so unzureichend gesorgt ist, Wäsche und Hausrat schon seit Jahren nicht ergänzt werden, der Winter in kalten Wohnungen zugebracht werden muß, auch die Küche oft nicht geheizt werden kann und die Wälder ausgerodet werden, damit die Armen wenigstens das nasse und so unausgiebige Holz in den Ofen steckten, wo solche Zustände sind, steht die Welt vor einer allgemeinen Pflicht. neben dem Mitleid muß die Politik eingreifen, weil keine Staatenordnung richtig sein kann, durch die Millionen ohne grundlegenden Beistand rettungslos werden müßten.

Die Mitglieder des Subkomitees der Reparationskommission in Wien haben das Verdienst, zu einem selbstsändigen Urteil über die verhältnisse in Österreich gekommen zu sein, keineswegs nach bloßem Augenschein, sondern durch viele Arbeit, durch sorgfältige Erhebungen und durch Heranziehung aller Persönlichkeiten, von denen sie hoffen durften, wertvolle Aufschlüsse zu erhalten. Sie wurden von ihren Regierungen nach Wien geschickt, um zu berichten. Aber von dem, was sie hier gesehen haben, bewegt, ist die Arbeit dieser ernsten Männer über den Bericht hinausgewachsen. … Lord Curzon sagte, das Grundübel wäre die außerordentliche Entwertung der österreichischen Krone; es sei kaum zu erwarten, daß Kohle aus der Czecho-Slowakai und Lebensmittel aus Jugoslawien reichlich nach Wien kommen, solange das Pfund Sterling mehr als fünfhundert Kronen gelte. …

… Wir dürfen hoffen, drei Monate ohne scharfe Nahrungskrise verbringen und das Leben des Hungers, gemildert durch fünfviertel Laib Brot und durch eine Spur von Fett, bis zur Schneeschmelze fortschleppen zu können.

… Lord Curzon hat erzählt, daß die Anträge des Subkommitees nicht bloß Kredite, sondern auch den Wiederaufbau wollen. Wir können die Verzehrung des Besitzstandes, die Verschwendung des Volksvermögens für den täglichen Betrieb und die unaufhörliche Zerrüttung des Geldes nicht mehr fortsetzen .. Wir sind nicht im Wiederaufbau, sondern im Niederreßen. –

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(rechte Hälfte von Seite 3, 4 und 5)

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„Wien wird jetzt ach den großen Umwälzungen mehr denn je darauf bedacht sein müssen, aus dem Fremdenverkehr Kapital zu schlagen. Führungen durch die kunst- und kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten, Ausflüge in die Umgebung bilden ein reiches Programm des Tages. Der Abned des Fremden gehört aber, meistens wenigstens, den Vergnügungslokalen, Die stereotype Frage: „Was machen wir heute abend?“ will täglich anders beantwortet werden. je besser sich der Fremde unterhält, je wohler er sich bei uns fühlt, desto leichter unser Erwerb zur Bestreitung der dringendsten Lebensnotwendigkeiten. Wir haben jetzt viele Fremde bei uns zu Gast, darunter viele, die zu uns gekommen sind, um unsere Not zu lindern. Am Tage wollen sie unserem traurigen Dasein zu Hilfe kommen, am Abend suchen sie ihren Zeitvertreib. Je mehr wir ihnen bieten können, desto größer die Propaganda, die sie nach ihrer Heimkehr für das Wien der künftigen, sorgloseren Tage machen werden.

Wir haben in diesem Jahre manch neues Vergnügungslokal erhalten. Zum schönsten zählt wohl unstreitig eines, das am 30. Dezember seine Tore öffnen wird. Es ist dies das Etablissement „Parisien“, das im Ronacher-Gebäude in der Schellinggasse völlig neu eingerichtet wurde und das Vornehmste bedeutet, das bisher in Wien auf diesem Gebiete geschaffen wurde. Geschickte, auf wohltuenden Geschmack und reizvolles Raffinement in gleicher Weise bedachte Raumkünstler .. haben hier viele glückliche Einfälle in Raumverteilung und Raumausstattung verwertet, um für Bar und Tanzsaal eine zweckdienliche und zugleich wirksame Lösung zu finden. Ein großes Vestibül, das in Grün und Gold diskret getont ist, führt den Gast in das Etablissement ein. Zur Ebenerde ist die Bar eingerichtet, ein überaus freundlich in Gold gehaltener Raum, der Gemütlichkeit aufkommen läßt und in zart lilafarbenen Nebenräumen die Möglichkeit für die Absonderung geschlossener Gesellschaften bietet. Aus dem Vestibül führt ein breiter Stiegenaufgang in Weiß und Rot zum Clou des ganzen, zum Tanzsaal. Die Steigerung des Farbenwirkung ist gut durchdacht. …

Vom dunkler gehaltenen Vestibül über den heller getönten Stiegenaufgabg kommt man in den in den hellsten Farben, Weiß, Orange und Rot, getauchten Tanzsaal. Bauherr des Etablissements ist Ronacher Ges. m. b. H., die in „Max“ eínen trefflichen Direktor und Leiter gefunden hat. Welchen Ehrgeiz dieser bei der Führung des Etablissments aufwendet, beweist wohl am besten die Tatsache, daß er es verstanden .. Ein schönes Heim – –

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(der dritte Text, Seite 5 + 6)

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„Max“ – der mit schelmischen Gänsefüßchen Begrüßte – ist kein Erzherzog, wohl aber einer der bedeutendsten Nachtkaffeekellner der franzjosefinischen Epochem die noch die Genugtuung erleben konnten ihn als Geschäftsführer walten zu sehen. Es ist gewiß erfreulich, daß er, ohne doch einer Restauration in irgendeiner Form abgeneigt zu sein, seine Dienste der Republik zur Verfügung gestellt hat. Wer Moriz ist, weiß man. Für welche Dienste er sein Lebtag Trinkgelder gekriegt hat, weiß man auch. Ob die Entente, die am Abend das „Parisien“ besuchen will, am Tage unserem wirklich traurigen Dasein zu Hilfe kommt, wenn sie sich dazu des Moriz bedient, weiß man allerdings nicht. Ob sie gut tut, statt seine Auslieferung zu verlangen, sich von ihm informieren zu lassen und dafür wieder ihn zu informieren, weiß man allerdings nicht. Man weiß nur, daß er unter jenen Persönlichkeiten, von welchen die Mitglieder des Subkomitees hoffen durften, wertvolle Aufschlüsse zu erhalten, hauptsächlich sich meint und daß die Fremden anstatt mit ihm deutsch zu sprechen, mit ihm englisch gesprochen haben. den wertvollsten Aufschluß haben sie erst jetzt erhalten. Mögen sie darnach noch weiter drauf erpicht sein, einen Menschen über die Schwelle ihrer Autorität zu lassen, der abgesehen davon, daß er den Fischen und Seetieren der Adria einen fröhlichen Leichenschmaus gewünscht hat, von einem Nachtlokal Trinkgeld nimmt, der der Zutreiber des Blutbordells war und nun die vollendete Schamlosigkeit hat, unsere Not als die Prostituierte des Luxus zu verhöhnen, aus dem Jammer einer Stadt die Gelegenheit für den Amüsierbedarf von Fremden zu machen und den Wiederaufbau eines schönen Schieberheims in welthistorischer Perspektive zum erhöhten Zeilentarif zu verherrlichen. Mag die Welt wie sie will mit einem öffentlichen Manne verfahren, der an einem Tag zugleich an die beiden Gefühle, die unsere Tragödie erweckt, so lebhaft appelliert hat: an das Mitleid und an die Verachtung; wenn sie die leidenden Personen der Handlung, die verblutenden, nur nicht am Mitleid verkürzt, anstatt den tätigen, den Leichenräubern und ihrer Publizistik, nunmehr Gelegenheit, zu einem selbständigen Urteil über die Verhältnisse in Österreich zu gelangen, wo Raubmenschen sich für 6000 Kronen in der Silvesterlage eines „Parisien“ ausstellen lassen anstatt das ganze Jahr am Schandpfahl zu stehen, und wo die Unterernährtheit den übrigen Teil der Bevölkerung hindert, bei solchem Fest alles kurz und klein zu schlagen; wo Hyänen als Volkswirte die Verschwendung des Volksvermögens für den täglichen Betrieb beklagen und als Inseratenagenten für den nächtlichen fördern; wo Schubiaks der Todesnot spotten dürfen, für die sich in einer Bar die zweckdienliche und zugleich wirksame Lösung finden läßt, wo die Menschheit je nach ihren Verhältnissen in Friedhöfe oder die Wurzlokale animiert wird, und nichts im Preis gesunken ist als die Ehre! Mag nun die Welt wie sie will berichten und urteilen; sich zu dem Problem dieses uralten Mittelpunkts der Kultur so oder so stellen. Ich erkläre jeden, Inländer und Ausländer, der durch zwanzig Jahre noch nicht genügende Aufklärung empfangen, wohl aber das hier gelesen hat und nach Eröffnung des „Parisien“ noch Stammgast der Neuen Freien Presse bleibt, also alle jene, die nicht durch die grausame Notwendigkeit einer redaktionellen Anstellung, sondern aus Mutwillen ihr ihren Namen zur Verfügung stellen, Staatsmänner, Professoren, Schriftsteller, für ehrlos und zwar in solchem Maß, daß selbst die Neue Freie Presse – von dem andern Nachtlokal gar nicht zu reden – Anstand nehmen müßte, ihren Besuch zu empfangen!“

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Dietmar Moews meint: Wie relativ bedenklich das Leben ist und wie besorgt man gegenüber den 20er Jahren von damals sein sollte?

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Was soll man raten oder wünschen – während die Leute machen, wie sie eben machen?

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Man kann DIE FACKEL als Reprint erwerben und darin studieren, welch tiefes Engagement im sozialen Geist möglich ist, ohne noch vor die Haustür gehen zu müssen. Wer einen guten Internetzanschluss hat, kann die Welt erobern. VIEL SPASS.

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FINE E COMPATTO

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20. April kommt und DYER beschreibt den Lampenbau zur GOEBEL-LAGE

April 16, 2018

Lichtgeschwindigkeit 8097

am Dienstag, 17. April 2018

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SECHSUNDDREISSIGSTER BLOGBEITRAG zum 20. April 2018 in Springe, und wird fortgesetzt, in LICHTGESCHWINDIGKEIT von Dietmar Moews hier:

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HIER: RICHARD N. DYER – Rechtsanwalt des Klägers Edison im Schlussplädoyer des großen Lampen-Prozesses 1891.

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DER EDISON GLÜHLAMPENPROZESS

DER ELEKTROTECHNIKER 10. Juni 1891

Die 1885 von der Edison Electric Light Company gegen die United States Electric Lighting Company of New York erhobene Klage wurde am 25. Mai vor Hon. W. J. Wallace, Circuit Judge, verhandelt. Eaton & Lewis, Rechtsanwälte der Beschwerdeführerfirma, wurden durch Richard N. Dyer vertreten. Grosvenor P. Lowrey, Clarence A. Seward und Sherburne Blake Eaton, Rechtsanwalt. Die Herren Duncan, Curtis & Page, Anwälte des Angeklagten, wurden durch Samual A. Duncan, Edward Wetmore, Leonard E. Curtis und Frederick H. Betts vertreten.

Nachdem die Vorbereitungen getroffen worden waren, wurde die Verhandlung auf den 26. Mai um 11 Uhr vertagt, zu diesem Zeitpunkt wurde das Eröffnungsargument im Namen des Beschwerdeführers von Richard N. Dyer eingeleitet.

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ARGUMENTE VON HERRN DYER FÜR DIE EDISON FIRMA (von Dietmar Moews für die LICHTGESCHWINDIGKEIT gekürzt)

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Herr Dyer sagte, dies sei eine Klage der Edison Electric Light Company gegen die United States Electric Lighting Company auf ein Patent von Thomas A. Edison für eine Verbesserung der elektrischen Lampen, das am 27. Januar 1880 erteilt wurde und das, so der Beschwerdeführer, die moderne Glühlampe abdeckte, mit der wir in den letzten Jahren als Mittel der Haushaltsbeleuchtung vertraut geworden sind. Herr Dyer überreichte dem Gericht ein Modell der im Patent beschriebenen Lampe, das er vorlas.

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“ … „

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…. Herr Dyer definierte Unterteilung als die Herstellung von kleinen Leuchten, die anstelle von Gasdüsen verwendet werden können, zu einem Preis, der sie in eine erschwingliche, kostengünstige Reichweite der Öffentlichkeit brachte. Die wichtigsten Merkmale des Edison-Glühelementes waren seine hohe Widerstandsfähigkeit und seine kleine Oberfläche. Der Patentinhaber glaubte, und die Beschwerdeführer verstanden es, dass ehemalige Experimentatoren in der Richtung gearbeitet hatten, den Widerstand des Kohlenstoffstabes zu verringern, anstatt ihn zu erhöhen. Der Patentinhaber hatte nicht nur die vorhergehende Praxis umgekehrt, sondern er hatte eine wichtige Entdeckung gemacht, auf der diese Umkehrung beruht, namentlich, dass Kohlenstoff im Hochvakuum eine solche Stabilität hat, dass sogar ein Faden, der durch Verkohlung von Baumwollfäden durch Überhitzung unter Sauerstoffausschluss hergestellt wurde – sehr zerbrechlich und sehr empfindlich – selbst ein ganz feines Brennelement praktisch in Betrieb gehalten werden kann. …

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Durch die Verwendung des hochohmigen Kohlenstoffdrahts ist es mir möglich, feine Platindrähte für Führungsdrähte zu verwenden“…. denn durch die Verwendung von hochohmigem Kohlenstoff war es möglich, Glüh-Licht mit minimalem Strom zu erhalten; der geringe Strom ermöglichte auch die Verwendung von feinen Platindrähten, die in Glas versiegelt werden konnten und die Glühbirne nicht erhitzen und zerbrechen würden….

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die Gültigkeit des Patents und die Tatsache der Verletzung wurden bestritten. Die Einwände gegen seine Gültigkeit waren zum einen die Unbestimmtheit der Beschreibung, zum anderen die Unzulänglichkeit der Anweisungen an die Arbeiter; Drittens, dass das Patent keine nützliche Lampe beschrieb, und viertens eine spezielle (englische )Verteidigung, dass die Erfindung zum Zeitpunkt der Einreichung der endgültigen Spezifikation nicht neu war, und fünftens, dass die Erfindung nach dem Stand der Technik, die praktisch die gleichen Patente und Veröffentlichungen wie im vorliegenden Fall umfasste, zusammen mit der Swan-Lampe, die hier nicht als Verteidigung verfügbar war, weil weder patentiert noch veröffentlicht…

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Was hier im Patent beschrieben wurde, war neu und die besondere Erfindung, die die Kunst der Glühlampenbeleuchtung begründete. Nach dem Ausfüllen der Patentanmeldung am 11. November 1889 reichte Herr Edison eine weitere Anmeldung ein, in der er Papier als Glühleiter beanspruchte und damit versuchte, ein bestimmtes Material zu patentieren, das in den allgemeinen Anwendungsbereich des ersten Patents fiel. Bald nachdem Sawyer & Man einen Antrag auf die gleiche Sache gestellt hatten, kam es zu einer Einmischung, die mehrere Jahre lang umstritten war und sich schließlich für Sawyer & Man entschied. Nach dieser Entscheidung wurde die Anmeldung durch Änderungen erweitert; Edison verwendete nicht mehr Papier, sondern Bambus, so dass die Anwendung von Sawyer & Man auf faserige Materialien im Allgemeinen ausgedehnt wurde, und daraufhin wurde das Patent angefochten. Es wurde im Auftrag von Edison gegründet, nicht nur, dass die Verwendung von Papier nicht neu war, sondern dass sich Sawyer & Man immer wieder als undurchführbar erwies, während das, was praktikabel war und die Kunst der Glühlampenbeleuchtung begründete, Edisons Erfindung des feinfädigen Kohlenstoff-Gühers im Hochvakuum in einer vollverglasten Vakuumkammer war. So dass, wenn in diesem Fall der Schiedsrichter Bradley auf die Frage überging, was die reale Erfindung war, das ganze Zeugnis und der ganze Stand der Technik vor ihm war.

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Gutachter Bradley sagte, dass „die große Entdeckung in der Glühlampen-Kunst darin bestand, einen hohen Widerstand im Leiter mit einer kleinen leuchtenden Oberfläche und einer entsprechenden Verringerung der Stromstärke anzunehmen. Dies wurde von Edison in seinen fadenförmigen Leitern erreicht, die durch die Perfektion des Vakuums in der Kugel der Lampe praktisch umgesetzt wurden.“ Wieder sagte Justice Bradley: „Wir denken, dass wir uns nicht irren, wenn wir sagen, dass für diese Entdeckung, elektrische Beleuchtung nie eine Tatsache geworden wäre. Wir haben angenommen, dass es die Entdeckung von Edison ist, weil er ein Patent dafür hat. Das mag fraglich sein; es mag die Entdeckung einer anderen Person sein, aber wer auch immer sie entdeckt hat, es ist zweifellos die große Entdeckung in der Kunst der praktischen Beleuchtung durch Elektrizität.“

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„….Mr. Dyer sagte, dass er, bevor er auf Edisons Werk eingeht, einige der elektrischen Prinzipien, die der Kunst zugrunde liegen, erklären würde. Anschließend erläuterte und illustrierte er anhand von Diagrammen die Unterscheidungsmerkmale des Lichtbogens und der Glühlampen; die Bedeutung der Begriffe elektromotorische Kraft, Widerstand und Strom sowie die angenommenen Maßeinheiten, wobei das Ganze durch Modelle, die Ausschnitte aus tatsächlichen Drähten und Stäben verschiedener Metalle und Querschnitte zeigen, hervorragend illustriert wurde. Er erklärte auch den Unterschied zwischen dem spezifischen Widerstand eines Leiters, der von seiner molekularen Struktur abhängt, und seinem absoluten Widerstand, der durch seine Form und Größe sowie durch sein Material bestimmt wird. Der enorme Unterschied im Widerstand eines metallischen und eines Kohlenstoffstabes gleicher Größe wurde in einem der Modelle gut veranschaulicht.

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…. das Patent sprach von einem Filament mit hoher Beständigkeit und kleiner Abstrahlfläche. Die Abstrahlfläche war ebenso wichtig wie der Widerstand. Es war wichtig zu bedenken, dass die Strahlungsfläche unabhängig vom Widerstand variiert werden kann. Was den Widerstand betrifft, so war es unerheblich, wie die Form des Querschnitts die Ausdehnung der Strahlungsfläche veränderte. Dies wurde durch ein Modell veranschaulicht. Die nächste wichtige Tatsache war, dass die durch den Stromfluss in einem Leiter entstehende Wärmemenge unabhängig von der Oberfläche war, aber die Temperatur, auf die der Leiter um eine bestimmte Wärmemenge angehoben wurde, direkt von der Oberfläche abhängig war. Er bat das ehrenswerte Gericht zu verstehen, dass, da das Patent die Aufmerksamkeit auf die Tatsache lenkte, dass hohe Beständigkeit und kleine strahlende Oberfläche die Objekte der Konstruktion waren, die vorstehenden Erklärungen einen direkten Einfluss auf das Patent hatten. Eine hohe Temperatur war absolut notwendig, um Licht wirtschaftlich zu erzeugen, und eine Möglichkeit, eine hohe Temperatur zu sichern, war die Nutzung einer kleinen Strahlungsfläche. …ein kleines Licht, als vorteilhafter Ersatz der Gasleuchter für die Haushaltsbeleuchtung sei, und dies erforderte eine kleine Abstrahlfläche. Herr Dyer illustrierte diesen Punkt…. Ein hoher Widerstand und eine kleine Abstrahlfläche ermöglichten die Verwendung eines kleinen elektrischen Stroms, aber neben der Wirkung auf das Licht bestimmte die Strommenge auch die Größe des Leiters, der benötigt wurde, um die Lampe in Betrieb zu setzen … erläuterte dann ausführlich die Zusammenhänge zwischen der Menge, dem Druck und der Energie des elektrischen Stroms und der Anordnung der Verschiebeeinrichtungen in Reihe bzw. in mehreren Bögen. Er wies darauf hin, dass, wenn die Glühlampe für die Hausbeleuchtung verwendet werden sollte. Das Mehrbogen-System ermöglicht es, dass jede Lampe unabhängig ein- und ausgeschaltet werden kann. Notwendig wurde – und das große Hindernis bei der Verwendung dieses Systems, abgesehen von der Frage der Praktikabilität der alten Lampen selbst, war – dass sie aufgrund ihres geringen Widerstandes und der großen Strommenge, die für ihren Betrieb erforderlich ist, nicht in großer Zahl in mehreren Bögen angeordnet werden konnten. Es sei denn, durch den Einsatz von Leitern mit enormen Abmessungen, was die Kosten unerschwinglich machen würde.

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Diese Erläuterungen, so Dyer weiter, seien notwendig, um den Stand der Technik zu würdigen. Eine Prüfung des Standes der Technik ergab, dass diese Prinzipien nicht oder nur unzureichend gewürdigt wurden, so dass keine praktische Lampe hergestellt werden konnte. Diese Erklärungen ermöglichten es uns, die Funktion des hohen Widerstandes und der kleinen strahlenden Oberfläche als Elemente in der wirtschaftlichen Produktion von Licht und in der Verteilung des Stroms ohne unerschwingliche Kosten für die Leiter zu schätzen. Die Funktion des Hochvakuums und der Ganzglaskonstruktion der elektrischen Lampenkammer sowie eine gebührende Würdigung dessen, was durch die fragliche Erfindung erreicht wurde, konnte erst nach einer Untersuchung des Standes der Technik, wie er im Herbst 1878 bestand, als Herr Edison mit der Versuchsreihe begann, die zur Produktion führte, festgestellt werden. Im Oktober 1889 gab es von der im Patent beschriebenen Lampe in der Klage zwei Meilensteine in der Topographie des Standes der Technik: das Patent von King im Jahre 1845 und die Wiederbelebung der Kunst durch Lodyguine im Jahre 1873. King beschrieb zwei Lampen, eine mit einem Platinbrenner, nicht im Vakuum, und eine andere, in diesem Fall wichtiger, mit einem Leiter aus Kohlenstoff in einem Torricellischen Vakuum eingeschlossen. Herr Dyer kritisierte diese Lampe und sagte, dass es nicht praktikabel sei, einen funktionsfähigen Kohlenstoffleiter in der von King beschriebenen Weise herzustellen, nämlich durch mechanische Reduktion eines Gaskohlenstoffstabes. Wieder war es eine Lampe mit niedrigem Widerstand, von 1 bis 4 Ohm, vorbehaltlich aller Nachteile, die im Patent in der Klage erwähnt wurden. Es handelte sich um eine Serienleuchte, wie es das Patent selbst vorsah, und konnte nicht in mehreren Lichtbögen verwendet werden. Dr. Morton, einer der Experten für die Verteidigung, in einem Artikel im Scribner’s Magazin über die Lampen von

Herr Dyer wies darauf hin, dass die Aussagen der Experten der Angeklagten, Prof. Morton und Cross, in ihrer Aussage im Fall McKeesport und im vorliegenden Fall in Bezug auf die Lampe des King-Patents widersprüchlich und inkonsistent sind. Er verwies auf das englische Patent von Roberts und wies darauf hin, dass es einen Leiter mit niedrigem Widerstand beschrieb, der aus einem bereits verkohlten Material bestand und in einer Kammer mit einem Charakter enthalten war, von dem wir heute wissen, dass es unmöglich ist, ein Vakuum aufrechtzuerhalten. Er wies weiter darauf hin, dass die Strahlungsfläche und der Widerstand des Brenners bei diesen Lampen keine Rolle spielten; die Erfinder waren nicht dazu gekommen, sich mit diesen Fragen zu befassen; während Edison die Kunst, wo das elektrische Licht hergestellt worden war, aufgegriffen hatte, und er versuchte, es praktisch zu versuchen, eine Lampe herzustellen, die ohne großen Aufwand für Leiter verwendet werden konnte, und die ein einfaches Gerät sein sollte, das von der Öffentlichkeit bedient werden konnte.

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Herr Dyer verwies dann auf die fehlgeschlagenen Versuche der Experimentatoren, ein unterteiltes elektrisches Licht durch Geissler-Röhren zu erzeugen, und nahm dann die Betrachtung des Crookes-Radiometers auf, in dem ein elektrischer Strom durch einen Platindraht geleitet wurde, der in einer versiegelten und evakuierten Glaskugel eingeschlossen war, um eine Strahlungsquelle innerhalb der Kammer zu erzeugen, die auf rotierende Schaufeln wirkt. Natürlich gab es keine Idee, eine elektrische Lampe oder eine Strahlungsfläche oder etwas derartiges herzustellen. Die Beklagte würde wahrscheinlich nicht behaupten, dass diese Geräte das Patent direkt vorwegnahmen, sondern dass die Geissler-Röhre den Konstrukteuren elektrischer Lampen beibrachte, wie man einen Platindraht in Glas versiegelt, dadurch aber keine Erfindung gegeben worden war, diese Elemente zusammenzubringen, wie es im Patent in der Klage geschehen war.

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Herr Dyer verwies dann kurz auf die Lampen der Vorerfinder, die in dem Fall in Erscheinung traten: die von Konn, Lodyguine und Fontaine.

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Die Zeit, in der diese Lampen hergestellt wurden, war eine Zeit des aktiven Experimentierens mit dem Zentrum in Paris. Die Jablochkoff-Kerze wurde dann bei der Beleuchtung der Straßen der Hauptstadt eingesetzt, und alles schien reif für die Einführung eines geteilten elektrischen Lichts für die Innenbeleuchtung, sofern eine geeignete Lampe vorhanden war. Um den Wert der bekannten Systeme der Glühlampen zu bestimmen, experimentierte Fontaine mit mehreren Konn-Lampen und die Ergebnisse wurden 1877 in seinem Buch veröffentlicht. Er sagt, dass das Vakuum, das in den Empfängern nie perfekt war, der erste Kohlenstoff zum größten Teil verbraucht wurde. Es gab auch eine Art Verdunstung, die die Glühstäbe langsam weiter zerstörte – eine Verdunstung, die durch die Ablagerung von Kohlenstoff im Inneren der Glaskugeln deutlich wurde. Hier dann, sagte Herr Dyer, war ein lebenswichtiger Defekt; ungeachtet dessen wurden die Kohlenstoffe vom Sauerstoff entfernt und nicht verbraucht, folglich wurden sie verflüchtigt; das Vakuum war sogar in einer Atmosphäre, die nicht Verbrennung unterstützen würde, ohne Stabilität . Wie hat sich das auf die Lampenkunst ausgewirkt? Swan, ein früher englischer Experimentator, legt die Wirkung der Entdeckungen von Fontaine auf den Fortschritt der Kunst und der anschließenden Experimente sehr streng dar. Er sagt: – „Bei all den verschiedenen Versuchen, das Prinzip des Glühens von Kohlenstoff im Vakuum zu nutzen, standen zwei große Schwierigkeiten im Weg und verwirrten jeden Versuch, sie zu überwinden. Das eine war das schnelle Abnutzen und das daraus resultierende Zerbrechen des glühenden Kohlenstoffs, das andere die Verdunkelung der Lampe durch eine Art schwarzen Rauch.“

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In Anlehnung an Fontaines Aussagen sagte Swan: „Wenn diese Idee der Verflüchtigung von Kohlenstoff tatsächlich begründet wäre, wäre jeder weitere Versuch, Glühlampen mit Hilfe eines Vakuums haltbar zu machen, reine Zeitverschwendung, zumal sie von praktischem Wert sein“ müssen. Diese Ansichten wurden von Schwendler im Jahre 1879 bekräftigt. Das war der Eindruck, den die Entdeckungen von Fontaine auf die Glühlampenkunst hinterließen. Deshalb war es von großer Bedeutung zu verstehen, dass die Kunst, so wie sie war, als Edison die Sache aufgriff, die Idee des Erfolgs durch den Einsatz von Kohlenstoff absolut ausschloss. Zur Unterstützung dieser Position zitierte Herr Dyer einen Artikel von Herrn Morton im Gas Light Journal vom 17. Oktober 1878, seinen Bericht an das Lighthouse Board im November 1879 und die Arbeit von Bernstein über elektrische Beleuchtung. Das konkrete Problem war die so genannte Unterteilung des elektrischen Lichts. Das elektrische Licht hatte seine kommerzielle Verkörperung nur im Bogenlicht; das große Problem war eine Unterteilung, die eine mit einem gewöhnlichen Gasleuchte vergleichbare Beleuchtung lieferte, die nach Belieben des Benutzers ein- und ausgeschaltet werden konnte. Kommerzielle Überlegungen erforderten, dass die Unterteilung wirtschaftlich sein sollte; dass ein Generator eine beträchtliche Anzahl von Leuchten in großen Entfernungen betreiben sollte. Andere Bedingungen waren, was für die Anschaffungs-Kosten zu berücksichtigen ist, dass jeder vorherige Experimentator nicht nur glaubte, dass eine Kohlenstofflampe nicht haltbar gemacht werden kann, sondern dass die Glühlampe nicht in großer Zahl verwendet werden kann, um kleine Wohnungs-Lichter zu produzieren. Herr Dyer, nachdem er aus Fontaines Buche den Bericht über das berühmte Experiment gelesen hatte, in dem Fontaine meinte, die Teilbarkeit des elektrischen Lichts widerlegt zu haben, er wiederholte das Experiment mit einer Gruppe von Lampen, die mit einer Batterie verbunden waren, und zeigte, dass ein Strom, der eine Lampe in einen Zustand brillanten Glühens brachte, nicht ausreichte, um fünf Lampen sichtbar leuchten zu lassen. Herr Dyer erklärte, dass der Irrtum, der diesen Experimenten zugrunde liegt, die Annahme war, dass die kleineren Lichter erzeugt werden sollten, indem ein kleinerer Strom durch dieselbe Lampe geleitet wird; denn in diesem Fall hatte der Brenner eine niedrigere Temperatur und als die Temperatur sank, nahm das Licht in einem enorm größeren Verhältnis ab. Hätte Fontaine gewusst, wie man Lampen mit hohem Widerstand und kleiner Abstrahlfläche konstruiert, wäre er zu einem anderen Schluss gekommen, was die Möglichkeit der Unterteilung des elektrischen Lichts angeht. Herr Dyer veranschaulichte diesen Punkt, indem er fünf Lampen mit hohem Widerstand und kleiner Abstrahlfläche ausstellte, die zeigten, dass unter diesen Bedingungen jede der fünf Lampen ihre volle Lichtquote gab und durch das Aus- und Einschalten der anderen nicht wesentlich beeinflusst wurde. „Das, Euer Ehren“, sagte Mr. Dyer, „ist Erfolg; das andere kann als Misserfolg bezeichnet werden.“ An diesem Punkt vertagte das Gericht den Tag. …

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…. konnte mit großer Wirtschaftlichkeit versorgt werden. Daraufhin wurde die Frage zur Diskussion gestellt, und verschiedene Männer der Wissenschaft, die gewissenhaft glaubten, dass eine Unterteilung unmöglich sei, oder ihre Leistung schwächt, fühlten sich aufgerufen, ihre Meinung zu äußern, um die kommerzielle Störung aufgrund der großen Depression in den Gasinteressen, die durch die Ankündigung von Edisons Entdeckung verursacht wurde, zu mildern. Die Bedenken von Fontaine waren mathematisch korrekt, und die Unterteilung des elektrischen Lichts war praktisch und theoretisch unmöglich. Herr Clarke, ein Zeuge für den Beschwerdeführer, hat viele relevante Auszüge gesammelt und in das Protokoll aufgenommen, die die allgemeine Akzeptanz von Fontaines Demonstration und den anschließenden mathematischen Beweis, der von Herrn Preece, einem bekannten englischen Elektriker, erbracht wurde, dass das Licht mit Lampen in Serie als Quadrat der Zahl und in Mehrfachbogen als Kubik der Zahl abnimmt. Herr Preece sagt: „Es ist dieser Teilerfolg bei der Multiplikation des Lichts, der so viele blutrünstige Experimentatoren dazu veranlasst hat, die ultimative Möglichkeit seiner umfassenden Unterteilung vorwegzunehmen – eine Möglichkeit, die diese Demonstration als hoffnungslos erweist und die sich als irreführend erwiesen hat“. Ähnliche Meinungsäußerungen wurden von Herrn Dyer aus einem Brief von Prof. Silvanus Thompson in Engineering von 1878 und aus dem Zeugnis wissenschaftlicher Autoren vor dem Parlamentsausschuss von 1879 gelesen. Er verwies auch kurz auf die Arbeit anderer Zeitgenossen mit Herrn Edison, um zu zeigen, dass mit Ausnahme von Lane-Fox niemand außer Herrn Edison die Bedingungen schätzte, unter denen Erfolg erzielt werden sollte. Er (Lane-Fox) sah es aber nur als unerreichtes Desiderat, denn er machte keinen praktischen Vorschlag, um diese Ziele zu erreichen. Und hierauf bezogen, scheint er durch den Satz, daß Herr Edison vor ihm diesbezüglich anerkannt wurde, insoweit das Erreichen einer praktischen Lampe zu sehen war. Herr Edison erreichte das zuerst. Im Jahre 1879 erschien eine weitere Ausgabe von Fontaines Buch, aus dem Auszüge gelesen wurden, die darauf hindeuteten, dass damals keine unterteilte Glühlampe bekannt war. Das Werk von Sawyer & Man, das ausführlich mit Platin arbeitet, wurde zeitgleich mit dem von Edison weitergeführt. Es genügte für die Gegenwart zu sagen, dass die gesamte Angelegenheit von Herrn Justice Bradley untersucht wurde, mit dem Ergebnis, dass sie das falsche Prinzip verfolgten und keinen Erfolg hatten. Herr Dyer verwies dann auf die Experimente von Farmer mit der Platinlampe, wie sie in der Veröffentlichung von Prescott und von Sawyer gegeben wurden, und ging dann zur Prüfung des Lane-Fox-Patents über. Zitat aus der englischen Entscheidung, in der das Gericht unter anderem sagte: „Wenn er sich praktisch und endlich mit der Sache befasst, lehnt er sie ab und lässt sie aus seinem Patent fallen. Warum? Offensichtlich, weil er nicht wusste, wie man einen effizienten Kohlenstoffleiter herstellt. Der Kohleleiter, den er beschreibt – er muss gedacht haben, und er sagt in der Tat – war unter allen Umständen weniger begehrenswert als das Metall: und er wusste nicht, wie man es besser macht.“

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Dass Lane-Fox sehr klare und fortschrittliche Vorstellungen darüber hatte, was für ein praktisches System notwendig war, konnte dennoch niemand bezweifeln. Der abschließende Absatz seines Briefes in der Londoner Times vom 26. Dezember 1878 bezieht sich offensichtlich auf seine eigenen Experimente mit Glühlampen und auf die Hoffnung, dass er noch in der Lage sein würde, eine praktische Lampe herzustellen. Er hatte zweifellos den Ehrgeiz, in dieser Hinsicht der Erste zu sein, aber dass er nicht der Erste war, gab er selbst 1881 in einer Diskussion vor der Königlichen Institution zu. Sir William Thomson, wahrscheinlich der führende Elektroingenieur der damaligen Zeit, hatte auf die Frage, wie er im Herbst 1879 die Platzierung von 500 Glühlampen empfohlen hätte, geantwortet: „Ich hätte sicherlich von einer solchen Anordnung abgeraten, da damals keine Glühlampe bekannt war, die möglicherweise ein befriedigendes Ergebnis hätte liefern können“.

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Herr Edisons Arbeit im Herbst 1878 und Anfang 1879, vor der eigentlichen Erteilung der Lane-Fox-Patente, zeigte, dass Herr Edison die gleiche Wertschätzung für hohe Widerstandsfähigkeit und kleine strahlende Oberfläche hatte, wie Lane-Fox, früher als jeder andere, diesem Land geben konnte. Jedoch Herr Edison konnte von diesen Lane-Fox-Patenten sein Wissen über die Notwendigkeit hoher Widerstandsfähigkeit und kleiner strahlender Oberfläche nicht erhalten haben. Das Zeugnis in der Sawyer-Man Einmischung, in diesem Fall, liefert Material, aus dem wir eine Vorstellung von Mr. Edisons Arbeit gewinnen können. Im vorliegenden Fall rief auch der Angeklagte Mr. Edison an und versuchte ihn vorsichtig auszufragen, indem er von ihm Aussagen erhielt, die zusätzliches Material von ähnlichem Charakter lieferten. Anscheinend hatte Herr Edison im Jahr 1877 Experimente angestellt, die gezeigt hatten, dass Kohlenstoff keine erhebliche Lebensdauer unter den damaligen Bedingungen erreichen konnten, sodass die Experimente eingestellt, wurden, bis damit neuerlich im Herbst 1878 begonnen wurde. Skizzen in den Aufzeichnungen zeigen schon in dieser frühen Periode, dass Mr. Edison eine Mehrbogenanordnung bei der Arbeit schätzte. Versuche mit glühendem Kohlenstoff, während der Lampenkörper unter einer Vacuumpumpe war, waren kaum erfolgreicher als im Vorjahr. Sie bewiesen aber, dass Kohlenstoff unter den damaligen Bedingungen ein ungeeigneter Werkstoff war. Herr Edison bezeugt: „Unsere Berechnungen haben uns gezeigt, dass die Lampe mindestens 100 Ohm Widerstand haben muss, um erfolgreich mit dem Gas zu konkurrieren“. Er sagt weiter, dass er wusste, dass er den erforderlichen Widerstand und die kleine strahlende Oberfläche mit Hilfe von karbonisiertem Papier oder Holz erhalten konnte. Deshalb, bemühte er sich, während er daran arbeitete, dies mit Hilfe von Platin zu erreichen, um ein perfekteres Vakuum und um glühende Leiter aus Kohlenstoff zu erhalten, die das Ergebnis liefern würden. „Der große Punkt, den wir uns wünschten“, sagt Herr Edison, „war eine Lampe mit hohem Widerstand und kleiner Strahlungsfläche, und es war egal, ob sie aus Kohlenstoff oder aus Platin war.“ Die Platinlampen, auf die er sich bezieht, sind auf der Karte dargestellt (was darauf hinweist). Eine davon hat den Platindraht, der auf einer Spule gewickelt und in einer Ganzglaskugel versiegelt ist. Sie zeigt die höchste Perfektion, die wahrscheinlich jemals von einer Platinlampe erreicht wurde – aber, wie Edison bezeugt, befand sich das Platin trotz des hohen Vakuums immer noch im Zerfall, dem Phänomen, das den Erfolg aller Platinlampen verhinderte.

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Unter Berücksichtigung des Übergangs vom Platin- zum Kohlenstofffaden konnte er in dem verschlossenen Glasgefäß, das er bis zum Hochvakuum ausgepumpt hatte, das er dann benutzte, vorwärts kommen. Im Oktober 1879 fertigte er Lampen aus Papierkohle und aus gewöhnlichem Nähfaden, die in einem vollständig aus Glas gefertigten und auf fast ein Millionstel einer Atmosphäre erschöpften Behälter untergebracht waren. „Wir hatten den Zustand erreicht“, sagt Herr Edison, „wo die Kohlen trotz der geringen Masse und des geringen Glühfadens stabil genug waren, um die wirtschaftliche Unterteilung des elektrischen Lichts und die Möglichkeiten des kommerziellen Wettbewerbs mit Gas zu ermöglichen“. „Es waren die neuen Bedingungen, die diese Lampe zum Erfolg führten, die Bedingungen waren Hochvakuum in einem Behälter, in dem keine Verschlechterung oder Absenkung des Vakuums auftrat, um den Kohlenstoff zu zerstören.“ „Es war die Entdeckung der Stabilität von Kohlenstoff, nur wenn er in einem hohen und stabilen Vakuum eingeschlossen war, die die moderne Glühlampe möglich machte.“

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„In dieser speziellen Lampe entdeckte ich diese wichtige Tatsache, dass etwas, was erwartet wurde, nicht stattfand; und diese Entdeckung erlaubte die Verwendung von feinen Filamenten aus Kohlenstoff mit hohem spezifischen Widerstand und machte die Glühlampenbeleuchtung, wie wir sie kennen, kommerziell praktikabel“.

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ZurFrage, was ihn dazu veranlasste, zu erwarten, dass der Kohlenstoff, wenn er in ein hoch erschöpftes Ganzglasgefäß gelegt würde, in Bezug auf die Oxidation stabil bleiben würde? beantwortete Edison: „aber ich dachte nicht, wie ich bereits sagte, dass das Hochvakuum den Zerfall vollständig stoppen würde. Denn ich hatte etwas über Glühlampen gelesen, und es schien, dass sie alle allgemein erklärten, dass es lediglich eine Verschlechterung erreicht worden sei; dass sehr viele Menschen, die mit Glühlampen experimentiert haben, sich in der Lage befanden.

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„An diese Entdeckung“, fuhr Herr Dyer fort, „möchten wir appellieren, indem wir zweifelsfrei zeigen, dass es in dieser von Herrn Edison hergestellten Lampe eine Erfindung von allerhöchstem Charakter gab“. In Bezug auf die Experimente von 1878 sagt der Hauptassistent von Herrn Edison, Batchelor: „Unser Gespräch war häufig darauf ausgerichtet, den höchsten Widerstand auf kleinstem Raum zu erreichen. Ich erinnere mich ein oder zweimal während dieser Unterhaltung Anfang 1879, Edison bemerkte: „Wie einfach wäre es, diesen Widerstand zu bekommen, wenn Kohlenstoff nur stabil wäre“. Herr Upton, ein anderer Assistent, bezeugte, dass er den Widerstand (kalt) eines dieser Kohlenstoffe maß, der dann für einige Stunden verbrannt und erneut getestet wurde und keine Veränderung in seinem Widerstand fand. „Ich erinnere mich“, sagt Mr. Upton, „dass wir alle sehr froh waren, dass der Kohlenstoff seinen Widerstand nicht änderte, denn er zeigte, dass es keinen Schwund des Kohlenstoffs gab.“

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Herr Dyer zeigte die ausgestellten Zeichnungen, die die Entwicklung der Edison-Lampe darstellen, beginnend mit derjenigen, in der die Entdeckung der Stabilität von Kohlenstoff gemacht wurde, bis hin zur Lampe des Patents; die Lampe vom November 1879 und schließlich die Bambuslampe, die jetzt hergestellt wurde. Er beschrieb dann die aufeinanderfolgenden Schritte des Prozesses, mit dem der karbonisierte Bambusglüher hergestellt und in der Lampe montiert wurde. Als nächstes stellte er Muster von Leitern der Dicke aus, die benötigt wurden, um 100 16-Kerzen-Lampen 100 Fuß vom Generator bei 110 Volt Druck zu speisen, und verglich diese mit einem Bündel von 400 ähnlichen Drähten, wie sie benötigt würden, um dasselbe mit den alten Lampen mit dem Kohlenstoffstab zu erreichen. Herr Dyer sagte dies illustriert, überzeugender als es mit Zahlen möglich wäre, dass der Einsatz einer solchen Lampe in mehreren Bögen absolut unerschwinglich wäre. Herr Edisons Experimente hatten gezeigt, dass der Kohlenstoff in einer Atmosphäre von Stickstoff bei Atmosphärendruck, wenn der Brenner im Hochvakuum steht, erheblich besser war, gegenüber der von Herrn Sawyer angewandten Methode, die fast doppelt so viel Strom benötigt, um die gleiche Kerzenleistung zu erzeugen. Das Vakuum selbst ist ein Grund für große Wirtschaftlichkeit. Der Angeklagte hat gezeigt, dass auch in der modernen Lampe es eine allmähliche Schwärzung der Innenwandung gäbe, und meint mutmaßlich, dass es keine Entdeckung der Stabilität von Kohlenstoff von Herrn Edison gäbe, weil in der Tat, Kohlenstoff auch in der modernen Lampe nicht stabil ist. Dieser Zerfall geht weiter, auch in modernen Lampen, aber nicht genug, um die Lampen unkommerziell zu machen. Und es gibt auch keine Entdeckung, wie der Zerfall reduziert und die Lampe vom Scheitern zum Erfolg gebracht werden könnte. Die Beklagte kann argumentieren, dass es nur eine Frage des Grades ist, aber das, was Misserfolg in Erfolg umwandeln kann, könnte sicherlich nicht so charakterisiert werden.

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Nachdem die Erfindung gemacht wurde, blieb es, das beste Material für den Zweck und die geeignetste Form für den gefundenen Brenner. Für diesen öffentlichen Aufsatz hat Herr Edison ein karbonisiertes Bristol-Brett in Hufeisenform verwendet. Im Dezember 1879 wurde eine private Ausstellung und gegen Ende des gleichen Monats eine öffentliche Ausstellung mit Tausenden von Besuchern veranstaltet.

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Herr Dyer skizzierte dann kurz die kommerzielle Entwicklung der Glühlampe in den Händen von Herrn Edison. Nach dieser Ausstellung sei die Kritik von Wissenschaftlern und Elektrikern erneuert worden. In diesem zweiten Angriff, wie zuvor, war Dr. Morton wieder in der ersten Reihe und beeilte sich, den Fehler, den er nicht gesehen hatte, auszusprechen. Mortons Brief im Sanitary Engineer und ein Interview in der New York Times, veröffentlicht am 28. Dezember 1879, in dem er sagte: „Alle Versuche bis zur gegenwärtigen Lampe in dieser Richtung werden als Fehlschläge angesehen. Und wie ich bereits sagte, scheint es keine Neuheit zu geben, die uns erlauben würde, auf einen besseren Erfolg in der gegenwärtigen Entwicklung zu hoffen“. Die Zeitschriften waren voll von Kritiken gleichen Charakters. Dann kam ein Bericht über Mr. Edisons Licht von Mr. Upton in Scribners Magazin vom Februar 1880, der Anlass für einen erneuten Angriff der Schriftsteller und Kritiker war. Sicher im Besitz einer praktischen Lampe, setzte Edison seine Arbeit fort und spürte, dass die wissenschaftliche Unwissenheit endlich der kommerziellen Leistung weichen muss.

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Tatsächliche Tests von Professor Rowland, Barker, Morton, Brackett und anderen sowie die kommerzielle Einführung der Lampe bestätigten bald die Richtigkeit der für Herrn Edison vorgebrachten Behauptung und zeigten, dass das elektrische Licht unterteilt werden konnte und dass die Lampe haltbar war. Aber die Skepsis der europäischen Elektriker wurde nicht überwunden, bis Edison sein Gerät auf der Pariser Ausstellung 1881 ausstellte, bei deren Abschluss Edison Diplome, Medaillen usw. und schließlich ein besonderes Ehrendiplom und die Auszeichnung der Ehrenlegion erhielt.

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Der Bericht der Ausstellungskommission zeigt, dass, obwohl es Verletzer und Nachahmer gab, Edison der Anführer des Fortschritts war und die beste Lampe auf dem Markt herstellte, und er hat sich in dieser Position beibehalten. Im Frühjahr 1880 wurde das Dampfschiff „Columbia“ mit Edison-Papierkohlenstofflampen beleuchtet, später im selben Jahr wurde der seither verwendete Bambus als Basis für den Kohlefaden verwendet. Einem offiziellen Bulletin vom 6. April 1883 zufolge war dann in New York City ein Hauptbahnhof mehrere Monate lang in Betrieb gewesen, ohne Tag und Nacht anzuhalten. Bis zum 31. Oktober desselben Jahres beleuchtete die Station 508 Häuser für 12.000 Lampen. Mittlerweile ist das Geschäft enorm gewachsen, mit einem Investitionsvolumen im zweistelligen Millionenbereich und einer Anzahl von Lampen, die nach vorsichtigen Schätzungen weltweit hergestellt werden, zwischen 75.000 und 100.000 pro Tag. Die Kläger beanspruchen daher für die Erfindung von Herrn Edison das Verdienst des großen Nutzens und für sein Patent die Liberalität der Konstruktion, die die Gerichte in der Vergangenheit auf Patente auf Erfindungen dieser Art angewandt haben. …““

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Argumentation des Edison-Klage-Anwaltes RICHARD N. DYER: Die Originalquelle ist ELECTRICAL ENGINEER June 10, 1891, kopiert und ins Deutsche übersetzt von Dietmar Moews – hier folgt der Originaltext:

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„ARGUMENT OF MR. DYER FOR THE EDISON COMPANY

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Mr. Dyer said that this was a suit of the Edison Electric Light company against the United States Electric Lighting Company, upon a patent of Thomas A. Edison for an improvement on electric lamps, granted January 27th, 1880, which patent, the complainant contended, covered the modern incandescent lamp with which we have of late years become familiar as a means of household lighting. Mr. Dyer handed the court a model of the lamp described in the patent, which latter he proceeded to read.

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… Mr. Dyer defined subdivision to be the production of small lights capable of use in lieu of gas jets, at a cost which brought them within reach of the public. The important features of the Edison burner were its great resistance and its slight surface. The patentee believed, and complainants understood it to be the case, that former experimenters had worked in the direction of reducing, instead of increasing, the resistance of the carbon rod. The patentee had not only reversed the preceding practice, but he had made an important discovery upon which that reversal is based, namley, that carbon in high vacuum has such stability that even a filament made by heating cotton thread out of contact with the air – very fragile and very delicate – even that small burner can be practically maintained in operation. …

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By using the carbon wire of such high resistance I am enabled to use fine platinum wires for leading wires“ … for by using carbon of such high resistance, it was possible to obtain light with minimum current; the small current also made possible the use of fine platinum wires, which could be sealed into glass and would not heat and crack the bulb …

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the validity of the patent and the fact of infringement were both denied. The objections to its validity were,

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first, vagueness of description;

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second, infsuficieny of instructions to workmen;

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third, that the patent did not describe a useful lamp, and

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fourth a special English defence), that at the time of filing the final specification, and

fifth, that the invention was not new in view of the state of the art, which embraced practically the same patents and publications as those in the present case, together with the Swan lamp, not available here as a defence, because neither patented nor published …

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What was described in the patent here in suit, was new, and was the particular invention which established the art of incandescent lighting?

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After filling the application for the patent in suit, November 11, 1879, Mr. Edison filed another application claiming paper as an incandescent conductor, thus attempting to patent a particular material which fell within the general scope of the first patent. Soon after Sawyer & Man filed an application upon the same thing; an interference resulted which was contested for several years, and finally decided in favor of Sawyer & Man. After this decision the application was expanded by amendments; Edison was no longer using paper but bamboo, so the application of Sawyer & Man was enlarged to cover fibrous materials generally, and upon that patent in suit was brought. It was set up in behalf of Edison, not only that the use of paper was not new, but that Sawyer & Man were proceeding upon principles of construction proved over and over again to be impracticable, whereas that which was practicable, and which established the art of incandescent lighting, was Edison’s invention of the filamental carbon in a high vacuum in all-glass sealed vacuum chamber.

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So that when in this case Justice Bradley passed upon the question as to what the real invention was, all the testimony and all the state of the art was before him. Justice Bradley said that „the great discovery in the art was that of adopting high resistance in the conductor with a small illuminating surface, and a corresponding diminuition in the strength of the current. This was accomplished by Edison in his filamental thread-like conductors, rendered practical by the perfection of the vacuum within the globe of the lamp.“ Again Justice Bradley said: „We think we are not mistaken in saying that but for this discovery, electric lighting would never have become a fact. We have supposed it to be the discovery of Edison because he has a patent for it. This may not be the case; it may be the discovery of some other person, but whoever discovered it, it is undoubtedly the great discovery in the art of practical lighting by electricity.“

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„…Mr. Dyer said that before entering upon Edison’s work he would proceed to explain some of the electrical principles underlying the art. he then explained and illustrated by means of diagrams the distinguishing characteristics of the arc and the incandescent lamps; the meaning of the terms electromotive force, resistance and current, and the units of measurement which have been adopted, the whole being admirably illustrated by models showing sections of actual wires and rods of different metals and of different cross-sections. He also explained the different between the specific resistance of a conductor, which depended upon its molecular structure, and its absolute resistance, which was determined by its form and size as well as by its material. The enormous difference in the resistance of a metallic and a carbon rod of equal dimensions was well illustrated in one of the models.

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… the patent spoke of a filament of high resistance and small radiating surface. The radiating surface was quite as important as the resistance. It was important to remember that radiating surface might be varied independent of resistance. So far as resistance was concerned, it was immaterial what the shape of the cross-section changed the extent of the radiating surface. This was illustrated by a model. the next important fact was that the quantity of heat developed in a conductor by the flow of the current was independent of surface, but the temperature to which the conductor was raised by a given amount of heat was directly dependent upon the surface. He desired his Honor to understand, that since the patent called attention to the fact that high resistance and small radiating surface were the objects of the construction, the foregoing explanations had a direct bearing upon the patent. A high temperature was absolutely necessary to produce light economically, and one way of securing a high temperature was by making use of a small radiating surface. …was to optain a small light, a substitute for the gas jet for household illumination, and this necessitated a small radiating surface. Mr. Dyer illustrated this point … A high resistance and small radiating surface made possible the use of a small electric current, but aside from the effect upon the light, the quantity of current determined also the size of conductor required to deliver it to the lamp. … then proceeded to explain at considerable length the relations existing between the quantity, pressure and energy of the electric current, and the arrangement of the translating devices in series and in multiple arc respectively, pointing out that when the incandescent lamp was to be used for house lighting, the multiple-arc-system, making it possible for each lamp to be turned on and off independently, became necessary, and the great obstacle in the way of the use of that system, aside from the question of the practicability of the old lamps themselves, was that by reason of their low resistance and the large quantity of current required to operate them, they could not be placed in large numbers in multiple arc, except by the employment of conductors of enormous dimensions, which would make the cost prohibitive.

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These explanations, continued Mr. Dyer, are necessary in order to appreciate the state of the art. An examination of the state of the art disclosed a lack of appreciation of those principles, or at least of such appreciation of them as would enable a practical lamp to be produced. These explanations enabled us to appreciate the function of high resistance and small radiating surface as elements in the economical production of light, and in the distribution of current without a prohibitive cost of conductors. The function of the high vacuum and of the all-glass construction of electric lamp chamber, as well as a due appreciation of what had been accomplished by the invention in issue, could only be seen after an investigation of the prior state of the art, as it existed in the fall of 1878, when Mr. Edison commenced the series of experiments which resulted in the production. In October, 1889, of the lamp described in the patent in suit. There were two landmarks in the topography of the prior art; the patent of King in 1845, and the resuscitation of the art by Lodyguine in 1873. King described two lamps, one with a platinum burner, not in a vacuum, and another, more important in this case, having a conductor of carbon enclosed in a Torricellian vacuum. Criticising this lamp, Mr. Dyer said that it was not practicable to make an operative carbon conductor in the way described by King, viz: by mechanically reducing a rod of gas carbon. Again, it was a lamp of low resistance, from 1 to 4 ohms, subject to all the disadvantages pointed out in the patent in suit. It was a series lamp, as appeared by the patent itself, and could not be used in multiple arc. Dr. Morton, one of the experts for the defence, in an article in Scribner’s Magazin, referring to the lamps of King and others, had said that the problem of commercial electric lighting by incandescent conductors, notwithstanding these inventions, yet remained without a solution. Similar statements had been made by Prof. Cross, another expert for the defense in this case. Prof. Bracket, testifying for the complainant, also showed that the vacuum must be uncertain. Now it was not enough for the method to be capable of success in individual cases; it must be a method which could be applied commercially, and practically to the manufacture of thousands of lamps.

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Mr. Dyer then proceeded to point out the inconsistency of the testimony of the defendants‘ experts, Prof’s Morton and Cross, in their testimony in the McKeesport case and in the present case, in reference to the lamp of the King patent. He next referred to the Roberts English patent, pointing out that it described a conductor of low resistance made by reducing material already carbonized, and contained in a chamber of a character in which we now know it to be impossible to maintain a vacuum. He further pointed out that the radiating surface and the resistance of the burner played no part in these lamps; inventors had not come to consider these matters; while Edison had taken up the art where the electric light had been produced, and he endeavored to produce it practically; to make a lamp which could be used without enormous expense for conductors, and which should be a simple piece of apparatus that could be handled by the public.

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Mr. Dyer next referred to the abortive attemps of experimenters to produce a sub-divided electric light by Geissler tubes, and then took up the consideration of Crookes radiometer, in which an electric current was passed through a platinum wire enclosed in a sealed and exhausted glass globe, in order to produce a source of radiation within the chamber to act upon revolving vanes. Of course there was no idea of making an electric lamp or a radiating surface or anything of that kind. It would probably not be contended by defendant that these devices directly anticipated the patent, but that the Geissler tube taught constructors of electric lamps how to seal a platinum wire into glass, that there could be no invention in bringing these elements together, as had been done in the patent in suit.

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Mr. Dyer then briefly referred to the lamps of prior inventors put into evidence in the case; those of Konn, Lodyguine, and Fontaine.

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The period during which these lamps were produced was one of active experimentation, having its centre at Paris. The Jablochkoff candle was then being employed in lighting the streets of the capital, and everything seemed ripe for the introduction of a divided electric light for interior illumination, provided a suitable lamp could be had. To determine the value of known systeme of incandescent lighting, Fontaine experimented with several Konn lamps and the results were published in his book in 1877. He says that the vacuum, never being perfect in the receivers, the first carbon was in greater part consumed. There was also a kind of evaporation which continued to slowly destroy the incandescent rods – an evaporation clearly proved by the deposit of carbon on the interior of the bells. Here then, said Mr. Dyer, was a vital defect; notwithstanding the carbons were removed from oxygen and not consumed, yet they were volatilized; they were without stability even in an atmosphere which would not support combustion. What was the effect of this upon the art? Swan, an early English experimenter, forcibly sets forth the effect of the discoveries of Fontaine upon the progress of the art and of subsequent experimentation. He says: – „In all the various attempts to utilize the principle of the incandescence of carbon in vacuum, two great difficulties have stood in the way and baffled every attempt to overcome them. One was the rapid wearing away and consequent breaking of the incandescent carbon, and the other the obscuration of the lamp by a kind of black smoke.“

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Quoting Fontaine’s statements, Swan said: „If this idea of the volatilization of carbon were founded in fact, any further attempt to render incandescent carbon lamps durable by means of a vacuum would be mere waste of time, and durable they must be of any practical value.“ These views were reiterated by Schwendler, writing in 1879. Such was the impression that the discoveries of Fontaine left upon the art, and hence it was of great importance to understand that the art, as it stood when Edison took up the matter, absolutely excluded the idea of obtaining success by the use of carbon. In support of this position Mr. Dyer quoted from an article by Mr. Morton in the Gas Light Journal of October 17, 1878, his report to the Lighthouse Board in Neovember, 1879, and the work of Bernstein on electric lighting. The concrete problem was that known as the sub-division of the electric light. The electric light had its commercial embodiment only in the arc-light; the great problem awaiting solution was a sub-division that would furnish lights comparable with an ordinary gas jet, which could be turned off and on at the will of the user. Commercial considerations required that subdivision should economical; that one generator should operate a considerable number of lights situated at considerable distances. Other conditions were that the first cost should understand that each prior experimenter not only believed that a carbon lamp could not be made durable, but that the incandescent Lamp could not be used in large numbers to produce small lights. Mr. Dyer, after reading from Fontaine’s book the account of the celebrated experiment in which he believed he had disproved the divisibility of the electric light, repeated the experiment with a group of lamps connected with a battery, demonstrating that a current which brought one lamp to a condition of brilliant incandescence was insufficient to render five lamps visibly luminous. Mr Dyer explained that the fallacy underlying these experiments was the assumption that the smaller lights should be produced by passing a smaller current through the same lamp; for in such case the burner had a lower temperature and as the temperature decreased, the light diminished in an enormously greater ratio. Had Fontaine known how to construct lamps of high resistance and small radiating surface, he would have come to a different conclusion as to the possibility of subdividing the electric light. Mr. Dyer then illustrated this point by exhibiting five lamps of high resistance and small radiating surface, showing that under these conditions each of the five lamps gave its full quota of light, and was not materially affected by turning the others off and on. „This your Honor,“ said Mr. Dyer, “ is success; the other may be characterized as failure.“ At this point the court adjourned for the day. …

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… could be supplied with great economy. Thereupon the question became a matter of discussion, and various men of science concientiously believing that subdivison was impossible, or its accomplishment remote, felt called upon to express their opinions, in order to allay the commercial disturbance due to the great depression in the gas interests caused by announcemet of Edison’s discovery. The deductions of Fontaine were mathematically proved to be correct, and the subdivision of the electric light was pronounced practically and theoretically impossible. Mr. Clarke, a witness for the complainant, has collected and places in the record many pertinent extracts showing the general acceptance of Fontaine’s demonstration, and the subsequent mathematical proof, furnished by Mr. Preece, a noted English electrician, that the light, with lamps in series, decreases as the square of the number, and in multiple-arc as the cube of the number. Says Mr. Preece: „It is this partial success in multiplying the light that has led so many sanguine experimenters to anticipate the ultimate possibility of its extensive sub-division – a possibility which this demonstration shows to be hopeless, and which experiment has proved to be fallacious.“ Similar expressions of opinion were read by Mr. Dyer from a letter of Prof. Silvanus Thompson in Engineering, in 1878, and from the testimony of scientific writers before the parliamentary committee in 1879. He also referred briefly to the work of others contemporaneous with Mr. Edison, to show that, with the exception of Lane-Foc, nobody except Mr. Edison appreciated the conditions upon wihich success was to be obtained, and he (Lane-Fox) only as an unattained desideratum, for he made no practical suggestion for obtaining those ends. And in respect to this, it appears by the record that Mr. Edison was prior to him in that appreciation, and so far as reaching a practical lamp goes, Mr. Edison reached that first. In 1879 appeared another edition of Fontaine’s book, from which extracts were read tending to show that no subdivided incandescent lamp was known at that time. The work of Sawyer & Man, which appears at length in the record, was carried on contemporaneously with that of Edison. It was sufficient for the the present to say that the entire matter was investigated by Mr. Justice Bradley, with the result already before his Honor, the conclusion being that they were pursuing the wrong principle and did not reach success. Mr. Dyer then referred to the experiments of Farmer with the Platinum lamp, as given in the publication of Prescott and of Sawyer, and then passed to the consideration of the Lane-Fox patent. Quoting from the English decision, in which the court, among other things said, „When he comes practically and finally to deal with the matter, he disclaims it and drops it out of his patent. Why? Evidently because he did not know how to make an efficient carbon conductor. The carbon conductor he describes – he must have thought, and he says in fact – was less desirable than the metallic under all circumstances: and he did not know how to make one that would be better.“

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That Lane-Fox had very clear and advanced notions as to what was necessary for a practical system no one could doubt. The closing paragraph of his letter in the London Times of December 26, 1878, evidently refers to his own experiments with incandescent lamps, and to the hope he had that he would yet be able to make a practical lamp. He undoubtedly had the ambition to be first in that respect, but that he was not first, he himself admitted in a discussion before the Royal Institution in 1881. Sir William Thomson, probably the foremost electrical engineer of the time when asked how in the fall of 1879 he would have had advised the placing of 500 incandescent Lamps, had replied: „I should certainly have advised against any such arrangement, as no incandescent lamp was known at that time which could possibly have given a satisfactory result.“ Mr. Edison’s work in the fall of 1878 and the early part of 1879, prior to the actual grant of the Lane-Fox patents, showed that he had the same appreciation on high resistance and small radiating surface earlier than any effective date which can be given to the Lane-Fox patent in this country, and Mr. Edison could not have received from those patents his knowledge of the necessity of high resistance and small radiating surface. The testimony in the Sawyer-Man interference, in evidence in this case, furnishes material from which we can gain an idea of Mr. Edison’s work, and in the present case also the defendant called Mr. Edison and examined him somewhat cautiously, getting from him statements which furnished additional material of like character. It appears than in 1877 Mr. Edison made experiments which demonstrated that carbon had no considerable life under conditions then attainable and the experiments were discontinued until renewed in the fall of 1878. Sketches in the record show that even at this early period. Mr. Edison appreciated that for a multiple-arc arrangement at work. Experiments upon incandescent carbon under the receiver of an air-pump were hardly more successful than those of the previous year, but proved that carbon was an unsuitable material under the conditions then obtainable. Mr. Edison testifies „Our calculations showed us that the lamp must have at least 100 ohms resistance to compete successfully with the gas.“ He further says that he knew he could get the requisite resistance and small radiating surface by means of carbonized paper or wood, and therefore while working to accomplish this by means of platinum he endeavored by a more perfect vacuum to obtain incandescent conductors of carbon which would give the result. „The great point we desired“, says Mr. Edison, „was a lamp of high resistance and small radiating surface, and it did not matter very much whether it was of carbon or of platinum.“ The platinum lamps to which he refers are shown on the chart (indicating), one being the platinum wire wound on a bobbin and sealed into an all-glass globe, the highest perfection probably ever reached by a platinum lamp. But, as Edison testifies, notwithstanding the platinum was in a high vacuum, it was still subject to disintegration, the phenomenon which prevented all platinum lamps from being a success. Respecting the transition from the platinum to the carbon filament of carbon could be made to stand in the sealed glass vessel, exhausted to a high vacuum, which he was then using, and in October, 1879, he made lamps of paper carbon and of common sewing-thread, placed in a receiver made entirely of glass and exhausted to nearly one millionth of an atmosphere. „We had reached the condition,“ says Mr. Edison, „where, notwithstanding the carbons were small in mass and filamentary, they were stable sufficiently so to allow of the economical subdivision of the electric light and the possibilities of competing commercially with gas.“ „It was the new conditions which caused this lamp to be success, which conditions were high vacuum in a receptacle in which no deterioration or lowering of the vacuum occured to destroy the carbon.“ „It was the discovery of the stability of carbon, even when filamentary, enclosed in a high and stable vacuum, which made the modern incandesent lamp possible.“

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„It was in that particular lamp that I discovered this all-important fact, that something which was expected to take place, did not take place; and this discovery permitted the use of fine filaments and carbon of high specific resistance and made incandescent lighting, as we know it, commercially practicable.“ being asked what led him to expect that if the carbon was placed in a higly exhausted all-glass vessel it would remain stable as far as oxidation was concerned, but I did not, as I stated before, think it would stop the disintegration of it entirely, because I had read something about incandescent lamps, and it seemed that they all universally stated that there is a deterioration; that a great many persons who have experimented with incandescent lamps stated that there is a blackening of the globe. Now, this blackening could not be due to oxygen, because the oxygen would form monoxide. I saw, independent of the oxygen would form carbon monoxide. I saw, independent of the oxygen, there must be the matter of disintegration that I was afraid of, but I thought that perhaps that, having got rid of all oxygen, this distribution would not be so large a factor as to prevent the use of a lamp for commercial purposes.

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„It is to this discovery,“ continued Mr. Dyer, „that we wish to appeal, as showing beyond all doubt that there was invention in this lamp produced by Mr. Edison, and invention of the very highest character.“ referring to the 1878 experiments, Mr. Edison’s principal assistant, Batchelor, says: „Our conversation frequently was directed to getting the highest resistance in the least possible space. I remember once or twice during these conversation early in 1879, Edison remarked, „How easy it would be to get this resistance if carbon were only stable.“ Mr. Upton, another assistant, testified that he measured the resistance (cold) of one of these carbons, which was then burned for a number of hours and again tested and no change found in its resistance. „I remember“, says Mr. Upton, „That we all felt very much elated at the carbon not changing its resistance, for it showed that there was no wasting away of the carbon.“

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Mr. Dyer the exhibited drawings showing the evolution of the Edison lamp, beginning with the one in which the discovery of the stability of carbon was made, passing to the lamp of the patent; the lamp of November, 1879, and finally the bamboo lamp now made. He then described the successive steps of the process by which the carbonized bamboo burner was made and mounted in the lamp. he next exhibited samples of conductors of the thickness required to feed 100 16-candle lamps 100 feet from the generator at 110 volts pressure, and compared with that a bunch of 400 similar wires, such as would be required to accomplish the same thing with the old lamps having the carbon rod. Mr. Dyer said this illustrated, more forcibly than could be done by figures, that to use a lamp of that kind in multiple arc the cost would be absolutely prohibitive.

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Mr. Edison’s experiments had shown that the carbon in an atmosphere of nitrogen at atmosphere pressure, the method adopted by Mr. Sawyer, required nearly twice as much electricity to produce the same candle power as when the burner is in a high vacuum. The vacuum itself is a cause of great economy. The defendant has attempted to show that even in the modern lamp there is a gradual blackening of the globe, and will probably argue that there was no discovery of the stability of carbon by Mr. Edison, because, as a matter of fact, carbon is not stable, even in the modern lamp.

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This disintegration does go on, even in modern lamps, but not enough to make the lamps uncommercial, and there as, indeed, a discovery in finding how disintegration might be reduced and the lamp lifted from failure to success. Defendant may argue that it is simply a matter of degree, but that which can turn failure into success certainly could not be so characterized.

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The invention having been made, it remained to find the best material for the purpose and the most suitable form to give the burner. For this public essay Mr. Edison’s employed carbomized Bristol board in horsshoe form. In December, 1879, a private exhibition was given, and near the end of the same month a public exhibition attended by thousands of visitors.

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Mr. Dyer then briefly outlined the commercial development of the incandescent lamp in Mr. Edison’s hands. After this exhibition, he said, the criticisms of scientists and electricians were renewed. In this second attack, as before, Dr. Morton was in the van, hastening to pronounce that a failure which he had not seen, He read Dr. Morton’s letter in the Sanitary Engineer, and an interview in the New York Times, published December 28th, 1879, in which he said: „All attemps up to the present lamp in this direction are acknowledged to be failures, and as I have pointed out there does not seem to be any novelty which would authorize us to hope for a better success in the present one“. The journals were full of criticisms of the same character. Then came an account of Mr. Edison’s light by Mr. Upton in Scribner’s magazine of February, 1880, which was the occasion for a renewed attack by the writers and critics. Secure in the possession of a practical lamp, Edison continued his work, feeling that scientific ignorance must finally give way in the face of commercial accomplishment. Actual tests by Professor Rowland, Barker, Morton, Brackett and others, and the commercial introduction of the lamp, soon confirmed the accuracy of the claim advanced for Mr. Edison, and showed that the elctric light could be subdivided and that the lamp was adurable one. But the skepticism of the European electricians was not overcome until Edison exhibited his apparatus at the Paris Exposition in 1881, at the close of which Mr. Edison was awarded diplomas, medals, etc., and finally an especial diploma of honor, and the decoration of the Legion of Honor. The report of the Exposition commission shows, that although there were infringers and imitators present, yet Edison was in the van of progress, and was making the best lamp in the market, and has continued in that position to the present time. In the spring of 1880, the steamship „Columbia“ was lighted with Edison paper carbon lamps; later in the same year, bamboo, which has ever since been used, was adopted as the basis for the carbon filament. It appears by an official bulletin of April 6th, 1883, that a central station plant had then been in operation in New York City for several month without stopping night or day. By October 31th of the same year, the station was lighting 508 houses wired for 12,000 lamps. the business has since grown to enormous proportions, with capital invested aggregated tens of millions and at the present day a number of lamps alone manufactured throughout the world by a conservative estimate is between 75,000 and 100,000 per day. Complainants therefore claim for the invention of Mr. Edison the merit of great utility, and for his patent that liberality of construction which the courts in the past have applied to patents upon inventions of this character. …“ (Dyer-Plädoyer 1891 zum Edison-Patent-Prozess)

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Nach diesen Berichten von Barker, und jetzt Dyer wird in der nächsten LICHTGESCHWINDIGKEIT der Lampenbau von HEINRICH GOEBEL in dessen eigenen Worten kommen.

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Dietmar Moews meint: Mich hat sehr entsetzt, als sich langsam der Verdacht verdichtete, dass der Irrglaube zum IDOL Goebel in Springe nicht nur eine idolsoziologische Besonderheit ist. Sondern dass Berufspromotoren sowie beinahe alle Lehrer von Springe seit etwa 1950, meinem Geburtsjahr, unermüdlich falsche Behauptungen verbreiteten, so weit ihr Einfluss reichte.

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Nochmal entsetzt war ich, als mir klar wurde, dass in Springe ein SPD-Multifunktionär, von Erwerbsberuf Professor für Geschichte an der Leibniz Universität Hannover, solche Manipulationen inszenierte, wie Briefe an die Wirtschaft oder an Radio- und Fernseh-Falschdarstellungen (ZDF-Kerner/Unsere Besten), oder die 220 Cent Sonder-Briefmarke mit lauter Darstellungen von angeblichen Lampen, die das IDOL Goebel verdeutlichen sollten, doch keineswegs Goebel-Lampen waren.

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Dieser funktionale Dilettant, aus Völksen, Emeritus Dr. Horst Callies, setzte sogar durch, dass eine neue ORTS-Chronik von Springe/Callies/Lilge mit dem absurden Goebelbild der Stadtgeschichte/Hartmann des Jahres 1954 erneut gedruckt worden ist. Ein Historiker, der geschichtsfälschend in die Welt posaunte:

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„Ich habe ein Gerichtsurteil aus Amerika, wo GOEBEL Priorität gegenüber EDISON zugesprochen worden ist.“

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Und ich wiederhole mich:

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Einen solchen Historiker würde ich nicht zur Promotion zulassen. Eigentlich müssten ihm seine Universität den Doktortitel aberkennen.

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Was in dem Goebel-Buch von Hans-Christian Rohde (2007) nicht herausgearbeitet und erkannt worden ist, sind die echten wenigen Tasachbeweise, die heute aus Goebels „Lampenzeit“ noch vorhanden sind und gerichtlich dokumentiert sind:

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Die einzigen historisch festgestellten Fakten zu Goebel und Glühlampen kommen aus den Jahren 1881 und 1882 und sind folgende – Nichts sonst:

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1. Zwei seit 1893 gerichtsbestätigte Arbeitsverträge aus dem Jahr 1881

2. Original US-Patente des Henry Goebel von 1882

3. Original-Partnerschafts-Verträge sowie etliche Bezahlquittungen, zwischen Goebel und Kulenkamp von 1882 / darauf Betrugs-Straftat gegen Kulenkamp

4. Goebels Gewaltauftritt in der Anwaltskanzlei PAUL GOEPEL 1882

5. Goebels Intrige gegen Kulenkamp in der Freimaurer-Loge

6. New York, 30. 4. 1882: Öffentliche Lampenvorführung und Goebels Lügen in der Tagespresse, New York Times und New York World

7. Bezahlquittungen von Goebel für William C. Dreyer 1882

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Klärung zur Göbelidolisierung im Urteil von New York, 1891

Der deutsche Heinrich Göbel habe im Jahr 1854 das elektrische Licht erfunden“, publizieren noch im Jahr 2007 deutsche Zeitungen, Radio- und Fernsehsender und Zeitungen, Denkmäler, Museen und offiziale Namensehrungen für eine Schule in Springe und für öffentliche Straßen in Deutschland – die Leibniz Universität Hannover promovierte im Jahr 2007 eine Doktorarbeit, in der dargelegt wird, dass vollkommene Beweise oder Gegenbeweise der Glühlampenerfindung Göbels unerreichbar seien. Doch jene Doktorarbeit wurde vorschriftswidrig publiziert und – nur mit wenigen überprüfenden Einwänden von der Presse – weithin in den deutschen Medien als seriös hingestellt. Vor diesem Hindergrund bilden folgende öffentlichen Unterstellungen oder Zuweisungen den dadurch erreichten Informations- sowie Meinungsvordergrund, der eine andauernde Fälschung und gefälschte Erinnerung der belegten Ereignisgeschichte zur Glühlampe wie auch zur lokalen Geschichtspflege in Springe, nebst Archivbetrug, darstellt.

  • Eine eindeutige Klärung über die Erfindungsgeschichte der Glühbirne habe schon 1893/94 nicht erbracht werden können, da es zu einer Hauptverhandlung nicht mehr kam
  • Göbels Entdeckung des Prinzips der Glühlampe habe im Jahr 1854 stattgefunden
  • Göbel habe im Jahr 1854, also 25 Jahre vor Edison, die erste brauchbare Glühlampe erfunden
  • Erfinder war seinerzeit ein weitgehenderer Begriff als etwa im Jahr 2007
  • Für das Interpretationsdesaster ist Göbel nicht verantwortlich
  • Das Prinzip der Kohlefaden-Lampe habe Edison nicht entdeckt, sondern Göbel, dem nach wie vor die Ehre gebühre
  • Der Zeitpunkt einer Patentanmeldung beweise nicht den Zeitpunkt der Ersterfindung oder Erstentdeckung – es sind meist mehrere beteiligt
  • Göbel hatte nie behauptet, eine brauchbare Glühlampe erfunden zu haben. Wenn ich es richtig verstanden habe, ging es ihm lediglich um das Prinzip. Doch dieses Prinzip hatten vor ihm und Edison schon andere entdeckt
  • Göbel sei als deutscher Schlossergeselle im Jahr 1848 nach New York City eingewandert
  • Göbel sei ein ausgesprochen geschickter Handwerker gewesen, habe eine Schlosserlehre absolviert, für die Technische Hochschule in Hannover Barometer und Laborgeräte angefertigt; er konnte quasi Alles, Uhrmacher, Juwelier, Optiker, Glasbläser, Mechaniker, Holzverkohlungen, Elektriker, Patentanmeldungen beim US-Patentamt und vieles mehr.
  • Göbel habe die erste elektrische Vakuum-Glühlampe aus einer Parfümflasche angefertigt.
  • Göbel habe einen Widerstandsleiter in einem luftleeren Glasgefäß mit Strom zum Leuchten gebracht. Edison habe 25 Jahre später die heutige Glühlampe entwickelt und das Patent erworben. Göbel durfte ohne Lizenzgebühren seine Glühlampen für die Eigennutzung weiterbetreiben
  • Göbel habe anfang der 1870er Jahre – jedenfalls vor 1879, dem Edison-Patentjahr – Bambus als Grundstoff für einen Kohleglühfaden entdeckt und erfolgreich in eine einzigartige Glühlampe eingebaut, die viele Stunden geleuchtet habe.
  • Beweise für die Göbelglühlampen seien im Stadtarchiv Springe einzusehen
  • Göbel habe solche Glühlampen mittels selbst angefertigter Batterien betrieben und im eigenen Haus als Beleuchtung nächtlicher Nähmaschinenarbeiten, in seinem Ladengeschäft zur Schaufensterbeleuchtung und auf einem kleinen Pferdewagen, zur gewerblichen Ausstellung eines Teleskops, bereits in den 1860er Jahren in New York verwendet und jedermann gezeigt und erklärt.
  • Göbel habe sein Glühlampen- und Batterienwissen von einem Professor Münchhausen bereits vor seinem Auswanderungsjahr 1848, noch in Springe, persönlich erhalten. In Amerika habe Göbel zu seinen Glühlampen kein weiteres Wissen hinzubekommen, denn er konnte auch nicht Englisch verstehen und nicht lesen.
  • Ein Museumsvorstand aus Springe behauptet, er habe ein Originaldokument entdeckt, dass die Existenz eines Glühlampenfachmannes namens Professor Moenighausen, in Springe, vor dem Göbel-Auswanderungsjahr 1848 nachweise
  • Göbel habe gegen Edison in New York auf sein Urheberrecht an der Ersterfindung der Glühlampe geklagt und im Jahr 1893 vom Gericht diesen Anspruch zugesprochen bekommen.
  • Göbel habe in 3. Instanz gegen Edison den Prozess gewonnen
  • Edison habe gar keine Patente für Glühlampen erworben
  • Edison sei gar kein Erfinder oder Entwickler gewesen, sondern ein Scharlatan
  • Der Amerikaner Edison habe die Glühlampenideen dem Deutschen, Heinrich Göbel, gestohlen
  • Andere Firmen benutzten das patentfreie Glühlampensystem Göbel weiter. Deshalb konnte Edison seine Prozesse wegen Patentmissbrauchs gegen Mitbewerber nur mit Problemen gewinnen
  • 1879 war das Ende möglicher Patentansprüche von Göbel. Edison entwickelt für jedermann nutzbare Kohlefaden-Glühlampe mit Schraubfassung und meldet sie zum Patent an
  • Da Patente nach 25 Jahren auslaufen, musste Edison im Jahr 1879 keine Rücksicht auf Göbels Erfinderanspruch mehr nehmen
  • Als der mit der Ausbeutung der Edison-Erfindungen befassten Gesellschaft 1881 die Herstellung von brauchbaren Lampen misslungen sei, sei ein „kundiger Mann zu Göbel gesandt“ worden, der solche „vorräthig hatte“. Nach Eintreten des „einfachen Mechanikers“ in den Dienst der Firma sei „die Edison-Lampe die beste aller Glühlampen“ geworden. Göbel habe seine letzten Jahre „als wohlhabender Mann auf seinem Landsitze verlebt.“
  • Edison habe 1879 das Patent auf den Grundlagen für die Lampe bekommen, die Göbel zuzuschreiben sind. 1885 wurde das Patent dann „schwebend unwirksam“. Edison zog in der Berufungsverhandlung 1893/94 seine Klage auf Erlangung des Patentes zurück
  • Göbel habe sämtliche Patente für die energiesparende, transportfähige, preisgünstige – damit kommerzielle – hochohmige elektrische Ganzglas-Hochvakuum-Kohlefaden-Glühlbirne, mit hoher Brenndauer, von Sauerstoff gereinigtem (air-washing) Bambuskohle-Glühfaden, massiven Ganzglas-Temperaturbrücken sowie mit Teerzementierungen – so etwa wäre die technische Bezeichnung der bestrittenen Edisonleistung – vor Edison verdient
  • In den sechziger bis achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts habe Göbel US-Patente für Schneideapparate zur Herstellung von Glühfäden, für eine Vakuumpumpe zum Evakuieren von Glühlampen und ein Patent für Glühlampen erhalten. Auch ein Patent für ein Zusatzteil von Nähmaschinen zählt dazu.
  • Wie sollte er, der Deutschsprachige, da noch Zeit und Geld finden, sich in amerikanische Rechtsverhältnisse einzuarbeiten, seine „Tüfteleien“ eingehend zu beschreiben und als Patente anzumelden?
  • Göbel habe Patente für die Vakuumpumpe für Glühlampen und für die Aufhängung des Glühfadens. Daraus ergibt sich, dass Göbel die Problematik genau kennen musste, sodass er 1854, inspiriert von der Bogenlampe, das reale Prinzip der Glühlampe für innen entdeckte
  • Göbel hatte zu wenig Geld, um seine Glühlampe patentieren zu lassen
  • Göbel habe im Jahre 1893 das Lampensystem Westinghouse mitentwickelt
  • Beleuchtung durch Glühlampen auf der Weltausstellung 1893 in Chicago von Westinghouse nach dem Lampensystem Göbel und nicht Edison
  • Göbel habe anfang der 1870er Jahre – gerade zu dem Zeitpunkt als der Dynamo die Batterien ersetzen konnte und die allgemeine Elektrifizierung begann – seine angeblichen Glühlampenexperimente gestoppt und dann erst im Jahr 1881 bei der New Yorker Lampenfirma American Electric Light Company, als angestellter Experte, wieder fortgesetzt
  • Bereits in Göbels Schulzeugnis stünde geschrieben, Göbel habe einen erfinderischen Geist
  • Göbels Rolle als Tüftler sei durchaus anerkannt
  • Professor Peter Van der Weyde habe im Jahr 1893 vor Gericht bezeugt, dass er Göbels Glühlampen bereits lange vor 1879 auf den Straßen von New York gesehen und genauestens untersucht habe
  • Göbels detaillierte eidliche Aussage am 21. Januar 1893 sei eine so fundierte Schilderung, die sich ganz sicher nicht von heute auf morgen in dieser Komplexität in das Gedächtnis transferieren ließe
  • Die Neue Deister Zeitung aus Springe berichtete am 28. Juli 1957: „Wir haben der Deutschamerikanerin die Zeugenaussage des Professors Vanderweyde in diesem Prozess und einen kurzen Abriss über Göbels Wirken in die Hand gegeben, damit sie die Amerikaner aufklären und Heinrich Göbel zur nachträglichen Anerkennung seiner Pioniertat verhelfen kann. Möge ihr dies durch die Presse-Artikel vollauf gelingen. Die Heimat wird ihr dafür Dank wissen“ (heute vor 50 Jahren NDZ am 28. Juli 2007)
  • Göbel habe im Prozess im Jahre 1893 vor dem Gericht persönlich demonstriert, wie er seine Lampen mit den Originalwerkzeugen und -materialien anfertigen konnte, die dann viele hundert Stunden brannten.
  • Es liegen die Original-Göbel-Beweislampen aus den Prozessen von 1893 in einem amerikanischen Museumsdepot, die anhand besonderer Altersbestimmung erweisen könnten, dass Göbel vor Edison – wie behauptet – seine Glühlampen angefertigt habe
  • Edison hätte die Patente nicht unter Göbel, sondern unter eigenem Namen angemeldet. Nur so sei Edisons hohe Zahl von Patenten zu erklären
  • Göbel habe erhebliche Entwicklungen für die damalige industrialisierte Fertigung der Lampen erbracht
  • Göbel sei ein Miterfinder der Glühlampe, so sei es in seinem Prozess gegen Edison erwiesen worden. Göbel habe Bambus als Material für den Kohleglühfaden als erster entdeckt sowie verschiedene Verbesserungen der Drahtverbindungen und Temperaturbrücke in der Lampe, Verbilligung und Vereinfachung des Ganzkörperglases und für eine Evakuierungspumpe weiterentwickelt
  • Göbel sei überhaupt ein allseits beliebter und ehrenwerter Mann gewesen
  • Bedeutende Bezeugungsinstitutionen führen im Jahr 2007 Quellen und Beweise für den Göbelanspruch in der „Goebel-Defense“ des Jahres 1893, 25 Jahre vor Edison die Glühlampe erfunden zu haben, wie das Deutsche Museum München, das Deutsche Technikmuseum Berlin, das Museum auf dem Burghof in Springe, das Edison-Museum in Menlo-Park, der Brockhaus und viele wichtige Nachschlagwerke
  • Niemand könne klären, ob Göbel „Recht“ habe
  • Ein echter Springer lässt sich von Indizien nicht überzeugen
  • Ich persönlich sehe wirklich keinen Grund, in dieser Posse noch weiteren Gehirnschmalz zu vergeuden
  • Andere übertreiben und lügen auch, wenn es um die Darstellung von großen Leistungen Einheimischer ginge. Deutschland und die Stadt Springe erlitte einen großen Ansehensschaden, durch die vorgebrachten Zweifel an dem angeblichen Glühlampenerfinder Göbel
  • Es hätte die Fakultät, im Jahre 2006, der Leibniz Universität Hannover eine unseriöse Doktorarbeit niemals zur Prüfung zugelassen? Ist Göbel ein anschauliches Beispiel, wie unterschiedlich Geschichte in der Öffentlichkeit interpretiert wird? Es sind noch weitere ungezählte aber auch unsubstantiierbare Zuweisungen, die die Idolisierer Göbels noch im Jahre 2007 verbreiten, denen der Boden der Tatsachen allerdings derart entgegensteht, dass es zunächst einmal damit getan wäre, wenn man sich dem Gehalt des Urteils des Jahres 1891 zuwendet, um zu erahnen, welche Art von Anschlussmutmaßungen nicht weiter verfolgt zu werden verdienen, während eventuelle weitergeführte Überprüfungen auf einem höheren Niveau – insbesondere der sozialwissenschaftlichen Dimensionen der Idolisierung und der medialen Meinungs-Irreführung in Deutschland damit noch offen bleiben mögen. Zu unterscheiden ist sehr wohl, wie in der Öffentlichkeit mit Geschichte und mit Erinnern&Vergessen umgegangen wird. Denn es ist drastisch, wie unseriös bestimmte Geschichtsprofessoren ihre Wissenschaft und die Regeln der Leibniz Universität Hannover genommen haben und noch nehmen.

 

 

Edisons Rechtsvertreter legten ihrer Klage gegen die United Co. die Patenturkunde vom 27. Januar 1880 zugrunde, sowie drei verschiedene Beweislampen aus dem Angebot der United Co. sowie ein Gutachten des Gutachters Professor Barker, der feststellt, dass es sich um Glühlampen der United Co-Fertigung handelte, eine Maxim-Lampe mit M-förmiger Papierkohle, eine mit Zickzackkohle aus Papier sowie eine dritte Lampe mit einem Zickzack-Güher aus Weston Tamidine (The Electrical Engineer, Jun 10, 1891, S. 660-665): Alle drei Beweislampen verwenden die Beschreibung des ersten und des zweiten Anspruchs von Edisons Patent, das sie damit verletzen. Dazu referierte Anwalt Dyer über zahlreiche vorherige Prozesse und die Patentansprüch, die schließlich alle zu der einhelligen Meinung gekommen waren, wie Richter Bradley, der geurteilt hatte: „Wir denken, nicht falsch zu liegen, wenn wir annehmen, dass ohne Edisons Erfindung die Gühlampe niemals eine Tatsache geworden wäre…“, Weiterhin legte Dyer dar, wie alle Fachleute nicht an die Stromunterteilung geglaubt hatte, dass Fontaine, ein weltbekannter Elektrofachmann, sogar vorgerrechnet hatte, dass Edisons Ansatz unmöglich sei usw. wie am Ende nur noch Lane-Fox und Edison an die theoretische Entwicklung einer hochohmigen delikaten Glühlampe glaubten, die schließlich allein Edison konzipiert und vorgelegt hatte. Diese Edison-Glühlampe sei bereits von Edison in einer Ausstellung im Dezember 1879 vorgestellt und erläutert worden und in einer Diskussion in der New York Times am 28, Dezember 1879 kontrovers mit Dr. Morton vom Sanitary Engineer erörtert worden, dann im Scribners magazine u. a.- immer wurde Edisons spezielle Umkehrung des Prinzips als unmöglich hingestellt, sodass an seiner exklusiven Stellung in den Fachkreisen des Glühlampenwettlaufes keinerlei Zweifel oder Geheimnisse bestanden haben, weshalb nunmehr darüber auch nicht auch Missverständnisse oder Irrtümer verwiesen werden könne. eisons Gegner behaupteten bis zum Schluss – auch Edison hätte keine Lösung des Glühlampenproblems gebracht – doch er hatte. Und dieses Bild bot sich nun dem Richter Wallace. Entsprechend mussten die Verteidiger der United anerkennen, dass ihre Einwände, von Anwalt Wedmore, dass Edisons Patent keine Millimeterangabe für den Durchmesser des Kohlefadens im Patentanspruch enthielte, nichtig war, denn der Anspruch besagt „hoher Widerstand, bei geringer Oberfläche“, das beinhaltet, dass der wirkliche Widerstand selbst sowohl vom spezifischen Widerstand des verwendeten Materials und auch von der Länge des Fadens abhängt, nicht allein vom Durchmesser usw.

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Wallace schrieb und verkündete sein Urteil. Alle Fachzeitschriften berichteten im Jahr 1891 ausführlich.

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Folgendes wurde von einem juristischen Gutachter in einer semantisch- qualitativen Prüfung im Jahr 2007 bestätigt, der den Urteilstext im US-English und in der deutschen Übersetzung durchgesehen hat. Es ist leicht aufzudecken und zu interpretieren. Das Urteil des Richter Wallace erschien zum Abschluss des ersten Patentprozesses im Juni 1891, um den Urheberanspruch der Glühlampe, für die im Jahr 1893 die Beklagtenanwälte Witter&Kenyon für Henry Goebel sr in der Goebel-Defense die Ersterfinderansprüche nachgeschoben hatten. Edison et al. hatten gegen die United States Electric Lighting Company, im Jahr 1885 in New York, hierfür Klage erheben lassen. Das Urteil zeigt:

  • Keineswegs hat Göbel im Jahre 1885 gegen Edison in New York geklagt, noch wurde Göbel überhaupt nur namentlich in diesem Hauptverfahren um die Patentrechte erwähnt oder behandelt.
  • Keineswegs wurde das Jahr 1854 behandelt oder gar bestätigt.
  • Keineswegs hat Göbel in diesem New Yorker Prozess vor Gericht Lampen gebaut
  • die Behauptung des hannoverschen Professors und Vorsitzenden vom Springer Museum auf dem Burghof zum Thema Idol Göbel ist frei erfunden, dass dieses oder ein anderes Urteil einen Göbelanspruch beglaubigt oder zugesprochen habe. Im Gegenteil weisen im Springe Museum vorhandene Originalarchivalien aus, dass in Springe zum Thema Göbel seit eh und je gezielt gelogen und irregeführt wird.
  • Die im Springer Museum zur „Göbel-Lampe“ präparierte 4711-Flasche hatte niemals ein Vorbild, sondern sie wurde 1974 vom ehemaligen Museumsvorsitzenden selbst als Attrappe angefertigt (datierte Korrespondenz mit 4711 in Köln im Stadtarchiv Springe)

Das Urteil von Richter Wallace, in der Klage Edison et al. vs. United States Electric Light Company et. al., 1891 in New York, auf Patentanspruch zum Glühlampenpatent vom 27. Januar 1880 für Edison, lässt keinerlei juristische und keinerlei technische Fragen oder Verteidigungsargumente offen. Das Verfahren hinterlässt 6.000 Seiten Prozesstext und ist das umfangreichste seiner Zeit in den USA.

Wie wir aus schriftlichen Beweismitteln aus den Gerichtsverfahren des Jahres 1893 aber wissen, hatte der Rechtsanwalt Curtis, der die US Electric Lighting Company gegen Edison zwischen 1885 bis 1892 vertrat, bereits vor dem Prozessbeginn 1885 mit Henry Goebel persönlich Kontakt aufgenommen, um zu prüfen, was Göbel wisse und ob er Beweise gegen Edisons Anspruch oder eigene Ansprüche habe. Curtis belegte den Gerichten, dass er Göbel klar gemacht habe, dass es für die United States Electric Lighting Company sehr viel Geld bedeute, wenn Edison vom Gericht zurückgewiesen werden könnte, und die Verteidigung sehr viel Geld dafür gäbe, wenn eine frühere Ersterfindung, z. B. durch Göbel, der Fall wäre und bewiesen werden könne. Doch noch vor 1885 hatte Göbel – laut dem danach suchenden Curtis – keinen Erfinderanspruch, keinerlei alte Lampen oder solches Wissen; Göbel hatte ja lediglich nachweislich 1881/1882 versucht im Lampengeschäft etwas zu verdienen.

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EINS 7965 NDZ 20. April Willi Städler re-education Nazi Adolf-Hitler-Straße

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ZWEI 7971 Deister-Anzeiger 20. April? IDOLISIERUNG und Liste der Lügen

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DREI 7976 Edisonpatent, Sudetenstr. Hitler+Hische

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VIER: 7978 CALLIES Gutachten über den Gutachter von 2007

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FÜNF: 7987 affidavit 1 Kulenkamp 5. April 1893, Patentoffice Streit

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SECHS: 7990 affidavit Kulenkamp 2 18. April 1893

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SIEBEN 7995: NDZ-Hitler-Bild 1933; Degenhardt-Brief-Zitat an Bundespräsident Heuß195 ; Gutachten zur Quellenkritik 2006;

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ACHT 8001: 8. März; NDZ-Hitler-Bild 1933; Geburtsurkunde; Buch-Umschlag-Bilder; Exp.1,2,3; mercy LsD 1967-Bild;

https://lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2018/03/08/springe-informiert-die-ndz-zum-20-april-und-zum-24-april-zur-goebel-lage-hinterm-deister/

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NEUN 8014: ; Deister-Anzeiger Was geschieht?; Edison-Patent; Lacombe und Shipman 4. Oktober 1892 Urteil; Exp. 1,2,3 sowie 4; Göbel gerettet; NDZ-Hitler-Bild 1933

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ZEHN 8020 16. März Die 26 unabweisbaren Dokumente Goebel-Hypothese von 1882: Das zerrissene Kulenkamp-Assignment; das Pumpen-Patent 1882; THE WORLD New York 1. Mai 1882; NDZ-Artikel 1893; NDZ 1933 Hitler; Deister-Anzeiger 2017 Was geschieht mit Göbel?; NDZ 11.3.2006 Was wird mit Göbel?

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ELF 8023 16. März; NDZ 1893; TANNER in Electrical Review 1894; Stadtgeschichte 1954 und Ortschronik 2002

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ZWÖLF 8027 19. März; „Goebel-Defense“; Edison 1. affidavit transl.

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DREIZEHN 8930 20. März; Elektr Gitarre vor Fender 21. März

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VIERZEHN 8934 22. März; Edison 1. Affidavit

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FÜNFZEHN 8938 24. März; Edison 2. affidavit + Lichtfest-Ankünd. der Stadt

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SECHZEHN: 8943 26. März 2018; Stadtchroniken Hartmann/Netzel/Callies Dr. HEINZ BRASCH

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SIEBZEHN: 8045 27. März; Arbeitsvertrag und Brasch-Quellen und Langer

https://lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2018/03/26/neue-deister-zeitung-erklaert-mit-dr-brasch-das-nazi-idol-heinrich-goebel/

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ACHTZEHN 8048 28. März 2018 Patentabweisungen

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NEUNZEHN 8053. März 2018 ARBEITSVERTRÄGE 1881

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ZWANZIG 8055 31. März 2018 Blutsverwandte von Gehrcke 136. Geburtstag NDZ vor 50 Jahren

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EINUNDZWANZIG 8057 1. April 2018 APRIL APRIL mit Arends, Beckmann

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ZWEIUNDZWANZIG 8059 2. April 2018 Kronzeuge VANDERWEYDE

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DREIUNDZWANZIG 8062 3. April 2018 NDZ GEBURTSHAUS

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VIERUNDZWANZIG 8064 4. April 2018 Paul Goepel

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FÜNFUNDZWANZIG 8069 5. April 2018 PRESSETAG New York Times 30. April 1882 Grand st 468

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SECHSUNDZWANZIG 8072 1885 Walace EDISON OPINION 1891

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SIEBENUNDZWANZIG 8073 8. April 2018 HEMMER 1865 und Nicolas Finck

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ACHTUNDZWANZIG 8078 9. April 2018 William C. Dreyer 1

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NEUNUNDZWANZIG 8081 10. April 2018, William C. Dreyer 2 /Dickerson & Dickerson

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DREISSIGSTE 8084 12. April 2018 Patent flattened Wire nicht im Mai, erst im Oktober

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EINUNDDREISSIG 8085 12. April 208 OFFENER BRIEF

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ZWEIUNDDREISSIG am 13. April 2018 Pope und Pope Publikation

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DREIUNDDREISIG 8089 13. April 2018 Der Betrüger

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VIERUNDDREISSIGSTER 8091 am 14. April 2018 BECKMANN

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FÜNFUNDDREISSIGSTER 8094 15. April 2018 Gutachter Barker

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Neue Deister Zeitung feiert den 20. April am Deister: Wer kennt William C. Dreyer?

April 10, 2018

Lichtgeschwindigkeit 8081

am Mittwoch, den 11. April 2018

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Neue Deister Zeitung Springe – nicht immer ganz dicht: GOEBEL-FIEBER zum 20. April ist UNFUG.

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Wer beleidigende NAZI-Machenschaften in Springe wünscht, wende sich diesem Lokalgeschehen zum 20. April zu. Wir haben eine gedruckte ORTSCHRONIK in der der Springer Lehrer Dr. Heinz Brasch, zunächst als deutscher Jude im Jahr 1935 Berufsverbot erhielt, dann im Auftrag für den Arbeitslosen, vom Springer Ortsvorsteher, mit der Ersterarbeitung einer STADTGESCHICHTE von SPRINGE, die Brasch 1940 abgab (Stadtarchiv), dann kurz vor dem Abtransport in den Vernichtungsosten aus dem Leben ging. Und heute in Springe nicht zumindest als erster Stadt-Chronist geehrt wird. Weder im Rohe/Callies Judenbuch, noch im ROHDE/CALLIES Göbelbuch.

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NEUNUNDZWANZIGSTER BLOGBEITRAG zum 20. April 2018 in Springe, und wird fortgesetzt, in LICHTGESCHWINDIGKEIT von Dietmar Moews hier:

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Es geht um den GOEBEL-PARTNER WILLIAM C. DREYER und den GOEBEL-Gesprächspartner DICKERSON & DICKERSON

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Wanderer kommst Du nach Liechtenstein, geh nicht vorbei, tritt mitten rein. Kommst du nach Springe am Deister, kann dir passieren, eine lokale Tageszeitung zu sehen, wo zum 20. April 2018 gefiebert wird, welch stolzes Gemeinwesen man in Springe hat, sogar mit einem Stadtarchiv und mit Gerichtsakten, in denen leicht zu finden ist, das man eine NAZI-Kampagne noch nach dem Krieg ausgebaut hatte: Das IDOL Henry Goebel.

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Guiseppe Verdi, der Erfinder der elektrischen Vakuumkomposition

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Wer dann mit der NEUEN DEISTER ZEITUNG als COMIC zu kurz kommt, als Informationsquelle aber kein Goebelbein an die Erde bringen kann, greift dann zu dem Buch „Die Göbel-Legende – Kampf um die Erfindung der Glühlampe“ aus dem Jahre 2007.

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Man sieht Glühbirnen, vorne und hinten abgebildet, die beide nicht von Henry Goebel sind. Man liest hinein und wundert sich – einen Forschungsstand gibt es zu Henry Goebel nicht, nur Pressezitate seit 1882, und massenhaft angebliche Prozess-Akten,

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in Springe verbreiten die lokalen IDOL-Bildner, und alle Lehrer seit 1933 bis heute, angeblich habe Springe aus der DRITTEN INSTANZ der Klage „GOEBEL GEGEN EDISON“, schwarz auf weiß belegt, dass GOEBEL 25 Jahre vor EDISON die Glühlampe erfunden habe, den Gerichtsstreit gewonnen und erhebliche Entschädigungszahlungen kassieren konnte.

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Nur wer mal selbst diese „Prozessakten“ in die Hände nimmt, wundert sich zunächst. Dann wird bald klar, es sind überwiegend Kopien von Eidesstattlichen Erklärungen, die die New Yorker Anwaltskanzlei WITTER & KENYON gesammelt hat, diese Zufalls-Zeugen, alte Anwohner der „schlechten Gegend von New York“, Monroe Street, die bestätigen sollten, 30 Jahre früher Henry Goebel mit Glühlampen gesehen zu haben.

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Quittiert von Henry Goebel Junior, im Auftrag des Vaters

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Die Fakten aus 1881 und 1882 sind folgende:

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1. Zwei seit 1893 gerichtsnotorische Arbeitsverträge aus dem Jahr 1881

2. Original US-Patente des Henry Goebel von 1882

3. Original-Partnerschafts-Verträge sowie etliche Bezahlquittungen, zwischen Goebel und Kulenkamp von 1882

4. Goebels Gewaltauftritt in der Anwaltskanzlei PAUL GOEPEL 1882

5. Goebels Intrige gegen Kulenkamp in der Freimaurer-Loge

6. New York, 30. 4. 1882: Öffentliche Lampenvorführung und Goebels Lügen in der Tagespresse, New York Times und New York World

7. Bezahlquittungen von Goebel für William C. Dreyer 1882

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Ich vernachlässige dabei sogar die mittelbare Intervention des Göbel durch Anwälte in den großen EDISON-Prozess von 1885 – es ist haarsträubend, was Göbel da zum Besten geben ließ.

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Henry Goebel Junior quittiert für W. C. Dreyer am 22. Juli 1882

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Nur beschworene Aussagen in den Eidesstattlichen Erklärungen (affidavits) dieser „Goebel-Defense“-Prozessverschleppung des Jahres 1893, haben Realitätsgewicht, die auf die SIEBEN Tatsachverhalte Bezug haben.

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William C. Dreyer schreibt den Quittungstext und zahlte 250 Dollar. H Goebel, 64 Jahre alt, unterschrieb.

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Ich stelle hier eine solche Argumentation anhand des 7. Punktes „Bezahlquittungen“ für William C. Dreyer für verabredetet „Geschäftspartnerschaft zur Gründung einer Glühlampen-Manufaktur“ von Lampenmacher Henry Goebel und Investor William C. Dreyer.

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erneut H Goebel Junior „..received from W. C. Dreyer the Sum of $100./.) Hundred Dollars for Experimental Puposes“ – 12. August 1882

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An diesen GOEBEL-PARTNER DREYER anschließend bringe ich hier den Zeugen von DICKERSON & DICKERSON, der Beratungsfirma, die zur EDISON-Intelligenz gehörten und die von DREYER mit GOEBEL zusammengebracht worden waren:

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(Dreyer2)

„VEREINIGTE STAATEN SCHALTGERICHT (Anm. D. M. 14. März 1893)

Östlicher Bezirk von Missouri

Edison Electric Light Co. et al.

contra

Columbia Glühlampe Co. et al.

im Eigenkapital

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SÜDLICHEN BEZIRK VON NEW YORK,

ss:

Stadt und Landkreis New York

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William C. Dreyer wird ordnungsgemäß vereidigt und sagt wie folgt: Ich bin derselbe William C. Dreyer, der bisher, am 31. Januar 1893, eine eidesstattliche Erklärung im Fall der Edison Electric Company et al – vs – The Beacon Vacuum Pump and Electrical Company et al. vor dem United States Circuit Court for the District of Massachusetts abgegeben hat. Ich habe die eidesstattliche Erklärung von Henry Goebel im Fall der Edison Electric Light Company et al. -vs- The Columbia Incandescent Lamp Company et al. im United States Circuit Court für den Eastern District of Missouri gelesen, – eine solche eidesstattliche Erklärung wurde am 7. März 1893 abgegeben und bezieht sich auf mich wie folgt:

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„Ich habe die eidesstattliche Erklärung von William C. Dreyer als eine der Personen gehört, die sich bemühten, das, was ich getan hatte, auszukundschaften und für ihre eigenen Zwecke zu nutzen. Sein Ziel war es, wenn möglich, Kapitalisten für meine Erfindungen zu interessieren. Ich habe nie behauptet, dass ich irgendwelche Erfindungen habe, die patentiert wurden oder patentiert werden konnten, oder auf die ich Patente angemeldet hatte, mit Ausnahme der Erfindung zu der Pumpe und der Verbesserung der Befestigung der Glühfäden an den Drähten, und ich habe ihm nie einen anderen Eindruck vermittelt. Herr Dreyer dachte, er könnte die Leute interessieren, Geld in eine Firma zu stecken, die auf der Grundlage dieser Erfindungen gegründet werden könnte, und schlug vor, mir eine gewisse Summe dafür zu zahlen, dass ich eine Zeit lang schweigen und mich nicht mit einer anderen Firma einlassen würde, und ihm die Möglichkeit zu geben, das zu tun, was er in dieser Richtung könnte. Dafür bezahlte er mir zwei Monate lang 250 Dollar, also insgesamt 500 Dollar. Das ist alles Geld, das ich je von Mr. Dreyer bekommen habe. Er irrt sich, wenn er sagt, dass er für mich mehr bezahlt hat. Ich bin mir jedoch sicher, dass er in seinem Vorhaben, ein Unternehmen oder eine Zinskapital-Firma zu gründen, völlig erfolglos war und dass er kurz nach der erwähnten Zeit zu mir kam und sich vierzig Dollar von mir geliehen hat, wofür er mir einen Scheck über eine Bank gab, bei der er nur 15 Dollar Guthaben hatte. Mr. Dreyer hat mich nie als Mann beeindruckt, der wohlmöglich über Kapital verfügte oder kontrollieren würde. Im Frühjahr 1882, als Herr Dreyer in seiner eidesstattlichen Erklärung sagt, dass er zu mir kam, um eine Firma zu gründen, hatte ich viele meiner alten und viele meiner neuen Lampen zur Hand, und ich hatte eine große Anzahl von haarnadelförmigen Kohlen in meinem Besitz, und röhrenförmige Lampen mit Haarnadelkohlen darin. Ich nehme an, dass ich Herrn Dreyer Manches erzählt habe, was ich in der Vergangenheit bei der Herstellung von Lampen getan hatte. Aber ich habe ihm nie versprochen, meine alten Lampen zu finden, oder hätte auf seine Bitte hin es versäumt, sie zu finden. Denn sie waren immer zur Stelle und mussten nicht erst aufgetrieben werden. Ich habe einen sehr starken Eindruck, dass ich Herrn Dreyer beide Arten dieser Lampen gezeigt habe, d.h. die Art mit den haarnadelförmigen Kohlen und die Art mit den geraden Kohlen drin. Herr Dreyer irrt sich völlig in dem, was er in seinen eidesstattlichen Erklärungen im Gegensatz zu meiner Aussage sagt.

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„Natürlich weiß ich nicht, was Herr Dreyer oder Herr Eaton über meine Lampen zu den Herren Dickerson & Dickerson gesagt haben. Ich habe nie irgendwelche Erklärungen abgegeben, weder in Form von eidesstattlichen Erklärungen noch auf andere Weise, die vor den Herren Dickerson & Dickerson oder der Edison Co. oder Mr. S. B. Eaton abgegeben werden sollten. Ich habe meinem Sohn nie beauftragt, meine Rechte an die Edison-Leute für 20.000 Dollar oder für eine andere Summe zu verkaufen. Ich habe Herrn Dreyer nie autorisiert, für mich oder in Bezug auf mein Eigentum mit den Edison-Leuten oder ihren Anwälten zu verhandeln, und ich wurde nie von Herrn Dreyer oder jemand anderem gebeten, die Tatsachen über das, was ich in der Glühlampenbeleuchtung getan hatte, anzugeben, wobei ich verstanden habe, dass meine Aussagen zum Zwecke von Geschäften jeglicher Art mit der Edison Co. dienen sollten. Außerdem erhielt ich nie einen Bericht von Herrn Dreyer darüber, was entweder der Dickerson, der Edison Co. oder Herr Eaton über das, was ich getan hatte, dachten. Ich erinnere mich, dass Herr Dreyer von dem, was ich getan hatte, leicht beeindruckt war, denn er empfahl mich der Firma Arnoux & Hochhausen, von der ich für 100 Dollar pro Woche experimentell tätig war und für die ich diese Arbeit drei Wochen lang machte und nur für zwei bezahlt wurde“.

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Vor der Begegnung mit Henry Goebel im Jahre 1882 hatte ich mich für verschiedene Patente und die Entwicklung neuer Unternehmen auf der Grundlage von Patenten interessiert und einige Untersuchungen zu elektrischen Angelegenheiten durchgeführt. Seit meinem Treffen mit Henry Goebel, wie gesagt, habe ich in einem Geschäft des Kaufs und Verkaufs von Patenten für Erfindungen, in der Organisation neuer Unternehmen auf der Grundlage von Patenten und in der Rekrutierung von Kapital dafür, fortgesetzt. Ein großer Teil des Kapitals wurde in die verschiedenen und erfolgreichen Patentunternehmen investiert, an denen ich beteiligt war. Als ich mich verpflichtete, eine Firma im Zusammenhang mit den Erfindungen von Henry Goebel zu gründen, wie in meiner eidesstattlichen Erklärung vom 31. Januar 1893 dargelegt, unternahm ich keine mir unbekannte Arbeit, sondern wusste sehr wohl, was zu tun war, und war in der Lage, das gesamte erforderliche Kapital einzuwerben. Angesichts meiner bisherigen Erfahrungen wusste ich, dass es wichtig war, dass ich eine wesentliche Grundlage habe, auf der ich arbeiten konnte, nämlich den vernünftigen Beweis, dass Henry Goebel wirklich der Vorerfinder war, wie er 1882 behauptete, praktisch der elektrischen Glühlampe, die für Edison patentiert worden war. Ich hatte kurz zuvor mit einem Patentstreit zu tun gehabt, und so erkannte ich besonders die Notwendigkeit, einen substanziellen Beweis für Goebels Erfindung zu erhalten, falls es einen solchen gab. Ich habe in meiner letzten eidesstattlichen Erklärung vom 31. Januar 1893 wirklich alles gesagt, was Henry Goebel im Zusammenhang mit seiner angeblichen Erfindung der elektrischen Glühlampe herstellen oder zeigen konnte. Er sagte ganz sicher, dass er keine alten elektrischen Glühlampen mit dem Muster „Geigenbogen“ oder irgendeines anderen Musters oder Stils hatte und mir auch nicht zeigen konnte, obwohl ich ihn während der ganzen Zeit meiner Verhandlungen beharrlich dazu aufgefordert hatte; und wegen seines Versäumnisses, eine seiner alten Lampen oder Glühlampen, die er vor 1881 hergestellt hatte, herzustellen, und wegen seiner Unfähigkeit, mich davon zu überzeugen, dass er solche Lampen hergestellt hatte, und wegen seiner allgemeinen Unzuverlässigkeit seiner Aussagen, musste ich die Idee aufgeben, ein Unternehmen zu gründen, das auf seinen angeblichen Erfindungen im Bereich der elektrischen Glühlampen basiert. Henry Goebel hat in seinem Gespräch mit mir im Jahre 1882 ganz sicher behauptet, die Glühlampe bereits erfunden zu haben, und sie stand im wesentlichen im Zusammenhang mit der Erfindung, die ich mit ihm ausgehandelt habe, – die Verbesserung der Befestigung der Fäden an den Drähten und die Erfindung der Pumpe waren nur Nebensächlichkeiten. Ich war 1881 und 1882 mit der glühenden elektrischen Lichtkunst vertraut genug, um zu wissen, dass es wenig oder keinen Nutzen oder Wert hätte, eine Firma zu gründen, die auf Henry Goebels Erfindung der Entlüftungspumpen und der Methode der Befestigung der Filamente an den Drähten basiert; und ich habe mich nie dazu verpflichtet, und ich hätte nicht einen Moment lang daran gedacht, so etwas zu tun. Ich habe dieser eidesstattlichen Versicherung zwei Schecks in Höhe von zweihundert und sechzig Dollar beigefügt, die ich Henry Goebel im Zusammenhang mit der von ihm in meiner eidesstattlichen Erklärung vom 31. Januar 1893 gegebenen Option oder Optionen gegeben habe. Die Schecks wurden von mir gezogen und von Henry Goebel persönlich, im Falle des Schecks vom 3. Juni 1882 und von Henry Goebel Jr. für seinen Vater, Henry Goebel, und für den Scheck vom 16. Mai 1882, empfangsbestätigt. Ich habe dieser eidesstattlichen Erklärung auch vier Quittungen für anderes Geld in Höhe von vierhundert Dollar beigefügt, die ich an Henry Goebel im Zusammenhang mit der hier erwähnten Option oder weitere Optionen gezahlt habe. Die Quittung vom 15. Juli 1882 trägt die Unterschrift von Henry Goebel Jr., obwohl die Zahlung an seinen Vater, Henry Goebel, gezahlt wurde. Die Quittungen vom 22. Juli 1882 und 12. August 1882 wurden von Henry Goebel Jr. für seinen Vater unterzeichnet, mit dessen Wissen und Zustimmung. Henry Goebel Jr. handelte einfach für seinen Vater, indem er diese Quittungen unterschrieb und diese Schecks bestätigte, mehr hatte ich nichts mit ihm zu tun, außer er handelte als Vertreter oder Anwalt seines Vaters in dieser Angelegenheit. Ich habe ihm nie Geld für sich selbst gegeben oder bezahlt. Diese Schecks und Quittungen zeigen, dass ich Henry Goebel die Summe von mindestens sechshundert und sechzig Dollar bezahlt habe. Ich bezahlte ihm mehr Geld als das, ich weiß es, aber ich kann zur Zeit die anderen Quittungen nicht finden. Meine Zahlungen an Henry Goebel erfolgten fast ausschließlich in bar. Henry Goebel sagt nicht die Wahrheit, wenn er sagt, dass er nie einen der Herren Dickerson & Dickerson gesehen hat, denn ich erinnere mich deutlich daran, dass ich Herrn E. N. Dickerson Jr. mitgenommen habe, um ihn zu sehen, und auch, dass Herr Dickerson ihn tatsächlich sah und sich mit ihm unterhielt. – Herr Dickerson bat ihn, in meiner Gegenwart, wie ich mithörte, und wie ich es selbst gebeten hatte, einige der alten Glühlampen, die er angeblich hergestellt hatte, zu produzieren und wenn möglich zu zeigen. Herr Goebel (Henry Goebel) äußerte sich danach sehr zufrieden über diesen Besuch und sagte, dass einige seiner Freunde ihm versichert hätten, dass, wenn die Dickersons sich für seine Angelegenheiten interessieren würden, sein Erfolg sicher stünde. Ich wurde natürlich von Henry Goebel autorisiert, eine Firma für seine Erfindungen im Bereich des elektrischen Glühlampenlichts zu gründen, wie zuvor dargelegt, und ich hatte zweifellos auch das Recht, eine vollständige Beschreibung seiner Erfindungen zu erhalten. Eines Tages während der Verhandlungen überreichte mir Henry Goebel eine goldene Schnalle, die ich als Uhrenanhänger tragen sollte, von der er sagte, er habe sie selbst gemacht, und die er mir als Ausdruck seines guten Willens und Gefühls mir gegenüber gab. Nachdem ich die Herren Dickerson & Dickerson in dieser Angelegenheit konsultiert hatte, war es nur natürlich, dass Goebels Erfinder-Ansprüche der Edison Company zur Kenntnis gebracht wurden, denn für die waren sie ja Rechtsbeistand; und ein solches Verfahren entsprach meiner Vereinbarung mit Henry Goebel. Herr Goebel wusste außerdem zum Zeitpunkt seiner Konferenz mit Herrn Dickerson, dass letzterer Berater der Edison Co. war, denn ich hatte ihn darüber informiert. Die Aussage, dass ich mir dazumal vierzig Dollar von Henry Goebel geliehen hätte, ist eine absolute und bewusste Lüge. Ich habe mir nie einen Pfennig von ihm geliehen, – hatte nie daran gedacht, – und hatte nie eine Gelegenheit oder Notwendigkeit, dies zu tun. Die Position war genau umgekehrt. Henry Goebel war bestrebt, von mir alles Geld zu bekommen, was er konnte, und hat immer wieder darum gebeten, bis unsere Geschäftsbeziehungen eingestellt wurden. Bevor ich Henry Goebel ganz aufgab, brachte ich ihn mit der Firma Arnoux & Hochhausen in Kontakt, weil ich sehen wollte, zu welcher Arbeit der Mann wirklich fähig war. Ich war damals etwas am Geschäft der Firma Arnoux & Hochhausen beteiligt, und so ließ ich Henry Goebel eine Reihe von elektrischen Glühlampen für sie herstellen. Diese elektrischen Glühlampen erwiesen sich als unbefriedigend, so dass sein Service bald eingestellt wurde. Ich weiß nicht, wie viel Herrn Goebel in diesem Zusammenhang gezahlt wurde, noch war ich für ihn in dieser Angelegenheit ansprechbar. Ich handelte in gutem Glauben in all meinem Umgang mit Henry Goebel, und nur in Kenntnis seiner angeblichen Erfindung der elektrischen Glühlampe im Hinblick auf unseren gegenseitigen Nutzen und Vorteil. Doch dann verlor ich gegenüber Henry Goebel jegliches Vertrauen. unter anderem, weil er zugegeben hatte, dass er, während er mit der American Electric Company verbunden war, Versuche mit Ausstellungen der elektrischen Glühlampen dieser Firma unternommen hatte, Besucher und Investoren zu verwirren und zu täuschen, – und auch, weil ich erfuhr, dass es einen John W. Kulenkamp gab, der auch an seinen Glühlampen-Erfindungen interessiert war. Eine Tatsache, die mir besagter Henry Goebel verschwiegen hatte. Der letzte Scheck, den ich Henry Goebel gegeben habe, wurde nicht bezahlt, – und zwar deshalb, weil mir nach der Übergabe einige der oben genannten Dinge bekannt wurden, und ich beschloss, mir nicht weiter aufdrängen zu lassen – ich konnte die Zahlung des genannten Schecks rechtzeitig einstellen.

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Alle hier erwähnten Quittungen waren für Geld, das ich an Henry Goebel im Zusammenhang mit der Option oder den Optionen gezahlt habe, auf die in meiner eidesstattlichen Erklärung vom 31. Januar 1893 Bezug genommen wurde, obwohl zwei der genannten Quittungen besagen, dass sie für Experimentierzwecke bezahlt wurden.

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Abonniert & vereidigt

William C. Dreyer

an diesem 14. März 1893 vor mir.

Rechtsanwalt M. Russew

Notar

City & NY County“.

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kkkkkkkkk

UNITED STATES CIRCUIT COURT (Anm. D. M. 14. März 1893)

Eastern District of Missouri

Edison Electric Light Co. et al.

vs

Columbia Incandescent Lamp Co. et al.

in Equity

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SOUTHERN DISTRICT OF NEW YORK,

ss:

City and County of New York

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William C. Dreyer being duly sworn and says as follows: I am the same William C. Dreyer who has heretofore, on January 31st, 1893, made an affidavit in the case of the Edison Electric Company et al. – vs – The Beacon Vacuum Pump and Electrical Company et al., in the United States Circuit Court for the District of Massachusetts. I have read the affidavit of Henry Goebel in the case of the Edison Electric Light Company et al. -vs- The Columbia Incandescent Lamp Company et al., in the United States Circuit Court, for the Eastern District of Missouri, – such affidavit having been sworn to on March 7th, 1893, and referring to me as follows:

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„I have heard read the affidavit of William C. Dreyer as one of the people who were endeavoring to discover what I had done and to take advantage of it for purpose of their own. His object was to, if possible, interest capitalists in my inventions. I never claimed to him that I had any inventions that were patented or which could be patented, or upon which I had applied for patents, except the invention in the pump, and the improvement in attaching the filaments to the wires, and I never gave him any impression varying from these. Mr. Dreyer thought he could interest people to put theit money into a company which could be formed on the basis of these inventions, and proposed to pay me a certain sum for keeping quiet for a time and not engaging with any other company, and giving him an opportunity to do what he could in that line. For this he paid me during a period of two months, $250 twice, making $500 in all. This is all money I ever received from Mr. Dreyer. he is mistaken in saying that he paid me any more. I am sure, however that he was entirely unsuccessful in his undertaking to form any company or interest capitalists, and that he came to me shortly after the time referred to and borrowed forty dollars of me, for which he gave me a check on a bank where he had only $15. to his credit. Mr. Dreyer never impressed me as a man who would be likely to interest or control capital. In the spring of 1882, when Mr. Dreyer says in his affidavit he came to me to undertook to form a company, I had many of my old lamps and many of my new lamps on hand, and I had a large number of hair-pin shaped carbons in my possession, and tubular lamps with hairpin carbons in them. I presume I may have told Mr. Dreyer to some extent what I had done in the past in the way of making lamps, but I never undertook for him, or at his request, to find, and failed to find my old lamps. They were always on hand, and did not require to be hunted up. I have a very strong impression that I showed Mr. Dreyer both kinds of these lamps, – that is, the kind with the hair pin shaped carbons and the kind with the straight carbons in them. Mr. Dreyer is entirely mistaken in what he says in his affidavits to the contrary of this statement of mine.

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„Of course, I do not know what Mr. Dreyer or Mr. Eaton may have said with reference to my lamps to Messrs Dickerson & Dickerson. I never made any statments, either in the form of affidavits or otherwise, to be placed before Messrs Dickerson & Dickerson, or before the Edison Co. or Mr. S. B. Eaton. I never gave my son any orders to sell my rights to the Edison people for $20,000, or for any other sum. I have never authorized Mr. Dreyer to negotiate for me, or with reference to any of my property, with the Edison people or their lawyers, and I was never asked by Mr. Dreyer or anybody else to state the facts regarding what I had done in incandescent lighting, understanding that my statements were to be used for the purpose of dealings of any kind with the Edison Co. Moreover, I never received any report from Mr. Dreyer as to what either the Dickerson ot the Edison Co., or Mr. Eaton thought about what I had done. I remember that Mr. Dreyer was somewhat impressed with what I had done, for he recommended me to the firm of Arnoux & Hochhausen, by whom I was engaged to do experimental work at the rate of $100 a week, and for whom I did such work during three weeks, and was only payed for two.“

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Prior to meeting Henry Goebel in 1882 I had been interested in sundry patents, and in the development of new enterprises based on patents, and had made some investigation of electrical matters. Since my meeting with Henry Goebel, as stated, I have continued in a business of buying and selling patents for inventions, in organizing new companies based on patents, and in the enlistment of capital therein. A large amonut of capital has been invested in the various and successful patent enterprises in which I have been interested. In undertaking to organize a company in connection with Henry Goebel’s inventions, as set out in my aforesaid affidavit of January 31st, 1893, I was not undertaking a work unfamiliar to me, bur realized what was necessary to be done, and was in a position to enlist all the capital required. in view of my previous experiences, I knew that it was essential that I should have a substantial basis upon which to work, – namely, reasonable proof that Henry Goebel was really the prior inventor, as he claimed in 1882 to be, of practically the incandescent electric lamp petented to Edison. I had shortly prior thereto been inerested in a patent litigation, and so specially realized the necessity for getting hold of substantial proof of Goebel_s invention, if such existed. I have truly stated, in my previous affidavit of January 31st, 1893, all that Henry Goebel was able to prouce or show me in connection with his alleged invention of the incandescent electric lamp. He certainly did say that he did not have, and that he could not show me, any old incandescent electric lamps of the ̶