AGGRESSIVES WELTJUDENTUM ruft Juden in aller Welt

November 26, 2016

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Vom Samstag, 26. November 2016

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Wer es nicht anrührt und immer nur auf Gerüchte oder verlängerte Vorurteile seine Einstellung baut, wird der Wirklichkeit und den Erfordernissen seiner eigenen politischen Lage kaum gerecht.

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Wenn sich Zigeuner selbst Zigeuner nennen, sollte man nicht nachträglich daraus Roma machen. Wenn sich Juden Juden nennen und dabei ausdrücklich weltweite Körperschaften, Agenturen und Schaltstellen aufbauen bzw. vorhalten, wird man beachten müssen, was diese Freunde, Feinde, Mitspieler oder Gegner erklären und dabei hinschauen, was sie unternehmen und anrichten.

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Die moralische Verpflichtung der Deutschen, sich dem Lebensrecht der Juden anzunehmen, in dem Sinn, wie es die Juden wünschen, ist eine heute in Deutschland offizial angesagte Pflicht sowie als Teil der Staatsräson hingestellt, einschließlich, dass abweichende Einstellungen zu dieser verlangten philosemitischen Rolle unerwünscht und in klarer Ansage unter Strafe stehen – aber wie?

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Allein im Staat ISRAEL, der bis heute zwar eine Staatsgründung und zahlreiche Überlebenskriege in Palästina durchlebt hat, der aber selbst keine reguläre Verfassung, keine Staatsgrenzen, keine zivilen Gesellschaftsregeln aufbaut, sondern ein Apartheids- und Gewaltsystem betreibt, hält den Palästinenser vor, selbst nicht von 1948 her einen Staat PALÄSTINA gegründet und konstituiert zu habe – dieses ISRAEL und sein STAATSVOLK verfolgt zu etwa 50 Prozent der Bevölkerung die Massakerpolitik der Vertreibung und Vernichtung der Palästinenser fortwährend betreibt (Regierung Netanjahu).

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Allein eine gutgemeinte und wohlverstandene liberale Solidarität mit dem jüdischen Anspruch auf den Staat Israel durch Deutschland, hat nun angesichts der radikalen Widersprüche zwischen den orthodoxen Falken und den liberalen aufgeklärten Zionisten in ISRAEL, die Solidarität denjenigen liberalen Juden zugutezubringen, die diejenigen jüdischen Werte verkörpern, die vom Nazi-Antisemitismus vernichtet wurden.

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DIETMAR MOEWS SPORTFLAGGE Palästina Eisschnelllauf

DIETMAR MOEWS
SPORTFLAGGE
Palästina Eisschnelllauf

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Es ist moralisch ausgeschlossen, dass die deutsche Schuld heute in den Dienst des Massaker-Militarismus‘, wie die Palästineser-Vernichter betreiben, tritt. Die rechten Juden Israels unter Netanjahu vernichten alle Perspektiven auf eine Zwei-Staaten-Wirklichkeit in Palästina gewaltsam. Deutschland darf diesen RECHTEN Kräften nicht behilflich sein, sondern den liberalen Juden. Nur sie haben den Anspruch, mehr von den Deutschen als Entschädigung zu erhalten.

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JÜDISCHE ALLGEMEINE Nr. 46, vom 17. November 2017, bringt auf Seite 7 über den Chef des Jüdischen Weltkongresses Ronald S. Lauder, mit Michael Magercord:

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Gipfel am Oberrhein“

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Eine Aufforderung an das Weltjudentum, besonders den Nachwuchs, besonders „…Wir wollen nur die Besten“…“.

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FRANKREICH / SCHWEIZ Junge jüdische Diplomaten aus fast 40 Ländern kamen in Straßburg und Basel erstmals zusammen.“

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So unverblümt habe ich den Weltjudenanspruch beim Zentralrat der Juden in Deutschland (das ist ein von der Bundesrepublik Deutschland organisierter und finanzierter Interessenverband) lange nicht gelesen. Doch reicht diese explizite Selbstdefinition der Weltjuden-Verbände sowohl auf den ersten Präsident Nahum Goldman in den 1950er Jahren wie auch auf den israelischen Professor Gershom Gorenberg mit „Israel schafft sich ab“ von 2012 zurück.

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Über RONALD S. LAUDER schreibt also Michael Magercord in der JÜDISCHEn ALLGEMEINEN am 17. November 2016 unter Gipfel am Oberrhein:

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Ein jüdisches diplomatisches Korps? Auf einem Weltgipfel? Das klingt nach offizieller Politik. Der jüdische Weltkongress (WJC) hatte an den Oberrhein geladen, und es kamen nicht altgediente Diplomaten, sondern junge Juden aus aller Welt. In Straßburg und Basel fand von Sonntag bis Mittwoch der erste „Jewish Diplomatic Corps Global Summit“ statt.

Das Jewish Diplomatic Corps (JDC) besteht seit zehn Jahren. Als teil des WJC ist seine Aufgabe, weltweit motivierte Vertreter für jüdische Interessen zu mobilisieren. 192 Mitglieder aus 43 Staaten sind es, die bisher den strengen Auswahlkriterien genügen konnten und zu einem „JD“, einem jüdischen Diplomaten, geworden sind. Engagement und vor allem die Empfehlung der jüdischen Gemeinden und Organisationen vor Ort gelten als Maßstäbe. „Wir wollen nur die Besten“, sagt Marc Pozniak, der das Komitee zur Auswahl der Mitglieder leitet, denn man habe Großes mit ihnen vor: „Sie sollen die künftige Führung der jüdischen Gemeinden und Organisationen bilden.

Rund 160 Mitglieder hatten sich auf den Weg nach Straßburg und Basel gemacht. Beide Orte waren bewusst gewählt: In Straßburg tagt nicht nur das Europaparlament dort sitzt ebenso der Europarat, der Wächter über Menschen- und Minderheitsrechte für den ganzen Kontinent. Und Basel wiederum ist der Ort, an dem 1897 der erste Zionistenkongress stattfand.

Das Programm des Treffens spiegelte die jeweilige Bedeutung der Städte wider. In Strasburg ließen sich die jungen Diplomaten zunächst im Europarat über die Herausforderungen durch den Flüchtlingszuzug in Europa unterrichten. Zur Sprache kam die wachsende Sorge in den jüdischen Gemeinden über Rassismus, Intoleranz und um ihre Sicherheit. Am Nachmittag zogen sich die Mitglieder ins Kongresszentrum zurück. Ein Vortrag des Vertreters der EU für den Friedensprozess im Nahen Osten, Fernando Gentilini, eröffnete die Gelegenheit, Fragen an den erfahrenen Diplomaten zu richten.

Workshops wie ein Führungstraining, organisiert von den Mitgliedern selbst, boten Einblicke in die Medien und Lobbyarbeit auf diplomatischer Ebene: Wie etwa vertritt man seine Interessen gegenüber nationalen Regierungen oder den Botschaften in den Vereinten Nationen? Themen wurden dabei berührt, die durchaus zu Kontroversen führten, die aber ebenso offen wie respektvoll ausgetragen wurden. Denn auch darum ging es bei diesem Weltgipfel: das Gefühl einer globalen Gemeinschaft zu vermitteln, selbst wenn die Bedürfnisse und Sorgen der Gemeinden etwa in Albanien mit 80 Mitgliedern und der in Frankreich mit 600.000 sehr unterschiedlich sind.

      Schon am Abend des zweiten Tages konnte Robert Singer noch in Straßburg feststellen: Mission erfüllt. „Nicht die Tatsache, dass die jungen Juden aus der ganzen Welt zu einer gemeinsamen Basis finden werden, hat mich überrascht, aber die Geschwindigkeit, in der das geschah“, zeigte sich der WJC-Geschäftsführer erfreut. Obwohl der äußere Anlass nicht nur ein Grund zur Freude ist: „Das erstarken extremer Parteien, links wie rechts, und des Islamismus – das ruhige Leben ist definitiv vorbei, so jedenfalls nehmen es viele Juden heute weltweit wahr.“

      Auch für Jonathan Kreutner war das Gefühl, nicht allein in der Welt zu stehen, die schönste Erfahrung auf dem Weltgipfel. Der 37-jährige Generalsekretär des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebundes ist besonders beeindruckt von dem Engagement der vielen freiwilligen jüdischen Diplomaten, die im Gegensatz zu ihm ihren Lebensunterhalt nicht als, wie er sagt, „Berufsjuden“ verdienten. Der Kreis derer, die sich engagieren, wird kleiner und älter, die Jungen sind nur noch schwer an Organisationen zu binden, weiß auch Kreutner zu berichten. Hier aber konnte man spüren, „dass man teil einer globalen jüdischen Kampagne ist.“

      Umso schöner, dass am Dienstag der Kongress nach Basel weiterzog, um diesen Gemeinschaftsgeist zu beschwören. Am historischen Ort zum historischen Datum sprach Ronald Lauder zu den jungen Diplomaten, bald 120 Jahre nach Herzls Traum und genau 80 Jahre nach der Gründung des jüdischen Weltkongresses. „Ich habe das gefühl, in der Zukunft der Juden zu blicken in einer Stadt, die so bedeutend für unsere Vergangenheit war“, sagte der Präsident des WTC und machte deutlich, wie wichtig ihm das Jewish Diplomatic Corps ist. So wichtig, dass er seine Mitgliederzahl in den kommenden Jahren auf 500 erhöhen will. (Michael Magercord)“

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DIEMAR MOEWS 2014 Mainzer Straße Köln

DIEMAR MOEWS 2014
Mainzer Straße Köln

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Dietmar Moews meint: Unter diesen Aspekten stelle ich hier die aktuelle Ausgabe der in Deutschland als Verbands-Wochenzeitung des „Zentralrates der Juden in Deutschland“ erscheinende „JÜDISCHE ALLGEMEINE“ aus Berlin vom 17. November 2017, 71. Jahrgang Nr. 46 als Abbildungen ein:

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Die letzte Seite der JÜDISCHEn ALLGEMEINEN wird stets von der Grafik „der jüdischen Welt“ gekennzeichnet

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