DEUTSCHLANDFUNK KÖLN: Lügenpresse als peinliche Folklore

Juni 10, 2016
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Vom Sonnabend, 11. Juni 2016

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RINGELNATZ, 1916, schlug vor: „Der Knopf, dass einem der Kragen nicht platzt, ist der Humor.“

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Hier wird von dem sinnlich erkennbaren und wissenschaftlich-analytisch feststellbaren „aktuellen Wandel der kulturindustriell-massenmedialen Kommunikationsintegration, kurz Lügenpresse“, so gehandelt, dass ein geduldiger Leser sich einfinden kann und von dem hitlerschlauen Schimpfwort „Lügenpresse“ zukünftig trennschärfer denken und kommunizieren können sollte.

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Es folgt eine wissenschaftliche Kurz-Expertise aus Sicht der empirischen Soziologie zu einem sogenannten

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2. Kölner Forum für Journalismuskritik“

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– von dem Tagungsbeobachter Dr. phil., Dipl. Ing. Dietmar Moews, Köln, aufgeschrieben – unterbetitelt:

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SYMPOSIUM im Deutschlandfunk

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Freitag, 10. Juni 2016 10.00 – 18.00

Kammermusiksaal

Raderberggürtel 40, 50968 Köln“

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KURZ VORAB:

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Die bis heute mit zahlreichen wohlfeilen Vorurteilen in der Medienöffentlichkeit hochgejazzte Hypothese von einem folkloristischen Schimpfwort:

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LÜGENPRESSE“ oder, „die Lügenpresse“.

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UNMÖGLICHKEIT dabei:

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Weder die staatsvertragliche Sendeanstalt Deutschlandfunk Köln, noch das Gesamtgebilde „Deutschlandradio“, noch die für dieses „2. Kölner Forum für Journalismuskritik – Symposium“ als Veranstalter figurierenden intermediären Agenturen „INA – Initiative Nachrichtenaufklärung“, „Günter-Wallraff-Preis“, oder „Otto-Brenner-Stiftung“, die in der Pressemappe „Deutschlandradio“ ausgegeben wurden, sind Forschungsstellen mit geeigneten Sozialwissenschaftlern, die empirische Wissenschaft zum „aktuellen Wandel der kulturindustriell-massenmedialen Kommunikationsintegration“, kurz „Lügenpresse“ vermögen. Um es hart zu sagen:

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Es sind SPD-nahe Agenturen, die sich „NGO“ nennen. Sie haben einen intermediären Organisationsstatus (Verein, Club,  Stiftung u. a.) und bezeichnen sich selbst als investigative Organisationen und betrachten ihre Öffentlichkeitsarbeit als Politik-Marketing.

 

In einem wilden Menü kommunikationswissenschaftlich ungeprüfter kompilierter Dummheiten und Alibi- und Legitimations-Worthülsen wird mit diesem „Symposium“ völlig in die Irre geführt – geführt? – das Führungsbewusstsein und der Führungsanspruch der professionellen Journalisten sind hierbei nicht mal einfach ansprechbar.

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Ein kurzer Nachbericht von TOBIAS JOBKE, im Sendeprogramm des DLF von heute morgen, Sonnabend, 11. Juni 2016, ist bei DLF.de nachzulesen –

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http://www.deutschlandfunk.de/2-koelner-forum-fuer-journalismuskritik-gefaehrliche.1773.de.html?dram:article_id=356883

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er liest sich, als habe der DLF-Redakteur weder das diesem „Politik-Marketing“ vorausgegangene Text-Exposé (Folder, Pressemappe) gelesen, noch die Veranstaltung selbst miterlebt:

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2. Kölner Forum für Journalismuskritik. Gefährliche Abwendung von den Medien

„Lügenpresse“, „Staatsfunk“ oder „Ihr seid nicht objektiv“ – der Journalismus sieht sich zunehmend mit solchen Vorwürfen aus der Gesellschaft konfrontiert. Dass sich viele Menschen von den Medien abwenden und sich ihre eigenen Quellen suchen, ist für die Demokratie eine bedenkliche Entfremdung. Fragen für das 2. Kölner Forum für Journalismuskritik im DLF-Funkhaus.

Von Tobias Jobke“

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Was versteht Tobias Jobke unter „den  Medien“? – die Dienstklasse? den Deutschlandfunk? –

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empirisch haben wir es mit ständigem Verhaltenswandel zu tun. Die Individuen und die kulturindustriell lebenden Bürger dienen und nutzen die herankommende Medienwelt nach Selbstaufwertungs- und Selbsterleichterungs-Kriterien. Da sind intelligentere Angebote im Majoritäts/Minoritätsspiel, wie die DLF-Programmatik, immer auch „Vollprogramm-Bereitsteller mit Pluralismus-Gebot  und Minderheitenschutz“ beschwert.

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Sonstige Medieninhalte-Vermarkter- und Produzenten (z. B. von BILD, RTL) , allerdings, bringen durchaus „wie Engel das Gewünschte“ (wenn die Lieferung des Papstes nicht die Gläubigen erfüllt, gehen sie zu Moony, zu Cristal Meth oder zum EFFZEH).

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Wie es beim „Nürnberger Trichter“ noch Viele kapieren mögen (man füllt einfach das Wissen oben hinein), bei der Behauptung von „verloren gegangener Leitmedien-Rolle der kuranten Massenmedien (vor Entwicklung des multilateralen Internetzes), und schließlich der Selbsterlösung der nämlich gar nicht so aufgeklärt kommunizieren wollenden verpitbullten Hitlerschlauen, die so gerne – ohne viel politische Kenntnisse – der Selbsterleichterung und dem Sündenbockmuster gehorchend – frech behaupten:

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Die da Oben machen doch sowieso was sie wollen!

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Man sagt uns doch gar nichts!“

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Man erklärt doch gar nicht, was politisch entschieden wird, sondern erklärt immer wieder die Alternativlosigkeit des Regierungs- und Parlamentshandelns“.

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In der Hitlerschlauheit ging der Mob soweit, zu unterstellen: „Weiß der Führer das überhaupt?“ – dass das Blaue auf dem GLOBUS nicht das DRITTE DEUTSCHE REICH war.

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Diese bildungsbürgerliche Faulheit der demokratisch-sozialen Bürger (man frage mal einen Deutschtürken, ob er ein CITOYEN ist?), sich einfach nicht ausreichend zu bilden, hat sich in die heute allseits akzeptierte Ausrede von der LÜGENPRESSE umgedeutet.

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Man stellt durch die völlig unerwiesenen Behauptung: „die Social Media – Blogger, SMS, Facebook-Mitglieder, TWITTER, hätten inzwischen die gewohnte Homogenität und Sonorität der etablierten Massenmedien (Radio, Fernsehen, Zeitungen, Kinoketten, Public Viewing Zones, Bier-Stammtische, Kölsch- und Alttheken, Weißbier-Gärten, Demonstrationen, Litfaßsäulen, Plakatierungen, öffentliche Kundgebungen, Volkslautsprecher, graue Literatur und Samisdat oder sonstige öffentliche anonyme Bereitstellungen) entmachtet. Die gesamte Wahrnehmungsökonomie sowie die Führbarkeit und Rezeptionsverlässlichkeit, im Aktionsverhältnis der Kommunikanden bzw. von Sender und Empfänger, von sozialer Interdependenz und sozio-kultureller Interaktionen scheinen verändert.

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Man sagt:

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Es gibt keine Wahrheit. Schon Hegel habe Kants Urteilskraft und selbstverschuldete Unmündigkeit abgeräumt – heute gilt der völlig entmaterialisierte PLATON-GOTT.

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Während – dagegen – unsere IT-Revolution ein vollkommen positivistisches Ingenieur-Leistungswesen und Pestizide-im Grundwasser-Chemie, perfekte Mathematik lässt Weltraumsonden kalkuliert zurücktorkeln – und der Hegelprofessor, ohne wissenschaftliche Methoden, erklärt dem staunenden Nachwuchs:

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Anything goes“.

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Die LICHTGESCHWINDIGKEIT bringt in täglichem FORTLAUF die menschenwichtigen Neuigkeiten in der öffentlichen Kommunikationslage, dazu die aus Sicht von Dietmar Moews fehlenden Informationen und Bedenklichkeiten zur massenmedialen Themenführung, dazu Ausblicke, Kurznachrufe, Schoki-Tests, Fußballeinsichten, empirische Soziologie-Blicke, Malerei der Neuen Sinnlichkeit des „weißen Engelchenhemds“, ZUGINSFELD im gemalten Fortschritt zur Ächtung des Krieges, die IT-Revolution und BIBI4E als Herausforderung an die deutsche Missregulierungspolitik des rückständigen INTERNETZ-AUSBAUES …

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Deutschlandfunk Köln, der aus Einschätzung des Mediensoziologen Dietmar Moews „beste“ staatliche Radiosender, der inzwischen per INTERNETZ in ECHTZEIT weltweit bereitsteht und durch eine (erheblich verbesserungswürdige www.DLF.de) Internetz-Audiothek die Radiobeiträge zum Nachhören und zum Nachlesen nutzbar ist – dieser DLF ist eine politisch-soziale Sensation – der technische Fortschritt der IT macht es möglich.

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Am Freitag, den 10. Juni 2016, besuchte Dietmar Moews, der hier heute vom Deutschlandfunk-Lügenpresse-Redakteur TOBIAS JOBKE gerade und wortwörtlich, sich selbst einbezogen, als

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„der Journalismus sieht sich zunehmend mit solchen Vorwürfen aus der Gesellschaft konfrontiert. Dass sich viele Menschen von den Medien abwenden und sich ihre eigenen Quellen suchen, ist für die Demokratie eine bedenkliche Entfremdung.das Deutschlandfunkhaus und den schönen Kammermusiksaal in Köln zum Thema LÜGENPRESSE.“

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Dietmar Moews hat nur unter dem Aspekt TOBIAS JOBKE-Lügenpresse Nachsicht für diese törichten Sprudeleien – LICHTGESCHWINDIGKEIT ist als Video-Kanal bei Youtube wie als Text/Bilder-Blog bei WordPress – mit über 1 Million Nutzern – ein relevanter Teil der freien Citoyen-Welt, einschließlich der Eigenmacht, Herrn Jobke nachhaltig zu kritisieren.

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Dann hieße es:

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„Ganz früh aufstehen, Herr Kommissar, täglich, ohne Urlaub.“

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Dietmar Moews meint: Meine Ansage zum „Deutschlandfunk selbst als Lügenpresse“ lautet nach den mit erfahrenem Soziologenblick in systematisch strukturell-funktionalen Inhaltsanalysen von prozessuralen Sozialgeschehnissen:

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Die empirische Wissenschaft zum

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„aktuellen Wandel der kulturindustriell-massenmedialen Kommunikationsintegration, kurz Lügenpresse“,

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ist gefragt, nicht indes ist wünschenswert – dies ist die Privatmeinung des Citoyen und Künstlergelehren Dietmar Moews aus Köln – dass der DLF die HaJo Friedrichs-Maxime des neutralen Informationsüberbringers verlässt, um als hinkender Investigativ-Marketingler herumzusprudeln.

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Kern meiner Kritik betrifft zwei Aspekte:

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EINS: Der Deutschlandfunk tritt in der Rolle des eigenen Politik-Marketings an. Der  DLF mag sich dabei in der Verpflichtung zu Staatsräson und Dienstklasse verstehen. Es geht gegen die von oppositionellen (hauptsächlich von altgedienten CDU-Parteimitgliedern der CDU, die  jetzt als AfD firmieren) Formierungen in der deutschen Öffentlichkeit, die eine an Nazi-Kommunikationspraktiken anknüpfende Propaganda unter der Kampfparole „Lügenpresse“ betreiben.

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ZWEI: Der Deutschlandfunk sieht sich nicht in der Pflicht, als  staatliches Massen- und Informationsmedium, die eklatanten Defizite der staatlich dirigierten Sozialforschung zu exakt diesen Problemstellungen und Fragen zu Massenkommunikation und Integration, Propaganda und Lügenpresse herauszustellen und zu kritisieren.

Es wäre die Aufgabe der im  DLF-Redaktionen-Potpourri sehr unterentwickelten Sozialwissenschaften hier die unter- bzw- zurückentwickelte Soziologie und die Soziologie-Forschungsförderung aufzufordern, sich den Fragen von „Führung und Fühlung“, „Führungsbedürftigkeit und Irreführungen“, mit empirischen Forschungsmethoden zu widmen.

Verlangt sind, belastbare Aussagen zu erarbeiten, anstatt mit Parteibüchern und gegenseitigen Vorwürfen von Bürgerinitiativen und NGOs herumzufuchteln. Denn es reicht ja nicht, lediglich Klagen formulieren zu können, aber keine wissenschaftlichen Anwendungen zu politisch-sozialen Lösungen vorzulegen.

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So geht der DLF einen Irrweg, statt der Selbstaufklärung und der Aufklärung  zu dienen:

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Wer die verrückte Idee mal aufgebracht hat, weiß vermutlich keiner – die Idee lautet sehr simpel:

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Große Teile der heutigen Deutschen distanzieren sich in der Öffentlichkeit von ihrem Gemeinwesen.

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Während eine höchstgradige korporatistische Integration im Verbändestaat, über Kaufvertrag und Rechtsstaat die Gesellschaft steuert und kontrolliert – man redet von Rechtsstaat, weiß aber durchaus vom Rechtswegestaat – werden Werte- und Wertegemeinschaft beschworen, die Freiheit, Gleichheit, Brüder- und Schwesterlichkeit, dazu Individualität, Fairness und Gerechtigkeit, Minderheitenschutz und noch viele andere Köstlichkeitsbeschwörungen massenmedial konzertiert. Und nun?

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Sind die Vollintegrierten nicht verlässlich verfügbar, sagt man „wenn Wahlen etwas verändern könnten, wären sie verboten“ – aber die respondieren nun im Chor „LÜGENPRESSE“.

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Und unsere Cancun-Reisenden Weltjournalisten bezeugen sich gegenseitig:

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Das sehen wir doch überall in der freien Welt: rudimentäre Nationalisten, Intoleranz, Egoismus, Rassismus, Ungeduld, Empathieschwund, Vorurteile und – dazu das ganze Programm von Angst, Hass, Aggression, Zorn, Donald Trump, Inszenierungen, Weltflucht, LÜGENPRESSE.

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Wollte man der Exposition im Faltblatt zum „2. Kölner Forum für Journalismuskritik“:

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… Das Verhältnis zwischen Teilen unserer Gesellschaft und den Medien ist auf jeden Fall sehr gespannt. Die einen sagen „Ihr seid nicht objektiv“, andere rufen direkt „Lügenpresse“ und wenden sich ab…“

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Ja, was ist das nun für ein Quatsch?

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Sagt die DLF-Chefredakteurin Birgit Wentzien bereits in ihrem ersten Kurzstatement des dritten Paneels:

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Ich halte mehr von den Graubereichen weniger von dem Schwarz-Weiß von Guten oder Bösen“. DLF-Redakteurin Birgit Wentzien dringt aber nicht gegen die hier in Köln von anmaßenden Pseudo-LÜGENPRESSE-Soziologen zur Broterwerb lancierten ,“Hexenverbrennung“ durch.

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Gegen die Folklore-Stichworte von Lügenpresse und Objektivwahrheiten als Ausdruck des beobachtbaren Wandels der Morphologie der gesellschaftlichen Kommunikation, unter dem „SCHATTEN“ von „LÜGENPRESSE“, können wir nun bis zur austauschbaren Erschöpfung weitermobben oder:

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Wir fragen mal einen empirischen Soziologen:

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Ob und was an dem Wandel von Einstellungen, Werthaltungen, Integrationsgrad, hinsichtlich der Irritationen der Dienstklassen-Journalisten, kann man empirisch feststellen, analysieren und mit Blick auf Wertsetzungen interpretieren und problemlösungsorientiert steuern?

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Im Unterschied zur journalistischen Sündenbock-Floskel LÜGENPRESSE, haben auch die – ganz anders tickenden – Kommerzmedienmacher, immer wenn sie sich selbstetikettierend als marktförmige Journalisten verstanden wissen wollen, kriegen auch sie einfach die LÜGENPRESSE über die Schädel gezogen.

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Reizhöhen-Wellenreiter der Quoten- und Rendite-orientierten Medieninhalte-Produzenten, in ihrer täglichen Sozialerregung und den Abnutzungen, sind derart auf die LÜGENPRESSE-Folklore fixiert, dass sie daran keinerlei Zweifel zulassen mögen. Dabei ist LÜGENPRESSE nicht einmal eine ernsthafte Hypothese für den heutigen „Integrationszustand“ der kommunizierenden deutschen Gesellschaft.

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Aber bitte, fragen Sie nach einer empirischen sozialwissenschaftlichen Untersuchung, die nicht von einer Blödsinns-Hypothese ausgeht, wie heute gängig und heute beim DLF das Podium vollheulte:

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LÜGENPRESSE-Verschwörung – die vielseitige IT-Social Media-Praxis, die angebliche Fairness, Partizipation und Transparenz für den freien Bürger.

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Aber dann darf nicht ein sogenanntes „Symposium“ von Journalisten, die Probleme sehen, Vorwürfe bekommen, aber nicht verstehen, mit welcher Art von Zersetzung und Desintegration wir unter der Kampfvokabel LÜGENPRESSE uns an FUNKTIONALEM DILETTANTISMUS da in den Weg des Erkennens gestellt haben.

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Wir erklären die Widerspenstigen falsch, beschimpfen sie, und produzieren, was wir eigentlich integrieren möchten – den sozialen Umgang mit Dissidenz und Devianz.

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Was hindert daran, soziale Befunde des Verhaltens (Verhaltensnormen) und Erklärungen, was die Leute reden und mitteilen (Erklärungsnormen), wenn man sie fragt? Wer, wie, wen fragt?

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Und dann muss es aufhören, das Laien als „Professoren“ auftreten, die kaum einen Schimmer von Sozialforschung haben, von Daten reden, wenn sie quantitative Erklärungen auszählen und von „statistisch sauber“ sprechen. Wenn sie von „empirischer Evidenz“ reden, wie am 10. Juni der Herr KIM OTTO auf dem dritten Panneel, der weder versteht, wie aus den quantitativen Erklärungen dann der Sozialwissenschaftler qualitative Verhaltens-Feststellungen machen müsste, wenn er von Demoskopie oder Meinungsforschung reden will.

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Wenn wir also wissen wollen, wie die staatlichen Berufs-Informanten, Journalisten, Rechercheure, Volkslehrer, Vorbilder der Menschlichkeit, die Sympathien der Leser, Hörer, Seher, zum freundlichen Mitspielen anspielen, stimulieren oder impfen können, dann muss das von einem eminenten Soziologen studiert und geforscht werden.

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Das kann nicht gehen, indem sich Wohlwollende zusammensetzen, nennen das „SYMPOSIUM“, vergeben einen PREIS, lächeln sich geduldig an, und finden dann aber gegen die LÜGENPRESSE-Folklore keine Mittel.

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Damit kommen wir zur wissenschaftlichen Hinterfragung der gängigen Meinungen und Vorurteile über die tägliche soziale und sozial-psychologische Reproduktion und Integration unseres Gemeinwesens.

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In einer solchen „Theorie“ ließe sich jeder einzelne Mensch verorten – wir könnten jeden ansprechen, indem wir nachschauen, wie ein jeder tut, was er sagt, treu und verlässlich ist, hilfsbereit und empathisch ist, die Goldenen Regel (Wie du mir, so ich dir) bereit ist anzuerkennen.

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Wahrhaftigkeit und Authentizität, Rechtschaffenheit und Frömmigkeit sind allerdings anzuerkennen, wenn man nicht auf Verpitbullung, das Recht der Stärkeren, der Hitlerschlauheit und der Sündenböcke reinfallen will.

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Dann verbieten sich laienhafte intermediäre verantwortungsschwache Agenturen und selbstsignierte Professoren als KRITIKER. Wo war denn da heute im Raderberggürtel Kritik? Medienkritik? Medieninhaltekritik?

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Journalismuskritik getrennt von sonstigen Unterhaltungsinhalten in Massenmedien?

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Wie soll denn die Redakteurin mit einem heterogenen Publikum und einem laienhaften Wissenschaftsansatz auf dem Podium zu mehr kommen als:

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Wir haben die Problemlösung zur LÜGENPRESSE nicht“.

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Wir machen kommendes Jahr ein 3. Kölner Forum – unzufriedenes Publikum darf dann wieder zu Wort kommen“.

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KURZ:

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EINS: Sie müssen die die Lage (Forschungsstand) erfassen.

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ZWEI: Sie müssen das Feld (soziale Integration im Medienprozess statt „Lügenpresse“-Beschimpfung) systematisch erfassen, analysieren und interpretieren.

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DREI: Sie müssen Werte, Themen und Medien erfassen und vergleichen – darin prozessurale Tendenzen, Aktionskräfte, Aktivitätsrichtungen feststellen.

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VIER: Sie müssen Arbeitshypothesen generieren, die hinsichtlich Strukturen und Funktionen des Seinsprozesses Verständnis ermöglichen, wie Tradition, Veränderlichkeiten und Abhängigkeiten angängig sind.

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FÜNF: FÜHRUNG und FÜHLUNG (als Funktion von FÜHRUNG) sind auf das soziale und anthropologische Vermögen (die Sozial-Verträglichkeit) abzustellen – Menschen sind nicht beliebig abrichtbar.

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SECHS: KUNST und KULTUR stehen in den Spielräumen der NATUR nicht beliebig der POLITIK zur DISPOSITION. Eine auf WERTVERNICHTUNG gerichtete staatliche „KUNSTFREIHEIT“ ist eine stalinistische VERIRRUNG. Die Gesellschaft erkennt die eigene Marginalisierung im verirrten organisierten Kunstprozess und überlässt der SALONPERSONNAGE der NEUKUNST-INSZENIERER das Betriebs-KUNST-Feld.

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Wie hoch darf die Staatsquote der Dienstklasse sein, derjenigen, die ihren Lebenserwerb treiben, indem sie es wie Schweigegeld handhaben, keine eigene politische Meinung öffentlich zu kommunizieren.

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Wer wird auf einem wissenschaftlichen Symposium plaziert werden dürfen, ohne dass seine Parteizugehörigkeit ausgewiesen wird?

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Bei „2. Kölner Forum für Journalismuskritik“ waren die PARTEIZUGEHÖRIGKEITEN nicht von den Veranstaltern zu erfahren – außer einer abwesenden SPD-Ministerin erklärte lediglich die ehemalige Kieler Bürgermeisterin, „Ich bin glühende Sozialdemokratin“ – und ein Pseudoprofessor nannte sich selbst „linke Socke“.

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Ferner zitierte man – ohne es zu wissen – Georg Lukácz sowie den Sozialdemokrat Elias Canetti – naja.

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zu Händen Dr. Dietmar Moews


BILD bringt Kurt Biedenkopf: Gerüchte über VOLKSPARTEIEN und BLOCKPARTEIEN

März 20, 2016
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Vom Sonntag, 20. März 2016

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Bildschirmfoto vom 2016-03-20 00:35:56

Screenshot Bild.de am 19. März 2016

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Die BILD-Überschrift lautet am Samstag, 19. März 2016:

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Der Begriff der Volkspartei taugt nicht mehr“

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BILD zitiert den CDU-Politiker Kurt Biedenkopf:

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EINS: „Man muss sich die Frage stellen, was die Bedingungen für Mehrheiten sind. In einer Welt, in der die Zahl der Möglichkeiten, unter denen Menschen wählen können, unübersehbar geworden ist.“

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BILD zitiert den CDU-Politiker Kurt Biedenkopf:

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ZWEI: „In dieser Welt haben Personen eine immer größere Bedeutung.“

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BILD zitiert den CDU-Politiker Kurt Biedenkopf:

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DREI: „Der Begriff Volkspartei taugt nicht mehr als Definition. Auch kleine Parteien können die Wünsche der Bevölkerung darstellen und aufgreifen. Früher war es übersichtlicher, weil es klare politische Lager gab.“

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BILD zitiert den CDU-Politiker Kurt Biedenkopf:

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VIER: „Aber die CDU ist schon lange nicht mehr rechts, und die SPD schon lange nicht mehr links. Beide sind in der Mitte.“

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BILD zitiert den CDU-Politiker Kurt Biedenkopf:

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FÜNF: „Es geht nicht um Farbenspiele. Man muss sich immer die Menschen anschauen, die Bündnisse schließen. Die Bürger wollen eine aufrichtige Persönlichkeit mit Führungsqualitäten an der Macht.“

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BILD zitiert den CDU-Politiker Kurt Biedenkopf:

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SECHS: „Die AfD hat damit einen Leerraum rechts der Mitte besetzt. Unser großes Problem ist doch, dass wir alles modern finden. Das bedeutet auch einen Orientierungsverlust. Und irgendwann hören die Menschen auf Politiker, die ihnen einfache Orientierung versprechen.“„Die Auftritte und der Populismus von Frau Petry und anderen AfD-Politikern sind ein Teil des politischen Zirkus. Gefährlich ist es nur, wenn sich Populismus mit Macht verbindet.“

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Dr. Dietmar Moews bespricht die Tageslage im Bundestagswahlkampf 2009 In LICHTGESCHWINDIGKEIT / Youtube, in der Bundesgeschäftsstelle der Piratenpartei Deutschland (r. Martin Delius)

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Dietmar Moews meint: Mit der Exposition des Themas VOLKSPARTEIEN beabsichtigt BILD – wie sehr oft auf typische Masche – keineswegs Information, Aufklärung oder eine Kommunktaion mit den BILD-Benutzern.

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BILD sucht sich einen vollkommen marginalen Wichtigtuer, wie hier den ehemaligen Helmut-Kohl-Generalsekretär und mehrfach gescheiterten NRW-CDU-Führer Kurt Biedenkopf, der nach Ende der DDR Ministerpräsident in Dresden geworden war (BILD hat auch den vergangenen SPD-Müntefehring im Angebot, CSU-Theo Waigel, FDP-Hans-Dietrich Genscher und Weitere).

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BILD sucht sich einen, der genau das sagt, was BILD propagieren will.

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Hier soll man also BILD lesen, als gäbe es keine Volksparteien mehr und glauben: Es gibt KEINE Volksparteien mehr.

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Ich nehme kurz die Biedenkopf in den Mund gelegten BILD-Interview-Behauptungen EINS bis SECHS vor und ziehe eine KRITIK über die Kernaussage:

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Der Begriff der Volkspartei taugt nicht mehr“

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Zu EINS: Biedenkopf tut so, als seien die meisten Wähler bekloppt.

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Wollte man nicht die Majorität der in Deutschland wahlberechtigten Bürger für unzurechnungsfähig und verwirrt ansehen, dürfte man nicht – wie es hier Biedenkopf begründet – mit einer solch oberflächigen Fehldeutung kommen. Er behauptet einfach, die „… Zahl der Möglichkeiten, unter denen Menschen wählen können, sei unübersehbar geworden.“.

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Man soll das glauben und diese Meinung annehmen:Es gibt neuerdings so viele Wahlmöglichkeiten, dass sich die Stimmen eben auf viele verteilen. Dies soll hier hinterfragt werden.

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Bei den Wahlen geht es jeweils um die Zustimmung. Jeder Wähler – bei allem Für und Wider – verleiht durch sein Kreuz auf dem Wahlzettel Geltung in den Wählerstimmanteilen..

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Dabei gibt es nicht unübersehbar viele Wahlmöglichkeiten, sondern nur wenige gravierend verschiedene – oft sind diese Werte kohärent und kompromisstauglich. Nur selten sind die Werte einander vollkommend ausschließend. Oft sind die Wertvorstellungen und Motivlagen der Wähler gleich, aber die Zielvorstellungen unterschiedlich.

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BEISPIELE:

A Es ist denkbar, das deutsche Staatsystem für schlecht und verlogen zu halten und für ungeeignet die UNO-Charta und schon die in der Präambel des Grundgesetzes festgelegten Werte zu verwirklichen – man diese Staatsfassung und das darin dümpelnde soziale Leben ablehnt, durch Teilnahme an den regulären Wahlen noch Legitimation zu spenden:

Es kann also so begründet WÄHLER und NICHTWÄHLER geben: das ist nicht unüberschaubar vielfältig, sondern entweder so oder so.

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B Es geht bei Wahlen darum, das repräsentative Politiksystem und das auszuwählende Parteien- und Personalangebot zu bestimmen, die Aufgaben der Daseinsgestaltung und Daseinsvorsorge fortlaufend auszuarbeiten.

Auch hierbei gibt es weder seitens der Kandidaten noch seitens der Wähler grundlegend konfligierende Wertvorstellungen über GUT oder BÖSE, ARM oder REICH. Selbst bei Abwägungen zwischen SICHERHEIT oder FREIHEIT stehen die meisten Deutschen auch traditions- und erziehungsbedingt zu den Grundwerten der deutschen Verfassung: Rechtsstaat, Demokratie, Freiheit, Föderalismus, Dezentralität, Subsidiarität, Pluralismus, Mehrheitsprinzip, Minderheitenschutz, Gewaltenteilung, Forschungs-, Kunst-, Religions- und Pressefreiheit, Privateigentum, Kaufvertrag.

Sollten also verschiedene Parteien diese Grundwerte und Ziele unterschiedlich in ihrem Wahlprogramm und Parteiprogramm besetzen, wird es doch immer nur eine kompromissfähige Varianz von mehr religiös, mehr moralisch, mehr sozialdemokratisch, mehr liberal, mehr internationalistisch, mehr nationalistisch bedeutende Akzente gehen.

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ZU ZWEI: Biedenkopf behauptet, elitäre Spitzenkandidaten weisen auf die Frage nach wahlentscheidenden Persönlichkeiten. Kandidaten seien wichtiger als die vertretenen Parteiprogramme. Das ist unzutreffend und eine plumpe Unbedachtheit:

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Biedenkopf unterstellt, dass eine professionell gemachte Wahlkampf-Kampagne mit allem Tamtam und Materialschlacht und einem überaus attraktiven Spitzenkandidat als „falsche Propheten“ geradezu revolutionäre Wahlentscheidungen bringen würde.

Biedenkopf unterstellt, dass die heutigen vielzähligen Parteien und angeblich unüberschaubaren Wahlmöglichkeiten wesentlich durch gute, bessere oder schlechtere Persönlichkeiten Zustimmung erreichen oder durchfallen müssten.

Biedenkopf unterstellt, dass auch heute gefährliche Despoten durch unser Wahlsystem Mehrheitszustimmung über professionelle Wählerbeeinflussung und Lügen und Angstkampagnen an die Macht kommen könnten. Denn es käme auf die Personen an.

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Zu DREI: Angesichts der sehr einfachen Werte, die bei den Wahlen zur Disposition stehen – egal, wie viele und wie viele kleine Parteien sich dafür anbieten – gibt es durchaus drei große Wertlager, die von den Wahlberechtigten verkörpert werden:

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  • Unmoralische Sozialdarwinisten,
  • Bourgoise Rechtsstaatler,
  • Citoyens

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Dabei wird es, sobald es um Krieg und Frieden geht, nicht zu den einfachen Konfliktlagen zwischen Regionen oder Nationalisten und Internationalisten kommen, sondern immer mehr oder weniger zu Aushandlungen von multilateralen Bündnissen.

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ZU VIER: Rechts oder Links – da hat sich Kurt Biedenkopf vollkommen verstolpert!

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Biedenkopfs MITTE ist keineswegs MITTE.

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Biedenkopf ist ein schlechter Propagandist des USA-bezogenen Weltherrschafts-Modells.

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Man kann die (stets rechte) EXKLUSIVITÄT der internationalen Finanzwirtschaft nicht als Mitte verorten. Es ist eine extrem kompromisslose RECHTE Finanzmacht, hinter der eine bedingungslose MILITÄRMACHT steht – DER WESTEN. Der Westen ist nicht MITTE sondern RECHTS.

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ZU FÜNF: „Die Bürger wollen eine aufrichtige Persönlichkeit wählen“ –

Welch absurder Quatsch, welche Verarschung durch BILD und Biedenkopf:

Welcher Richard Nixon, Josip Stalin, Adolf Hitler oder Helmut Kohl hätte nicht eine Monica Lewinsky unterm Schreibtisch versteckt?

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ZU SECHS: „Gefährlich ist es nur, wenn sich Populismus mit Macht verbindet.“

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Ja, Herr BILD-Biedenkopf, was ist nun? Gefährlicher Populismus? Populismus-Volkspartei? Oder etwa die ehrliche Führungsperson?

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SCHLUSS: Die derzeitige große Mehrheit der Blockparteien mit etwa 70 Prozent in den deutschen Parlamenten – von CDU/CSU, SPD, FDP, GRÜNE, und weitere kleine Parteien – bildet etwa im Verhältnis zu den revolutionär nationalistisch Rechten mit etwa 20 Prozent Wählern und den revolutionär LINKEN, die bei etwa 10 Prozent für „Sozialismus und Verstaatlichung“ werben, eine eindeutige VOLKSPARTEI des rechten us-amerikanisch orientierten Staatswesens.

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PARTEIEN in Deutschland mit wachsender Rückständigkeit

Oktober 30, 2014

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am Donnerstag, 30. Oktober 2014

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Die politischen Parteien in Deutschland verlieren an Führungskraft. Die ehemaligen Volksparteien können inzwischen keine absoluten Mehrheiten gewinnen, ja, sogar CDU plus SPD bekommen kaum noch eine „Große Koalition“ zusammen.

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Dagegen sind die ehedem liberale FDP ohne weitere Substanz und die GRÜNEN haben, statt den Schritt zur „Volkspartei“ zu machen, den banalen programmatischen Schritt zu den Blockparteien gemacht – egal ob CDU, SPD, FDP, SED, LDP – alles ein angepasster Block in der sogenannten hitlerschlauen braunen Entdemokratisierung.

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Es ist irreführend die Blockparteien als „politische Mitte“ zu bezeichnen. Denn sie sind nicht in der „Mitte“ politisch verortet. Mitte wäre zwischen linken, also sozialistischen Konzepten, und rechten, also autoritativen Zielen, Macht zu organisieren. Nichts ist bei der SPD oder bei der CDU links, beide werden autokratisch, jeweils von einer winzigen Ingroup, geführt. Parteitage kommen zum Abnicken zusammen. Wer nicht abnickt, wird nicht mehr nominiert.

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Deutsche Politik ist mehr denn je internationale Politik. Heutige Politik ist weitgehend volkswirtschaftlich nationalstaatlich angebunden – die deutschen Staatsbürger nutznießen und zahlen für nationalen Wohlstand und Armut, müssen sich dennoch weitreichend auf internationale Normen und Verhaltensstil einlassen.

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Es haben sowohl sachlich wie auch durch internationale Staatsverträge, Rechte und Pflichten vereinbarte Formen zwingende strukturierende Kraft auf das Verhalten der Deutschen von Deutschland aus und von Deutschen aus anderen Staaten. Darauf müssen sowohl die Parteien wie die deutschen Wähler in der freien, demokratischen repräsentativen Gesellschaft, achten.

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Folglich müssen die politischen Parteien ihre Politikkonzepte und ihre Wahlprogramme, ausgehend von der Verfassungsgemäßheit, stets dafür werben, dass die Wähleröffentlichkeit auch Verständnis über den eigenen Tellerrand hinaus aufbringt. Die Parteien und die staatliche Administration müssen über ihre lokalpolitische Betroffenheit hinaus politische Werte vertreten, die über den eigenen Vorgarten hinaus bis hin zu globalen Maßstäben reichen.

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Infolge der Ignoranz und Eigensinnigkeit der Wähler, haben die Parteien inzwischen den anständigen Weg einer Übereinstimmung von „Wort und Taten“ vollkommen verlassen: Parteien und Parteiführer organisieren höchstprofessionell „Verlautbarungspolitik“ und irreführendes „Sprachdesign“.

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Die Wähler reagieren darauf durch Wahlverhalten: Einerseits sind ihnen solche Wahlen zu doof – andererseits hat sich inzwischen eine überwiegende Meinungsscheu und Hitlerschlauheit – als Zeitstil – ergeben. Bürger sagen: Wir erfahren doch nichts – wir wissen auch nichts. Man kann sowieso nichts machen.

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Ich hebe die GRÜNEN heraus – die Grünen, die mal gegründet werden mussten, weil das gesamte dringend werdende „alternative Programm“ von den etablierten Parteien ausgeblendet und sogar kriminalisiert worden war. Heute dagegen machen die Grünen Blockpolitik, Militarismus, autoritäre Töne von intellektuell inferiorem Grünenpersonal – bzw. die klügeren Grünen werden rausgedrückt.

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Statt heute die schreiende Abwesenheit von intelligenter Politik in der „IT-Revolution“ als „alternative Partei“ aufzugreifen. Haben die die Grünen, genausowenig wie die anderen Blockparteien begriffen, dass sie daran mitwirken, die NSA-Suppe in den Untergang der Demokratie zu löffeln. Es ist eine intellektuelle Oberblamage für die Grünen.

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Dass die Piraten zu doof waren, die „IT-Revolution“ in eine sozialliberale Programmatik zu entfalten, liegt hauptsächlich daran, dass professionelle Fähigkeiten nicht auf der Straße liegen und schmerzbefreite Daddelkinder vielleicht Flash und Mob können, aber nicht internationale Politik in der CIA-Totalitären IT-Revolution ausbalancieren. Und die GRÜNEN – kapieren es nicht.

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Schließlich kommt hinzu, dass die deutschen Unternehmen weitgehend in ausländischen Eigentümer-Händen sind: Wem gehört die Deutsche Bank? Wem gehört Daimler-Benz? usw. das sind inzwischen wieder Familienbetriebe, aber von saudischen usw. Familien. Soviel zur Frage, warum Saudi-Arabien die deutschen Panzer geliefert bekommt.

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Okee Dokee – fragen wir also Uwe Barschel, was mit den deutschen Waffengeschäften los ist. Oder, besser: Fragen wir – wenn Helmut Kohl und Schmidt nicht reden wollen, Heribert Schwan, den Ghostwriter.

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Dietmar Moews meint: Für die Öffentlichkeit der deutschen Wähler gibt es zwei harte Eingriffsmöglichkeiten, durch die strukturale und funktionale Verbesserungen der Politik zu erzwingen sind:

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EINS. Politik wird weitgehend durch das private Geldausgeben, also das Konsumverhalten, bestimmt (wer VW kauft, hat das Land Niedersachsen im Boot).

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ZWEI. Politik wird weitgehend durch Wahlverhalten und Meinungsäußerung von den Parteien abgeholt. Man darf lügende und inferiore Politiker nicht wählen. Wenn ein Politiker kaufbar ist und feindliche Bestechungsgelder annimmt, muss man ihn abwählen.

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Wähler können verhindern, dass die mafiotischen Parteien gleichzeitig der Staat sind.

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Die Durchsetzung schlechten Personals durch die Proporzparteien und die Kirchen ist skandalös und dumm (z. B. Nikolaus Brender/ZDF und Katholik Tebartz van Elst). Man muss das angreifen und kritisieren und Transparenz fordern.

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Middelhoff und Hoeneß – Verpitbullung der Gesellschaft

Mai 6, 2014

Lichtgeschwindigkeit 4376

vom 6. Mai 2014

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Dietmar Moews meint: Die Kirsche auf der Sahnetorte: als Arcandor Manager verkauft Thomas Middelhoff die Häuser an ein Unternehmen, das ihm zum Teil auch gehörte, um es dann wieder zurückzumieten, unter deutlich schlechteren Konditionen als als Eigentümer.

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Uli Hoeneß machte auf einem Geheimkonto bei Vontobel Zürich mit Steuerhinterziehungspraxis unversteuerte Gewinne, während er auf einem bayerischen Bankkonto mit den gleichen Geschäftsideen von Zielgeschäften Verluste machte, die er als Verlustvorträge in seine steuerpflichtigen Betriebsergebnisse in Bayern sich gutschreiben ließ.

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Die Verpitbullung der beiden Manager mit rechtsstaatsfreien Gemütern lässt sich in eine verpitbullte Szenerie von anderen kampfmoralischen Partner-, Freundes-, Bekannten- und Milieu-Mitmenschen, offensichtlich ohne weiteren sozialen Druck und ohne nachsteuernde soziale Kontrolle veranstalten.

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Middelhoff und Hoeneß können – einmal den Gerichten aufgefallen – sogar in der für Kampfmoral und Graubereiche anschlussbereiten Medienwelt mit kriminellem Bewusstsein punkten: beide zeigen, dass ihnen von ihren Milieus ihre Verpitbullung als Tüchtigkeit gutgeschrieben wird.

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Vielleicht kommt die bayerische Forensik ja mal auf die Idee, auf gerichtliche Anfrage hin, Verpitbullte psychiatrisch zu begutachten? Denn wer hunderte Millionen bescheißt, ist gemeingefährlich und sollte mal unter Beobachtung therapiert werden.

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Gerade gestern und heute berichten Medien über die Verachtung, die die verpitbullten Hoeneß und Middelhoff für die geltenden Gesetze und bessere Sitten übrig haben.


Lichtgeschwindigkeit 136

Januar 3, 2010

Lichtgeschwindigkeit 136

DAS BERLINER MANIFEST Teil 5,

Grundsatzprogramm oder Parteiprogramm?

Kernsätze zur Piratenpartei Deutschland von Dr. Dietmar Moews,

Piratenpartei Deutschland, im Globus mit Vorgarten,

Berlin-Pankow Niederschönhausen, aufgenommen am Freitag,

1. Januar 2010.

BERLINER MANIFEST

Berliner Piraten-Manifest als Denk- und Diskussionspapier

für die IT-Bewegung

Wohlverstanden, dass je präziser ein Parteiprogramm

ausgelegt wird, desto weniger Mitglieder stellen sich

dahinter, um es zu vertreten. Im Manifest geht es also

um Grundwerte, die alle miteinander verbinden, Piraten,

Piratenbewegung, IT-Bewegung, Gesellschaft.

I.

Keine Freiheit den Feinden der Freiheit

II.

Was geschieht, geht mich an

III.

Berliner Manifest in zehn Eckpunkten

hier Punkt 5

5) Jeder Pirat soll bei der Piratenpolitik mitspielen können

und seine Ambitionen einfordern. Für Piraten gelten die

rechtsstaatlichen Bindungen an das Grundgesetz (GG).

Das schließt aus Piratensicht pluralistischen

Minderheiten- und Diskriminierungsschutz ein.

Dazu einige Merksätze:

Die Notwendigkeit der Organisation im Sinne der

Koordination einer Vielzahl sozialer Prozesse,

innerhalb wirksamer Interesssen gesellschaftlicher

Entitäten, ist ausser Frage zu stellen

Alphons Silbermann

Wissen ist Macht und Gegenmacht. Wir können uns

die zweite Natur aneignen, indem unsere Bedürfnisse

durch Nutzerkultur, Nutzniess, Niessbrauch und Niesspulver

zur soziokulturellen Praxis werden.

Dietmar Moews

Der Citoyen als dem geistig und politisch aufgeschlossenen,

am Gemeinwesen teilnehmenden und mitbestimmenden

Umgangsbürger, mit bildungspolitischer Kompetenz,

ist in das Zentrum der organisierten Bildung zu stellen

Dietmar Moews

Wer Bildung als lebensdienliche Reaktionsbasis der

historischen Aufladung verwirklichen will, muss Fühlung

zur Funktion von bedürfnisorientierter Führung und

Sehnsucht zum Stimulans des geistigen Klimas machen

Dietmar Moews

Musisches Aufgebot: „HINZE-KUNZE-ROMAN“ 1985

und „Flickwerk“ 2009, groteske Kalendergeschichten

von Volker Braun– wunderbarer dresdner Dichter,

Nachfahre der Kalendergeschichten von

Johann Peter Hebel bis heute: „Kinderspiel“ S. 64

Lichtgeschwindigkeit.wordpress.com

Dietmar Moews‘ Blog stellt den Volltext

BERLINER MANIFEST online frei zum Zugriff.

Produktion, Performance, Autor, Direktion:

Dr. Dietmar Moews, Aufnahmetechnik und Admin,

Piratencrew Berlin; 4 Beads 8 days

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Lichtgeschwindigkeit 136

Januar 3, 2010