Lamento vom schweinchenbunten Neger

Dezember 26, 2019

Lichtgeschwindigkeit 9859

am Freitag, 27. Dezember 2019

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Ich habe das folgende Gedichte angeschaut und gleich gedacht, wie falsch und wie larmoryant ich das finde – was bei mir immer in die abgelegte Seite wegrutscht, nach meiner Regel:

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Leid definiert derjenige, der leidet

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Soll heißen, Leid darf und mag derjenige bestimmen und aussprechen, der leidet. Diese meine Auffassung anerkennt, wasimmer jemand ausdrückt, verpflichtet mich aber zu gar nichts.

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Der Text lautet:

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Lieber weißer Kumpel,

Wenn ich zur Welt komme, bin ich schwarz

Wenn ich groß werde, bin ich schwarz

Wenn mir übel ist, bin ich schwarz

Wenn ich in die Sonne gehe, bin schwarz

Wenn mir kalt wird, bin ich schwarz

Wenn ich Angst kriege, bin ich schwarz

Und wenn ich sterbe, bin ich immer noch schwarz.

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Aber du, mein weißer Kumpel

Wenn du zur Welt kommst, bist du rosa

Wenn du groß wirst, bist du weiß

Wenn dir übel wird, bist du grün

Wenn du in die Sonne gehst, wirst du rot

Wenn dir kalt wird, wirst du blau

Wenn du Angst kriegst, bist du gelb

Und wenn du stirbst, bist du grau

Und du bist so dreist, mich farbig zu nennen.

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Dietmar Moews meint: Ich weiß nicht, wer den vorstehenden Text verfasste – er flog aus dem Mailreichtum meiner Tage zu mir.

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Kann aber doch dazu Folgendes anfügen:

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EINS Die sämtlichen Farbangaben für Schweinchenfarbige wie für Neger halte ich für unzutreffend. Ein schwarzer Neger – will man diese Farbzuordnung treffen, hat sehr viel Sonne abgekriegt, ja, er hat Sonnenbrand, ansonsten ist er braun und dunkelbraun. Ein „Weißer“ ist niemals weiß – er wird so genannt. Neger, die sich selbst Neger nennen und das Wort „Nigger“ als Beschimpfung empfinden, halten sich selbst gerne für SUN-People, die „Weißen“ nennen diese „ICE-People“. Jedenfalls, ich habe als Leichentransporter verschiedenfarbige Leichen gesehen – weiße gibt es gar nicht, blasse ja, gelbsuchtsgelbliche, gräuliche auch, aber alle im Text hingeschriebenen Farbigkeiten, wie grün oder blau, rosa oder rot, fälschen die Farbigkeiten, ebenso die sämtlichen Schwarzen haben exakt die selben Nuancen.

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Will man das dann bunt nennen?

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ZWEI Es sind Neger nicht weniger bunt als alle anderen Hauttypen, so wenig wie Indianer rot sind und Chinesen nicht gelb – gelbe Rasse?

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DREI Worauf es ankommt ist Respekt für Jeden – der sich anständig anstellt.

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Respekt für Hautfarbe? greift zu kurz.

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VIER Wenn, wie zugegeben leider oft unter Nichtnegern, negroide Menschen in fremder Umgebung eine sehr unpersönlich-allgemeine Geringschätzung erleben müssen, so drückt das gruppenspezifische Orientierung aus, zunächst einfach Majorität vs. Minorität. Ich habe von Breiden Breitenbach mal gehört, dass die weiße Polizei in Kapstadt einen schwarzen Mitarbeiter der US-Botschaft „irrtümlich“ ziemlich rüde auf der Straße festgenommen hatten.

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FÜNF Ja. Da hilft nun keine Diskussion weiter, wenn es sich um Gewohnheiten, tradierte Unfairness, Rücksichtslosigkeiten und Perfidie handelt, die nur an Hexenverbrennung und an Albert Speers Wohnungsakquise jüdischer Bürgerswohnungen in Berlin erinnern, weil Hitler für die neue Reichshauptstadt eine große Nord-Südschneise abreißen wollte, die als Kreuzung zur vorhandenen West-Ost-Achse geplant wurde. Und dafür brauchte er alle jüdischen bürgerlichen Wohnungen von Berlin, denn es wurden eben auch viele in der Schneise liegenden Nazi-Wohnungen abgerissen. Diesen Nazis wurde dann der Umzug in freigewordene schöne Wohnungen zugemutet, die „ostreisende“ Berliner Juden zurücklassen mussten

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SECHS Es ist jederzeit und immer ganz ernst zu nehmen, wenn Menschenausgrenzungen rechtsstaatliche Normen übergehen, nur durch eine kultivierte Bildung und durch solche Schutznormen, können Minderheiten bewahrt werden, wenngleich niemand dadurch einen sozialen Minderheitsnachteil loswerden kann:

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SIEBEN Woman is the Nigger of the World – immer, auch Kunst enthält diese Unterdrückungsprägungen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein so außergewöhnlicher Künstler, wie der schwarze Bob Marley, mit John Lennon über den diskriminierenden Charakter des Songtitels gestritten hätte, weil darin das Wort NIGGER steht.

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ACHT Wem helfe ich, wenn ich hier laut und leise tippe:

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Ich bin für das Gute und gegen alles Schlechte?

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Sarotti-Mohr von ZOTTER

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Hermann L. Gremliza 1940 – 2019 Kurznachruf

Dezember 26, 2019

Lichtgeschwindigkeit 9856

am Freitag, 27. Dezember 2019

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Hermann Ludwig Gremliza wurde am 20. November 1940 in Köln geboren und ist jetzt 79-jährig, am 20. Dezember 2019, in Hamburg gestorben. Gremliza war ein weitgehend unabhängiger kritischer deutscher Journalist und Schriftsteller. Er war ab 1974 Herausgeber der Monatszeitschrift „konkret“ – nachdem die direkte Subvention des Titels durch die DDR eingestellt worden war.

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Privates wurde zu seinem Tod nicht publiziert. Bis 1989 war Gremliza Mitglied der SPD, die er verließ, weil die sozialdemokratischen Abgeordneten im Bundestag nach der Maueröffnung am 9. November mit allen anderen Parlamentariern spontan aufstanden und die Nationalhymne sangen.

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1964 zitiert – mit dem selbstbewussten Satz, er habe, „was früher ein Amüsierblättchen war, zu einem Machtmittel der studentischen Selbstverwaltung gemacht“. Das Eigenlob des damals 24-Jährigen, der in Tübingen Geschichte und Politik studierte, galt der örtlichen Studentenzeitschrift „Notizen“, deren Chefredakteur er war. Gerade hatte das Blatt die braune Vergangenheit der Universität aufgedeckt. Als das Blatt „konkrtet“, in Gremlizas Worten „eine Art Yellow-Press der Apo“, dennoch pleiteging, kaufte er aus der Konkursmasse den Zeitschriftentitel, den er ab 1974 verantwortete.

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Gremlizas Vorbild war der Wiener Satiriker Karl Kraus, unter dessen Namen Gremliza einen bizarren Preis auslobte: Das Preisgeld von 10.000 Mark sollten Autoren bekommen, die sich verpflichteten, nie wieder eine Zeile zu schreiben. Die diabolische Ehrung trug Gremliza dem „Zeit“-Feuilletonisten Fritz J. Raddatz und dem Bestseller-Autor Günter Wallraff an, dem er vorhielt, seine in dem Buch „Der Aufmacher“ geschilderten Erlebnisse bei „Bild“ seien „von der ersten Zeile des Vorworts bis zur letzten Zeile des Nachworts“ an seinem, Gremlizas, „Schreibtisch entstanden“, was Wallraff „im Kern“ nicht bestritt.

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Gremlizas unapologetisch linke Haltung, auch Gremlizas soldatischer Treue zum Staat Israel – wenigstens in dem Punkt war er sich mit seinem Erzfeind Axel Springer einig -, wäre die publizistische Landschaft im vereinigten Deutschland um einiges ärmer gewesen. Dass linkes Denken nicht nur eine Frage der richtigen Haltung, sondern auch der richtigen Sprache ist, brachte der glühende Karl Kraus-Verehrer im Denken nicht „zur Sache“, sondern nur „zur reinen Lehre“ („Gegen Deutschland“ heißt eine Textsammlung aus dem Jahr 2000.

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Gremliza trat politisch mit idealistischer Attitüde auf – was allerdings mit irgendeinem individuellen DDR-Marxismus schließlich unvereinbar ist. Immerhin hatte Gremliza die dankenswerte Funktion ernsthafter Opposition.

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Spree weiter stark mit Sulfat belastet

Dezember 18, 2019

Lichtgeschwindigkeit 9832

am Donnerstag, 19. Dezember 2019

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Wir reden von Energiewende, von Braunkohletagebau in der Lausitz, Grundwasserabsenkungen in Sachsen und Brandenburg, letztlich von bundespolitischer Verantwortung für wirtschaftliche und arbeitsmarktliche Vorsorge für die Zukunft.

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Dann ist die SULFAT-MELDUNG eigentlich eine nationale NACHRICHT:

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neues deutschland, 16. Dezember 2019, Seite 9 /dpa:

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„Spree weiter stark mit Sulfat belastet.

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Trotz Schutzvorkehrungen gelangen noch immer zu viele Schadstoffe aus den Tagebauen in die Spree. Über Gefahren für die Wasseraufbereitung soll eine Expertise aufklären.

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Brandenburg hat sein Ziel verfehlt, die Sulfatbelastung der Spree in diesem Jahr unter den Richtwert für Trinkwasser zu senken. Ser am 30. April dieses Jahres für die Messstelle Neubrück (Oder-Spree) festgesetzte Immissionsrichtwert von 280 Milligramm je Liter sei bereits an 40 Tagen überschritten worden, teilte das Wirtscaftsministerium in Postdam auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen-Landtagsfraktion mit. Der Wert für die sulfatbelastung soll an 328 Tagen im Jahr eingehalten werden. Sulfate sind Schwefelsalze, die mit anderen Stoffen, wie Eisenhydroxid, vor allem durch das abgepumpte Grundwasser aus den aktiven Tagebauen und durch den Grundwasserwiederanstieg in den stillgelegten Gruben in die Spree gelangen. Diese Stoffe können Fische und andere Tiere sowie Pflanzen schädigen.

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Die Überschreitung des Messwertes am Pegel Neubrück habe jedoch keine Auswirkungen auf die Trinkwasserqualität des Wasserwerkes Briesen (Oder-Spree), versicherte das Ministerium. Das mit Sulfat und anderen Stoffen belastete Spreewasser wird mit Grundwasser vermischt und zur Trinkwasserversorgung aufbereitet. Das Wasserwerk Briesen versorgt Frankfurt (Oder) und mehrere umliegende Gemeinden nahezu ausschließlich. Über das am Müggelsee liegende Wasserwerk Friedrichshagen nutzen die Berliner Wasserbetriebe Spreewasser.

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Die Brandenburger Grünen-landtagsabgeordnete Sahra Damus forderte Konsequenzen. „Der Sulfaterlass muss ein scharfes Schwert werden. Sollten Werte überschritten werden. Sollten Werte überschritten werden, müssen Maßnahmen folgen“, erklärte sie.

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Aus Sorge um die Trinkwasserversorgung haben Frankfurt (Oder) und die Frankfurter Wasser- und Abwassergesellschaft Klage vor Längerem bei Verwaltungsgericht Cottbus eingereicht. Sie richtet sich gegen die Genehmigung zur Flutung des Ostsees mit sulfatbelastetem Spreewasser, das später in den Fluss zurückgelangen könnte.“

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Dietmar Moews meint: Wer ist in den zuständigen Ämtern, dem Ministerium und in der Landesregierung zuständig?

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Da wird von Behörden, Zweckverbänden und Behördenaufsichten gegen Recht und Gesetz verstoßen.

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Das ist an sich schon eine rechtliche „NOTWEHRSITUATION“ der Bürger gegen diesen Staat.

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Und warum soll man einer ministeriellen Erklärung glauben, wenn die ohnehin so unbelastbar ist, dass, stellt sich eine Fehlanzeige heraus, wird einfach auf Missverständnis oder Schusselei verwiesen. Wer hat denn da das Gesetz gebrochen?

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Und dann muss also eine Landtagsabgeordnete im Parlament Alarm schlagen? – Das ist doch nicht der rechtsstaatliche Gang von Fehlerkorrektur. Hier geht es nicht politischen Meinungsstreit, sondern es geht um amtliche Rechtsbrüche.

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Auch nicht, wenn wie hier dpa eine Meldung schreibt und eine Tageszeitung die Bürger informiert, wie das neue deutschland es tat, ist hier der Weg zur Wertverwirklichung so vorgesehen, sondern die schuldigen Amtspersonen müssen belangt werden..

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Der neue und alte Ministerpräsident müsste zum zuständigen Landesminister durchgreifen und

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EINS Korrektur dieser Grundwasservergiftungs-Routine einleiten (vermutlich geht das bis zur EU in Brüssel),

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ZWEI der Ministerpräsident muss vom Minister konkrete personelle Konsequenzen zu ziehen verlangen und verantwortliche Abteilungsleiter und Referenten entlassen bzw. strafversetzen.

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WELCH EINE SCHWEINEREI, der fortlaufenden Grundwasservergiftungen in allen Farben!

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Boris Becker, Uli Hoeness, Jürgen Fliege und der BILD-Quatschkopf

Dezember 10, 2019

Lichtgeschwindigkeit 9805

am Mittwoch, 11. Dezember 2019

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BILD: Was war noch mit JÜRGEN FLIEGE?

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Man kennt das REIZWORT AXEL SPRINGER.

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Man kennt auch das REIZWORT BILD.

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BILD wurde im Jahr 1952 von AXEL SPRINGER in Hamburg gegründet und wurde das marktbeherrschende BOULEVARD-Blatt im Axel-Springer Verlag, der dann weitere erfolgreiche Formate startete, wie die Tagesvollzeitung DIE WELT, BILD am SONNTAG, WELT am SONNTAG, auch die wöchentliche Illustrierte HÖR ZU, zunächst als Radioprogramm-Kalender, dann mit „Sieh fern mit HÖR ZU“ mit dem Fernsehprogramm der ARD, bald mit weiteren Fernsehprogrammen.

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Für BILD arbeiteten geschäftstüchtige und ideologisch vollkommen auf USA und ISRAEL ausgerichtete Chefredakteure, die maximal auf QUOTE und ABSATZ hinredigierten.

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BILD verbreitet fortlaufend Unfug zu ALEXA und SIRI

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Der aktuelle Chefredakteur der BILD-Formate, Internetz-Portal bild.de, weiter Bild-Zeitung usw. heißt Julian Reichelt.

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Der aktuelle BILD-Chef erklärte kürzlich zu BILD, sinngemäß zitiert:

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„Es gibt viele Menschen für die tägliche BILD-Zeitung Lebensinhalt ist; viele lieben BILD uneingeschränkt, genau so, wie sie verlässlich war und ist. Es gibt auch die anderen, die BILD nicht mögen.“

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Man erkennt leicht, betrachtet man nur mal die bis in bestimmte Fernsehformate durchgesetzte BILD-Prominenz: Boris Becker, Uli Hoeness, Jürgen Fliege und der BILD-Quatschkopf Julian Reichelt, wie es mit der Wahrheitspresse vom AXEL-SPRINGER-VERLAG läuft:

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BILD arbeiten maximal mit Marktmacht der fortlaufenden BILD-Sujets und zitiert sich ununterbrochen selbst, betreffs der BILD-Promis, denen allein die BILD-Abhängigkeit anhängt, keineswegs die vordrängenden Attribute wirklicher Prominenz.

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Boris Becker ist pleite und BILD macht damit Quote

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BORIS BECKER – der ehedem herausragende junge Tennismeister – ist im Prestige inzwischen derart zerstört, dass kaum noch seriöse Firmen mit seinem Auftritt WERBUNG publizieren – aber täglich BILD mit den albernsten Boris-Becker-Lapalien.

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ULI HOENESS – der ehedem beachtliche Fußballsportler und Fußball-Konzern-Vereinsmanager – wird ununterbrochen vom Rang eines Schwerkriminellen wegpromotet, hin zu einem deutschen Staatsmann, wie du und ich. Ohne BILD wäre der peinliche Folklorist Hoeness längst am Tegernsee, dort wo Hitler 1934 Röhm umbrachte, vergessen.

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Uli Hoeness hat anstatt Spekulationsgewinne zu versteuern, in Rosenheim Verlustabschreibungen für Nürnberger Würste erschwindelt

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JÜRGEN FLIEGE – der berühmte Fernseh-Pfarrer auf allen Kanälen – war von der BILD-Kulturindustrie, von RTL bis Sat 1, von BILD zu Burdas BUNTE, pausenlos gepuscht, so dass man den Eindruck erhalten sollte, Jesus sei leibhaftig wiedergekehrt.

Seit Fliege von den BOULEVARD-HERRSCHERN fallengelassen worden ist, kennt man ihn kaum noch als STERN der PROMINENTEN Deutschlands.

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Und der Chefredakteur, dessen Quoten angeblich – laut Friede Springer und Mathias Döpfner – gut sind, gibt ganz keck den freiheitsliebenden Quoten-Prozuzent, als seien Journalismus und BILD-Warenästhetik eins.

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Dietmar Moews vierjährig mit „geerbten“ Hosen

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Dietmar Moews meint: Ob Boris Becker, oder Uli Hoeness – diese Mensch-Versatzstücke zur Verfügung als BILD-Prominenz – machen ihre eigene Rechnung auf, ob sie ihre BILD-Rolle noch etwas kostet, was sie ohnehin nicht haben können? – und, ob andererseits, der BILD-Promi-Fahrstuhl für ihre Ansprüche durchaus immer wieder auch öffentliche Kräfte erübrigen kann, falls bestimmte private Kontroversen günstig zur BILD-Story geeignet gemacht werden können.

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BILD spielt selbst seit eh und je mit der Fahrstuhl-Metapher:

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Wer mit Bild im Fahrstuhl hochfährt, wird gelegentlich öffentlichkeitswirksam heruntergefahren.

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Mit Wahrheitspresse oder freie Presse im Sinne der Rolle, die Gesellschaft mit notwendiger Redaktion zu versorgen und Kommunikation zu führen, hat das wenig zu tun.

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BILD weiß, wie man einem Boris Becker oder Uli Hoeness Aussagen als Zitate in den Mund legen kann, um dadurch in BILD einen Verbalkrieg zwischen Bild-Personen aufziehen zu können (sicher, dass weder Boris Becker noch Uli Hoeness dementieren oder juristisch Abmahnen würden, falls ihr BILD-Ghostwriter unangenehm weit ginge).

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Neue Sinnlichkeit 73 Blätter für Kunst und Kultur in Köln erschienen

Dezember 5, 2019

Lichtgeschwindigkeit 9790

am Freitag, 6. Dezember 2019

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Hier findet sich der fortlaufend wechselnde Untertitel der NUMERO 73

Blätter für flache Menschen im tiefen Staat

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Inhalt

Umschlag: Plakatausschnitt Dietmar Moews Flughafen Hannover

Zum Geleit

INHALT

IMPRESSUM

ERFOLGSKINDER

ABONNEMENT NEUE SINNLICHKEIT AUF LEBENSZEIT FÜR 500 EURO

HERBERT WEICHMANN: Die Totengespräche zwischen Machiavelli und Montesquieu von Maurice Joly

DIETMAR MOEWS: Klare Staatsmacht oder „Tiefer Staat“

DIETMAR MOEWS: Malerei und Augenwelt

YEHUDI MENUHIN: Zum LICHT AUF YOGA des Iyengar

DIETMAR MOEWS: Peter Grämer der Maler ist 2018 gestorben

ADOLPH FREIHERR KNIGGE: ÜBER EIGENNUTZ UND UNDANK 1796

Knigge setzt Kants kategorischen Imperativ in

allgemeinverständliche Klarheit: Fortsetzungen XXI

DIETMAR MOEWS: Lexikon des Kunstwesens: EMPIRIOKRITIZISMUS

DIETMAR MOEWS: Lexikon des Kunstwesens: PETER GRÄMER

DIETMAR MOEWS: Lexikon des Kunstwesens: JOHN BERCOW

JOHN BERCOW: Portrait: Die Linie von Dietmar Moews

DIETMAR MOEWS: Die Kinderseiten der Epoche: Der Albino-Maulwurf

Auflösung Qualitätsrätsel 72: Marta Wassermann-Karlweis

QUALITÄTSRÄTSEL 73: Wer hats geschrieben?

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Impressum:

Neue Sinnlichkeit Blätter für Kunst und Kultur seit 1979 erscheinen in loser Folge im Pandora-Kunst-Verlag, Springe, Hannover, München, Leipzig, Magdeburg, Dresden, Berlin, Köln

E-Mail dietmarmoews@gmx.de Verlagsanschrift und Abonnement auf Lebenszeit bei:

Dr. Dietmar Moews Mainzer Straße 28, D-50678 Köln ISSN 1432-5268

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………….abschneiden und 0190 ……… augen auf, nur mut …… …….. ……… einmalig fünfhundert Euro …………………..

abonnement auf lebenszeit NEUE SINNLICHKEIT ist so möglich:

schicken Sie 500 EURO als einmalige bezahlung (bar oder scheck) an meine verlagsanschrift: dr. dietmar moews mainzer straße 28, 50678 köln sowie ihre adresse, wohin zukünftig die lose folgenden blätter gesendet werden sollen: zur freude und belohnung sparen sie auf diese weise täglich ganz erheblich, mit einem ABONNEMENT AUF LEBENSZEIT FÜR 500 EURO

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Erfolgskinder

Ich grüße die allerliebste Leserin und den lieben Leser, hier beim Eintritt in das Blatt Numero 73 im vierzigsten Jahrgang. Es ist ein eigener Impuls nötig, Etwas zu tun oder zu lassen. Oft gibt es akute Reize und Ablenkung. Dann holt man Atem und nimmt das frische Heft Neue Sinnlichkeit zur Hand.

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Die IT-Revolution bietet viele Neuigkeiten. Man probiert, was versprochen wird. Es ist die Kunst unserer Zeit, Neues herzustellen, das besser ist als das Gewohnte. Vieles geht über die Person hinaus. Oft erleben wir, wohin sich der Mensch entwickeln wird, wenn er glaubt, keine anderen Menschen mehr zu brauchen. Roboter antworten auf Impulse ohne Sehnsüchte zu befriedigen. Wenn sich ein Wischen am Telefon schöner anfühlt als eine Begegnung mit einem Menschen?

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Als Neue Sinnlichkeit 73 Blätter für flache Menschen im tiefen Staat, im 41. Jahrgang, folge ich meiner prometheischen Lebensweise, die ich gerne teile, doch kaum Teilnehmer fand, wie es mit meinem poetisch produktiven Talent und der Selbstanforderung auf mimetisches Ver-mögen, nur mit Ehrgeiz und Hingabe gehen konnte. So begegne ich Poesus und Mimesis auf Feststellung und Analyse der herankommenden Angelegenheiten. Wer seine folkloristische Plattfüßigkeit, die sich jede eigene Blödheit als Verschwörung erklärt – die eigene Flachheit als „tiefen Staat“ wirklich nicht ernsthaft zu verstehen sucht, macht sich das Leben schwer. Aber wem Gedanken mühselig sind, sollte ohne klaren Durchblick nicht Verschwörung vermuten.

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Im Frühjahr 1979 fand ich meine Gelder gut, las in meinen Papieren und dachte, mit all den Veranstaltungen, Bilderausstellungen in meiner Ballhof-Galerie Hannover – im weitreichende Ruf mit den Uraufführungen neuer Musik, die Komponisten einbrachten und hochbegabte Musiker, die teils heute weltberühmt sind: Sabine Meyer, Christoph Poppen, Michael Gees, Andreas Staier, Elsbeth Moser; Thomas Schmidt-Kowalski wird ganz sicher noch mal vom staatlich dirigierten SALON-UNWESEN entdeckt werden – ich rufe nach KLAVIERQUARTETT h-moll Opus 12 – ließe sich die regionale Tiefe verstärken. So wurde es. Und zur aktuellen DIETMAR MOEWS-Frage: Ja, er lebt noch. Im Frühjahr 1979 habe ich Neue Sinnlichkeit, als Künstlergruppe und als Manifest geschrieben. Vorausgingen seit meiner NDR-Ausstellung 1977 „natürlich“ viele stundenlange Diskussionen mit den damaligen Freunden; während mir auch damals völlig klar war, dass die sehr verschiedenen persönlichen Horizonte zwischen mir als AVANTGARDIST in eigener Prominenz, mit anderen Künstlern, die von sich aus „kleinere Brötchen buken“, oder die noch unsicher, ob sie einmal bohemiennes Vollblut haben werden, als Maler, als Pianist, als Geiger, Flötist oder Komponist? – solange man noch im Studium, glaubt man andere Verwertungsbedenken als ein „Professorenverdacht im akademischen Mittelbau“, der gerne mal ein beamteter Staatsdiener werden möchte oder eben ein am Markt erfolgreicher Künstler mit wachsendem Sammlerkreis.

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Auch so gab es für – der letztlich immer Alles bezahlte, Galerie, Ausstellungen, Publikationen, Transporte, Geschäftsbetrieb – mich keine Kompromisse, dessen kommende Wünsche klar waren. Und das betraf eben auch die allgemein politische ALTERNATIV-Bewegung. Meine Mitwirkung bei der Gründung der GRÜNEN in Hannover, GABL, die ebenfalls dann plötzlich mit mir zugleich rauskommenden TITANIC – Satireblatt der neuen Frankfurter Schule und „taz“ die tageszeitung, als Genossenschafts-Tageszeitung eine links-alternativen Orientierung. Diese politische Weichenstellung in der Ballhof-Galerie Hannover, meine Mitwirkung in der FRIEDENSBEWEGUNG, der internationalen „Sportler für den Frieden“ mit Dr. Horst Meyer und Jutta Meyer-Siebert und anderen Freunden von Sport und Kunst, sowie die „Künstler für den Frieden“, womit ich den größten Teil meiner Musiker und Malerfreunde einbüßte, während andere hinzukamen, die allerdings nicht zur exklusiven Freundschaftsstimmung einer Neuen Sinnlichkeit beitrugen. So feiere ich heute auch nicht ein VIERZIG JAHRE-JUBILÄUM im familiären Freundeskreis. Und meine damaligen Neufreunde, wie HERBERT SCHMALSTIEG, GERHARD SCHRÖDER oder WILLIAM BORM (ja, das ist beiläufig Name-Dropping) waren nicht wirklich Freunde. Meine Künstlerfreunde, Thomas Schmidt-Kowalski, Ladislav Kupkovic, Günter Schulte, Peter Grämer haben mich in die Ewigkeit verlassen. So gebe hier jetzt meine neuesten Bewegungen preis, die das BLATT NUMERO 73 rechtfertigen, z. B. der NIHILIST und Schriftsteller Hans-Michael Zimmermann in Köln, der zitierfähig denkt und schreibt:

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Aus „DAS TRÄUMENDE TIER“ Essay über ein Tier, das auch im Wachzustand träumen kann.

„…werden die Konturen einer Lebensauffassung sichtbar, in deren Mittelpunkt die rastlose Suche nach Sicherheit und Geborgenheit steht und, ohne Rücksicht auf Verluste, das dauernde Ringen um eine Bestätigung dafür, dass die Wahrnehmung der eigenen Existenz mit der Wirklichkeit übereinstimmt. Auf Dauer sind solch bitterernste Bemühungen nicht nur anstrengend, sondern auch deprimierend, denn als kleinster gemeinsamer Nenner aller kosmischen Erbsenzählerei gilt eine Form von Bescheidenheit, in der man es vorzieht, lieber der Elendeste zu sein als Garkeiner.“ (Seite 36)

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„…Man konnte sich nicht daran erinnern, Signale ausgesendet zu haben, die als eine Aufforderung zur Kopulation hätten verstanden werden können, dennoch war der Mann gekommen, offensichtlich bereit, seine Gene weiterzugeben. Da konnte man nur mit dem Kopf schütteln, und mit kollegialem Schulterklopfen wurde ihm zu verstehen gegeben, dass er sich geirrt habe und in aller Ruhe abwarten solle, bis er gerufen würde; dem Störrischen wurde mit einem Klaps auf den Hinterkopf bedeutet, dass er sich wieder trollen könne.

Doch der Mann wollte sich nicht abweisen lassen, weil er noch das Missverständnis aufzuklären beabsichtigte, dass er nämlich keineswegs vorhabe, seine Gene weiterzugeben, dass in diesem Fall es sich allein um den Vorgang handele, der damit einherzugehen pflege, nur um die Lösung einer lästigen Anspannung, keine große Sache also. Aufmunternd sah der Mann in die Runde, aber da gab es nur nachdenkliche Gesichter, und um nochmal auf den  geringen Aufwand, den die Bearbeitung seines Anliegens bedurfte, hinzuweisen, fügte er noch hinzu, das ginge ruck, zuck! und das wär’s dann auch schon gewesen.“ (Seite 40).

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So kurz, vorstehend hier, Hans-Michael Zimmermann, der „Philosoph der Monatsblutienen“ – geträumt.

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Goethe meinte, beachtlich nach Herder und Safranski, „Mit der Aufwertung der Schöpferkraft löst sich das Kunstverständnis vom Prinzip der Nachahmung einer vorgegebenen allgemeinverbindlichen Realität und wird Ausdruck einer Individualität. Von nun an soll Kunst

nicht das Leben bloß nachahmen, sondern selbst Ausdruck des individuellen Lebens sein. Statt Mimesis gilt jetzt Poesis. Es kommt jetzt nicht mehr darauf an, sich dem Vorgegebenen, dem gültigen Muster und den Konventionen anzupassen, sondern darauf, Originalität zu zeigen. Wer etwas auf sich hält, möchte ein Originalgenie sein oder wenigstens als ein solches gelten“. In Goethes Prometheus-Gedicht ist zu lesen:

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„Hier sitz‘ ich forme Menschen

Nach meinem Bilde“

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Mein neuester Spaß ist das ABC der Wahrheit, das in diesem Heft beginnt – dazu mehr, weiter hinten in diesen ERFOLGSKINDERN.

Immerhin ließe sich nach diesem Goethe-Herder-Safranski-Kunst-Motto die heutige Staatskunst überzeugend erkennen. Was ich ganz frontal wie auch als empirisch soziologischer Systemkompilator der struktural-funktionalen Vorstellungskraft anspreche:

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Was da der Staat organisiert und damit den Kunstbetrieb vollkommen füllt, sodass nur noch private Kleinnischen für Nicht-Organisationskunst gesucht werden müssen, ist: Ganz einfach die Selbstausdrucks-Originalität dieser „Staatskünstler“ in ihren Werken, wofür sie auch noch staatlich ausgebildet werden – sind ohne Rangfolge zwei Skandale, nämlich:

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Dass die Kunststudenten nicht merken, dass sie von simulierenden Kunstprofessoren Nichts lernen und

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dass der Staat das derart hermetisch herbeiorganisiert.

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Während Menschen immer variant und wählend zueinander kommen, können Computer -diese Roboter als menschliche Begleiter – doch nur fehlerfrei, was ihnen zuvor einprogram-miert wurde. Denken wir in menschlichen Bezügen und als menschliche Intelligenz gemeint, kann es keine Künstliche Intelligenz (KI) geben. Anders gesagt – KI ist keine Intelligenz. KI disponiert allenfalls unfaßbar umfangreiche Massen an Einzeldaten in konditionierte digitale Rechenvorgänge. Ein Computer rechnet fehlerfrei – das ist sein materialistischer Vorteil. Menschen dagegen sind fehlerhaft und fehlbar. Wir Menschen schaffen (daraus/deshalb) täglich Kulturanschlüsse und Kulturfortsetzungen. Während ein Computer gestartet wird, menschliche „Kultur“ zu schaffen, prozessiert er immer nur ein fehlerfreies Resultat.

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Ein Blick voraus, auf anschlüssige Computer-„Kulturleistung“, erkennt, wie mit künstlicher Intelligenz menschliche Intelligenz vertreten werden soll, doch nicht kann. KI kann nicht Kultur. Wir können keine Kulturgeschichte sehen, sondern eine algorithmisch geprägte Morphologie von digitalen Binärrechnungen der Menschenfremdheit, von Simulation, von Abklatsch – nicht von menschlicher Kultur. (Dabei bin ich weit davon entfernt, menschliche Kultur als einen Prozess der fortwährenden Fehlerkorrekturen anzusehen; allerdings wird jede Software auf gerade diese Conditional Jumps programmiert – ganz im Sinne von Wiederholungsrechnen von Schleifen. Dabei können gerade keineswegs Fehler herauskommen.

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Während also der Mensch mit Modifikation oder Melioration seiner Taten geduldig handelt und verhandelt (oder wenn die Geduld gebricht, lässt der Mensch eben Fehler stehen – ja, er hat sogar Salvatorische Klauseln „kulturell“ etabliert).

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Kants Kritik der Urteilkraft zur angeblichen Kant-Krise – so ein umstrittener Begriff der älteren Kleistforschung. Durch die Grenzen der Vernunfterkenntnis, die Kant aufgezeigt hatte, sah Kleist seinen geradlinigen, rein vernunftorientierten Lebensplan in Frage gestellt. In einem berühmten Brief an Wilhelmine vom 22. März 1801 notierte Kleist:

Wir können nicht entscheiden, ob das was wir Wahrheit nennen, wahrhaftig Wahrheit ist oder ob es uns nur so scheint […] Mein einziges, mein höchstes Ziel ist gesunken, ich habe nun keines mehr.“

Kritikern zufolge berief Kleist sich allerdings lediglich auf eine durch die Lektüre Immanuel Kants ausgelöste Krise, um einer von Zögern, Scheitern und falschen Entscheidungen geprägten Lebensphase eine philosophische Rechtfertigung zu geben. Briefe, die er vor dem 22. März 1801 geschrieben habe, würden deutlich erkennen lassen, dass

er sich schon Monate vor der sogenannten Kant-Krise von den Wissenschaften abwandte, und keineswegs, weil er grundsätzlich an den Möglichkeiten sicherer Erkenntnis zweifelte, sondern weil die Beschäftigung mit den Wissenschaften den Reiz für ihn verloren hatte.

Aber alle Sinne bestätigen mir hier, was längst mein Gefühl mir sagte, nämlich daß uns die Wissenschaften weder besser noch glücklicher machen, und ich hoffe, daß mich das zu einer Entschließung führen wird. O ich kann Dir nicht beschreiben, welchen Eindruck der erste Anblick dieser höchsten Sittenlosigkeit bei der höchsten Wissenschaft auf mich machte. Wohin das Schicksal diese Nation führen wird –?Gott weiß es. Sie ist reifer zum Untergange als irgend eine andere europäische Nation. Zuweilen, wenn ich die Bibliotheken ansehe, wo in prächtigen Sälen und in prächtigen Bänden die Werke Rousseau, Helvetius, Voltaire stehen, so denke ich, was haben sie genutzt? Hat ein einziges seinen Zweck erreicht? Haben sie das Rad aufhalten können, das unaufhaltsam stürzend seinem Abgrund entgegeneilt? O hätten alle, die gute Werke geschrieben haben, die Hälfte von diesem Guten getan, es stünde besser um die Welt. Ja selbst dieses Studium der Naturwissenschaft, auf welches der ganze Geist der französischen Nation mit fast vereinten Kräften gefallen ist, wohin wird es führen? Warum verschwendet der Staat Millionen an alle diese Anstalten zur Ausbreitung der Gelehrsamkeit? Ist es ihm um Wahrheit zu tun? Dem Staate? Ein Staat kennt keinen andern Vorteil, als den er nach Prozenten berechnen kann. Er will die Wahrheit anwenden – Und worauf? Auf Künste und Gewerbe. Er will das Bequeme noch bequemer machen, das Sinnliche noch versinnlichen, den raffiniertesten Luxus noch raffinieren. – Und wenn am Ende auch das üppigste und verwöhnteste Bedürfnis keinen Wunsch mehr ersinnen kann, was ist dann –?

Nahezu mittellos und innerlich „so wund, daß mir, ich möchte fast sagen, wenn ich die Nase aus dem Fenster stecke, das Tageslicht wehe tut, das mir darauf schimmert“ (Brief an Marie von Kleist vom 10. November 1811) nahmen die Gedanken an einen Suizid aufgrund von Geldsorgen und der stetigen Kritik seiner Werke überhand, auch weil sein Schauspiel „Der Prinz von Homburg“ verboten wurde und er desgleichen keine Stelle im preußischen Staatsdienst erhielt. Aus Geldnot schrieb er weiter Stücke, die postum im zweiten Band veröffentlicht wurden. Zuvor hatte er in seinem Bemühen um ein Darlehen mehrere Bitt- und Bettelbriefe verschickt, unter anderem an den König, an den Prinzen von Preußen und vor allem an den Staatskanzler Hardenberg, ohne jedoch eine Antwort zu erhalten. Einzig die Nachricht am Rande des Gesuchs ist überliefert „Zu den Akten, da der p.v. Kleist 21.II.II. nicht mehr lebt“

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Es ist der Tod von meinem Malerfreund Peter Grämer in Berlin erst langsam bekannt geworden: Peter Grämer wurde am 11. April 1939 in Chemnitz, Sachsen, geboren und ist 79-jährig, am 7. November 2018, in Berlin-Zehlendorf gestorben. Peter Grämer war ein deutscher Künstler der freien

Malerei, der bereits in der Pop-Art der 1970er Jahren seinen ersten Rang und Anerkennung außerhalb des Syndikats-Kunstmarktes fand. Peter Grämer war Meisterschüler bei dem Maler Peter Janssen an der HdK West-Berlin und 1972 Mitglied im Deutschen Künstlerbund geworden. Peter Grämer war Künstler der Neuen Sinnlichkeit, gemeinsam mit Dietmar Moews und anderen in der Ballhof-Galerie Hannover. Er starb nun nach jahrzehntelangem Atemleiden, mit knapp achtzig Jahren, zuhause.

Einen Nobelpreis für Peter Handke begrüße ich sehr. Damit deutet sich an, dass die in Deutschland versiffte Szenerie der Salonpersonnage und Kulturbolschewiken auch in der Literatur langsam verschwindet. All diese Parteidienstklassler waren als 1968er mal zum „Gang in die Institutionen“ angetreten und haben wirklich maßgebliche Posten erobert, die das Großbank-Kapital für die Durchorganisation des Verbändestaates für Gewerkschaften und SPD freiließ. So schrill tönen deshalb jetzt auch die Restschrei-hälse, die noch nicht begriffen haben, dass dieser „tiefe Staat“ so langsam ausdient: Bert Brecht – wie der Name schon sagt. Und statt der schimmelnden Brechtwärme, die von Suhrkamp immer weitergeköchelt wird, finden wir hier im Heft den Zaunpfahl, der unter dem Titel „Die Protokolle der Weisen von Zion“ stets falsch signiert wurden. Wir finden sie von Herbert Weichmann als Die Totengespräche zwischen Machiavelli und Montesquieu von Maurice Joly, neuangespielt.

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Ich kann die dahingehenden großen Genies nicht aufhalten – jetzt ist der Zeuge beider Deutschlande, Günter Kunert, gestorben – dabei sind die Auguren, die sich auskennen, so wichtig, überall wo der Narrativ-Mob herrscht.

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Dietmar Moews‘

LEXIKON DES KUNSTWESENS

John Bercow

John Simon Bercow, B. wurde am 19. Januar 1963 in Edgware, Middlesex, England, geboren und ist ein britischer Politiker der Konservativen Partei (Tories), zuletzt als „Speaker“ in „House of Commens“, Westminster. B. wuchs in Finchley in Nord-London auf. Sein Vater war Taxifahrer mit rumänischen Wurzeln. B. besuchte die Manorhill School, eine Gesamtschule. Als vielverspre-chendes Tennis-Talent (Bercow ist lizenzierter Tennistrainer) wünschte, tennisprofi zu werden. Er war der beste U-12-Spieler des Landes. Nach eigener Darstellung Bercows wurde seine sportliche Laufbahn früh durch ein Asthma-Leiden beeinträchtigt.

Sein Studium der Politischen Wissenschaft an der Universität Essex schloss er mit Auszeichnung ab (First Class Honours Degree).

Seit 1997 ist Bercow Member of Parliament (MP). Er wurde am 22. Juni 2009 zum Speaker des britischen Unterhaus gewählt, am 18. Mai 2010 wiedergewählt und seitdem mehrfach, zuletzt im Jahr 2017, in diesem Amt bestätigt. Deshalb ruht zurzeit seine Mitgliedschaft in der Konservativen Partei. Am 9. September 2019 kündigte Bercow seinen Rücktritt zum 31. Oktober des Jahres an. B. ist Vertreter des britischen Remain in der EU, gegen den seit 2016 betriebenen Exit.

Im Dezember 2002 heirateten B. und Sally Illman; das Paar hat drei Kinder.

B. ist seit 1971 Anhänger des Londoner Fußballvereins FC Arsenal. Er besucht Heimspiele der Fußballmannschaft regelmäßig gemeinsam mit seinem Sohn. Im Jahr 2014 veröffentlichte er ein Buch über die Biographien der zwanzig bedeutendsten männlichen Tennisspieler aller Zeiten.

ahingehenden großen Genies nicht aufhalten – jetzt ist der Zeuge beider Deutschlande, Günter Kunert, gestorben – dabei sind die Auguren, die sich auskennen, so wichtig, überall wo der Narrativ-Mob herrscht.

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So habe ich noch einen JOHN BERCOW – was es Alles gibt! – wenn man einen langwierigen Flughafenbau mit einer Kuh kombiniert.

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Qualitätsrätsel 73

"Grundgütiger", sagte da der zweite Dorfschulze, wie wohl hat der Bursche gesprochen, wenn auch etwas zu viel. Daher bin ich nicht nur gegen ihre Auspeitschung, sondern will sie beide auch mit nach Hause nehmen und ihnen auf ihrem Wege weiterhelfen, unter der Bedingung, dass sie sich schnurstracks aufmachen und nicht noch kreuz und quer durchs Land streifen, denn dann wären sie wohl eher Strolche als bedürftig."
    Schon sagte der erste Dorfschulte, nun seinerseits ganz sanft und gnädig gestimmt, gerührt und mitfühlend:
     "Nicht zu Euch sollen sie kommen, zu mir will ich sie mitnehmen, dort werde ich ihnen alles über Algier beibringen, damit sie zukünftig keiner mehr bei ihrer Lügengeschichte ertappt, sobald sie mit ihrem Latein am Ende sind."
    Die Gefangenen dankten es ihnen, die Umstehenden priesen ihren ehrenwerten Entschluss und die Pilger freuten sich über den guten Ausgang der Angelegenheit.
    Der erste Dorfschulze wandte sich an Periandro und sagte:
     "Und ihr, liebe Pilger, habt ihr auch eine bemalte Leinwand mitgebracht? Könnt ihr uns noch so eine Lügengeschichte als die reine Wahrheit auftischen?"
     Periandro gab keine Antwort, da er sah, wie Antonio Geleitbriefe, Genehmigungen und Ausweise aus dem Wams zog, die sie für ihre Weiterreise mitführten, und sie dem Dorfschulzen mit den Worten aushändigte:
 
    "Aus diesen Papieren könnt Ihr ersehen, wer wir sind und wohin unsere Reise geht, die wir Euch nicht vorzuzeigen brauchten, da wir keine Almosen erbitten und es auch nicht nötig haben. Und da wir freie Reisende sind, könnt Ihr uns frei passieren lassen."
     Der Dorfschulze nahm die Papiere entgegen und reichte sie, da er nicht lesen konnte, gleich an seinen Kollegen weiter, der ebenso wenig des Lesens mächtig war, weshalb sie schließlich in die Hände des Schreibers gelangten, der sie kurz überflog und Antonio dann mit den Worten zurückgab:
     "Hier haben wir, meine Herren Dorfschulzen, so viel Tugend und Trefflichkeit unserer Pilger verbrieft, wie Würde in ihrer Schönheit liegt. Wollen sie bei uns die Nacht verbringen, soll mein Haus ihnen als Herberge und mein guter Wille als Festung dienen."
    Periandro dankte ihm sein Anerbieten, und da es schon spät war, verbrachten sie dort die Nacht, wo sie im Haus des Schreibers liebevoll, großzügig und redlich empfangen und bewirtet wurden.

 

Wer hat’s geschrieben?

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Qualitätsrätsel – liebes Geisteswesen,, unter dieser Rubrik QUALITÄT kann man den Autor um den Preis des Erraten.s erraten.. Wer den Geist errät – es ist auch schon mal eine Geistin – erhält damit einen Wegweiser zu bester Geist- und Formulierungskunst, die sich immer anregend, belehrend und belustigend lesen lässt. Es ist sozusagen „ein Walhalla“ der

Denk-, Dicht- und Schreibkunst in deutscher Sprache oder von herausragenden Übersetzungen aus aller Welt ins Deutsche.

Auflösung im nächsten Heft – man kann, anstatt zu erraten, eine weltweite Suchmaschine füttern und dann? – Ja.

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Schoki-Test SCHO-KA-KOLA 16 Ecken Koffein-Schokolade Vollmilch 30% Kakao

Dezember 4, 2019

Lichtgeschwindigkeit 9787

am Donnerstag, 5. Dezember 2019

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Dietmar Moews meint:

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„I

Die wilden Wasser, sagt man, hat entbunden

Ein Lehrling einst, vorwitzig und vermessen,

Doch hinterdrein den Zauberspruch vergessen,

Der streng die Elemente hält gebunden.

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Ein tödlich Pulver, sagt man, zu erkunden,

Hat einst ein Mönch sich überklug vermessen,

Und als er eben recht darauf versessen,

Im Zauberdampf den eignen Tod gefunden.

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So habt den Zeitgeist ihr gebraut, gemodelt,

Und wie so lustig dann der Brei gebrodelt,

Ihm eure Zaubersprüche zugejodelt.

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Und da’s nun gärt und schwillt und quillt – was Wunder,

Wenn platzend dieser Hexentopf jetzunder

Euch in die Lüfte sprengt mit allem Plunder!“

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(Joseph von Eichendorff 1788-1857; „Die Altliberalen“, nach 1844)

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Ich probierte eine deutsche SCHO-KA-KOLA 16 Ecken Koofein Schokolade Vollmilch 30% Kakao, industriell hergestellt von dem deutschen Hersteller SCHO-KA-KOLA GmbH, D-22848 Norderstedt.

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Kurz vorab: Diese Schokolade, die in 16 Ecken in zwei Lagen, die traditionell in einer kreisrunden Blechschachtel, in weltbekanntem, inzwischen leicht modifizierten Design, hier in der Farbvariante zu dem „klassischen“ Rot, in Blau, seit dem Jahr 1935 am Markt ist, muss als Besonderheit herausgehoben werden:

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Man drückt auf eine Deckelmarkierung, dreht den Dosendeckel ab und es kommt ein kräftig anregender Duft heraus – wobei vielleicht die Vorkenntnis, es handele sich um einen Kraftspender, eine Energieschokolade, schon mit gerochen wird. Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Vollmilch-Schokolade eigentlich das Liebste. Die acht Dreiecke (100 g) Dreiecksegmente sind massiv, äußerlich fein, eigentlich aber pro Stück zu groß, es sei denn man isst aus Hunger. Die Konsistenz und der Schmelz überzeugen eigentlich nicht – sind vergleichsweise unfein und viel zu süß. Sie ist nicht fett, und nicht im Mund klebend.

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Die Geschmacksidee dieser Vollmilchschokolade zuzubereiten, ist auf den Geschmack der Kaffee und Koka Geschmackserwartungen gerichtet. Es handelt sich um Blend-Kakao, also um ein Geschmacksgemisch (nicht Bean to Bar). Aber schon die Inhaltsangabe, wo es 30% Kakao mindestens heißt, aber z. b. 34,5 % Fettgehalt und keine Angabe für Kakaobutteranteil am Fett – ist die Frage, woher kommt der Fettgehalt (bei 100 g Gesamtgewicht)? Und so ist anzunehmen, dass die 34,5 % Kakao, nicht vom Fett geschiedenes Kakaopulver, sondern Kakaomasse ist, also Kakaopulver einschließlich Kakaobutter bzw. Fettbeigabe, die aber nicht angegeben wird. Auch der Gewichtsanteil Sojalecithin wird nicht ausgeweisen. Dann wird ein Zuckeranteil angegeben, der nicht der hochkarätige Rohrohrzucker ist, sondern einfach „Zucker“. Dazu kommt der hier kritisch betrachtete Emulgator mit der Pauschalbezeichnung Lecithin, der hier vermutlich eine Verschleimung und preisgünstiges Gewichtmachen fördert. Es kann der Abrundung dienen – zumindest dem Textaufdruck entsprechend. Der ungewöhnliche Geschmack ist vergleichsweise bonbonartig und als zusätzliche Geschmacks-Komponenten Kaffee und Koka.

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Das Beißen, Kauen, Lutschen der Schokolade im Mund ist übersüß. Es mutet an, wie beim Trinken von billigem Wasserkakao. Man möchte mengenmäßig nicht viel mehr, als die Testprobe.

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1935 wurde Scho-Ka-Kola in Berlin von der Firma Hildebrand, Kakao- und Schokoladenfabrik GmbH erfunden und im darauf folgenden Jahr anlässlich der Olympischen Sommerspiele 1936 als „Sportschokolade“ eingeführt. Sie wurde auch vom Schokoladenhersteller Sprengel in Hannover produziert, der deswegen 1936 als für die Wehrwirtschaft wichtiger Betrieb anerkannt wurde. Im Zweiten Weltkrieg wurde sie umgangssprachlich als „Fliegerschokolade“ bezeichnet, da sie Bestandteil der Luftwaffenverpflegung war, aber auch der Verpflegung anderer Waffengattungen, z. B. U-Bootbesatzungen oder Heer. In diesem Zusammenhang spielt sie auch eine tragende Rolle in dem Kinofilm Rosen für den Staatsanwalt von 1959. SCHO-KA-KOLA wurde inzwischen stets mit wechselnden Eigentümern als Produkt beibehalten und ist erfolgreich.

 

Dieser Hersteller wird bei Georg Bernardini in seinem Schokoladen-Almanach „Der Schokoladentester“ nicht vorgestellt. Weil Bernardini nur BEAN to BAR- Spitzen-Leistungen vorstellt. Das ist hier nicht so puristisch.

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Der Kaufpreis – mit 2 Euro 49 Cent – ist günstig, Aufmachung und Verpackung angenehm und praktisch, zum Inhalt passend. Die Packung ist wiederverschließbar.

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Vollmilchschokolade – Zutaten: Zucker, Kakaobutter, Vollmilchpulver, Kakaomasse, Kaffee (2,6g) und Kolanusspulver (1,6g), Emulgatoren: Lecithin, E: 476 Aroma(?!)

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Dazu auf der Hinterseite eine Nährwert-Analyse-Tabelle in Deutsch und Englisch, in winziger Schriftgröße, weiß auf blauem Grund, die keine Mensch ohne Sehhilfe ablesen kann – Angaben für 100 Gramm.

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Brennwert: 553 kcal /2302kJ,

Fett 34,5 g

davon gesättigte Fettsäuren 21,8 g

Kohlenhydrate 50,7 g

davon Zucker 50,7 g

Ballaststoffe 7,3

Eiweiß: 6,2 g,

Salz 0,13 g

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EMPFEHLUNG: Wer eine helle Vollmilchschokolade geringer Qualität erwartet, wird hier zu teuer bezahlen. SCHO-KA-KOLA ist ein rustikaler Klassiker.

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Fazit: Das Ergebnis der Verkostungen ist gut, gutes Design, normale Zutaten und spezielles Rezept, überzeugend umgesetzt. Die Qualität des verwendeten Kakaos ist völlig vom Zucker und den Zuschlägen verdeckt.

Diese Vollmilch Koffein-Schokolade hat erhebliche Mängel im Aroma und im Geschmack. Zu viel Zucker, Kaffee, Salz und Koka überlagern den Kakao. Lecithin verhuscht das Gemisch.

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EMPFEHLUNG: Empfehlenswert zur Probe. Zwei von SECHS COLA-DOSEN.

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Finnland und Verfassungsbrecher in der EU

Dezember 3, 2019

Lichtgeschwindigkeit 9784

am Mittwoch, 4. Dezember 2019

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Es ist schon erstaunlich:

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Eine EU-Verfassung, deren rechtsstaatliche und demokratische Normen eindeutig bei Gründung bereits klar und proklamiert waren, werden inzwischen von allen möglichen EU-Neu- und Alt-Mitgliedstaaten VERRATEN.

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Polen schaffte die Gewaltenteilung ab; Ungarn schaffte die Pressefreiheit ab; Bulgarien und Rumänien führen keine orentlichen Berichtsbücher; Griechenland tischte gefälschte Volkswirtschaftsdaten auf; Deutschland überzog als erster EU-Staat die zulässigen Neuverschuldungsgrenze usw.

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Inzwischen sind nicht nur italienische Kriminelle als informelle MAFIA-Killerkartelle in etlichen EU-Staaten etabliert; auch in Malta haben nun sogar staatlich-bürokratische Geldwäscher eine Journalistin Galizia mit einem Bombenanschlag gekillt und behindern die Aufklärung.

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Jetzt hat der Regierungschef Finnlands seine Demission angekündigt, weil er an gesetzwidrigen Machenschaften aktiv und vertuschend beteiligt war.

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DIE ZEIT, am 2. Dezember 2019:

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„Finnland: Regierungschef Antti Rinne reicht Rücktrittsgesuch ein

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In Finnland eskaliert der Streit in der Koalition: Die Zentrumspartei hat dem Ministerpräsidenten das Vertrauen entzogen. Der Sozialdemokrat will deshalb zurücktreten. Quelle: ZEIT ONLINE, dpa, AFP,

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In Finnland will der sozialdemokratische Ministerpräsident Antti Rinne von seinem Amt als Regierungschef zurücktreten. Dies teilte das Büro von Präsident Sauli Niinistö mit. Dort erwartet man noch an diesem Mittag das entsprechende Rücktrittschreiben.

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Auslöser für Rinnes Entscheidung ist eine Krise innerhalb seiner Koalition, einem komplizierten Bündnis der Sozialdemokraten mit der Zentrumspartei, den Grünen, Linke und der Schwedischen Volkspartei. Am Montagabend dann hatte die Zentrumspartei – der größte Juniorpartner in der Koalition – dem Ministerpräsidenten ihr Misstrauen ausgesprochen. Sie will zwar, dass das Regierungsbündnis fortbesteht, aber nicht mit Rinne als Regierungschef. Medienberichten zufolge soll der bürgerliche Flügel um Rinnes Vorgänger Juha Sipilä hinter diesem Sturz stecken.“

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Dabei schwelt der Streit in der Regierung schon länger. Eine neue Arbeitsvereinbarung für die rund 700 Paketsortierer der staatlichen Post, setzte auch die für Kommunen und Verwaltungsreformen zuständige sozialdemokratische Ministerin Sirpa Paatero unter Druck. Die Mitarbeiter der Post und andere Politiker wollten von ihr wissen, ob die Regierung die umstrittene Vereinbarung in Gesprächen mit der Postspitze gutgeheißen habe. Paatero trat zurück.

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Im Zuge dieser Debatte wurde auch Kritik an Rinne laut, der vor seiner politischen Laufbahn ein bekannter Gewerkschafter war. Im Juni war er dannzum 66. Ministerpräsidenten der Republik Finnland gewählt worden. Derzeit hat sein Land noch bis Ende des Jahres den Vorsitz für die übrigen EU-Staaten inne. Die Regierungskrise in Helsinki ist also auch für den Rest Europas von Bedeutung. …“

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FAZ.net am 3. Dezmeber 2019:

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„… Die Zentrumspartei, der größte Juniorpartner der regierenden Sozialdemokraten, hatte gedroht, die Regierungskoalition platzen zu lassen, sollte Ministerpräsident Antti Rinne nicht seinen Posten räumen. Das Rücktrittsgesuch ist für den Rest Europas auch deshalb von Bedeutung, weil Finnland noch bis Ende des Jahres den Vorsitz unter den EU-Staaten innehat.

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Angefangen haben die Probleme in Helsinki mit Plänen der staatlichen Post, rund 700 Paketsortierern eine neue Vereinbarung vorzulegen – im Grunde bedeutete das niedrigere Löhne für die Sortierer. Das Postpersonal streikte, die Sortierer mussten der neuen Vereinbarung letztlich nicht zustimmen. Die für Kommunen und Verwaltungsreformen zuständige sozialdemokratische Ministerin Sirpa Paatero kam dennoch in Bedrängnis: Die Mitarbeiter der Post und andere Politiker wollten von ihr wissen, ob die Regierung die umstrittene Vereinbarung in Gesprächen mit der Postspitze gutgeheißen habe. Paatero trat zurück.

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In diesem Zusammenhang wurde auch Kritik an Rinne und seinen Erklärungen in dem Fall laut. Die Zentrumspartei, die größte Partei neben den Sozialdemokraten in der Regierungskoalition, möchte nun, dass Rinne geht, damit die Regierung weiter Bestand haben kann….“

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Dietmar Moews meint: Mit dem Rücktritt des sozialdemokratischen Regierungschefs Rinne wird eine meist in der allgemeinen öffentlichen Politikdiskussion sehr wichtige, aber weithin unbekannte soziologische Tatsache deutlich:

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Die DIENSTKLASSE eines Staates – all der Staatsbürger, die mehr oder weniger stumm Alles mitmachen, weil sie sich selbst „als der Staat“ verstehen, insofern sie gerade durch ihre Staatsdiener-Rolle ihren persönlich-privaten Lebens-Erwerb treiben, macht Alles mit und schweigt politisch.

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Genau darum geht es bei diesen dem Anschein nach harmlosen Absprachen über POST-Technik und POST-Finanzen in Finnland. Denn dabei handelt es sich um eine Klientelisierung der Postpolitiker durch Rinne und seine finnischen Sozialdemokraten. Spätestens wenn dagegen die Koalitionspartner der Christpartei aufbegehren, wurden Grenzen der Rechtsstaatlichkeit und des ordentlichen Administrationshandelns beschädigt.

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Innerhalb der EU gibt es heute keine große moralische Kollektivintelligenz, die die Prinzipien der französischen Revolution achten wollen – Eigensinn und Undank rechnen sich stets, solange man zuerst und heimlich kommt. Und die EU hat keine Sanktionsmittel, die Verfassungsbrecher zur Ordnung zu zwingen – schließlich gibt es keine rechtswirksame Verfassungsgebung der EU.

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FINE E COMPATTO

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