Phil Spector 1939 – 2021 Kurznachruf

Januar 19, 2021

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am Dienstag, 19. Januar 2021

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Harvey Phillip „Phil“ Spector wurde am 26. Dezember 1939 in New York City geboren und ist jetzt 81-jährig, am 16. Januar 2021 in French Camp, Kalifornien, in einem Gefängniskrankenhaus an Covid-19 gestorben. Phil Spector war einer der musikindustriellen Spitzenmusiker, zunächst als Bandmusiker, hauptsächlich aber als Musikproduzent mit dem „Wall of Sound“ der 1960er Jahre.

Phil Spector war (in zweiter Ehe) seit 1968 mit der Ronette-Sängerin Veronica Bennett (Ronnie Spector) verheiratet, sie hatten einen Sohn, er adoptierte dazu (als Überraschung) zwei kleine Zwillinge; sie ließ sich 1972 wegen Gewaltübergriffen des Ehemannes scheiden. Spector verlebte die letzten 19 Lebensjahre als Totschlagverurteilter in der kalifornischen Strafhaft.

Spector wurde als Sohn einer jüdischen Familie der unteren Mittelklasse in der New Yorker Bronx geboren. Er begann seine Karriere im Musikgeschäft als Songwiriter, Gitarrist und Sänger in dem von ihm gegründeten Trio The Teddy Bears, das 1958 den Hit To Know Him Is to Love Him hatte.

Die namhaftesten Bestseller, mit Phil Spector bzw. von ihm waren The Rightous Brothers, The Crystals, The Ronettes, The Rolling Stones, The Ramones, Beach Boys, Abba, Walker Brothers, Leonard Cohen, Bruce Springsteen, Ike and Tina Turner u.a. seine größten weltweiten Charts-Erfolge waren Popsongs wie „Be my Baby“, „Baby, I love you“, Da Doo Ron Ron, The Sun aint gonna shine any more, River deep, mountain high, You’ve lost that loving feeling, My Sweet Lord, The Teddy Bears, das Beatles-Album „Let it be“, das Bangladesh-Konzert. Phil Spector wurde auch von den erfolgreichsten Projekten, wie Beatles oder Rolling Stones, Beach Boys oder Ramones als Geschmacksverstärker hinzugezogen, während Projekte wie The Crystals oder Ronettes weitgehend seine Produkte waren.

Berühmt wurde er in den frühen 1960er Jahren durch den besonders vollen Klang („Wall of Sound“) der von ihm produzierten Songs. Als Erster unterlegte er Lieder mit einer intensiven Hintergrundinstrumentierung, zum Beispiel durch mehrere mit Hall-Effekten versehene Schlagzeuge und starke Chor- und Orchesteruntermalung. Diese Technik wurde in der Folge von zahlreichen Musikern adaptiert.

Im Aufnahmestudio entwickelte sich Spector zu einem Meister seines Fachs. Zusammen mit Jeff Barry und Ellie Greenwich schrieb er auch einige noch heute sehr populäre Pop-Klassiker. So stammen die Songs River Deep – Mountain High (Tina Turner) und Be My Baby (Original von den Ronettes) aus der Feder dieses Trios. Spector spielte angeblich Gitarre und Bass bei der Aufnahme des Lieds Play With Fire der Rolling Stones (laut NYTimes). 

Zwischen John Lennon und Paul McCartney kam es bei „Let it be“ zu deutlichen Meinungsverschiedenheiten über Spectors Vorgehensweise; während Lennon diese schätzte, lehnte McCartney den intensiven Einsatz von Streichern und Backgroundsängerinnen ab. Zwischen 1970 und 1972 nahm Spector mehrere Soloalben von John Lennon, Yoko Ono und George Harrison auf, darunter Imagine und All things must pass. Harrisons Lied My sweet Lord, das Spector gemeinsam mit ihm bearbeitet hatte, wurde später von einem Gericht als Plagiat beurteilt. Seitdem wurde ihm immer wieder vorgeworfen, dass er die Ähnlichkeit mit dem Lied He’s So Fine von The Chiffons hätte bemerken müssen.
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NY Times am 18. Januar 2021: „Am 3. Februar 2003 rief Spectors Chauffeur die Polizei per Notruf zu dessen Haus im kalifornischen Alhambra wo die Schauspielerin Lana Clarkson durch einen Revolverschuss in den Mund gestorben war. Spector sprach von einem „Selbstmord aus Versehen“, als Clarkson „die Waffe geküsst“ habe. Der Chauffeur hatte Spector bei seinem Notruf mit den Worten zitiert: „Ich glaube, ich habe jemanden umgebracht“. Spector blieb zunächst gegen eine Kaution von einer Million US-Dollar auf freiem Fuß. Die erste Hauptverhandlung ab März 2007 endete im September ohne Ergebnis; nur zehn der zwölf Geschworenen stimmten für eine Verurteilung. Im Oktober 2008 begann ein Verfahren mit einer neuen Jury; die eigentliche Hauptverhandlung fand im März 2009 statt. Als Zeugen wurden unter anderem fünf Frauen gehört, die aussagten, bis zu 30 Jahre davor von Spector mit einer Schusswaffe bedroht worden zu sein. Im April 2009 befand die Jury Spector des Totschlag (second-dagree-murder) für schuldig. Er wurde in Haft genommen und im Mai 2009 eine Freiheitsstrafe von 19 Jahren bis zu lebenslang festgesetzt. Im Juni 2009 wurde Spector in die Behandlungseinrichtung für Rauschmittelmissbrauch und Staatsgefängnis (SATF-CSP) in Corcoran überstellt. Er war dort auf einer Station für Alter von 81 Jahren im San Joaquin General Hospital in French Camp…

Dort waren Gefangene untergebracht, die (beispielsweise wegen ihrer Prominenz) als gefährdet galten. Spectors Berufung wurde im Mai 2011 verworfen; sein Einspruch gegen diese Entscheidung scheiterte im August 2011 vor dem Obersten Gerichtshof Kaliforniens. Phil Spector starb im Januar 2021 im Alter von 81 Jahren im San Joaquin General Hospital in French Camp….“

Spector wurde verurteilt für den Totschlag an Lana Clarkson 2003. Zu diesem Zeitpunkt waren bereits andere Fakten über sein sprunghaftes, unberechenbares und schießwütiges Verhalten aufgetaucht, vor allem in Ronnie Spectors (Bennett) Memoiren „Be My Baby“ von 1990, in denen sie seine Misshandlungen während ihrer siebenjährigen Ehe detailliert beschreibt.

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Phil Spector hinterlässt ein gewaltiges Klang-Erbe. Er wurde wegen angeblichen Totschlags verurteilt und starb als Häftling in Kalifornien, aber die Arbeit des Produzenten aus den frühen 1960er Jahren ist ein untrennbarer Teil der Popmusikgeschichte.

Jahrzehnte zuvor, in den frühen 1960er Jahren, schuf Spector die Hits, die er berühmt als „kleine Symphonien für die Kinder“ bezeichnete, indem er freche Innovationen in dreiminütige Melodramen verpackte und die Jugendromantik als ein Universum aus Schwärmerei und Tragödie behandelte. Er holte Dutzende von Musikern und Sängern ins Studio, um gemeinsam aufzutreten, verdoppelte Parts für mehr Wucht und Wirkung und trieb die Abmischung bis an den Rand der Verzerrung, um seine Wall of Sound zu schaffen. Er versammelte Songwriter, die die weibliche Sehnsucht und das Verlangen nach seinen Girlgroups überzeugend einfangen konnten, um sie abzuliefern. Und er fand Sängerinnen – viele von ihnen ehrgeizige schwarze Teenager -, die diese Songs mit Gospel-Spirit aufladen konnten. Nach seiner erstaunlichen Hitserie in den frühen 1960er Jahren fand Spector in den 1970er Jahren Bewunderer, die gerne mit ihm zusammenarbeiteten: die Beatles (gemeinsam und einzeln), die Ramones, sogar Leonard Cohen. Dann zog sich Spector für die nächsten Jahrzehnte fast vollständig aus der Musik zurück. Doch im Laufe der Jahre ahmten unzählige andere – darunter die Beach Boys, Bruce Springsteen, die Walker Brothers, die Jesus and Mary Chain, Abba, Meat Loaf und Bleachers – den donnernden Beat, die klingenden Akkorde und die üppige Percussion seiner Wall of Sound nach. „Ich lächle immer noch, wenn ich die Musik höre, die wir zusammen gemacht haben, und werde es immer tun“, sagte Ronnie Spector (frühere Ehefrau und Ronettes-Sängerin) einem Interview mit Billboard nach Spectors Tod. „Die Musik wird für immer sein.“ Um keine potenziellen Hits zu vergeuden, platzierte Spector oft Instrumentals auf den B-Seiten seiner Singles. Die B-Seite von „Why Do Lovers Break Each Other’s Heart?“ wurde nach Dr. Harold Kaplan benannt, der in den 1960er Jahren Spectors Psychiater war und ständig auf Abruf stand. Einige B-Seiten von Spector sind eindeutig Studio-Jams, sind aber vollwertiges Arrangement, mit einer schwungvollen Saxophon-Melodie, vielen Handclaps und, auf halbem Weg, einem wahnsinnigen Lachen.

Phil Spector arbeitete in Los Angeles viel mit der „Wrecking Crew“ zusammen. Einer der Grundbeats des Rock – gespielt von dem Schlagzeuger Hal Blaine und seither immer wieder imitiert – eröffnet einen Barry-Greenwich-Spector-Song, der Bitte und Versprechen zugleich ist. Veronica Bennett, später als Ronnie Spector, erhebt sich über die Band mit einer Stimme. Die Ronettes würden Jahrzehnte damit verbringen, Spector vor Gericht um ihren Anteil an den Tantiemen zu bekämpfen. The Crystals, „Santa Claus Is Coming to Town“ (1963). brachte den Weihnachtsmann, der in dieser von Saxophonen und Glockenspiel gepumpten Vollgasversion des Liedes genauso gut auf einer aufgemotzten Dampfwalze daherkommen könnte – ein Arrangement, das Bruce Springsteen selbst zu einem jährlichen Konzert-Highlight machen würde. Mit Ike und Tina Turner, „River Deep, Mountain High“ (1966)

Spectors Lauf als Nonstop-Hitmacher endete – unerklärlicherweise – der grandiose Bombast von „River Deep, Mountain High“, den er mit Barry und Greenwich schrieb. Spector war fest entschlossen, ein Meisterwerk zu schaffen, und die Produktion setzte alles ein, was sein Arsenal hergab: Band, Bläser, Streicher, Maracas, „doot-do-doot“-Unterstützungsgesang. John Ono Lennon, ‚Instant Karma! (We All Shine On)‘ (1970) beginnt relativ unscheinbar, mit Lennons Stimme, einem nicht ganz stimmigen Klavier und einem rudimentären Backbeat. Aber Spectors Produktion lässt alles überlebensgroß klingen, Lennon steigert sich bald in einen Shout und ein voller Chor materialisiert sich hinter ihm; so lässig war es nie. George Harrisons Album „All Things Must Pass“ von 1970 wurde von Spector und Harrison produziert. Harrison agierte selbst mit seiner eigenen Wall of Sound, mit wummernden Drums, einer Buzz-Bomb-Gitarrenlinie, massierten Bläsern und Streichern und einem sehr geschäftigen Tamburin (1977).

Leonard Cohens Album „Death of a Ladies‘ Man“ ist eine der größten Fehlpaarungen zwischen Songwriter und Produzent. Ähnlich wurde The Ramones, „Rock ’n‘ Roll High School“ (1980). Das letzte Album, das Spector vor seinem jahrzehntelangen Ruhestand produzierte, war „End of the Century“ der Ramones, das nach allem, was man hört, eine Kollision zwischen den üblichen „quick-and-dirty“-Aufnahmemethoden der Ramones und Spectors akribischem Perfektionismus war. Aber sie teilten die Verpflichtung zur Prägnanz und zum Drive, und die Spector-typischen Elemente – riesiges Schlagzeug, gedoppelte Gitarren, überlagerte Gesangsharmonien, ein Wechsel der Tonart mitten im Song – tragen nur zum zweiminütigen Knall bei.


Chuck Berry 1926 – 2017 Kurznachruf

März 18, 2017

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von Sonnabend, 18. März 2017

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Chuck Berry wird tot gemeldet.

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Er wurde am Samstag leblos in seinem Haus gefunden.

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Chuck Berry war ein Mann der Wahrheit in der Kulturindustrie, der allen Rock- und Bluesmusikern ein lebender Beweis für Qualität in der Kunst ist.

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Das bleibt.

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Chuck Berry, geboren als Charles Edward Anderson Berry, am 18. Oktober 1926 in St. Louis, Missouri, ist jetzt 90-jährig als Charles Edward Anderson Berry Sr. Am 18. März 2017 in Saint Charles, Missouri gestorben.

 

Chuck Berry war ein US-amerikanischer Sänger, Gitarrist, Komponist und Autor außergewöhnlich sensibler und origineller Song-Lyrics.

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„Memphis“ (1959; bekannt als „Memphis Tennessee“)

Long distance information, give me Memphis Tennessee
Help me find the party trying to get in touch with me
She could not leave her number, but I know who placed the call
‚Cause my uncle took the message and he wrote it on the wall

Help me, information, get in touch with my Marie
She’s the only one who’d phone me here from Memphis Tennessee
Her home is on the south side, high up on a ridge
Just a half a mile from the Mississippi Bridge

Help me, information, more than that I cannot add
Only that I miss her and all the fun we had
But we were pulled apart because her mom did not agree
And tore apart our happy home in Memphis Tennessee

Last time I saw Marie she’s waving me good-bye
With hurry home drops on her cheek that trickled from her eye
Marie is only six years old, information please
Try to put me through to her in Memphis Tennessee

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Der englische Text handelt von einem jungen Mann, der bei der Gesprächsvermittlung versucht, die Telefonnummer eines Mädchens herauszufinden. Im Laufe des Gesprächs stellt sich heraus, dass es sich bei dem Mädchen um die sechsjährige Tochter des Sängers handelt.

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Das Lied wurde oft gecovert, so von Elvis Presley, The Animals, Paul Anka, Count Basie, The Beatles, The Dave Clark Five, Bo Diddley, Jerry Lee Lewis, Roy Orbison und vielen anderen. Die deutsche Version von Bernd Spier war ein Nummer-eins-Hit in Deutschland und hielt sich sieben Wochen in den Charts. Die Tantiemen und Folgerechte weltweit werden nun noch teils zwanzig, teils 70 Jahre an Chuck Berrys Rechtsnachfolger zu zahlen sein: Billions of Dollars.

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Durch seine bürgerliche Herkunft mit Literatur, Theater und Bibel vertraut, machte er durch hintergründige und sprachverliebte Lyrik anspruchsvollere Texte für den Pop salonfähig und inspirierte maßgeblich die Frühwerke von Bob Dylan, Mick Jagger und John Lennon.

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Chuck Berry war der größte in seiner Art und einer der einflussreichsten des Rock ‚n Roll, neben Elvis, Bill Haley, Little Richard, Buddy Holly, Fats Domino und den Vorvätern bis Robert Johnson und Leadbelly.

 

Berry wurde 1985 in die Blues Hall of Fame aufgenommen und war 1986 das erste Mitglied der Rock and Roll Hall of Fame, Berrys Vorbilder waren Nat King Cole, Louis Jordan und Muddy Waters,

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Chuck Berry gilt als wichtiger Impulsgeber für die Entstehung der Beatmusik in der spezifischen Gitarren-Kombo-Ausprägung. Berry hatte beneidenswert große Hände, seine Barré-Licks auch in den tiefen Lagen locker greifen zu können.

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 Während einer mit Füßen Klavier spielte, ein anderer mit der Hüfte wackelte, Chuck Berry zu seinem Duckwalk kam und glaubte, solche Schaueffekte seien für den Erfolg einer Rockmusik-Performance vom Publikum verlangt – so sind die Weltsongs von Maybellene und des legendären Johnny B. Goode geradezu musikalische Weltschlüssel.

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Chuck Berry, der sich musikalisch stets treu geblieben ist, steht in einer Reihe mit Stars wie Little Richard und Fats Domino. Seine Riffs prägen nach wie vor den Rock ’n’ Roll. Viele seiner Hits wurden von Rockgrößen wie den Beatles, den Beach Boys, den Rolling Stones, Jimi Hendrix, Elvis Presley, Buddy Holly, Electric Light Orchestra und vielen anderen nachgespielt. Die Beatles äußerten einmal, dass sie ohne Berry niemals angefangen hätten, Musik zu machen. Die Rolling Stones starteten ihre Karriere mit Chuck-Berry-Songs, und Keith Richards bezeichnete sich wiederholt als seinen größten Fan. Musiker wie Simon and Garfunkel, Eric Clapton, Bruce Springsteen, AC/DC, Motorhead und Status Quo beendeten 40 Jahre lang ihre Konzerte mit Bye Bye Johnny. Sie spielten auch andere Berry-Kompositionen wie Rock and Roll Music, Carol oder Roll over Beethoven. Großen Einfluss hatten auch die Texte, die er zu seinen Liedern schrieb.

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Die Tantiemen und Folgerechte weltweit werden nun noch teils zwanzig, teils 70 Jahre an Chuck Berrys Rechtsnachfolger zu zahlen sein: Billions of Dollars.

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Chuck Berry spielte in den 1950er Jahren bis Anfang der 60er Jahre eine Gibson ES-350T, danach hauptsächlich Varianten, hauptsächlich eine Gibson ES-335 in Rot sowie in Braun.

 

St. Charles County police responded to a medical emergency on Buckner Road at approximately 12:40 p.m. today (Saturday, March 18). Inside the home, first responders observed an unresponsive man and immediately administered lifesaving techniques. Unfortunately, the 90-year-old man could not be revived and was pronounced deceased at 1:26 p.m.

The St. Charles County Police Department sadly confirms the death of Charles Edward Anderson Berry Sr., better known as legendary musician Chuck Berry.

The family requests privacy during this time of bereavement.

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FINE E COMPATTO

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Fronthelfer Grönemeyer, Niedecken und Narren Buffett: KRIEG

Januar 27, 2015

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vom Dienstag, 27. Januar 2015

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We live in a free country“ – so sagte Alphons Silbermann auf die Frage beim Großen Geburtstagsempfang im Jahr 1999; „Ob Fotografieren erlaubt sei?“

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In Deutschland ist ein freier Rechtsrahmen für den Bürger vorhanden, innerhalb sich jeder freimütig politisch artikulieren darf: Von Rechts bis Links – FREI. Erst bei Rechtsradikal und Linksradikal und selbstverständlich bei militantem Extremismus schränkt das Gesetz und kommt die ordnungspolitische Macht des staatlichen Gewaltmonopols – völlig zu Recht.

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Es lässt sich zweifelsfrei feststellen, was und wie dabei als „Rechts und Links“ anzusprechen ist. Extremismus steht ohnehin außerhalb des Rechts.

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Eine verfassungsbrechende und eidesbrüchige Regierungs-Personnage, angefangen bei Bundeskanzlerin Merkel, ist zweifelsfrei „RECHTS“ (Verhinderung der parlamentarischen Kontrollen zur Verwirklichung klarer Verfassungspostulate).

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Massenmedien, die hierüber Schleier und Halbwahrheiten verbreiten sind „Lügenpresse“ und müssen sich vor unabhängigen Gerichten diese Attributisierung nur noch bestätigen lassen, dass „Lügenpresse“ „RECHTS“ ist.

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Wenn nun Grönemeyer und Niedecken in Dresden singen, ist das von vielen Menschen gern gehört und miterlebt. Es ist im Rahmen der öffentlichen Ordnung deren Freiheit, das zu tun.

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Malerische Übernachtung auf dem Weg einer Überführung nach Sizilien

Malerische Übernachtung auf dem Weg einer Überführung nach Sizilien

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Dietmar Moews meint: Wenn – wie gestern in Dresden an der Frauenkirche beim „Bunt-Konzert“ – sich Grönemeyer und Niedecken hinstellen und SCHWARZ-WEIß die rechte Merkel-Blockparteien-Politik verteidigen, die die Opposition ausschaltet und politische Kritik als „staatsfeindlich“ verteufelt, dann ist das peinlich.

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Ich hoffe, Wolfgang Niedecken, der es sicher nicht böse meint, und Grönemeyer als Herbert Dröhnemeyer, der ohnehin nur begrenzt lernfähig ist, finden Kontakt mit den Dresdner Bürgern, die sie als Rechtsradikale mit jeglicher moralischen Desorientierung abstempeln.

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Dann empfehle ich ihnen noch mal die Videos auf YOUTUBE mit Georg Schramm zu Warren Buffetts KRIEG und den genialen FAZ-Artikel von Werner Patzelt, „Edel sei der Volkswille. Was brodelt da eigentlich unter der Pegida-Oberfläche: Nationalismus, Rassismus, Faschismus? Vielleicht geht es ja auch eine Nummer kleiner.“, Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom Mittwoch, 21. Januar 2015, Seite 12.

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Was Marilyn Monroe und Marlene Dietrich konnten, können auch Bruce Springsteen und Bob Dylan? – nein, Bob Dylan eher nicht, Neil Young auch nicht. Aber Grönemeyer und Niedecken.

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USA-Freiheit mit Bruce Springsteen und Fortunate Son

November 15, 2014

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am Samstag, 15. November 2014

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Am Tag der Veteranen in dieser Woche auf der Mall in Washington traten einige bekannte Popmuski-Stars auf.

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Auch Bruce Springsteen sang seinen Dampfhammer „Born in the USA“ – der gerne als Pro-USA-Hymne verstanden wird. Während der Text einen bedächtigen Inhalt über die Perspektivlosigkeit von Vietnam-Veteranen in der Heimat ausbreitet. „Born in the USA“ schrieb Bruce Springsteen vor 30 Jahren und er sagte: das gilt noch immer. So, als solle man seine Hoffnungslosigkeit lieber im eigenen Land ausmerzen, als Soldaten in endlose ferne Kriege zu entsenden.

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sportflagge_usa_sprint

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Dann gab es harsche Kritik an Bruce Springsteen, der, statt ein Konzert auf den Heldenmut zu jubilieren, einen Song aus dem Jahr 1969 von John Fogerty der Creedence Clearwater Revival,Fortunate Son“, vorgetragen hatte.

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Fortunate son“ gilt als „unpatriotisch“. Es ist eine Anti-Kriegs-Hymne.

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Und das ist schließlich der Mut von Bruce Springsteen.

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Und es ist die Freiheit in den USA, vor dem Capitol und dem Weißen Haus, anläßlich einer Kriegs- und Patriotismus-Tribute-Party, an die geschundenen Veteranen Anteilnahme durch Geist und Kritik auszusenden.

Und es ist der freie Geist der Amerikaner, freie Meinung und Künstlerwesen zuzulassen, ohne gleich zu einer der Millionen privaten Schusswaffen zu greifen.

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Fortunate son“ geht so:

Creedence Clearwater Revival

G F C G 2x

G F

Some folks are born made to wave the flag,

C7 G

Ooh, that red, white and blue

G F

And when the band plays „hail to the chief“,

C7 G

Ooh, they point the cannon at you, lord!

G D C G

It ain’t me, it ain’t me, I ain’t no senator’s son, son

G D C G

It ain’t me, it ain’t me, I ain’t no fortunate one, no

G F

Some folks are born silver spoon in hand,

C7 G

Lord, don’t they help themselves, oh

G F

But when the taxman comes to the door,

C7 G

Lord, the house lookin‘ like a rummage sale, yeah

G D C G

It ain’t me, it ain’t me, I ain’t no millionaire’s son, no

G D C G

It ain’t me, it ain’t me, I ain’t no fortunate one, no

G F C G 2x

G F

Some folks inherit star spangled eyes,

C7 G

Ooh, and they send you down to war, lord

G F

And when you ask them, „how much should we give?“

C7 G G G G

Ooh, the only answer is more! more! more! yeah!

G D C G

It ain’t me, it ain’t me, I ain’t no military son, son

G D C G

It ain’t me, it ain’t me, I ain’t no fortunate one, one

G D C G

It ain’t me, it ain’t me, I ain’t no fortunate one, no

G D C G

It ain’t me, it ain’t me, I ain’t no fortunate son, son

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IMG_3617

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Dietmar Moews meint: Ich lobe und preise das freie Amerika „the beautiful“. Da gibt es tatsächlich noch Freiheit zu verteidigen und zu leben.

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Wir stellen uns das auf dem Roten Platz in Moskau vor. (Es müssen ja nicht Pussy Riot in einer Kirche sein).

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Putin wird vermutlich weder Bruce Springsteen noch Wolf Biermann zu einer russischen Kriegspropaganda-Party zu lassen. (Jedenfalls bekam Udo Gartenzwerg seine DDR-Tournee nicht; BAP und Wolfgang Niedecken wurden in Ost-Berlin ganz weggelassen).

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