SOZIALSYSTEM Lügenpresse-Hitlerschlauheit

Januar 14, 2015

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vom Mittwoch, 14. Januar 2015

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Lügenpresse“ in Gänsefüßchen wurde zum „UNWORT DES JAHRES 2014“ .

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Wittgensteins schöne Aussage im „Blauen Buch“ zur „Bedeutung des Wortes durch die Stellung im Satz durch den Gebrauch“ – eine empirische Feststellung des heutigen Gebrauchs von Lügenpresse hat die Darmstädter Jury und die sich durchaus angesprochenen Lügenpresse-Journalisten bislang vermieden.

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Der Verweis auf die geschichtliche Karriere der Lügenpresse aus dem 19. Jahrhundert kann ins Licht gerückt werden: Erster Weltkrieg, Goebbels-Propagandaschmiede, Löwenthals Falsche Propheten, Emil Dovifats: In der 2. Auflage seines Standardwerks Zeitungslehre schrieb er 1944:

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„Im nationalsozialistischen Staate wurde die Zeitung berufen, nicht mehr Mittel des innerpolitischen Machtkampfes, sondern Führungsmittel zur innern Einheit der Nation zu sein. Im Kriege ist ihr diese Aufgabe nur noch entschiedener gestellt. Eine besonders schlagkräftige Waffe hat sie im geistigen Weltkampfe zu sein, der die soldatischen Waffengänge begleitet.“

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Er arbeitete für das Reichspropagandaministerium, den Luftwaffenführungsstab und hielt Vorträge in Kriegsberichterstatterschulen des Heeres und der SS. 1940 war Dovifat Doktorvater der Journalistin, dem NSDAP-Mitglied und später prominenten Meinungsforscherin Elisabeth Noelle-Neumann, Gründerin des Allensbach-Instituts.

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Man hätte also erklären müssen: Der Nazigebrauch des Wortes macht es zum Unwort des Jahres 2014.

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Das selbsternannte Gremium in Darmstadt pflegt seine tendenziöse Unwort-Tradition, indem Begriffe herausgestellt werden, verbunden mit den Wertungen und etymologischen Blickwinkeln, die selten systematisch ausgearbeitet sind. Es fehlt meist die Geltung der Begründung.

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Immerhin versammelt sich hinter der alljährlichen Sprachkampagne die verbändestaatliche Machtballung von Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), des Verbandes Deutscher Zeitschriften (VDZ) und des Deutschen Journalisten-Verband (DJV).

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Die gleichklingende Kommentierung dieses NGO-Salons lautet in etwa:

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Mit dem Begriff „Lügenpresse“ würden Medien pauschal diffamiert. Der Ausdruck trage damit zur Gefährdung der für die Demokratie so wichtigen Pressefreiheit bei. Der Begriff „Lügenpresse“ sei unter den Nationalsozialisten zur Diffamierung unabhängiger Medien genutzt worden.

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Im „Streiflicht“ der Süddeutschen Zeitung, am 14. Januar 2014 Seite EINS, Links oben: „Streiflicht: … Die „Lügenpresse“ .. Anlass sind die pressekritischen Tiraden der Leute von Pegida, deren seltsamer, wie das Warenzeichen eines Bohnerwachses oder einer Krampfadersalbe klingender Gruppenname ums Haar selber Unwort des Jahres geworden wäre. Wenn bei Pegida auf die Lügenpresse geschimpft wird, dann nicht wegen irgendwelcher Seeschlangen oder Monsterhamster. Ziel ist immer jene Presse, die sich den Zielen der Pegida entgegenstellt, und die Ranküne, mit der diese Presse gegeißelt wird, hat eine ebenso lange wie trübe GESCHICHTE. Komposita mit dem Bestimmungswort „Lügen-“ zielen ja so gut wie nie auf den Umstand, dass wir alle uns gelegentlich mit einer Lüge weiterhelfen. Unterstellt wird damit immer eine Art Unfähigkeit zur Wahrheit, zumindest ein konstitutioneller Widerwille vor ihr. Das reicht vom Teufel, den man seit jeher den Lügengeist oder Lügenfürst nennt, bis hin zu den „marxistischen Lügenblättern“, denen Hitler in „Mein Kampf“ auf den Kopf zusagt, ihnen sei „das Lügen genauso Lebensnotwendigkeit wie der Katze das Mausen …“.

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Dietmar Moews meint: S. Reicht: Quatsch-Matsch – Flitzekacke im Streiflicht ist selten, also „Tout est pardonné“.

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Lügenpresse schreibt so, wie der hitlerschlaue Leser es wünscht – nicht immer von dem Wahrheitsgehalt allein bestimmt.

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Jede publizierte Sprachäußerung enthält die Mitteilung, einer auf Gegenseitigkeit abgestimmte Mitteilungserwartung, wie ein Sprecher dem Empfänger eine Botschaft für mitteilbar hält – allerdings gibt es die analoge materiale Seinsbindung der Information :

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Dieses ist ein sozialer Vorgang. Der Sprecher spricht seine Botschaft in der Art, wie er glaubt, dass sein Zuhörer verstehen wird. Der Schreiber schreibt, wie der Leser lesen möchte. „Den Brief schreibt der Empfänger“. Lügenpresse beliefert Hitlerschlaue, die die Wahrheit gar nicht lesen wollen.

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Wir wissen aus der Kommunikationswissenschaft und aus der Soziologie: Es ist überhaupt unmöglich, Inhaltsanalysen und Bewertungen von semantischen Formen zu treffen, wenn man sich nicht die Mühe gemacht hat, Folgendes festzustellen:

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Wer, mit welchen Motiven, Zielen und Mitteln (Themen Medien, Werten), will mit wem auf objektive Tatsachen hin kommunizieren?

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So, wie das Streiflicht der Süddeutschen seine Leser an gewohnter Stelle wie gewohnt ermuntern will, so muss man fragen:

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In welchem Belang wird von wem zu wem der Begriff Lügenpresse angewendet? –

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Also fragen Sie und hören Sie das Argument und dann beziehen Sie den zweifellosen Dissens auf die dissidente Angelegenheit, sei es die Lüge oder die gebeugte Wahrheit oder auf den Bullshit oder den Fehler, das Missverständnis, die Vieldeutigkeit oder Ambivalenz, die redaktionelle Begründung.

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Die Hitlerschlauheit der großen Zahl der unlustigen genervten Kleinbürger, die einerseits zu 67 Prozent der erhobenen Deutschen „kein Vertrauen“, „Misstrauen“, „Unehrlichkeit der Politiker“, „einseitige Hofberichterstattung“ usw. zu haben erklären, haben gelernt, wie bequem eine solche Blasiertheit ist:

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Man weiß nichts und sagt: Wir werden doch nicht aufgeklärt. Wir werden doch gar nicht gefragt. Die machen da oben, was sie wollen: Die typische „Hitlerschlauheit“, wie die „Nachkriegsdeutschen“ gesagt haben:

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„Wir haben nichts gewusst“. „Die Greueltaten hatte die Goebbels-Propaganda vertuscht“.

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Sowohl die selbststeuernde Schere in den Quotenköpfen der Lügenpresse, wie auch die INDOLENZ UND BRÄSIGKEIT DER „HITLERSCHLAUEN“ machen das SOZIALE SYSTEM:

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„Engel bringt Gewünschtes“ – schrieb mal Hans Platschek.

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Die Metaphysik des anonymen Süddeutsche-Streifbeleuchters ist essayistisch – wems beliebt. Er umgeht aber die Empirie der Lügenpresse. Und wenn er schon einräumt, es handele sich um pressekritische Tiraden – pressekritisch – dann sollte er doch ein einziges Beispiel kritisch aufspießen, zu zeigen, wo Lügenpresse gedruckt oder gesprochen wird – das geht aber dann etwa so:

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Wer will mit wem kommunizieren? Wer spricht? Wer soll angesprochen werden? Unter welchen Umständen lässt sich ein Journalist, eine Redaktion, die Presse ansprechen, wenn sie nicht angesprochen werden wollen?

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Spricht ein Aktionär des Süddeutsche Verlags zur Sekretärin des Herausgebers? etwa so:

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Ja – dann hört die zu, dann stellt das Vorzimmer durch – dann spricht der Aktionär des

Verlages zum Ohr des Herausgebers – dann spricht der Herausgeber zum Ohr des Chefredakteurs – der wird das schon anhören usw.

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Will der Demonstrant gegen Verarschung durch die Süddeutschen Zeitung kritisieren, dass über den sogenannten „Trauermarsch von Paris“ von vorne bis hinten Unfug verbreitet worden ist, dann hört ihn keiner an, kein Aktionär, Herausgeber, kein Redakteur, kein Korrespondent.

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Heute, am 14. Januar 2015 berichtet die Süddeutsche Zeitung auf Seite 6, als wolle sie einen empirischen Beitrag zur Erörterung des großen Problems in der deutschsprachigen Massenkommunikation, der misslungenen Führung und Fühlung durch LÜGENPRESSE, liefern:

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Süddeutsche Zeitung, Seite 6 „Wo ist das Volk?“ lautet die Überschrift. UNTERTITEL: „Die Demonstrationsbilder aus Paris lösen Spekulationen aus“

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Und der Kölner Stadt-Anzeiger mit Christine Meyer titelt nun am 14. Januar 2015, Seite 20:

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In einer abgesperrten Straße. PARIS Anders als viele Fotos vermuten ließen, führten die Staatschefs den Trauerzug nicht an“

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In härtester Bild-Tonschere behaupteten noch TV-Kommentatoren: „Die Staatschefs führen den Trauermarsch von Place zu Place – République de la Nacion.“ Sie behaupteten auch Euphorie und Freude, so groß wie nach der Befreiung Paris‘ 1944.

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Jetzt also im K St-A: abgesperrter Phototermin – Untertitel: „Das obere Bild ging um die Welt. Unten ist zu sehen, dass die Staatschefs vorne sind, aber nicht die Spitze der Demonstration.“

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Da waren die Balkone und alle Winkel leer gefegt. Wenn, stand mal ein Scharfschütze auf einem Balkon oder sie linsten über die Dachkanten – aber doch keine Anwohner!

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Wir sehen, Süddeutsche oder Stadtanzeiger – Das ist ganz konkret Lügenverbreitung mit der Absicht die Adressaten zu täuschen und falsch zu informieren, irrezuführen.

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Abschließend ein zweites konkretes Beispiel der Bullshit-Presse von heute, überhaupt nicht pauschal, sondern ganz konkret und leicht überprüfbar:

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Titel des Kölner Stadt-Anzeigers lautet am 14. Januar 2015:

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Wir alle sind Deutschland“.

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Das ist ein Zitat aus einer der gehaltenen öffentlichen Ansprachen. Die Veranstaltung „Mahnwache“ war vom Zentralrat der Muslime in Deutschland e. V., und seinem Vorsitzenden Aiman Mazyek auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin, am Dienstag, 14. Januar 2015, durchgeführt worden:

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Er erklärte laut KÖLNER STADT-ANZEIGER: „Die Muslime in Deutschland stünden unter dem Schock der brutalen Terroranschläge und zeigten ihre Solidarität mit dem französischen Volk, sagte Mazyek am Dienstagabend bei einer Mahnwache am Brandenburger Tor, zu der Tausende kamen.“

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Wie will man das anders nennen, wenn nicht Lügenpresse? Das hat mit Hitler oder Goebbels nichts zu tun. Das ist nicht pauschal. Aber ohne den Terminus LÜGENPRESSE hört keiner der Adressaten zu. NUN. Man hört es – man ärgert sich – aber man lügt weiter – leider.

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Es muss doch – statt von 10.000en am Brandenburger Tor zu lügen, um die Tausende von Mazyek etwas aufgeblasenen – möglich sein, dass die Überschrift:

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Wir alle sind Deutschland“ erkennbar gemacht werden, dass die Solidarität nicht durch alle repräsentiert worden ist – nein, nur von einer jämmerlichen Handvoll“.

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Dass die Erklärung des Vorsitzenden:

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Die Muslime in Deutschland stünden unter dem Schock der brutalen Terroranschläge und zeigten ihre Solidarität mit dem französischen Volk, bei einer Mahnwache am Brandenburger Tor (trifft offensichtlich auf Erdogans Ditib-Türken nicht zu)“.

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Leider leider nicht von den Muslimen in Deutschland gezeigt, kaum 1.000 Muslime bei der Berliner Mahnwache (insgesamt waren laut Polizei 3.000 gekommen, Regierungsbeamte, Polizisten, Berliner, Touristen, Christen, Juden, Muslime).

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Der Zentralrat der Muslime geht den Wedding-Türken oder den Neukölln-Türken, den Kreuzberg-Türken und den Schöneberg-Türken am Arsch vorbei. Solidarität mit Frankreich? Schön wärs gewesen.

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Da ist die Lüge und die vertuschte „Parallelgesellschaft“ der Ditib-Muslime im Tempodrom bei Davutoglu.

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Aber – es war nicht so. Es war von der Lügenpresse gelogen. Sorry Mister, das ist nicht von Hitler, das ist nicht pauschal, ich bin auch nicht Titanic oder EULENSPIEGEL – hier ist Dietmar Moews‘ LICHTGESCHWINDIGKEIT – täglich aktuell.

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Weltfussballer Cristiano Ronaldo macht das SEPP BLATTER-SPIEL der Bullshit-Presse

Januar 13, 2015

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am Dienstag, 13. Januar 2015

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Der portugiesische Fußballspieler Cristiano Ronaldo (Real Madrid), der in letzter Zeit mit außergewöhnlichen unglaublichen Torerfolgen überzeugt, wurde gestern als Weltfussballer der Jahres, bei einer FIFA-Bullshit-Presse-Show bekanntgegeben.

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GMX / dpa meint am 12. Januar 2015: „Die Wahl zum Weltfußballer des Jahres sorgt mal wieder für Aufsehen: Mit Cristiano Ronaldo gewinnt der größte Showact den Titel, nicht unbedingt der beste Fußballer. Das Wahlprozedere schreit förmlich nach einer Reform. Aber selbst dann bleiben Zweifel an der Sinnhaftigkeit der Veranstaltung.“

„Eine Wahl von ein paar Journalisten und den Trainern und Kapitänen, die ohnehin nur ihre eigenen Spieler wählen – was soll das sein?“, ätzte der ehemalige Meisterspieler Johan Cruyff vor der Vergabe des Ballon d’Or am Montagabend….“

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Es gibt nicht wenige, die die Wahl zum Weltfußballer als Farce und reine Werbeveranstaltung verstehen: Für die Spieler und Trainer, ihre Ausrüster und Sponsoren – und natürlich für den Weltverband Fifa selbst.

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„…Personenkult wird in neue Sphären gehoben.

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Die inszenierte sich in güldenen Farben und im Hochglanzformat und hebt den Personenkult im Mannschaftsspiel Fußball in neue Sphären. Der Abend von Zürich war wie eine der letzten Sendungen von „Wetten, dass…“: Aufgeblasen, überfrachtet mit Nichtigkeiten. Eine Karikatur ihrer Ursprungsidee.

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181 Nationaltrainer, 182 Nationalmannschaftskapitäne und 181 Medienvertreter vergaben fünf, drei oder einen Punkt….“ Sie demonstrierten die Verwobenheit der FIFA mit den Medien – ganz im Sinne der Pressefreiheit und der Bullshit-Presse.

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Bullshit heißt es nun, wenn Unverlässlichkeit, Irreführung, Propaganda, Lügen und das Weglassen von Informationen und Aufklärung gemeint sind – wenn das politisch-semantische Thema Lügenpresse gemeint ist – auch hinsichtlich solcher Verklüngelungen zwischen Journalisten, FIFA-Interessenten und ISIS-finanziers aus Qatar.

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Bei Harry G. Frankfurt (2005) heißt es BULLSHIT: Zu den auffälligsten Merkmalen der Kultur gehört die Tatsache, dass es so viel Bullshit gibt. Jeder kennt Bullshit. Jeder trägt sein Schärflein dazu bei … harmloser HUMBUG, (frei Erfundenes), abgegrenzt von konkreter Lüge wider besseres Wissen oder absichtliche Beugung der Wahrheit oder deren Weglassung. Dabei spielen die Adressaten eine entscheidende Rolle – man spricht zu einem Kleinkind anders als bei einem Arztgespräch oder auf einem Parteitag.

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Dietmar Moews meint: Bullshit-Presse muss auch anlässlich dieser Cop d’or-Publikations-Kampagne festgestellt werden:

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Gedient wird einer kommerziellen Fußballwelt, die politisch über die Maßen inkorrekt lebt und arbeitet.

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Man könnte anzweifeln, ob Cristiano Ronaldo als „Black Panther“ die mediale Faust ballen könnte – er hat als Vorbild die Pflicht dazu.

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Die Propaganda und Personalpolitik zugunsten des FIFA-Präsidenten Sepp Blatter ist einer dieser Aspekte.

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Sepp Blatter hat kürzlich zu der fraglosen Machenschaft der Vergabe der Austragung der Fußball-WM 2022 an Qatar erneut behauptet, Qatar sei einwandfrei.

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Aber, es ist bekannt, dass in Qatar Finanzierung von Terroristen-Ausbildung der ISIS vorgehalten wird.

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Da passt eine bunte WM mit Blatter als Legitimations-Bullshit nach den Fußballsport-Regeln sehr gut: Schiedsrichterentscheidung gilt! – und zahlt sich aus – das Drecksgeschäft.

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Lügenpresse soll Nazipresse bedeuten und ist UNWORT DES JAHRES 2015

Januar 13, 2015

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am Dienstag, 13. Januar 2015

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Man schreibt das Wort Lügenpresse in Gänsefüßchen, also „Lügenpresse“, und behauptet, damit sei eine Presse gemeint, wie bereits in der Nazizeit und auch im Ersten Weltkrieg in der Öffentlichkeit von Lügenpresse gesprochen worden sei.

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Offiziell lautet die Begründung:

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Das Schlagwort „Lügenpresse“ war bereits im Ersten Weltkrieg ein zentraler Kampfbegriff und diente auch den Nationalsozialisten zur pauschalen Diffamierung unabhängiger Medien“, begründete die Jury ihre Entscheidung. „Eine solche pauschale Verurteilung verhindert fundierte Medienkritik und leistet somit einen Beitrag zur Gefährdung der für die Demokratie so wichtigen Pressefreiheit“, sagte die Sprecherin der Jury, Professorin Nina Janich von der TU Darmstadt.

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Gleichzeitig mit der Kür des Wortes Lügenpresse zum unschönen Wort, häufen sich die unqualifizierten Einlassungen von Vertretern der Lügenpresse gegen die Verwendung des Wortes Lügenpresse, weil sie sich dadurch mit Nazipublizisten verglichen fühlen.

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Gleichzeitig kamen gestern anlässlich der allmontäglichen PEGIDA-Versammlung in Dresden die Forderungen von Zensur bzw. Selbstzensur zum Zuge, dass das Wort Lügenpresse nicht in Sprechchören skandiert werden solle.

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Gleichzeitig hat bei den PEGIDA-Verantwortlichen die Ablehnung durch staatliche Repräsentanten und durch Parteienvertreter bewirkt, dass nun über Sprachpolizei und Sprachverbote bzw. die Androhung von Sanktionen (Volksverhetzung) diskutiert wird.

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Herausragend sind die Entgleisungen des Bundesjustizministers, Heiko Maas (SPD), der mit einer abstrusen Scheinlogik aufgeregt behauptete:

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PEGIDA sei gegen die freie Presse. PEGIDA nenne die freie Presse Lügenpresse.

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PEGIDA will aber schwarze Solidaritäts-Trauerschleifen tragen.

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Das sei Heuchelei für die Anschlagopfer von Paris. Denn mit den Charlie Hebdo-Publizisten sei die freie Presse angegriffen worden.

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Dietmar Moews meint: Sprachverbote und Sprachpolizei können durchaus Mittel der staatlichen Sitte- und Ordnungspolitik sein, die auch der Verteidigung der Freiheit dienen soll.

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In der momentanen Auseinandersetzung um die Sprachherrschaft werden einige Begriffe vermischt:

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Zwar heißt es „Die Gedanken sind frei“. Frei heißt – willkürlich selbstbestimmt, in Abwesenheit von äußerem Zwang.

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Aber „Meinungsfreiheit“ und freie Meinungsäußerung sind was anderes: Seine freie Meinung hat man und darf man haben. Die Meinungsäußerung nunmehr ist allerdings an Bedingungen geknüpft, die Sitte, Ordnung und Strafrecht bestimmen und erzwingen können: Du darfst nicht frei, was du willst!

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Die Trauer- und Solidaritätskundgebung bei PEGIDA stehen zweifellos gegen Extremismus und für die Mordopfer.

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Die schwarzen Schleifen stehen ohne Heuchelei für die Pressefreiheit. Sie stehen aber auch für eine professionelle Pressearbeit anstatt Propaganda und Desinformation durch die freie Presse (Lügenpresse).

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Der Angriff vom BMJ Heiko Maas (SPD) mit dem Begriff Heuchelei trifft ihn tatsächlich selbst. Maas, als Mitglied der derzeitigen Bundesregierung tut so, als verteidige er die freie Presse. Davon kann angesichts der massiven Einflussnahmen durch die Blockparteien auf die Deutschen Staatssender nicht die Rede sein. Insofern wäre dann die schwarze Solidaritäts-Schleife von Heiko Maas (SPD) über Heuchelei: Soll Maas sich doch mal in kritischen Fällen für die Pressefreiheit einsetzen, statt mit Sprachpolizei und Sprachverboten zu spielen bzw. nicht willfährigen Journalisten kündigen zu lassen (der parteilose ZDF-Manager Nikolaus Brender wurde ausgetauscht).

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Die Diskussion über Lügenpresse und Nazi-Propaganda kann nur der Volksaufklärung und der Urteilsfähigkeit der Deutschen dienen. Man wird auf Ähnlichkeiten und Unterschiede kommen – man wird auf die Bedeutung der Bildungsverpflichtung des Staats und von professioneller Führung und Fühlung in der repräsentativen Demokratie kommen müssen.

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Professionelle Publizistik statt Profitschinderei, Information und Kommunikation statt Lügenpresse und Bullshit-Presse.

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DIETMAR MOEWS
„Mexikano“ DMW 567.7.0,140 cm / 140 cm, Öl auf Textil, in Dresden im Jahr 2000 gemalt

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Aus MERKELS PEGIDA-KÜCHE – makrosoziologisch

Dezember 26, 2014

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am Freitag, 26. Dezember 2014

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Dietmar Moews – Weihnachten 2014  in Köln

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Merkels Pegida-Küche“ ist die zur Kommunikation bereitgestellte und geführte Lage, wenn wir unsere Aufmerksamkeit auf Ob und Wie, schließlich auf Wozu von PEGIDA richten und interpretieren. (Warum bringt dafür wenig).

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Herauskommen Handlungsanweisungen für die Handlungsmächtigen im Sinne von Pflichterfüllung, Eidestreue und gesellschaftliche Gelingen der Daseinsgestaltung und Daseinsvorsorge.

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Die Lage betrifft drei Aspekte der Kommunikation (ohne Rangfolge zu verstehen):

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THEMEN

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WERTE

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MEDIEN

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Nehmen wir nur ein konkretes Beispiel aus MERKELS KÜCHE:

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E.ON macht betrügerisch Pleite und will neu starten

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am Dienstag, 2. Dezember 2014

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https://lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2014/12/02/e-on-macht-betrugerisch-pleite-und-will-neu-starten/

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Es folgen nun Zeitungs-Titel aus der Emergenzzeit von PEGIDA, die zu dem unwissenschaftlichen Slogan „Islambefremdung und Abendland“ aus Sicht des empirischen Soziologen beachtlich sind. Anschließend folgt eine kurzgefasste, theoretisch hinterfangene Makroanalyse der PEGIDA-KÜCHE und des PEGIDA-Erlebnisses.

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Im Zentrum für die soziologische Erörterung der Verantwortung und der Zumessung von Handlungen und Unterlassungen steht hier die „MERKEL-PEGIDA-KÜCHE. Die PEGIDA-KÜCHE ist „der sozio-geistige Ort“, an dem das „montägliche Demonstrations-ERLEBNIS in Dresden“ entsteht (Makrosoziologie behandelt größere soziale Bewegungen – dagegen Mikrosoziologie erfasst und analysiert konkrete zwischenmenschliche Aktionen).

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Das „Pegida-Erlebnis“ ist makrosoziologisch als ein sozialer Prozess zu verstehen. Prozess bedeutet: Das Pegida-Erlebnis ist fortlaufend, unentwegt in Bewegung. Es wird um die sinnlichen und sozi-geistigen Ausstrahlungen von PEGIDA prozessural aus zwei Blick- und Erlebnisrichtungen erlebt. Im Mittelpunkt eines sozialen Erlebnisses steht der Erlebnisgegenstand. Bei PEGIDA sind das die aktuellen und gehabten Erlebnisse anlässlich von Pegida-Demonstrationen und die sozialen Resonanzen und konkreten Folgen, die die Menschen beim PEGIDA-Erlebnis haben und hatten.

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Für das Verständnis des PEGIDA-Erlebnisses haben wir keine einfache Trennung zwischen den Produzenten und den Konsumenten. Das Erlebnis entsteht aus der sozialen Interaktion und Interdependenz zwischen den Demonstranten, den Nichtdemonstranten, den Gegendemonstranten und der politischen Repräsentanten des deutschen Staates (dazu der ganze soziale Hintergrund). Beide, Demonstranten und Staatsrepräsentanten beziehen sich durch Wertäußerungen zu den Themen, Werten und Medien oder durch Unterlassung von Handlungen in Kompetenz, Pflicht und Treue.

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Zwei Hauptqualitäten sind dabei immer beachtlich:

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EINS: Die Führungs- oder Zersetzungskräfte der Massenmedien

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ZWEI: Das Multirollenspiel und die diskreten Rollenwechsel bzw. Multifunktionen von Akteuren, die im PEGIDA-Erlebnis konkret sozial teilnehmen.

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Produzenten von PEGIDA sind hauptsächlich die organisatorischen PEGIDA-Aktivisten (die die Demonstration namentlich ordentlich anmelden).

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Gleichzeitig Produzenten sind die an den Demonstrationen teilnehmenden PEGIDA-Demonstranten.

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Gleichzeitig Produzenten sind die staatlichen Stellvertreter, die staatlichen Informations- und Meinungsführer und die Ordnungskräfte.

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Gleichzeitig Produzenten sind die weite gesellschaftliche Mehrheit, die zu PEGIDA und den unmittelbar beteiligten Produzenten, den Staatsrepräsentanten und den in Dresden montäglich Demonstrierenden, eine kommunikative Funktion ausüben. Die soziale Resonanz ist ein wesentliches Konstituens für den weiteren prozessuralen Verlauf von PEGIDA.

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Als äußere Entwicklung des Prozesses sind mittels eines zeitlichen Schnittes zwei Feststellungen empirisch greifbar:

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Die PEGIDA hat sich verstetigt und ist numerisch erheblich gewachsen. Die Anzahl der konkret Teilnehmenden (zuletzt etwas 20.000 in Dresden).

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Auch die überregionale Kommunikation und Wahrnehmung ist gewachsen. Alle Massenmedien haben das „Thema PEGIDA-Demo“ – zumindest als Running-Gag – aufgegriffen und gelegentlich auf dem Titel geführt. Sogar der Londoner „The Guardian“ titelte vergangene Woche mit „Pegida – rechtsradikale Deutsche in Nadelstreifen“.

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Versucht man die Proklamationen die von PEGIDA-Akteuren inhaltlich ausgegeben werden zu substantiieren, und nimmt man dazu noch informelle und spontane Wertäußerungen von Pegida-Demonstranten auf der Straße vor, ist ein bunter Katalog von Missmut, Staatsferne und diversen Aktivkräften zu erkennen.

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Die bei den PEGIDA-Bekundungen immer wieder zum Ausdruck kommenden Werte beziehen sich auf einfache soziale Aspekte:

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Wir und die Anderen

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Wir strengen uns an, andere erschweren uns das Leben (man redet von obrigkeitlichen Pflichtauflagen, Fremden-Kontingente aufnehmen zu müssen und lokal bzw. regional dafür zahlen zu müssen.

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PEGIDA sieht materielle Kosten und dazu soziale Kosten entstehen, die das eigene Selbstgefühl: Wir oder die Anderen – über die Köpfe der Einheimischen hinweg – verschlechtert. (Kurz, wir finden alle Aspekte von Majorität gegen Minorität, das Eigene und das Andere, von Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung, Selbsterhaltungskampf und Selbsterhaltungsvorstellungen). Es sind konkrete Stereotypien, also gängige Vorurteile (Vorstellungen), die sich konkret fassen lassen:

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Wie „von Oben“ auferlegte Kosten für Zugewiesene, Zudringlinge – die dem Selbstbild von Mündigkeit, Selbstbestimmung und basisdemokratischem Begehren, mit „Wir sind das Volk“ rechtsstaatlich frei auf die Straße gehen zu dürfen. „Wir kommen wieder“ – das ist durchaus demokratisch gemeint.

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Andererseits hat PEGIDA diesen „Aufschwung“, weil bislang weder die staatliche Führung noch die staatliche Meinungs- und Informationsführung überhaupt sich selbst als Mit-Produzent von PEGIDA verstanden hat und auch gar nicht einsehen will, dass all die täglichen Nachrichten hier akzellerierende Folgen zeitigen:

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Dietmar Moews meint: Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel – als Symbol für die deutsche Staatasmacht bzw. als US-Statthalterin in Berlin – steht zu jeder einzelnen Horrorüberschrift konkret in politischer Pflicht gegenüber den Deutschen – und sie kapiert es nicht. Aussitzen mit einer „hitlerschlauen“ Mehrheit ist für Merkel der bislang erfolgreiche Wahlkampfmodus.

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So lange das funktioniert, lässt sie sich auf PEGIDA nicht mehr als hinhaltend öffentlich ein (Merkels PEGIDA-KÜCHE kann Merkel sehr schaden, wenn es zu einem EX-DDR-Heimspiel in Dresden gegen Mecklenburg-Vorpommern wird).

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Man sieht und hört es mit Erstaunen:

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Die „Lügenpresse“ macht mobil. Die „Lügenpresse“ zieht an und gibt PEGIDA Stoff. Angeblich haben bereits 30.000 im Internetz ihre Stimme „für ein buntes Deutschland gegen Pegida“ abgegeben, so lautete heute am 26. Dezember 2014 eine Nachricht im Deutschlandfunk (was sich so eine Festtagsvertretung an redaktioneller Farbgebung erlauben kann – bunt? bunte Nachrichten, Gemischtes, gemischte Gefühle).

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Angeblich 17.000 bei der PEGIDA-Versammlung am Montag in Dresden am Italienischen Dörfchen von Stadtbaumeister Erlnwein, mit den hervorragenden Dekorationsmalereien von Otto Gussmann und Blick auf die Elbe.

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Wir sind das Volk“, „Wir kommen wieder“, „Ich bin Volker“, – der SPD-Dauerbrenner Volker Schorlemmer hat es auf den Punkt gebracht: „Nicht jeder Cranach aus Wittenberg ist von Beltracchi“.

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Okee Dokee, was Menschen machen ist zuerst mal zu respektieren und ernst zu nehmen. Es wird mir als Weihnachtsthema leicht gemacht: „Die Politiker sollen uns zuhören und die wirklichen Probleme annehmen“.

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PANDORA KUNST PROJEKT

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