Der große WURF der ideologisch Verbeulten

August 25, 2015

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am Dienstag, 25. August 2015

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Süddeutsche Zeitung, Seite 5, von Oliver Das Gupta, interviewt zu Fragen des Umganges mit Zuwanderung Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow:

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„Die Politik muss den großen Wurf wagen“. Thüringen braucht Zuwanderung und Menschen, die hier arbeiten, sagt Ministerpräsident Bodo Ramelow. Und er erklärt, wie man mit Flüchtlingen und „ideologisch Verbeulten“ umgehen sollte. …

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…Thüringen muss täglich 150 zusätzliche Flüchtlinge aufnehmen … Ministerpräsident (LINKE) erhält Morddrohungen wegen seiner Flüchtlingspolitik … wie kann man solche Leute zur Besinnung bringen?“

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… Ramelow sagt, „Ideologisch Verbeulte kriegt man selten zur Besinnung. Man kann ihnen nur signalisieren, dass man sie auf dem Schirm hat. Sie müssen sehen, wenn sie bei Facebook oder anderen Internet-Foren aktiv sind und dort Stimmung gegen Flüchtlinge machen…. verwendete Worte wie „anzünden“, „verbrennen“ und ähnliches. Wir dürfen die Angst in den Orten nicht wachsen lassen. Wir müssen uns denen, die Angst verbreiten, entgegenstellen.

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„… Europa wird keine Ruhe haben, solange wir am Rande der EU dauerhaft Armutsländer haben.

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… wir beziehen Feuerwehrvereine und Kirchen ein. In einigen Orten funktioniert das, in anderen wird geschwiegen. …

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… Angela Merkel nennt die Angriffe auf Flüchtlinge und deren Unterkünfte „unwürdig“. Ist das angemessen? –

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Ramelow: Wichtiger als das Reden ist das Handeln. Ich möchte die Kanzlerin massiv ermutigen, die Bundesländer finanziell zu unterstützen. Die Hälfte der Kosten sollte das Bund tragen….

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Zu uns kommen die Menschen aus Staaten, an deren Scheitern wir eine Mitschuld tragen. Wir ernten jetzt die Früchte einer Außenpolitik, die der Westen kollektiv zu verantworten hat …

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… wir müssen den Flüchtlingen eine Perspektive geben, sonst lösen wir das Problem nicht …

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… Die Politik muss den großen Wurf wagen. … ein modernes Staatsbürgerschaftsrecht…“ …

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„… Auch mein Bundesland braucht Zuwanderung. Wir brauchen in den nächsten zehn Jahren 280 000 Facharbeiter … aktuell 5000 Lehrstellen nicht besetzt … dass man vor Zuwanderung keine Angst haben muss.“

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Dietmar Moews meint: Bodo Ramelow zeigt eine nüchterne Übersicht zur Lage und Geduld für die seelische Bewegung der Menschen.

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Es gibt keine Meinungsverschiedenheiten über die bedrängende Notlage.

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Es gibt noch immer keine Lösungen.

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Noch immer behelfen sich die Repräsentanten mit Reden (Gabriel SPD: „Pack“), (Merkel CDU „unwürdig“), statt ganz konkret zu begreifen und den deutschen Wählern und den europäischen Wählern deutlich zu sagen:

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„Deutschland muss sich den Frieden kaufen und Deutschland muss Europa mit Blick auf Frieden laufend subventionieren. Wenn der Bund den Gemeinden fiskalpolitiusch die Luft abschneidet, dann

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EINS muss der Bund dafür kritisiert werden.

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ZWEI dann muss der Bund die Gelder nach Unten hergeben. Und der Bund muss das Geld europäisch gezielt subventionieren – für die Grenzstaaten, Italien und Griechenland, für die Boat-People im Mittelmeer, für den sinnvollen unverzüglichen Eingliederungsprozess der ankommenden Völkerwanderer:

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Die europäischen (deutschen) Völkerwanderer waren auch Wirtschaftsflüchtlinge.


Claus Weselsky demokratischer Einzelgewerkschaftskampf

Juli 1, 2015
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vom Mittwoch, 1. Juli 2015

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Am 1. Juli 2015 verkündeten die Schlichter – der Brandenburger Ex-Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) und der Thüringer Ministerpräsident Bodo Ramelow (LINKE) einen Kompromiss-Abschluss der Bahn-Gewerkschaften-Streitparteien mit den Eisenbahnunternehmen:

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EINS Es gilt fort an das praktisch anerkannte Recht der Einzelgewerkschaft eigene politische Forderungen unabhängig von anderen, insbesondere von anderen mitgliederstärkeren Lokführergewerkschaften im DGB, aushandeln zu dürfen.

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Das hatten die deutsche Bahn AG und der große Deutsche Industriegewerkschaftbund durch seine Eisenbahngewerkschaft EVG zu verhindern gesucht, um die eigene Exklusivposition und die gewerkschaftliche Meinungsführerschaft den eigenen Mitgliedern vorführen zu können.

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ZWEI Es gibt eine verbesserte Überstundenvergütung. Außerdem in absehbarer Zeit eine verminderte neue Arbeitszeit für Lokführer von 38-Wochenstunden. (Quelle: DLF-Nachrichten am 1. Juli 2015)

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Dietmar Moews meint: Jetzt hat sich dieser überflüssige DGB-Kropf selbst vorgeführt – es gibt spezielle Berufsfelder, die Sonderinteressen haben – und es gibt auch Interessensvertretungsbedarf für diese kleinen Gruppen, nicht nur von einer großen Gewerkschaft EVG klientelisiert und unterworfen bzw. angepasst und mundtot gemacht zu werden.

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Für die kleine Einzelgewerkschaft GDL war inzwischen monatelang ein mutiger intelligenter Führer im Verhandlungskampf aufgetreten:

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Der Sachse Claus Weselsky, ein deutscher Lokführer und Gewerkschaftsfunktionär. Seit dem 6. Mai 2008 ist er Bundesvorsitzender der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer, der seither ununterbrochen von den staatlichen Redakteuren vorgeführt wurde. Weselsky wurde laufend mit unzufriedenen Bahnbenutzern in den Massenmedien konfrontiert, deren Bahnfahrpläne durch die zahlreichen wochenlangen Streiks zerstört worden waren, mit dümmlich arroganten Deutsche Bahn-Chefs, wie Rüdiger Grube und Ulrich Weber und in Sonderheit, der Konkurrent von Weselsky, Alexander Kirchner, derjenige deutscher Eisenbahngewerkschafter, seit 30. November 2010 ist er Vorsitzender der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft und gleichzeitig, weiterhin ist er stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates der Deutschen Bahn.

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Was müssen das alles für brutal unsensible Bolschewisten sein, die öffentlich so respektlos miteinander umgehen können?

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Heute hat sich nun Claus Weselky bei den Bahnkunden für die langmütige Geduld bedankt, die diversen Kampfphasen des Streiks durchgehalten zu haben. Ebenfalls mussten die GDL-Lokführer in ihren privaten Lebenssphären selbst alle möglichen persönlichen Angriffe und Herabwürdigungen aushalten. Auch ihnen hat Weselky für den Zusammenhalt gedankt.

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Es ist ein Erfolg für die GDL durch diesen Arbeitskampf in dieser kleinen Schlüsselfunktion der benachteiligten GDL-Lokführer das heutige Vermittlungsergebnis in Form verbesserter Tarifverträge für alle herausgeholt zu haben – auch für die EVG.

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Claus Weselsky hat sich für die Geduld ausdrücklich bedankt. Es wurde hier heute ein Beweis erbracht, dass Einzelinteressen – auch im Sinne von Minderheitenschutz – gewerkschaftlich ausgekämpft werden kann:

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Wenn ein kluger mutiger Claus Weselsky die GDL-Führung ausübt

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Wenn der Lok-Gewerkschafter nicht korrupt ist oder gar gleichzeitig im Aufsichtsrat der Deutschen Bahn AG sitzt und von dort bezahlt wird.

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Wenn anständig informiert wird, so dass die Bahnkunden selbst beurteilen können, wer lügt und wer redliche Vorstellungen vorträgt:

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Hier waren CDU und Frau Dr. Merkel nur auf der antidemokratischen Seite der Bahn AG aktiv – sie haben diesen Erfolhg versucht zu verhindern, genau wie die Genossen den Bosse (wer hat uns verraten?). Es ist ein Schande.

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Auch wenn die Bahn ein staatlicher Laden voller höchstbezahlter Dienstklassen-Personnage ist, konnten die staatlichen Medien – wie ARD, ZDF, DLF, und die 17 Landesrundfunk- und Fernsehanstalten wie WDR, NDR, RBB usw. nicht verhindern, dass die Bahnkunden und Weselsky die Solidaritätslinie halten konnten.

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Es ist eine symbolische Niederlage der machtgierigen Dienstklassen-Manager der Bahn-AG und der verklüngelten EVG Einsenbahn und – Verkehrs-Gewerkschaft. Sie haben in diesem Fall nicht geschafft, alle abhängigen Deutschen unter ihrer Käseglocke zu faschisieren und zu klientelisieren:

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Der Schwanz hat mal mit dem Hund gewackelt.

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Ein Beweis, dass die Struktur Demokratie funktionieren kann – aber nur, wenn das Personal intelligenter ist als die Dienstklassen-Abzocker.

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Durch minderwertiges moralischen Verhalten kann jede demokratische Struktur zur höllischen Funktion umgefickt werden.

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Es muss Claus Weselsky, Bodo Ramelow und Matthias Platzeck ein großes Lob und der symbolische Dank ausgesprochen werden.

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Die optionale Drohnentechnik liegt in Händen der Aktiengesellschaft der Profiteure – sie werden sich diese demokratischen Lokführer bald vom Hals schaffen. Das steht für mich fest.

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Dann sitzt vorne im „Triebkopf“ des Zuges symbolisch ein Animateur vom Robinson-Club, macht Selfies, die er an Mitreisende mailt und verbreitet gute Laune:

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Heute wurde erneut Internetzzugang für die Bahn versprochen.

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