Flaschenpost der Piratenpartei: Das Segelschiff braucht Druck aufs Segel

Januar 16, 2015

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vom Freitag, 16. Januar 2015

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Ende des Jahres 2009 hatte Dietmar Moews das von ihm entwickelte Konzept eines „Flaschenpost“ genannten Internet-Formates bei den Berliner Piraten vorgestellt und ein schriftliches Konzept für ein „Flaschenpost“ -Newsletter genannten Online-Info-Briefes beantragt.

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Die Stammtisch-Crew „Negroponte“ hat das Konzept diskutiert – im Landesvorstand der Piraten wurde es aber nicht zugelassen. Auch weil man befürchtete, dass Dietmar Moews, wie ein selbsternannter Politischer Geschäftsführer der Piratenpartei Deutschland und in seinem Piraten-Wahlkampf-Format „Lichtgeschwindigkeit“-Video-Blog bei Youtube, auch die „Flaschenpost“ redaktionell in den Griff nehmen könnte.

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Sowohl die „Lichtgeschwindigkeit“, wie der fehlende „Staatsminister im Kanzleramt für IT-Revolution“ und ein „Politischer Geschäftsführer“, waren auch die „Flaschenpost“ und die „Ralf-Dahrendorf-Stiftung“, das „Berliner Manifest“ und die „Piratentypologie“ Ideen, Vorschläge und Initiativen von Dietmar Moews. Doch seine beiden Honigsauger, Pavel Mayer und der Doofpirat Christopher Lauer, die Wissen und Ideen von Dietmar Moews abzockten, aber permanent gegen ihn persönlich bei den Berliner Piraten intrigierten, behinderten und denunzierten die meisten Initiativen. Sie waren es auch, die mit dem Stammtisch Bjarne Stoustrup, Coriner Straße, die Kandidatenliste für die Abgeordnetenhaus-Wahl fundamental manipulierten. Schlimm genug.

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Auf dem Weg blieben die meisten Gründungspiraten bald lieber mit Anstand zu haus – die politische Verwandtschaft mit dem CCC ging dabei völlig vor die Hunde; das von mir ausgeworfene Kosewort „Doofpiraten“ ist noch nett, wenn es sich dabei um unentfaltete ASDH-Würmlein handelte: „Hastu Flat“?

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Es ist klar, dass Dr. Dietmar Moews, als früherer Mitgründer der Grünen, als Künstlergelehrter wie auch als Soziologe, speziell in Verbandsorganisationsfragen, ein klares Profil für die Piraten konzipiert hatte, nämlich als „IT-Revolutions-Partei“ – und nicht als fünfte sozial-liberale StaMoKap-Blockpartei mit sogenanntem „Vollprogramm.

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Denn „IT-Revolution“ heißt das Thema, das allen fehlte – hier war der Zulauf für die Piraten, hier, in der IT-Politik, in Anlehnung an den CCC, liegt der echte Bedarf für eine neue Partei: dafür gilt bis heute das „BERLINER MANIFEST“ und die Bezugnahmen zu Ralf Dahrendorfs Liberalismus.

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Erst etwa zwei Jahre später erschien nunmehr das Konzept „Flaschenpost“ der Piratenpartei Deutschland. Mit Interesse verfolgte ich die Subversion der Schlömer / Ponader und Doofpiraten, kassierte die Antisemitismus-Keule als Verdächtigter für Volksverhetzung durch die Doofpiraten und einige doofe Journalisten: Fabian Reinbold und Anne Meiritz beim Spiegel, Marie-Katharina Wagner von der FAZ sowie einem anderen Trottel der FAZ, dessen kauzigen Namen (Harald Staun) ich inzwischen vergessen habe.

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Gestern las ich in der neuesten „Flaschenpost Newsletter 03/15“ des Jahres 2015, die Pirat Michael Renner i.S.d.P. verantwortlich zeichnet nunmehr:

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Ich freue mich, zu lesen:

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…einer „werteorientierten Digitalpolitik“ wollen wir wieder als Internetpartei wahrgenommen werden. …“ oder etwas ausführlicher aus dieser Flaschenpost:

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„ … Wahlkreuz bei den Piraten zu machen. Details zu den geplanten Wahlkampfterminen und wie ihr dabei helfen könnt, stehen im Artikel „Wahlkampfhilfe für die Bürgerschaftswahl in Hamburg“.

2015 soll das Jahr werden, das die Piratenpartei inhaltlich und pro­gram­ma­tisch voranbringt. Darüber waren sich die Piraten beim Dreikönigstreffen in Erlangen einig. Damit der Plan gelingt, wurden gleich mögliche Themen in die Diskussion gebracht. Mit Datenschutz, Freiheit, Überwachung, unserer Ablehnung des sogenannten „Freihandelsabkommens“ TTIP und einer „werteorientierten Digitalpolitik“ wollen wir wieder als Internetpartei wahrgenommen werden. Zusätzlich soll ein außenpolitisches Profil entwickelt werden, wozu auch die Piraten-Sicherheitskonferenz Ende Januar in München dient. Im Artikel „2015 wird Aufbruchjahr der Piraten – Dreikönigstreffen weist Weg in die Digitalpolitik“ findet ihr alle wichtigen Punkte und dazu noch einen Link zu den Videos. …“

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Ralf Dahrendorf

Ralf Dahrendorf

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Dietmar Moews meint: Die braune Socke, Joachim Paul aus Neuss, hat sich noch immer nicht bei mir entschuldigt für seine absurde Nazi-Verdächtigung gegen mich im ZDF. Das ist sehr schwach und sehr dumm von ihm.

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Bildschirmfoto vom 2014-04-11 14:04:04

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