Schweden hat heute Palästina völkerrechtlich anerkannt

Oktober 30, 2014

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am Donnerstag, 30. Oktober 2014

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Der neue schwedische Ministerpräsident Stefan Löfven hat seine Ankündigung, den Staat Palästina anzuerkennen heute verwirklicht.

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Der neue sozialdemokratische schwedische Ministerpräsident Stefan Lövfen hatte schon kurz nach der Regierungsbildung seiner Partei Anfang Oktober angekündigt, Palästina als eigenständigen Staat anerkennen zu wollen.

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Dieser Absichtserklärung folgte am Donnerstagmorgen die Bestätigung durch Außenministerin Margot Wallström. Alle völkerrechtlichen Voraussetzungen für eine Anerkennung Palästinas seien erfüllt – es gebe ein Volk, eine Regierung und ein Territorium.

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Israel kritisiert diesen Schritt als »Fehler«. Denn die Palästinensische Autonomiebehörde habe keine Kontrolle über ihr Gebiet. Somit sei eines der völkerrechtlichen Argumente hinfällig. »Länder wie Taiwan und Kurdistan, die sehr wohl Kontrolle über ihr jeweiliges Gebiet haben, sind von Schweden nicht anerkannt«.

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Leider kann man die durchweg hetzpropagandistischen Stellungsnahmen des Massakerstaates überhaupt nicht ernstnehmen.

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Der Staat Israel, der allein mit dem selben Mandat aus dem Jahr 1948 völkerrechtlich entstehen durfte, wie Palästina, agiert seit eh und je, also bereits mit der Staatsgründung und bis heute gleichzeitig, ohne geltende Verfassung, die politischen Akteure arbeiten auf drei Ebenen:

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EINS parlamentarisch,

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ZWEI geheimdienstlich,

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Massakermenschen

Massakermenschen

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DREI als Untergrund-Terroristen.

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Dazu – seit dem Siebentage-Krieg 1967 – agiert Israel ohne Staatsgrenze. Wie lachhaft sind die Argumente gegen Palästina. Und wie unsäglich sind die Massaker, die dann stets als numerierte „Intifada“ hingestellt werden.

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DIETMAR MOEWS am 16. Juli 2014 auf der Mainzer Straße, nördlich Eierplätzchen, mit ZUGINSFELD

DIETMAR MOEWS am 16. Juli 2014 auf der Mainzer Straße, nördlich Eierplätzchen, mit ZUGINSFELD

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Was der Massakerstaat zuletzt mit den Kindern von Gaza verbrochen hat, wird in Ewigkeit zu sühnen sein – gar kein Zweifel. Das wird nicht bestehen können. Es ist ein unglaubliches Unglück für das Judentum und für die anständigen Zionisten.

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Dietmar Moews meint: Ich stimme dem neuen schwedischen Regierungschef Lövfen vollkommen zu, insbesondere die Argumente für die völkerrechtliche Anerkennung des Staates Palästina ist ein moralisches verlangen.

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Man kann immer wieder nur an Hillel erinnern.

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US-Aussenminister JOHN KERRY als ANTISEMIT in BERLIN

Oktober 22, 2014

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am Mittwoch, 22. Oktober 2014

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Heute stattete der US-Aussenminister John Kerry Berlin einen Besuch ab. Kerry trat mit dem Bundesaussenminister Steinmeier (SPD) am Mauerdenkmal Bernauer Straße vor die Presse und erklärte seine persönliche Verbundenheit mit Berlin und die Verbundenheit der USA mit Deutschland. Kerry sprach dabei überhaupt nicht von der Einseitigkeit und Bevormundung Deutschlands durch den Besatzeranspruch der USA.

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Anschließend stand ein Gespräch mit der Bundeskanzlerin an, wo es ausschließlich um diese Einseitigkeit ging: „Allianz der Kriegswilligen gegen ISIS ohne Konzept“, „die Fortsetzung des Afghanistan-Heiligen-Kriegs“ ohne Konzept, die „kritiklose Unterwerfung Deutschlands, ungeachtet des Grundgesetzes, unter die US-Interessen und den IT-Totalitarismus‘, durch CIA, NSA, Prism und wie die Stichworte heißen.

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Bemerkenswert ist die Beschimpfung John Kerry’s durch Israel, bzw, einen israelisches Regierungsmitglied und publiziert in der israelischen Presse als Antisemit.

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Die Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 20. Oktober 2014, Seite 6 brachte AFP: „Streit zwischen Israel und Washington. Jerusalem. Israels Verteidigungsminister Mosche Jaalon hat am Sonntag eine diplomatische Krise mit den Vereinigten Staaten zu entschärfen versucht, bevor er zu einer fünftägigen Reise nach Washington und New York aufbrach. In einer Erklärung, die er vor dem Abflug abgab (Anm. DM Kerry in Berlin), warnte der Minister vor überzogenen Reaktionen auf jüngste Äußerungen des amerikanischen Aussenministers John Kerry:

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„Die Beziehungen der Vereinigten Staaten und Israels beruhen auf gemeinsamen Interessen und Werten“, sagte Jaalon. Am Freitag hatten zwei israelische Kabinettsmitglieder eine Begründung Kerrys zur Dringlichkeit eines Friedensabkommens zwischen Israelis und Palästinensern mit brüsken Angriffen kritisiert. …

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Kommunikationsminister Gilard Erdan erklärte, Kerry habe einen „neuen Rekord“ aufgestellt, was sein mangelndes Verständnis der Region betreffe.

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Wirtschaftsminister Naftali Bennett unterstellte Kerry in einem Facebook-Eintrag antisemitische Motive.“ (FAZ v. 20. Oktober 2014, Seite 6)

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Dietmar Moews meint: We live in a free country – so sagte Alphons Silbermann. Er sagte es in Köln. Freie Meinungsäußerung ist die Voraussetzung für wichtige Wertaushandlungen bei Interessenungleichheiten.

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Besonders in Lebenssphären der gewaltsamen Konflikte, wie beim Gaza-Massaker ist die tragfähige Beziehung zwischen Wort und Tat Frage des Überlebens. Die israelische Öffentlichkeit wird erheblich unter Druck gesetzt, den Massakern zuzustimmen bzw. nicht zu kritisieren. John Kerry wird ebenfalls unter Druck gesetzt, aber er ist ein vergleichsweise freier Mann.

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Interessant ist es, zu sehen, wie durchgreifend die politische Macht der Massaker-Staatler in Washington wirklich ist. Die Diskreditierung des US-Präsident Obama und die Beschimpfung des US-Aussenministers sind Ausdruck des Einflusses. Obama muss den Kopf hinhalten für all die sinnlosen, konzeptlosen Kriegstreibereien der USA.

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KOHL kurbelt weiter: jetzt der „Jüdische Weltkongress WJC“ und Zitate aus den Protokollen

Oktober 12, 2014

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am Sonntag, 12. Oktober 2014

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Gestern war zu lesen, „Kohls Anwälte haben Rechtsstreit gegen den Heyne-Verlag und gegen den Autor Heribert Schwan“ zurückgezogen. Kohl wollte ein Buch sperren lassen.

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Heute kurbelt die Kohl-Propaganda erneut weiter:

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Es heißt: Kohls Anwälte hätten angekündigt, Kohl wolle gegen hunderte wörtlicher Zitate aus den Tonbandprotokollen Publikationsverbot gerichtlich durchsetzen.

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Ein substantiierter Prozess wurde allerdings von Kohl noch nicht beantragt.

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Es ist bislang nur Ankündigungspalaver. Kohl hält sich damit in der Kohl-Propaganda weiter hoch – Buchmesse-Neuerscheinungen wollen abgesetzt sein.

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Mit der aktuellen Diskussion um den Altkanzler Helmut Kohl und seinen ehemaligen Vertrauten Heribert Schwan um Veröffentlichungsrechte liegt ein besonderer Fall von höherem Recht der politischen Selbstaufklärung der Deutschen vor.

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Die angeblich von Kohl zu verbietenden Zitate wurden bislang nicht konkret genannt:

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http://www.artworks24.com/de/galerie/stillleben-birne-und-glas

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Hier in der Lichtgeschwindigkeit wird eine andere Sicht auf diesen Medien-Reizfall in dramatischen Kriegszeiten akzentuiert.

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Es handelt sich um eine sozio-geistige Bewegung, die in der allseitigen Lähmung, Behäbigkeit und Desinformationen in der staatlichen Informations- und Kommunikationspolitik, geeignet ist, von unmittelbar dringenden Themen und Fragen abzulenken.

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Man kann auf diese Ablenkung hinweisen, die Aufladung des Kohlproblems dennoch nutzen, hierüber allgemeinnützliche Diskussionen der Selbstaufklärung zu entfalten.

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Beispiel ZITATE aus „VERMÄCHTNIS DIE KOHL-PROTOKOLLE“ Heribert Schwan und Tilman Jens bei HEYNE München, 2014.

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Das Buch umfasst 255 Seiten und die Typoskript-Abschriften-Zitate aus den Jahren 2001 und 2002, wie Altkanzler Kohl mit dem Autor Heribert gemeinsam auf Tonbänder aufgenommen hatte.

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Aus diesen Tonbänder-Auslassungen Kohls berichtet Schwan in diesem Buch „Vermächtnis/Protokolle, nun 2014, nachdem Kohl sich mit Schwan überwarf.

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Schwan zitiert also.

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Schwan zitiert keine einzige Kohlbemerkung zur eingeschränkten Souveränität Deutschlands.

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Schwan zitiert auch keinerlei Zitate, in denen Kohl über die amerikanische Kriegspolitik spricht. Kaum vorzustellen, dass dieses lebenswichtige Thema völlig verschwiegen worden sein könnte. Was sagt Kohl zum Irak-Überfall?

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Was sagt Kohl zum Tod von dem schleswig-holsteinischen Ministerpräsident Uwe Barschel?

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Das Umbringen von Spitzenpolitikern, der Waffenhandel, die Rüstungsgeschäfte, USA als das vierte Rom – wir erfahren darüber bei Schwan / Jens nichts, was Kohl dazu gesagt hat.

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Die USA-Kriegsgeschichte, von Hiroshima bis Korea und Vietnam, von Argentinien bis Palästina und Panarabien – keine Töne von Kohl bei Schwan.

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Es gibt eine konkrete Anknüpfung hinsichtlich der Juden in der Welt, als Mitspieler in der westlichen massenmedialen Kommunikation. Auch lässt sich Kohl zu detailierten eigenen Einflussnahmen und Machenschaften beim ZDF u. a. aus. Schwan zitiert Kohl zum Thema „erbitterter Streit um die deutsch-amerikanische Handreichung im Mai 1985 auf dem Soldatenfriedhof in Bitburg, auf Seite 197 ff:

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Schwan schreibt (S. 197): „Für Kohl war der unangenehmste Kritiker des deutsch-amerikanischen Memorials in den Vereinigten Staaten zu Hause: der Jüdische Weltkongress (WJC), mit Stammsitz in New York. Diese moralisch-politische Instanz, die Vertretung der über den Globus verstreuten Juden, hat die Feierstunde auf den Totenacker in der Eifel scharf und folgenreich wie kein anderer attackiert. …“

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Nun O-Ton Kohl (S. 198) über den damaligen WJC-Präsidenten Edgar Bronfman: „Mein Problem ist der Jüdische Weltkongress. Denn das ist der Ausbund an Schäbigkeit.“

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Kohl gab 2001/2002 O-Ton zu Tonband-Protokoll (S. 198): „ Überall, wo man in die Räder Jüdischer Institutionen kommt, ist man als Deutscher sowieso in einer schwierigen Lage.“

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Kohl (S. 199) zum Jüdischen Weltkongress (WJC): „Ich bin ein freier Bürger in einem freien Land. Ich muss mich den Ausführungen dieser Waldheim-Gegner nicht fügen. Das sind ja die gleichen Leute, die ohne jede Hemmung jede Denunziation betreiben, wenn es ihnen nützlich ist:“

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Dietmar Moews meint: Mit seiner gegenwärtigen Propaganda spielt Kohl die Propaganda-Masche, von der er eine Menge versteht. Insbesondere, dass eine Kohl-Gegeninstanz wie der SPIEGEL mitmischt, ist für Kohl eine ideale Akzelleration. (Dabei wird Kohls Selbstverdacht auf Nobelpreis-Reife zeitnah mithochgespielt)

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Schwan hat die obigen Zitate zum World Jewish Congress (WJC) in den wichtigen und bedeutenden Zusammenhang mit Kohls eigenem hemdsärmligen Umgang mit Massenmedien und Presse- und Meinungsfreiheits-Werkzeuge gebracht.

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Mit dem letzten Lebenskapitel von Helmut Kohl kommt ein Variante der „Banalität des Bösen“ zur Austragung, die von hohem Erkenntniswert für die zukünftige Sozialgeschichte und die Anthropologie ist.

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Für eine solche Debatte sind indes die Medien nicht bereit, die lieber Köppe aufeinanderknallen lassen. Eine deutsche Debatte in der Öffentlichkeit, als Ausdruck von Geschichte und Eigensinn, ist ohne massenmediale Führung nicht möglich. Wir sehen es bei Kriegspolitik und USA-Überwachungs-Totalitarismus – nichts als Hitlerschlauheit: Wissen nix, erfahren ja nix, glauben nix – dazu ein paar entsetzte Leserzuschriften – von wegen Facebook oder bloggen:

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Wer nicht lesen kann, kann auch nicht schreiben.

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Dietmar Moews, Autor dieser LICHTGESCHWINDIGKEIT, hat von 2009 bis 2012 täglich die Politik und die Aspekte der Piratenpartei als selbstbestimmter Autor und Realisator als Blog-Videos bei Youtube bereitgestellt.

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Moews schrieb und realisierte eine dreiteilige soziologische Darstellung und Interpretation von Dietmar Moews, zu einer in den großen deutschen Massenmedien durchgeführten Kampagne „SPD-Wahlkämpfer Günter Grass gegen Henryk Broder (auf dem deutschen Auschwitz-Ticket).

Im April des Jahres 2012  wurde von der FrankfurterAllgemeinen Zeitung zum Reizthema „Antisemitismus / Rechtsradikale in der Piratenpartei“ ganzseitig hochgezogen. Frank Schirrmacher hatte von einem FAZ-Autor auf den Namen „Dietmar Moews“ bezogen, das Thema „Piraten / Rechtsradikal“ gestartet (FAS Harald Staun, v. 12. April 2012).

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Kurz, schlägt man heute Google auf zu den Suchworten dietmarmoews, Dietmar Moews oder Dr. Dietmar Moews, findet man bis zu 500 000 Findestellen im weltweiten Internetz:

Google ist voller Rufmord und übler Nachrede, von „Antisemitismus“, „rechtsradikal“, „äußerst Rechts“, „judenfeindlich“ usw. auf Dietmar Moews bezogen. Das beginnt mit obigem FAZ /FAS-Verleumdungsschuss. Sogar einschlägige, vorgeblich wissenschaftliche Untersuchungen zum „Antisemitismus im 21. Jahrhundert“ knüpfen an, das Video Link:

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http://www.youtube.com/watch?v=04108Z5RW5

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als Zitatquelle. Dabei wird weder wörtlich zitiert noch das Video tatsächlich abgespielt:

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In dem Video zu Grass / Broder kommt kein Antisemitismus zum Ausdruck, sondern es folgen Darlegungen zu wissenschaftlichen Publikationen des Naziverfolgten deutschen Juden und Antisemitismus-Soziologen Professor Alphons Silbermann (1909-2000) durch Dietmar Moews zum Zitat und Vortrag:

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Besonders infam ist ein Diffamierungsbeitrag, den Google selbst ständig aktualisiert:

Zitat aus Google:

„Aussagen von Dietmar Moews über das Judentum – Google

https://docs.google.com/document/d/1jPRlOyFlztpzbpVoh…/edit

Die folgende Unterhaltung fand auf Dietmar Moews Youtube-Pinnwand statt: Fuck Zionisten diese dreckigen J…..!!!! Yiigiit67 vor 4 Wochen. Strafrechtliches …“

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ZITAT-ENDE

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An diesem Beitrag stimmt gar nichts. Dietmar Moews hat damit gar nichts persönlich, indirekt oder direkt, zu tun: Sondern Google will Moews dazu zwingen, sich persönlich im Internetz auf eine solche Blogdiskussion „Yiigiit67“ einzulassen, was ihm keinesfalls einfällt. Seit dem Jahr 2012 erscheint deshalb stets die selbe Juden-Schmähung mit der Datierung: „Vor 4 Wochen“. Erstmalig erschien dieser Hetz-Kampagnenbeitrag im Jahr 2012 und keinesfalls im Jahr 2014: vor 4 Wochen.

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Die von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) ausgegangene Kampagne hat über Google dann zu Strafanzeigen gegen Dietmar Moews wegen Volkverhetzung geführt. Die Berliner Staatsanwaltschaft untersuchte, ermittelte und prüfte. In der Folge der Ermittlung und der Vernehmung des Beschuldigten wurden vom Staatsanwalt alle Vorwürfe als gegenstandslos erklärt und das Verfahren eingestellt.

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Von den Berliner Piraten, zum Beispiel Christopher Lauer, Oliver Höfinghoff u. a. die hier denunziatorisch gegen Dietmar Moews erfolgreich waren, wissen wir inzwischen, dass sie ihre inferioren Politikerbemühungen durch Parteiaustritt quittiert haben.

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Fast 4000 Videos zu allen politischen Geschehnisse zwischen 2009 und 2013 auf Youtube – darauf beziehen die algorithmischen Applikationen Googles die Stichworte „Piratenpartei und Antisemitismus“, ausgehend von einem einzige Frankfurter Allgemeine Zeitung am Sonntag-Artikel (FAS) von FAS-Autor Harald Staun. So ein toller Journalist – vermutlich ein Kauz.

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Nun arbeiten das Internetz und die Algorithmen mit Worten (Zahlen) und nicht mit Bildern. Sucht man den Maler Dietmar Moews bei Google, der fast 700 großformatige Malereien sein Lebenswerk nennt, findet man „Antisemitismus“.

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Kohl beschreibt in seinen Tonbandprotokollen die Medienmacht, insbesondere zu seiner Zeit das Fernsehen. Im Internetz lässt er derzeit von Anwälten testen, wie das funktioniert.

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Es ist kein Zweifel, ob Freundschaft oder Feindschaft, ob gerichtliche Klärungen oder Vergleichsentscheidungen: Kohls Auslassungen gehören der deutschen Öffentlichkeit – man merkt es spätesten, wenn man mit ansehen muss,wer da Alles eingeweiht ist und darüber diskutiert, dass die Öffentlichkeit Kohls „Geheimnisprotokolle“ nicht kennen soll.

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Ich verlange die Debatte über die extreme Stellvertreterproblematik, wenn Menschen wie Kohl zur Macht kommen und tun und lassen, was sie nicht dürfen: Zurückfallen ins absolutistische Mittelalter – wo Rechtsstaat und Dienen vom „Teufel“ auf „Gott“ gestellt werden.

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Die Welt in der wir leben – Die Vorstellungen von Wissen und Nichtwissen

Oktober 3, 2014

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am Freitag, 3. Oktober 2014

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Der Ostberliner Oppositionspolitiker Gregor Gysi sagte gestern etwas sehr Wahres: Gysi habe durch die Wiedervereinigung eine ungeahnte persönliche Lebensbereicherung erhalten, sowohl was seinen Vorstellungsreichtum betrifft wie auch seine persönliche Wichtigkeit und Rang in der zweiten Bundesrepublik.

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Es steht dem intelligenten Menschen an, auf die Seinsbindung seines Dasein zu achten. Daneben aber Vorstellungen, Illusionen, Einbildungen, Ideen, Möglichkeitssinn zu entfalten, damit ihm Wissen, Denken und Handeln hinsichtlich des Hoffens und Wünschens unterscheidbar sein können.

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Wir leben in unserer Welt – wir leben nicht scheinbar oder, wir scheinen nicht nur zu leben: wir leben wirklich. Niklas Luhmanns Systemtheorie könnte uns dazu dienen, einzuverstehen, was es mit Subjektivität, mit Umwelt und mit sozialem System auf sich haben kann. Wir können uns vergewissern, dass jedes Individuum nicht in solipsistischer Verriegelung allein da steht, sondern dass viele andere ebenso da sind.

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Dietmar Moews meint: Wer Schwierigkeiten mit dem Weltganzen, mit dem Universum und dem Nichtwissen hat, muss sich den Begriff „Totalität“ in „Ewigkeit“ anschauen.

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Totalität enthält ALLES, auch das Unvorstellbare, allen Bullshit, alle Einbildungen und Illusionen. Außerhalb der Totalität gibt es nicht einmal das Nichts.

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Das nötige Hilfswerkzeug zur Vorstellung der Totalität ist unser Nichtwissen.

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Solange die Wissenschaften noch wirkliche Fragen zu formulieren vermögen, wird dem Nichtwissen noch weiteres Wissen hinzugefügt werden können, das zuvor Bestandteil der Totalität als Nichtwissen war, nunmehr Bestandteil auch als Wissen der Totalität auf ewig sein wird.

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Was sollte uns unsere Seinsbindung und Vorstellungsorientierung erschweren, wenn wir auf die täglich neue Sinnlichkeit achten und darauf Wert legen auch mit den anderen Menschen darüber zu sprechen.

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DIETMAR MOEWS aus der Legende der Heiligen Ursula

DIETMAR MOEWS
aus der Legende der Heiligen Ursula

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HONKONG CHINA TAIWAN TIBET – Kulturrevolution

September 29, 2014

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am Montag, 29. September 2014

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In der kapitalistischen chinesischen Weltstadt Hongkong sind momentan 100 000e freie Bürger auf den Hauptstraßen. Es finden seit einiger Zeit erhebliche Massendemonstrationen gegen die zentralstaatliche Ordnungspolitik der Volksrepublik statt.

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Die Demonstrationen werden von der Polizei eingedämmt und eskalieren gewaltsam, während die Forderungen der Bürger nach Selbstbestimmung gegenüber der Obrigkeit unversöhnlich scheinen. Es wird eine schleichende Kulturrevolution der Chinesen sichtbar.

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Nicht nicht nur die insgesamt obrigkeitlich dirigierte Entfaltung des mit Menschen dicht besiedelten großen Chinas, nach kapitalistischen Selbsteuerungsgrundsätzen und Einparteien-Ordnungspolitik greift um sich.

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Eine durchaus nicht dirigierbare Entwicklung sind gesellschaftliche Folgen, die aus dem Sozialen folgen. In dem Maße, wie ökonomische Entfesselung und individuelle Aktivitäten gefördert werden, greifen solche sozialen Verhaltensspiele auf alle das Leben umfassenden Ambitionen über: Was lebt, bewegt sich – auch wenn die Polizei kommt.

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Es ist evident, dass zentralstaatliche Vorschriften einerseits mit der freieren Lebensweise zur Assoziation, ja Assimilation und gegenseitige Einfärbung der verschiedenen politischen Spähren im großen China einen eigenen Lauf nehmen.

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Kurz:

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Die im Jahr 1997 von Großbritannien freigegebene Kronkolonie Hongkong, als solitäre kapitalistische Weltstadt, gehört völkerrechtlich seitdem mit Sonderstatus zur Volksrepublik China.

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Das kapitalistische Nationalchina,Taiwan, auf der Insel Formosa, hat fortwährend ein chinesisches Nationalbewusstsein, eine geschichtliche Zugehörigkeit – als us-kapitalistischer Staat – zur ehedem maoistisch-kommunistischen Volksrepublik. Auch Taiwan spielt in die Einfärbung Pekings und Honkongs mit.

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Anders, aber prinzipiell auf Pekings schräge Hegemonialvorstellung bezogen, sind die Entwicklungen in Tibet. Auch wenn sich Tibet nicht als China ansieht, und auch wenn wesentliche religiöse Unterschiede zur Volksrepublik die sehr verschiedenen Farben bestimmen, haben in Tibet inzwischen durchaus neue, moderne Lebensvorstellungen die konservative Dalai-Lama-Linie praktisch weitgehend aufgegeben. Tibet blickt jetzt und zukünftig auf die „neue“ kapitalistische Volksrepublik. Und auch hier findet eine soziale Assimilationstendenz Ausdruck, es werden neue Eigenarten eingepflegt, Traditionen werden musealisiert, statt zentralstaatlich stillgestellt.

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Kurz: China ist sehr stark und enorm beschleunigt in sozialer Bewegung.

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Vergangene Woche drang durch, dass maßgebliche Militärs der Volksrepublik China einen gesteigerten Alarmstatus fordern. Man sieht die Kriegsentwicklungen in der Welt, insbesondere die Aktivitäten der mächtigsten Waffenarsenale der Welt. Speziell für China seien auch aggressive Positionierungen der japanischen Regierung Abe beachtlich, frühere Kriegsgeschehnisse (Kriegsverbrechen der Japaner) als Heldenverehrung Japans aktuell ausdrücklich und herausgehoben fortzusetzen.

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Dazu ist beachtlich, das us-amerikanische Flugzeugträger in beliebiger Kriegsspielerei vor der chinesischen Küste erscheinen.

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Besonders konkret sind aber Auseinandersetzungen Chinas mit Japan um bestimmte Inseln, vor dem Hintergrund, dass Japan zwar noch gute Erinnerungen an den Ausgang des Zweiten Weltkriegs und den USA als Feind Japans haben.

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Desungeachtet aber Abe und Japan heute der US-Diktion vertrauen: „Japan ist für die USA ein unsinkbarer Flugzeugträger“.

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Dietmar Moews meint: In unserem deutschen Bildungswesen sollte Chinesisch Lernen zum Pflichtfach gemacht werden. Jedes deutsche Schulkind sollte die chinesische Sprache beherrschen und eine staatlich organisierte Reisepflicht nach China erhalten.

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Dabei könnte am Rande herauskommen, dass China etwas über den Konfuzius und die eigene Geschichte des Konfuzianismus lernen könnte, was im heute kuranten Neokonfuzianismus völlig verschüttet ist.

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Praktisch hieße das: Die Chinesen erhielten durch den deutschen Konfuzius-Epigonen, Immanuel Kant, einen weisen Konfuzius zurück. Und vielleicht würden auch die Deutschen etwas mehr über Kant erfahren.

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zUginsfeld am 18. Juli 2014 Mainzer Straße,nördlich Eierplätzchen,Köln Südstadt

Zuginsfeld am 18. Juli 2014
Mainzer Straße, nördlich Eierplätzchen, Köln Südstadt

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ADOLF EICHMANN & HANNAH ARENDT & MS. STANGNETH

September 26, 2014

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am Freitag, 26. September 2014

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Eichmann in Jerusalem 1961

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Als Beilage der Süddeutschen Zeitung vom Freitag, 26. September 2014 erschien eine NEW YORK TIMES INTERNATIONAL Weekly. Auf Seite 6 schreibt Jennifer Schuessler „Study of Eichmann upends The Banality of Evil Theory“.

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More than 50 years after its publication, Hannah Arendt’s „Eichmann in Jerusalem“ remains controversal, racking up a long list of critics who continue to pick apart her depiction of the Nazi war criminal Adolf Eichmann as an exemplar of the banality of evil,“ a bloodless, nearly mindless bureaucrat who never realized what he was doing.“

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Bettina Stangneth, the author of „Eichmann Before Jerusalem: The Unexamined Life of a Mass Murderer,“ published in an English translation recently by Alfred A. Knopf, did not aim to join those critics. An independent philosopher based in Hamburg, she was interested in the nature of lies, and set out around 2000 to write a study of Eichmann the Third Reich’s head of Jewish affairs, who was tried in Israel in 1961, in light of material that has emerged in recent decades.

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Then while reading through the memoirs and others testimony Eichmann produced while in hiding in Argentina after the war, Ms. Stangneth came across a long note he wrote, dismissing the moral philosophy of Immanuel Kant, that seemed to contradict Arendt’s notion of Eichmann’s inability to think.“

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I was totally shocked,“ Ms. Stangneth said, „I could not believe this man was able to write something like that.“

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„We live in a free Country“ (Alphons Silbermann)

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Dietmar Moews meint: Ich bestätige Hannah Arendts These der Banalität und bestreite die Darstellung von Bettina Stangneth:

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Frau Stangneth macht eine semantische Textanalyse, deren Belastbarkeit mangels Verifikation der „Original-Eichmann-Texte“ nicht trägt, sofern damit Hannah Arendts sinnliche Beobachtung des gesamten Prozessverlaufes in Frage gebracht werden soll. Auch hierzu zitiert Stangneth einen Text: Hannah Arendt „Eichmann in Jerusalem“ und interpretiert schlicht falsch, nämlich wie folgt:.

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Arendts Beschreibung („depiction) ist keine „Theorie“ einer „Banalität des Bösen“ als Induktion von diesem Fall Eichmann bezogen. Die Beschreibung  Hannah Arendt darf deshalb auch von der Sekundärliteratin Stangneth nicht darüber hinweg, als „Theorie“ für einen schwachsinnigen noch als harmlosen Eichmann („upending“) bewertet werden.

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Im Gegenteil: Arendt war von der Ehrlichkeit des Angeklagten überzeugt und auch von dessen unzweifelbarer Motivation und Anstrengung, ein möglichst deutliches Bild von seiner Bewusstseinslage zu geben. Eichmann hat sein Verhalten in der Massenmörder-Organisation weder geschmälert noch verharmlost.

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Eichmann hat in Arendts Augen – und das ist ja in diesem Falle des BÖSEN die Sicht Hannah Arendts – in aller Klarheit und tödlichen Einsicht gezeigt, dass es eine philosophische Spielart der Banalität, des banalen Verhaltens gibt.

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Es kann doch nicht übersehen werden, wenn Quellen zitiert werden, nach denen Autorin Stangneth erkannt zu haben meint, dass Eichmann in Buenos Aires Texte zu und über Immanuel Kants „Moralgebot aus Naturerkenntnis“ vermochte, sich aber selbst als Judenvernichter nicht darum kümmerte, weil hierzu die Effizienz zum Gelingen der Organisationsziele vorrangig waren.

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Dass gerade hierauf den Schluss stellen zu wollen, dass es nicht eine „Banalität des Bösen“ war, sondern, was? eine einfache intelligente Bösheit oder Blödheit? – wohl nicht geeignet ist, der sinnlichen Sicht Hannah Arendts an Seinsbindung nahe zu kommen.

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Insofern ist schwer zu verstehen, warum gerade Arendts „Theorie“ Upends – statt gerade aus der verfügbaren Intelligenz des „Moralphilosophen Eichmann“ und seiner jahrelangen Massenmord-Beteiligung auf einfache abgrundtiefe Bösheit zu erkennen. Frau Stangneth wirkt, wie banale Arschkriecherei in die Ärsche derjenigen, die Hannah Arendt beseitigen wollen – zumindest aus wissenschaftlicher Sicht ist das nicht tragfähig.

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Während Eichmann durchaus über anspruchsvolle Urteilskraft zur Moral des Täters verfügen kann, setzt sein kritisches Denken nicht ein, die Moral und Effizienz des Tötens zu integrieren. Eichmann ist zum Töten entschieden gewesen – er stellte das im Jahr 1961 im Prozess in Jerusalem unzweifelhaft dar – seinem Todesurteil entgegensehend.

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Auch in dieser Beziehung glaubte Hannah Arendt, dass Eichmann in seinen Antworten, seine Mörder-Organisatorenrolle zu beschreiben, nicht intendierte, seine Strafe im Sinne der Anklage mildern zu können oder zu wollen, aber wiederum in denkerischer Klarheit sein Räsonnement als Täter zum eigenen Handeln, zu den eigenen Taten, aussagte, um dafür die Todesstrafe hinnehmen zu müssen. Dieses machte eben diese Banalität des Bösen, im Sinne Hannah Arendts aus: Weil hier das Leben, der Lebende rücksichtslos – ohne Hirnrisse – gegen das eigene Leben aussagte.

Und das geschah aber nach Hannah Arendt nicht im Sinne einer Selbstbeurteilung des Eichmann, etwa:

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Weil ich Massenmörder Adolf-Nazi-Eichmann war und moralisch schuldig bzw. unwert zu leben geworden war, muss ich jetzt auch mein eigenes Todesurteil – aus dem Fairness-Gebot heraus – fordern. Nein – auch seine gewissenhaften intelligenten Antworten und erklärenden Ausführungen basierten nicht auf moralischer Erwägung, sondern können als „Jenseits von Gut und Böse“ (also nicht „Diesseits von Gut und Böse“) verstanden werden, während der Tod der unzähligen unschuldigen Opfer, wie auch sein eigener bevorstehender Tod, Eichmann nicht irritierte oder zum In-Sich-gehen bewegte, sondern er tat was er konnte. (D. M. Ich habe selbst die gesammelten Filmaufnahmen des Prozesses stundenlang angeschaut – und habe es gefunden, sehr ähnlich wie es Hannah Arendt im „The New Yorker“ beschrieb).

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Hannah Arendt beschrieb und interpretierte den Nazi-Massenmörder Adolf Eichmann während des gesamten Prozess-Verlaufes im Jahr 1961, der auf die Hinrichtung Eichmanns ausgerichtet war.

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Arendt, US-Bürgerin, deutsche Jüdin (geb. 1906 in Hannover, gest. 1975 in New York), selbst Naziverfolgte und Kant & Heidegger-Philosophin der kritischen Urteilskraft, beobachtete im Auftrag der Wochenzeitschrift „The New Yorker“ den todgeweihten Eichmann, wie er sich im Prozess im Gerichtssaal verhielt, wie und was er antwortete und erklärte.

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Hannah Arendt veröffentlichte ihre Anschauung und Interpretation unverzüglich als Essay mit dem Titel „Eichmann in Jerusalem. Ein Bericht von der Banalität des Bösen“.

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Das Echo, damals in den 1960er Jahren in USA und in Israel auf Hannah Arendts Bericht, war lauteste Empörung.

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Aus Sicht der Kritiker hatte Arendt statt einer moralischen Totalverurteilung Eichmanns, der zu Staub zu zerreiben sei, eine Art „Krankengeschichte“ verfasst, so nach dem Motto „Eichmann war nicht Satan, sondern eine deviante Person, ein anthropologischer Sonderling, der noch bei seiner eigenen Vernichtung genauso penibel und sorgfältig vorging wie bei seiner persönlichen Massenmörderei“.

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Arendt stellte also Eichmann als Sonderling heraus: Statt ihn als Verkörperung des voraussetzungslos Bösen zu verurteilen, fasste sie Eichmann in Jerusalem mit seinen Aussagen zu Eichmann im Dritten Reich als ein Ereignis „der Banalität“ hin, in seinem Fall als „Banalität des Bösen“.

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Wir sparen uns weitere Exploration zur Banalität des Guten, Banalität des Schönen, Banalität der Angst und so weiter. Die Durchdeklination solcher Banalitäten erweist sofort, welch originelle soziologisch-anthropologisch-empirische Darlegung wir in Wirklichkeit Hannah Arendt zu verdanken haben.

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Dagegen gibt die Ms. Stangneth lediglich mal wieder „dem Affen Zucker“. Da will also die New York Times durch diese Publikation jetzt ultimativ jener „Nestbeschmutzerin des jüdischen Kollektivschicksals“ (auch intelligente Mitglieder, wie Hannah Arendt zu haben) den Garaus machen: „…to contradict Arendts notion of Eichmann …“.

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Ms. Stangneth wäre ganz nahe dran, Hannah Arendts geniale soziologische Interpretation verstehen zu können, würde sie nur den abschließenden Satz in Jennifer Schuesslers NYT-Artikel „Study of Eichmann Upends The Banality of Evil Theory“ vertieft durchdenken:

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Hannah Arendt schrieb von „Banalität des Bösen“ und nicht von „Theory der Banalität des Bösen“ und Jennifer Schuessler interpretiert Ms. Stangneth also: „As a philosopher, you want to protect thinking as something beautiful,“ she said. „You don’t want to think that someone who is able to think does not also love it.“

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Und nun sind die Neuanhänger der Ms. Stangneth in einer eigenen Banalität des Blöden verfangen:

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Wie wäre es denn möglich, dass hirnrissige Menschen das Dritte Reich hätten organisieren können, diese Effizienz auf die Beine zu stellen?

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Und indem das geschah, wie wäre es vorstellbar, so vollkommen an der Menschlichkeit völlig vorbei – um deret Willen eine völkische Motivation und Mobilisierung noch nie gekannter Art aufgezogen worden war – Menschen aufs Niederträchtigste auszugrenzen und auszurotten?

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Hannah Arendt hat nicht gefragt oder in Frage gestellt, dass das Böse böse war. Arendt hat versucht aus dem sinnlichen Miterleben im Prozess, wie intelligente traumatisierte Menschen in deutscher Sprache die durchorganisierten Massenmorde durchleuchteten, zerlegten, um Klarheit suchten. Sie hat erlebt, dass und wie Eichmann erklärte: „I cannot tell you anything else, for it is the truth! – why should I deny it?“

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