Südafrika hat gewählt ANC stellt CYRIL RAMAPHOSA als Präsident

Mai 16, 2019

Lichtgeschwindigkeit 9212

am Freitag, den 17. Mai 2019

.

.

Die regulären Parlamentswahlen in SÜDAFRIKA haben eine ganz gute Lagebewertung ergeben:

.

Die Nelson Mandela-Partei ANC, die mal die revolutionäre Befreiung Südafrikas von der damaligen APARTHEID unter dem brutalen Staatschef Botha, übernehmen konnte, hat inzwischen eine neue Lage hervorgebracht:

.

Während es in der APARTHEIT zugunsten der weißen Bürger Südafrikas und zur Unterdrückung der schwarzen Einwohner, denen Bürgerrechte vielfältig gebrochen wurden, hat sich inzwischen die Weiß-Schwarz-Beziehung in eine Reich-Arm-Lage verändert.

.

Gleichzeitig hat der ANC seine Dominanz auch trotz Korruption und wirtschaftlicher Misere auch durch diese neuerliche Wahl ungebrochen halten können. Aber sie ist im Schwinden.

.

.

Frankfurter Allgemeine Zeitung Seite 10, am 13. Mai 2019 schrieb:

.

„… Sowohl sein Stimmenanteil als auch die Wahlbeteiligung sind gesunken … auch die oppositionelle demokratische Allianz hat leicht verloren. gestärkt wurden die politischen Ränder. Dass die Gewinne der gewaltbereiten linksextremen Economic Freedom Fighter weniger dramatisch als befürchtet ausgefallen sind, liegt an Präsident Ramaphosa, der versprochen hat, nach der Wahl im ANC aufzuräumen. Sollte er damit scheitern, dann sieht die Zukunft des wirtschaftlich noch immer am besten entwickelten Landes Afrikas düster aus. Es ist paradox: Mit seiner Übermacht hat der ANC Südafrika heruntergewirtschaftet …“

.

.

Dietmar Moews meint: Es ist den Südafrikanern zu gratulieren und viel Glück zu wünschen. Mit dem Präsident Cyril Ramaphosa (66) ist immerhin ein heftiger Machtkampf innerhalb des Afrikanischen Nationalkongress (ANC) fortgeschritten und durch seine Wiederwahl ein Hoffnungsträger gehalten worden.

.

Vor anderthalb Jahren setzte er sich in Südafrikas Regierungspartei knapp durch, im Februar 2018 wurde er Staatspräsident. In den neun Jahren zuvor hatte Jacob Zuma, sein hochgradig korrupter Vorgänger, Staat und Partei an die Wand gefahren.

.

30 Millionen Südafrikaner leben in Armut. Südafrikas Bonität wurde von Ratingagenturen auf Ramschniveau herabgestuft.

.

Der ABC erhielt jetzt 57,5 Prozent und damit die absolute Mehrheit errungen, was speziell diesem Ramaphosa als Verdienst angerechnet wird. Er gilt auch als Mann des Konsenses. Er soll aber in seiner Regierungszeit etwa 450 Millionen Dollar Vermögen erworben haben, die aus Unternehmensbeteiligungen herrühren, die der ANC für die Emanzipation schwarzer Unternehmens-Teilhaber schuf.

.

Südafrika hat Hoffnungen, die jetzt diesen Ramaphosa unter einen hohen Leistungsdruck stellen. Cyril Ramaphosa hat eine Herkunft als Polizistensohn vom Stamm der Venda, wuchs in dem Apartheids-Township Soweto, bei Johannesburg auf, saß wegen Apartheidskampf 11 Monate in Haft, arbeitete als Anwalt und war Mitgründer einer Bergarbeiter-Gewerkschaft, wurde 1991 Generalsekretär des ANC, wurde dann aber als potenzieller „Erbe“ von Nelson Mandela, von Thabo Mbeki gestoppt.

.

Dietmar Moews „Weltfahnentorte“, Öl auf Leinwand, 83cm / 130cm, 1976

.

FINE E COMPATTO,

.

WARNUNG: recommended posts (Zusätze, die als Empfehlungen oder Beziehungen von WordPress hier eingestellt werden)

 

auf dem Dietmar Moews‘ Blog eingeblendete „Recommended Posts“ oder sonstige „Pseudoempfehlungen“ werden von WordPress

.

gegen das Einverständnis des Eigentümers Dr. Dietmar Moews

.

hier gezeigt und sind keine Empfehlungen von Dr. Dietmar Moews. Nichts davon wird i.S.d.P. von Dr. Dietmar Moews verantwortet. Dietmar Moews klickt diese „recommendends“ nicht an und liest nichts davon.

.

Ab jetzt werden alle Dietmar Moews‘ Blog-Beiträge mit dem SLOGAN

 

FINE E COMPATTO deutlich beendet.

.

WARNUNG: recommended posts

.

und BESTELLEN

subscription to Dietmar Moews Abonnement von Dietmar Moews un abonnement à Dietmar Moews

Blätter für Kunst und Kultur erscheinen in loser Folge im Verlag Pandora-Kunst-Projekt Köln

Blätter Neue Sinnlichkeit

.

.

Indem ich Ihnen ein langes Leben wünsche, sparen Sie auf diese Weise ganz erheblich.

Abonnement auf Lebenszeit für EURO 500,- (oder entsprechender Landeswährung)

Einzelpreis oder Abonnement inkl. Versand EURO 12.-, Schüler bei Selbstabholung EURO 4.-

Abonnieren Sie mit Namen, Postanschrift, Ort, Datum, Unterschrift sowie EURO 500 zur Verrechnung bei:

PANDORA KUNST PROJEKT

zu Händen Dr. Dietmar Moews

Mainzer Straße 28

D-50678 Köln am Rhein


AFRIKA HAT DEMOKRATISCH GEWÄHLT

Mai 8, 2014

 

Lichtgeschwindigkeit 4285

.

vom 8. Mai 2014

.

In diesen Tagen haben die ca. 25 Millionen wahlberechtigten Staatsbürger von Südafrika bei den Parlamentswahlen gewählt.

.

Südafrika ist ein Beispiel dafür, dass ein moderner Staat mit ethnisch heterogener – angestammt schwarzer, zugewanderter schwarzer, diverser weißer und anderer Abstammungen – Staatsvolk nach rechtsstaatlichen Prinzipien entfaltet werden kann. (Homelands und Diskriminierung, Azanania, Nelson Mandela und Stephen Biko, Botha und Zuma lassen grüßen).

.

Es haben angeblich mit einer hohen Wahlbeteiligung, geordnet und friedlich, die Südafrikaner hauptsächlich den ANC (Afrikan National Kongress), der am Ende der Apartheid und in den Regierungen seither verantwortlich war, mit etwa 56 Prozent der Wählerstimmen gewählt. Bei etwa 30 Prozent Stimmenanteil beim derzeitigen Stand der Auszählung hat die DA (Demokratische Allianz) – eine eher weiße, libertäre Programmpartei – eine erstaunliche Zustimmung erhalten. Ferner trat eine EFF (für linksradikale Wirtschaftsfreiheit) mit 3 Prozent in den politischen außerparlamentarischen Raum Südafrikas, die eine quasi revolutionäre Zielsetzung der Unzufriedenen vertreten möchte.

.

Dietmar Moews meint: So riesengroß und vielfältig Afrika entwicklungspolitische Machteinflussregionen und artifizielle Staaten verkraften müsste, um zu zivilsiertem Leben kommen zu können. Liefert Südafrika, mit dem ANC und der DA in Pretoria, Kapstadt, Johannesburg usw. ein gelebtes Beispiel dafür, dass bei marktwirtschaftlich organisierter internationaler Wirtschaftsanbindung und gewisser Rechtsicherheit für die Investoren und Partner, ein eigenständiges Staatswesen der Afrikaner möglich ist. Daraus sollten andere Völker und stammesorientierten Gruppen in Afrika Beispiel und Mut schöpfen, sich zu bilden und zu organisieren.

.

Ohne Frage bietet auch Südafrika nicht das Bild einer gewachsenen Selbstbestimmung, sondern der kapitalistischen Bevormundung. Wir stellen allerdings fest, dass afrikanische Staatsgebilde mit stalinistischem Patronat erheblich rückständig dahinvegetieren. Wie gut afrikanische Staaten, die von China gefördert werden, sich gemeinwesenorientiert und frei aufbauen können, muss bis heute dahingestellt bleiben.

.

Es sieht so aus, als könne Südafrika – mit einer säkulären Organisationsweise und einer gewissen christlichen Dominanz – sich stärken. Wie weit islamische schariaorientierte Afrikaner – wie z. B. in Mali oder Ägypten, Algerien oder den verschiedenen Kongos – mit dem Konzept der Intoleranz anderen gegenüber als Religionsstaat – wie Israel oder Syrien- , den Wünschen und Hoffnungen der Afrikaner entgegenkommen kann oder weitere Gewalt erzeugt, muss dahingestellt bleiben.

.

Südafrika hat gewählt und scheint sich damit gut zu integrieren und zu reproduzieren.

.