Daimler 2 durchleuchtet im Namen von BIG-BROTHER

Januar 14, 2015

Lichtgeschwindigkeit 5259

vom Mittwoch, 14. Januar 2015

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Mit den BIG-BROTHER-Machtansprüchen der USA, hinsichtlich vertraglichem Einverständnis mit jeglicher einseitiger IT-Überwachungs- und Steuerungspolitik durch die USA, seitens anderer Staaten oder internationalen Wirtschafts-und Finanzakteuren, hat sich inzwischen eine offene, schamlose und totalitäre Begehrlichkeit artikuliert, der nicht nur „Terroristen“ asymmetrisch Widerstand entgegen setzen sollten, nicht nur BRICS eigene Finanzspiele aufziehen sollte, sondern es muss über die UN-Charta diskutiert und verhandelt werden.

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Man fragt sich, wozu TTIP-Freihandels-Verträge geschlossen werden sollen, auch noch geheim ausgehandelt, wenn die Übergriffe so oder so erfolgen?

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Mit der Selbstverpflichtung Daimlers in Stuttgart,einem der größten deutsche internationalen Konzerne (allerdings mit starken arabischen Aktienhaltern) zur Terrorisierung der eigenen Mitarbeiter, ist eine weitere Schmerzgrenze, heimlich, erreicht.

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Ich zitiere aus Insider Schriftverkehr, der teils im KuckucksUse per E-Mail im Netz aufkommt, d.h. es werden keine Namen genannt, der Kuckuck schreibt:

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Zunächst vorne weg: wie in dem parallel laufenden Thread „Daimler“ schon dargestellt geht es mir nicht darum Daimler einen reinzuwürgen. Sie waren wohl mit ihrer Rechtsabteilung am schnellsten und alle die mit USA handeln müssen selbiges tun. Aber zugegeben, als ehemaliger Dienstleister bin ich befangen und kann nicht frei argumentieren.

Und trotzdem denke ich man sollte es ausschlachten, weil es für mich persönlich zumindest eine neue Dimension der Überwachung ist. Bisher dachte ich die Amis schneiden das komplette Internet und Telefonnetz mit, filtern sich irgendwie eine Liste zusammen und bomben dann irgendwo die Top-Treffer weg. Zugegeben, das ist sehr zynisch aber wie so vieles in den Nachrichten hat es mich nicht gejuckt.

Für mich neu (und vielleicht für ein paar andere auch) und erschreckend (und vielleicht für ein paar andere auch) ist, dass alle, also wirklich alle*) regelmäßig gegen diese Liste gecheckt werden. Also auch ich.

Die neue Dimension, die sich wenig komplex darstellen lässt ist:
Ich bin ein Terrorverdächtiger und werde im Monatsrhythmus gegen eine Terrorliste geprüft.

Und so einen Satz in eine E-Mail getippt zu haben macht mich ein unruhig…

MfG
Irgendwer, der ganz bestimmt nicht so heißt wie in der E-Mail-Adresse oben.

*) in dem im Parallelthread zitierten Handelsblatt-Artikel hieß es alle Banken checken alle Kontoinhaber monatlich gegen „die“ Terrorliste.

PS Kennt jemand eine Eselsbrücke zum Buchstabieren von „Rhythmus“? Ich kann es mir einfach nicht merken…“

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Dietmar Moews meint: Das ist eine fast schon wunderschoen poetische und flappsige Kurzzusammenfassung 8-}
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Für mich neu und erschreckend ist, dass alle, also wirklich alle*)
regelmäßig gegen diese Liste gecheckt werden. Also auch ich.
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Da genug CPU vorhanden ist, scheint das kein grosser Zusatzaufwand
zu sein, also passiert das.

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Die neue Dimension, die sich wenig komplex darstellen lässt ist:

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Ich bin ein Terrorverdächtiger und werde im Monatsrhythmus gegen
eine Terrorliste geprüft.
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Und wenn sie einen Bug im Sort drin haben, wirst Du weggebombed 8-} ?

Ja, das ist wunderbar flappsig formuliert das Problem 8-} Brazil-like 8-}

Das Verhalten unserer „Sicherheitsdienste“ ist so voellig loesungs- und
realitaetsfern, dass mir leider keine flappsige Loesung fuer
die Reduzierung dieser „Ferne“ einfaellt. Ich fuerchte, da muss
mehr Hirnschmalz aufgewendet werden.

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Daimler durchleuchtet und voll-datenspeichert seine Arbeitnehmer im Namen von BIG-BROTHER

Januar 13, 2015

Lichtgeschwindigkeit 5256

vom Mittwoch, 14. Januar 2015

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Es ist schwer zu fassen. Aber der SPIEGEL berichtete und inzwischen wurde bei Daimler in der Arbeitnehmervertretung rückgefragt, dass:

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Daimler keinen Arbeitnehmer mehr bezahlt, ohne ihn nicht in eine Terror-Überprüfungs-Software einzugeben.

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Umgekehr, jeder der sein Geld bei Daimler bekommt, wurde vorher einer externen (EU) Terror-Verdächtigungsprüfung unterzogen.

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Dazu hier eine schriftliche Stellungnahme der Arbeitnehmervertretung von Daimler in STUTTGART (Januar 2015):

> Verteiler: alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Deutschland
>
> In einer Meldung der Zeitschrift DER SPIEGEL wird der falsche Eindruck erweckt, Daimler wolle seine Beschäftigten „durchleuchten“; nur Leitende Angestellte seien davon ausgenommen. Andere Medien griffen die Falschmeldungen auf. Grund genug für eine Klarstellung durch Vorstand, Konzernbetriebsrat und Konzernsprecherausschuss.
>
> Liebe Kolleginnen und Kollegen,
>
> in einem Artikel der Zeitschrift DER SPIEGEL wird die falsche Behauptung aufgestellt, Daimler wolle seine Beschäftigten in Zukunft „durchleuchten“. Grundlage dafür sei eine neue Konzernbetriebsvereinbarung. Die Beschäftigten würden damit angeblich unter „Generalverdacht“ gestellt; nur leitende Angestellte seien davon ausgenommen. Andere Medien verbreiteten die Falschmeldungen weiter. Das alles hat bei einigen von Ihnen verständlicherweise zu Verunsicherung geführt. Wir möchten deshalb den tatsächlichen Sachverhalt und die ihm zugrundeliegenden gesetzlichen Bestimmungen nochmals im Zusammenhang erläutern:
>
> 1. Die Europäische Union und die Vereinigten Staaten von Amerika führen so genannte „Sanktionslisten“. Darauf finden sich die Namen von Personen und Organisationen, gegen die der Gesetzgeber oder die Behörden wirtschaftliche und rechtliche Einschränkungen verhängt haben, beispielsweise im Rahmen der Terrorismusbekämpfung oder zur Durchsetzung von Embargos. Wer auf den Listen steht, darf grundsätzlich weder Gelder noch Produkte oder Dienstleistungen erhalten. Anders ausgedrückt: Die Arbeitgeber sind per Recht und Gesetz dazu verpflichtet, niemanden zu beschäftigen oder einzustellen, der auf den Sanktionslisten genannt wird. Dieser Pflicht können sie nur nachkommen, wenn sie ihre Beschäftigten- und Bewerberdaten in bestimmten Intervallen mit denen auf den Sanktionslisten abgleichen. Eine Zuwiderhandlung könnte u.a. zu strafrechtlichen Konsequenzen führen. Das gilt nicht nur für Daimler, sondern für alle Unternehmen, die den gesetzlichen Bestimmungen in der EU oder den USA unterliegen.
>
> 2. Vor diesem Hintergrund haben Unternehmensleitung und Betriebsrat die vom SPIEGEL zitierte und seit dem 1. Dezember 2014 geltende Konzernbetriebsvereinbarung zum Abgleich von Beschäftigtendaten mit Sanktionslisten getroffen. Im Mitarbeiterportal wurde ausführlich darüber informiert. Die Vereinbarung dient dem Zweck, die Persönlichkeitsrechte unserer Beschäftigten zu wahren und die Beachtung aller datenschutzrechtlichen Belange sowie der Gebote der fairen Behandlung und der Unschuldsvermutung sicherzustellen. Anders als einige andere Unternehmen haben wir beispielsweise bewusst vereinbart, den gesetzlich vorgeschriebenen Abgleich nicht durch Dritte vornehmen zu lassen. Wir führen ihn selbst intern durch und minimieren damit das Risiko falscher öffentlicher Verdächtigung, etwa aufgrund einer Verwechslung. Sowohl der Konzernbetriebsrat als auch der Datenschutzbeauftragte waren und sind intensiv in die gesamte Prozessgestaltung eingebunden. Sollte es dennoch vorkommen, dass ein Daimler-Beschäftigter zu Unrecht unter Verdacht gerät, sind praktische Hilfestellungen vorgesehen. Den vollständigen Text der Konzernbetriebsvereinbarung finden Sie hier.
>
> 3. Auch die Behauptung des SPIEGEL, die leitenden Angestellten seien vom Datenabgleich ausgenommen, ist unwahr. Richtig ist vielmehr, dass das Gesetz und auch Daimler selbstverständlich keinen Unterschied zwischen Mitarbeitern und leitenden Angestellten machen. Die Verpflichtung des Unternehmens, gelisteten Personen keine Gelder, Güter oder Dienstleistungen zukommen zu lassen und deshalb notwendigerweise den Datenabgleich vorzunehmen, betrifft daher alle Daimler-Beschäftigten. Dass die Betriebsvereinbarung, die insbesondere Verfahrensregeln zum wirksamen Schutz vor falscher Verdächtigung enthält, sich nicht auf leitende Angestellte erstreckt, ergibt sich daraus, dass der Betriebsrat nach dem Betriebsverfassungsgesetz keine Regelungen für leitende Angestellte treffen kann. Unabhängig davon verfahren wir beim Datenabgleich der leitenden Angestellten entsprechend.
>
> Fazit:
>
> Aus den genannten Gründen kann von einer „Durchleuchtung“, einem „Generalverdacht“ oder einer Ungleichbehandlung überhaupt keine Rede sein. Die getroffenen Vereinbarungen dienen im Gegenteil der Einhaltung von Recht und Gesetz: sowohl in Bezug auf die Schutzrechte unserer Beschäftigten als auch im Hinblick auf unsere sanktionsrechtlichen Verpflichtungen. Beides sind maßgebliche Bestandteile integren Verhaltens. Auch die verlässliche Beachtung aller weiteren Aspekte des Datenschutzes ist ein zentrales Anliegen der Vereinbarungen. Ausgerechnet deswegen dem Vorwurf ausgesetzt zu werden, die Vereinbarungen zielten auf die Ausspähung der Mitarbeiter, stellt die Realität auf den Kopf. Wir behalten uns deshalb vor, die Veröffentlichung des SPIEGEL presserechtlich prüfen zu lassen.
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Danke fuer die Weiterleitung. Ich frage mich:

1) Wie kam es zu diesen Sanktionslisten der UN, EU und der USA ?
Auch angesichts der Ereignisse in Frankreich, da waren die
Taeter ja auch auf allerlei Listen ? Sind die Listen und die
Prozesse drumherum sinnvoll oder eher: „redefining the poor as terrorists“
https://www.opendemocracy.net/jeremy-h-keenan/redefining-poor-as-%E2%80%9Cterrorists%E2%80%9D
2) Ist der Prozess fuer Betroffene ausreichend, dass falsche
Eintraege korrigiert werden koennen ?
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Dietmar Moews meint: Natürlich kann die Antwort auf all diese algorithmischen Profilierungen und Telematisierungen nur KUCKUCKS-USE lauten:

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Im KuckucksUse fallen Absender- und Adressatennamen weg.

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Es wird die „Halterhaftung für die IP unterlaufen.

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Es werden in Re-Mails die Aws weggelassen, sodass keine Threads entstehen.

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Die E-Mail-Konten werden nicht durch PINs oder LOGINs pseudo-verschlüsselt.

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Das E-Mail-Konto wird praktisch gelegentlich von verschiedenen namenlosen Teilnehmern benutzt.

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Man muss sich ja vor Augen halten, dass es damit Mechanismen gibt, die einen Menschen sofort und unmittelbar isolieren und von seinen Lebensgrundlagen und Handlungsmoeglichkeiten abschneiden. Und zwar ohne, dass der Betroffenen bei den ausfuehrenden (Bank, AG, Telko, …) Einspruch einlegen koennte. Kafka laesst gruessen.

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So langsam müssten die Blindfische vertrocknen, die glauben „ich bin so unwichtig und ich habe nichts zu verbergen“ und die mit Verschlüsselungen die TOTAL-Voll-Datenspeicherung entschärfen zu können glauben.

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