Dietmar Moews: Apartheiterkeit mit Denkmalsturz in Kapstad /Südafrika und Kunst Köln Offen! 2015

April 11, 2015

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vom Samstag, 11. April 2015

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Die Süddeutsche Zeitung, München, machte am Freitag, 10. April 2015, mit einem Titel-Buntbild auf:

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Bildunterschrift: „Denkmal-Sturz: Cecil John Rhodes hat bei der schwarzen Bevölkerung Südafrikas einen miserablen Ruf. Die Menschen sehen in dem englischen Pfarrerssohn, der Ende des 19.Jahrhunderts mit der Ausbeutung von Bodenschätzen am Kap reich wurde und der Kolonie Rhodesien seinen Namen gab, einen Vorboten der Apartheid. Seine Statue in Kapstadt war deshalb immer wieder Ziel von Farbattacken. Nach den Protesten wird sie jetzt entfernt – ein weiteres Symbol weißer Vorherrschaft ist damit Geschichte.“

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Rhodesien war die Bezeichnung des Gebietes der ehemaligen britischen Kolonie Südrhodesien, der heutigen Republik Simbabwe im Süden Afrikas, nachdem das Protektorat Nordrhodesien am 24. Oktober 1964 als Republik Sambia in die Unabhängigkeit entlassen worden war.

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Hannoversche Allgemeine Zeitung am 12. Januar 1987 „Unter der Glasglocke brennt nur Neonlicht“

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Dietmar Moews meint: Erfreulich, dass die Süddeutsche Zeitung ein Bild einer Ermutigung benutzt hat. Das legt einen Bericht zu einer Anti-Apartheid-Ausstellung von Dietmar Moews, mit Pitika Ntuli, Lefifi Tladi u. a. in Hannover nahe.

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Im Januar 1987 hat Dietmar Moews in Hannover eine (anti) APARTHEID-Kunstausstellung mit Künstlerveranstaltungen durchgeführt.

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U Hannover Raschplatz 7 OPQ „Apartheid -AZANIA“-Ausstellung 1987

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Das südafrikanische Apartheid-Regime unter Botha wurde erst 1988 geöffnet.

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Dazu wurden zwei in London lebende südafrikanische Künstler, Pitika Ntuli

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und Lefifi Tladi eingeladen. Sie brachten Holzskulpturen und Stahlobjekte sowie Malerei und Literatur.

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APARTHEID – die Ausstellung im U am Raschplatz 7 OPQ in Hannover, beteiligte zahlreiche deutsche und internationale Künstler.

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Kuchen für KÖLN SÜD offen 2014!

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AFRIKA HAT DEMOKRATISCH GEWÄHLT

Mai 8, 2014

 

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vom 8. Mai 2014

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In diesen Tagen haben die ca. 25 Millionen wahlberechtigten Staatsbürger von Südafrika bei den Parlamentswahlen gewählt.

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Südafrika ist ein Beispiel dafür, dass ein moderner Staat mit ethnisch heterogener – angestammt schwarzer, zugewanderter schwarzer, diverser weißer und anderer Abstammungen – Staatsvolk nach rechtsstaatlichen Prinzipien entfaltet werden kann. (Homelands und Diskriminierung, Azanania, Nelson Mandela und Stephen Biko, Botha und Zuma lassen grüßen).

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Es haben angeblich mit einer hohen Wahlbeteiligung, geordnet und friedlich, die Südafrikaner hauptsächlich den ANC (Afrikan National Kongress), der am Ende der Apartheid und in den Regierungen seither verantwortlich war, mit etwa 56 Prozent der Wählerstimmen gewählt. Bei etwa 30 Prozent Stimmenanteil beim derzeitigen Stand der Auszählung hat die DA (Demokratische Allianz) – eine eher weiße, libertäre Programmpartei – eine erstaunliche Zustimmung erhalten. Ferner trat eine EFF (für linksradikale Wirtschaftsfreiheit) mit 3 Prozent in den politischen außerparlamentarischen Raum Südafrikas, die eine quasi revolutionäre Zielsetzung der Unzufriedenen vertreten möchte.

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Dietmar Moews meint: So riesengroß und vielfältig Afrika entwicklungspolitische Machteinflussregionen und artifizielle Staaten verkraften müsste, um zu zivilsiertem Leben kommen zu können. Liefert Südafrika, mit dem ANC und der DA in Pretoria, Kapstadt, Johannesburg usw. ein gelebtes Beispiel dafür, dass bei marktwirtschaftlich organisierter internationaler Wirtschaftsanbindung und gewisser Rechtsicherheit für die Investoren und Partner, ein eigenständiges Staatswesen der Afrikaner möglich ist. Daraus sollten andere Völker und stammesorientierten Gruppen in Afrika Beispiel und Mut schöpfen, sich zu bilden und zu organisieren.

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Ohne Frage bietet auch Südafrika nicht das Bild einer gewachsenen Selbstbestimmung, sondern der kapitalistischen Bevormundung. Wir stellen allerdings fest, dass afrikanische Staatsgebilde mit stalinistischem Patronat erheblich rückständig dahinvegetieren. Wie gut afrikanische Staaten, die von China gefördert werden, sich gemeinwesenorientiert und frei aufbauen können, muss bis heute dahingestellt bleiben.

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Es sieht so aus, als könne Südafrika – mit einer säkulären Organisationsweise und einer gewissen christlichen Dominanz – sich stärken. Wie weit islamische schariaorientierte Afrikaner – wie z. B. in Mali oder Ägypten, Algerien oder den verschiedenen Kongos – mit dem Konzept der Intoleranz anderen gegenüber als Religionsstaat – wie Israel oder Syrien- , den Wünschen und Hoffnungen der Afrikaner entgegenkommen kann oder weitere Gewalt erzeugt, muss dahingestellt bleiben.

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Südafrika hat gewählt und scheint sich damit gut zu integrieren und zu reproduzieren.

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