Rolling Stones NO FILTER am 26. September 2021 in St. Louis

Oktober 1, 2021

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am Sonnabend, den 2. Oktober 2021

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Rolling Stones NO FILTER am 26. September 2021 in St. Louis - featured image

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Von der Corona-Pandemie unterbrochen, wurde die „NO FILTER“ genannte, bereits ausverkaufte Konzertreihe in den USA, mit dem Neustart am 26. September 2021 in St. Louis von den heutigen Rolling Stones, massenkonzertant zum Besten gegeben.

Ich möchte eine kurze Abhandlung des kulturellen Rolling-Stones-Geschehens seit Beginn, anfang der 1960er Jahre, bis zur heutigen Pop-Freizeitunterhaltung im Corona-Jahr 2021 aufzeigen, quasi von Beatles-Mania zu Selfie-Masseneinsatz:

Ich möchte eine Videokonserve, die derzeit bei Youtube frei zugänglich ist nach vorne stellen, damit für jüngere Menschen eine Idee der damaligen Jugendkultur entzündet werden kann. Der geistige Prozess lässt sich nicht einfach als Lustorientierung, Wohlstand, Musikliebe, Kulturindustrie, Abwechslungsbedarf, Traditionszwänge, historisches Genieaufblitzen, soziale Lähmung durch Not, soziale Dynamisierung durch Not und so weiter, wie eben das Soziale soziologisch verstanden werden kann, zwischen Tradition, Veränderlichkeiten und Abhängigkeiten und Katastrophen bzw. zureichend erklären oder entschlüsseln.

In jenen 1960er Jahren, als es nach dem Zweiten Weltkrieg erstmalig „Taschengeld von Eltern für ihre Kinder“ und Jugendkonsum sowie Radio und Fernseh-Übertragungen internationaler kommunikativer Lebensformen aufkamen und industriellen Anschluss fanden, entstand eine schließlich weltweite Beatles-Mania.

Hierzu in Irland 1964 ein sw-Konzertmitschnitt. Meine Anregung soll dokumentieren, was mal war – als eine anfangs sehr beschränkte Welt sichtbar anders tickte und mit High-Tech-Waffen fernfuchtelnde Mörderkriege führte und eine Love-and-Peace-Jugend darauf konsumistisch revoltierte.

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Diese Welt bestand aus der zur Hochkultur strebende und disponierte Nachwuchselite von individuell begabten, die sich ausgefallener amerikanischer Volksmusik, Jazz und Blues mit enormer Neugierde zuwandten, die selbst amateuristisch Bands bildeten und spielten. Dazu kamen dann sehr bald ganz individuelle Musikalienhändler, wie Brian Epstein für die Beatles in Liverpool und Andrew Loog Oldham für die Rolling Stones, die in die Schlager- und Unterhaltungsmusik-Branche zielten, während die etablierte Musikindustrie, deren Verlage und Impressarios diese neue Jugendmusik BEAT kulturindustriell blockierten und ablehnten. Aus der Schmuddelecke herausgebracht, erreichten die Beatles, neben anderen wie Searchers, Hollies, Swinging Blue Jeans, Dave Clark Five, Manfred Mann, The Rolling Stones eine nie dagewesene Beliebtheit und Zulauf bei deren Auftritten in kleineren Tanzsälen von London und den englischen Städten.

Es entstanden plötzlich durch das Sonderstyling der Beatles mit Schlips und Kragen statt Lederjacken und den Pilzkopf-Haartrachten, vier niedliche „Teletubbies“, die vollkommen gleich aufgemacht waren, eigene Lieder akkurat und emphatisch spielen konnten und außerdem freundlich und witzig waren. 1963/1964 gelang der Durchbruch ins internationale Massenmediengeschäft, also Schallplattenverkauf, Radiosendeminuten, Fernsehpräsentationen, Konzerttourneen, große neuartige Pressestrategien der Beatles in den USA. Als das Geschäft anlief, die Industrie natürlich mitmachte, sprangen die Kommerzmedien auf und es folgte die Beatles-Mania.

Mit den Rolling Stones war in London eine äußerst individuelle intelligente Musikantenszene, mit Mick Jagger, Keith Richards und Brian Jones und dem Beatles-Untermanager Andrew Loog Oldham hervorgetreten, deren enorme Kraft in der Art Stücke von Jimmy Reed nachzuspielen. Diese Rolling Stones wurden allgemein und in der Bandszene Engkands hoch anerkannt, ohne dass dabei die Beatles als Maßstab galten. Dann zog der Manager Oldham die Idee „Beatles good guys“, „Stones bad guys“ auf. Als die Stones 1965 nach Deutschland kamen, kündigte BILD an: „Die Hunnen kommen“. Sie traten in der Berliner Nazi-Waldbühne als Freiluft-Konzert auf und spielten nur knapp 25 Minuten (sie waren nach Berlin gekommen, um 25 Minuten lang in Straßenklamotten und mit ungewöhnlich langen Haaren zu spielen! wer das glaubt, wird selig). Das Stones-Management hat dafür gesorgt, dass mit nur 25 Minuten Stonesgespiele Enttäuschung und Zorn der jungen Konzertbesucher entzündet wurde: Das anschließende Zerschlagen der Möbel der Waldbühne konnte ziemlich sicher von wenigen Agents Provocateurs begonnen und dann in eine Massenwut münden. (So glaube ich, dass die unten eingelinkte Videoaufnahme der Stones von 1965 in Irland ebenfalls Inszenierungen waren). – Die Leute, die die Bühne stürmten waren quasi Mitwirkende des Stones-Managements – vermute ich heute; man sieht, dass eigentlich nichts Wertvolles demoliert wird, die Instrumente blieben heil und kaum Verletzungen passierten. Hört man genau hin, wird erkennbar, dass die angebliche Live-Aufnahme nachträglich bearbeitet worden ist: Während Keith Richards beim letzten Sück „I’m Alright“ fleißig sein Lick spielt, spielt Brian Jones dazu die durchgängig hörbare Rhythmusgitarre, zu sehen ist aber streckenweise, wie er Tamburin schlägt und nicht die Gitarre. (Ich habe von dieser Session eine EP-Schallplatte „Got life if you want it“ – da variiert auch Jaggers Stimme geringfügig). Und wir sehen, wie der sensationelle Schlagzeuger Charlie Watts für die noch ohne Monitore und mieser PA auftretenden Stones eine wallende Beatmusik machen konnte, die nicht im Nachspielen ihrer Schallplatten, sondern als NEUTÖNER die Freizeitwelt aufmischten.

Die Rolling Stones haben also der Kulturindustrie und den Massenmedien reizendes Skandal-Medien-Futter „geschenkt“, was mit der Musik wenig zu tun hatte, auch die Musiker jahrelang zu pausenlosen Schwerarbeitern machte, die dann außerdem noch um Millionen gebracht wurden: The Beatles, The Rolling Stones, The Kinks – sie konnten mit Steuerschulden übrigbleiben, wenn sie sich nicht selbst organisierten. Was dann bei allen im zweiten Anlauf der 1970er Jahre erfolgte.

Dreißig Jahre weiter war die gesamte Beatles-Mania so weitreichend Allgemeingut geworden, dass die folgende Massenbeglückung nicht wundert – aber diese Fußballfans gröhlten bereits 1964 fröhlich und unerschrocken „She loves You“, einem der ersten weltberühmten Beatleslieder, die wirklich musikalisch viel herausfordern, Liverpool:

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Als die Musikindustrie nunmehr selbst „Beatbands“ zusammenstellte und im Massenmedien-Mix vermarktete, wie „The Monkees“, Schauspieler die nicht mal mit den Instrumenten glaubhaft Karaoke machen konnten, wandelten die ursprünglich originellen Beatbands sich von der affirmativen Wiederholung der Charts-Verkaufserfolge ab und begannen mit Weiterentwicklungen der ursprünglichen Combo-Musik in komplizierte Stücke mit Hilfe von Playback, Multiplay und elektronischen Klangtechniken. Ergebnis war, dass die Bands ihre eigenen Studioaufnahmen nicht mehr auf der Live-Bühne bringen konnten. THE BEATLES lösten sich auf (auch, weil das lärmende Publikum in den Freiluftstadien jede Verstärkeranlage so übertönten, dass die Musiker sich nicht mehr gegenseitig hören konnten, allenfalls sehen. Die Rolling Stones mussten also vom Management betrogene Steuerschuldner von London nach Frankreich emigrieren, gründeten eine eigene Plattenfirma „Rolling Stones Records“, wechselten von DECCA zu Warners, EMI, Sony, wendeten sich den neuesten Popmusiken zu, ob Flower Power, Reggae oder Disco, beschäftigten Gastinstrumentalisten und erfolgreiche Produzenten, wechselten weiter die Majorkompanies, bis sie inzwischen vollkommen im Mainstream kulturindustriell vernetzt sind.

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Die never-ending Stones-Welttournee (die in Wahrheit mehrfach jahrzehntelang unterbrochen war) war auch davon geprägt, dass wichtige Bandmitglieder ausschieden und effektvoll ersetzt wurden. Brian Jones, der Stonesgründer und Kommunarde von Jagger und Richards, der immerfort mit neuen Klängen, Instrumenten und Neuigkeiten erregt war, trat meist als gelangweilter Rhythmusgitarrist mit auf. Während Keith Richards fleißig die schwierige Gitarrenarbeit machen musste und mitzusingen hatte, spielte Brian Jones mal virtuos Slide-Guitar, Mundharmonika, Flöten oder Zimbeln. Anfangs sang er auch mit. Auch Bassspieler Bill Wyman sang Harmonien und Background. Und der Stones-Pianist Ian Stewart spielte in Studiosessions und wurde quasi Roadie der Band. Mit dem bewährten Alleskönner Chuck Leavell, Mitsänger, Klavieristen so Nicky Hopkins, Sänger Bernhard Fowler und dem Saxophonist Bobby Keys wurden von den Stones laufend geniale Instrumentalisten der Liveband integriert, während Jagger sich als hervorragender Stones-Lyrizist entfaltete und als Jagger/Richards die äußerst rhythmische Stonesmusik als Zeitzeichen am Rande der täglich neuen industriellen Popmusik immer weiter etablieren konnten.

Ende der 1960er Jahre gingen all diese Beatbands in Kostümshows über, Blümchen, Rüschen, Glitter, Kopftücher, Hüte, reizvolle Lichtspiele, größere Hallen und Stadien, Skandalnotizen, unverschämte Selbstsignaturen. Die Musiker wie der brillante Gitarrist Mick Taylor, sein Nachfolger Ron Wood, der 1993 ausscheidende Bassspieler Bill Wyman mit dem amerikanischen Jazzbass-Virtuosen Derryl Jones als Sessionspieler spielte fortan auf den Stones-Tourneen und Studioaufnahmen. Während Bob Dylan seine handgemachten Ideen ausarbeitete, brachten andere Bands Dylan-Material aufgepusht in die Hitlisten, kamen Leute wie David Bowie auf immer ausgereiztere Aufmachungen – musikalisch waren diese Darbietungen immer, meist auf Tanzbarkeit fürs Publikum gedacht. Mit der Beatles-Mania hatte das nach etwa 1967 bis 1971 mit Jimi Hendrix dann nur noch vom Combo-Prinzip her ästhetische Verbindung.

Nimmt man nun die NO FILTER genannte Konzertreihe der CORONA-Stones 2021, wäre es banalisierend anzunehmen, wir hätten hier jetzt eine ästhetische Entwicklung, ausgehend von den Musikern und den Bandspielern, quasi eine Tradition aus der 1960er Beatmusik zu einer 2021er Rhythm&Blues-Ausfaltung, die auch als technologisch hochperfektionierte Live-Shows hundertausendfach an den Kassen verkauft werden: Das Publikum will das.

Das Publikum will die Stones-Selbstcover-Band mit den „best of“-songs, möglichst mit allen Finessen der Studioproduktionen pseudo-live hingetrickst.

Schaut man sich das heutige Stonespublikum an, so sind das keineswegs diejenigen ebenfalls mitgealterten Leute von 1965 , nein, die sicher nicht mehr. Es sind vielmehr diejenigen, die anfangs die langen Haare ablehnten, dann aber plötzlich 1975 ohrenbedeckende Haare als Männer lang trugen, und heute mit Haarausfall oder Grauweiß geworden mit Kindern und Engeln so tun, als hätten sie die guten alten Zeiten miterlebt.

Dem Absatz und der Marktwirtschaft ist es egal, wer die Preise zahlt. Und die Marktforschung weiß genau, welche Songs aus dem Stones-Songbook verlangt sind, wenn die Smartphones glühen und die Selfies starten..

Wer die Youtube-Mitschnitte vom Stones-Konzert vom 26. September 2021 durchhört, ist Zeuge, wie sich die Rolling Stones von heute bemühen, den Konsumenten zu geben, was die bezahlt haben. Dabei ist der zuletzt wegen Krankheit ausgeschiedene und nun auch 80-jährig gestorbene Charlie Watts von einem hervorragenden Schlagzeuger, Steve Jordan, vertreten worden. Und dazu, dass der Tour-Neustart nicht von Charlie Watts herkam, sondern von Corona und der unbeherrschten Seuche – das Publikum von St. Louis trug nicht Masken und hielt Abstände nicht ein. Kein Jagger sprach ein ernstes Wort hierzu als Vorsichtswarnung. Nun sind wir gespannt: Ob hier Infektionsketten starten?

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Dietmar Moews meint: Die Kunst ist frei, so weit der Markt zahlt und konsumiert, was angeboten wird.

Am 26. September spielten sie tatsächlich „Living in a Ghost town“ – und zwar sehr beachtlich und hörenswert schlicht und es saß.

Die Stones haben erheblich geprobt, mit einem Charlie-Watts-Ersatz durchzukommen, während es zugleich doch auch ein irritierendes Musikgefühl ist, wenn nicht mehr Watts/Wyman als Stonesgerüst trägt, sondern zwei überaus fähige, Derryl Jones, Bass und Steve Jordan, Drums, nunmehr als Stones-Cover-Musikanten dabei sind. Während am 26. sowohl Richards wie auch – wie noch nie so schlecht – Ron Wood in wirklicher Trauerirritation dastanden und krank wirkten.

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Dietmar Moews und Professor Alphons Silbermann in Köln 1999

Kurz, was sich nun bot, wird sicher im Laufe der weiteren NO FILTER-Konzerte noch besser zusammenkommen. Aber zum Musizieren kamen diese Stones beim Neustart eigentlich nicht. Und es lag aber an den Stones selbst, die sich als Jagger/Richards/Wood in aufwendige, wunderbar abgestimmte Bühnen-Kostümierungen hinstellten – während alle Cover-Stones schwarze Kleider trugen – aber sie waren zusammen überhaupt nicht beschwingt. Während Mick Jagger hervorragend bei Stimme ist. Die Musik kam dann von den Saxophonisten, dem Miss-You-Basssolo von Derryl Jones und einige Kurzeinlagen von Steve Jordan. Und mit Jones/Jordan auf Mitsingen von „You cant always get what you want“ oder Keith Richards gesungenen „Slipping away“ und „Happy“ – na ja, kann es nicht gehen.

Auch wenn Steve Jordan mit „Sympathy for the Devil“, „Jumping Jack flash“, „Honky Tonk Women“ oder „Satisfaction“ und auch „Gimme Shelter“ ganz hervorragenden Druck brachte, waren da zu viele Konfektionsstücke, die fast auseinander fielen – „Paint it black“, „Street fighting man“ (am 30. in Charlotte war es hervorragend), „Midnight Rambler“, „Only Rockn Roll“ – genug. Sei es, dass Keith Richards nicht mehr motiviert ist, ausreichend Gitarre zu üben, oder, dass er eben nicht mehr kann – weiß der Geier: Von freundschaftlichen Duetten der beiden Zigeuner Richards+Wood kann nicht mehr die Rede sein.

Das war jetzt Rolling Stones, wie es den Stones selbst nicht gefallen haben kann, hört man nur die begeisternden Millionenkonzerte in Rio oder das Havanna Moon auf Cuba vergleichsweise.

Ich dachte, während ich da „Under my Thumb“, „Midnight Rambler“ oder „Wild Horses“ hörte, hier wurde eine offene Bringschuld ans zahlede Publikum von den Stones freiwillig erbracht. Das ist anständig.

Für zukünftige Projekte ließe sich ein Trick in Gold verwandeln: Man hätte eigentlich nur die beiden „Stones-Cover-Sessionisten“ Jordan und Jones zu fragen brauchen: Welche Stücke aus dem Stones-Songbook sie gerne mitspielen würden?

Das könnte für sie alle inspirierend werden – auch mit 80 +: EAZY SLEAZY und wirklich sehr guter Groove beim Fadeout bei der Erstaufführung von dem etwas armen „Troubles a Comin“:

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Not just a drummer – a genre’: Stewart Copeland and Max Weinberg on Charlie Watts

August 28, 2021

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am Samstag, den 28 August 2021

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‘Not just a drummer – a genre’: Stewart Copeland and Max Weinberg on Charlie Watts - featured image

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Charlie Watts (links im Bild), geboren am 2. Juni 1941 in Kingsbury, Middlesex, aufgewachsen in Wembley London, am 24. August 2021 80-jährig in London gestorben (s. Kurznachruf in Lichtgeschwindigkeit von Dr. Dietmar Moews). Charlie Watts war mit seiner Band The Rolling Stones ein Weltstar als Schlagzeuger. Er spielte von Kindheit an Musik, besonders Schlagzeug, bevorzugt Jazz. Die besten Schlagzeuger des R&B-Metiers äußerten sich sehr anerkennend zum Musiker Charlie Watts.

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Die Schlagzeuger von The Police und von Bruce Springsteen teilen ihre Erinnerungen an ihren verstorbenen Kollegen von den Rolling Stones und erklären seine technische Brillanz, seinen Elan – und seine Fähigkeit, die Kleidung zusammenzulegen.

 Im Guardian am 26. August 2021 kolportiert von Ben Beaumont-Thomas

„Stewart Copeland, The Police:

Ich bin ein früher Stones-Fan, und zwar nicht so sehr, weil ich das Interesse an ihnen verloren hätte, sondern weil Musik mit 16 Jahren 100 Mal wichtiger ist – und die Rolling Stones waren genau da, als ich 16 war. Menschen sind ein bisschen wie Enten. Wenn eine Ente aus ihrem Schneckenhaus schlüpft, ist das erste, was sie sieht, ihre Mama; für heranwachsende Teenager ist das erste laute Geräusch der Rebellion ihr Papa. Und in meiner Generation war dieser Klang die Stones.

Stewart Copeland von The Police meint:

Charlies Tod ist erschütternd und schockierend, auch weil die Rolling Stones nicht dazu bestimmt sind, unterzugehen – sie sind unermüdlich. Sie haben alle überlebt, was ironisch ist, denn sie sind die bösen Buben, die lange ausgehen und drei Stück Zucker im Tee haben. Der freizügige, ausschweifende Lebensstil, den sie zelebrierten, hätte sie wegen ihrer Erbärmlichkeit zu Fall bringen müssen, und doch haben sie alle überlebt, so dass es ziemlich schockierend ist, wenn wir einen verlieren. Endlich hat der Sensenmann den wohl tugendhaftesten von allen geholt!

Vor seinem Tod hatten die Rolling Stones bereits einen Ersatz für ihre nächste Tournee gefunden, aber man hätte den Unterschied bemerkt. Alle Schlagzeuger sagen: „Nein, Charlie war die Stones, es gäbe keine Stones [ohne ihn]“ – was ein bisschen weit hergeholt ist. Aber wenn man es von der anderen Seite aus betrachtet, wird man ihn sicher bemerken, wenn er nicht mehr da ist. Es ist ein bisschen wie mit dem Bass. Die Leute hören nicht auf den Bass, aber wenn man ihn wegnimmt, merkt man wirklich, dass etwas fehlt. Und das wird sicherlich auch auf Charlie zutreffen. Jeder Mensch hat eine ausgeprägte Persönlichkeit, manche ausgeprägter als andere, und bei Musikern kommt das besonders zum Vorschein. Man kann Charlie Watts analysieren, aber das bringt einen nicht zu seinem Gefühl und seiner ausgeprägten Persönlichkeit. Es ist ein X-Faktor, ein Charisma, ein undefinierbares Gottesgeschenk.

Stewart Copeland: Charlie hatte einen X-Faktor, ein Charisma, eine undefinierbare Gabe Gottes

Ich kann Ihnen aber etwas über die Technik sagen. Schlagzeuger werden sich bis tief in die Nacht darüber streiten: Wie hat John Bonham diesen Berg von Sound hinbekommen, oder wie haben Ringo Starr und Charlie Watts dieses Gefühl hinbekommen? Technisch gesehen ist es so, dass er mit dem rechten Fuß auf der Kick Drum spielt, was die Band nach vorne treibt. Währenddessen ist seine linke Hand auf der Snare, dem Backbeat, ein wenig entspannt, ein wenig träge – und diese Kombination aus Vorwärtsdrang und Entspannung ist die technische Definition dessen, was er tut. Aber Sie können es selbst ausprobieren, so viel Sie wollen, es wird nicht nach Charlie klingen.

Es hat da draußen viel Schaden angerichtet, so wie Jimi Hendrix mit dem Wah-Wah-Pedal herauskam – es war der Ruin vieler Gitarristen, die es nicht verstanden und ihr Gitarrenspiel mit einem Wah-Wah-Pedal ruinierten. In ähnlicher Weise klingen Schlagzeuger, die versuchen, dieses entspannte Gefühl zu erreichen, einfach lahm. Hinter dem Beat ist das nicht gut – man muss es so machen, wie Charlie. Und es gibt eine Synergie mit diesen Gitarrenriffs und auch mit Mick Jagger, der mit seinem Gesang extrem rhythmisch ist – er war in dieser Band mehr als die meisten anderen Teil der Rhythmusgruppe. Es ist die Kombination dieser Elemente, die ein Album zu dem macht, was es ist.

Charlie bezeichnete sich selbst als Jazz-Schlagzeuger, aber das tun sie alle – im Rock’n’Roll ist das in etwa so, als würde man „klassisch ausgebildet“ sagen. Rockmusiker streben nach Jazz-Glaubwürdigkeit – sogar Ginger Baker nannte sich selbst einen Jazz-Schlagzeuger, um Himmels willen. Ich würde sagen, es war ein vergebliches Unterfangen: Ein Mitglied der Rolling Stones, das bestreitet, Rock’n’Roll zu sein, ist nicht sehr überzeugend! Aber man kann den Einfluss des Jazz auf ihn erkennen, denn er setzte auf den Groove und schöpfte Kraft aus der Entspannung. Die meisten Rock-Schlagzeuger versuchen, etwas zu töten; sie hacken Holz. Jazz-Schlagzeuger hingegen neigen dazu, sehr locker zu sein, um dieses Jazz-Gefühl zu bekommen, und er hatte diese Eigenschaft. Der Jazz-Faktor bei Charlie lag nicht in der Verwendung des Ride-Beckens, das ting-ting-ti-ting macht, sondern in seiner allgemeinen Körperentspannung. Das ist auch der Grund, warum er kaum ins Schwitzen kam, wenn er die Band dazu brachte, ein Stadion zu erleuchten.

Das Wichtigste, was ich von ihm gelernt habe, ist die Lautstärke – er spielt sehr leise. Sehr früh entdeckte er dieses wunderbare Gerät namens PA-System: Fünf Milliarden Watt PA bedeuten, dass der Schlagzeuger gar nicht so hart arbeiten muss. Als ich ein junger Schlagzeuger war, habe ich versucht, jede Trommel in Sichtweite zu töten, und als ich Charlie beobachtete, wurde mir klar: Weißt du was? Wenn du dich entspannst, bekommst du einen besseren Sound und einen besseren Groove aus deinen Trommeln. Was einzelne Songs angeht, würde ich seine Arbeit an „Satisfaction“ hervorheben: schlicht und einfach, es geht einfach vorwärts, nichts Ausgefallenes. Wenn man versucht, es aufzuschreiben, ist es wie ein Takt, der sich wiederholt; vier auf dem Boden, und die Snare verdoppelt sich. Dann gibt es noch Get Off My Cloud, das definitive Drum-Intro eines Tracks – das ist einfach ikonisch. Und Jumpin‘ Jack Flash, wo die Riffs, das Schlagzeug und der Gesang einfach zusammenkommen. Das ist die höchste Qualität eines Schlagzeugers. Buddy Rich sieht man wegen der Drum Fills und dem auffälligen Zeug; man sieht eine Band, und sie ist großartig oder nicht, weil die Synergie stimmt, nicht wegen der Starqualität. Ich fürchte, ich habe diese Lektion nur langsam gelernt! Von Charlie habe ich gelernt, mich zu entspannen, aber ich bin immer noch ein Angeber, immer noch zu sehr mit nervöser Energie gefüllt.“ So weit Steward Copeland im Guardian.

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Max Weinberg, Bruce Springsteen und die E Street Band meinte:

Als ich ein Kind in New Jersey war, gab es, wenn man Arbeit suchte, Anzeigen für Musiker. Mitte der 60er und 70er Jahre hieß es dort immer: „Gesucht: Schlagzeuger vom Typ Charlie Watts“. Charlie ist nicht nur ein Schlagzeuger – er ist ein Genre. In jedem Beat, den ich spiele, steckt irgendwo Charlie Watts drin.

Max Weinberg, Schlagzeuger für Bruce Springsteen:

Was er bei den Rolling Stones einzigartig gemacht hat, war, dass es zwar Rock’n’Roll war, aber eigentlich Blues. Ich bin der Meinung, dass die Stones überlebt haben, weil sie im Wesentlichen eine Blues-Band sind und keine Pop-Band; Blues ist zeitlos. Natürlich sind sie aus einer Reihe von Gründen die größte Band der Welt, nicht zuletzt, weil sie sich selbst als die größte Band der Welt bezeichnen. Aber auf der Ebene des Schlagzeugspiels war er unübertroffen – es gab niemanden, der so war wie er. Es gibt Anwärter und Konkurrenten, aber es gibt nur einen Charlie Watts, und es wird ihn immer geben – auch wenn er körperlich nicht mehr hier ist, wird er im Geist seines Schlagzeugspiels ewig weiterleben. Es ist fast unbegreiflich, sich eine Welt ohne Charlie Watts vorzustellen, zumindest in meiner Welt.

Er orientierte sich an seinen Lieblings-Jazz-Schlagzeugern, darunter der große englische Jazz-Schlagzeuger Phil Seaman und Dave Tough, ein amerikanischer Schlagzeuger, der sogar wie Charlie aussah: ein anspruchsvoll gekleideter Mann mit einem unglaublichen Groove und Sound. Charlie wurde – wie auch ich – ein Verfechter eines Stils des Rock-Schlagzeugs, der von dem verstorbenen, großartigen Al Jackson, dem berühmten Stax-Schlagzeuger, populär gemacht wurde, bei dem man absichtlich hinter dem direkten Backbeat spielt. Die Art und Weise, wie man das macht – was ein wenig technisch ist – ist, dass man sich nicht auf den Zwei- und den Vierschlag konzentriert, sondern auf den Ein- und den Dreischlag. Ein anderes Beispiel ist die Musik von James Brown, die sich stark darauf konzentriert, auf der Eins zu landen. Es dauert sehr lange, bis man das kann. Ein Schlagzeuger wie er fährt den Bus, und die besten Schlagzeuger tun das, um den anderen Musikern zu geben, was sie brauchen. Charlie hat das instinktiv gemacht, oder in einigen Fällen durch Osmose, indem er den großen Schlagzeugern zugehört hat: Chick Webb, Kenny Clarke, Kenny Clare, Art Blakey, Max Roach.

Max Weinberg: Auf Born in the USA spiele ich Charlie Watts auf Street Fighting Man.

Er hatte ein sehr charakteristisches Schlagzeug-Fill. Während der Aufnahmen zum späteren Album Born in the USA von Bruce Springsteen hat mich Street Fighting Man wirklich fasziniert, wegen des Sounds, der Härte, des Beats; die Tatsache, dass es offenbar auf einem Tour-Schlagzeug oder einer Box, auf einem Kassettenspieler aufgenommen wurde und unglaublich gefährlich und hart klang. Charlie macht diese Sache, wo er schnell drei Achtelnoten spielt: bap-bap-bap. Und als Bruce den Groove zu Born in the USA vorstellte, erinnerte mich das an Street Fighting Man, also mache ich bei diesem Song Charlie Watts.

Rocks Off ist eine weitere der besten Charlie Watts-Performances. Er macht diese rollenden Fills in der Mitte der Phrasen. Das ist genial, aber es ist nicht komponiert, bevor es tatsächlich passiert ist – weil er ein Jazz-Schlagzeuger ist, kreiert er es in dem Moment. Wie er in vielen Interviews sagte, steht er da hinten und stellt sich immer vor, Charlie Parker oder Miles Davis stünden vor ihm.

Wir haben eine Freundschaft entwickelt. Er war immer ein unglaublich liebenswerter, kultivierter Mensch. Ich traf ihn zum ersten Mal 1979 oder 1980 – die Stones spielten ein paar Abende im Madison Square Garden, und ich begleitete ihn zusammen mit einem Freund zu diesem Interview für Modern Drummer. Er trug einen dreiteiligen Savile Row-Anzug, war einfach unglaublich gut gekleidet und lud uns in sein Hotelzimmer ein, damit er auspacken konnte. Er hatte zwei wunderschöne Lederkoffer auf dem Bett stehen, die er öffnete. Alles war tadellos gefaltet; es gab ein präzises Toiletten-Set. Das war das genaue Gegenteil von dem, was ich auf Reisen mache. Er nahm seine Kleidung aus den Koffern, legte sie auf das Bett, faltete sie neu und legte sie in die Schubladen. Ich hatte in den 15 Jahren, in denen ich unterwegs war, noch nie eine Schublade in einem Hotelzimmer benutzt. Ich dachte, das sei eines der coolsten Dinge, die ich je gesehen hatte. Wir machten dieses Interview, bestellten den Zimmerservice, und ihm wurde klar, dass er abgeholt werden musste, um in den Garten zu gehen. Er ging ins Schlafzimmer und kam in einer Jogginghose

und eine Art zerrissenes T-Shirt. Er sah aus wie ein englischer Lord, mit diesem gutaussehenden, aristokratischen, zerklüfteten Gesicht, und jetzt ist er so schick angezogen, um „mit ihnen zu spielen“, wie er sagte. Nicht „mit meiner Band spielen, unserer Band“, sondern immer „mit ihnen, den Stones“. Es herrschte eine seltsame Art von Distanz.

Die Jahre vergingen. 1989 rief Charlie mich an und sagte, die Stones würden im Oktober in New York City spielen. Er erinnerte sich daran, dass ich ihm erzählt hatte, ich sei mit Joe Morello befreundet – dem Schlagzeuger des Dave Brubeck Quartetts, der für die seltsamen Metren verantwortlich war, die Brubeck in Take Five und Blue Rondo a la Turk spielte – und mit Mel Lewis, einem unglaublichen Schlagzeuger der Bop-Ära. Charlie war ein großer Fan und sagte: „Ich weiß nicht, warum sie das tun sollten, aber ich wäre überglücklich, wenn sie sich bereit erklären würden, ins Shea-Stadion zu kommen, damit ich ihnen Hallo sagen kann – ich würde nicht erwarten, dass sie bleiben.“ Ich sagte: „Charlie, ich werde mein Bestes tun.“ Mel hasste Rock’n’Roll – er gehörte zu den Jazzern, für die der Rock’n’Roll den Untergang der westlichen Zivilisation bedeutete.

Aber am Ende fahren wir zum Shea-Stadion, und wir werden wie Könige behandelt. Sie bringen uns in einem Aufzug nach oben, und bei den Rolling Stones gibt es – ähnlich wie bei Paul McCartney – etwa zehn Gästeebenen, und jede Ebene ist ein bisschen mehr VIP als die nächste. Wir werden in das Allerheiligste geführt. Ich sagte: „Charlie, es ist mir eine Ehre, dir Joe und Mel vorzustellen.“ Und er ergriff die Hände der beiden und sagte: „Meine Herren, es ist mir eine große Ehre, Sie kennenzulernen.“ Charlie hatte eine Million Fragen: „Als du mit Wynton Kelly gespielt hast und diese kleine Rolle gemacht hast, wie hast du das gemacht? Joe, kannst du mir genau zeigen, was du bei Take Five machst?“ Er war wie ein Kind an Weihnachten, ein Lächeln von Ohr zu Ohr. Ich konnte nicht glauben, dass ich das geschafft hatte.

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Sie wollten für das Konzert bleiben. Joe war blind, er konnte das Spektakel nicht genießen, aber er sagte zu mir: „Junge, Charlie Watts ist ein verdammt guter Schlagzeuger, was für ein starkes Gefühl für den Takt, er ist wirklich der Anker dieser Band.“ Mel hingegen – ein Mann, der 45 Jahre lang gegen den Rock’n’Roll gewettert hatte – liebte ihn vollkommen, jeden Aspekt davon. Ihm gefiel die Musikalität, das Spektakel, und am meisten beeindruckt war er von Charlies Schlagzeugspiel. Was Schlagzeuger beeindruckt, ist: Ist das, was du tust, angemessen für die Musik, die du spielst? Das ist es, was Mel Lewis wirklich beeindruckt hat: „Junge, der macht das richtig gut!“ Auf der Heimfahrt sagt Mel: „Ich mag zwar immer noch keinen Rock’n’Roll, aber das war eine tolle Erfahrung. Und dein Freund, ich verstehe, warum man sie die größte Band nennt – wenn man Rock-Schlagzeug spielen muss, dann sollte man es auch so spielen.“

Charlie Watts spielte auf der No Filter Tour, 2017. 

Das letzte Mal sah ich Charlie vor ein paar Jahren in Newark im Prudential Centre, einen Tag bevor Bruce sich zu ihnen setzte und Tumbling Dice spielte. Ich erinnerte ihn daran, dass ich sie 50 Jahre zuvor, am 7. November 1965, ganz in der Nähe von hier gesehen hatte. Sie eröffneten mit Everybody Needs Somebody to Love von Solomon Burke und spielten etwa eine halbe Stunde lang. Es gab einen Wettbewerb, um den Platz als Vorgruppe zu gewinnen, und meine Band hat ihn nicht bekommen. Ich saß in der zweiten Reihe, und ihr großer Hit war Get Off of My Cloud – den spielten sie, und es klang genau wie auf der Platte.

In der Arena standen wir an dieser Wand, und er hatte seine blaue Rolling Stones-Windjacke an, die er in späteren Jahren immer trug. Wir schwelgten in Erinnerungen an all die Zeit, die vergangen war – ein unglaublich liebenswürdiger Typ, ein netter Kerl. Und als er zum Spielen rausging, zog er die Jacke mit dem Zungenlogo aus, faltete sie zusammen, reichte sie seinem Assistenten und setzte sich. Wenn ich wie jemand anderes aussehen sollte, der Schlagzeug spielt, würde ich wollen, dass es Charlie Watts ist.“

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Dietmar Moews meint:  Nach Brian Jones, Ian Stewart, Bobby Keys, Nicky Hopkins, senken sich die Lebensbögen der Rolling Stones weiter – Charlie Watts war nun dran.

Der deutsch-französische Kultursender ARTE stellte am 27. August 2021 zwei Rolling Stones-Filme bereit: Crossfire (50 Jahre) und Sticky Fingers-Konzertmitschnitt 2015. Ausdrücklich wurde damit Charlie Watts gewürdigt. Die Filme sehen bis Oktober 2021 in der arte-Mediathek.

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Beide Filme sind sehr gut geeignet, zur Kulturindustrie und Pop-Musik am Beispiel der Rolling Stones Eindrücke zu vermitteln sowie Stones-Musik von der Live-Musik-Technik-Entwicklung, bis hin zur heutigen vollständigen digitalen Bearbeitung des Aufzeichnungen.

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D-50678 Köln am Rhein

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