Bundespräsident Joachim Gauck hielt Weihnachtsansprache 2015

Dezember 25, 2015
Lichtgeschwindigkeit 6128

Vom Freitag, 25. Dezember 2015

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Bundespräsident Gauck beim Phototermin in Paris, unter Ausschluss der Öffentlichkeit

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Die Internet-Bereitstellungsmedien konnten der Weihnachtsansprache von Bundespräsident Gauck, heute abend im Fermsehen bereitgestellt, wenig bis nichts abgewinnen.

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Auch Printmedien hätten mehr gefunden, wäre hier ein grober Skandal passiert – z. B. Gebiss rausgefallen oder Weinkrämpfe – die Gaucksche Erleichterungsmasche, IT-Revolution und Entmenschlichung, Kapitalismus und Faschismus zu verschweigen, ist für den Mob nicht skandalös.

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Man heftete irgendwo einen Link an und wer will, kann ja das Gauck-Video schauen.

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Das ist die mediale Hintergehung der Massenkommunikation einer Gesellschaftskommunikation, der in extremem Maße die Homogenisierung allgemeiner Information und der Fragmentierung der Publika aus dem Blick verloren geht. Wer will kann sich auch am Weihnachtstag Immanuel Kants Urteilskraft als Hörbuch reinziehen – will aber keiner.

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Kurz: Gauck zeigte sich auf der Höhe seiner rhetorischen Begabung – er las seinen Text sehr gut phrasiert, betont und hervorragend artikuliert freundlich vor. Die Weihnachtsansprache war Eins zu Eins, ungeschnitten, und hatte kurz vor Schluss einen winzigen Anlautversprecher – war perfekt.

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Gaucks Weihnachtsansprache enthielt als verlässliche Chronik die Hauptthemen der Großen Koalition – Alles, was zwischen Presse und Lügenpresse im zurückliegenden Jahr durchgeschaukelt worden war, einschließlich der guten Wünsche für das kommende Jahr, hörte sich heute an, als hätte es Regierungssprecher Seibert gegengelesen.

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Was FEHLTE:

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EINS Die IT-Revolution und die Neue Sinnlichkeit der sozial entkoppelten Lebensweise.

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ZWEI Wer nicht von Kapitalismus redet, braucht von Faschismus gar nicht zu reden: Gauck erwähnte konsequent und StaMoKap-hörig beides nicht.

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Da war der evangelische Pfarrer Gauck mal mit dem Papst, der den Kapitalismus geißelt, uneins.

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Doch das ursprünglich katholische Te Deum Laudamus gilt auch als evangelisch-lutherisches „Gotteslob“ und steht im evangelischen Gesangsbuch und in einer schweizer Variante lesen wir unter „Großer Gott wir loben Dich“ eine Strophe 6, so:

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6. Mach vom Hass die Geister frei,
frei von Sündenlast und -ketten;
bricht des Mammons Reich entzwei;
du nur kannst die Menschheit retten.
Rette uns aus Schuld und Not,
Heilger Geist, barmherz’ger Gott.

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Das entspricht dem Papst Franz – aber das scheint dem deutschen StaMoKap-Bundespräsident Gauck nicht zu passen.

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