Freifunk – ein Erfolgsprojekt der freien gesellschaftlichen IT-Intelligenz

Februar 9, 2015
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vom Montag, 9. Februar 2015

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Heute kann es sein, man fährt hinter einem Fernbus auf der Autobahn her und da steht es aussen dick drauf: „Free WLAN“: Wer mal zufällig „etwas hacken“ möchte, ohne dabei ermittelt werden zu können, könnte mal versuchen sich einzuloggen..

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Vor etwa zehn Jahren gab es selbst noch in den deutschen Großstädten schwarze Flecken für Internetz-Anschlüsse auf der deutschen Landkarte, die ein schönes Ozelotmuster bildeten.

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Damals wurden in zahlreichen intelligenten Großstadtszenerien erste konkrete Freifunk-Installationen eingerichtet. Insbesondere wo die Monopolisten, wie damals die Telekom, sich nicht um marktwirtschaftlichen Bedarf kümmerten, wurde der Chaos Computer Club oder die Piraten aktiv. Sie trieben mit eigenen Freifunk-Projekten die IT-Revolution basisdemokratisch und teils sogar informell an.

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Teils unlizensiert, von Relais auf privaten Fensterbrettern, dann bald auch durch Vereinsgründung und ordentlichen Mietverträgen mit Eignern hoher Gebäude, Türme, Kirchtürme, wo die Internet-Interessenten sich mit ihrem eigenen Computer unangemeldet frei einloggen konnten. Wenn dort ein Internet-Kabel-Hauptanschluss war, konnte man ein Relais, wie eine Antenne, ein Modem ansteuerbar, möglichst hoch gelegen und baulich frei erreichbar installieren.

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Wer also keinen Anschluss hatte oder aus einem anderen Ort daherkam, konnte seinen Computer ein Relais suchen lassen – wo eine offene Leitung erreichbar war, war es möglich – quasi als Gast – sich einzuloggen, ohne große Anmeldung.

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In Dresden haben die CCCD-Hacker ein so leistungsfähiges Freifunk-“Netz“ eingerichtet, dass es nur wenige Jahre dauerte, bis die Marktanbieter von Internet-Angeboten ziemlich bald mit Kampfangeboten auf den Endverbrauchermarkt Dresdens kamen. Denn nicht nur, welcher Fremde gerade mal von irgend einer Parkbank oder Bushaltestelle sich einloggen wollte, auch Dresdner selbst nutzten den Freifunk.

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Inzwischen sind die Flatrate-Tarife und der Anbieterwettbewerb – bis auf einige nichtverkabelte Dorfwinkel-Funklöcher Deutschlands, die weiterhin Schwarz sind – dass die CCC-Freifunker sich nicht mehr ganz so vehement für eine Freifunk-Vollkultur engagiert hatten.

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Inzwischen laufen nunmehr neue Anregungen durch die IT-Revolution. Die totalitäre US-NSA-Telematik und -Vollüberwachung, sowie Volldatenspeicherung, zu geheimdienstlich-politischen und gewerblichen Entmündigungszwecken, lässt die IT-Gemeinde, auch den CCC wie auch Anonymous neudenken.

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U-Bahn für die mainzer (auch als Bunker im Alarmfall)

U-Bahn für die mainzer (auch als Bunker im Alarmfall)

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Und schon kommen die Einwände von politischer und staatlicher Seite: Es soll die Verfolgung von Netzbenutzern möglich sein. Dabei ginge es um Gefahrenabwehr, Kriminalitätsverhinderung und -aufklärung.

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Man übergeht aber die in der EU, besonders in Deutschland geltenden Gesetzesregelungen des „DATENSCHUTZES“, des Rechts an den privaten Daten und der privaten Kommunikation (habeas Corpus).

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Schließlich gibt es das Recht sich anonym im Internet zu bewegen:
http://www.lfd.niedersachsen.de/portal/live.php navigation_id=13023&article_id=55988&_psmand=48

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Das hat auch der Gesetzgeber erkannt, der im

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Teledienstedatenschutzgesetz

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jedem das Recht eingeräumt hat, sich anonym durch das Netz zu bewegen. § 4 Abs. 6 Teledienstedatenschutzgesetz schreibt vor: „Der Diensteanbieter hat dem Nutzer die Inanspruchnahme von Telediensten und ihre Bezahlung anonym oder unter Pseudonym zu ermöglichen, soweit dies technisch möglich und zumutbar ist. Der Nutzer ist über diese Möglichkeit zu informieren“.

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Dietmar Moews meint: Allein die technisch erfolgreiche private informelle Fähigkeit von IT-Hackern und Freifunkern, eine zureichende Netzanbindung einrichten zu können, macht den Freifunk erfolgreich, als Druckmittel auf die Marktmächtigen und auf die staatlich durch Netzbehörden ausgebremste IT-Revolution zu machen. Ähnliche Verdienste hat LINUX und die Ubuntu-Free-Software-Projekte, die absolut wettbewerbsfähig und „kritisch“ arbeiten.

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Das ist ja genau das was Freifunk – recht erfolgreich – macht. Damit
macht man aber kein Geschäft, damit kann man keine Nutzer tracken oder
sonstigen „Gewinn“ machen, weswegen Freifunk bei solchen Projekten gerne
ignoriert wird.

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Ich möchte zu all diesen echten ALTERNATIV-Initiativen ermuntern und auch den IT-Laien anraten, sich dafür zu engagieren:

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Ob LINUX, Freifunk oder BIT-COIN – es gibt die emanzipatorische Konzeption von: WISSEN IST MACHT – und Gegenmacht.

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Am liebsten GELD, BARGELD, MÜNZEN und SCHEINE

Dezember 4, 2014

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am Donnerstag, 4. Dezember 2014

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Das bewährte Bargeld ist die reale Sache, die die Menschen mit Erfolg benutzen und am liebsten haben.

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Das „BIG-BROTHER“-Bestreben, alle Menschen mit der NSA-Technik total zu überwachen, will natürlich das Bargeld abschaffen, weil man es nicht auf Heller und Pfennig kontrollieren und profilieren kann.

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Wir sehen Zeiten entgegen, dass das Bargeld über die Köpfe der Gesellschaft hinweg abgeschafft wird. Man wird das Geld derart in organisatorischen Nachteil setzen, dass unvergleichliche Kostennachteile für die Geldbenutzer entstehen. Was heisst da „Bit-Coin“?

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Momentan bezahlen die Menschen in Deutschland ihre Einkäufe noch bevorzugt mit Bargeld.

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Ein „Kropf des Kapitalismus“, der Bundesbankvorstand Carl-Ludwig Thiele behauptete kürzlich zum 25-jährigen Jubiläum (was hatten wir denn da vor 26 Jahren?) der Bundesvereinigung Deutscher Geld-und Wertdienste in Frankfurt:

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Die Entwicklung verlaufe aber langsam: „Bargeld wird bis auf weiteres das meistgenutzte Zahlungsmittel am Point of Sale (Verkaufsstelle) sein..“

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Bei kleinen Transaktionen wird Bargeld an die 80 Prozent genutzt.

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Die Geldmanipulateure haben längst den „War of cash“ ausgerufen. Dabei spielen wissenschaftliche Erkenntnisse über Schaden und Nutzen von angeblichen technischen Fortschritten so gut wie nie eine Rolle. Immer wird über Preispolitik und politische Willkür der größte Blödsinn gesetzlich umgesetzt – wenn nötig geheim: TTIP ist ein extremes Beispiel.

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Dietmar Moews meint: Ohne Telefon lebt es sich sehr gut. Man verliert viele Kontakte. Auch weil meist nicht geglaubt wird, dass man kein Telefon habe, sondern lediglich seine Nummer nicht hergeben will. Dietmar Moews ist per E-Mail einfacher zu kontaktieren als die meisten Menschen mit ihren Dauer-Anrufbeantwortern.

Wer sagt eigentlich, dass ein virtuell-digitales I-Phone-Gespräch attraktiver sei als ein ganz normales sinnliches Gespräch zwischen zwei einander gegenüber befindlichen analogen Menschen?

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Wer heute die idiotischen U-Bahnfahrenden beobachtet, die derart überwiegend mit sich, ihren Ohrstöpseln, den winzigen Displays ihrer Units und den leeren Akus beschäftigt sind, verliert sehr bald jegliches Interesse daran überhaupt anzuhören welche Schwachmaten-Kommunikation da verdaddelt wird: „Ich bin jetzt in der U-Bahn und telefoniere.“

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