Boris Becker, Uli Hoeness, Jürgen Fliege und der BILD-Quatschkopf

Dezember 10, 2019

Lichtgeschwindigkeit 9805

am Mittwoch, 11. Dezember 2019

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BILD: Was war noch mit JÜRGEN FLIEGE?

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Man kennt das REIZWORT AXEL SPRINGER.

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Man kennt auch das REIZWORT BILD.

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BILD wurde im Jahr 1952 von AXEL SPRINGER in Hamburg gegründet und wurde das marktbeherrschende BOULEVARD-Blatt im Axel-Springer Verlag, der dann weitere erfolgreiche Formate startete, wie die Tagesvollzeitung DIE WELT, BILD am SONNTAG, WELT am SONNTAG, auch die wöchentliche Illustrierte HÖR ZU, zunächst als Radioprogramm-Kalender, dann mit „Sieh fern mit HÖR ZU“ mit dem Fernsehprogramm der ARD, bald mit weiteren Fernsehprogrammen.

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Für BILD arbeiteten geschäftstüchtige und ideologisch vollkommen auf USA und ISRAEL ausgerichtete Chefredakteure, die maximal auf QUOTE und ABSATZ hinredigierten.

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BILD verbreitet fortlaufend Unfug zu ALEXA und SIRI

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Der aktuelle Chefredakteur der BILD-Formate, Internetz-Portal bild.de, weiter Bild-Zeitung usw. heißt Julian Reichelt.

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Der aktuelle BILD-Chef erklärte kürzlich zu BILD, sinngemäß zitiert:

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„Es gibt viele Menschen für die tägliche BILD-Zeitung Lebensinhalt ist; viele lieben BILD uneingeschränkt, genau so, wie sie verlässlich war und ist. Es gibt auch die anderen, die BILD nicht mögen.“

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Man erkennt leicht, betrachtet man nur mal die bis in bestimmte Fernsehformate durchgesetzte BILD-Prominenz: Boris Becker, Uli Hoeness, Jürgen Fliege und der BILD-Quatschkopf Julian Reichelt, wie es mit der Wahrheitspresse vom AXEL-SPRINGER-VERLAG läuft:

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BILD arbeiten maximal mit Marktmacht der fortlaufenden BILD-Sujets und zitiert sich ununterbrochen selbst, betreffs der BILD-Promis, denen allein die BILD-Abhängigkeit anhängt, keineswegs die vordrängenden Attribute wirklicher Prominenz.

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Boris Becker ist pleite und BILD macht damit Quote

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BORIS BECKER – der ehedem herausragende junge Tennismeister – ist im Prestige inzwischen derart zerstört, dass kaum noch seriöse Firmen mit seinem Auftritt WERBUNG publizieren – aber täglich BILD mit den albernsten Boris-Becker-Lapalien.

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ULI HOENESS – der ehedem beachtliche Fußballsportler und Fußball-Konzern-Vereinsmanager – wird ununterbrochen vom Rang eines Schwerkriminellen wegpromotet, hin zu einem deutschen Staatsmann, wie du und ich. Ohne BILD wäre der peinliche Folklorist Hoeness längst am Tegernsee, dort wo Hitler 1934 Röhm umbrachte, vergessen.

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Uli Hoeness hat anstatt Spekulationsgewinne zu versteuern, in Rosenheim Verlustabschreibungen für Nürnberger Würste erschwindelt

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JÜRGEN FLIEGE – der berühmte Fernseh-Pfarrer auf allen Kanälen – war von der BILD-Kulturindustrie, von RTL bis Sat 1, von BILD zu Burdas BUNTE, pausenlos gepuscht, so dass man den Eindruck erhalten sollte, Jesus sei leibhaftig wiedergekehrt.

Seit Fliege von den BOULEVARD-HERRSCHERN fallengelassen worden ist, kennt man ihn kaum noch als STERN der PROMINENTEN Deutschlands.

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Und der Chefredakteur, dessen Quoten angeblich – laut Friede Springer und Mathias Döpfner – gut sind, gibt ganz keck den freiheitsliebenden Quoten-Prozuzent, als seien Journalismus und BILD-Warenästhetik eins.

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Dietmar Moews vierjährig mit „geerbten“ Hosen

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Dietmar Moews meint: Ob Boris Becker, oder Uli Hoeness – diese Mensch-Versatzstücke zur Verfügung als BILD-Prominenz – machen ihre eigene Rechnung auf, ob sie ihre BILD-Rolle noch etwas kostet, was sie ohnehin nicht haben können? – und, ob andererseits, der BILD-Promi-Fahrstuhl für ihre Ansprüche durchaus immer wieder auch öffentliche Kräfte erübrigen kann, falls bestimmte private Kontroversen günstig zur BILD-Story geeignet gemacht werden können.

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BILD spielt selbst seit eh und je mit der Fahrstuhl-Metapher:

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Wer mit Bild im Fahrstuhl hochfährt, wird gelegentlich öffentlichkeitswirksam heruntergefahren.

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Mit Wahrheitspresse oder freie Presse im Sinne der Rolle, die Gesellschaft mit notwendiger Redaktion zu versorgen und Kommunikation zu führen, hat das wenig zu tun.

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BILD weiß, wie man einem Boris Becker oder Uli Hoeness Aussagen als Zitate in den Mund legen kann, um dadurch in BILD einen Verbalkrieg zwischen Bild-Personen aufziehen zu können (sicher, dass weder Boris Becker noch Uli Hoeness dementieren oder juristisch Abmahnen würden, falls ihr BILD-Ghostwriter unangenehm weit ginge).

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Neue Sinnlichkeit 73 Blätter für Kunst und Kultur in Köln erschienen

Dezember 5, 2019

Lichtgeschwindigkeit 9790

am Freitag, 6. Dezember 2019

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Hier findet sich der fortlaufend wechselnde Untertitel der NUMERO 73

Blätter für flache Menschen im tiefen Staat

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Inhalt

Umschlag: Plakatausschnitt Dietmar Moews Flughafen Hannover

Zum Geleit

INHALT

IMPRESSUM

ERFOLGSKINDER

ABONNEMENT NEUE SINNLICHKEIT AUF LEBENSZEIT FÜR 500 EURO

HERBERT WEICHMANN: Die Totengespräche zwischen Machiavelli und Montesquieu von Maurice Joly

DIETMAR MOEWS: Klare Staatsmacht oder „Tiefer Staat“

DIETMAR MOEWS: Malerei und Augenwelt

YEHUDI MENUHIN: Zum LICHT AUF YOGA des Iyengar

DIETMAR MOEWS: Peter Grämer der Maler ist 2018 gestorben

ADOLPH FREIHERR KNIGGE: ÜBER EIGENNUTZ UND UNDANK 1796

Knigge setzt Kants kategorischen Imperativ in

allgemeinverständliche Klarheit: Fortsetzungen XXI

DIETMAR MOEWS: Lexikon des Kunstwesens: EMPIRIOKRITIZISMUS

DIETMAR MOEWS: Lexikon des Kunstwesens: PETER GRÄMER

DIETMAR MOEWS: Lexikon des Kunstwesens: JOHN BERCOW

JOHN BERCOW: Portrait: Die Linie von Dietmar Moews

DIETMAR MOEWS: Die Kinderseiten der Epoche: Der Albino-Maulwurf

Auflösung Qualitätsrätsel 72: Marta Wassermann-Karlweis

QUALITÄTSRÄTSEL 73: Wer hats geschrieben?

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Impressum:

Neue Sinnlichkeit Blätter für Kunst und Kultur seit 1979 erscheinen in loser Folge im Pandora-Kunst-Verlag, Springe, Hannover, München, Leipzig, Magdeburg, Dresden, Berlin, Köln

E-Mail dietmarmoews@gmx.de Verlagsanschrift und Abonnement auf Lebenszeit bei:

Dr. Dietmar Moews Mainzer Straße 28, D-50678 Köln ISSN 1432-5268

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Erfolgskinder

Ich grüße die allerliebste Leserin und den lieben Leser, hier beim Eintritt in das Blatt Numero 73 im vierzigsten Jahrgang. Es ist ein eigener Impuls nötig, Etwas zu tun oder zu lassen. Oft gibt es akute Reize und Ablenkung. Dann holt man Atem und nimmt das frische Heft Neue Sinnlichkeit zur Hand.

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Die IT-Revolution bietet viele Neuigkeiten. Man probiert, was versprochen wird. Es ist die Kunst unserer Zeit, Neues herzustellen, das besser ist als das Gewohnte. Vieles geht über die Person hinaus. Oft erleben wir, wohin sich der Mensch entwickeln wird, wenn er glaubt, keine anderen Menschen mehr zu brauchen. Roboter antworten auf Impulse ohne Sehnsüchte zu befriedigen. Wenn sich ein Wischen am Telefon schöner anfühlt als eine Begegnung mit einem Menschen?

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Als Neue Sinnlichkeit 73 Blätter für flache Menschen im tiefen Staat, im 41. Jahrgang, folge ich meiner prometheischen Lebensweise, die ich gerne teile, doch kaum Teilnehmer fand, wie es mit meinem poetisch produktiven Talent und der Selbstanforderung auf mimetisches Ver-mögen, nur mit Ehrgeiz und Hingabe gehen konnte. So begegne ich Poesus und Mimesis auf Feststellung und Analyse der herankommenden Angelegenheiten. Wer seine folkloristische Plattfüßigkeit, die sich jede eigene Blödheit als Verschwörung erklärt – die eigene Flachheit als „tiefen Staat“ wirklich nicht ernsthaft zu verstehen sucht, macht sich das Leben schwer. Aber wem Gedanken mühselig sind, sollte ohne klaren Durchblick nicht Verschwörung vermuten.

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Im Frühjahr 1979 fand ich meine Gelder gut, las in meinen Papieren und dachte, mit all den Veranstaltungen, Bilderausstellungen in meiner Ballhof-Galerie Hannover – im weitreichende Ruf mit den Uraufführungen neuer Musik, die Komponisten einbrachten und hochbegabte Musiker, die teils heute weltberühmt sind: Sabine Meyer, Christoph Poppen, Michael Gees, Andreas Staier, Elsbeth Moser; Thomas Schmidt-Kowalski wird ganz sicher noch mal vom staatlich dirigierten SALON-UNWESEN entdeckt werden – ich rufe nach KLAVIERQUARTETT h-moll Opus 12 – ließe sich die regionale Tiefe verstärken. So wurde es. Und zur aktuellen DIETMAR MOEWS-Frage: Ja, er lebt noch. Im Frühjahr 1979 habe ich Neue Sinnlichkeit, als Künstlergruppe und als Manifest geschrieben. Vorausgingen seit meiner NDR-Ausstellung 1977 „natürlich“ viele stundenlange Diskussionen mit den damaligen Freunden; während mir auch damals völlig klar war, dass die sehr verschiedenen persönlichen Horizonte zwischen mir als AVANTGARDIST in eigener Prominenz, mit anderen Künstlern, die von sich aus „kleinere Brötchen buken“, oder die noch unsicher, ob sie einmal bohemiennes Vollblut haben werden, als Maler, als Pianist, als Geiger, Flötist oder Komponist? – solange man noch im Studium, glaubt man andere Verwertungsbedenken als ein „Professorenverdacht im akademischen Mittelbau“, der gerne mal ein beamteter Staatsdiener werden möchte oder eben ein am Markt erfolgreicher Künstler mit wachsendem Sammlerkreis.

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Auch so gab es für – der letztlich immer Alles bezahlte, Galerie, Ausstellungen, Publikationen, Transporte, Geschäftsbetrieb – mich keine Kompromisse, dessen kommende Wünsche klar waren. Und das betraf eben auch die allgemein politische ALTERNATIV-Bewegung. Meine Mitwirkung bei der Gründung der GRÜNEN in Hannover, GABL, die ebenfalls dann plötzlich mit mir zugleich rauskommenden TITANIC – Satireblatt der neuen Frankfurter Schule und „taz“ die tageszeitung, als Genossenschafts-Tageszeitung eine links-alternativen Orientierung. Diese politische Weichenstellung in der Ballhof-Galerie Hannover, meine Mitwirkung in der FRIEDENSBEWEGUNG, der internationalen „Sportler für den Frieden“ mit Dr. Horst Meyer und Jutta Meyer-Siebert und anderen Freunden von Sport und Kunst, sowie die „Künstler für den Frieden“, womit ich den größten Teil meiner Musiker und Malerfreunde einbüßte, während andere hinzukamen, die allerdings nicht zur exklusiven Freundschaftsstimmung einer Neuen Sinnlichkeit beitrugen. So feiere ich heute auch nicht ein VIERZIG JAHRE-JUBILÄUM im familiären Freundeskreis. Und meine damaligen Neufreunde, wie HERBERT SCHMALSTIEG, GERHARD SCHRÖDER oder WILLIAM BORM (ja, das ist beiläufig Name-Dropping) waren nicht wirklich Freunde. Meine Künstlerfreunde, Thomas Schmidt-Kowalski, Ladislav Kupkovic, Günter Schulte, Peter Grämer haben mich in die Ewigkeit verlassen. So gebe hier jetzt meine neuesten Bewegungen preis, die das BLATT NUMERO 73 rechtfertigen, z. B. der NIHILIST und Schriftsteller Hans-Michael Zimmermann in Köln, der zitierfähig denkt und schreibt:

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Aus „DAS TRÄUMENDE TIER“ Essay über ein Tier, das auch im Wachzustand träumen kann.

„…werden die Konturen einer Lebensauffassung sichtbar, in deren Mittelpunkt die rastlose Suche nach Sicherheit und Geborgenheit steht und, ohne Rücksicht auf Verluste, das dauernde Ringen um eine Bestätigung dafür, dass die Wahrnehmung der eigenen Existenz mit der Wirklichkeit übereinstimmt. Auf Dauer sind solch bitterernste Bemühungen nicht nur anstrengend, sondern auch deprimierend, denn als kleinster gemeinsamer Nenner aller kosmischen Erbsenzählerei gilt eine Form von Bescheidenheit, in der man es vorzieht, lieber der Elendeste zu sein als Garkeiner.“ (Seite 36)

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„…Man konnte sich nicht daran erinnern, Signale ausgesendet zu haben, die als eine Aufforderung zur Kopulation hätten verstanden werden können, dennoch war der Mann gekommen, offensichtlich bereit, seine Gene weiterzugeben. Da konnte man nur mit dem Kopf schütteln, und mit kollegialem Schulterklopfen wurde ihm zu verstehen gegeben, dass er sich geirrt habe und in aller Ruhe abwarten solle, bis er gerufen würde; dem Störrischen wurde mit einem Klaps auf den Hinterkopf bedeutet, dass er sich wieder trollen könne.

Doch der Mann wollte sich nicht abweisen lassen, weil er noch das Missverständnis aufzuklären beabsichtigte, dass er nämlich keineswegs vorhabe, seine Gene weiterzugeben, dass in diesem Fall es sich allein um den Vorgang handele, der damit einherzugehen pflege, nur um die Lösung einer lästigen Anspannung, keine große Sache also. Aufmunternd sah der Mann in die Runde, aber da gab es nur nachdenkliche Gesichter, und um nochmal auf den  geringen Aufwand, den die Bearbeitung seines Anliegens bedurfte, hinzuweisen, fügte er noch hinzu, das ginge ruck, zuck! und das wär’s dann auch schon gewesen.“ (Seite 40).

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So kurz, vorstehend hier, Hans-Michael Zimmermann, der „Philosoph der Monatsblutienen“ – geträumt.

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Goethe meinte, beachtlich nach Herder und Safranski, „Mit der Aufwertung der Schöpferkraft löst sich das Kunstverständnis vom Prinzip der Nachahmung einer vorgegebenen allgemeinverbindlichen Realität und wird Ausdruck einer Individualität. Von nun an soll Kunst

nicht das Leben bloß nachahmen, sondern selbst Ausdruck des individuellen Lebens sein. Statt Mimesis gilt jetzt Poesis. Es kommt jetzt nicht mehr darauf an, sich dem Vorgegebenen, dem gültigen Muster und den Konventionen anzupassen, sondern darauf, Originalität zu zeigen. Wer etwas auf sich hält, möchte ein Originalgenie sein oder wenigstens als ein solches gelten“. In Goethes Prometheus-Gedicht ist zu lesen:

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„Hier sitz‘ ich forme Menschen

Nach meinem Bilde“

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Mein neuester Spaß ist das ABC der Wahrheit, das in diesem Heft beginnt – dazu mehr, weiter hinten in diesen ERFOLGSKINDERN.

Immerhin ließe sich nach diesem Goethe-Herder-Safranski-Kunst-Motto die heutige Staatskunst überzeugend erkennen. Was ich ganz frontal wie auch als empirisch soziologischer Systemkompilator der struktural-funktionalen Vorstellungskraft anspreche:

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Was da der Staat organisiert und damit den Kunstbetrieb vollkommen füllt, sodass nur noch private Kleinnischen für Nicht-Organisationskunst gesucht werden müssen, ist: Ganz einfach die Selbstausdrucks-Originalität dieser „Staatskünstler“ in ihren Werken, wofür sie auch noch staatlich ausgebildet werden – sind ohne Rangfolge zwei Skandale, nämlich:

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Dass die Kunststudenten nicht merken, dass sie von simulierenden Kunstprofessoren Nichts lernen und

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dass der Staat das derart hermetisch herbeiorganisiert.

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Während Menschen immer variant und wählend zueinander kommen, können Computer -diese Roboter als menschliche Begleiter – doch nur fehlerfrei, was ihnen zuvor einprogram-miert wurde. Denken wir in menschlichen Bezügen und als menschliche Intelligenz gemeint, kann es keine Künstliche Intelligenz (KI) geben. Anders gesagt – KI ist keine Intelligenz. KI disponiert allenfalls unfaßbar umfangreiche Massen an Einzeldaten in konditionierte digitale Rechenvorgänge. Ein Computer rechnet fehlerfrei – das ist sein materialistischer Vorteil. Menschen dagegen sind fehlerhaft und fehlbar. Wir Menschen schaffen (daraus/deshalb) täglich Kulturanschlüsse und Kulturfortsetzungen. Während ein Computer gestartet wird, menschliche „Kultur“ zu schaffen, prozessiert er immer nur ein fehlerfreies Resultat.

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Ein Blick voraus, auf anschlüssige Computer-„Kulturleistung“, erkennt, wie mit künstlicher Intelligenz menschliche Intelligenz vertreten werden soll, doch nicht kann. KI kann nicht Kultur. Wir können keine Kulturgeschichte sehen, sondern eine algorithmisch geprägte Morphologie von digitalen Binärrechnungen der Menschenfremdheit, von Simulation, von Abklatsch – nicht von menschlicher Kultur. (Dabei bin ich weit davon entfernt, menschliche Kultur als einen Prozess der fortwährenden Fehlerkorrekturen anzusehen; allerdings wird jede Software auf gerade diese Conditional Jumps programmiert – ganz im Sinne von Wiederholungsrechnen von Schleifen. Dabei können gerade keineswegs Fehler herauskommen.

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Während also der Mensch mit Modifikation oder Melioration seiner Taten geduldig handelt und verhandelt (oder wenn die Geduld gebricht, lässt der Mensch eben Fehler stehen – ja, er hat sogar Salvatorische Klauseln „kulturell“ etabliert).

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Kants Kritik der Urteilkraft zur angeblichen Kant-Krise – so ein umstrittener Begriff der älteren Kleistforschung. Durch die Grenzen der Vernunfterkenntnis, die Kant aufgezeigt hatte, sah Kleist seinen geradlinigen, rein vernunftorientierten Lebensplan in Frage gestellt. In einem berühmten Brief an Wilhelmine vom 22. März 1801 notierte Kleist:

Wir können nicht entscheiden, ob das was wir Wahrheit nennen, wahrhaftig Wahrheit ist oder ob es uns nur so scheint […] Mein einziges, mein höchstes Ziel ist gesunken, ich habe nun keines mehr.“

Kritikern zufolge berief Kleist sich allerdings lediglich auf eine durch die Lektüre Immanuel Kants ausgelöste Krise, um einer von Zögern, Scheitern und falschen Entscheidungen geprägten Lebensphase eine philosophische Rechtfertigung zu geben. Briefe, die er vor dem 22. März 1801 geschrieben habe, würden deutlich erkennen lassen, dass

er sich schon Monate vor der sogenannten Kant-Krise von den Wissenschaften abwandte, und keineswegs, weil er grundsätzlich an den Möglichkeiten sicherer Erkenntnis zweifelte, sondern weil die Beschäftigung mit den Wissenschaften den Reiz für ihn verloren hatte.

Aber alle Sinne bestätigen mir hier, was längst mein Gefühl mir sagte, nämlich daß uns die Wissenschaften weder besser noch glücklicher machen, und ich hoffe, daß mich das zu einer Entschließung führen wird. O ich kann Dir nicht beschreiben, welchen Eindruck der erste Anblick dieser höchsten Sittenlosigkeit bei der höchsten Wissenschaft auf mich machte. Wohin das Schicksal diese Nation führen wird –?Gott weiß es. Sie ist reifer zum Untergange als irgend eine andere europäische Nation. Zuweilen, wenn ich die Bibliotheken ansehe, wo in prächtigen Sälen und in prächtigen Bänden die Werke Rousseau, Helvetius, Voltaire stehen, so denke ich, was haben sie genutzt? Hat ein einziges seinen Zweck erreicht? Haben sie das Rad aufhalten können, das unaufhaltsam stürzend seinem Abgrund entgegeneilt? O hätten alle, die gute Werke geschrieben haben, die Hälfte von diesem Guten getan, es stünde besser um die Welt. Ja selbst dieses Studium der Naturwissenschaft, auf welches der ganze Geist der französischen Nation mit fast vereinten Kräften gefallen ist, wohin wird es führen? Warum verschwendet der Staat Millionen an alle diese Anstalten zur Ausbreitung der Gelehrsamkeit? Ist es ihm um Wahrheit zu tun? Dem Staate? Ein Staat kennt keinen andern Vorteil, als den er nach Prozenten berechnen kann. Er will die Wahrheit anwenden – Und worauf? Auf Künste und Gewerbe. Er will das Bequeme noch bequemer machen, das Sinnliche noch versinnlichen, den raffiniertesten Luxus noch raffinieren. – Und wenn am Ende auch das üppigste und verwöhnteste Bedürfnis keinen Wunsch mehr ersinnen kann, was ist dann –?

Nahezu mittellos und innerlich „so wund, daß mir, ich möchte fast sagen, wenn ich die Nase aus dem Fenster stecke, das Tageslicht wehe tut, das mir darauf schimmert“ (Brief an Marie von Kleist vom 10. November 1811) nahmen die Gedanken an einen Suizid aufgrund von Geldsorgen und der stetigen Kritik seiner Werke überhand, auch weil sein Schauspiel „Der Prinz von Homburg“ verboten wurde und er desgleichen keine Stelle im preußischen Staatsdienst erhielt. Aus Geldnot schrieb er weiter Stücke, die postum im zweiten Band veröffentlicht wurden. Zuvor hatte er in seinem Bemühen um ein Darlehen mehrere Bitt- und Bettelbriefe verschickt, unter anderem an den König, an den Prinzen von Preußen und vor allem an den Staatskanzler Hardenberg, ohne jedoch eine Antwort zu erhalten. Einzig die Nachricht am Rande des Gesuchs ist überliefert „Zu den Akten, da der p.v. Kleist 21.II.II. nicht mehr lebt“

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Es ist der Tod von meinem Malerfreund Peter Grämer in Berlin erst langsam bekannt geworden: Peter Grämer wurde am 11. April 1939 in Chemnitz, Sachsen, geboren und ist 79-jährig, am 7. November 2018, in Berlin-Zehlendorf gestorben. Peter Grämer war ein deutscher Künstler der freien

Malerei, der bereits in der Pop-Art der 1970er Jahren seinen ersten Rang und Anerkennung außerhalb des Syndikats-Kunstmarktes fand. Peter Grämer war Meisterschüler bei dem Maler Peter Janssen an der HdK West-Berlin und 1972 Mitglied im Deutschen Künstlerbund geworden. Peter Grämer war Künstler der Neuen Sinnlichkeit, gemeinsam mit Dietmar Moews und anderen in der Ballhof-Galerie Hannover. Er starb nun nach jahrzehntelangem Atemleiden, mit knapp achtzig Jahren, zuhause.

Einen Nobelpreis für Peter Handke begrüße ich sehr. Damit deutet sich an, dass die in Deutschland versiffte Szenerie der Salonpersonnage und Kulturbolschewiken auch in der Literatur langsam verschwindet. All diese Parteidienstklassler waren als 1968er mal zum „Gang in die Institutionen“ angetreten und haben wirklich maßgebliche Posten erobert, die das Großbank-Kapital für die Durchorganisation des Verbändestaates für Gewerkschaften und SPD freiließ. So schrill tönen deshalb jetzt auch die Restschrei-hälse, die noch nicht begriffen haben, dass dieser „tiefe Staat“ so langsam ausdient: Bert Brecht – wie der Name schon sagt. Und statt der schimmelnden Brechtwärme, die von Suhrkamp immer weitergeköchelt wird, finden wir hier im Heft den Zaunpfahl, der unter dem Titel „Die Protokolle der Weisen von Zion“ stets falsch signiert wurden. Wir finden sie von Herbert Weichmann als Die Totengespräche zwischen Machiavelli und Montesquieu von Maurice Joly, neuangespielt.

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Ich kann die dahingehenden großen Genies nicht aufhalten – jetzt ist der Zeuge beider Deutschlande, Günter Kunert, gestorben – dabei sind die Auguren, die sich auskennen, so wichtig, überall wo der Narrativ-Mob herrscht.

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Dietmar Moews‘

LEXIKON DES KUNSTWESENS

John Bercow

John Simon Bercow, B. wurde am 19. Januar 1963 in Edgware, Middlesex, England, geboren und ist ein britischer Politiker der Konservativen Partei (Tories), zuletzt als „Speaker“ in „House of Commens“, Westminster. B. wuchs in Finchley in Nord-London auf. Sein Vater war Taxifahrer mit rumänischen Wurzeln. B. besuchte die Manorhill School, eine Gesamtschule. Als vielverspre-chendes Tennis-Talent (Bercow ist lizenzierter Tennistrainer) wünschte, tennisprofi zu werden. Er war der beste U-12-Spieler des Landes. Nach eigener Darstellung Bercows wurde seine sportliche Laufbahn früh durch ein Asthma-Leiden beeinträchtigt.

Sein Studium der Politischen Wissenschaft an der Universität Essex schloss er mit Auszeichnung ab (First Class Honours Degree).

Seit 1997 ist Bercow Member of Parliament (MP). Er wurde am 22. Juni 2009 zum Speaker des britischen Unterhaus gewählt, am 18. Mai 2010 wiedergewählt und seitdem mehrfach, zuletzt im Jahr 2017, in diesem Amt bestätigt. Deshalb ruht zurzeit seine Mitgliedschaft in der Konservativen Partei. Am 9. September 2019 kündigte Bercow seinen Rücktritt zum 31. Oktober des Jahres an. B. ist Vertreter des britischen Remain in der EU, gegen den seit 2016 betriebenen Exit.

Im Dezember 2002 heirateten B. und Sally Illman; das Paar hat drei Kinder.

B. ist seit 1971 Anhänger des Londoner Fußballvereins FC Arsenal. Er besucht Heimspiele der Fußballmannschaft regelmäßig gemeinsam mit seinem Sohn. Im Jahr 2014 veröffentlichte er ein Buch über die Biographien der zwanzig bedeutendsten männlichen Tennisspieler aller Zeiten.

ahingehenden großen Genies nicht aufhalten – jetzt ist der Zeuge beider Deutschlande, Günter Kunert, gestorben – dabei sind die Auguren, die sich auskennen, so wichtig, überall wo der Narrativ-Mob herrscht.

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So habe ich noch einen JOHN BERCOW – was es Alles gibt! – wenn man einen langwierigen Flughafenbau mit einer Kuh kombiniert.

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Qualitätsrätsel 73

"Grundgütiger", sagte da der zweite Dorfschulze, wie wohl hat der Bursche gesprochen, wenn auch etwas zu viel. Daher bin ich nicht nur gegen ihre Auspeitschung, sondern will sie beide auch mit nach Hause nehmen und ihnen auf ihrem Wege weiterhelfen, unter der Bedingung, dass sie sich schnurstracks aufmachen und nicht noch kreuz und quer durchs Land streifen, denn dann wären sie wohl eher Strolche als bedürftig."
    Schon sagte der erste Dorfschulte, nun seinerseits ganz sanft und gnädig gestimmt, gerührt und mitfühlend:
     "Nicht zu Euch sollen sie kommen, zu mir will ich sie mitnehmen, dort werde ich ihnen alles über Algier beibringen, damit sie zukünftig keiner mehr bei ihrer Lügengeschichte ertappt, sobald sie mit ihrem Latein am Ende sind."
    Die Gefangenen dankten es ihnen, die Umstehenden priesen ihren ehrenwerten Entschluss und die Pilger freuten sich über den guten Ausgang der Angelegenheit.
    Der erste Dorfschulze wandte sich an Periandro und sagte:
     "Und ihr, liebe Pilger, habt ihr auch eine bemalte Leinwand mitgebracht? Könnt ihr uns noch so eine Lügengeschichte als die reine Wahrheit auftischen?"
     Periandro gab keine Antwort, da er sah, wie Antonio Geleitbriefe, Genehmigungen und Ausweise aus dem Wams zog, die sie für ihre Weiterreise mitführten, und sie dem Dorfschulzen mit den Worten aushändigte:
 
    "Aus diesen Papieren könnt Ihr ersehen, wer wir sind und wohin unsere Reise geht, die wir Euch nicht vorzuzeigen brauchten, da wir keine Almosen erbitten und es auch nicht nötig haben. Und da wir freie Reisende sind, könnt Ihr uns frei passieren lassen."
     Der Dorfschulze nahm die Papiere entgegen und reichte sie, da er nicht lesen konnte, gleich an seinen Kollegen weiter, der ebenso wenig des Lesens mächtig war, weshalb sie schließlich in die Hände des Schreibers gelangten, der sie kurz überflog und Antonio dann mit den Worten zurückgab:
     "Hier haben wir, meine Herren Dorfschulzen, so viel Tugend und Trefflichkeit unserer Pilger verbrieft, wie Würde in ihrer Schönheit liegt. Wollen sie bei uns die Nacht verbringen, soll mein Haus ihnen als Herberge und mein guter Wille als Festung dienen."
    Periandro dankte ihm sein Anerbieten, und da es schon spät war, verbrachten sie dort die Nacht, wo sie im Haus des Schreibers liebevoll, großzügig und redlich empfangen und bewirtet wurden.

 

Wer hat’s geschrieben?

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Qualitätsrätsel – liebes Geisteswesen,, unter dieser Rubrik QUALITÄT kann man den Autor um den Preis des Erraten.s erraten.. Wer den Geist errät – es ist auch schon mal eine Geistin – erhält damit einen Wegweiser zu bester Geist- und Formulierungskunst, die sich immer anregend, belehrend und belustigend lesen lässt. Es ist sozusagen „ein Walhalla“ der

Denk-, Dicht- und Schreibkunst in deutscher Sprache oder von herausragenden Übersetzungen aus aller Welt ins Deutsche.

Auflösung im nächsten Heft – man kann, anstatt zu erraten, eine weltweite Suchmaschine füttern und dann? – Ja.

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FINE E COMPATTO

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Schoki-Test SCHO-KA-KOLA 16 Ecken Koffein-Schokolade Vollmilch 30% Kakao

Dezember 4, 2019

Lichtgeschwindigkeit 9787

am Donnerstag, 5. Dezember 2019

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Dietmar Moews meint:

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„I

Die wilden Wasser, sagt man, hat entbunden

Ein Lehrling einst, vorwitzig und vermessen,

Doch hinterdrein den Zauberspruch vergessen,

Der streng die Elemente hält gebunden.

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Ein tödlich Pulver, sagt man, zu erkunden,

Hat einst ein Mönch sich überklug vermessen,

Und als er eben recht darauf versessen,

Im Zauberdampf den eignen Tod gefunden.

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So habt den Zeitgeist ihr gebraut, gemodelt,

Und wie so lustig dann der Brei gebrodelt,

Ihm eure Zaubersprüche zugejodelt.

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Und da’s nun gärt und schwillt und quillt – was Wunder,

Wenn platzend dieser Hexentopf jetzunder

Euch in die Lüfte sprengt mit allem Plunder!“

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(Joseph von Eichendorff 1788-1857; „Die Altliberalen“, nach 1844)

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Ich probierte eine deutsche SCHO-KA-KOLA 16 Ecken Koofein Schokolade Vollmilch 30% Kakao, industriell hergestellt von dem deutschen Hersteller SCHO-KA-KOLA GmbH, D-22848 Norderstedt.

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Kurz vorab: Diese Schokolade, die in 16 Ecken in zwei Lagen, die traditionell in einer kreisrunden Blechschachtel, in weltbekanntem, inzwischen leicht modifizierten Design, hier in der Farbvariante zu dem „klassischen“ Rot, in Blau, seit dem Jahr 1935 am Markt ist, muss als Besonderheit herausgehoben werden:

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Man drückt auf eine Deckelmarkierung, dreht den Dosendeckel ab und es kommt ein kräftig anregender Duft heraus – wobei vielleicht die Vorkenntnis, es handele sich um einen Kraftspender, eine Energieschokolade, schon mit gerochen wird. Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Vollmilch-Schokolade eigentlich das Liebste. Die acht Dreiecke (100 g) Dreiecksegmente sind massiv, äußerlich fein, eigentlich aber pro Stück zu groß, es sei denn man isst aus Hunger. Die Konsistenz und der Schmelz überzeugen eigentlich nicht – sind vergleichsweise unfein und viel zu süß. Sie ist nicht fett, und nicht im Mund klebend.

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Die Geschmacksidee dieser Vollmilchschokolade zuzubereiten, ist auf den Geschmack der Kaffee und Koka Geschmackserwartungen gerichtet. Es handelt sich um Blend-Kakao, also um ein Geschmacksgemisch (nicht Bean to Bar). Aber schon die Inhaltsangabe, wo es 30% Kakao mindestens heißt, aber z. b. 34,5 % Fettgehalt und keine Angabe für Kakaobutteranteil am Fett – ist die Frage, woher kommt der Fettgehalt (bei 100 g Gesamtgewicht)? Und so ist anzunehmen, dass die 34,5 % Kakao, nicht vom Fett geschiedenes Kakaopulver, sondern Kakaomasse ist, also Kakaopulver einschließlich Kakaobutter bzw. Fettbeigabe, die aber nicht angegeben wird. Auch der Gewichtsanteil Sojalecithin wird nicht ausgeweisen. Dann wird ein Zuckeranteil angegeben, der nicht der hochkarätige Rohrohrzucker ist, sondern einfach „Zucker“. Dazu kommt der hier kritisch betrachtete Emulgator mit der Pauschalbezeichnung Lecithin, der hier vermutlich eine Verschleimung und preisgünstiges Gewichtmachen fördert. Es kann der Abrundung dienen – zumindest dem Textaufdruck entsprechend. Der ungewöhnliche Geschmack ist vergleichsweise bonbonartig und als zusätzliche Geschmacks-Komponenten Kaffee und Koka.

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Das Beißen, Kauen, Lutschen der Schokolade im Mund ist übersüß. Es mutet an, wie beim Trinken von billigem Wasserkakao. Man möchte mengenmäßig nicht viel mehr, als die Testprobe.

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1935 wurde Scho-Ka-Kola in Berlin von der Firma Hildebrand, Kakao- und Schokoladenfabrik GmbH erfunden und im darauf folgenden Jahr anlässlich der Olympischen Sommerspiele 1936 als „Sportschokolade“ eingeführt. Sie wurde auch vom Schokoladenhersteller Sprengel in Hannover produziert, der deswegen 1936 als für die Wehrwirtschaft wichtiger Betrieb anerkannt wurde. Im Zweiten Weltkrieg wurde sie umgangssprachlich als „Fliegerschokolade“ bezeichnet, da sie Bestandteil der Luftwaffenverpflegung war, aber auch der Verpflegung anderer Waffengattungen, z. B. U-Bootbesatzungen oder Heer. In diesem Zusammenhang spielt sie auch eine tragende Rolle in dem Kinofilm Rosen für den Staatsanwalt von 1959. SCHO-KA-KOLA wurde inzwischen stets mit wechselnden Eigentümern als Produkt beibehalten und ist erfolgreich.

 

Dieser Hersteller wird bei Georg Bernardini in seinem Schokoladen-Almanach „Der Schokoladentester“ nicht vorgestellt. Weil Bernardini nur BEAN to BAR- Spitzen-Leistungen vorstellt. Das ist hier nicht so puristisch.

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Der Kaufpreis – mit 2 Euro 49 Cent – ist günstig, Aufmachung und Verpackung angenehm und praktisch, zum Inhalt passend. Die Packung ist wiederverschließbar.

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Vollmilchschokolade – Zutaten: Zucker, Kakaobutter, Vollmilchpulver, Kakaomasse, Kaffee (2,6g) und Kolanusspulver (1,6g), Emulgatoren: Lecithin, E: 476 Aroma(?!)

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Dazu auf der Hinterseite eine Nährwert-Analyse-Tabelle in Deutsch und Englisch, in winziger Schriftgröße, weiß auf blauem Grund, die keine Mensch ohne Sehhilfe ablesen kann – Angaben für 100 Gramm.

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Brennwert: 553 kcal /2302kJ,

Fett 34,5 g

davon gesättigte Fettsäuren 21,8 g

Kohlenhydrate 50,7 g

davon Zucker 50,7 g

Ballaststoffe 7,3

Eiweiß: 6,2 g,

Salz 0,13 g

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EMPFEHLUNG: Wer eine helle Vollmilchschokolade geringer Qualität erwartet, wird hier zu teuer bezahlen. SCHO-KA-KOLA ist ein rustikaler Klassiker.

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Fazit: Das Ergebnis der Verkostungen ist gut, gutes Design, normale Zutaten und spezielles Rezept, überzeugend umgesetzt. Die Qualität des verwendeten Kakaos ist völlig vom Zucker und den Zuschlägen verdeckt.

Diese Vollmilch Koffein-Schokolade hat erhebliche Mängel im Aroma und im Geschmack. Zu viel Zucker, Kaffee, Salz und Koka überlagern den Kakao. Lecithin verhuscht das Gemisch.

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EMPFEHLUNG: Empfehlenswert zur Probe. Zwei von SECHS COLA-DOSEN.

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Guterres beim UN-Gipfel reklamiert Klimawandel

Dezember 2, 2019

Lichtgeschwindigkeit 9781

am Dienstag, 3. Dezember 2019

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In Madrid hat die 25. UN-Klimakonferenz begonnen.

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Bei der auf zwölf Tage angesetzten Weltklimakonferenz hat Chile mit seiner Umweltministerin Carolina Schmidt den Vorsitz. Wegen der Unruhen in Chile sprang aber Spanien kurzfristig als Gastgeberland ein. Erwartet werden rund 29.000 Teilnehmer aus fast 200 Ländern,

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Zum Auftakt wählte UN-Generalsekretär Antonio Guterres eindringliche Worte, um das Ausmaß der Klimakrise deutlich zu machen und ein rasches Umsteuern einzufordern.

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Die Menschheit müsse wählen zwischen dem Weg der „Hoffnung“ und dem der „Kapitulation“ beim Klimaschutz. „Wollen wir wirklich als die Generation in Erinnerung bleiben, die den Kopf in den Sand steckte, die herumbummelte, während die Erde in Flammen stand?“, fragte er.  Guterres sprach von einem „Krieg gegen die Natur“, der beendet werden müsse. „Wenn wir nicht schnell unseren Lebensstil ändern, gefährden wir das Leben an sich.“ 

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n-tv.de am 2. Dezember 2019:

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„Vertreter aus 200 Ländern kommen in Spaniens Hauptstadt zusammen, um über nicht weniger als das Überleben des Planeten zu verhandeln. Als UN-Generalsekretär Guterres ans Podium tritt, hat er eine unmissverständliche Botschaft – auch an die EU.

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Vor den Vertretern aus fast 200 Ländern, zu denen auch rund 40 Staats- und Regierungschefs zählten, machte Guterres keinen Hehl aus seiner „Frustration“ über die unzureichenden Klimaschutzmaßnahmen. Die Welt stehe an einem „Wendepunkt“ und könne nun den „Weg der Hoffnung“ einschlagen: „Einen Weg der Entschlossenheit und der dauerhaften Lösungen. Einen Weg, bei dem die fossilen Energien bleiben, wo sie sind – im Boden und bei dem wir bis 2050 CO2-Neutralität erreichen.“ Dazu müsse die „Abhängigkeit von der Kohle“ aufgegeben werden, mahnte Guterres.

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… Ihr Klimaziel für 2020 wird die Bundesregierung aber verfehlen: Statt einer Emissionsminderung um 40 Prozent werden voraussichtlich nur 32 Prozent erreicht. Umweltorganisationen kritisieren zudem das neue Klimapaket der Bundesregierung auch wegen des erst 2038 vorgesehenen Kohleausstiegs als enttäuschend….

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Mit Blick auf die von der jungen Schwedin Greta Thunberg initiierten weltweiten Klimaschutzbewegung Fridays for Future sagte Guterres in Madrid, die Regierungen sollten „den Menschenmassen, die den Wandel fordern“, zuhören und wissenschaftliche Erkenntnisse über die Gefahren des Klimawandels nicht ignorieren. „Weniger zu tun, hieße die Menschheitsfamilie in ihrer Gesamtheit und alle künftigen Generationen zu verraten“, warnte der UN-Generalsekretär.

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Zu den Knackpunkten der Verhandlungen gehören Hilfen für die Entwicklungsländer bei der Bewältigung klimabedingter Schäden sowie konkrete Regeln zur Einbeziehung von Marktmechanismen bei der Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens. Umweltorganisationen dringen darauf, dass in Madrid zumindest ein paar große Emittenten wie die EU eine Anhebung ihrer Klimaschutzziele fest zusagen.

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Die bisherigen Klimaschutzpläne der Staaten reichen bei Weitem nicht, um die Erderhitzung, wie 2015 in Paris vereinbart, auf deutlich unter 2 Grad zu begrenzen. Geht es weiter wie bisher, könnten es bis Ende des Jahrhunderts stattdessen im Mittel knapp 4 Grad mehr sein.

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Der Vorsitzende des Weltklimarats IPCC, der koreanische Klimaökonom Hoesung Lee, sagte, die fatalen Folgen der Erderwärmung kämen schneller und massiver als angenommen, etwa beim Anstieg der Meeresspiegel und der Erwärmung der Ozeane. Es seien Veränderungen der Lebens- und Wirtschaftsweise ungekannten Ausmaßes nötig. „Wir sind nicht einmal ansatzweise dabei, den Klimawandel zu bekämpfen.“

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DLF.de am 2. Dezember 2019 von Volker Mrasek:

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„Weltklimakonferenz Neue Fakten zum Klimawandel

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Seit 1881 ist es in Deutschland laut Deutschem Wetterdienst um 1,5 Grad wärmer geworden – und seit den 60er-Jahren war jede Dekade wärmer als die vorige. Um die Erwärmung der Erde auf höchstens zwei Grad zu begrenzen, müssten die Treibhausgas-Emissionen sinken. Stattdessen steigen sie weiter.

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Schon vor knapp 25 Jahren trafen sich die Staaten der Erde erstmals zum Weltklimagipfel. Schon vor zehn Jahren hielten sie fest, dass nunmehr „tiefe Einschnitte“ nötig seien, um den Klimawandel zu bremsen. Der Ausstoß der Treibhausgase Kohlendioxid, Lachgas und Methan muss rasch und kräftig zurückgehen. Das war damit gemeint. Doch geschehen ist bis heute nichts. Die Welt-Meteorologie-Organisation legte in der vergangenen Woche ihr neues Treibhausgas-Bulletin vor. Ihr Generalsekretär, der finnische Meteorologe Petteri Taalas:

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Wir haben 2018 wieder einen neuen Rekord beim Kohlendioxid-Gehalt der Luft aufgestellt. Denn die globalen Emissionen sind weiter gestiegen. Das gleiche Bild beim Lachgas: Es nimmt weiter zu, so dass wir auch hier für 2018 neue Rekordwerte sehen. Der Anstieg von Methan im vergangenen Jahr war sogar der zweithöchste im ganzen Jahrzehnt. Aus unserer Sicht ist das schon etwas alarmierend.“

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Wenn man die Klimawirkung von Lachgas und Methan in sogenannte CO2-Äquivalente umrechnet, beliefen sich die Gesamt-Emissionen im Jahr 2018 auf über 55 Milliarden Tonnen. Das war so viel wie nie zuvor. So wird es immer schwerer, das erklärte Ziel der Klimadiplomatie zu erreichen: die Erwärmung der Erde auf höchstens zwei Grad zu begrenzen – oder, besser noch, auf 1,5 Grad. Realistisch betrachtet ist das schon nicht mehr zu schaffen. Das verdeutlicht die neue Ausgabe des „Emissionslücken-Reports“ der Vereinten Nationen. Die dänische Ökonomin und Hauptautorin Anne Olhoff:

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… Im Paris-Abkommen machten Industrie- und Schwellenländer vor vier Jahren freiwillige Angebote für verstärkte Klimaschutz-Maßnahmen. Doch die gelten als unambitioniert und reichen bei weitem nicht. Auf dem Klimagipfel in Madrid gehe es vor allem darum, diese Angebote kräftig nachzubessern, so Anne Olhoff:

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Auch in Deutschland ist kurz vor dem Klimagipfel in Madrid ein neuer Report erschienen. Das Umweltbundesamt veröffentlichte zum zweiten Mal einen nationalen Klima-Monitoringbericht. Vorgestellt wurde er vor wenigen Tagen in Berlin. Der Meteorologe Thomas Fuchs vom Deutschen Wetterdienst lieferte dabei Zahlen und Trends:

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…Der Klimawandel sei aber auch ein Gesundheitsrisiko, betont die Präsidentin des Umweltbundesamtes, Maria Krautzberger:

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Menschen sterben durch die Erderhitzung, weil ihre Körper sich nicht mehr anpassen können. Im Jahr 2003 etwa sind in Deutschland 7.500 Menschen mehr gestorben, als ohne Hitzeperiode zu erwarten gewesen wäre. Und in den Jahren 2006 und 2015 gab es jeweils 6.000 zusätzliche Todesfälle. Man kann auch sagen: Das ist im Grunde die größte Naturkatastrophe, die wir in Deutschland in den letzten 50 Jahren hatten. Es ist in der Tat dieses Phänomen.“

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Es heißt, man könne sehenden Auges in die Katastrophe steuern. Im Fall des Klimawandels muss man immer mehr befürchten, dass es so kommt.

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Dietmar Moews meint: Weltherrschaft ist machtbedingt. USA, ISRAEL, CHINA, RUSSLAND, PAKISTAN, INDIEN, NORDKOREA – können ganz extreme Aggressionskriege zur Irritation der Weltordnung anfangen.

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Das System der Weltfinanz, eng an den US-Dollar gebunden, hat das weitreichendste Machtnetz – durch die internationalen Finanzspiele und durch ein weltweit verteiltes Militärsstützpunkte-Netz.

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Auch die Volksrepublik China kann heute sowohl handelspolitisch und militärisch wesentlich Druck ausüben. China hat inzwischen viele Handelspartner auf die chinesischen Weltherrschaftsansprüche eingestimmt, besonders auch südlich des Sahel bis Südafrika.

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Deutschland hängt inmitten Europas an den USA, zwischen den geopolitischen Nachbarn, die jeder – ob GB, ob Frankreich, ob Russland oder Türkei – Sonderambitionen verfolgen.

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Für Deutschland zählt die Abhängigkeit von der Besatzungsmacht USA, ungeachtet der NATO- und der EU-Mitgliedschaft.

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Papst Franz ist oberster Finanzchef des VATIKANSTAATS

November 28, 2019

Lichtgeschwindigkeit 9769

am Freitag, 29. November 2019

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Seit Wochen brodelt ein neuer Finanzskandal im Vatikan. Nun äußert sich erstmals der Papst selbst dazu. Er spricht von Korruption – aber gleichzeitig sieht er an dem Skandal auch etwas Positives.

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Papst Franz hat einen Finanzskandal im Vatikan eingestanden. „Sie haben Sachen gemacht, die nicht sauber erscheinen“, sagte der Pontifex auf dem Rückflug von Tokio nach Rom am Dienstag zu Ermittlungen im Staatssekretariat und der Finanzaufsicht des Kirchenstaates. „Es gab Fälle von Korruption.“ Das Gute sei, dass der Fall dieses Mal „von innen“ aufgedeckt worden sei, nicht wie andere Skandale von außen. „Ich bin zufrieden, dass die Verwaltung im Vatikan die Ressourcen hat, um hässliche Sachen wie diese aufzuklären.“

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Dabei geht es unter anderem um Gelder aus dem sogenannten Peterspfennig – einer Kollekte, die jedes Jahr in den Kirchen weltweit für den Papst gesammelt wird. Das Geld soll unter anderem in Luxusimmobilien in London investiert worden sein, wie seit Anfang Oktober bekannt wurde. Gegen fünf Mitarbeiter der Kurie wird ermittelt, sie wurden vom Dienst suspendiert. Es wurden auch Büros des vatikanischen Staatssekretariats durchsucht.

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gmx.de/dpa am 27. November 2019:

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„… Für alle Verdächtigen gelte die Unschuldsvermutung, betonte der Papst. Es sei an sich noch keine Straftat, Gelder in Immobilien zu investieren. Eine gute Verwaltung, müsse Geld vernünftig anlegen, dazu gehöre auch, Immobilen zu kaufen und zu vermieten. Geld in den Sparstrumpf zu stecken, sei schlechte Verwaltung. Man müsse aber sichere und moralische Investitionen tätigen. „Wenn ich mit dem Peterspfennig in eine Waffenfabrik investiere, dann ist die Spende keine Spende.“

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Franziskus hatte zum Beginn seines Pontifikats eine große Wirtschaftsreform und ein Ende der undurchsichtigen Finanzgeschäfte des Kirchenstaates versprochen. Diesen Prozess hatte sein Vorgänger Benedikt XVI. angestoßen, nachdem im so genannten Vatileaks-Skandal Vetternwirtschaft und Korruption im Vatikan aufgedeckt wurden.

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„Es ist eine hässliche Sache, es ist nicht schön, dass so etwas im Vatikan passiert“, sagte der Papst nun zu dem neuen Fall. Benedikt sei sehr „weise“ gewesen, dass er mit einer besseren Kontrolle der vatikanischen Finanzen begonnen habe. „Ich danke Gott, dass das Kontrollsystem im Vatikan gut funktioniert“.

Der interne Wirtschaftsprüfer habe Unregelmäßigkeiten entdeckt und habe sich an ihn gewandt, sagte Franziskus. Anschließend habe er selbst dem Staatsanwalt die Erlaubnis für die Durchsuchungen gegeben. Die Anhörungen der fünf Verdächtigen sollten „in weniger als einem Monat“ beginnen. …“

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Dietmar Moews meint: Ich will hier nicht referieren, was ich versucht habe zu verstehen, was hier die angeblichen finanzskandalösen Machenschaften der KURIE denn sind?

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Während die Kommentatoren der Papst-Erklärung zum Hochwert-Immobilienkauf zetern und von „Maßnahmen gegen Korruption und Misswirtschaft im Vatikan“ reden, weiß man keineswegs, wo hier eine imaginäre Linie verletzt worden sein soll, wenn es doch grundsätzlich „ethisch-korrekte“ Kapitalanlagen, auch in Immobilien, aber vertretnar sind, wenn beim Weiterverkauf Wertsteigerungen erzielt und diese für sozial-karitative Zwecke abgeschöpft werden könnten. Bedingung sei, dass Transparenz und Kontrolle gegeben sei – davon könne aber im Vatikan keine Rede sein.

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Hat nun der Papst den Immobilienkauf erkannt oder nicht?

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Ich habe es nicht verstanden.

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Denn es ist fraglos so üblich, dass die Kollekten und auch diese Peterspfennige“ finanzschöpfend angelegt oder ausgegeben werden. Nur ein Teil davon wird Armen und Bedürftigen „gespendet“.

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Der Ankauf von Immobilien und Gebäuden gehört zu den immer schon gepflogenen Praktiken. Daran gibt es nichts vom Papst zu rügen.

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Warum hier die allgemeine Kulturindustrie und Wahrheitspresse nicht nachgefragt hat und die Öffentlichkeit nicht bescheid weiß, welcher Konflikt da zwischen dem Papst Franz und seine Finanz-Unterchefs brodelt.

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Es sind schon andere Päpste ums Leben gekommen, ohne dass man wusste wer und was.

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AG Arsch huh von Köln

November 28, 2019

Lichtgeschwindigkeit 9767

am Freitag, 29. November 2019

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„Arsch huh, ZÄNG ussenander“

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Arsch huh, Zäng ussenander (Kölsch für Arsch hoch, Zähne auseinander) ist das Motto einer Kölner Kampagne gegen rechte Gewalt – Musiker-Initiative in Köln seit 25 Jahren.

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Kölner Stadt-Anzeiger, Seite 28, am 26. November 2019 von Stefan Worring:

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„Klartext der AG Arsch huh: „Su läuf dat he“.

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Kölsche Musiker wehren sich gegen die Vereinnahmung ihrer Lieder durch rechte Gruppen

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ARSCH HOCH! – gegen rechte Propaganda in Köln und anderswo.

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„Wir kölschen Sänger wollen uns dagegen wehren, dass die Rechten unsere Lieder abzocken“, sagt Arno Steffen in die Laufende Kamera. „Mit Blut- und Boden-Romantik han mer nix am Hoot“, ergänzt Tommy Engel, „die rechten sollten ihre eigenen Lieder machen, dann sieht man, wenn sie die Masken fallen lassen.“ Videodreh der AG Arsch huh, Media Motion in Mühlheim hat ein Studio kostenlos zur Verfügung gestellt. Auch Henning Krautmacher, Sven Welter und Peter Brings bringen ein Statement stellvertretend für ihre Bands Höhner, Paveier und Brings. Dann setzt die Gitarre ein, und „Su läuf dat he“, der neue Song der Initiative gegen Rassismus und Neonazis, erklingt. Auch mehr als 25 Jahre nach dem legendären Konzert auf dem Chlodwigplatz sind die Stimmen der Initiative gefragt. Die Musiker wehren sich aktuell dagegen, dass ihre Songs von den Rechten missbraucht werden. So haben etwa die Höhner einen Prozess gegen die Nutzung ihrer Lieder zu Wahlkampfzwecken durch die NPF angestrengt und gewonnen. …

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…Die AG Arsch huh unterstützt auch den für Freitag, 29. November, geplanten weltweiten Streik der Fridays for Future Bewegung: Bei der um 11 Uhr auf dem Hohenzollernring beginnenden Kundgebung werden Musiker der AG das Bühnenprogramm gestalten und natürlich auch „Su läuf dat he“ spielen … 40 Minuten BÜhnenprogramm auftreten. Zum Abschluss der Veranstaltung, nach dem Demonstrationszug durch die Stadt, werden dann ab 15 Uhr die Rapper von Fidel Kastro auf der Bühne stehen.“

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Dietmar Moews meint: Dass es in Köln Sitte ist, dass unter den elf Kölschen Geboten, nach der Regel „JEDER JECK IST ANDERS“ eine freimütige und eher gleichgültig bis tolerante Lebensfreude angesagt ist, sind rechte Ideen überhaupt gar nicht gefragt.

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Wer RECHT und ORDNUNG fordert, weil ihm die Vielfalt des öffentlichen Lebens stinkt, der wird in Köln nicht groß beachtet, wenn er nicht Argumente vortragen kann.

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LEBENSDIENLICHKEIT ist anerkannt – dabei darf jeder Spinner auf eigenen Kosten spinnen, so viel ihm einfällt.

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In der Parteipolitik lässt sich die kölsche Grundkonzeption nicht Eins zu Eins organisieren. KÖLSCHE KLÜNGEL ist nur eine banale Kostenrechnung, wenn gemeinnützige Leistungen sich selbst Belohnung abholen. Es ist immer schmuddelig, unästhetisch und keinesfalls „BEST PRACTICE“ – die Kölner erwarten das gar nicht anders. Wer Ästhetik proklamiert wird zum EFFZEH geschickt, wo der Neger mit dem Ziegenbock tanzte.

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So gesehen ist „ARSCH HUH“ ein Schlachtruf, der lustig ist, so lange damit nicht die ernste Aufforderung gemeint wäre, sich durch eigene Anstregung an Verbesserungen zu betätigen. Anders ist es mit der „ARSCH HUH“- als Ablehnungsgemeinschaft gegen die Rechten. Mit „gegen das Böse und für das Gute“ ist die niederrheinische Staatsräson einfach und gut.

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USA Kongress unterstützt TRUMP-Hongkong-Gesetz gegen CHINA

November 28, 2019

Lichtgeschwindigkeit 9766

am Freitag, 29. November 2019

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Hier wurde heute von US-Präsident DONALD TRUMP mit einem HONGKONG-DEMOKRATIE-GESETZ ein extrem bedeutender politischer Schritt getan.

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Nach innen ist bemerkenswert, dass der Kongress – also die Republikaner und das Establishment der Demokraten, die TRUMP an sich strikt ablehnen – geschlossen dem Gesetz zur permanenten Überwachung durch staatliche US-Überwacher der „Demokratie in Hongkong“ beschlsossen hat.

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Es geht um die aktuell geltenden Bürgersonderrechte in Hongkong, die derzeit von der volkschinesischen kommunistischen Einheitsregierung in Peking rechtswidrig beschnitten werden. Peking will die volle Integration Hongkongs vertragswidrig beschleunigen, während weite Teile der Bürger in Hongkong auch zukünftig die gewohnten liberaleren rechtsstaatlichen Lebensstandards in den auch militanten Demonstrationen auf den Straßen von Hongkong fordern.

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Hinter dieser verschärften „Hong Kong Democracy Legislation“, die auch mit gravierenden wirtschaftlichen Sanktionen gegen China winkt, leuchtet aber viel mehr der Kampf um die WELTHERRSCHAFT, die die USA für sich beanspruchen.

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Falls China weiterhin die öffentliche Ordnung „verfassungswidrig“ mt Polizeigewalt bricht und weiterhin die Bürgerproteste niederbricht, will TRUMP konkret Hong Kong mit SANKTIONEN beschweren – wovon heute Auguren sagen,

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EINS Die USA haben die Wirtschaftsmacht insbesondere Homgkong als den Finanzumschlagplatz der gesamten westlichen Wirtschaftswelt sprichwörtlich zu zerstören; die Geschäfte würden abgezogen.

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ZWEI Solche Sanktions-Eskalation träfe aber ganz besonders die Bürger von Hongkong. Und es hätte unabsehbare Folgen für den gesamten Wirtschaftsschnitt mit der Volksrepublik China – zumal für die deutschen Exporteure und großen Joint-Ventures in China, wie von VW, BASF und SIEMENS.

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nytimes am 28. November 2019:

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„Analysis: China Condemns U.S. Over Hong Kong, but Bigger Goals Loom. President Trump signed human rights legislation covering the protest-wracked city of Hong Kong. Beside harsh rhetoric, China has few options for striking back.

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Trump Signs Hong Kong Democracy Legislation, Angering China

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And its priority is solving protesters, drew bipatisan support from Congress.

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Dietmar Moews meint: EINS Die gesamte repräsentative Politikmacht des US-Kongress‘ von Washington ist schon als eine Sensation und ein Erfolg des miserablen US-Präsident anzusehen – es ist Trumps Schwenk zur politischen Zweckrationalität; doch weiß niemand, ob diese Allmachtsgeste der USA wirklich vom Westen durchgehalten werden kann.

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ZWEI Das höchstagile Vordringen CHINAS in der gesamten Welt – von der SEIDENSTRASSE bis zur AFRIKA-KOLONIALISIERUNG – ist nicht allein Entwicklungspsychologie, sondern ganz konkrete HARDWARE.

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CHINA bestückt AFRIKA mit Milliardeninvestitionen, baut Straßen, Eisenbahnlinien, Häfen und – CHINA hat längst hundertausende CHINESEN als Facharbeiter und als SOLDATEN in AFRIKA angesiedelt (es gibt z. B. in Luanda chinesische Plattenbausiedlungen wo ausschließlich über 100 000 chinesische Arbeiter leben; das heißt, die Bauinvestitionen werden von China bis ins Detail und Personal vollkommen kontrolliert).

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Verträge dieser Art von zensierter Kommunikation und Rohstoffbezug für China gegen Vorteilsmächtige der afrikanischen Staaten reicht bis Angola und Südafrika, von Kenia bis Nigeria (um nur westbezogene Staaten zu sehen). Dagegen sind die desolaten Regionen, wie Bürgerkriegs-Kongo, mit chinesischen Akteure auch militärisch gesichert.

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China hat inzwischen einen enormen psychologischen Zugang zu AFRIKA erarbeitet, wogegen der WESTEN hauptsächlich als Ausbeuter abgelehnt wird.

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Die USA haben mit ihrer Weltkriegspolitik des 20sten Jahrhunderts ein ubiquitäres PRESTIGE-DEBAKEL, was auch nicht durch Bestechung umgefärbt werden kann.

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Deutsche Politik kann mit MERKEL IV nur im Bundestag feixen – aber gar nichts umsichtiges vermelden: ARMES DEUTSCHLAND

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