PIRATEN MUMBLE FÜR HEIDENHEIM: WAS GEHT IN ECHTZEIT?

Mai 6, 2011

Lichtgeschwindigkeit 5. Mai 2011 PIRATEN MUMBLE FÜR HEIDENHEIM Dietmar Moews zur Lage – live und ungeschnitten — im Globus mit Vorgarten in Berlin.
Plot: Zur Vorbereitung für den kommenden Bundesparteitag der Piraten am 13 4. und 15. Mai 2011 in Heidenheim soll heute abend eine Internetz-Mumble-Konferenz stattfinden, die der Vorstellung der Kandidaten für den neu zu wählenden Bundesvorstand kandidieren.
Da eine solche multilaterale Mumble-Konferenz nicht unmoderiert laufen kann, hätte die Moderation vorher bekanntgegeben werden müssen, damit bisherige Fehler wirklich ausgeschlossen wären. Das ist leider nicht gemacht worden. Wie sich Organisatoren vorstellen, dass sich 1000 Piraten fragend beteilgen sollen, oder wie sich ein Kandidat auf diese ungeeignete Art ins Abseits begeben sollte, ist großer Unfug.
Es sollte der termin und die Mumble benutzt werden, dazu dass Rechenschaftsberichte über die Vorstandsarbeit des abgelaufenden Jahres gegeben werden, aber nun endlich mal so, dass daraus gelernt werden könnte. Lediglich aufzuzählen, wer, wo in welchen Protokollen namentlich steht, ist dumm und macht die Fortsetzung der scheiternden nicht lernenden Organisation so wahrscheinlich, dass sich ernsthaft niemand darauf einlasen sollte. Ein weiterer falsch vorbereiteter Parteitag sollte unbedingt vermieden werden.
Warum geben nicht zumindest diejenigen Vorstände kritische Berichte ab, die nicht erneut kandidieren wollen? Was kann man denn zukünftig besser machen?
Dietmar Moews meint: Es wurden meiner Einschätzung nach inzwischen drei Jahre verschenkt, die Piraten föderal einzurichten. Es wäre eine Personalrekrutierung und eine professionelle Politikprogrammatik verlangt, mit der sich die Piraten wirklich der Öffentlichkeit stellen könnten. Was wollen immer wieder kandidaten, die keine Zeit haben, ehrenamtlich vollen Einsatz zu bringen? Neu und anders!
Produktion, Idee, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews; Aufnahmetechnik und Admin; Piratencrew Berlin; Musik: Chopin Scherzo Vladimir Krainev Klavier

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PIRATEN WÄHLEN IN HEIDENHEIM am 14./15. Mai 2011

April 30, 2011

Lichtgeschwindigkeit 29. April 2011 HEIDENHEIM PIRATENWAHLEN Dietmar Moews zur Lage – live und ungeschnitten — im Globus mit Vorgarten in Berlin.
Plot: Am 14. und 15. Mai 2011 findet der jährlich obligatorische Bundesparteitag der Piratenpartei Deutschland statt. Es muss der Bundesvorstand neugewählt werden. Teilnahme- und stimmberechtigt sind alle einfachen Mitglieder der Piraten. Parteitagsort ist Heidenheim in Baden-Württemberg. Es sollte sich jeder Pirat informieren und vorbereiten, damit er bei den Wahlen die Kandidaten, deren Argumente und die zurückliegende Arbeit von Vorstandsmitgliedern beurteilen kann.
Es wäre ein großer Unfug und Zeitverschwendung, wenn es zu stundenlangen Kandidatenvorstellungen auf dem Parteitag kommen sollte. Dieses Verfahren war bislang
eine völlig gescheiterte und zersetzende Verfahrensweise, deren Wahlergebnisse dafür mitverantwortlich ist, dass die Vorstandswahlen insgesamt über Jahre gescheitert sind und entsprechend die Ergebnisse der Partei als Teilnehmer in der öffentlichen Politik.
Ebenso undemokratische sind Blockwahl-verfahren oder die stimmenhäufenden Prioritäts-Verfahren. Allein One man one vote stellt Demokratie sicher.
Mehr als dass die Piraten als Partei eine gesatzte Basisdemokratie bilden, bei der das einfache Mitglied bestimmt und der Souverän ist, kann man nicht verlangen. Hierzu müssen sich also die einfachen Mitglieder auf Wahlen vorbereitende kommunikation und Selbstinformation einlassen. Parteitag als Party ist Unfug, wenn lediglich Aktivismus aber nicht geistig-soziale Ziele verfolgt werden.
Wer glaubt, die Nichtteilnahme an dem Zersetzungstool Lfeedback sei Parteifeindlchkeit oder, die Aktivität in diesem unsozialen Tool-Verfahren sei „Aktivität“, hat lediglich noch nicht verstanden, welche Ansprüche an innerorganisatorische Kommunikation zu stellen sind, damit Basisdemokratie auch Wirklichkeit wird.
Dietmar Moews meint: Ich kandidiere, denn ich kann als erfahrener Fachmann der Piratenorganisation die notwendigen Impulse geben, damit die Mitglieder zukünftig tun was sie könnten, statt frustriert zuhause zu bleiben. Wer mit mir diskutieren will, muss konkrete Fragen und Argumente vorbringen. Dazu sollte jeder, der an den Wahlen teilnehmen will, sich informieren, wer die Kandidaten sind, was die können und was die zu den bisherigen Piratenaktivitäten sagen. Die Piratenbewegung muss die IT-Revolution führen, statt dass die Piraten die Piratenbewegung zerstäuben.
Also: wer hat noch nicht verstanden, was überhaupt die Piratenbewegung ist?
Produktion, Idee, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews; Aufnahmetechnik und Admin; Piratencrew Berlin; Musik: Little by Little The Rolling Stones 1964


Lichtgeschwindigkeit 164

Januar 17, 2010

Lichtgeschwindigkeit 164

ENQUÊTE HURRA,

täglicher Kommentar der Medienlage,

von dem Künstlergelehrten Dr. Dietmar Moews Dipl. Ing.,

Piratenpartei Deutschland, aus Sicht der Piratenbewegung,

am Sonntag, 17. Januar 2010, Alphons-Silbermann-Zentrum,

Berlin-Pankow Niederschönhausen,

ard, zdf, DLF, dradio.de, Spiegel.de, bild.de, heise.de, faz.net,

piratenpartei.de, Besonders beachtlich hier:

http://www.piratenpartei.de/Enquête – eine Kommission soll

den Schein von Kompetenz wahren

Piratenthema hier: Mit dem Titel „Internet und digitale Gesellschaft“

hat die schwarz-gelb- hellblaue Bundesregierung Merkel eine

Enquête-Kommission angekündigt, die bis zum Jahr 2012,

also in der aktuellen Legislaturperiode, einen Bericht zur

IT-Entwicklung und der IT-Politik erarbeiten und vorlegen soll.

Darauf hat der Bundesvorstand der Piratenpartei Deutschland

unglücklicher Weise unzureichend reagiert, wie mit der

Pressemitteilung vom 15. Januar 2010, Daniel Flachshaar

auf Piratenpartei.de. Da heißt es: Enquête – eine Kommission

soll den Schein von Kompetenz wahren.

Hierzu erkläre ich, als Mitglied der Piratenpartei Deutschland

und IT-Soziologe, entgegengesetzt:

1. Die angekündigte Enquête wird von den Piraten begrüßt.

Wäre sie nicht veranlasst worden, hätten die Piraten als

APO eine solche Thematisierung zur digitalen Revolution

fordern müssen.

2. Die Enquête zur IT-Politik muss alle verfügbaren

Fachleute aller Politik-Ressorts heranziehen zur Mitarbeit

an der Enquête. Denn es geht um die zukünftige Positionierung

der IT-Politik als eine Veto-Instanz. Alle zukünftige Politik ist

auf Relevanz und Nachhaltigkeit der sozialen Wirkungen

einer beigeschalteten IT-Veto-Instanz unterzuorden.

3. Niemals darf die Maschine oder die maschinelle Steuerung

den Menschen zwingen, die Souveränität zur politische

Ausprägung des Lebens aufzugeben. Die Reduktion des

Humanums und der sozialen Spielräume auf Datensätze

und Rechnerleistung ist jedenfalls auszuschließen.

Technologischer Fortschritt ist als Nützlichkeit und

Lebensdienlichkeit grundweg zu begrüßen. Robotik,

Prothetik und Dienlichkeit sind Aufgabe der Technik.

Lebenserleichterung und Förderung der Menschlichkeit

ist der Weg.

4. Keinesfalls dürfen Rechnerleistung, Telematik und

virtuelle Maßgaben, außerhalb der Menschlichkeit,

dominieren.

5. Alte und neue virtuelle Sinnlichkeit müssen als

wissenschaftliche Fragestellung im Wissenschafts-

und Bildungskanon verankert werden. Die digitale

Revolution ist als Aufgabe der IT-Politik in den

menschlichen Dienst zu stellen und nicht umgekehrt.

Produktion, Performance, Autor, Direktion: Dr. Dietmar Moews,

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin;

Musik: 4 BEADS 8 Days MP3 zum gratis Download von dietmarmoews.com


Lichtgeschwindigkeit 164

Januar 17, 2010


Lichtgeschwindigkeit 59 take 2

November 21, 2009

Lichtgeschwindigkeit 59 Teil 2 Liquid und REGIERUNGSERKLÄRUNG

Piraten-Presseschau am Montag,

9./10. November 2009, von Dr. Dietmar Moews

im Alphons-Silbermann-Zentrum Berlin Niederschönhausen;

Aufnahmezeit um 2 Uhr;

 

Piratenthema heute: Elite, Wende, Revolution,

Friedrich von Schillers Geburtstag,

REGIERUNGSERKLÄRUNG, ferner

BILD Berlin Brandenburg, Frankfurter Allgemeine Zeitung,

Süddeutsche Zeitung und Handelsblatt vom 9. November 2009.

Die Diskussion, ob es 1989, wie die CDU sagt,

eine Revolution war, oder, wie Egon Krenz es nennt,

eine Wende, ist nicht so erachtlich, wie die Frage,

dass die DDR einfach Pleite war, nichts weiter ging,

finanziell am Ende war und die Frage,

was man alles heute von der DDR noch gerne hätte,

immer an der Frage scheitert: Wie kannste das bezahlen?

Auf Seite 1 der FAZ: Fest der Freiheit und der Einheit:

Die Welt schaut auf Berlin. Das heißt es BILD Berlin

Brandenburg sagt: Der Schauer an der Mauer.

Man hat die Brücke an der Bornholmer Straße

abgesperrt und die Berliner durch die Polizei

aussperren lassen.

Das halte ich für ein Piratenthema für Berlin.

Als öffentliche Tugend in Form einer Erinnerungsfeier

für eine Befreiung oder für das Ende der DDR

oder für die zweite Bundesrepublik, dann sollte

man die Menschen zulassen.

 

Die Süddeutsche Zeitung aus München hat

Friedrich von Schillers 250ster Geburtstag auf

dem Titel – ist schon deshalb bedeutend, weil

Schiller Goethe gekannt hatte. Wenngleich seine Idee:

Triumph des Geistes über den Körper –

das war wohl nichts, denn Schiller starb schon

im Alter von Mitte vierzig. Schillers Idealismus

in Der Glocke oder in Freude schöner Götterfunken

ist rückständig, aber seine ansatzweise bereits

psychologische Dimension in der Geschichtsprosa,

zum Beispiel über den 30-jährigen Krieg, ist hervorragend.

Weiter in der SZ: Wie definiert sich Elite? – ein

Piratenthema – Interview mit dem russischen

Philosophieangeber Boris Groys: Elite mit dem

Bildungsstand identifizieren, finde ich sehr

problematisch, sehen Sie Modells, Rapper und

Fußballspieler, die gehören nicht nur zur ökonomischen

Elite, auch zur medialen Elite, dabei sind sie nicht

besonders gebildet. Es käme auf die Definition an –

dietmarmoews meint aber, an kommt es doch

darauf, ob jemand etwas kann, das gefragt ist.

Ob Frau Merkel sagt, die Wirtschaft ist gut,

aber die Finanzen hauen nicht in – wenngleich

doch beides zusammengehört. Und dann

heißt es in der SZ: Die Deutschen zweifeln

am Kapitalismus – das kann man sich dann vorstellen.

Handelsblatt – unsere FDP-Parteizeitung – macht

auf mit Doris Heß: Deutsche Wirtschaft holt rasant auf –

und auf Seite 13 Dietmar Neuerer und Donata Riedel:

Ökonomen: Kaum merkliche Effekte für Wachstum.

Die Regierungserklärung von Dr. Merkel:

Möchte Wachstumspolitik, Arbeitsmarktpolitik,

REGIERUNGSERKLÄRUNG: Bundeskanzlerin

Dr. Merkel hat schnell, entschlossen, neu, besser,

höher, schneller, weiter, trallala, die Pest ist da,

Kreditklemme, dann sollen die Banken mehr

Kredite ausreichen – ja, was soll das, wenn keine

Bonität und keine Geschäftsideen da sind.

Was soll, wenn ¾ aller Deutschen, laut Emnid,

für das Schulden machen sind, ist diese

Regierungsaussage großer Unfug.

Steinmeier für die SPD erwiderte: Dass sei ja der

schlechteste Neustart einer Regierung und

Klientelpolitik. Trittin und die Grünen hat gesagt:

Ein Fehlstart. Die Linkspartei hat verlangt: Eine

Regierungserklärung muss die Probleme benennen

und Lösungsvorstellungen der Regierung

bekanntgeben. Lafontaine hat selbst keinerlei

Lösungen angeboten.

Grundsätzlich zur Politik erwarte ich von der

Piratenpartei, dass sie entweder einer Seite –

der Regierung oder Opposition – zustimmen

oder dagegen sind, oder, ich erwarte, dass die

Piraten eine eigene Position als APO danebenstellen.

Keine Position ist doch wirklich nur eine Notlösung,

die ich als selbsternannter politischer Basisgeschäftsführer unakzeptabel finde. Ein Vollprogramm wäre für

Politik einer Apo auf Sicht gar nicht hilfreich.

Hier ist die Frage: Wie können wir Stellung

beziehen? Piraten in den Landesvorständen

und im Bundesvorstand, ich biete meine

Professionalität an, hier mitzuwirken, ich

verspreche das und, sprechen sie mich an.

Produktion, Performance, Autor, Direktion:

Dr. Dietmar Moews; Aufnahmetechnik und Admin:

Piratencrew Berlin

 


Lichtgeschwindigkeit 59 take 1

November 21, 2009

Lichtgeschwindigkeit 59 Teil 1 Liquid mit REGIERUNGSERKLÄRUNG

Piraten-Presseschau am Dienstag, 10. November 2009,

von Dr. Dietmar Moews im Alphons-Silbermann-Zentrum

Berlin Niederschönhausen; Aufnahmezeit um 2 Uhr; ferner

BILD Berlin Brandenburg, Frankfurter Allgemeine Zeitung,

Süddeutsche Zeitung und Handelsblatt vom Dienstag den 10. November 2009.

 

Piratenthema hier: REGIERUNGSERKLÄRUNG der Bundeskanzlerin

Dr. Merkel. Des Weiteren Liquid Democracy stellt den Anspruch:

Mehr Demokratie, Offenheit und Transparenz. Unsere Demokratie

ist so verwurstelt, dass man nichts verwirklichen kann. Frau Merkel

streut Sand in die Augen und die Piraten möchten direkte Demokratie –

mehr als ein quantitatives E-Voting – mit Hilfe digitaler Techniken und

Internetz verwirklichen? Wir haben in Deutschland die repräsentative

Demokratie, die Gewaltenteilung – exekutive, legislative, judikative –

im Föderalimus und Kompetenztrennung. Liquid Democracy wirft das weg:

da kommt von der Basis die Initiative zur politischen Realisation

zur Kontrolle einer Zielsystemorientierung: wie geht das im Liquid?

Es ist dieses interdependierende Feed-Back unmöglich und

mathematisch überdeterminiert – es ist kein digitales Problem.

Tod des Schüler-VZ-Hackers, Wahl des Saarland Ministerpräsident

Peter Müller(CDU für eine neuen Jamaikakoalition bei 2 Ministerien

für die FDP, 2 Ministerien für die Grünen und fünf Ministerien für die CDU,

wobei Müller gleichzeitig Justizminister sein wird.

Dazu O-Ton Günter Ehrensperger zur Situation der

DDR-Wirtschaft auf der zehnten Tagung des Zentralkommitees

der SED am 8.11.89-10.11.89 in Berlin

Produktion, Performance, Autor, Direktion: Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin: Piratencrew Berlin

CD O-Ton Götterdämmerung im Zentralkommitee