DDR – der menschenverachtende Überwachungsstaat

September 21, 2014

Lichtgeschwindigkeit 4914

am Sonntag, 21. September 2014

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Dr. DIETMAR MOEWS von FOKKO VON VELDE fotografiert

Dr. Dietmar Moews

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Der Stasi-“General“ Großmann sagt in einer TV-Sendung im PHOENIX-Programm, heute, am 21. September 2014 gesendet:

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Wir sind schon stolz darauf, die Besatzer der MfS-Archive in Berlin übertölpelt zu haben. Wir haben noch bis Juli 1990 Akten geschreddert, um „das Zeug“ zu vernichten, während die Besetzer längst die Gebäude besetzt hatten und die Stasi offiziell vor die Tür gesetzt worden war.

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MfS-Leitungskader Herr Großmann und ein Herr Weiß erklären, dass die Akten-Schredderei ausdrücklich im Interesse der westlichen Bundesregierung geschah. Es seien offiziell Mitarbeiter des MfS, die in den Archiven gearbeitet hatten, zum Vernichten der Akten vom Westen eingestellt.

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Es war damals bekannt und es ist bekannt, dass Bundeskanzler Helmut Kohl die Öffnung der Stasi-Archive verhindern wollte. Kohl war gegen eine sogenannte Aufarbeitung aus zwei angeblichen Motiven:

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Einerseits wäre eine rückgewendete gegenseitige „Aufarbeitung“ ein sozial-psychologischer Bürgerkrieg“ der gegenseitigen Verdächtigung und Zersetzung. Stattdessen würden die DDR-Menschen besser auf die immensen notwendigen Neuerungen und Veränderungen in ihrer Lebensweise fortan vollkommen gefordert sein, statt auf Rückwendigkeit dieser Veränderungsdynamik sich zu entziehen.

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Zweitens wurden die Stasi-Dokumente als nicht verlässlich eingeschätzt – soll heißen, was immer da als Spitzel-Protokolle und Denunziations-Texte gesammelt worden war, entstand nicht immer freiwillig bzw. enthielt Legenden und Phantasieberichte.

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Es wurde Kohl angehängt, er habe persönliche eigene vom MfS protokollierte „Untaten“ vertuschen wollen. Dies ist ein denunziatorisches Dummargument. Ein Bundeskanzler hat auf die Geschichtsschreibung nur in Ausnahmefällen Manipulationsgewalt durch Vernichtung von Spuren oder Dokumenten. Außerdem war Kohl auch im politischen Dissens ein mutiger und unverschämter Politiker und Amtsträger. Kohl hatte allenfalls günstigere oder schlechte Zeitpunkte für die historische Wahrheit in seinem Machtprogramm, Geschichtsfälschung? – das ist lediglich allgemeine Legende.

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Dietmar Moews meint: Wer leidet, soll bestimmen, was Leid ist. Wer Leid erzeugt oder verantwortet, muss akzeptieren, wenn man ihn überführt. Nutzen und Folgen für moralischen Gemeinschaftszusammenhalt durch soziale „Hygiene“ ergeben kein klares Prinzip.

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Allerdings müssen geschichtliche Erfahrungen zum Lernen benutzt werden, damit nach bereits bekannten Fehlern, nicht weiteres Leid in der Zukunft angelegt werden kann.

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In der Staatskunst und Ordnungspolitik wird man vermutlich über die Ächtung sozialen Verrats nicht hinauskommen. Deshalb sollten Geheimdienste, Spitzel, Denunzianten, Doppelagenten und Ruchlosigkeit weitreichend rechtsstaatlich organisiert, d. h. überwacht, gesteuert und kontrolliert werden.

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Die Bezeichnung der DDR, jener ehemaligen sowjetisch besetzten Zone des zusammengebrochenen Deutschen Nazi-Reichs bis 1989, als „menschenverachtender Überwachungsstaat“, heute, im Jahr 2014, ist bedenkenswert.

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Was wird hier als Menschenwürde bzw. Menschenverachtung infolge der gelebten DDR-Geschichte bei PHOENIX-TV bedeutungsschwanger definiert?

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Nach dem Prinzip: Was Leid ist, bestimmt der Leidende, sollen die Betroffenen solche Attribute durch ihre Begriffsbenutzung inhaltlich selbst bestimmen.

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Betrachtet man Mielkes Einweckgläser mit Geruchsproben für Spürhunde und Honeckers Ablehnung des Vorschlages des Manfred von Ardenne, an der „Staatsgrenze“ statt scharfer Munition, Hartgummigeschosse zu gebrauchen, kommen wir anbetracht der heutigen Praktiken der USA doch in Atemnot (von staatlichen Journalistenmorden in Moskau zu schweigen):

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Der von den USA offen und weltweit artikulierte Macht-, Gewalt- und Interessenanspruch ist mit keinerlei Menschenwürde vereinbar.

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Wer mit den USA Pakte der Willigkeit eingeht, hat ein wirkliches Sprachproblem im Totalitarismus dieser Machenschaften. USA, NSA und Prism sind totalitär.

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Kurz, wäre dann die Definition „menschenverachtende Überwachung“ zu ergänzen – „totalitär menschenverachtende Zurichtung“.

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ZUGINSFELD 32 "O Veitstanz" DMW 660.7.8 am 30. Juni 2014

ZUGINSFELD 32
„O Veitstanz“
DMW 660.7.8
am 30. Juni 2014

 

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