Billag No Billag organisierte Massenkommunikation und Information oder Berlusconisierung

Januar 17, 2018
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Vom Donnerstag, 18. Januar 2018

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Der Schweizer Berlusconist gegen Billag

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Es geht um die Zwangsgebühren für Fernsehen und Radio, die jeder Haushalt der Schweiz zahlen muss.

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Der demokratische Staat Schweiz, ähnlich der Bundesrepublik Deutschland, hat die in der Verfassung geregelte Pflicht die organisatorischen Vorkehrungen für allzugängliche verpflichtende Bildung durch Schulpflicht, wie auch Informationsversorgung sowie Kommunikationsführung durch professionell geführte Massenkommunikation herzustellen.

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Dabei reicht nicht, den täglich anfallenden Informationsdrang von Neuigkeiten und Agenturmeldungen zugänglich zu machen. Sondern durch qualifizierte Publizisten redaktionell zu erfassen und der Wichtigkeit und den Rezeptionsmöglichkeiten der Öffentlichkeit und den vielfältigen Lebensgewohnheiten der Bürger gemäß zu „führen“.

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Es würde also nicht reichen, einen wilden informellen Informations- und Meinungsschwall, wie ihn die Bürger selbst durch Internetz-Formate dezentral und frei publizieren oder wie es kommerzielle Marketing-Medien durch Einschaltreize zu hohen Einschaltquoten bringen, als quasi „liberales“ Informationsgeschehen der Gesellschaft und den massenkommunikativen Spielen von Neugierde und Notwendigkeiten zu überlassen.

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Eine mündige demokratische Gesellschaft muss die besten Vorkehrungen zur Vorstellungsorientierung und Information sowie Anreize zur privaten und öffentlichen Kommunikation erhalten.

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Dabei geht es um eine Frage, die sich auch viele Menschen in Deutschland stellen:

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Welche Rolle soll der öffentliche Rundfunk im Internetzeitalter spielen?

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Doch die Debatte betrifft nicht nur die zukünftige Rolle des Schweizer Fernsehens – sondern auch das nationale Selbstverständnis.

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Die Billag AG (Schweizerische Erhebungsstelle für Radio- und Fernsehempfangsgebühren, französisch Organe suisse de perception des redevances de réception des programmes de radio et de télévision, italienisch Ufficio svizzero di riscossione dei canoni radiotelevisivi) ist eine Schweizer Tochtergesellschaft der Swisscom, die für die Erhebung der Radio- und Fernsehempfangsgebühren zuständig ist. Sie erhebt die Empfangsgebühren seit 1998 und wird diese Aufgabe zum 1. Januar 2019 abgeben.

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Der Kunstname „Billag“ setzt sich nach Angabe von Jonny Kopp, Head of Communications bei der Billag, zusammen aus englisch «Bill» (Rechnung) und Aktiengesellschaft, also wörtlich «Rechnungs-AG». Da die Rechtsform «AG» als Bestandteil des Kunstbegriffs damit nicht mehr eindeutig ist, wird sie den rechtlichen Vorgaben entsprechend doppelt angefügt.

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Ziel der Billag-Einträge ist die laufende Finanzierung der Programmerstellung der SRG SSR und gewisser privater Senderstationen.

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Die analogen Institutionen in Deutschland und Österreich heissen ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice und GIS.

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Dabei geht es um die staatlich und privatwirtschaftlich organisierte, freizugängliche Rundfunk-, Fernseh-, und Internetz-Inhalte-Programme-Produktion und Bereitstellung einerseits und die privaten, gewerblichen und kommerziellen Nutzer, in den geografisch national gesatzten Bereitstellungsbereichen.

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Private Haushalte haben unabhängig von der Anzahl der dort lebenden Personen nur eine Gebühr zu bezahlen. Autoradios sind hierbei eingeschlossen. Für jeden weiteren Standort ist eine zusätzliche Gebühr zu bezahlen, sofern man diesen für drei oder mehr Tage pro Woche und dies während mehr als sechs Monaten pro Jahr benutzt.

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BLICK, schweizer Tageszeitung, Leserbriefe, am 16. 1. 2018:

„…Mit CNN, BBC, ARD, Online-Zeitungen, Google, YouTube, Online Magazinen bin ich besser informiert als mit SRF.
Deutsch eignet sich zum Manipulieren, währen Englisch zum Mitdenken auffordert. Im Japanischen müssen Sie die Grammatik beherrschen, damit Sie korrekt sprechen können. Es braucht Logik !!!
Im CH-Deutsch rechtfertigt sich jeder mit jedem dritten Satz ! Fehlerkorrekturen sind an der Tagesordnung.
…“

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Das Handelsblatt am 16. Januar 2018 schreibt:

„…Derzeit zahlen die Schweizer Haushalte rund 451 Franken Billag-Gebühren im Jahr. Das Geld fließt an die Schweizerische Rundfunk- und Fernsehgesellschaft (SRG) und an 34 private regionale Radio- und Fernsehstationen. Im Gegenzug für den Erhalt erfüllen die Sender einen Auftrag des Bundes, den so genannten Service Public: Sie müssen über aktuelle Themen in ihrem Sendegebiet berichten. Auch Unternehmen mit einem Umsatz von mehr als einer halben Millionen Franken müssen zahlen – ein Grund, weshalb sich auch der Schweizer Gewerbeverband für die Abschaffung der Gebühren stark macht.

Ab 2018 soll die Gebühr auf 365 Franken sinken.“

„… Eine Abschaffung der Gebühren träfe vor allem das Schweizer Radio und Fernsehen, die SRG. Sie wird von ihren Fans für ihre unaufgeregte Berichterstattung geschätzt, von ihren Gegnern als „Staatsfunk“ verhasst. Zwar werden mit den Billag-Einnahmen auch private Lokalstationen finanziert. Doch der Löwenanteil von insgesamt rund 1,2 Milliarden Franken (ca. 1,02 Milliarden Euro) fließt an die SRG. Sie betreibt in der Schweiz insgesamt 17 Radio- und 7 Fernsehprogramme – und das in einem Land mit gerademal 8,3 Millionen Einwohnern.

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Dass es bei der SRG Reformbedarf gibt, stellt in der Schweiz kaum jemand in Frage. Doch der Gruppe und ihren rund 6000 Mitarbeitern die Finanzierung zu entziehen, gehe zu weit, sagt Filippo Lombardi von der Christlichen Volkspartei (CVP). „Wenn wir Kopfschmerzen behandeln wollen, greifen wir ja auch zum Aspirin und nicht zur Guillotine“, sagt der Tessiner. Vor allem für die sprachlichen Minderheiten hätte die Abschaffung fatale Folgen, fürchtet Lombardi. Denn die Gebühren sichern auch in der rätoromanischen, italienischen und französischsprachigen Schweiz die Grundversorgung mit Informationen.

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… sprechen .. selbst Abgeordnete der liberalen FDP für die Beibehaltung der Gebühren aus. „Wir dürfen nicht zulassen, dass unsere Schweizer Medien zum Sprachrohr von zahlungskräftigen Interessensvertretern werden“, sagt Christa Markwalder von den Freien Demokraten.

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Die Verteidiger der Gebühren fürchten eine „Berlusconisierung“ der schweizerischen Medienlandschaft. Der ehemalige italienische Regierungschef nutzte seine enorme Macht als Medienunternehmer immer wieder für seine politischen Ziele. Die Billag-Verteidiger fürchten, dass der SVP-Grande und Medienzar Christoph Blocher eines Tages eine ähnliche Rolle in der Schweiz übernehmen könnte, wenn die SRG erst einmal kaltgestellt ist. Blocher ließ die Schweizer schon vor einigen Wochen wissen, dass er mit „Ja“ für die Billag-Abschaffung stimmen wird.

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Dietmar Moews meint: Dass der Schweizer Milliardär Christoph Blocher mit einem eigenen Berlusconismus liebäugelt, ist peinlich genug und dürfte von den demokratiegeübten Schweizern abgewehrt werden.

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Was tatsächlich eine schwache Leistung der aktuellen Ministerin ist, ist das Fehlen von alternativen Neukonzepten der Billag-Regeln. Was soll es, wenn beinahe alle Interessenten vom Reformbedarf der auslaufenden Finanzierunsgmodalitäten sprechen – schließlich jedoch nur noch

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Billag und No-Billag zur Wahl stehen.

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Wie überall, wo staatliche, private und kommerzielle Organisationen Massenkommunikation und Information herstellen, müssen regulierte Strukturen ermöglichen, dass eine steuerfinanzierte (Billag) freie, plurale, nüchterne Bereitstellung verlässlich erzeugt wird. Aber dass nicht durch die Marktmacht der staatlich finanzierten Konsumentenquoten auch die Werbebudgets der werbenden Wirtschaft weitgehend abgeholt werden, und den privaten keine ausreichende marktwirtschaftliche Finanzierung möglich ist bzw. durch rein kommerzielle Programmanbieter zwar Werbequoten eingeworben werden können, jedoch die Informations- und Kommunikationsversorgung unter „Berlusconismus“ und buntem Flitter untergeht.

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FINE E COMPATTO

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Roger Köppel Kampfmob Donald Trump Gürtellinie und Meinungsfreiheit

März 29, 2016
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Vom Dienstag, 29. März 2016

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SVP-Allokator Christoph Blocher betreibt internationalen Kapitalismus und wird von Nationalisten gewählt

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In Zürich haben Theaterleute zur Jagd auf den Nationalrat Roger Köppel aufgefordert.

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Im New Yorker Zentralpark wurde angeblich ein Grabmahl gegen Donald Trump exponiert und als Digitalbild weltweit verbreitet.

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In Griechenland wurden Bilder der deutschen Bundeskanzlerin mit einem Hitler-Schnauzbart gekennzeichnet.

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Der übergriffige türkische Staatspräsident ERDOGAN bricht täglich das geltende türkische Recht – obwohl die türkischen Wähler bei den Wahlen ausdrücklich nicht die verfassungsändernde Mehrheit erteilten. Jetzt fordert ERDOGAN, den in Deutschland angeprangerten ERDOGAN-WAHN, staatsanwaltlich zu zensieren.

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Wir haben es stets mit beabsichtigten, ungewöhnlich aggressiven Formen zur Bekundung politischer Meinung und Kampfhaltung zu tun.

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Dabei wird eine durchaus kollektive Wertaussage beabsichtigt, hinter der zumindest ideell eine Wertgemeinschaft steht, die sich an eine tatsächlich vorhandene Gruppe der Gesinnungsfreunde und einen angesprochenen Gegner sowie dessen Gesinnungsgruppe öffentlich wendet:

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Öffentliche MEINUNGSÄUSSERUNG bei MEINUNGSFREIHEIT ist ein staatsrechtlich gefasstes Grundrecht in unseren demokratischen Verfassungen. Das gilt sinngemäß in der Schweiz, in Griechenland und in Deutschland. In der heutigen Türkei nicht.

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In der Präambel des Deutschen Grundgesetzes lautet der aktuell geltende ARTIKEL 5 GG:

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(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

(2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutz der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.

(3) Kunst- und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.“

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Wir sollen in einer freien Kultur, die auf rechtlich freie Information und freie Kommunikation gestellt sein soll, unser Alltagsleben, Lebensstil, Zeitgeist, Sitte und Gebrauch, Moral und Lebenskunst, schließlich in eine Praxis des friedlichen Lebens ausrichten.

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Das grundrechtliche Gleichheitspostulat der Menschen braucht „natürlich“ Spielräume, denn die Menschen sind nicht gleich. Sie sind nicht gleich demokratiereif und – fähig. Sie sind teils nicht hinreichend informiert und kommunizieren nicht aufs Gemeinwesen orientiert. Dennoch sind Meinungsverschiedenheiten zu erdulden, mitzumachen, jedenfalls nicht als unfriedlich zu unterdrücken.

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Wie unterschiedlich der Lebensstil ausgeprägt ist und weiterhin, durchaus im Rahmen der Freiheit, sehr unterschiedlich herausgebracht wird, ist leicht festzustellen, wenn man in Freiberg beim Neonazi-Treffen oder beim Theaterabend in Zürich oder beim Spaziergang in New Yorker Zentralpark oder in Idomeno im europäischen Flüchtlings-Zeltlager nach dem RECHTEN sieht.

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Die Neue Zürcher Zeitung berichtete auf Seite 33 mit Jan Hudec, am Freitag, 18. März 2016:

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Von Kunst, Köppel und Kanonen. Stadtpräsidentin kritisiert Stück an Theater Neumarkt.“

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Es ist kein NZZ-Kunstbericht im Feuilleton, keine Kunstkritik, sondern z. B. auch Abdruck aus „Der Sitzung des Zürcher Gemeinderats“ über das Stück:

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Schweiz entköppeln“, das derzeit am staatlich subventionierten Theater Neumarkt in Zürich aufgeführt wird. Es wurde die Forderung seitens der SVP (die Partei Blochers und Köppels) vorgebracht:

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Diese „Machenschaften“ müssten beim Theater nicht nur personelle Konsequenzen zeitigen, befand die SVP. Dem Haus müssten zudem sämtliche Subventionen von Stadt und Kanton gestrichen werden. Eine Motion zu diesem Zweck werde folgen…“

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Die Frankfurter Allgemeine Zeitung schrieb, Jürg Altwegg, ebenfalls am 18. März 2016, Seite 13 zu „Schweiz entköppeln“:

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Voodoo und Stinkfische. In Zürich treibt man Roger Köppels Teufel aus. … am Neumarkt läuft das Festival „Krieg und Frieden: How artists approch war“ … lässt das Haus einen „Aufruf zur Deportation von Roger Köppel, dem Chefredakteur der „Weltwoche“ und Abgeordneten der Schweizerischen Volkspartei SVP … „Philipp Ruchs Zentrum für politische Schönheit“, das mit einer Ebay-Versteigerung von Angela Merkel und ähnlichen Aktionen Berühmtheit erlangte, eingeladen. Die Inszenierung des Künstlers und Philosophen Ruch, „Performance und Aktion“, ist für Freitagabend um 20 Uhr angekündigt: „Roger Köppel – eine Abschiebung“.

Köppel, liest man in Einladung und Programm, habe sich mit Titeln wie „Kosovaren schlitzen Schweizer auf“, „Kluge Deutsche, dumme Muslime“ und „vorsätzliche Falschangaben“ des gewerbsmäßigen betrügerischen Missbrauchs einer Datenverarbeitungsanlage“ schuldig gemacht. Einzelne Vorwürfe beziehen sich auf Aussagen Köppels in deutschen Talkshows, in denen er Dauergast ist, weil er forsch und frei Ansichten formuliert, für die man ihn als Alibi braucht. Ein Verbrechen an den Menschen sei seine Forderung nach einer „Schließung des Todeskanals Mittelmeer, denn sie bedeute, dass die Außengrenzen der EU mit Waffengewalt“ geschützt werden sollen …“

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… der erfahrene Exzorzist Reto Bastian de Samoto in einer strenkatholischen Prozession zum Privatdomizil von Roger Köppel nach Küsnacht vordringen, in einem streng rituellen Ablauf wird Streichers Geist aufgeschlitzt“. Die Bevölkerung ist aufgefordert, mitzukommen und „stinkende Fische“ mitzubringen. Wer verhindert ist, kann sich im Internet an Roger Köppel schadlos halten .. Portal „Schweiz-entköppeln.ch“ eingerichtet. … zusätzlich ein renommierter Voodoo-Priester aus Kamerun eingeflogen … der Köppel verflucht und der Erfolg des geglückten Autounfalls, bei dem Jörg Haider ums Leben kam … Philipp Ruch in einer Straßenmagazin-Anzeige „Tötet den Köppel“ … in diesen Wochen der DADA-Erinnerung …“

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… Mit ihrer Tradition kann man die Teufelsaustreibung des Roger Köppel und den Saubannerzug zu seinem Haus, in dem er mit Frau und drei Kindern lebt, nicht rechtfertigen. Auch nicht mit der Subversion der Surrealisten und Situationisten. Man hat eher den Eindruck einer dieser Hexenjagden, wie sie im Kalten Krieg in der Schweiz gegen einzelne Intellektuelle mit kommunistischen Sympathien inszeniert wurden. Die Inszenierung orientiert sich.. Schlingensief, der sich .. in Wien mit Jörg Haider und in Zürich mit Christoph Blocher anlegte …“

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NZZ.ch am 29. März 2016:

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Ralf Fiedler zeigt sich überrascht: «Wir glauben doch nicht an Voodoo!», gab der Vizedirektor des Theaters Neumarkt auf Radio SRF zu Protokoll. Nie hätte er gedacht, dass Roger Köppel im Internet über 800 000 Mal verflucht würde – diese Zahl nennt jedenfalls die Website der Aktion. Doch alle diese Menschen wünschten nicht wirklich, dass dem SVP-Nationalrat und «Weltwoche»-Chef etwas zustosse, beschwichtigt Fiedler beflissen. Niemand, der ihm per Mausklick Ebola oder einen Autounfall wünsche, glaube tatsächlich an Voodoo.

Rührend! Der Zauberlehrling erschrickt über die Geister, die er gerufen hat und nicht mehr loswird. Die kleinlaute Stellungnahme lässt durchscheinen, dass sich das Theater Neumarkt, der Gastgeber der Aktion «Schweiz entköppeln! Endlich Sicherheit schaffen!», seiner Sache nicht mehr ganz so sicher ist. Das Berliner Zentrum für Politische Schönheit habe sich «auf dieses Thema eingeschossen», betont Ralf Fiedler. «Sie haben uns die Performance so geliefert.» Das Wunschthema des Theaters sei das nicht gewesen. Aha.

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Der Initiant der als Kunstaktion getarnten Politagitation, Philipp Ruch, gibt sich derweil betont gelassen. Es sei sein Grundanliegen, Roger Köppel «endlich ernst zu nehmen», gab er gegenüber den Medien zum Besten. Die Aktion sei kein Angriff auf Köppel, im Gegenteil. «Wir halten ihn für eine zutiefst schützenswerte Person», die vom Geist Julius Streichers befreit werden müsse.

So weit also ist der Fall klar: Der Artist verharrt im Delirium seiner verworrenen Projektionen. Das Theater Neumarkt aber kommt unter Druck. Noch mehr unter Druck, denn finanziell steht es am Haus nicht zum Besten. Die Auslastungszahlen sind schlecht, und ohne finanzielle Nothilfe wäre das Theater vor anderthalb Jahren abgestürzt. Ohne Sponsoren wäre es sowieso nicht überlebensfähig.

Die Hauptgeldgeber, die Zürcher Kantonalbank, Migros und Swiss Re, halten sich offiziell mit Stellungnahmen zurück: Ein Rückzug aufgrund von Ruchs Aktion sei kein Thema, heisst es. Als Sponsor nehme man keinen Einfluss auf das Programm. Aber natürlich überprüfe man periodisch alle Engagements. So weit, so gut. Durch die Blume wird aber mehr oder weniger klar signalisiert, dass man sich von der Aktion distanziert, alles andere als glücklich ist damit und das bei der Theaterleitung auch so deponiert hat. Die Swiss Re hält auf Anfrage ausdrücklich fest, die Angelegenheit sei «befremdend».

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Der Rückversicherer hat seine Partnerschaft mit dem Neumarkt-Theater bereits auf Ende der laufenden Saison gekündigt. Dies allerdings nicht als Reaktion auf die «Entköppelungs-Aktion», wie Sprecherin Stefanie Weitz festhält, sondern unabhängig davon. Der Entscheid sei bereits im Februar im Rahmen der jährlichen Überprüfung der Kulturengagements gefallen, hält sie fest. Damit fällt ein wichtiger Geldgeber weg.

Auch in der Politik hat sich das Theater keine Freunde gemacht. Über Parteigrenzen hinweg wird die Aktion kritisiert, wenn auch auf linker Seite bisweilen etwas gewunden. Dort schlägt man sich schliesslich nicht gern für Roger Köppel in die Bresche. Corine Mauch hat sich von der Aktion klar distanziert und Gespräche mit dem Verwaltungsrat des Theaters angekündigt. Bürgerliche Gemeinderäte denken über Subventionskürzungen nach. Die SVP fordert von Stadt und Kanton, die Beitragszahlungen sofort einzustellen, allerdings laufen die Verträge bis 2019. Und die FDP fragt sich schon länger, ob das Theater Neumarkt in der Zürcher Theaterszene noch einen legitimen Platz hat.

Genau diese Frage will die Stadt auch von sich aus abklären. Letztes Jahr kündigte sie eine Analyse der Theaterlandschaft an. «Ergebnisoffen», wie es hiess, aber mit dem Ziel, die Profile der Häuser zu schärfen. Dank der «Entköppelungs»-Aktion ist das Theater Neumarkt zurzeit in aller Munde. Ob ihm das helfen wird, sein Überleben zu sichern, darf man allerdings bezweifeln.“

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Bildschirmfoto vom 2016-03-28 17:32:52

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Wie anders und unverblümt steht dagegen die PERFORMANCE des US-Amerikaners DONALD TRUMP in der weltweiten Digital-Bereitstellung – und dazu, die ebenfalls grenzwertige GRABSTEIN—Verbreitung als BILD:

 

DAILY MAIL.de am 28.März 2016:

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Da standen überall Leute und machten Fotos“, erzählte eine Passantin, die ein Foto später auf Instagram postete, „also hielt ich auch an und sah nach.“

Die Nachricht vom Grabstein verbreitete sich rasant in den sozialen Netzwerken. Die User fragen: Wer hat den Stein dort hingestellt? Handelt es sich um eine Guerilla-Aktion von Trump-Kritikern? Immerhin ist der Spruch „Made America hate again“ eine Anspielung auf Trumps Wahlkampf-Slogan „Make America great again“ (dt. „Macht Amerika wieder großartig.“).

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Vor allem aber wird spekuliert: Ist der Stein überhaupt echt oder ist das Bild gephotoshopt?

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In diesem Punkt scheinen sich nicht einmal die Parkwächter einig zu sein: Während ein Wächter gegenüber dem New Yorker Lokalsender „PIX 11“ sagte, das Parkpersonal habe den Stein gleich nach seiner Entdeckung entfernt, sagte ein anderer gegenüber der englischen „Daily Mail“ aus, der Grabstein muss auf ein Foto montiert worden sein, er könne keinen (mehr) finden.

Präsidentschaftskandidat Donald Trump hat sich selbst noch nicht dazu geäußert.

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MERKELS HITLER Schnauz spare ich mir ebenso wie Schlingensiefs SPD-Salonpersonnage-GAGS – wer hatte was davon?

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Dietmar Moews meint: Ich habe bereits in den 1990er Jahren einen fortschreitenden Form- und Stilwandel der empirischen Verrohung in unserem deutschen Lebensstil als VERPITBULLUNG beschrieben.

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Was mit „Schweiz entköppeln“ am Neumarkt in Zürich als DADA-Anspielung Form von Meinungsfreiheit ist, soll politische Wirkung bringen. Das scheint eine polemische Wunschvorstellung der KÖPPEL-FEINDE zu sein und als THEATER-ALLOKATION-BEGEHRLICHEN gedacht zu sein, deren Gegenwendigkeit ziemlich vorhersehbar ist.

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Wie wäre es mal mit INNOVATION?

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Was in Österreich als „Mörtel-Lugner“ oder als „Hermes Phettberg“ die massenmedialen Herzen bewegen durfte, kommt in der Schweiz mit Christoph-Blocher-Kapital-Internationalismus und Mordaufrufen gegen Köppel einem gewissen sozio-geistigen Naturell entgegen.

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Und damit komme ich zum Kern meiner Wertung:

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EINS: Miasma und tötlicher Gestank sind keine sozio-kulturellen Tatsachen, sondern stehen unmittelbar sinnlich zum Leben, zur Lebensdienlichkeit und zum Tod. Dennoch haben wir mit dem natürlichen Wandel der Lebensformen durch und im Gebrauch zu tun:

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was heute „stinkt“, mag morgen für exklusiv und schick gehalten werden.

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Die Formen verbrauchen sich, Brüche verwachsen, Reize lassen nach, der Sinn ist eine demokratische Bestimmung, wie sie aus Lebenskampf und Blindflug entsteht.

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HIER kommt es darauf an, dass eben eine große Zahl Menschen, die Schweizer, die Türken, die Griechen, Amerikaner, die Russen, ihre tägliche INTEGRATION und REPRODUKTION materiell und sozio-geistig bewerkstelligen. Und das ist immer eine Kollektivleistung aus Synergien und widerstrebenden Werten und Motiven – eine Diplomatie und eine Konfliktmoderation.

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Die Wertartikulation drückt den Wertkonflikt lediglich aus. Der Wertkonflikt repräsentiert die vorhandenen widerstreitenden Gruppen: PRO-KÖPPEL / ANTI-KÖPPEL oder PRO-Was ANDERES.

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Es ist widersinnig, den KÖPPEL zu ermorden, denn er spricht doch lediglich seine Wähler an.

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So ist es mit DONALD TUMP, mit MERKEL, mit den ISIS-TERROR-Organisatoren – sie alle liefern GEWÜNSCHTES an ihre Kundschaft. ISIS-Jungmänner reisen glücklich aus Duisburg oder Brüssel nach Syrien. Es gilt die soziale Dimension, die Interdependenz von Engel und Gewünschtem:

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Köppel bring Gewünschtes. Ruch bringt Gewünschtes.

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ZWEI: In allen Fällen wird anmaßend mit dem Verfassungs-Wert „Freiheit der KUNST“ umgesprungen. Denn es handelt sich keineswegs um KUNST.

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Es geht im Kern um den politischen Machtkampf, bzw. den politischen Moderationsprozess widerstreitender Wertvorstellungen durch Kommunikation und Selbstaufklärung über Kommunikation.

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Es geht also um MEINUNGSFREIHEIT – damit die notwendigen politischen Entscheidungen gefunden werden.

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Was hindert die Schweizer daran, über Wertvorstellungen frei zu streiten?

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Wir können in Deutschland auf vergleichbare Mittelmäßigkeiten an Theatern hinschauen. Was sollen da Gerichte? Es geht um Wertdifferenzen, um deren Artikulation und Integration – dass ist Teil der Funktion unserer gesatzten Strukturen.

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Stalinistische Vorentscheidungen über Schostakowitschs 7. Sinfonie als „zu trist, nicht volksermutigend genug“ – sind wirklich unter der Gürtellinie. Damit kann sich eine hohe Musikkultur nicht inspirieren und nicht fortsetzen lassen. Gut, das Stalin weg ist.

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Wieso müssen dafür „DADA“ oder „Kunstfreiheit“ zum Alibi werden?

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Wieso werden Leute als „Künstler“ finanziert, die „unechte Künstler“ sind?

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Wer sich keine Diskussion aufzwingen lassen will, wird sich auch gegen Stilbrüche oder Beleidigungen, Volksverhetzung und Unfug wehren. Dafür sind im Rechtsstaat Gewaltmonopol und unabhängige Richter zuständig.

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Vernichtung des Feindes ist nicht demokratisch. Vernichtung der demokratischen Verfassung ist verfassungswidrig.

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SCHWEIZ wählte 18. 10. 2015 neuen Nationalrat

Oktober 18, 2015

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Vom Sonntag, 18. Oktober 2015

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Berner Bajanprofessorin Elsbeth Moser

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Das für Deutsche so höchst interessante basisdemokratische repräsentative Gesellschaftswesen der eidgenössischen Schweiz hat heute einen neuen Nationalrat (Staatsparlament) gewählt. Es geht darum 200 Abgeordnete des Nationalrats sowie 45 Vertreter der Kantone im Ständerat zu wählen.

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Nach den aktuellen Auszählungen gewinnen die liberalen Parteien SVP (etwa 28%) und FDP weitere Stimmen. Möglicherweise wird die Blockparteien-Regierung (Konkordanz) in die klassische Regierung und Opposition auseinanderfallen.

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Große Medien in Deutschland haben brettharte Propaganda für diese eher rechtsnationalen schweizer „Bauern“-Gruppierungen betrieben.

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Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) brachte mehrere ganzseitige Schweiz-Wahlen-Artikel in denen die Namen der anderen – immerhin an der Schweizer Blockregierung beteiligten sonstigen Parteien – überhaupt nicht genannt werden. Dem SVP-Betreiber Christoph Blocher (Basler Zeitung) oder dem in Deutschland bekannten Fernseh- und Zeitungsjournalist Roger Köppel wird das gefallen haben. Auch die Neue Zürcher Zeitung führt zur SVP – das trifft aber nicht die Probleme der Schweiz, und die Züricher wählten traditionell eher sozialdemokratisch.

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Die anderen Parteien, etwa die Grünen, die Sozialdemokraten (SP), BDP (SVP-Abspaltung), CVP, GLP, Piratenpartei teils, üben in den Kantonen unterschiedliche Repräsentanz in der eigentlich direkt-demokratischen schweizer Gesellschaft aus, die heute teils nicht zur Wähler-Disposition standen.

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Dr. Dietmar Moews in Bern, September 2015

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Dietmar Moews meint: Blockparteien? Große Koalition? – das ist ein Machtzustand, der in der Bundesrepublik schlechte Wählerbindung garantiert – während in der Schweiz die sogenannte Konkordanz eine auskömmliche staatspolitische Tradition – zumindest – hatte:

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Wir haben es gerade bei Merkels „Durchregieren“ mit Asylrechtvernichtung und Datenschutzvernichtung im Bundestag und den anschließend sofort im Deutschen Bundesrat der Ländervertretungen volldemokratischen Entscheid erleben müssen.

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Das ist so nicht das Problem der Schweiz, wo vielmehr innenpolitisch basisdemokratische Beteiligung den Ausschlag gibt. ABER:

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Das politische Problem der heutigen SCHWEIZ stand ganz eigentlich gar nicht im Fokus der wahlkämpfenden Gruppierungen.

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Auch die SVP kann eigentlich Wenig beitragen, dass die Schweiz ihre eidgenössische nationale Eigenständigkeit international halten oder entfalten könnte:

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Die SCHWEIZ verliert in zwei internationalen Hauptperspektiven mehr und mehr:

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EINS die politischen Zusammenhänge mit der Europäischen Union sind für die Schweiz sowohl handelsspezifisch, wie finanzpolitisch, wie militärisch und kulturell Feuer und Wasser.

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Konkret gleicht sich die Schweiz „freiwillig“ an die EU-Aussenwelt an – oder, beispielsweise der stabile Schweizer Franken macht die Schweiz zum blinden Fleck.

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Die Bankgeheimnis- und Steuerparadies-Inselpolitik lässt sich nicht durchhalten. Hart gesagt, ist das Schweizer Bankgeheimnis bereits durchlöchert und abgeschafft.

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Das Image der Schweiz als FIFA-Paradies ist ebenfalls nicht hilfreich, die kleine Schweiz zum Handlungs- und Gestaltungs-Vorbild für den deutschen Föderalismus zu nutzen. – Schade – ich freue täglich über die 10 vor 10 und die NZZ.

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ZWEI Die USA haben inzwischen die Schweizer Finanz- und Bankpolitik durch blanke Erpressung an die Wand gedrückt. Was mit USB-Bank und den Schweizer Nationalbürgschaften für eventuelle Privatbank-Insolvenzen nachgegeben werden musste, ist eine Art Eigenständigkeits-Bankrott der schweizer Finanz- und Bankpolitik.

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Die USA haben schlicht mit Lizenentzug für Schweizer Banken in New York gedroht – „Vergleich“ mit den USA hieß das schweizer Selbstbetäubungsmittel.

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Daran können auch Blocher und Köppel mit der SVP nichts ändern.

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Was mit der SVP-Migrationsentscheidung in jedweder sozialer Folgengestaltung herauskommt, werden die Verantwortlichen wohl wissen:

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„Keine Einwanderer“ –  bedeuten den lebensweltlichen Niedergang der Schweiz.

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Selbst, wenn die SVP-Wähler wirtschaftlich-regionale Nachteile gegenüber „Überfremdung“ zu erleiden, bevorzugen, können die Erfolgs-Qualitäten, die die Schweiz mal aus dem armen Bergland herausrettete, nämlich Resilienz und Elastizität, nicht ohne härteste Bestrafung und Niedergang erkauft werden.

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Für den Politikdiskurs in Deutschland ist desungeachtet höchstinteressant, wie die Schweiz die dumpfen Sozialmächte moderieren kann – es sind die gleichen Werte die PEGIDA oder Segregationsfreunde in Deutschland sich wünschen. Und Blochers Mobilisierung von Nationalratswahlbeteiligten, die eher Nichtwähler sind, bringt zwar der SVP Stimmen, aber keine politischen Lösungen (Der nächste Zweisitzer-Jagdflugzeug-Kauf ist längst in der Schweizer Drohnen-Diskussion angekommen).

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50 Jahre ASPEKTE Salonpersonnage und Staatsschranzen im ZDF

Oktober 16, 2015

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Vom Freitag, 16. Oktober 2015

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Ja, ich erinnere mich durch persönliche Bekanntschaften an die genialen Gerd Winkler (Jean Paul) und Walther Schmieding (russische Emanzen) – Mitgründer dieser ZDF-Staatskunst-ZDF-Serie – seit 1966.

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Dietmar Moews entwarf im Jahr 1972 den Hafen von Insel Norderney – der wurde danach 1974-1977 ausgebaut

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Das war noch, als die Verbändeorganisation des Deutschen Kulturrats und die Klientelisierung von Kunst und Künstlern, in einen kulturindustriellen Steuerungsapparat, nicht hermetisch eingeschwungen worden waren (dann kam ab 1968 die Kulturpolitische Gesellschaft Hagen und die SPD-Kunsterzieher, Goethe-Institute und die KUNSTERZIEHER-Verbandszeitschrift „Kunst+Unterricht“):

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aspekte – das heißt Staatskunst vom Staatssender – Staatsfernsehen mit Staatskunst – was soll das sein? Bundeswehr? Salonpersonnage?

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Im Namen der GG-Idee „Freiheit der Kunst“ wurde ein sozialdemokratisches Parteischranzen-Personalsystem herbeiorganisiert:

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Aus der Funktion der staatlich allokatierten Betriebskunst wurde über den Modus „Freiheit der Kunst“ ein staatliches Personalsystem, in dem der SALON von ehedem nunmehr nicht von echten SALONKÜNSTLERN abgefüllt wird, sondern von einer SALONPERSONNAGE, die als unechte Künstler, nunmehr die Staatsförderungen und Dienstklassen-Künstlerrollen abgetreten erhielten. Es sind Juristen (Klaus Staeck) oder Juristen (Olaf Zimmerman) oder Möbelhändler (Heinz Holtmann) oder Judy / Gerd-Harry SED-Staat usw. FOLGE:

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Vollständige Marginalisierung der Kunst in der Gesellschaft durch die unechte Salonpersonnage:

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Wo immer man im Zusammenhang mit zeitgenössischer Kunst hinkommt, sind diese unechten Kunstleute (Artmen) die „Gatekeepers“. Wo immer man hinkommt wird unwichtige schlechte Kunst herausgestellt und von selbst als „hochkarätige“ Kunstfachleute zu SPD-Zwecken zertifiziert, dass es nur so brummt: Günter Grass, Siegfried Neuenhausen, Willy Weinbrand und Bernt Engelmann usw. Thomas Grochowiak, Joseph Beuys und P 1, Villa Massimo oder Cité Paris sind bis in den letzten Winkel von der Salonpersonnage abgegriffen – WAS MACHT DIE KUNST?

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Natürlich – PICASSO stand schon 1950 als das Oberflächengenie des 20sten Jahrhunderts fest (indem die riesigen PICASSO-Bildbände vom Jahrhundert-Genie schwadronierten). Natürlich ist DAVID HOCKNEY der britische POP-Maler 1000 mal genialer.

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1986 Angela Hoffmann („Tin Tubs Talking Talking“) und Dietmar Moews („Die Hunde“)

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Dietmar Moews meint: Es ist genügend musikalische Musik, sind genügend gut ausgebildete Instrumentenmusiker, gibt genügend musikgeschichtliche Literatur und Spielstätten – es sind genügend Museumssammlungen offen, die das Kunstbedürfnis mit alter Qualitätskunst befriedigen und bedienen.

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Ich erhalte täglich bestätigt für den soziologischen Befund, der von einer lebenslangen Berufserfahrung als hochbegabter Künstler sprechen darf, wie öde die Salonpersonnage und staatliche Direktion nicht liefert, wofür aber Steuerzahler zahlen (das geht geradezu föderal bis in den lokalen deutschen Kunstverein hinab):

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Christoph Blocher – Schweizer Erfolgsmensch und Kunstförderer

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BEISPIEL: Museum LUDWIG in Köln hat mit der Ausstellung DAVID HOCKNEY über 200.000 Euro an Eintrittsgeldern verdient, aber insgesamt Hunderttausende Verluste produziert durch die völlig unattraktiven Salon-Künstler-Promotion-Ausstellungen im zurückliegenden Jahr in Köln.

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Albert Anker größter Schweizer Meister

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Albert Anker Meistermaler aus Bern bei Oskar Reinhart in Winterthur

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Die Neue Zürcher Zeitung hatte gestern ein gelungenes Gegenbeispiel, mit der Ausstellung im MUSEUM WINTERTHUR in der SCHWEIZ, wo die bedeutende Privatsammlung von CHRISTOPH BLOCHER (Privatsammler / erfolgreicher Unternehmer / SVP: ambitionierter Schweizer Politiker) bei dem großen Schweizer Kunstsammler Oskar Reinhart, gezeigt werden:

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Der Sammler

Oskar Reinhart (1885–1965) war einer der bedeutendsten Kunstsammler der Schweiz und Spross einer Winterthurer Handelsdynastie. Seine Mutter Lilly Reinhart-Volkart (1855–1916) brachte die Firma seines Grossvaters, die 1851 gegründete «Gebrüder Volkart», in die Ehe ein. Sein Vater Theodor Reinhart (1849–1919) baute das Unternehmen aus und leistete erfolgreiche Pionierarbeit im Handel zwischen Indien und Europa.

Oskar Reinhart begann schon 1907 während seiner Ausbildung Druckgraphik alter und neuerer Meister zu sammeln und erwarb nach dem Tod des Vaters den Kern seiner Gemäldesammlung. Bis 1924 war er aktiver, bis 1939 nur noch stiller Teilhaber der Handelsfirma «Gebrüder Volkart». So konnte er sich ausschliesslich seiner Kunstsammlung und verschiedenen öffentlichen Gremien wie der Eidgenössischen Gottfried Keller-Stiftung widmen, während sein Bruder Georg (1877–1955) die Geschicke der Firma bis 1952 leitete. 1924 erwarb Oskar Reinhart die Villa «Am Römerholz», die er zu seinem ständigen Wohnsitz umbaute und mit erlesenen Kunstwerken ausstattete.

1936 verhalf Reinhart dem Münchner Kunsthändler Fritz Nathan zur Flucht in die Schweiz. 1941 bemühte er sich zusammen mit Fritz Nathan und Walter Feilchenfeldt, auch der Witwe von Max Liebermann die Emigration in die Schweiz zu ermöglichen. Zudem war er während der ganzen Herrschaft der Nationalsozialisten darauf bedacht, keine Kunstwerke aus zweifelhaften Quellen zu erwerben. Schliesslich gründete er unter dem Eindruck der politischen Ereignisse am 10. Oktober 1940 in Winterthur die «Stiftung Oskar Reinhart», in die er seine Werke deutscher, österreichischer und Schweizer Künstler des 18. bis frühen 20. Jahrhunderts einbrachte. Wegen der Kriegswirren wurde das für die Stiftung zum Museum umgebaute alte Gymnasium am Stadtgarten erst 1951 eröffnet. Den Bestand an altdeutscher, niederländischer, englischer, italienischer, spanischer und französischer Malerei, der in seinem privaten Domizil «Am Römerholz» verblieb, gelangte nach Reinharts Ableben 1965 an die Eidgenossenschaft, seine graphische Sammlung vermachte er testamentarisch der «Stiftung Oskar Reinhart».

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Albert Anker Ölmalerfei

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Mit Christoph Blochers (rund 90) Bildern zu seinem 75-jährigen Geburtstag im MUSEUM Oskar Reinhart in Winterthur, von dem sensationellen Berner Meistermaler Albert Anker, Ferdinand Hodler, Giovanni Giacomettis, Felix Vallotton und Giovanni Segantini u. a. werden in Winterthur täglich Rekord-Besucherzahlen erreicht.

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Hans Boeckh Meistermaler

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Dass das ZDF für den Jahrestag „50 Jahre ASPEKTE“ die Kulturindustrie bedienen muss, weil sie sich in die Medienrelevanz einklingen zu sollen und zu können meint – dazu Charlotte Roches Fickbücher vorzustellen, die ohne viele Gedanken redet und redet und schreibt und soweiter wenn sie nicht gestorben sind, ficken sie weiter (ZDF-Quatschkopf: „Noch mehr tolle Autoren auf der Frankfurter Buchmesse entdecken“):

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Dietmar Moews, der Maler, mit Hans Joachim Friedrichs im ZDF Sportstudio 1978

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DICHTEN und DENKEN? Nie gehört. Aber – natürlich, KERMANI hat den Friedenspreis verdient, wird behauptet, Warum? Wieso? Haben wir vielleicht Kriterien einer solchen Beurteilung beim ZDF? Nein – Fehlanzeige.

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Aber was ist jetzt mit dem Spagat: Qualität / Buchindustrie? Und was ist mit dem Spagat: Holzbuch / Kindle digital und Hörbücher? Achja, Holzbuch wächst angeblich nach Umsatz- und Stückzahl, Digitalbuch geht zurück bzw. stagniert. (Eine Tüte Buchstaben-Nudeln für das Holzbuch).

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Neue Sinnlichkeit, seit 1979 in loser Folge Blätter von Dietmar Moews

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Ja, da hat ZDF natürlich nichts zur Qualitätsfrage, sondern den SATZ der Literatur, der beim ZDF zählt (der Quotensender) gebracht: Den UMSATZ.

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Und dann aspekte des OBOE-Karaoke mit Albrecht Mayer – Mensch Meier: eine glatte Konserve, mit Potsdamer Kammermusikern statt einer Livemusik.

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Dietmar Moews Tryptichon Öl auf Leinwand

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Dietmar Moews Stilleben Öl auf Leinwand

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Ja, da hat ZDF natürlich nichts zur Qualitätsfrage, sondern den SATZ der Literatur, der beim ZDF zählt (der Quotensender): Der UMSATZ.

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Tryptichon Dietmar Moews Öl auf Leinwand

 

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Dietmar Moews 1991 in TUCUMAN

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