Jürgen Kaube hält seine Börne-Preis-Dankesrede über „Zeitschriftsteller“

Juli 14, 2015
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vom Dienstag, 14. Juli 2015

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Heute berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung über den Börne-Preis-Träger 2015, Mitherausgeber und Redakteur der FAZ, Jürgen Kaube.

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Jürgen Kaube hielt seine Preisträger- Dankesrede, die ich hier kritisiere. Vorher zur Situation:

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In Brüssel wird über den Schwarzen Peter und das verhuschte Milliardenspiel disputiert. Die Verkaufszahlen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung sind rückläufig. Der geistige „Mentor“ der FAZ – die USA – schwächeln weiter mit Misserfolgen und Legitimationshängern durch Bürgerkrieg auf den Straßen in den Vereinigten Staaten und durch IT-Herrschaft in allen Farben der Unfreundlichkeiten auf dem Globus.

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Da hat nun Jürgen Kaube seinen Börne-Preis erhalten und vor vollbesetztem Saal seine Dankesrede vorgetragen. Hier liegt der am 13. Juli 2015 im Feuilleton der FAZ, Seite 11, abgedruckte Redetext vor, der

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Wie man die Gegenwart erfasst. Börne, Hegel und die Neuigkeiten: eine Dankesrede anlässlich der Verleihung des Ludwig-Börne-Preises / Von Jürgen Kaube“ überschrieben ist.

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Ein solcher Preis muss möglichst gut geführt werden, Beachtung erheischen, brillante Juroren und bedeutende Preisträger küren, epochale Dankreden hervorbringen lassen, eine aufblitzende Stunde der Geschichte erzeugen.

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Im DLF hieß es dann zu Börne / Diner / Kaube:

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Der Historiker Dan Diner, von der Ludwig-Börne-Stiftung in diesem Jahr als alleiniger Juror bestellt, lobte Kaube vor allem für seine Max-Weber-Biografie. So dass es ein Vormittag der Leseempfehlungen, der Empfehlung zum Lesen war. Auch wenn die Wissenschaft selbst Erfinderin schönster Schlagworte ist, ist das vernünftig und sinnvoll.“

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Mit Dan Diner hatte man einen Israelpropagandisten, der sich auf nicht mehr herbeilässt, als das „Recht auf Leben“ anzuerkennen (wie ich kürzlich bei der Fritz-Thyssen-Stiftung in Köln von ihm hörte), damit aber persönlich keine politische oder moralische Position übernehmen oder verantworten möchte.

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Es ist Diner also ein „Windhund“, der Kaube zum Preisträger kürte.

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Der alleinige Preisrichter und Laudator, der Historiker (Professor für Hebräisches in Leipzig und Israel), auch in der Frankfurter Rundschau heute von Judith von Sternburg berücksichtigt:

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Dan Diner würdigte Kaubes herausragendes schriftstellerisches Vermögen, „die wissenschaftliche Kultur von Geist und Sache in luzider Klarheit und begriffsnaher Zuspitzung in den öffentlichen Raum zu tragen“. Kaube sei ironisch urteilend der Tradition der Aufklärung verpflichtet.“

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Ein Beispiel für die warmen Attributierungen brachte Dan Diner nicht – und brachte auch Frau von Sternburg nicht. So darf sich jeder Zuhörer denken, was ihm einfällt: Toll.

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Vorherige Preisträger sind Peter Sloterdijk, Joachim Gauck und Marcel Reich-Ranicki.

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Der Journalist und Buchautor Jürgen Kaube bekommt in der Frankfurter Paulskirche den Ludwig-Börne-Preis und plädiert für einen belesenen, reflektierten Journalismus.

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FR, am 13. Juli 2015, gibt Judith von Sternburg eine solide Inhaltsangabe des Redauftrittes Jürgen Kaubes in der Frankfurter Paulskirche:

Journalismus sei Zuschauen als Beruf, sagte Jürgen Kaube, ein von ihm am Rande ausgesprochener Satz, eine Binsenweisheit aber bloß auf den ersten Blick. Namentlich Journalisten selbst muss er brennend interessieren in seinem deutlich aus der Mode geratenen (und auch nie wirklich in Mode gewesenen) Purismus und in seiner Bescheidenheit.

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Kaube, 1962 in Worms geboren, ist seit Anfang des Jahres der für das Feuilleton zuständige FAZ-Herausgeber, als Nachfolger des 2014 verstorbenen Frank Schirrmacher, an den am Sonntagvormittag in der Frankfurter Paulskirche auch mehrfach erinnert wurde. Schirrmacher war sowohl Juror als auch Preisträger des Ludwig-Börne-Preises, dessen gelegentlich inzestuöser Reiz sich ja doch eher im Kontrast zum „Zuschauen als Beruf“ aus einer regen Mitgestaltung durch Journalisten ergibt.

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Kaube, der 21. Träger des mit 20 000 Euro dotierten Preises, interessierte sich in seiner Dankesrede für die Frage, wo all die Neuigkeiten herkommen, von denen der Tagesjournalismus lebt und die zur Überraschung Karl Valentins immer genau auf eine Zeitungsseite passen. Kaube konnte zu Recht fragen, ob wirklich inzwischen noch viel mehr los sei, wie es das Internet durch stündliche, minütliche neue Nachrichten nahelege. Dies ist natürlich nicht (selten) der Fall, stattdessen ergebe sich diese etwas aufgeregte Gemengelage aus einer (schon von Thomas Hobbes diagnostizierten) allgemein menschlichen Fixierung auf das, was sich verändert.

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Der Begriff „Zeitgeist“, daran erinnerte Kaube, war bei Herder noch die „langanhaltende Kraft der Tradition“.

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Was macht damit der Journalist, den wir uns weiterhin als Zuschauer vorstellen möchten, auch wenn sämtliche genannte Beispiele ihn mittenmang im Getümmel der immer wieder neuen Etiketten zeigen? Kaube erinnerte daran, dass just im Jahr 1818, als der auch nicht nur zum Zuschauen neigende Journalist Börne seine Zeitschrift „Die Waage“ gründete, der Philosoph Georg Wilhelm Friedrich Hegel seine Antrittsvorlesung in Berlin hielt: zwei ambitionierte Unterfangen, die Gesellschaft zu begreifen. So habe man hier den, der „die Aussagen der Zeit zu erlauschen“ und zu erzählen versuchte (Börne) und dort den, der die Zeit „erkennen“ wollte (Hegel).

Die Gegenwart, so Kaube, könne nur verstehen, wer weder vor ihr fliehe, noch ihr ausgeliefert sei. Um ihr nicht ausgeliefert zu sein, brauche der Mensch Begriffe statt Schlagworte. Diese Begriffe könnte sich der an dieser Stelle nicht mehr nur zuschauende, sondern auch lesende Journalist aus eben jener Wissenschaft holen, der schon wegen immanenter Unverständlichkeit die Durchschlagskraft fehle. Es sei die Wissenschaft, die dem Journalisten, Zuschauer, Leser helfen könne, „zu unterscheiden, was wirklich neu und was überhaupt der Fall ist“. Kein Börne ohne Hegel, kein Hegel ohne Börne, sagte Kaube.“

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Dietmar Moews und Alphons Silbermann beim Empfang im Hotel Ernst, Köln

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Dietmar Moews meint: Ich finde, Kaube ist ein gut gefundener Preisträger, weil er ein vorrangiger deutscher Publizist geworden ist – Redakteur und Mitherausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

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Und Kaube ist ein hervorragender Beobachter sozialer Geschehnisse, für die er ein empirisches Urteilsvermögen entwickelt hat – vorausgesetzt, er hat in seinem Erwerbsberuf als Autor die notwendige Zeit, handwerkliche Spitzenleistung zu bringen.

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Leider hat er die Zeit zur Lektüre, durch seine Führungsaufgabe bei der FAZ, nicht mehr. Entsprechend fallen seine Texte jetzt dürftig aus (zuletzt der Habermas-Maggi-Text) – so auch diese gedruckte Dankesrede:

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Lieber Herr Kaube, Literaturanregung? Lesen Sie das Berliner Manifest von Dietmar Moews – wie konnte es geschehen, dass Sie zur Zeitschriftstellerei schreiben, dass Sie titeln: „Wie man die Gegenwart erfasst“ und keine Spur der IT-Revolution ansprechen? Keine Beschleunigung des weltweiten Neuigkeitsmarktes weisen Sie aus, die Neue Sinnlichkeit der Fernfuchtelei und des Druckes auf Redakteure ignorieren Sie. Was muss ein Redakteur auswählen und an welche thematische massenmediale Welle muss man sich anhängen?

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Ich schwäche ab – ich habe die Rede nicht live gehört – und habe Kaube andernorts bereits schon nicht so beeindruckend öffentlich sprechen erlebt – aber das Ding ist ja geschrieben, durchgetextet und gedruckt – also:

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Kaube muss nicht die Börne-Stiftung in seiner Dankesrede thematisieren. Er muss keine vorherigen oder zukünftigen Preisträger ansprechen. Er muss nicht seinen Juror, Professor Dan Diner, auseinandernehmen.

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Doch egal, wie er es anfasst: Was gesagt wird, muss stehen. Egal ob kompiliert oder angebuntet: Wort für Wort und Sätze der Bedeutung und Geltung sollten Konfekt sein und nicht nur Papphülsen oder Silberpapier.

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Die erste Hälfte seines Redetextes war beliebiges Anbunten, von Karl Valentin bis Thomas Hobbes und Stuart Mill – wo sind wir denn nun heute, Herr Kaube?

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Es gibt doch einige Sammelbegriffe, über die wir auf kurzem Weg zur Sache kommen können, wenn wir was zu sagen haben:

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EINS Vorstellungsorientierung

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ZWEI Handlungsmotivationaler Mensch,

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DREI Werte, Medien, Themen

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VIER Tradion, Abhängigkeit, Veränderlichkeit

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FÜNF und schon sind wir beim heutigen Preisträger Kaube, Autor mit Börne- und Hegelreflex im Jahr 2015.

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Kaubes Börne-Charakterisierung, „Tagebuch der Zeit – Zeitschriftsteller“ reicht zu.

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Kaubes anthropologisches Stichwort „Unruhe“, das wohl wertfrei dahergebracht worden sein sollte, ist unverbindlicher Mist: „Vorstellungsorientierung“ ist der etablierte und treffende Begriff dafür.

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Kaubes Hegel-Charakterisierung eines „Metaphysikers der Not der Zeit (1818), die er dann auch noch pejoriziert: „…Kraftanstrengung war der Erkenntnis nicht förderlich …“ – Herr Kaube das geht so nicht:

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Entweder Sie lassen Hegel wo er längst ist, in der Vergessenheit eines „absurden Idealismus“. Oder Sie nehmen Hegel in den Griff! (das geht nicht in einer Börne-Preis-Dank-Rede, wenn der Autor nicht über ausreichende Vorbereitungs-Zeit für sein komplexes umfangreiches Thema verfügen kann).

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Damit ist aber die abschließende Zusammenfassung: „Kein Börne ohne Hegel“ unhaltbarer Schwachsinn, denn der empirische Börne war eben eine Perlenkette von Zeitberichterstattung (für die Immanuel Kant nützlicher ist und gewesen wäre als Hegel, der Zeitgenosse am Katheder).

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Aber andererseits ist „Kein Hegel ohne Börne“ weder mit Max Weber noch mit Alkohol zutreffend. Denn, wer Hegel gründlich studiert, und nicht völlig verwirrt ist, wird dabei zu unterscheiden lernen, was METAPHYSIK ist, nämlich immaterielles Wertmaterial der Physik. Und wird bei intensivem Studium erkennen, was zwar bei Hegel Metaphysik genannt wird, aber unentgeltliches Herumgemache ohne sinnlichen Bezug und Geltung ist.

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Kaube ist auf das Hegel-Gerücht hereingefallen: dass bei Hegel Begriffsklärung zu holen sei – Dem ist nicht so.

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Es hilft einfach nicht, an das Namedropping der vergangenen 68er Autoren anschließen zu wollen, die unter Hektik in der Dialektik eine Kurve ihres persönlichen Traumdeutens über Ideal- und Utopiedenken, über Hegel zu Marx, gekommen sein wollten, während sie unfähig waren, Hegel als Blender und Marx als Blender zu identifizieren.

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Kein Hegel ohne Hölderlin und Schelling! – das wäre interessant, aber der Nichtsnutzigkeit Hegels wegen doch nicht relevant.

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Aber, wenn ein heutig getriebener Spitzenpublizist Kaube sich zurücklehnt und möchte nun partout was zu Börne-Hegel sagen, weil sie beide doch so schön im revolutionierten Paris und im konterrevolutionierten Berlin sich an ihrem Zipfelchen ziepelten – was läge da näher, herauszustellen, dass Börne etwas ästhetisch Bedeutendes seiner Zeit journalistisch zu fassen versuchte. Während Hegel seine Buchhaltung systematisch abarbeitete, allerdings für ein Erkennen des Anthropologischen, des Psychologischen, des Sozialen, des Soziologischen, kurz, des Politischen, überhaupt keine Sinnlichkeit fühlte, die ihm Seinsbindung hätte anraunen können.

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Was war dann der Ausruf: „kein Hegel ohne Börne?“ sollte es eine Andeutung auf hegelsches Potenzial zum Heben börnescher Orientierungsschätze sein? Oder zum Heben kaubescher Begriffs-Vorstellungen bei Hegel?

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Richtig verstanden ging es doch nicht um einen Hegel-Preis – oder wurde hier was verwechselt?

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Wie man die Gegenwart erfasst“, lieber Herr Kaube, haben Sie nicht zu sagen vermocht. Es wäre so gesehen sinnvoll, der FAZ-Überschrift ein Fragezeichen zu verpassen: „Wie man die Gegenwart erfasst?“ – und dann, meinetwegen mit Börne + Heine munter los! Das gäbe zumindest Spaß.

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Ihren Hegel kriegen Sie so nicht integriert. Und ich wüsste nicht, wie Sie, sollten wir hier gegensätzlicher, zumindest abweichender Meinung sein, mit Ihrem Vortrag einen „Meinungskampf“ kämpfen wollten, wenn ich Ihnen dabei ihre eigene publizistische Arbeit (bis Herbst 2014) entgegenhielte, einschließlich der wirklich fleißigen aber zusammenfassend nicht hinreichenden Max-Weber-Biografie. Aber dafür haben Sie Leute wie Dan Diner – und brauchen mich nicht. Ich habe Alphons Silbermann und brauche sie beide nicht:

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Wenn du das Feste löst und das Flüchtige festigst und das Geflügelte festmachst, wirst du sicher leben“, Brescia 1572.

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Bildschirmfoto vom 2015-06-13 18:44:00

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JÜRGEN KAUBE erhält den Ludwig-Börne-Preis 2015

Februar 17, 2015

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vom Dienstag, 17. Februar 2015

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Immer wenn ich was Gutes sehe, höre oder lese, bin ich froh – heute meldet das „neue deutschland“, Seite 17:

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Ludwig-Börne-Preis Auszeichnung für Jürgen Kaube“

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Der FAZ-Journalist, Jürgen Kaube (53), bis vor Kurzem Redakteur und populärwissenschaftliche Buchautor (Biografie von Max Weber) und Nachfolger als Herausgeber bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) von dem kürzlich gestorbenen Schirrmacher an, war bislang hauptsächlich Wissenschafts- und Kulturredakteur.

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Kaube ist einer der wenigen deutschsprachigen Intellektuellen, die den verirrten deutschen Organisations-Wissenschaftsbetrieb durchschauen und griffig darstellen.

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Der diesjährige Preisrichter des Börne-Preises, Dan Diner, begründete seine Wahl damit, dass Jürgen Kaube für sein herausragendes schriftstlellerisches Vermögen geehrt wird, die wissenschaftliche Kultur von geist und Sache in luzider Klarheit und begriffsnaher Zuspitzung in den öffentlichen Raum zu tragen. Ironisch urteilend und der Tradition der Aufklärung verpflichtet, überschreitet er als überholt sich erweisende Gewissheiten.“

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FAZ-Titelseite am 17. Februar 2015

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Der Börne-Preis erinnert an den Frankfurter Juden Ludwig Börne, der sich in seinen Essays und Reportagen für die Ideale der Revolution von 1848 einsetzte.

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Dietmar Moews meint: Ich begrüße und lobe diese Entscheidung, gratuliere dem Preisträger Kaube und hoffe, dass dieser Preisträger allen an den zukünftigen Preisvergaben Beteiligten und Interessenten hiermit einen Vergleichsmaßstab für zukünftige Entscheidungen in der Personalpolitik aufdrängt.

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