Erste Boris Johnson Nach-Brexit Peinlichkeit als “neo-poodleism“

Januar 6, 2020

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am Dienstag, 7. Januar 2020

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Die Tötungsaktion im Namen des US-Präsident TRUMP in Bagdad erreichte den britischen BREXIT-PEMIER Boris Johnson in seinem Karibik-Urlaub. Seitdem hat JOHNSON lediglich heute eine peinlich magere Bemerkung als die britische Position abgegeben (noch ist GB Vollmitglied der EU, denn der Austritt erfolgt erst Ende des Monats). Er will es weder mit der EU noch mit TRUMP verderben.

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nytimes.com 6. Januar 2020, by Stephen Castle and David Kirkpatrick contributed reporting from London, and Steven Erlanger contributed from Brussels; übersetzt von Dietmar Moews):

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„Johnson’s Balancing Act With Trump and Europe on Iran  (übersetzt von Dietmar Moews)

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„Johnson’s Balanceakt mit Trump und Europa gegen den Iran

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Er kann es nicht riskieren, den Präsidenten zu kritisieren, dessen Unterstützung er für die Handelsverhandlungen nach Brexit braucht. Aber er könnte entlarvt werden, wenn der Iran einen ernsthaften transatlantischen Riss öffnet.

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LONDON – Premierminister Boris Johnson war auf der Karibikinsel Mustique und sonnte sich noch immer im Glanz seines jüngsten Wahlsieges, als am vergangenen Freitag die Nachricht kam, dass Präsident Trump die Ermordung eines mächtigen iranischen Generals angeordnet hatte – ohne seinen britischen Verbündeten vorab darüber zu informieren, geschweige denn zu konsultieren.

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Die britische Regierung war laut aktuellen und ehemaligen Beamten über die mangelnde Ankündigung wütend, insbesondere weil etwa 400 britische Truppen im Irak stationiert sind und Großbritannien historisch gesehen bei Kampfhandlungen mit den Vereinigten Staaten enger mit ihnen verbunden ist als jedes andere Land.

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Aber Mr. Johnson hielt sich dazu bis Sonntagabend, nachdem er nach London zurückgekehrt war, im Zaum. Sogar dann gab er eine sorgfältig formulierte Vier-Punkte-Erklärung heraus, die besagte, daß er die Tötung des Generals, Qassim Suleimani, nicht „beklagen“ würde, warnte den Iran vor Repressalien und sagte nichts über Mr. Trumps Aktion.

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Es war eine umsichtige Reaktion für einen Politiker, der nicht für seine Umsicht bekannt ist, und es unterstreicht Mr. Johnsons Dilemma, indem er sich mit der wohl ersten außenpolitischen Krise der Post-Brexit-Ära auseinandersetzte.

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Großbritannien ist gefangen zwischen seinem traditionellen Bündnis mit Washington – eines, das Herr Johnson den Wählern versprach, er würde es mit einem Post-Brexit-Handelsabkommen vertiefen – und der neuen, noch undefinierten Beziehung zu Europa. Herr Johnson geht eine Gratwanderung, von der die Beamten sagten, dass sie noch verräterischer werden könnte, wenn Herr Trumps Showdown mit dem Iran einen neuen transatlantischen Riss öffnet.

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„Im Grunde genommen sind wir in dieser Sache nicht mit den Amerikanern einer Meinung“, sagte Simon Fraser, ein ehemaliger Leiter des britischen Außenministeriums, der im Irak und in Syrien gedient hat. „Das Risiko ist, dass Großbritannien sich potentiell exponiert findet, wenn es zu Spannungen zwischen den EU-Europäern und den Vereinigten Staaten kommt.“

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Bislang arbeiten auch die Europäer daran, die Spannungen in Grenzen zu halten. In einer gemeinsamen Erklärung der Staats- und Regierungschefs Frankreichs, Deutschlands und Großbritanniens äußerten sie ihre Besorgnis über „die negative Rolle, die der Iran in der Region gespielt hat“, forderten aber beide Seiten auf, „den gegenwärtigen Kreislauf der Gewalt im Irak zu stoppen“.

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Britische Beamte erklärten Herrn Johnson Einlassung dahingehend, mit diesen Aussagen, dem Weißen Haus gegenüber sympathischer zu sein, als die jeweiligen getrennten Aussagen der Franzosen und Deutschen. Aber es ist nicht klar, daß Mr. Johnson viel Anerkennung dafür bekommen wird, daß er sich von seinen europäischen Mitbürgern distanziert.

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Außenminister Mike Pompeo hatte bereits seine Frustration über die Reaktion Europas ausgedrückt und gesagt, daß „die Briten, die Franzosen, die Deutschen“ nicht „so hilfreich waren, wie ich mir wünschte, daß sie es sein könnten“. Die Ermordung von General Suleimani habe die europäische Sicherheit gestärkt, da der General Attentate in Europa inszeniert habe.

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Am Montag ging Großbritannien weiter auf einem schmalen Grat. Der Sprecher des Premierministers sagte Reportern, dass ein gezieltes Vorgehen gegen Kulturstätten im Iran, wie es Trump im Falle eines iranischen Vergeltungsschlags angedroht hatte, gegen die internationalen Kriegskonventionen verstossen würde. Aber der Beamte war vorsichtig, den Präsidenten nicht direkt zu kritisieren.

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„Man werde Boris Johnson keine Anerkennung dafür geben, dass er versucht hat, die Differenz zu teilen, selbst wenn er sie 80/20 zu ihren Gunsten aufteilt“, sagte Jeremy Shapiro, Forschungsdirektor beim European Council on Foreign Relations in London, von der Trump-Administration. „Für sie sind Sie entweder ein Vasall oder ein Feind.“

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Mr. Shapiro hat Mr. Johnsons „rothaarigen Umgang“ mit den Vereinigten Staaten als „Neo-Pudelismus“ bezeichnet, ein Verweis auf Premierminister Tony Blairs uneingeschränkte Unterstützung von George W. Bush während des Irak-Krieges, was Kritiker dazu veranlasste, ihn zu beschuldigen, sich wie Mr. Bushs Pudel zu verhalten. In Mr. Blairs Fall, sagte Mr. Shapiro, sei er von der aufrichtigen Überzeugung motiviert gewesen, dass der Irak-Krieg es wert war, gekämpft zu werden. In Mr. Johnsons Fall wird die Loyalität von pragmatischeren Überlegungen getragen.

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Da Großbritannien auf dem Weg ist, die Europäische Union bis Ende dieses Monats zu verlassen, sagte er, wird Großbritannien immer abhängiger von seinen wirtschaftlichen Beziehungen zu den Vereinigten Staaten werden. Angesichts der schwierigen Handelsverhandlungen mit Washington kann es sich Herr Johnson kaum leisten, Herrn Trump in Bezug auf den Iran zu verprellen.

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Es gibt bereits Anzeichen dafür, dass Mr. Johnson seine Segel aus Respekt vor dem Präsidenten gestutzt hat. Letztes Jahr, als der Iran einen unter britischer Flagge fahrenden Öltanker im Persischen Golf beschlagnahmte, versuchte seine Vorgängerin Theresa May, eine von Europa geführte Seestreitkraft aufzustellen, um Schiffe, die die Straße von Hormuz passieren, zu schützen.

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Als Herr Johnson sie im Juli ersetzte, brach die von Europa geführte Initiative auseinander und Großbritannien schloss sich schließlich einer von den Vereinigten Staaten geführten Seestreitkraft an, der sich Deutschland und Frankreich nicht anschließen wollten.

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Nicht jeder glaubt, dass Mr. Johnson gezwungen sein wird, sich den Vereinigten Staaten zu unterwerfen. Einige bemerkten, dass er sich während des allgemeinen Wahlkampfes in Handelsfragen von Mr. Trump distanziert hatte.

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„Bei der Politik von Brexit geht es mehr um den Wunsch nach mehr Souveränität als um die Bevorzugung des Atlantizismus gegenüber dem Europäismus“, sagte Malcolm Chalmers, stellvertretender Generaldirektor des Royal United Services Institute.

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Ein Punkt, an dem Herr Johnson bei den Europäern stand, ist die Verteidigung des Atomdeals mit dem Iran. Herr Trump zog sich 2018 von dem Deal zurück und die Ankündigung des Irans am Sonntag, dass er sich nicht länger an seine Grenzen der Urananreicherung halten würde, scheint den Vertrag endgültig zu beenden.

Aber Kritiker sagten, dass die Bemühungen Europas, den Deal zu retten, zum Teil deshalb schwach waren, weil alle drei Länder – nicht nur Großbritannien – durch ihren Wunsch, gute Beziehungen zu Washington zu unterhalten, gelähmt wurden.

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Die Europäer reagierten auf diese jüngste Krise mit einer Flut von Treffen. Am Montag fand eine Dringlichkeitssitzung der NATO-Botschafter statt. Am Freitag werden die europäischen Außenminister in Brüssel zusammenkommen. Bundesaußenminister Heiko Maas sagte, man werde eine koordinierte Antwort auf den Iran erarbeiten.

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„Dies könnte der erste Schritt zum Ende des Atom-Abkommens sein, das ein grosser Verlust wäre“, sagte Maas im deutschen Rundfunk. „Und so werden wir sehr, sehr verantwortungsvoll abwägen.“ Er sagte auch, dass Mr. Trumps Drohung, Sanktionen gegen den Irak zu verhängen, wenn er die amerikanischen Truppen herausdränge, „nicht sehr hilfreich“ sei.

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Befürchtungen über die Sicherheit Großbritanniens wurden am Montag nach der Times of London zitiert, dass ein unbenannter Kommandant in der Islamic Revolutionary Guard Corps geäußert habe, dass britische Soldaten Opfer von Kollateralschäden von iranischen Repressalien auf amerikanische Soldaten werden können. Der iranische Botschafter in Großbritannien, Hamid Baeidinejad, bestritt diesen Bericht als „bösartige, falsche Propaganda“.

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Herr Johnson hat vorgeschlagen, dass er eine vermittelnde Rolle in der Region spielen möchte. Am Montag sprach er mit dem irakischen Premierminister Abdul Mahdi, um zu versuchen, eine Lösung für die ausländischen Truppen zu finden. Er hat auch mit Mr. Trump und europäischen Führern gesprochen.

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Während Johnson davon gesprochen hat, eine Brücke über den Atlantik zu sein, sind die Diplomaten jedoch skeptisch.

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„Offen gesagt“, sagte Mr. Fraser, „die Deutschen und Franzosen würden lieber alleine mit Washington verhandeln.“

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Dietmar Moews meint: Neu-Pudelismus / neo-poodleism“ – aus dieser manifesten Rolle einer echten Arschkarte gegenüber dem verpitbullten DONALD TRUMP wird BORIS JOHNSON das Britische Königreich weder vereint noch verpudelt herausführen können.

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Als EU-Mitglied wäre ihm das so nicht passiert.

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Wir werden sehen, dass die USA der EU eine eigene NATO-Spielart überlassen werden. Indes kommt für das selbständige GB nur das Entweder/Oder zur Wahl:

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Vasall oder Zero.

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Simone Biles turnt weltmeisterlich und nennt sich GOAT

Oktober 8, 2019

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am Mittwoch, 9. Oktober 2019

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Simone Biles ist 22 Jahre alt, geboren 1997 in Ohio, USA, 1 Meter 42 groß, und wird von den Meisterturnerinnen der Welt als „kosmisch“, „vom anderen Planeten“ gelobt.

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Simone Biles ist bereits weltbekannt, mehrfache Olympiasiegerin, überhaupt Meisterin aller Frauen-Klassen. Sie hat jetzt bei den Turn-Weltmeisterschaften in Stuttgart einen bislang nur beim Männerturnen gezeigten nun auch nach ihr benannten komplizierten doppelten Schrauben-Salto beim Bodenturnen sowie auch als Abgangssprung vom Schwebebalken gesprungen und gestanden. 

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Laut Wikipedia, Stand 8. Oktober 2019, turnt Biles mit Sondergenehmigung:

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„Die Hackergruppe Fancy Bear’s oder Sofacy Group veröffentlichte gehackte Daten der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA), dass bei Biles bei vier Dopingtests, die zwischen dem 11. und dem 16. August 2016 während der Olympischen Spiele durchgeführt wurden, die Substanz Methylphenidat nachgewiesen wurde. Biles darf mit Ausnahmegenehmigung (TUE) der US-Anti-Doping-Agentur wegen ADHS Methylphenidat einnehmen“

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usatoday.com: in den USA wird so dargestellt (FTW! Olympics am 8. Oktober 2019):

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„… Michael Jordan, Serena Williams, Tom Brady and Michael Phelps are among them, and for good reason.

But Simone Biles deserves to have her name mentioned not just as the greatest gymnast of all time, but also among the best athletes ever.

The five-time Olympic medalist continues breaking records and raising the bar to unprecedented heights — literally. She recently won her sixth national title, extending her win streak to 20 consecutive victories in the all-around….“

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Dietmar Moews meint: Spitzen-Erwerbssport ist in allen Sportarten leistungsmäßig extrem vom Amateursport verschieden.

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Als ich sah, wie die Mitsportlerinnen in Stuttgart aus aller Herren Ländern zu sagen wussten:

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GOAT – das ist die Abkürzung von

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GREATEST OF ALL TIMES

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Frau Biles tritt teilweise mit einem Ziegenkopf-bebilderten T-Shirt zum Turnen auf. (Mir kam sofort die Idee zur Frage: Gibt es noch andere 1 Meter 42 kurze Menschen, die so kräftig und beherrscht laufen, springen und drehen können? – und wenn nicht, lässt sich aus meiner Sicht das Können der Simone Biles nicht auf ihren Kleinwuchs zurückführen).

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Bei den männlichen Turnern gibt es heute international ein enorm hohes Leistungsniveau – doch keinen so sternenhaft herausstehenden Spitzenturner wie Biles.

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Solange im Erwerbsspitzensport definitorisch erlaubtes und unerlaubtes Doping unterschieden wird, finde ich die Sport-Verbände-Doping-Regeln wirklichkeitsfern.

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MERKEL kennt den OST-Unterschied der HÖLLE TORGAU

Oktober 5, 2019

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am Sonntag, 6. Oktober 2019

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Bundeskanzlerin denkt an Jugendwerkhof HÖLLE TORGAU

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„Ich wollte nicht aus einem Land kommen, in dem Alles furchtbar war“ .

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„Die DDR bestand nur aus Anekdoten aus dem Familienleben – die Aufarbeitung der DDR hat gar nicht stattgefunden“.

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„Die Eltern, die keine Bürgerrechtler waren, hatten selbst wenig Wissen, dass sich verallgemeinern lässt.“

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„Wenn Du nicht artig bist, kommst Du in den Jugendwerkhof“

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Die CDU-Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel kommentierte zum TAG DER EINHEIT die Ost-Unzufriedenheit der angeblich nicht vollendeten Angleichung zwischen Ost und West.

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Die CDU-Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel hob aber wider besseres Wissen nicht hervor, dass in der ehemaligen DDR heute ein lügender erheblicher Bevölkerungsanteil Alt-DDR-Dienstklasse der SED sind, die den heutigen Bundesbürgern und ehemaligen DDR-Dissidenten nach wie vor ein Leben im Falschen bereiten.

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Die CDU-Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel sprach auch nicht aus, was harte historische Wahrheit ist, dass in der ehemaligen DDR sowohl ein erheblicher Bevölkerungsanteil Alt-DDR-Bürger lebt, die NICHT Anti-DDR-Bürgerrechtler waren und auch heute nicht sein wollen.

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Die CDU-Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel kann sich in ihrer angängigen Geschichtsfälschung auch nicht herausreden, dass sie selbst und persönlich bis Ende 1989 aktiver SED-Funktionsteil der DDR war.

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HÖLLE TORGAU – nie gehört?

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Die CDU-Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel wird von dem ZEIT-Chefredakteur DI LORENZO noch propagandistisch flankiert, in dem in der Wochenzeitung DIE ZEIT Nr. 41 2019 diese Woche der TITEL lautete:

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„Die staatliche Willkür in der DDR war auch nicht schlimmer als heute“.

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Und auf Seite 3:

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„Jetzt hört mal zu!“

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Die CDU-Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel vertuscht die DDR-Hinterlassenschaft, dass Millionen DDR-Bürger geschunden und unterdrückt und mit schlimmster persönlicher Folter und persönlicher Vernichtung bedroht sozio-geistig vegetieren mussten – angesichts der HÖLLE TORGAU und derartiger Jugend-Lehranstalten wie das GELBE ELEND von Bautzen und der ROTE OCHSE von Halle/Saale.

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Diese Aufarbeitung kann nicht in Bayern von Bayern oder in Hannover von Niedersachsen betrieben werden. Was die DI LORENZO ZEIT aus Hamburg macht, ist läppisch und dumm – es ist Volksverhetzung.

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phoenix tv history, am 06.10.19 2:14 „Fuchsbau Torgau“

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Dietmar Moews meint: Die Zwangsmaßnahmen und Misshandlungen geschahen ohne Prozess und ohne jegliches gerichtliches Urteil. Um in Torgau zu landen, reichte es schon, die Schule zu schwänzen oder West-Musik zu hören.

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Alle Eltern und JEDES DDR-Kind kannte die Drohphrase, „willste nach Torgau?“

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Wer also heute Aufarbeitung wünscht, muss damit aktiv werden, gegenüber denjenigen Mitbürgern, die ihnen die Wahrheit und die Aufarbeitung schulden.

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Doch wer will sich mit der EX-DDR-Dienstklasse INTEGRIEREN? – die zweifellos zu Tausenden mit Gefängnisstrafen zu belegen wären, anstatt heute FETTE staatliche Altersrenten von MERKEL IV zu beziehen.

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Wer es so will, muss weiterhin CDU wählen.

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Kanzler KOHL wollte es so. KOHL wollte sogar die ganzen DDR-Dokumente beseitigen. KOHL wollte keine MFS-Akten-Wissenschaft.

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Die einzigen EX-DDR-Bürger, die heute seelische Balance-Möglichkeiten in Händen haben, sind die paar Fachleute, die in der STASI-Wiederaufbereitungs-Behörde in OST-BERLIN tätig sind bzw. waren: GAUCK, BIRTHLER, JAHN – Hubertus KNABE haben sie jetzt in HOHENSCHÖNHAUSEN rausgeschmissen (er kommt aus Bremen).

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HÖLLE TORGAU – heute im Deutschlandfunk / Mediathek eine RADIO-Dokumentation mit lebenden Opfern von HÖLLE TORGAU:

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https://www.deutschlandfunk.de/ddr-umerziehungsheime-die-kinderhoelle-von-torgau.1775.de.html?dram:article_id=460104

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49 Minuten von MANFRED GÖTZKE im Deutschlandfunk Köln

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DDR-UmerziehungsheimeDie Kinderhölle von Torgau

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Tagelanger Dunkelarrest, militärischer Drill, brutale Gruppenbestrafungen: Der geschlossene Jugendwerkhof in Torgau gilt als das schlimmste Erziehungsheim der DDR. Kinder und Jugendliche wurden hier monatelang eingesperrt und gequält – um sie im Sinne der DDR-Ideologie umzuformen.

Von Manfred Götzke.“

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Im tiefsten Dunkelkeller ohne Licht, sechs Quadtratmeter Isolationshaft, gab es noch den FUCHSBAU, ein so kleines lichtloses Loch ohne Stehhöhe und kein Ausstrecken möglich, mal so drei Tage zwischendurch und zwischendurch die Beine die Vergewaltigung durch Direktor Herr Horst Kretschmar mit seinen Fickerziehern, abends 22 Uhr im Dunkelkeller, in HÖLLE TORGAU.

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Ich kannte Erich Loest persönlich, den ich in den 1980er Jahren, nach seiner Emigration, in Hannover und Osnabrück kennenlernte (er sang besoffen „Immer wieder HSV“). Erich Loest war in Bautzen im kalten Wasser.

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Es ist solchen Demagogen wie der CDU-Bundeskanzlerin MERKEL und dem ZEIT-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo entgegenzuhalten, dass sie entgegen den harten, unbezweifelbaren Geschichtsgeschehnisse in der DDR-System-HÖLLE TORGAU, sich mit einem lügnerischen FAZIT zum Fake-Sprachdesign aufschwingen, indem das eingeblendete.

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BERLINER INSTITUT POLICY MATTERS

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angeblich zitiert wird DIE ZEIT Nr. 41, Seite 3, am 2. Oktober 2019:

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„Die Repressalien, die Stasi, die Mauer – alles vergessen?

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Denn mit der Angabe von 41% für vergleichbare, heutige Willkür und 36% „Keine Veränderung“, und mit „58% „der Schutz vor staatlicher Willkür ist schlechter geworden oder hat sich kaum verändert“ zeigt DIE ZEIT selbst, dass weder sie selbst, noch das fantastische „Auftragsforschungs-Institut“ BERLINER INSTITUT POLICY MATTERS überhaupt seriös sind.

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Nach deren völlig anders positionierten Kuckucks-Befragungen hier von „wissenschaftlicher Meinungsforschung und seriöser Interview-Methode“ zu sprechen, ist Hochstapelei. Man hätte im Funnelling nachzufragen gehabt, welche DDR-Machenschaften empirisch feststellbar mit welchen heutigen WILLKÜREN kaum unterscheidbar erlebt worden sind oder heute so erlebt werden?

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Und dann fehlt diesem ZEIT-Institut die wissenschaftliche Qualität, zu zeigen, dass die „Aufarbeitung“ und der „Gesprächsbedarf“ ausschließlich von der Böswilligkeit und der Verstocktheit der Alt-DDR-VERSTOCKTEN ausgelöst wird – auch von MERKEL IV am 3. Oktober 2019 und von ZEIT-Redakteur di LORENZO am 2. Oktober 2019.

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Mit TORGAU reichen konkret persönlich MARGOT HONECKER und im konkreten Sprachdesign zum Feiertag sich MERKEL und DI LORENZO die geistigen Hände („PAROLE FUCHSBAU“) – mich schaudert, dass es mich gar nicht loslässt – ähnlich wie bei Bernhard Quandt.

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Quelle Deutschlandfunk

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Was heißt da „Repression“ beim System HÖLLE TORGAU? – was heißt dann

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„Die staatliche Willkür in der DDR war auch nicht schlimmer als heute“.

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Die DDR-Kindseltern mussten ihre Kinder zu proaktiven DDR-Menschen erziehen, andernfalls wurden die Kinder ins staatliche Erziehungs-Heim übernommen. Welcher Heranwachsende da nicht spurte, kam nach HÖLLE TORGAU und wurde nachhaltig geknickt.

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Tagelanger Dunkelarrest, unbezahlte Arbeit, gezieltes Brechen der Persönlichkeit, militärischer Drill, brutale Gruppenbestrafungen, sexuelle Vergewaltigung durch Torgau-Direktor Kretschmer über 27 Jahre, Geschändete, die das ansprachen wurden wegen LÜGE zusätzlich in die Keller-Dunkelkammer gesperrt, im Erziehungsheim mit dem maximalen Titel: Mädchen wurden vom Direktor gefickt – die „Erzieher“ wussten, was da nach 22 Uhr geschah.

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„GESCHLOSSENER JUGENDWERKHOF TORGAU“

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Das schöne Torgau liegt an der Elbe und es leben von etwa 20 000 Einwohnern nicht so viele Bürger, die versuchen, die HÖLLE TORGAU heute mit anderen zu integrieren. Besonders markant sind TORGAUER, die AfD propagieren und meinen, so ein JUGENDWERKHOF käme für die heutige deutsche Jugend ebenfalls in betracht. Zwischen 1964 und 1989 waren 4000 DDR-Jugendliche in der Maßnahme von Margot Honeckers Erziehungspolitik.

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Horst Kretzschmar begann seine pädagogische Tätigkeit 1958 als unausgebildeter Erzieher. Er ist nicht identisch mit dem heutige Polizeipräsident in Dresden.

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Horst Kretzschmar begann seine pädagogische Tätigkeit 1958 als unausgebildeter Erzieher. Nach Abschluss eines Fernstudiums als staatlich geprüfter Erzieher 1961 arbeitete er im Jugendwerkhof Groß-Leuthen und kam 1964 zunächst als stellvertretender Direktor nach Torgau. 1966 schlug ihn sein Vorgesetzter, Oberlehrer Günther Lehmann, für das Zusatzstudium Sozialpädagogik vor und bescheinigte ihm als besondere Leistung „Pionierarbeit auf dem Gebiet der Sicherheit“. Nach zweijährigem Studium an der Humboldt-Universität Berlin legte er 1972 eine Diplomarbeit mit dem Titel „Die Entwicklung des Jugendwerkhofes Torgau und die sozialpädagogische Aufgabenstellung“ vor. In dieser Diplomarbeit beschreibt Autor Kretzschmar „Brechen der Persönlichkeit dauert drei Tage“.

Bereits im August 1968 war Kretzschmar Direktor des Geschlossenen Jugendwerkhofs Torgau geworden. In dieser Funktion blieb er bis zu seiner Erkrankung im März 1989. Er starb am Tag der Maueröffnung. (Quelle http://www.jugendwerkhof-torgau.de)

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Alexa Sprachassistant von AMAZON

Oktober 1, 2019

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am 2. Oktober 2019

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ALEXA, der Sprachassistant von AMAZON hat neben SIRI von Apple und GOOGLE Assistant inzwischen eine weltweite Bekanntheit – durchaus aber nicht allgemeine Aufnahme bei den Konsumenten bzw. Kunden bzw. den Internetzbenutzern. Niemand braucht die Antworten von ALEXA, die allesamt bereits in anderen etablierten Medien, Uhren, Termometer, Spickzettel, Kalender, Ein- und Ausschalter von vorhandenen Elektrogeräten usw. unmittelbar im Alltag zur Verfügung stehen.

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ALEXA promotet aktuell eine technisch-ästhetische Weiterentwicklung der konkreten Funktionen als Sprachassistant.

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Kern der Weiterentwicklung besteht darin, dass die bisherige Mimik des Sprachassistanten eher auf einzelne Aufgaben fokussiert funktioniert: „ALEXA, wie spät ist es?“ – „Es ist 19 Uhr 55“.

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Pressekonferenz auf der Gründermesse „Bits & Pretzels“ in München sagte Amazons Geräte- und Dienstechef Dave Limp:

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„Zukünftig sollen Sprachassistenten mehr Unterhaltungen führen.“

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Bislang wurden die Benutzer von ALEXA nicht ausdrücklich darauf hingewiesen, dass einige ALEXA-Mitschnitte von AMAZON-Mitarbeitern ausgewertet werden. Das wird jetzt von Amazon klargestellt.

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Dietmar Moews meint: Kommunikationspsychologisch ist es durchaus möglich, dass wenig intelligente Nutzer durch Fangfragen aus dem ALEXA-Assistant in ein redundantes Gespräch, im Sinne von Unterhaltung, eingesponnen werden können.

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Da es sich aber um Zeitdiebstahl an dem Nutzerindividuum handelt, müsste ein Reizwert der ALEXA-Antworten nicht allein aus Redundanz, sondern auch aus individueller Innovation eines Worte-Austausches gezogen werden. Dazu müssten aber die Nutzer-Ansagen eine belastbare Rationalität bzw. Poesie enthalten, die ansprechbar sein müsste – Dieses ist ein überdeterminiertes Feld. Folglich kann dann ALEXA, das ja ein weitreichendes, auf Nutzerindividuen Datenarchiv aktiviert hat, mit bereits vorhandenen, also redundanten ANTWORTEN, die dem Nutzer mal abgewonnen worden waren, die angefangene Unterhaltung fortsetzen (mit Zwischenfragen wird es komplizierter und führt leicht zum Abbruch einer solchen „Unterhaltung“; denn belehrt werden wollen Nutzer, die konkrete Fragen stellen, durchaus nicht).

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Internetz-Textkommunikation ist zunächst nur Bereitstellung von Texten, es ist nicht Massenkommunikation im soziologischen Sinn. Denn jeder Empfänger muss von sich eine BEREITSTELLUNG abholen. Kein Absender kann aus eigener Absicht in die Öffentlichkeit vordringen – wie z. B. eine Zeitung, eine Fernsehsendung, eine Rede am Speakers Corner Hidepark London, eine Radioverbreitung, eine Litfaßsäule, ein ausgehängtes Plakat.

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Ein Blogtext ist wie eine Flaschenpost – der Empfänger muss diese Bereitstellung selbst aus Eigenarbeit suchen und finden.

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Insofern ist die Behauptung „das Internetz wird zur Hassverbreitung missbraucht“ irreführend; denn der Hassempfänger müsste den HASS-Inhalt selbst aufsuchen. Wer zufällig HASS-Kommentare unter einem YOURUBE-Video liest, ist kaum monokausal zu beeinflussen – der „Nürnberger Trichter“ ist ein absurdes Kommunikationsmodell. Niemand übernimmt, was ihm mitgeteilt wird: „Spring‘ vom Dach!“ macht doch verschiedene Reaktionsweisen möglich, angefangen mit Ignoranz oder Distanz.

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Der Datentotalitarismus der großen Massen-Volldaten-Sammler von IT-Wirtschaft, Telekommunikations-Dienstleistern und Staatlichen Sicherheits- und Überwachungs-„Diensten“ besteht aus Sicht der Kritiker aus zwei politisch wesentlichen, unterschiedlichen QUALITÄTEN:

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EINS Alle Massendaten von individuell identifizierten Menschen, die konkrete Inhalte sowie Verkehrsdaten sind und auf ewig aufbewahrt und benutzt werden, sind historische, also Daten aus der Vergangenheit. Diese werden zur Antizipation des individuellen Verhaltens, hart gesagt „als Vorurteile“, für das damit unfreie zukünftigen Verhaltens eingesetzt. Von diesen Vorurteilsfunktionen ist kein Mensch frei, sobald man ihm individuelle Signale in „Erinnerung“ ruft, die er vielleicht von sich aus gar nicht hätte – Suggestion, Lenkung, Beeinflussung, Manipulation usw.

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ZWEI Die technische Zukunft der IT-Kommunikation zielt auf viel höhere Rechnerleistungen, größere Durchsatzmassen und höhere Geschwindigkeiten im ECHTZEIT-Verkehr. Das soll 5 G bringen. Es soll ganz konkret in ECHTZEIT – also direkt und unverzüglich – durch Internetz-Impulse über die Massendatennutzung das individuelle und das soziale Verhalten steuern.

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Es ist ein epochaler Qualitätsunterschied zwischen all den Massendatensammlungen, zwischen den historischen Massendaten und den Echtzeitdaten – nämlich für eine telematische Anwendung.

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Die historischen Massendaten und deren Algorithmen werden einfach zur Entrechtung des Individuums telematisch verwendet. Das Individuum wird aus der eigenen Erinnerung und dem eigenen Vergessen gezwungen, mit dem unendlichen Speicher-„Gedächtnis“ konfrontiert zu werden.

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Die 5G-Echtzeit-Daten-Telematik nimmt dem Individuum die individuelle Entscheidung im Echtzeitverhalten. Das hat gar nichts mit KI zu tun; es ist nicht künstliche Intelligenz, sondern VOLL-ENTMÜNDIGUNG. Man kann Langeweile mit Counter-Strike auffangen, mit Haschisch oder mit Schlaftabletten usw. usf. das Recht auf Selbstveränderung forderte Timothy Leary und er forderte ein Recht von Veränderung durch andere frei zu sein. ALEXA ist aber blankes Marketing – Konsumenten-Design zur Absatzforderung, übervorteilende  Fremdbestimmung: Der Mensch als Ware bzw. als Opfer.

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SPD-Ministerin Franziska Giffey und mangelhafte Doktorarbeit der FU Berlin

Juni 26, 2019

Lichtgeschwindigkeit 9315

am Donnerstag, den 27. Juni 2019

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Es gibt die „ehrenamtliche“ VroniPlag, die als Internetz-Plattform im Rahmen der „Wikipedia“ im Jahre 2011 von zertifizierten Wissenschaftlern gegründet wurde. VroniPlag bezweckt die Analyse von wissenschaftlichen Publikationen, die den allgemein gültigen Qualitätsanforderungen der formalen Ausführung nicht wie verlangt entsprechen mögen und zur Dokumentation solcher geprüften Befunde.

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VroniPlag arbeitet im eigenem Auftrag, selbstverantwortlich, der Wissenschaft zu dienen, wird weder gekauft, bestellt noch bezahlt und haftet lediglich für die wissenschaftlich festgestellten Befunde, die VroniPlag in Eigenverantwortung publiziert bzw. und zur Verfügung stellt.

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Das heißt, die Autoren von Vroniplag publizieren als Vollhafter, ehrenamtlich, ohne sonstige Rechtsform, selbst erarbeitete Gutachten zu bereits publizierten Doktorarbeiten, die dann von Interessenten als Informationsmaterial benutzt werden können, etwa Journalisten, Universitäten, Gerichte oder etwaige Kläger um Doktortitel.

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Hauptkriterium – wie schon im Namen VroniPlag enthalten – ist der Fund von unabweisbarem Plagiat, also Textstellen-Zitat anderer bereits publizierter Werke, die nicht, wie wissenschaftlich vorgeschrieben, als Zitat eindeutig gekennzeichnet sind.

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Daneben gibt es den Diebstahl einer wissenschaftlichen Argumentation, die als eigenes wissenschaftliches Ergebnis publiziert wurde, aber bereits nachweislich von einem anderen Autoren publiziert worden ist. Was eine solche heimlich übernommene Argumentation betrifft, gilt auch für zusammenfassende Endaussagen, Thesen, Fazits, in einer Doktorarbeit, die bereits vorher in der Literatur vorhanden war.

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Nicht so disqualifizierend sind handwerkliche Fehler in einer Doktorarbeit oder Wissenslücken zum Forschungsstand, sofern insgesamt ein relevantes wissenschaftliches Ergebnis geschaffen und publiziert worden wäre.

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Nun muss der Laie, der hier auch liest, wissen, dass ein Volksirrtum täglich neu geschaffen wird, wenn man sagt: „Ich promoviere“ – wenn von einem Doktoranten gesagt wird, „er promoviert“. Denn eine Promotion zum Doktor einer Fakultät einer Universität (nämlich gemäß deren Promotionsgesetz) ist ein „Staatsakt“ – ein Doktortitel wird nach erfolgtem Promotionsverfahren verliehen – kurz, ein „Doktorant wird von einer Universität promoviert“. Er kann nicht sich selbst promovieren. (Genderpromoventinnen erregen manchmal einen abweichenden Eindruck: die Sternchen fördern sich gegenseitig durch). Er benötigt dazu zertifizierte wissenschaftliche Betreuung von einem Professor sowie mehrere Gutachten der Doktorarbeit, ebenfalls von Professorinnen und Professoren des Faches.

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Das heißt:

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Wenn jemand schließlich alle diese formalen Stufen durch seine, oft unbezahlte „leidende Arbeitnehmerrolle als Doktorant“ erfolgreich durchgearbeitet hat, dann liegt eine unabdingbare Publikation des geprüften Werkes völlig in den Händen der Universität und damit kann eine Promotion zum Doktor ausgesprochen, verliehen werden (die, nach formalen Kriterien, jederzeit von der promovierenden Universität wieder aberkannt werden kann).

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Das öffentliche Gewese um die etwaig mangelhafte Dissertation der aktuellen Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey, SPD, die ins Gespräch kam, eventuell zur SPD-Bundesvorsitzenden zu kandidieren, ist laut FAZ, Seite 2, vom 24. Juni 2019, von VroniPlag geprüft worden und hat klare Ergebnisse erbracht:

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SPD-Ministerin Dr. Franziska Giffey hat in ihrer Publikation „Europas Weg zum Bürger“ zahlreiche eindeutige Plagiate und sie hat überwiegend ungenau und auch falsch zitiert. Leider wird nicht deutlich, mit welchen wissenschaftlichen Methoden Giffey diese „politikwissenschaftliche“ Studie gearbeitet haben will – oder ob wir da nur einen Schulaufsatz „ich hab‘ es so gesehen“, geliefert bekamen.

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Dietmar Moews meint: Frau Dr. Giffey führt „ihren“ Doktortitel bis heute mit Recht. Dieser Doktortitel wurde von der FU Berlin nach klaren Vorschriften erarbeitet und verliehen und damit gültig.

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Die von VroniPlag dargelegten Plagiatstellen und Zitationsmängel gehen vollkommen auf die Entscheidung der Prüfer und Gutachter dieses „Promotionsverfahrens Giffey“, die im Namen der FU Berlin hierfür betraut waren.

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Es sind die Betreuerin, auch „Doktormutter, Frau Prof. Dr. Börzel (Wikipedia: Tanja Anita Börzel (*5. Juli 1970 in Langen, Hessen ist eine deutsche Politikwissenschaftlerin, deren Schwerpunkt in Forschung und Lehre im Bereich der Europa-, Governance- und Diffusionsforschung liegt. Sie hat eine Professur für Politikwissenschaft am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin und ist Leiterin der Arbeitsstelle Europäische Integration sowie Inhaberin eines Jean Monnet Lehrstuhls.) Ferner ist es der „Promotionsausschuss rer. pol.“ der FU Berlin, es sind die Gutachterinnen der Doktorarbeit und es ist der Prüfungsausschuss für das Kolloquium oder Rigorosum. Letztlich ist es die verlangte Sorgfalt, die dann in die endgültige Textfassung der Doktorarbeit als Universitäts-Publikation veröffentlicht wurde.

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Frankfurter Allgemeine Zeitung, Seite 2, am 24. Juni 2019 von Heike Schmoll:

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„Frau Giffey und die Kunst des amerikanischen Zitierens

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SPD-Ministerin reagiert auf Vorwürfe

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… Wenn da nur nicht die Plagiatsvorwürfe wären, die von der Freien Universität Berlin (FU) noch immer geprüft werden. Vor wenigen Tagen hat der Sprecher der FU dieser Zeitung versichert, dass eine genaue zeitliche Einschätzung der Verfahrensdauer derzeit nicht möglich ist, da die fundierte Entscheidung erforderlichen Unterlagen mit der in solchen Verfahren notwendigen üblichen Sorgfalt vorbereitet und geprüft werden müssen. .. Giffey hatte die FU nach ersten Plagiatsvorwürfen auf der Plattform VroniPlag im Februar gebeten, ihre Dissertation zu überprüfen. Laut VroniPlag wurden auf 76 von 205 Seiten Textstellen gefunden, die nicht oder unzureichend als Zitate gekennzeichnet wurden … fünf Quellen, die Giffey benutzt hat, sollen angeblich nirgends erwähnt sein …Frau Giffey gibt nicht an, welches System sie meint, sondern spricht von einer amerikanischen Zitierweise. Das rechtfertigt aber nicht die dokumentierten Plagiate und die willkürlichen Referenzierungen sowie fehlerhafte Quellenangaben ..“

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Der Fall ist klar. Die Universität wird die Betreuerin Prof. Tanja Börzel rügen müssen und den Doktortitel Dr. rer. pol der Frau Giffey entziehen – das dauert naturgemäß lange Zeit, denn es handelt sich um zusätzliche Arbeit, die mit buchhalterischer Genauigkeit Punkt für Punkt, bis jeweils auf die Originalquellen hin, überprüft werden muss.

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Und da liegt ein Hauptargument, warum so etwas nicht so gehen darf:

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Liegt eine Dissertation geprüft und publiziert vor, muss sie „zitierfähig sein“. Das heißt, andere Wissenschaftler müssen die Angaben, die da publiziert sind als verlässlich glauben dürfen. Es darf also nicht dazu führen, dass alle möglichen Quellenangaben, die auf Adam und Eva zurückgehen, die der Doktorant mal herausgezogen und annotiert hat, ein nachfolgender Wissenschaftler erneut auf Genauigkeit oder Interpretationsmängel rüfen muss. Das ist gerade die Qualität einer Doktorarbeit, dass der Informationsgehalt auf Gültigkeit vielseitig überprüft und zertifiziert worden.

Es spielt also keine Rolle, wenn die SPD-Politikerin Giffey unsolides Zeug vorlegt – sondern die prüfenden Fachleute er Fakultät müssen das stoppen, die Betreuerin muss der Doktorantin im Gespräch oder durch Notizen mitteilen, „das geht so nicht“ – das muss“ soundso gemacht werden“.

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Hier wurde also ein Doktortile verliehen, ohne dass eine gültige Doktorabeit vorgelegt wurde. Und dann hat die universität den Quatsch auch noch publiziert und mit einer Doktorwürde ausgestattet:

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Schande der Stadt Berlin – Schande der Freien Universität Berlin, Schande em Otto Suhr Institut und Schande dem Promotionsausschuss und der Betreuerin Tanja Börzel. (anders gesagt: Die FU schuldet der Studentin, Frau Giffey, eine valide Ausbildung zur Politikwissenschaftlerin).

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Springe am Deister in der NEUEN SINNLICHKEIT 72 als Deistertorte

Juni 4, 2019

Lichtgeschwindigkeit 9265

am Mittwoch, den 5. Juni 2019

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Springebuch von Kalisch und Seedorf

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Kunstzeitschrift von Dietmar Moews

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NEUEN SINNLICHKEIT 72

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Inhalt

Umschlag: Ausstellungsplakat Köln SÜD OFFEN 2018 1

Zum Geleit 2

INHALT 3

IMPRESSUM 3

ABONNEMENT NEUE SINNLICHKEIT AUF LEBENSZEIT FÜR 500 EURO              3

ERFOLGSKINDER

DIETMAR MOEWS: Deisterpforte – Deistertorte                 21

DIETMAR MOEWS: 5G / K I – Profit oder Menschenrechte?         41

GÜNTER SCHULTE: Das taumelnde Spinett             47

ADOLPH FREIHERR KNIGGE: ÜBER EIGENNUTZ UND UNDANK 1796

Knigge setzt Kants kategorischen Imperativ in

allgemeinverständliche Klarheit: Fortsetzungen XX                57

THOMAS SCHMIDT-KOWALSKI, der Komponist wurde vor 70 Jahren geboren             58

DIETMAR MOEWS: Lexikon des Kunstwesens: BRUNO GANZ                 59

BRUNO GANZ: Portrait: Die Linie von Dietmar Moews            60

DIETMAR MOEWS: Die Kinderseiten der Epoche:               61

Auflösung Qualitätsrätsel 71: Peter Sloterdijk

QUALITÄTSRÄTSEL 72: Wer hats geschrieben? 63

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Impressum:

Neue Sinnlichkeit Blätter für Kunst und Kultur seit 1979 erscheinen in loser Folge im Pandora-Kunst-Verlag, Springe, Hannover, München, Leipzig, Magdeburg, Dresden, Berlin, Köln

E-Mail dietmarmoews@gmx.de Verlagsanschrift:

Dr. Dietmar Moews Mainzer Straße 28, D-50678 Köln ISSN 1432-5268

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Blätter für herzliche Paganen

ISSN 1432-5268 40. Jahrgang Preis 20,- Euro

2019 Mai

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Deisterpforte – Deistertorte

Erinnern und Vergessen in der Kleinstadt Springe am Deister

von Dietmar Moews

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SPRINGE AM DEISTER

Sehenswürdigkeiten eines Künstlergelehrten

Was ich selbst seit 1950 gesehen und erlebt habe, macht mir auch das heutige Springe einsichtig. Springe hat eine sehr schöne Tallage, und führte verkehrsgünstig, von der norddeutschen Tiefebene herkommend, in die deutschen Mittelgebirge hinein.

     Im Schutz der Deisterumgebung gab es weder Erdbeben, noch schwere Sturmkatastrophen, keine Hochwässer. Dass hier mal umständehalber die Weser durchgebrochen sein soll – mögen Kieselfunde belegen. Wo heute Springe liegt, war im Mittelalter ein recht strukturloses Flachtal, morastig, sumpfig, mit viel Nässe, wo Bäche von allen Seiten bald in die Haller flossen und der natürlichen Vorflut folgend, über Leine und Weser in der Nordsee landeten. Auf dem Weg dahin brachten sie viel Glück und Unglück mit sich. Manche Mühle mag noch klappern – manche Wasserleiche im Rechen am Wehr hängen. Oder sagt man heute besser Gülle Gülle – Nitrat?

     Als Springe bereits Ende des 12. Jahrhunderts mit einer Burg Hallermunt, nachfolgend mit einer Wasserburg, erste Form erhielt, bestand es „von sich aus“ nur aus wenigen zerstreuten einheimischen Bauerngehöften. Die aus Loccum dahergekommenen Herrschaften wurden Grafen auf dem Hallermuntskopf, erhielten unter dem Dach der Welfen Lehen aus Hildesheim und Braunschweig, durften Steuern und Zölle einnehmen und erhielten bald Stadtrecht. Noch heute zeugt das Springer Stadtwappen von jener Herrschaft, bis 1411, derer von Hallermunt. Ihr Familiensiegel zeigt bereits die dreifach dargestellte Rose, dazu die typischen drei Gewässer.

       Damit, ganz eigentlich, beginnt in diesen Symbolen, was – gewissermaßen anschließend in vielen sowohl notwendigen kurzsichtigen und auf heute gesehen, entscheidend zukunftsblinden willkürlichen Eingriffen – der Stadt ihre äußere Form gibt. Sitz der Grafschaft Hallermunt, Burgmannschaft, Beamte, wo noch heute die künstlich geführte Haller, eine abgezweigte unterirdische Nordhaller und die vom großen Deister herfließende Sambke, die Lage der Wasserburg, nämlich südöstlich, außerhalb der Stadtumgebungsmauer, bestimmten. Graf Hallermunt baute also nicht die gute Mitte, wie im Familienwappen. Die Stadtmauer umgebenden Wälle, aber auch innen umlaufende künstliche Stadtgräben machten das damalige Hallerspring selbst zu einem wasserburgähnlichen Ort, dessen Tore, Niedertor von Osten, Dammtor von Süden und Oberntor im Westen, jeder Durchreisende passieren musste und dafür zu zahlen hatte. Und die wunderbare gothische Hallenkirche St. Andreas, zu jener Zeit katholisch, die schon mit den Stadtrechten, spätestens ab 1264, erbaut wurde, bot eine sensationelle geistige und sinnliche Zuflucht, in Zeiten von Pest, Feuersbrünsten und marodierenden Okkupanten, wo man mit Gans und Ziege zusammengedrängt in den feuchten, mittelalterlichen Fachwerkhütten kauerte und auf den Sommer wartete.

      Die Stadt wurde ein Ackerbauernort, etwa tausend Bewohner, Feld- und Waldwirtschaft, Handwerk, Handel, Ackerbürger und erste Schulmeister. Die morastige Nässe der zahlreichen Hallerzuflüsse in Richtung Ost gaben der Deisterpforte, als Flachpaß und der in Ost-West-Richtung verlaufenden Verbindung zwischen Deister und Kleinem Deister hindurch, eine Schlüsselfunktion. Was erst mittelalterlicher Hellweg (Talweg) zwischen Leine und Weser war, wurde nun das mittelalterliche Ackerbauerstädtchen, wie ein gekochtes Ei, innen und außen, die Eierschale, durch eine Stadtmauer getrennt. Später, ab 1764 ließ der König von Hannover die Chaussee von Hannover nach Hameln verbauen, wo darauf an Wegemeisterhäusern Wegegeld zu zahlen war. Man hatte nach 1772 die Springer Stadtmauer und die Tore geschleift, verwendete die Steine zum Straßenbau, organisierte sogar eine Feuerwehr mit Hallerwasser, wovon gleichzeitig Mühlen angetrieben werden konnten, sogar zum Holzsägen. Jetzt wurde aus dem Koch-Ei eine Art Spiegelei-Stadt. Das Eigelb, innen, bildeten die Hauptfunktionen von Amt, Rathaus, Kirche und Markt, nach außen hin konnte das Weiße sich auslaufen und festigen, nach Belieben und Wetter ansiedeln.

      Ab dem Jahr 1934 hieß die Springer Hauptstraße die Lange Straße, Völksener Straße hieß sie von Völksen herein, als Hamelner Straße führte sie nach Hameln, über Altenhagen (oder bei der Domäne Dahle nach Münder abzweigend) als dann schon asphaltierte Straße Teil der Reichsstraße 1. Nach 1937 hieß sie Reichsstraße 217. Mit der ersten Bundesrepublik Deutschland, nach 1948, heißt sie Bundesstraße 217.

      Wer das heute extrem am Wandel der Lebensart, unserer Kommunikation, unserer Produktion, Konsumtion und Distribution, sich selbst nicht mehr genügende moderne Rühr-Ei als Ausdruck moderner Freiheit, Zersiedelung und Gleichförmigkeit retten oder heilen möchte, muss wirklich mal das ganze Deistertal von Oben lange betrachten. Ein Bild der Gesamtlage ist Voraussetzung, wenn man den Niedergang der Luxus-Kleinstadt Springe mit gutem Geist impfen wollte, damit die Initiativen aufkommen mögen, hier zu siedeln, hier seine Erwerbsarbeit zu finden, hier seine Kommunikation mit dem Rest der Welt auch digital anzuzetteln.

      Die Tatsachen der virtuellen Lebens- und Arbeitswelten, die gleichzeitig, Tag und Nacht in aller Welt miteinander schauen und schaffen, sind Hauptelement der Lage, die eine hoffnungsvolle Stadtentwicklung aufnehmen und umsetzen muss. Bremsen oder Zurück gibt es nicht. Ansonsten wird aus amorphem Rühr-Ei ein strukturloses Dampf-Ei der IT-Revolution.

      Überfälle und Verheerung, ohne einen Schutz durch Hallermuntgrafen, ohne Rettung durch Welfen oder Lehensgeber in Hildesheim oder Minden. Tilly aus Bayern zog schon um 1625 von Hameln kommend, vertrieb, setzte sich im Deistertal fest, verfolgte, plünderte, brandschatzte, zog weiter. Nicht genug, dass Springe 1626 zusätzlich, wie die ganzen Gegenden, von Pest befallen wurden, brachte, nicht lange, nachdem die versprengten Springer zurückgekommen und neuanfingen, der Dreißigjährige Krieg Schwedens Generale an die Haller. 1632 bis 1641 war das arme und verwüstete Springe offenbar für die damals umherziehenden, selbstversorgenden Kriegsscharen eine bevorzugte Lage. Schon damals – Atombomben gab es noch nicht – hatte man, wie die Deutschen heute, keine praktische Landesverteidigung. Wie heute gab es Einnehmer und Dirigenten von oben. Immerhin bietet Springe heute keine Militärziele für Atombomben.

      In den 1960er Jahren hat der föderale Straßenbaustaat mit einer autobahnähnlichen Riesentrasse, einer brachialen Längsdurchschneidung des Deistertals, zugeschlagen. Zwar gab das Stadtrecht verwaltungsmäßige Eigenständigkeit und politisch weiterreichende Handlungsmacht. Doch was versteht die kleine Ackerbürgerstadt von Großraumplanung und den eigenen lokalen Verdingungen, wenn es um zukünftige Kommunikationsbedürfnisse und die konkreten sozialen Lebensnotwendigkeiten geht? Als Südumgehung der Stadt Springe für den Auto-Durchgangsverkehr besorgte die zur Umgehungsstraße ausgebaute, hier autobahnartige Bundesstraße B 217, zum südlich gelegenen Kleinen Deister hin, was bereits die brachiale Eisenbahnlinie im Jahr 1872 nach Norden zum Deister verbrach, machten die taubblinden Springer nun zum asphaltierten südlichen Längsabschnitt der Stadt. Man schnitt sich ab – man wurde abgeschnitten. Man diente den begehrlichen Durchgangsverkehrern, ohne vorausschauend an die Springer Verkehrsbedürfnisse, selbst, als Reiseziel, zu denken. Da hieß es dann in der Deister-Zeitung kurzsichtig: Verkehrsberuhigung. Aber man hat nicht darauf geachtet, was längst im Schwange war. Die durch Eisenbahn und Bundesstraße entvölkerte, eingeschnürte Altstadt verlor nun noch, bis auf das Ortsamt, alle sozialen Anziehungspunkte eines Kleinzentrums, am Rand des Großraums verloren, an die Regionshauptstadt Hannover – ob Schulen, Einzelhandel, Automobil-Versorgung, Gastronomie, Banken. Die virtuellen Vereinfachungen durch das Internetz kappen die analogen, sozialen Begegnungen. Selbst die Friedhofskapelle wurde ausgesiedelt. Die ehedem lebendige Innenstadt ist nun eine Fußgängerzone für wenige Restanlieger. Osttangente und Einzelhandels-Industriebauten riegeln noch weiter ab.

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       Während wir Springer Kinder überall in der Feldmark, aber auch im Stadtgebiet, offene Bäche und Gräben hatten, wo Fische, Wasserratten, Waschpulver oder Dammbau unbegrenzte Spielmöglichkeiten boten, dazu die umgebenden Waldränder hatten, dazu die ganzen „Stichproben“ in den Deisterbergwald. Pfadfinder in Springe kannten Deisterhütte mit Teich und Molchefangen, die CP-Hütte, den Düsteren Keller, den Taternpfahl, die Laube, das S an der Samke, Köllnischfeld, das Wolfstal, die Hallerquelle mit dem Teufelsstein, die Hütte im Raher Berg mit Feuerstelle und Gesang im Steinbruch, die Teufelsschlucht, selbst Gestüt Webelsgrund und die Nachtwanderungen auf der Saupark-Mauer, wir krochen kopfüber bäuchlings in die Tropfsteinhöhlen oberhalb des Hallermuntskopfs, Wisentgehege, Jagdschloß, Rübenhacken beim Bauern im Alten Land, Bucheckern, Eicheln und Kastanien für die Wildfütterung sammeln, Kaiserallee, bis Lohhöfer an der Kaiserrampe, da, wo noch heute etwa die Rambke in die Haller mündet.

       Springe, damals im Blick von oben wie heute noch mehr, zeigt sofort nicht nur eine räumliche, sondern auch eine soziale und eine geistige Sonderlage. Springe ist begrenzt. Bereits im 13. Jahrhundert hatte die erstmalig vor über tausend Jahren urkundlich erwähnte Siedlung ein Stadtrecht erhalten. Ein zugewanderter Graf Wilbrand von Loccum nutzte Landbesitzungen am Deister und errichtete auf dem Hallermuntskopf, verkehrsgünstig am alten Heer- und Handelsweg gelegen, eine Burg, wovon man heute noch Restwälle und Tonscherben finden kann. Das hat mit Dynastie und Klerus zu tun. Aus Dummheit, Maßlosigkeit und folglich Verschuldung und Armut, bis hin zu Wegelagerei und Raubritterei, zersetzte sich das nominelle Adelstum derer von Hallermunt sehr bald. Schon um das Jahr 1435 haben landesherrliche Truppen und ackerbürgerliche Selbsthilfe den Stadtgründerspuk beendet und die Burgen der Grafen Hallermunt zerstört. Während das mittelalterliche Springe in einem erheblich morastigen, sumpfigen, durchnässten Gelände bald eine stattliche gothische Kirche, dem Heiligen Andreas gewidmet, und eine Wasserburg der verbliebenen Hallermuntwitwe Adelheid, die von Steuern auf Handwerk und Handel sowie von Naturalabgaben, als Amt, erhielt, bestand, wie eingangs gesagt, die Talbesiedlung aus vereinzelten Bauerngehöften und Landarbeitern. Es gab Ackerbau mit Getreide und Rüben, Weideland, Nutztierhaltung von Zugpferden, Rindviechern, Schweinen, Ziegen, Schafen, Geflügel und Kaninchen. Es gab Holzwirtschaft, wohl möglich Schäfer, Hirten und Hütepersonal, Holzfäller, Händler und Pferdefuhrwerker. Es gab Handwerker, Bäcker, Müller, Schneider, Schuster, Stellmacher, Schlosser, Zimmerer, Tischler, Dachdecker, Maurer, Maler – in der Regel waren alle Gewerker Multitalente und Reparateure in Holz, Eisen, Erde und Stroh, des örtlichen Bedarfs, Hebamme, Arzt und Hilfen, für Kinder, Kranke und Alte, oblagen den Farben im Alltäglichen. Aber Springe hatte weiterhin „Burg-Lehensherrschaften“, die der Kirche stifteten, einen Pfarrer, Vikar, Küster oder Kaplan, vielleicht einen Schulmeister, Amtsschreiber, Einnehmer und Hilfspolizist, dazu diverse Tagelöhner, vom Kunstgärtner zum Hausierer. Das waren kaum tausend Seelen.

      Die spätere Stadt Springe, im Jahr 1764, zählte nur 150 Haushalte mit 1.605 Ansässigen. Was dem Freizeitjäger und König schießenswerter Wildbestand waren, erlitten die Springer als Wildschaden. Der Kleine Deister war bereits seit Mitte des 17. Jahrhunderts königliches Hofjagdrevier. Als Einzäunung entstand zwischen 1836 und 1839 eine 16 km lange Kalksteinmauer, erstellt aus ortsnahen Steinbrüchen: Die Sauparkmauer, die an zwei Seiten auch das Wisentgehege umgibt, grenzte Wildschweine und Dammwild ein, das Rotwild blieb den Bauern erhalten. Diese Sauparkmauer steht heute unter Denkmalschutz: sie gilt als längstes Denkmal Niedersachsens.

     Im Jahr 1865, mit Bau des Jagdschlosses, Anlage der Kaiserrampe, der Kaiserallee, Staatsjagd und der Eisenbahnlinie hatte Springe dann 2.200, im Jahr 1907 3.050 Einwohner, 1933 waren es 3.500 Köpfe. Nach Flüchtlingszustrom und Zusammenbruch, 1945, zählte das Nachkriegs-Springe etwa 10.000 Bürger – d. h. über die Hälfte waren heimatvertriebene Fremde, Zuwanderer, noch dezimiert durch die vielen Kriegsverluste unter den Altspringern. Die Springer Kinder, nach dem Krieg, wurden aus Sicht der alten Calenberger Pahlbürger, umständhalber, von zugewanderten Flüchtlingen und Lehrern befremdelt. Angesichts des sozialen Nachkriegsstresses mit Untergang und Flüchtlingen wirkt die Fremdenfeindlichkeit des Jahres 2019 absurd. Und der Spruch, „das Boot ist voll“ ist eine asoziale Dummheit.

     Der Waldrand vom Deister wurde meist radial erreicht, selten tangential verbunden. Man strebte nach Sophienhöhe, wo es Gartengastronomie gab, zum Landschulheim der Tellkampfschule, Gewerkschaftsschule, und Laube, Lutherheim, wo auch der Pinsel-Künstler zur Ausflugssause einludt, aufwärts zum Kamm den Jägerstieg, und die Jäger-Allee abwärts zur Eisenbahnschranke. Skifahren mit Hühnersuppe bei Mutter Gans im Waldwinkel, die Abfahrtsstrecke vom Kamm herab, der alte Kalksteinbruch, bis zur Deisterpforte mit Ausblick ins Calenberger Land und mit Kurzsicht auf das Göbel-Mahnmal. Während das ursprüngliche Springe zwischen Eisenbahn und Umgehungsstraße abgequetscht da lag und in der sozialen Funktion abmagerte – denn die Erwerbsarbeit änderte sich mit dem Wirtschaftswunder der 1960er Jahre durch die kulturindustriellen Zentralisierungskräfte. Wirtschaft und Politik verfielen in einen Staatsmonopol-Kapitalismus (StamoKap), indem die föderalen Gesetzgeber und Parteigliederungen für große Marktteilnehmer, auch für internationale Finanzpools, wirtschaftsrechtlich freie Bahn schafften. Mittelstand, regionale Betriebe, Handwerk gegen die allgemeine und spezielle Dummheit gedrückt wurden.

     Auch in Springe hieß es „Leistungsprinzip, europäischer Wettbewerb, Globalisierung, Markt“. Inzwischen können Wähler die Politik nicht mehr lenken. Schon gar nicht, wenn die Bürger gar nicht einen freien Bürgersinn auszubilden Lust haben. Auch sagt man nicht ganz unberechtigt, „Wenn Wahlen etwas ändern könnten, wären sie längst abgeschafft.“ Nun – immerhin haben wir ja auch in Springe Gedankenfreiheit und Esoterik – zur Not Drogen. Die Heimatzeitung wurde im Jahr 1872 in der Ellernstraße gegründet und zog als Neue Deister Zeitung im Verlag I. C. Erhard 1884 in die Bahnhofstraße um, wo noch heute der Firmensitz verzeichnet ist. Was da mal in drei Generationen als Verlags- und Druckhaus aufgebaut wurde – noch im Jahr 1975 traf ich meinen Tischtennis-Sportskameraden Karl Schaper, der die Verbandszeitung des Deutschen Tischtennisbundes produzierte, der die Schautafeln der alljährlichen Deutschen Tischtennismeisterschaften machte – am Europa-Center in West-Berlin. Wen trifft man heute, wo?

      Volksmund sagt auch: „Lachen ist die beste Medizin“. „Ich könnt‘ mich totlachen“ lautet eine gebräuchliche Redewendung, wenn der Mensch auf Distanz geht, ohne gleich die Analyse der Krise zur Hand zu haben. Heute empfinden viele Springer ihren Wohnort aber doch ganz angenehm und nicht „schwerkrank“. So halten sich auch Kritik in den Grenzen der unmutigen Springer Nörgelei, fallweise jedoch auch Zorn und Wut, bis zur Abwanderung.

     Jeder Springer kann Veränderungen nennen, die auch oft als Verluste und Einbußen der Versorgung, Defizite der Kommunikation, verpassten Anschluß im Wandel und objektive Verschlechterungen sind – aber, örtliche Judenvernichtung wird auch in Springe vertuscht:

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Müllagerung im Jahr 2003, in Springe vor dem Jüdischen Friedhof, Völksener Straße, unmittelbar gegenüber dem alten Städtischen Friedhof

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Hannoversche Allgemeine Zeitung am 8. August 1977

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      Es gab mal eine Volkshochschule, es gab sogar mal eine Heimvolkshochschule, es gab eine DGB-Gewerkschaftsschule, Landschulheime, der Tellkampfschule am Deister und der Bismarckschule am Zigeunerwäldchen. Es gab eine Molkerei, die das „Springer Jungchen“, einen Mager-Camembert herstellte, es gab natürlich, Bahnhofsgaststätte und Bahnhofshotel, sogar Güterbahnhofsabzweige, und LKW-Transportspeditionen, Katasteramt, Post, Finanzamt, Arbeitsamt, Krankenwagenstation mit Ehrenamtlern, es gab die ersten Selbstbedienungs-Filialen der Lebensmittelindustrie, und Einzelhandels-Familienläden verschwanden, Bäckereien, die Brot und Kuchen „ausfuhren“, kämpften jahrelang, Tapetengeschäft, Gardinen und Bettzeug, überschaubare Möbelhäuser, Brillenladen, Uhrmachermeister, Eisenwolf und Photogeschäft, Sportkleidung und Campingartikel, Bestattungsgewerbe, Totenfrau und Hebamme, Schlachtereien, Pferdeschlachter Jansen in der Fünfhausenstraße, Currywurst bei Lüke, die erste Imbissstube im „Wisent“, noch etwa 1977 gab es in Springes Kernstadt drei Lokalredaktionen verschiedener Verlage, von NDZ, von HAZ und von BILD. Es gab zwei Kinos, bei Friese und im Ratskeller, gute Fischgeschäfte, erst Fisch Wolters, dann Majewski, neben dem Amtsgericht, Polizeiwache, Kreissparkasse, Volksbank, sogar Dresdner Bank, diverse Volksschulen, Hilfsschule, Mittelschule, was mehrfach fortschrittlich umgetauft wurde, Sonderschule in Förderschule und ab Mitte der 1970er Jahre ein neusprachlich/naturwissenschaftliches Gymnasium, Kreisberufsschule, private Tanzschule, Baumschulen, Ketelhakes Apfelplantage, Blumenzüchter und Friedhofsgärtner, sogar eine Saatzucht auf der Domäne, es gab mehrere Baugeschäfte, mit Kränen und Baggern, die Zimmereien von Sohns und von Jansen, Elektromeister mit Ladenverkauf, Radios, Staubsauger, sogar Schallplatten und dann Fernsehgeräte, Kabellagen, Klingeldraht und Klinkenstecker, Lötzinn und Dekorationsmaterial, Schreibwaren, Füllfederhalter mit Goldfeder, Büromaschinen-Reparatur-Annahme, Tankstellen und Fahrschulen, Auto-Vertretungen, Gummischläuche und Vulkanisierung, private Omnibuslinie von Fricke bis Lauenau, den Landmaschinenhändler Xaver Schwarz, ein Sitz der Allgemeinen Ortskrankenkasse, Tischler, Holzbaumanufakturen und Möbelindustrie von Bähre und Schaper&Hunke, Bähre-Metall und Bisonwerke, da wurden sogar Camping-Wohnwagen und Kühlschränke produziert. Dann baute Renault, ging an die AEG, dann Philips, Hastra und Gas-Stadtwerke, Kläranlage und das Rote Kreuz-Kreiskankenhaus mit Blutbank und Altersheim. Private Taxi-Unternehmen, Landarzt Doktor Erich Förster, der sogar im Wintereis nachts durchs Wolfstal nach Köllnisch Feld fuhr, praktische Ärzte, Zahnärzte, Doktor Wolf bohrte am Grünen Brink noch mit einem fußbetriebenen Keilriemenbohrer in meinem Kindermund. Mobile Scherenschleifer und Lumpensammler bimmelten eine Glocke, Stadtforstamt, Haumeister, bald kam die erste Italienische Eisdiele. Springe hatte grandiose Sahnetorten-Konditorenmeister, Marx, erst bei Café Bormann dann am Volkspark selbständig, vorneweg, aus Cafés wurden Gasthäuser, aus Gasthäusern wurden Bars und Diskotheken. Es gab Buchhändler, auch mit Briefmarkensammlung und Zigarren. Traditionell hat Springe christliche Kirchen sowie zahlreiche christliche Vereine, dazu aus dem Vereinsgründungs-19. Jahrhundert kommende Schützen und Sportler. Nach 1945 ein Ski-Club der im Sommer Kanu fuhr, Spitzen-Tischtennisspieler, es gab sogar große Oratorien mit NDR-Orchestranten und der Springer Kreiskantorei mit Eberhard Jäger, dem Bundessingemeister und Mit-Autor des Gesangbuches, Haydns Schöpfung, Händels Messias, mit Gastsolisten-Gesang, das war wirklich bemerkenswert, ebenso der spätere Orgelkünstler Schneider-Pungs, die Springer Winkies spielten Tanzbälle in der Deisterpforte, im Hotel Gröne, später Mignon, ondulierende Friseure gab es auch für Damen, mit den neuesten Färbungen und Tönen, traditionell hat Springe keine bekannt gewordenen Morde, schwere Autounfälle und nur einen Starfighter-Absturz nahe Köllnisch Feld – ich war auch hingelaufen: Schräg abgesägt war eine Schneise in den Buchenwald eingeschnitten, der Pilot hing tot im Schleudersitz am Fallschirm. Die Teile lagen verstreut.

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      Aber, wie konnte es dazu kommen? Denn dass wir heute eine aussterbende Altstadt Springe, abgeschnitten durch eine Eisenbahnlinie und eine autobahnartige Umgehungsstraße, letztlich noch nach Osten abgeriegelt durch eine Osttangente, unter dem Sparsignet des hoffärtigen Sparkassenhochhauses, das längst leer steht, anstarren müssen, ist ein selbstgemachter Skandal praktizierter Demokratie – wer, hochverschuldet, will denn dafür ein weiteres Subventionsärztehaus. Ich erinnere mich zur Hochhauseröffnung in der Bahnhofstraße an eine Kunstausstellung im obersten Etage, die wie gerufen war. Diese Beflissenheit erstarb im Laufe der Jahre – es blieb die Springer Kulturpolitik mit Kunst des groben Unfugs von Staatsgeld.

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     Im Jahr 1974 habe ich einen privaten Wandbildauftrag für eine Springer Bürgerin, die aus Pommern Heimatvertriebene, Marie-Luise Weylandt, Ellernstraße, äußerst gebildete Lehrerin und Menschenfreundin, gemalt:

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SPRINGE als IDEALLANDSCHAFT. Blickrichtung Deisterpforte, rechts die Jägerallee, links die Kaiserallee, im Kopf Jagdschloss und Wisentgehege. Dazu schrieb ich folgenden Text für meinen großen Bilderkatalog zur NDR-Ausstellung im Jahr 1977:

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„Springe inmitten Goethe’scher Ideallandschaft

„Es gab Gelegenheit, über die Gegend, über Anlagen zu sprechen, die man nach einer solchen Übersicht viel besser zustande bringe, als wenn man nur einzeln, noch zufälligen Eindrücken, an der Natur herumversuche …

Als sie eines Tages zusammen durch das Dorf gingen, bemerkten sie mißfällig, wie weit es an Ordnung und Reinlichkeit hinter jenen Dörfern zurückstehe, wo die Bewohner durch die Kostbarkeit des Raumes auf beides hingewiesen werden. Du erinnerst Dich, wie wir auf unserer Reise durch die Schweiz den Wunsch äußerten, eine ländliche sogenannte Parkanlage recht eigentlich zu verschönern, indem wir ein so gelegenes Dorf nicht zur Schweizer Bauart, sondern zur Schweizer Ordnung und Sauberkeit, welche die Benutzung so sehr befördern, einrichten …

Nach dieser Verabredung wurden die Bücher aufgeschlagen, worin man jedesmal den Grundriß der Gegend und ihrer landschaftlichen Ansicht in ihrem ersten rohen Naturzustande gezeichnet sah, sodann auf anderen Blättern die Veränderung vorgestellt fand, welche die Kunst daran vorgenommen, um alles das bestehende Gute zu nutzen und zu steigern. Hiervon war der Übergang zur eigenen Umgebung und zu dem, was man daran ausbilden könnte, sehr leicht.“

Diese Zitate zur Landschaft und zur Kunst aus Goethes „Wahlverwandtschaften“ weisen uns auf die organische, der Landschaft entsprechende Lage Springes hin. Die Akzentuierung der Tallage zwischen Deister und Kleinem Deister durch die Anordnung von Kaiser- und Jägerallee an der durch die Deisterpforte bestimmten Ost-West-Achse im Großen, wie die um diese Handelsstraße gewachsene Altstadt mit Marktplatz und Brunnen im Kleinen, geben Zeugnis von einer idealen historisch gewachsenen Verquickung von Natur und Kultur. Wer einmal das würdevoll-harmonische Altarbild Springes von der Eisenbahnbrücke an der Kaiserrampe aus betrachtet, wird den sittlichen Wert dieser funktionierenden Anlage erkennen und auf das Durchsetzen der menschlichsten Argumente in der Gestaltung unserer heimatlichen Umwelt drängen. Er wird außerdem die traditionellen Werte erkennen und für deren sinngerechte Erhaltung eintreten. Richtig verstanden zeigen die Sätze Goethes aber auch wo Springes Bild durch Stümperhände gestört wurde, und wo deshalb sofort die Funktion nicht mehr stimmt: Die Probleme der Altstadtsanierung entstanden aus dem unsinnigen Versuch, die Stadt im Zentrum wachsen zu lassen. – Es bleibt der Appell an die zukünftigen Geldgeber, der Aufbau- und Abbruchindustrie, ihre Standpunkte immer weiterzubilden und zu verbessern. – Dietmar Moews 1975″

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      Mit dem originellen Stadtwappen – drei Flüsse, drei Rosetten – wird sofort eine Landschaftsbeziehung verstanden, sogar die Himmelsrichtungen. Entspringt doch nach Springer Verständnis das Haller benannte Bächlein im westlichen Bereich der Springer Tallage, im Raher Berg, im südlichen Flügel des Kleinen Deisters und fließt gen Osten zur Leine (also über Leine, Aller, Weser, der natürlichen Vorflut folgend, in die Nordsee; erkennt man die norddeutsche Wasserscheide, so fließt das Wasser von Springe, genau wie das von Berlin, in die Nordsee, nicht in die Ostsee. Das zu wissen, habe ich in meinem ersten Studium Verkehrswasserbau studiert). An der Hallerquelle bildet die Deisterpforte den flachen Passausgang, zwischen dem Deister und dem Kleinen Deister, wenn man vom Calenberger Land her aus der norddeutschen Tiefebene in die deutschen Mittelgebirge hinein will, Süntel, Ith, Ohrberg und Knüll.

       In einer neuzeitliche farblichen Auslegung des von den Grafen von Hallermunt herkommenden Familienwappens, hat man die drei Flüsse in blauer Farbe, die drei Rosen in roter Farbe und Alles zusammen auf weißem Grund sehr einprägsam und sehr dekorativ ausgelegt. Vorbild ist ein altes Stadtsiegel, vom Hallermunt-Familienwappen bezogen, das bereits mit „consulum opidi halrespringh“, als amtliches Signal aus dem Wappen des Jahres 1411, beschriftet ist: „Rat der Stadt Hallerspringe“, liest es das heutige Springe. Und wo die drei symbolischen Bäche im Bild zusammentreffen, sehen wir einen gelben Ring, der den Ort Springe bezeichnen könnte. Sei es als Burg derer von Hallermunt, seien es die gemutmaßten Wegelager, die Handelsreisenden auf ihrem Weg von Hannover nach Hameln vor der Deisterpforte abfingen.

      Wenn man dem Springer Wappen als landschaftliche Sehenswürdigkeit folgt, ergibt sich alles Weitere. Die Haller kommt von der Deisterpforte her und fließt nach Osten. Wer hier drei Zuflüsse zur Wappenmitte sehen möchte, wird dann im Mittelring fragen müssen – wo denn das Wasser hinfließt? Es kann sich also nur um die Haller, von West nach Ost und einem zweiten Zufluss aus dem nördlich gelegenen Deister handeln. In meiner Jugend redete man vom Zusammentreffen der Haller mit den Deisterbächen Sambke und der vom Düsteren Keller über Kapellenfischteich/Deisterhütte kommenden Rambke. Auch hier wäre dann der Ring in der Mitte ein sumpfiger See, wo das Wasser versinken müsste. Nein, es fließt die Haller von Westen her. Will man mehrere Hallerquellen oder die Hallergabelung in Springe, als Zusammenflüsse vom Kleinen Deister her sehen, kann das Wappenbild nicht aufgehen. Näher liegt eine nördlich vom Deister die heutige Jäger-Allee (anfangs „Hermann-Göring-Alle“, nach 1945 dem Stadtförster Marin Jäger, der sie in der Nazizeit angeplanzt hatte, namentlich angemutet – die „Jäger-Allee“ – herfließende, in Springe heute unterirdisch am Burghof in die Haller einmündende Sambke – und vereint fließt die Haller vom Volkspark her, östlich, wo vor der Kaiserallee die Rambke einmündet, an Alvesrode und Völksen vorbei, Richtung Leine.

      Nachdem die Burg am Hallermuntskopf im Kleinen Deister im Jahr 1282 aufgegeben worden war, siedelten sich die Grafen von Hallermunt mit dem Neubau eines Burghofes, der heute noch in Springe als Ausgangspunkt der Altstadt und als städtischer Amtssitz zu finden ist – nördlich an der Haller gelegen.

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      Aus Sicht des Künstlergelehrten Dietmar Moews, der in Springe aufwuchs, sind dazu wichtige Einsichten und Aufsichten angemerkt, die letztlich vom Rückblick her der Gegenwartsbewältigung und der frohen Zukunftshoffnung nützen.

      Wir haben es beim Lesen von schwieriger Unterhaltungsliteratur immer mit den drei Hauptelementen unserer Natur zu schaffen, dem TRIEB, als unzuverlässiges Naturereignis, den TRIEBHEMMUNGEN, immer wenn uns andere Menschen oder die Natur im Wege sind, und den TRIEBVERZICHT, dieser hochvirtuosen Lebenskunst, wie man sich Konflikte und Enttäuschen spart und Zielkorrekturen und Auskömmlichkeit, wohlverstanden, nimmt.

      Das beginnt jeden Tag neu. Und jeder Mensch ist darin sein eigener Lebenskünstler. Ich kann versichern, auch dem Künstlergelehrten geht es mit Trieb, Triebhemmungen und Triebverzicht nicht besser. Man kann ein missliebiges Schicksal umarmen und bejahen. Man kann das Schicksal so fest an sich drücken, dass es erstickt, indem man sich selbst umbringt. Die Naturgewalten und die anderen Menschen beeindruckt das meist nicht besonders. „Mit dem Fluss ins Meer“, ist die weitverbreitete, lebensnahe Ergebenheit, mit der wir Menschen die Richtungen unseres Lebens und unserer Umgebung hinnehmen. Während Viele glauben, erdverwachsen die eigenen Entscheidungen halten zu können. Oder zumindest die Tapetentürchen sprachlicher Poesie zu nutzen, wie man aus „Klarer Ansage“, „Fake“ herbeiredet, wie ein Vielleicht oder die veränderte Situation nun auch neue Ansagen erzwingt. Diese asoziale esoterische Leere wird heute Narrative genannt – und keiner fragt mehr nach.

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      Springe ist nach etwaiger Dokumentenlage cirka 1000 Jahre alt. In Hildesheim wird der Ort als „Helereisprig“ in einer angeblichen Abschrift , datiert auf das Jahr 1013, bereits erwähnt. Und lässt sich seitdem zweifellos, bis heute, zum Anfang des dritten Jahrtausends, historisch verfolgen. Ja – mit Hehlereien, besonders mit Hehlern und deren sozialer Anerkennung, habe ich es in meinen Sehenswürdigkeiten von Springe am Deister vielfältig zu tun. Die Benamung des Ortes wurde durch Jahrhunderte verwandelt, wie man über die Hallerquelle am Raherberg in der Deisterpforte, dem Flachpass nach Westen, zwischen Deister und Kleinem Deister, zu den Herren von Hallermunt, mit Burg am Hallermuntskopf am Kleinen Deister, so angenommen, zu Hallerspring und dann zu dem Ortsnamen Springe kam. Die Einzelheiten werden im Springer Stadtarchiv und in mehreren Varianten, nicht unbedingt verlässlichen – teils in Nazi- und Entnazifisierungsverlogenen, gedruckten Stadtchroniken dargestellt. Ich habe versucht, hineinzugehen.

       Immerhin ist die Schleifung der Burg der Grafen von Hallermunt im Jahr darauf sowie im Jahr 1283 eine Ansiedlung mit neuem Burghof, wo heute Springe an der Haller den Ausgangspunkt als Ortsneuanlage hat. Die Einrichtung des gräflichen Sitzes und die Befestigung des Ortes führten im 13. Jahrhundert zur Erlangung der Stadtrechte. Während des Mittelalters war Springe Stammsitz der Grafen Hallermunt und ihrer Nachfolger, einer Seitenlinie der Grafen von Kevernburg. Aus deren Herrschaftsgebiet ergab sich später das Amt Springe und nach verschiedenen Umbenennungen und Erweiterungen im Jahre 1884 der Kreis Springe.

      Mit dem Ausgang des 10. Jahrhunderts tauchen in Urkunden die ersten Ortsnamen der heute zu Springe gehörenden Stadtteile auf, und bis zum Jahre 1300 sind alle heute bestehenden Dörfer und Städte urkundlich erwähnt, die inzwischen zu Springe gehören.

      Die Entstehung und das Wachstum des Ortes, nach dem zweiten Weltkrieg, hängen eng mit seiner verkehrsgünstigen Lage an der Deisterpforte zusammen. Hier ist die Grenze zwischen dem Flachland und dem Bergland, in das die Deisterpforte hineinführt. Außerdem liegt der Ort auf der Wegesmitte zwischen den wirtschaftlichen Schwerpunkten Hannover und Hameln. Diese günstige Lage entfaltete jedoch erst mit dem „Chaussee-Ausbau“ der heutigen B 217 im 18. Jahrhundert und mit der Fertigstellung der Eisenbahnlinie Hannover-Altenbeken im Jahre 1872 ihre Wirkung. Nachdem die Fernverbindung Hannover-Altenbeken von der Bahn AG vernichtet worden ist, keine neuen Gleise und Zugköpfe angeschlossen wurden, hat nunmehr Springe weit und breit die längsten Autofahrzeiten zu den nächsten Autobahnauffahrten.

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     Es könnte (soweit rechtlich möglich) eine weitere Vernässung vorgenommen werden, da man in der Vergangenheit allein durch die Laufbegradigung und Räumung der Haller den Grundwasserspiegel im Bereich der Talsohle auf 1,5 bis 2 m abgesenkt hat, was noch durch Drainagen verstärkt wurde. Um allerdings auch hier eine fachliche und rechtliche Grundlage zur Hand zu haben, müsste endlich der Gewässerentwicklungsplan „Haller“ in Auftrag gegeben werden. Dadurch könnte eine ökologische Aufwertung der Haller und Herstellung der durchgängigen Passierbarkeit von der Haller zur Rambke geschaffen werden – ein kleiner Stadtfluss bildet Heimat.

      Was ohne viele Nachteile entstünde, wäre eine Förderung der Eigendynamik durch den Wasserbau in der Natur des Deistertales von Springe, die angängige hydraulische Belastung würde auf viel mehr Grundwasser verteilt. Es entstünde eine Reaktivierung von Auenbereichen, Verbesserung der Wassergüte, Förderung der Artenvielfalt, Aufhebung der Segmentierung des Gewässers, optische Einbindung des Gewässerbiotops in die Landschaft. Damit bekämen die in Springe wohnenden Menschen durch ihre „gewachsene“ Umgebung eine Förderung des Erlebnis- und Erholungswertes – was heute unattraktiv wiegt, kann zur Attraktivierung beitragen. Und abschließend mein Lieblingsgedanke, so lange ich Springe kenne („Bürger, rette unsere Städte“: Eberhard Jäger):

Nur noch rote Ziegeldächer, als lokale Bauvorschrift, damit ein schöner Schein der Ziegel die Besucher Springes begrüßen.

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Dietmar Moews meint: Ich würde mich freuen, wenn Goethe-Leser in Springe mal ihre eigenen Betrachtungen auf Goethes Vorstellungen aus dem „Architekten als Weltenrichter“ (Stifter: Nachsommer) anwenden würden. Anschluss dazu bieten die Gedanken eines Wasser- und Hafenbauingenieurs, hier des Künstlergelehrten Autors aus Springe.

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Und wenn sie daraus etwas gewinnen (dass Springe im Tal fast keine Vorflut (Gefälle) hat, sodass die vielen kleinen Gewässer* ein buntes Mäandern erzeugen könnten oder auch gerne in dafür ausgestalteten Bachführungen eine einmalige „Grachtenlandschaft“ sein könnte, ähnlich Amsterdam.

  • Mir ist bekannt, dass Springe die Hallerquelle und das Springer Quellwasser so extrem privatwirtschaftlich verscherbelt hat, dass kaum ausreichend Trink- und Brauchwasser für die Springer übrigbleibt; es wird direkt über der Quelle abgepumpt, ohne überhaupt das Springer Tageslicht zu erreichen. Es ist ein Skandal.

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Mit roten Ziegeldächern und dazwischen großen blühenden Kastanienbäumen, dazu der Steeple der alten gothischen Kirche Sankt Andreas – das würde als sehr schön empfunden. Dann würde sich jeder, beim Einbiegen in den typischen Bärlauchgeruch zur Jahreszeit, auch beim Anblick schon freuen, diesen Ort zu besuchen. Vielleicht war die graue Bedachung des Kirchenturmes das falsche Signal bei der Aufgabe der schönen Dächer in einer prachtvollen Talsonne, vielleicht fehlten auch die Kastanienbäume dazu – ich werde hier eine Darstellung des Schönen, in Dingen, Prozessen und Vorstellungen, anknüpfen, damit klar wird, was die Vermüllung der Schönheit durch Unfug in der staatlichen Kunstorganisation unbezahlbarer Verlust ist, der demokratisch abgewählt werden kann. In die Zukunft geblickt ließen sich die angesagten schwarzglänzenden Sonnenkollektore-Dachflächen, zur sonnenabgewandten Seite zum Großen Deister hin, mit den schönen roten Ziegeldächern decken, anstatt der Mode der Glasbausteine und der grauschwarzen Beton- („Frankfurter-„) Dachpfannen weitere Gestaltungsmacht zu geben.

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Spielerei mit KI und Daniel C Dennet in der Süddeutsche Zeitung am 2. April 2019

April 2, 2019

Lichtgeschwindigkeit 9086

am Mittwoch, den 3. April 2019

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Auf der gerade eröffneten Hannover Messe propagierte die deutsche CDU-Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel die it-technologische Zukunft, und den Anschluss an 5G, die unvorstellbar immense Datenübertragungs-Kapazität, die zukünftig für die kompliziertesten telematischen Ausrüstungen, für Echtzeit-KI erforderlich sein soll.

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Ich gehe jetzt von der hochkünstlich-intelligenten Frau Dr. Merkel über zu den Propagandeuren der geistigen Beschränktheit mit Blick auf KI = Künstliche Intelligenz, nämlich:

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JOHN BROCKMAN

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und

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DANIEL C. DENNETT

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John Brockman figuriert seit vielen Jahren als IT-Insider, der eingeweiht ist, was auf dieser Welt, hauptsächlich in den USA und beim CSI/NSA bzw. der US-Army als digitale Revolution gearbeitet und umgesetzt wird – hauptsächlich als MILITÄR- und WAFFEN-Technik, kurz zugespitzt

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CYBER-WAR

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Und Brockman hat darin immer auch einen politologischen und sozialpsychologischen EPOCHEN-SPRUNG erkannt und angerufen.

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Die Süddeutsche Zeitung publiziert augenblicklich (2. April 2019) eine Textreihe „DER GEIST IN DER MASCHINE“, wo dazu einleitend gesagt wird: „Künstliche Intelligenz (KI) ist ein epochaler Technologiesprung, der die Menschheit vor ganz neue Fragen stellt, die keine Disziplin alleine beantworten kann. John Brockman, Agent für Wissenschaftsliteratur und Gründer des Debattenforums Edge.org hat das „Possible Minds“-Projekt ins Leben gerufen, das Natur- und Geisteswissenschaften zusammenführt, um KI und deren wahrscheinliche Ausformungen und Folgen zu ergründen …“

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In dieser Text-Reihe kam heute Daniel C. Dennett als TEIL 5 mit seinem Essay, überschrieben „Wesen und Werkzeuge – Mit künstlicher Intelligenz schafft sich der Mensch ein Mittel, das die Welt neu ordnet. Das zwingt ihn zum Handeln. …“

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Dietmar Moews meint: Ich möchte nicht – in meiner Wertung – den absurden Weiten dieser bedenkenlosen Bedenkenträger nachsteigen, sondern nur folgenden Generalgedanken dagegen halten:

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Ich gehe davon aus, dass – abgesehen vom immer und ubiquitären Profitstreben aller Fortschrittswissenschaftler, die sicher auch ihre Wissenschaft leidenschaftlich lieben und mögen – diese jetzt so kurante KI eindeutig eingeschätzt wird:

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KI – Künstliche Intelligenz – soll in der Bedeutung nicht nur ein Substitut für Intelligenz sein. Sondern die menschliche Intelligenz, die individuell und kollektiv als historische Tatsache verstanden wird, wird in einer menschlichen Geschichte, die genauer hingeschaut darin besteht, dass jeder Mensch gegen jeden Menschen aktiv und dynamisch im Leben tätig ist, und keineswegs auf Zusammenarbeit und Synergie die zuhandene Intelligenz zielverwirklichend integriert, hinzu gefügt bzw. nämlich telematisch vorgesetzt werden soll.

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Erstaunlich, dass bei diesem ständigen Gegeneinander immerhin nicht der Untergang aller, sondern das Überleben der Lebenstüchtigen entsteht.

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Diese Intelligenz also, derer Menschen fähig sind, wird in Naturbewältigung und Kulturtechnik zur Daseinsvorsorge und Zukunftsgestaltung umgesetzt.

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Jetzt kann man KI (Künstliche Intelligenz) durch IT mittels menschenkonstruierten Maschinen in die politisch erzwungene Vorstellungsorientierung einbringen. Man kann diese KI der Intelligenz hinzufügen. Man kann also die vorhandene entfaltete menschliche Intelligenz durch Hinzufügung oder Integration Künstlicher Intelligenz zu höheren Wirkungsgraden und Leistungen – ganz im Sinne der Verwirklichung menschlicher Wertsetzungen – einsetzen und nutzen.

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Das bedeutet ganz konkret, menschliche Wertverwirklichungen nutzen dazu menschliche Intelligenz – so fern es passt, kann Künstliche Intelligenz zusätzlich der vorhandenen Intelligenz eingesetzt werden.

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Und wir müssen dabei nicht darauf hineinfallen, dass heute KI definitorisch von menschlicher Intelligenz unterschieden ist; man sagt KI habe kein Wesen, kann aber durch enorm hohe Rechnerleistungen operative Leistungen bringen, die die menschliche Intelligenz vergleichsweise nur theoretisch bzw. unglaublich zeitaufwendig, menschenunmöglich, nicht vollbringen könne.

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Wir können nämlich ruhig annehmen, dass die Forscher und IT-Entwickler, und Brockman und Dennett, es schaffen werden die KI so auszuentwickeln, dass sie von menschlicher Intelligenz nicht zu unterscheiden ist, aber zusätzlich unvergleichlich größere, komplexere Rechnerleistungen bringen kann.

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FAZIT und KURZSCHLUSS:

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Ich setze als Annahme, dass KI im guten bzw. besten Sinn INTELLIGENZ ist und von uns Menschen zu unseren gesetzten Zwecken (PROFIT HECKEN) indienst genommen werden kann (der Unterschied zwischen Intelligenz und Künstliche Intelligenz ist Beckmesserei, wenn man nur mein Argument beachten würde).

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Aber denn – jetzt kommt die Volte:

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Ich wurde im Jahr 1950 geboren, während die Welt staunte, wie ein Atompilz aussieht, nachdem also die Naturwissenschaftler ihre Theoriespiele vorangebracht hatten und schließlich schafften, ATOM-BOMBEN zu entwickeln und dann militärisch verfügbar zu machen. Ich wurde dafür nicht gefragt. Ich lernte in meiner staatlichen Bildungsmühle, dass einmal Erkanntes nicht mehr vergessen gemacht werden kann. Oder anders: Ich muss mit der Atombombe leben; aber ich hätte lieber gehabt, dass diese ATOMBOMBE nicht entwickelt worden wäre.

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Und so sehe ich das mit der KÜNSTLICHEN INTELLIGENZ.

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Wenn heute ein Mensch geboren wird, wird man bald erleben, dass dieser neue Mensch auch mit einer menschlichen Intelligenz begabt ist. Jeder hat eben seine schicksalhaften Begabungen, Schicksale und Talente und soziale Horizonte, die so entfaltet werden, dass Lebenserhaltung auf Sicht durch Operationalisierung der vorhandenen Intelligenz, jedem neuen Menschen durch Heranwachsen zur Vollwertigkeit eine Lebensentfaltung von Trieb, Triebhemmung und Triebverwirklichung in Aussicht stehen.

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In dem Moment, wo wir nunmehr Künstliche Intelligenz zur Verfügung haben, findet jeder neue Mensch, der geboren wird, sich mit seiner Intelligenz ein. Doch dann muss er zu seiner menschlichen Intelligenz die Künstliche Intelligenz hinzunehmen, KI integrieren, operationalisieren, sich kulturindustriell auf die KI einstellen. Besonders tragisch ist diese Zwangsbedingung, wenn es den Codierern gelungen sein wird, dass KI auch Wesen und „Seele“ hat und von menschlicher Intelligenz nicht zu unterscheiden ist. Allein dass diese KI größer, höher, schneller und kostspielig und profitabel ist.

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Es gibt kein Entrinnen – wer als Mensch mit menschlicher Intelligenz heraufkommt, wird nicht – wie geschichtlich schon immer – mit Tradition und Zeittechnik überfallen und überformt (oft als Lebenserleichterung), sondern hier wird ein Bildungs- bzw- Ausbildungskanon profitabel etabliert sein, dem sich der Mensch nur unterwerfen kann, wenn er nicht als profitungeeigneter Hasardeur wegrationalisiert werden wird.

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Gegen Maschinenintelligenz-Erhöhung und auch gegen Operationalisierung verfügbarer Künstlicher Intelligenz, sofern hierdurch das sinnliche Leben der Individuen, Gruppen, Mengen Massen telematisch integriert werden und gegen eine hierdurch gesetzte Verhaltenstelematik bin ich vollkommen: ICH BIN VOLLKOMMEN DAGEGEN (Ich finde es wirklich ebenso unwürdig, dass Geburtsprognostiker Up-Datings der Embryoeigenschaften in einen kaufbaren Katalog aufnehmen wollen: hellblaue Augen, aber taub.

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5 G ist die Hölle. Ob Intelligenz oder Künstliche Intelligenz – wer hier das soziale Spiel der Menschen zu Markte trägt (weil es profitabel gemacht werden kann), muss dafür Konventionalstrafen zahlen, die seine Profitaussichten enorm übersteigen.

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Auch Frau Merkel sollte mal darüber nachdenken, wenn die Süddeutsche Zeitung diesen Klamauk der KI veranstaltet – von wegen: Wir dürfen den Anschluss nicht verlieren – an was wir da angeschlossen werden? – nämlich an „sozial-optimiertes“ telematisch prädisponiertes Verhalten aller Individuen.

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