Presseschau der deutschen Presse über TÜRKEI mit SPEZIALKOMMENTAREN von Dietmar Moews

Juli 23, 2017
Lichtgeschwindigkeit 7466

Vom Montag, 24. Juli 2017

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Die Eskalation mit der Türkei ist auch DAS große Thema in den Kommentaren der deutschsprachigen Zeitungen am Freitagmorgen – ein Überblick.“ – so stellt BILD.de diese REIZORGIE (am 22. Juli 2017) heraus.

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KURZBEHAUPTUNG: Die heutige Lebensweise in Deutschland, strukturiert von der quoten- und profitorientierten Kulturindustrie, ohne Minderheitenschutz, bietet den frei kommunizierenden Staatsbürgern nebst den informellen Mitbürgern eine üppige tägliche Tageszeitungen-Auswahl, die weltweit ohne Vorbild ist (wie ist das in Österreich? – viel schlechter).

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Das tägliche Presseangebot in Deutschland ist reich und üppig – und vergleichsweise intelligent und verlässlich – selbst auf die Machenschaften der LÜGENPRESSE ist Verlass.

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Die heutige LICHTGESCHWINDIGKEIT ergreift eine kleine Auswahl des heutigen Presseangebots, das BILD.de als PRESSESPIEGEL zum REIZWORT TÜRKEI / ERDOGAN, bereitgestellt hat, um dazu einige grundsätzliche AKZENTE heranzutragen, die jedenfalls bei BILD immer fehlen:

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Immer WIR oder die ANDEREN als Konfliktpotential – so mag es die LÜGENPRESSE. Während doch nirgends der Organisationszwang besteht, unter Zeitdruck staatspolitisch in AKTION zu treten – man kann sich stattdessen doch im Geiste aus dem Wege gehen:

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Was – eigentlich – geht uns ERDOGAN im deutschen Bundestagswahlkampf 2017 an?

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Das Verrückte ist dabei, dass die deutsche LÜGENPRESSE auf die deutsche Quote zielt – während ERDOGAN auf seine türkische AKP-ISLAM-Majorität zielt.

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BILD FASST DAS DARGESTELLTE THEMA SO ZUSAMMEN:

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Die Bundesregierung hat genug, sie lässt sich das Verhalten der Türkei nicht mehr gefallen!

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BILD erklärt:

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Als Reaktion auf die Verhaftung des Menschenrechtlers Peter Steudtner und anderer Deutscher wie Deniz Yücel und Mesale Tolu hat das Auswärtige Amt am Donnerstag die Reisehinweise für die Türkei verschärft.

 

Zusätzlich kündigte Außenminister Sigmar Gabriel (57, SPD) an, dass die staatliche Absicherung von Türkei-Geschäften der deutschen Wirtschaft durch sogenannte Hermes-Bürgschaften neu bewertet werde.“

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NEW YORK TIMES bringt die Anti-Erdogan-Wallfahrt nach Istanbul

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und BILD nennt das „Die deutsch-türkische Krise“

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Dazu „Welt“ (Berlin):

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Es ist ein neuer Tiefpunkt und für Europa eine Katastrophe. Die eh schon auf dem Weg in eine autokratische Halbdemokratie schlendernde Türkei ist seit dem Putsch mit wilder Entschlossenheit jedem Konsens mit Europa enteilt. Die Eskalation besitzt auch eine innenpolitische Dimension. In der Bundesrepublik leben Millionen Deutsch-Türken, die überwiegend hinter Erdogan stehen. Die sowieso durchwachsenen Integrationserfolge könnten noch seltener werden. Die Regierung hat richtig entschieden, sollte aber weiterhin versuchen, ein Minimum an Diplomatie am Laufen zu halten. Nicht zuletzt die stärker werdende türkische Opposition wird daran ein Interesse haben.“

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Dietmar Moews gemalte WELTFAHNENTORTE

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Dietmar Moews meint: Was ist denn an „Türkei“ Tiefpunkt, Höhepunkt oder Plateauphase? Die Türkei ist kein uneheliches gemeinsames Kind, sondern eine historische Entität mit eigenen Reproduktions-Praktiken sowie politischer Führung und eigener Ordnung. Das ist nicht Belang europäischer oder deutscher Macht -. Wie weit die aktuelle Türkei mit Moskau oder Washington zur UNO-Charta passt? – auch das bestimmt die Türkei selbst und nicht der Völkerbund. Die UNO kann natürlich immer wieder an die Werte und Regeln des Völkerbunds erinnern und die Türkei gemahnen.

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Die Begriffsverwendung in „DIE WeLT“ von „INTEGRATION“ mutet schwachsinnig an. Integration ist doch nicht Anpassung oder Unterwerfung. Praktisch sind die Türken und Deutschtürken in Deutschland vollkommen so integriert, wie die BIODEUTSCHEN selbst oder andere Gäste es sind. Sie leben hier, und erfüllen Ihre Pflichten gegenüber dem Gesetz. Wenn anders, greift der deutsche Rechtsstaat – in Deutschland, nicht jedoch in der Türkei.

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Anders „Frankfurter Allgemeine Zeitung“: 

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In Gabriels Erklärung steckt das Eingeständnis, dass sich die deutsche Politik der Eskalationsvermeidung nicht ausgezahlt hat. Erdogan hat sie möglicherweise als Schwäche und Erpressbarkeit (wegen des Flüchtlingsabkommens) missinterpretiert, jedenfalls nicht mit der von Berlin erhofften ‚Rückkehr zur Vernunft‘ honoriert. Seit dem Putschversuch vor einem Jahr folgt er ganz offen einer anderen politischen Vernunft – der Vernunft der Diktatoren.“

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Dietmar Moews meint: Wie mechanistisch wäre denn jede Aktion und jeder öffentliche Pressetext von ERDOGAN mit den Ohren der Bundesregierung oder mit der politischen Öffentlichkeit verbunden? Was hier und da geschieht, im Sinne von Gut und Böse, von Wahr oder Fake, geschieht doch völlig unabhängig und nebeneinander. Dass hier von ESKALATION, von URSACHE/WIRKUNG-Beziehung gesprochen wird, ist politischer Müll.

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Was ERDOGAN erklärt, hat für Deutschland keine Bestimmungsmacht. Wie weit sich Türken in Deutschland auf ERDOGANS „Staatskunst“ einlassen, werden sie selbst entscheiden müssen. Hauptsächlich steht ERDOGAN doch selbst unter dem Druck, den er mit seinen Herrschaftsmitteln erzeugt und ausübt. Es betrifft ERDOGANS Zweckrationalität, seine Vernunft und überhaupt nicht, was deutsche PRESSE als UNVERNUNFT oder „zurück zur Vernunft“ erklärt.

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Dazu „Süddeutsche Zeitung“ (München): 

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Der Katalog der Bundesregierung ist richtig, weil er Provokation gerade nicht mit Provokation beantwortet. Er ist sinnvoll, weil er der türkischen Regierung minutiös vorführt, welchen Schaden sie sich in erster Linie selbst zufügt. So ist zum Beispiel die Veränderung der Reisehinweise nichts anderes als die Beschreibung einer Realität der willkürlichen Verhaftungen auch ausländischer Staatsbürger. Ein solcher verschärfter Reisehinweis ist deshalb keine Sanktion gegen die Türkei, sondern ein Gebot der Fürsorge der Bundesregierung gegenüber ihren Bürgern.“

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Dietmar Moews meint: Schon verschiedentlich herausgestellt in der LICHTGESCHWINDIGKEIT: Die Münchner Süddeutsche ist die beste deutsche Tageszeitung! Dennoch sind zwar innenpolitische Führungsansagen der deutschen Regierungen verlangt –  und Pflicht. Doch jedewede Form von Resonanz oder spiegelbildliche Erklärungszwänge, auf jede Ejakulationsstörung ERDOGANS direkt zu antworten, ist m. E. politisch falschverstandenes unprofessionelles HANDELN unserer Stellvertreter. ERDOGAN agiert unter der stilistischen Gürtellinie – darauf lässt man sich einfach nicht ein.

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Dazu „Frankfurter Rundschau“: „Es ist schwer zu ertragen gewesen: Die türkische Staatsführung zimmerte sich in den vergangenen Monaten und Jahren immer eifriger ihre Diktatur zurecht. Und die Bundesregierung übte sich in Zurückhaltung und buddhistisch anmutender Gelassenheit, preisverdächtig geradezu. In der Türkei wurden Menschen gleich kompanieweise verhaftet, Zeitungen geschlossen, Tausende Lehrer und Richter entlassen. Die Bundesregierung blieb ruhig, von ein paar Besorgnisäußerungen mal abgesehen.“

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Dietmar Moews meint: Dem nationalistischen Volk aufs Maul bzw. in den Arsch zu kriechen ist stets das letzte Mittel eines Zeitungstitels, wenn der Absatz misslingt – so die Frankfurter Rundschau:

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Wieso ist schwer zu ertragen, wenn die Türkei ihre eigene Entwicklung betreibt, so gut und so schlecht sie es können? Wenn Werner Siemens in den Kaukasus reiste, um Kupferminen zu suchen, musste er auch vorher bei Karl May lesen, wie es im Land der Skipetaren und im wilden Kurdistan gefährlich ist als fremder Reisender. Wer nur Reisekataloge studiert und dann in Antalya festgesetzt wird, weil er zuhause in Deutschland mit Kurden gemeinam in einem Fußballverein spielt – tja, nun. Das ist nicht Obliegenheit der deutschen Regierung, sondern der diplomatischen Beziehungen und der Botschaftler. Dabei gelten Diskretion, leise Töne, und keine lauten Drohszenerien.

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Dazu „Hannoversche Allgemeine Zeitung“:

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Sigmar Gabriel, der neue Außenminister, schlägt jetzt auffallend neue Töne an. Es geht um eine neue Strategie, die auch den Segen der Kanzlerin hat. In den vergangenen Wochen hat ein neues Stichwort Karriere gemacht: Selbstbehauptung. Hier liegt, mittelfristig jedenfalls, das nicht sonderlich strahlende, aber alternativlose Ziel der neuen deutschen Außenpolitik. Berlin lässt sich nicht mehr alles bieten. Lange haben es die Deutschen aus guten Gründen vermieden, auf offener Bühne den Zeigefinger zu erheben. Doch diese verrückte Welt braucht jetzt Ordnungsrufe.“

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Dietmar Moews meint: Für diese Müllfolklore hätte ich aber doch gerne Argumente der Hannoverschen Allgemeinen gelesen, nicht nur die blanke Forderung.

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Was ist denn in unsinnigen Wahlkampfauftritten gegen ERDOGAN mit SELBSTBEHAUPTUNG gemeint? Ist es etwa die Selbstbehauptung von SPD-Schulz und Gabriel gegen Merkel und Seehofer?

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Wie wäre denn begründet, wenn die Welt Ordnungsrufe brauchen sollte, dass es Ordnungsrufe von der deutschen BLOCKPARTEIEN-WAHLKAMPFSZENERIE leisten könnten? – Unmöglich können deutsche Wahlkampfblödheiten die Weltordnung stimulieren – ANMASSUNG, nichts weiter ist das.

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Aber dazu „Freie Presse“ (Chemnitz):

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Die Vertrauensbasis zur Regierung in Ankara war schon lange erschüttert, jetzt ist das Tischtuch zerschnitten. Es zeigt sich, dass Erdogans Feldzug gegen vermeintliche Terroristen und seine Tiraden gegen Deutschland keine momentanen Eingebungen sind. Es gehört zu seiner Strategie zum Umbau der Türkei. Das kann man nicht aussitzen oder diplomatisch weglächeln. Ob die angekündigten Maßnahmen aber Erdogan von seinem Kurs abbringen werden? Es gibt schließlich andere Partner. Russland etwa. Putin wurde nach dem Streit über abgeschossene russische Piloten in Syrien blitzschnell vom Gegner zum Partner.“

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Dietmar Moews meint: Wo bleiben die konstruktiven Vorschläge? Die deutschen Repräsentanten sollen allen türkischen Beziehungsoptionen mit vertrauensbildenden Ideen und Initiativen entgegenzugehen versuchen.

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ERDOGAN muss selbst entscheiden, ob er deutschen Touristen freie, demokratische und rechtsstaatliche Bedingungen an den Reisezielen und Reisenwünschen bieten will und kann – und sich von der aktuellen „GEHIRNWÄSCHE“ gegen „GEDANKENFREIHEIT“ verabschieden will. Deutsche Reiseidioten, die bedenkenlos in alle möglichen unrechtsstaatlichen Reiseghettos hinmachen – weil Sonne und Strand gut sind – denen können wir nicht helfen. Ferner steht es auch ERDOGAN frei, mit RUSSLAND oder ISRAEL, mit KATAR oder UNGARN politische Synergien zu entwicklen.

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Aber „Rheinische Post“ (Düsseldorf): 

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Die Bundesregierung hat sich mit ihrem unmissverständlichen Signal an die türkische Regierung aus ihrer passiven Rolle befreit. Das wurde Zeit. Immer wieder hat Berlin Beschimpfungen, Unterstellungen und Nazi-Vergleiche hingenommen, stets hoffend, dass Präsident Erdogan auf den Pfad von Dialog, Partnerschaft und Demokratie zurückkehrt. Die Hoffnung hat sich nicht erfüllt. Die Bundesregierung kann nicht zusehen, wenn ihre Staatsbürger willkürlich verhaftet werden. Mit Konsequenzen in den Bereichen Tourismus und Handel trifft Berlin die Türkei an ihrer empfindlichsten StelleMit ihren Ankündigungen ist die Bundesregierung bewusst nur an die Schwelle eines Bruchs der Beziehungen gegangen. Der Ball liegt nun im Feld der türkischen Regierung. Nach den ersten Reaktionen aus Ankara steht leider zu befürchten, dass man dort nicht einlenken will.“

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Dietmar Moews meint: Deutschland soll nicht den Müll spiegeln. Deutschland soll keine Macht ausüben wollen, die Deutschland gar nicht hat. Deutschland soll sich so gut Freunde in der Welt machen, wie es möglich ist.

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Auch die deutsche Presse und die Wahlkämpfer müssen lernen, dass diese Ablenkung von deutschen Wahlkampfthemen, hin zu Propaganda und Hetzerei, überhaupt nur Irreführung und Dummheit produzieren kann. Warum sollte ERDOGAN, der zu seinen 51% Türken in der Türkei seine Invektiven und Pflichtbrüche gegen Deutschland veranlasst und spricht, die deutsche Meinung für mehr als einen Nebeneffekt seiner innenpolitischen Propaganda ansehen?

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Aber dazu Die „Volksstimme“ (Magdeburg):

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Die Bundesregierung zieht richtigerweise die harten Konsequenzen, nachdem sie monatelang taktiert und gezögert hatte. Wer sich vor Erdogan in den Staub wirft, kann nur verlieren. Für die in der Türkei gefangenen Deutschen verbessert sich nichts. Doch kann es sich die türkische Führung nun noch weniger leisten, sie jahrelang wegzusperren. Die indirekte Aufforderung des deutschen Außenministers Gabriel, besser nicht in die Türkei zu reisen oder dort zu investieren, werden Wirkung zeigen. Die Wirtschaft ist Erdogans Achillesferse.“

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Dietmar Moews meint: Ich kenne Magdeburg aus einigen Jahren Leben hinterm Altelbedeich in Crakau. Aggressive, autoritative Politik kennzeichnet die angängigen Lehrjahre der Sachsen-Anhaltiner in Dunkeldeutschland. Wieso wollen Menschen in Magdeburg lesen, dass man mit ökonomischem Druck anderen seinen Willen aufzwingen solle? Es sind diese Prekarier, die da wenigstens mal ohne eigenen Schaden draufhauen wollen. Wie kindisch!

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Aber „Der Standard“ (Wien):

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So groß aber sind mittlerweile Verblendung und Hybris, vielleicht auch die Furcht, doch einmal die Kontrolle über Land und Wähler zu verlieren, dass die Verantwortlichen in Ankara offenbar ohne große Überlegung in die Konfrontation mit Deutschland hineingesteuert sind. Sie verweisen zwar auf die Unabhängigkeit ihrer Justiz. Doch die Rechtsprechung in der Türkei widerlegt sie, die zusammengestoppelten Anklageschriften, die faktische Kontrolle, die der Präsidentenpalast und der Justizminister über den Gang der Gerichte ausüben. Die Konsequenzen der in Berlin angekündigten ‚Neuausrichtung‘ der Beziehungen werden erheblich sein. Reisewarnungen und Investitionsstopp treffen die Türkei. Andere in der EU werden den Deutschen folgen.“

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Dietmar Moews meint: Das lasse ich mir gefallen. Eine Wiener Zeitung äussert eine Meinung und Einschätzung des Geschehens, an dem ERDOGAN selbst proaktiv herumwerkelt. Aber bitte loben Sie die stille Reaktionsweise, anstatt der „auf den TISCHKLOPPEREI“ von Gabriel und Schulz den Vorzug zu geben. Zwischenstaatliche Beziehungen sind heikel und sensibel und nicht „HAUT DEN LUKAS“.

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Aber „Nürnberger Nachrichten“:

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Natürlich wird der schärfere Ton Berlins nicht sehr viel bringen. Recep Tayyip Erdogan ist längst in einem Stadium, in dem er sich nicht mehr davon beeinflussen lässt. Er kann seinen Kurs gar nicht mehr ändern, ohne selbst die Macht zu verlieren. Aber gerade deswegen müssen wir uns jetzt auch nicht mehr bis zur Lächerlichkeit verbiegen.“

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Dietmar Moews meint: Die klügste Presseposition, die hier aufgeboten wird.

Bravo! Nürnberger Nachrichten.

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Aber „Westfälische Nachrichten“ (Münster):

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Die deutsch-türkischen Beziehungen dürften nun eine neue Geschäftsgrundlage erfahren haben. Es wird garantiert frostig zwischen Berlin und Ankara. Verschärfte Reisehinweise für Deutsche und die Warnung an die Wirtschaft vor Investitionen werden den türkischen Präsidenten vorerst kaum zur Abkehr von einem abstrusen Machtwahn veranlassen. In Ankara wird man aber zur Kenntnis nehmen müssen, dass Demokratie und Menschenrechte nicht auf dem Basar zu verhandeln sind.“

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DIETMAR MOEWS „HIT AND RUN“ Öl auf Textil 140cm / 140cm

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Dietmar Moews meint: Zweifellos wird Erdogan rechnen können. Und es fehlt auch die Vergleichbarkeit mit „BASAR“. Wenn Deutschland ruhig und seriös und integer mit den Deutschtürken umgehen wollte, würden diese heute von ERDOGAN sehr enttäuschten Deutschtürken bei der nächsten freien Wahl nicht erneut für AKP und ERDOGAN stimmen. Dann wird ERDOGAN sich neuorientieren – zweifellos.

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Denn ERDOGAN hat keine anderen politischen Prinzipien als den Machterhalt. Diesbezüglich ist ERDOGAN durchaus ein zeitgemäßer Politiker des Dritten Jahrtausends, der einfach Macht erhalten und überleben will.

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Anders „Rheinpfalz“ (Ludwigshafen):

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Für Ankara sind die Wirtschaftsbeziehungen zu Deutschland und zur EU zwar viel wichtiger als umgekehrt. Aber darauf nimmt Erdogan keine Rücksicht. Nicht zuletzt wegen des Flüchtlingspakts fühlt er sich stark. Denn das Aufkünden des Abkommens birgt für die EU die Gefahr, dass Hunderttausende in Booten über die Ägäis kommen könnten. Aber es gibt auch ein grundsätzliches Dilemma: Die Türkei ist gespalten. Das zeigt der knappe Ausgang des Verfassungsreferendums im April. Die europäischen Partner des Landes dürfen jene, die in der Türkei für Demokratie und Menschenrechte eintreten, nicht im Stich lassen. Das macht Sanktionen zu einem schwierigen Balanceakt.“

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Dietmar Moews meint: ERDOGAN hat keinen Weg und keine Ziele. Seine Brachialität hat stets seine aktuelle Machtbefestigung zum Gegenstand. Wenn das nicht weiter aufblüht, sondern von den Türken gemieden werden wird, bleibt ERDOGAN nur eine Verschlankung seiner Rückständigkeit.

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Aber „europäische Demokraten der Türkei nicht im Stich lassen …“ – das ist eine völlig untaugliche Verdrehung der „Einmischung in innere Angelegenheiten“. Einmischung ist falsch, führt nur zu Sündenbockstreit und wäre eine Verlängerung des unausweichlichen Scheiterns der ERDOGAN-AKP.

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Menschenrechte der Türken? – das müssen türkische Gesellschaftskräfte selbst hervorbringen. (Nicht deutsche Badegäste in Antalya)

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Anders „Stuttgarter Nachrichten“:

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Sigmar Gabriel und Angela Merkel signalisieren dem türkischen Präsidenten trotz ihres härteren Kurses die Bereitschaft, die Brücken nicht abbrechen zu wollen – wobei sie politisch klug auch das Verhältnis zwischen Türken und Deutschen hierzulande im Blick haben. Gabriels verschärfte, wenngleich überdramatisierende Reisehinweise werden unmittelbar wenig Auswirkungen zeitigen. Schon jetzt reisen immer weniger Deutsche – im letzten Jahr waren es 3,9 Millionen – zum Urlaub in die Türkei. Und auch Gabriels Drohung, staatliche Garantien für Exportkredite und Investitionen in der Türkei auf den Prüfstand zu stellen, wird keine unmittelbaren Folgen haben, auch wenn die Türkei große deutsche Unternehmen wahnhaft in Terrorismusnähe zu drängen sucht.“

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DIETMAR MOEWS „Schallplatte mit Halloren“ Öl auf Leinwand

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Dietmar Moews meint: „Überdramatisierte Reisehinweise“ – sehr richtig.

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BILD.de am 23. Juli 2017 in dieser Presseschau:

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Folgende Zeitungen thematisieren auch den Zeitpunkt, den Außenminister Gabriel für seine Ankündigung gewählt hat.

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Dazu „Kölner Stadt-Anzeiger“:

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Bedauerlich ist, dass Berlin die neue Tonlage erst jetzt gefunden hat, zwei Monate vor der Bundestagswahl. Auch wenn es mit dem Fall Peter Steudtner einen konkreten Anlass gibt – besonders souverän lässt das zeitliche Zusammentreffen die Handelnden nicht aussehen. Es ist zu hoffen, dass sich daraus nun kein Wahlkampftrauerspiel entwickelt. Es würde wiederum Erdogan in die Hände spielen. Man könne einen Partner nur dann halten, wenn der noch weiter Partner sein wolle, heißt es im Auswärtigen Amt. Bei Erdogan kann man selbst das bezweifeln.“

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DIETMAR MOEWS „Fliegender Holländer“, Öl auf Leinwand, 190cm /190cm

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Dietmar Moews meint: „Meine liebe Heimatzeitung K St-A – es ist bereits ein Wahlkampftrauerspiel. Warum so zögerlich?“ – Besser wäre jedenfalls, einfach abzuwarten, wenn ERDOGAN etwas will, wenn er Angebote macht.

Die Flüchtlinge muss man ihm nicht „abkaufen“ – die kann man durch durchdringende Grenzmaßnahmen blockieren, wenn man sie nicht nach MERKELBURG in die EIFEL holen will.

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Anders „Neue Zürcher Zeitung“:

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Der Grund für den pompösen, aber inhaltlich kargen Auftritt des ehemaligen SPD-Vorsitzenden liegt primär im laufenden Wahlkampf. Der amtierende SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz ist verzweifelt auf der Suche nach Themen, mit denen er die anscheinend so sicher im Sattel sitzende Kanzlerin Angela Merkel herausfordern könnte. (…)

Das setzte Gabriel unter Zugzwang. Dem erfahrenen Minister war während seiner ausführlichen Erläuterungen an der Pressekonferenz anzusehen, wie schwer ihm der Spagat zwischen der Glaubwürdigkeit der langjährigen SPD-Außenpolitik und den akuten Wahlkampfzwängen fiel. … Zwar erhielt Gabriel viel Beifall für seinen markigen Auftritt. Doch bei genauem Hinsehen war da nichts dabei, das die bilateralen Beziehungen zwischen den beiden Ländern unmittelbar verändern würde.“ 

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DIETMAR MOEWS „Der Mexicano“, Öl auf Textil, 140cm / 140cm

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Dietmar Moews meint: „Sehr brav, Neue Zürcher Zeitung“. Dafür kaufe ich sie täglich!!

Unter diesen deutschsprachigen Blättern erscheint eine österreichische Zeitung, aber keine holländische und eine schweizerische; dabei ist hervorzuheben die Neue Zürcher Zeitung immer sehr beachtlich für uns in Deutschland schreibt.

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Es ist ERDOGAN eine Reiz- und Hetzoption, die sich massenhaft und propagandistisch leicht hochspielen und gegeneinander ausspielen lässt.

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Nämlich die deutsche LÜGENPRESSE kann hier für das eigene REIZKLIMA sorgen, ohne dass deutsche Repräsentanten dabei überhaupt als TÜRKEN-FEINDE hervortreten wollen (aber man findet natürlich billig die ansonsten resonanzlosen SPD-Blockpartei-Regierungskoaltionäre hier in eine ERDOGAN-AGGRESSION mit deutschistischem Ticket hineinzuschlagen).

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Ich argumentiere diese LÜGENPRESSE-Eigenmächtigkeit, ohne dabei wertspezifisch oder spezifisch auf ERDOGAN und ERDOGAN-Politik einzugehen:

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Eine nüchterne Kritik zu ERDOGAN hätte andere Aspekte zu beachten, als die deutsche LÜGENPRESSE und den SPD-Bundestagswahlkampf 2017. Wenngleich allerdings ERDOGAN selbst ähnlich propagandistisch gesteuerte PROPAGANDA gezielt erzeugt – was ebenfalls eine Spielart von LÜGENPRESSE ist.

 

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De SPD wähl‘ isch net, abe de Maddin wählt de SPD!

März 12, 2017

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von Sonntag, 12. März 2017

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Auch den aktuellen INSA-YouGov-Meinungstrend für BILD, eine Umfrage des Forschungsinstitut YouGov, entern die Piraten. Demnach kämen sie auf acht Prozent, wäre am Sonntag Bundestagswahl.

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WAS MACHT DIE PIRATEN NUR SO STARK?

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INSA-YouGov-Chef Hermann Binkert zu BILD: „Die Piraten punkten auf Kosten von Grünen und Linkspartei!“

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Die Piraten schaffen es, Kritik am vorherrschenden Politikstil so zu bündeln, dass sie regional ganz unterschiedlich Erfolg haben“, erklärt Politikwissenschaftler Dr. Jürgen W. Falter im „SR“ nach dem Erfolg der Piraten bei der Saarland-Wahl (7,4 Prozent). „Im Saarland sind sie breiter aufgestellt, arbeiten stärker in den Mittelstand hinein, sprechen auch ältere Wähler an. Ihr Versprechen von Transparenz und ständiger Rückmeldung kommt bei den Wählern gut an.“

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DER SENSATIONELLE RUCK BEIM FORSA-WAHLTREND

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Beim Forsa-Wahltrend fahren die jungen Politiker ihr bisher stärkstes (Umfrage-) Ergebnis ein. Sie liegen damit nur noch knapp hinter den Grünen, die sich um einen Punkt auf 13 Prozent verschlechterten.

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Auch die anderen Parteien verloren leicht an Zustimmung. Die Union fiel um einen Punkt auf 35 Prozent, die SPD um einen Punkt auf 25 Prozent.

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Die Zustimmung für die FDP sank von vier auf drei Prozent

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Nur die Linkspartei blieb in dieser Umfrage bei neun Prozent stabil. Damit liegen Schwarz-Gelb und Rot-Grün mit jeweils 38 Prozent gleichauf.

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Für den Forsa-Wahltrend wurden 2503 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger vom 26. bis 30. März befragt.

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Für den INSA-YouGov-Meinungstrend im Auftrag von BILD hat das Forschungsinstitut Yougov zwischen dem 30. März und dem 2. April 2085 Wahlberechtigte befragt.

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Doch die Öffentlichkeit, die Parteien, die Kulturindustrie, die Staatssender vollführen ihren Trott.

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Die Piratenpartei von Nordrhein-Westfalen ist aus der Öffentlichkeit verschwunden. Als Fraktion immerhin im NRW-Landtag als nunmehr vier Jahre währende Oppositionsarbeit sind die PIRATEN lediglich ein marginalisierter Spielball der Kulturindustrie und der Massenkommunikations-Wand, die der mächtige deutsche Staat aufbringt, wenn es um ALTERNATIVEN geht.

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Die PIRATEN sind da, wo sie vor zehn Jahren waren – man berichtet über die PIRATEN nicht, es sei denn wenn sich die PIRATEN kriminalisieren oder anderweitig abwerten lassen – wie wärs mit NAZI-Vorwürfen oder KINDERPORNO-Verdächtigungen.

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Man sieht übrigens, dass die AfD (die überwiegend aus orthodoxen CDU-Leuten besteht) bei diesen Block-MEDIEN im NRW-Landtagswahlkampf zugelassen wird.

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Die PIRATEN selbst werben auf ihrer Homepage für ihre Vorschläge eines politischen Programmes, das leider von politischer Unterbelichtung zeugt.

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Dietmar Moews meint: Für den Wahlkampf – ob Landtagswahlen in NRW oder dann bald für das Saarland oder für die Bundestagswahl im September 2017 – sind die Ablenkungsthemen TRUMP, ERDOGAN, EU so aufmerksamkeitsheischig, dass den Parteikandidaten und ihren Wahlkampfagenturen keine Aufmerksamkeit zukommt.

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Den schlecht dastehenden Regierungen – in Düsseldorf und in Berlin – kann das Erleichterung sein.

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Den Herausforderern der Opposition bleiben lediglich die die großen TRUMP- und ERDOGAN-Reize mit Echos und Zweitkommentaren zu versehen. Eigenen Glanz können sie kaum erzeugen.

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Bei dieser REIZ-SZENERIE wird es für den SPD-Kandidat Martin Schmidt schwer durch nebenherlaufen neue Freunde und Wähler zu finden, bei BILD.de scheint hier bereits der Verdacht auf Langeweile aufzukommen:

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De Maddin – De SPD wähl‘ isch net, abe de Maddin wählt de SPD!“

 

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INTIM-REPORT: Es wird haarig – der Busch is back!

Februar 6, 2017
Lichtgeschwindigkeit 7126

Vom Dienstag, 7. Februar 2017

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bildschirmfoto-vom-2017-01-02-22-24-26

BILD.de bildet seit Tagen eine durchsichtig verhüllte Mädchenunterseite als Buntfoto ab und titelt dazu:

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INTIM-REPORT: Es wird haarig – der Busch is back!“

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bildschirmfoto-vom-2017-02-06-16-39-46

Screen Shot BILD.de am 6. Februar 2017

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Der BILD.de-Besucher soll dann der Kaufaufforderung von BILD.de folgen und den Bezahlmodus „BILD PLUS / Bild +“ bedienen. Womit dann ein BILD-PLUS Abonnement abgeschlossen werden kann, das fortlaufende BILD-PLUS Internetz-Angebot benutzen zu dürfen.

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Ob die Behauptung mit den Behaarten so oder anders zutrifft und woher Bild sowas weiß, ist nicht nachvollziehbar. Möglich, dass der Chefredakteur beim Fremdgehen mit der Mutter des Herausgebers, den Haaransatz im Halbdunkel zu sehen gemeint haben könnte. Bild schweigt dazu.

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L1010327

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Dietmar Moews meint: Mit der Anrede „unsere Schamhaare“ spricht der Bild-Reporter mich persönlich mit an. Folglich ist die Mutter des BILD-Herausgebers auch mit einbezogen – und das ist ja interessant, wie weit da BILD übergriffig wird und in die Schambereiche anderer Leute eingreift?

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Die Umstellung von dem täglichen REIZ-Poster der BILD-Titelseite auf den Fußgängerweg-Aufstellern, mit Sex und Crime und Rock’n Roll, auf die weltweiten Internetz-Portale ist eine neue Form, die auch neue Marketing-Praktiken an die alten Formen anbaut. Vieles ist sehr ähnlich, nur wenig Neues kommt dazu.

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Der internetzfreie Zugang zu täglich neuen Hardcore-Porno-Videos, z. B. http://www.redtube.com“, hat nicht nur die Tages-Fähr-Touren von Norddeutschland nach Dänemark geknickt, wo sich die Deutschen mit den schwarz-weiß-bebilderten Freikörperkultur-Heften versorgten, nein – auch eine hübsche junge Weiblichkeit als BILD-TITEL zieht nicht mehr so wie früher.

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Und dazu bringt also die Parallelität von Bild-Holz und Bild-Online aufgrund der Zeitvorteile und der Produktion bis auf den Ladentisch der digitale neue Weg eindeutig ungleich schneller und einfacher. Wenn‘s dann noch umsonst ist …!

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Was hier für BILD PLUS schwierig ist, ist eine hervorstechende publizistische Qualität zu bringen – die in der seriösen politischen Kommunikationsführung ein „PEER-Programm“ ist und immer bleibt. Während gleichzeitig die eiligen Oberflächler im FLASH und im SCHWARM mal vorbeischauen oder nicht.

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Damit ist BILD PLUS in der speziellen Schausteller-Falle:

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Draußen mehr zeigen als drinnen!“ – Das heißt – will BILD die Bild Plus-Bezahler zum Bezahlen bringen, müssen die LOCKBILDER und REIZTITEL draußen die reizvollsten und originellsten sein, die zur Verfügung stehen.

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IMG_8190

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FOLGE: Man findet den behaarten Unterleib sehenswert, bucht daraufhin BILD PLUS und was sieht man da? Das selbe Bild, nichts Reizvolleres, den BILD hatte sich draußen, im umsonsten Bereich, bereits ästhetisch und geistig vollkommen verausgabt.

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So sind möglicherweise die Copy-Right-freien Bildreproduktionen der alten und älterer Malermeister durchaus so schön, wie etwa Courbets Portrait des behaarten Unterleibs der Mutter des BILD-Herausgebers, wie es der echte Unterleib unter „Der Busch is back!“ wäre, könnte BILD ihn zeigen.

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FINE E COMPATTO deutlich beendet.

 

 

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FREIES OFFENES W-LAN für die FREIFUNK-Bewegung ohne Störerhaftung

Mai 11, 2016
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Vom Mittwoch, 11. Mai 2016

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Bildschirmfoto vom 2016-05-11 22:45:49

SCREEN SHOT von BILD.de am 11. Mai 2016

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Gestern Abend, Mittwoch, den 11. Mai 2016, waren alle deutschen Nachrichten voll von einer angeblichen Regierungserfolgmeldung:

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Die Koalitionsparteien einigten sich auf die Abschaffung der Störerhaftung, nach der die privaten Betreiber von Hotspots für das Fehlverhalten von Nutzern haften müssen.

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Bildschirmfoto vom 2016-05-11 22:47:24

SCREEN SHOT von BILD.de am 11.Mai 2016#

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Sie berichteten: Berlin – Die Koalition hat nach monatelangem Streit den Weg für den Ausbau offener WLAN-Netze in Deutschland frei gemacht.

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Mit dem Wegfall der sogenannten Störerhaftung sollen die Betreiber der Netze künftig nicht mehr dafür haften müssen, was Nutzer im Internet tun. Darauf verständigten sich Netz-, Wirtschafts- und Rechtspolitiker am Mittwoch in Berlin.

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Schon in der nächsten Sitzungswoche solle das Gesetz beschlossen werden und noch in diesem Jahr in Kraft treten.

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Bisher laufen WLAN-Anbieter aufgrund einer unklaren Rechtslage Gefahr, dass sie für Verstöße der Nutzer haften müssen. Dies gilt als Barriere beim Ausbau freier Internet-Hotspots in Deutschland.

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Ein drahtloser Internetzugang für Laptop, Tablet und Smartphone gilt für Cafes und Hotels längst als Wettbewerbsfaktor. Experten bescheinigen der Bundesrepublik im Vergleich zu anderen Ländern hier seit langem einen deutlichen Nachholbedarf.

 

So lange ich mit Internetz zu tun habe, gibt es alternativ zu den Festnetzverbindungen (angangs Post über Modem und Telefonanschlüsse) das technisch alternative FREIFUNK-INTERNETZ.

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In Dresden gab es bereits anfang der 1990er Jahre Initiatoren vom CCC (Chaos Computer Club), die unabhängig von der rückständigen TELEKOM ein Hot-Spot-Netz in Dresden aufbauten (Antennen auf hochliegenden Gebäuden), sodass von den häuslichen Schnittstellen ein zumindest lückenhafter Funkzugang in das Internetz erreichbar war.

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Diese Freifunk-Initiative wurde auch vehement von IT-kompetenten Piraten der Piratenpartei in Berlin vorangetrieben. Immer bestand Unterversorgung, weil das mehr oder weniger Telekommonopol, samt der Regulierungsberhörde, die Investitionen in den Netzausbau bremsten, weil sie Investitionen in technischen Vorsprung verhinderten, dadurch das Konkurrenz-Vorsprung wegreguliert wurde bzw. werden sollte.

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Auf diese politische Fortschrittsblockade machten die Freifunker Leistungsdruck.

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Die Bundesregierung reagierte darauf mit Kriminalisierungs-Propaganda und dem Telekommunikationsgesetz von Juni 2015.

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Danach wurden Halter der Freifunk-Hot-SPOTS verantwortlich gemacht für die gegebenfalls anonymen Freifunkbenutzer, die gegebenfalls über den Freifunkzugang Rechtswidrigkeiten begehen würden:

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Beim Auto nennt man das HALTERHAFTUNG.

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Praktiker wie die Freifunker sowie Verbraucherschützer halten die Anforderungen für schwer umsetzbar und darüber hinaus datenschutzrechtlich bedenklich. Sie kritisieren, dass die Auflagen zu hohen Folgekosten für öffentliche Stellen und Private führen.

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„Mit dem Gesetzentwurf verpasst die Bundesregierung die Gelegenheit, kleinen und mittelständischen Händlern die Möglichkeit zu geben, ihren Kunden einfach und unkompliziert WLAN anzubieten“, beklagt auch der Handelsverband Deutschland. Dies verbliebenen rechtlichen Risiken und Registrierungsvorschriften für öffentliche Funknetze bremsten Investitionen in Millionenhöhe aus.

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Die Bundesregierung will Hotspot-Anbieter vom Damoklesschwert der Störerhaftung befreien. Sie hat dazu am Mittwoch einen Referentenentwurf für ein WLAN-Gesetz aus dem Bundeswirtschaftsministerium vom Juni ohne Änderungen verabschiedet. Die heftig umstrittene Initiative muss noch den Bundestag passieren. Der Bundesrat ist nicht zustimmungspflichtig.

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WLAN-Anbieter sollen sich unter bestimmten Voraussetzungen auf das Haftungsprivileg für Provider aus dem Telemediengesetz (TMG) berufen können. Es besagt, dass sie für Rechtsverletzungen anderer nicht schadensersatzpflichtig sind und sich nicht strafbar machen. Zudem will das Bundeskabinett mit dem Gesetz klarstellen, dass Betreiber nicht auf Beseitigung und Unterlassung in Anspruch genommen werden könnten. Sie müssen dafür aber „zumutbare Maßnahmen“ ergreifen, um insbesondere Urheberrechtsverstöße durch Dritte zu verhindern.

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Wenige Tage nach dem Machtwort der Bundeskanzlerin haben sich die Vertreter von SPD und Union im Bundestag offenbar darauf geeinigt, die Störerhaftung abzuschaffen.

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Spiegel Online berichtet am 11.Mai 2016:

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Es sollen auch private und neben-gewerbliche Anbieter (wie Restaurant-Besitzer) das sogenannte Provider-Privileg für sich in Anspruch nehmen können. Sie müssen ihr WLAN dann auch weder mit einer Vorschaltseite noch mit einem Passwort sichern und können sie dann tatsächlich öffnen. Die dazu nötigen Änderungen des geplanten WLAN-Gesetzes sollen demnach schon in der kommenden Sitzungswoche beschlossen werden und könnten dann ab Herbst in Kraft treten.

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Nach einer Vorentscheidung des Europäischen Gerichtshofs waren sich CDU/CSU und SPD im Prinzip einig, dass die Anbieter offener Funknetze von der sogenannten Störerhaftung befreit werden sollen.

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Dietmar Moews meint: EINS: SKANDAL ist, dass in Deutschland auf 10.000 Bürger heute lediglich 2 HOT POTS existieren, von denen der Passant ins Internetz kommen kann, während in Südkorea etwa 250 oder in danderen E U-Staaten 150 je 10.000 Leuten verfügbar ist.

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ZWEI: SKANDAL ist auch überhaupt die neue Sprachschöpfung Störerhaftung. Denn es geht um die Befreiung von der HALTERHAFTUNG. Dass jemand für Straftaten haftbar ist, steht schließlich im Rechtsstaat außer Frage. Jedoch, dass Halter von HOT SPOTS für die Straftaten anderer verurteilt wwerden, ist absurd.

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Dennoch liegt das Gesetz noch nicht vor. Und es besteht nach wie vor eine Falle im derzeitigen Textentwurf, indem jede benutzte Seite ein Modifikationsdatum hat (in dem Metadaten), aber das ist schlicht der Zeitpunkt des Aufrufs.

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Netzpolitik.org und Ingo Dachwitz schrieben am 11. Maai 2016:

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Die Freude war groß heute Morgen, als über Twitter bekannt wurde, dass sich die Große Koalition auf ein Ende der Störerhaftung geeinigt habe. Wir wunderten uns, dass es zwar eine Einigung, aber offensichtlich noch keinen konkreten Gesetzestext gab. Die Erfahrung zeigt schließlich, dass damit noch nichts in trockenen Tüchern ist und in dem konkreten Gesetzestext noch Schlupflöcher auftauchen könnten, die das eigentliche Ziel der Rechtssicherheit für Betreiber offener Netze konterkarieren.

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Die von der Regierungskoalition verabredete Änderung im Gesetzentwurf zur Reform des Telemediengesetzes sieht … vor, dass mit Streichung des bisher geplanten § 8 Abs. 4 TMG zumindest die Themen Passwort-Pflicht und Vorschaltseite vom Tisch sind…. Es soll eine komplette Gleichstellung von WLAN-Anbietern mit Access-Providern erfolgen. Betreiber von offenen Netzen würden dann ebenfalls von deren Haftungsprivilegierung profitieren. Das eigentliche Problem der Rechtsunsicherheit für Betreiber offener Hotspots durch Abmahnungen könnte jedoch trotzdem weiterhin bestehen bleiben.

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Ob es ausreicht, lediglich WLAN-Provider mit „normalen“ Providern gleichzustellen, um sicherzugehen, dass diese nicht mehr für Rechtsverstöße der Nutzer ihres Hotspots abgemahnt werden können, ist nämlich strittig. Richter Ulf Buermeyer, freier Autor bei netzpolitik.org und Gutachter bei der Bundestagsanhörung zur Reform des Telemediengesetzes, kommentiert gegenüber netzpolitik.org:

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In Anbetracht der Rechtsprechung des Bundesgerichthofes im Fall Goldesel sind alle Access-Provider potentziell von Netzsperren oder Abmahnungen bedroht. Rechtsgrundlage hierfür ist in beiden Fällen ein Unterlassungsanspruch. Es kommt deshalb jetzt darauf an, dass die Koalition ebenfalls regelt, dass der Ausschluss der Haftung nach § 8 TMG auch Unterlassungsansprüche erfasst – so wie es der Vorschlag des Vereins Digitale Gesellschaft und der des Bundesrats vorsehen. Sonst ist mit dem Gesetz nichts gewonnen.

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Volker Tripp vom Digitale Gesellschaft e.V. – ebenfalls als Gutachter bei der Bundestagsanhörung – sieht das genauso:

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Der Gesetzgeber hat die Möglichkeit, das Plädoyer des Generalanwalts nun konsequent umzusetzen. Dieser hat lediglich gefordert, gerichtliche Unterlassungsanordnungen zu ermöglichen. Dazu bedarf es nicht zwingend eines Unterlassungsanspruchs. Deshalb sollte sich die Haftungsfreistellung explizit auch auf Unterlassungsansprüche erstrecken. Der Generalanwalt hat außerdem klargestellt, dass WLAN-Betreiber keinesfalls für Abmahn- oder Gerichtskosten haften dürfen. Auch das muss nun gesetzlich festgeschrieben werden.

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Als Lösung schlägt Buermeyer vor, in die in § 8 geregelte Haftungsprivilegierung von WLAN-Anbietern auch die Freistellung von Unterlassungsansprüchen explizit mit aufzunehmen – das Problem der Abmahnungen wäre somit sicher gelöst. Zugleich könnte die Möglichkeit geschaffen werden, im Falle von Rechtsverstößen gerichtliche Sperranordnungen zu erwirken. Wenn klargestellt würde, dass die Kosten hierfür der Antragssteller zu tragen hat, wäre der Abmahnindustrie ihre Geschäftsgrundlage entzogen. Eine solche Regelung würde auch dem Votum des Generalanwalts beim Europäischen Gerichtshof (EuGH) gerecht werden, so Buermeyer.

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Für Jubel ist es also noch zu früh. Ärgerlich an der Debatte ist vor allem, dass der konkrete Änderungsvorschlag noch niemandem schriftlich vorliegt, gleichzeitig aber bereits Erfolge gefeiert werden. Wir müssen derweil abwarten, ob die Große Koalition tatsächlich eine bedingungslose Abschaffung der Störerhaftung beschließt oder lediglich den gröbsten Unfug aus einem Gesetz streicht, welches ansonsten die Rechtsunsicherheit für Betreiber offener Netze fortschreibt.

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vielleicht ist es jetzt auch die Aufgabe der Zivilgesellschaft Fakten zu schaffen: Eine Vorbereitung auf den Tag X im Herbst, um dann mit einem Mal den „Schalter bei den Routern umzulegen“ (Anschaffung von Routern für öffentliche Räume etc.). Sollte die Große Koalition ihre großspurige Ankündigung dann doch einschränken, wären zumindest die politischen Kosten sehr hoch.

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Politische Aktivitäten, dass das Gesetz klar formuliert wird, muss es natürlich trotzdem geben.

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Es besteht jetzt also die Hoffnung bald allgegenwärtigen, freien, kostenlosen Netzzugang und offene Netze zu haben.

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Roger Köppel Kampfmob Donald Trump Gürtellinie und Meinungsfreiheit

März 29, 2016
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Vom Dienstag, 29. März 2016

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SVP-Allokator Christoph Blocher betreibt internationalen Kapitalismus und wird von Nationalisten gewählt

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In Zürich haben Theaterleute zur Jagd auf den Nationalrat Roger Köppel aufgefordert.

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Im New Yorker Zentralpark wurde angeblich ein Grabmahl gegen Donald Trump exponiert und als Digitalbild weltweit verbreitet.

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In Griechenland wurden Bilder der deutschen Bundeskanzlerin mit einem Hitler-Schnauzbart gekennzeichnet.

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Der übergriffige türkische Staatspräsident ERDOGAN bricht täglich das geltende türkische Recht – obwohl die türkischen Wähler bei den Wahlen ausdrücklich nicht die verfassungsändernde Mehrheit erteilten. Jetzt fordert ERDOGAN, den in Deutschland angeprangerten ERDOGAN-WAHN, staatsanwaltlich zu zensieren.

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Wir haben es stets mit beabsichtigten, ungewöhnlich aggressiven Formen zur Bekundung politischer Meinung und Kampfhaltung zu tun.

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Dabei wird eine durchaus kollektive Wertaussage beabsichtigt, hinter der zumindest ideell eine Wertgemeinschaft steht, die sich an eine tatsächlich vorhandene Gruppe der Gesinnungsfreunde und einen angesprochenen Gegner sowie dessen Gesinnungsgruppe öffentlich wendet:

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Öffentliche MEINUNGSÄUSSERUNG bei MEINUNGSFREIHEIT ist ein staatsrechtlich gefasstes Grundrecht in unseren demokratischen Verfassungen. Das gilt sinngemäß in der Schweiz, in Griechenland und in Deutschland. In der heutigen Türkei nicht.

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In der Präambel des Deutschen Grundgesetzes lautet der aktuell geltende ARTIKEL 5 GG:

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(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

(2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutz der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.

(3) Kunst- und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.“

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Wir sollen in einer freien Kultur, die auf rechtlich freie Information und freie Kommunikation gestellt sein soll, unser Alltagsleben, Lebensstil, Zeitgeist, Sitte und Gebrauch, Moral und Lebenskunst, schließlich in eine Praxis des friedlichen Lebens ausrichten.

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Das grundrechtliche Gleichheitspostulat der Menschen braucht „natürlich“ Spielräume, denn die Menschen sind nicht gleich. Sie sind nicht gleich demokratiereif und – fähig. Sie sind teils nicht hinreichend informiert und kommunizieren nicht aufs Gemeinwesen orientiert. Dennoch sind Meinungsverschiedenheiten zu erdulden, mitzumachen, jedenfalls nicht als unfriedlich zu unterdrücken.

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Wie unterschiedlich der Lebensstil ausgeprägt ist und weiterhin, durchaus im Rahmen der Freiheit, sehr unterschiedlich herausgebracht wird, ist leicht festzustellen, wenn man in Freiberg beim Neonazi-Treffen oder beim Theaterabend in Zürich oder beim Spaziergang in New Yorker Zentralpark oder in Idomeno im europäischen Flüchtlings-Zeltlager nach dem RECHTEN sieht.

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Die Neue Zürcher Zeitung berichtete auf Seite 33 mit Jan Hudec, am Freitag, 18. März 2016:

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Von Kunst, Köppel und Kanonen. Stadtpräsidentin kritisiert Stück an Theater Neumarkt.“

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Es ist kein NZZ-Kunstbericht im Feuilleton, keine Kunstkritik, sondern z. B. auch Abdruck aus „Der Sitzung des Zürcher Gemeinderats“ über das Stück:

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Schweiz entköppeln“, das derzeit am staatlich subventionierten Theater Neumarkt in Zürich aufgeführt wird. Es wurde die Forderung seitens der SVP (die Partei Blochers und Köppels) vorgebracht:

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Diese „Machenschaften“ müssten beim Theater nicht nur personelle Konsequenzen zeitigen, befand die SVP. Dem Haus müssten zudem sämtliche Subventionen von Stadt und Kanton gestrichen werden. Eine Motion zu diesem Zweck werde folgen…“

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Die Frankfurter Allgemeine Zeitung schrieb, Jürg Altwegg, ebenfalls am 18. März 2016, Seite 13 zu „Schweiz entköppeln“:

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Voodoo und Stinkfische. In Zürich treibt man Roger Köppels Teufel aus. … am Neumarkt läuft das Festival „Krieg und Frieden: How artists approch war“ … lässt das Haus einen „Aufruf zur Deportation von Roger Köppel, dem Chefredakteur der „Weltwoche“ und Abgeordneten der Schweizerischen Volkspartei SVP … „Philipp Ruchs Zentrum für politische Schönheit“, das mit einer Ebay-Versteigerung von Angela Merkel und ähnlichen Aktionen Berühmtheit erlangte, eingeladen. Die Inszenierung des Künstlers und Philosophen Ruch, „Performance und Aktion“, ist für Freitagabend um 20 Uhr angekündigt: „Roger Köppel – eine Abschiebung“.

Köppel, liest man in Einladung und Programm, habe sich mit Titeln wie „Kosovaren schlitzen Schweizer auf“, „Kluge Deutsche, dumme Muslime“ und „vorsätzliche Falschangaben“ des gewerbsmäßigen betrügerischen Missbrauchs einer Datenverarbeitungsanlage“ schuldig gemacht. Einzelne Vorwürfe beziehen sich auf Aussagen Köppels in deutschen Talkshows, in denen er Dauergast ist, weil er forsch und frei Ansichten formuliert, für die man ihn als Alibi braucht. Ein Verbrechen an den Menschen sei seine Forderung nach einer „Schließung des Todeskanals Mittelmeer, denn sie bedeute, dass die Außengrenzen der EU mit Waffengewalt“ geschützt werden sollen …“

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… der erfahrene Exzorzist Reto Bastian de Samoto in einer strenkatholischen Prozession zum Privatdomizil von Roger Köppel nach Küsnacht vordringen, in einem streng rituellen Ablauf wird Streichers Geist aufgeschlitzt“. Die Bevölkerung ist aufgefordert, mitzukommen und „stinkende Fische“ mitzubringen. Wer verhindert ist, kann sich im Internet an Roger Köppel schadlos halten .. Portal „Schweiz-entköppeln.ch“ eingerichtet. … zusätzlich ein renommierter Voodoo-Priester aus Kamerun eingeflogen … der Köppel verflucht und der Erfolg des geglückten Autounfalls, bei dem Jörg Haider ums Leben kam … Philipp Ruch in einer Straßenmagazin-Anzeige „Tötet den Köppel“ … in diesen Wochen der DADA-Erinnerung …“

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… Mit ihrer Tradition kann man die Teufelsaustreibung des Roger Köppel und den Saubannerzug zu seinem Haus, in dem er mit Frau und drei Kindern lebt, nicht rechtfertigen. Auch nicht mit der Subversion der Surrealisten und Situationisten. Man hat eher den Eindruck einer dieser Hexenjagden, wie sie im Kalten Krieg in der Schweiz gegen einzelne Intellektuelle mit kommunistischen Sympathien inszeniert wurden. Die Inszenierung orientiert sich.. Schlingensief, der sich .. in Wien mit Jörg Haider und in Zürich mit Christoph Blocher anlegte …“

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NZZ.ch am 29. März 2016:

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Ralf Fiedler zeigt sich überrascht: «Wir glauben doch nicht an Voodoo!», gab der Vizedirektor des Theaters Neumarkt auf Radio SRF zu Protokoll. Nie hätte er gedacht, dass Roger Köppel im Internet über 800 000 Mal verflucht würde – diese Zahl nennt jedenfalls die Website der Aktion. Doch alle diese Menschen wünschten nicht wirklich, dass dem SVP-Nationalrat und «Weltwoche»-Chef etwas zustosse, beschwichtigt Fiedler beflissen. Niemand, der ihm per Mausklick Ebola oder einen Autounfall wünsche, glaube tatsächlich an Voodoo.

Rührend! Der Zauberlehrling erschrickt über die Geister, die er gerufen hat und nicht mehr loswird. Die kleinlaute Stellungnahme lässt durchscheinen, dass sich das Theater Neumarkt, der Gastgeber der Aktion «Schweiz entköppeln! Endlich Sicherheit schaffen!», seiner Sache nicht mehr ganz so sicher ist. Das Berliner Zentrum für Politische Schönheit habe sich «auf dieses Thema eingeschossen», betont Ralf Fiedler. «Sie haben uns die Performance so geliefert.» Das Wunschthema des Theaters sei das nicht gewesen. Aha.

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Der Initiant der als Kunstaktion getarnten Politagitation, Philipp Ruch, gibt sich derweil betont gelassen. Es sei sein Grundanliegen, Roger Köppel «endlich ernst zu nehmen», gab er gegenüber den Medien zum Besten. Die Aktion sei kein Angriff auf Köppel, im Gegenteil. «Wir halten ihn für eine zutiefst schützenswerte Person», die vom Geist Julius Streichers befreit werden müsse.

So weit also ist der Fall klar: Der Artist verharrt im Delirium seiner verworrenen Projektionen. Das Theater Neumarkt aber kommt unter Druck. Noch mehr unter Druck, denn finanziell steht es am Haus nicht zum Besten. Die Auslastungszahlen sind schlecht, und ohne finanzielle Nothilfe wäre das Theater vor anderthalb Jahren abgestürzt. Ohne Sponsoren wäre es sowieso nicht überlebensfähig.

Die Hauptgeldgeber, die Zürcher Kantonalbank, Migros und Swiss Re, halten sich offiziell mit Stellungnahmen zurück: Ein Rückzug aufgrund von Ruchs Aktion sei kein Thema, heisst es. Als Sponsor nehme man keinen Einfluss auf das Programm. Aber natürlich überprüfe man periodisch alle Engagements. So weit, so gut. Durch die Blume wird aber mehr oder weniger klar signalisiert, dass man sich von der Aktion distanziert, alles andere als glücklich ist damit und das bei der Theaterleitung auch so deponiert hat. Die Swiss Re hält auf Anfrage ausdrücklich fest, die Angelegenheit sei «befremdend».

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Der Rückversicherer hat seine Partnerschaft mit dem Neumarkt-Theater bereits auf Ende der laufenden Saison gekündigt. Dies allerdings nicht als Reaktion auf die «Entköppelungs-Aktion», wie Sprecherin Stefanie Weitz festhält, sondern unabhängig davon. Der Entscheid sei bereits im Februar im Rahmen der jährlichen Überprüfung der Kulturengagements gefallen, hält sie fest. Damit fällt ein wichtiger Geldgeber weg.

Auch in der Politik hat sich das Theater keine Freunde gemacht. Über Parteigrenzen hinweg wird die Aktion kritisiert, wenn auch auf linker Seite bisweilen etwas gewunden. Dort schlägt man sich schliesslich nicht gern für Roger Köppel in die Bresche. Corine Mauch hat sich von der Aktion klar distanziert und Gespräche mit dem Verwaltungsrat des Theaters angekündigt. Bürgerliche Gemeinderäte denken über Subventionskürzungen nach. Die SVP fordert von Stadt und Kanton, die Beitragszahlungen sofort einzustellen, allerdings laufen die Verträge bis 2019. Und die FDP fragt sich schon länger, ob das Theater Neumarkt in der Zürcher Theaterszene noch einen legitimen Platz hat.

Genau diese Frage will die Stadt auch von sich aus abklären. Letztes Jahr kündigte sie eine Analyse der Theaterlandschaft an. «Ergebnisoffen», wie es hiess, aber mit dem Ziel, die Profile der Häuser zu schärfen. Dank der «Entköppelungs»-Aktion ist das Theater Neumarkt zurzeit in aller Munde. Ob ihm das helfen wird, sein Überleben zu sichern, darf man allerdings bezweifeln.“

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Bildschirmfoto vom 2016-03-28 17:32:52

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Wie anders und unverblümt steht dagegen die PERFORMANCE des US-Amerikaners DONALD TRUMP in der weltweiten Digital-Bereitstellung – und dazu, die ebenfalls grenzwertige GRABSTEIN—Verbreitung als BILD:

 

DAILY MAIL.de am 28.März 2016:

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Da standen überall Leute und machten Fotos“, erzählte eine Passantin, die ein Foto später auf Instagram postete, „also hielt ich auch an und sah nach.“

Die Nachricht vom Grabstein verbreitete sich rasant in den sozialen Netzwerken. Die User fragen: Wer hat den Stein dort hingestellt? Handelt es sich um eine Guerilla-Aktion von Trump-Kritikern? Immerhin ist der Spruch „Made America hate again“ eine Anspielung auf Trumps Wahlkampf-Slogan „Make America great again“ (dt. „Macht Amerika wieder großartig.“).

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Vor allem aber wird spekuliert: Ist der Stein überhaupt echt oder ist das Bild gephotoshopt?

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In diesem Punkt scheinen sich nicht einmal die Parkwächter einig zu sein: Während ein Wächter gegenüber dem New Yorker Lokalsender „PIX 11“ sagte, das Parkpersonal habe den Stein gleich nach seiner Entdeckung entfernt, sagte ein anderer gegenüber der englischen „Daily Mail“ aus, der Grabstein muss auf ein Foto montiert worden sein, er könne keinen (mehr) finden.

Präsidentschaftskandidat Donald Trump hat sich selbst noch nicht dazu geäußert.

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MERKELS HITLER Schnauz spare ich mir ebenso wie Schlingensiefs SPD-Salonpersonnage-GAGS – wer hatte was davon?

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Dietmar Moews meint: Ich habe bereits in den 1990er Jahren einen fortschreitenden Form- und Stilwandel der empirischen Verrohung in unserem deutschen Lebensstil als VERPITBULLUNG beschrieben.

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Was mit „Schweiz entköppeln“ am Neumarkt in Zürich als DADA-Anspielung Form von Meinungsfreiheit ist, soll politische Wirkung bringen. Das scheint eine polemische Wunschvorstellung der KÖPPEL-FEINDE zu sein und als THEATER-ALLOKATION-BEGEHRLICHEN gedacht zu sein, deren Gegenwendigkeit ziemlich vorhersehbar ist.

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Wie wäre es mal mit INNOVATION?

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Was in Österreich als „Mörtel-Lugner“ oder als „Hermes Phettberg“ die massenmedialen Herzen bewegen durfte, kommt in der Schweiz mit Christoph-Blocher-Kapital-Internationalismus und Mordaufrufen gegen Köppel einem gewissen sozio-geistigen Naturell entgegen.

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Und damit komme ich zum Kern meiner Wertung:

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EINS: Miasma und tötlicher Gestank sind keine sozio-kulturellen Tatsachen, sondern stehen unmittelbar sinnlich zum Leben, zur Lebensdienlichkeit und zum Tod. Dennoch haben wir mit dem natürlichen Wandel der Lebensformen durch und im Gebrauch zu tun:

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was heute „stinkt“, mag morgen für exklusiv und schick gehalten werden.

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Die Formen verbrauchen sich, Brüche verwachsen, Reize lassen nach, der Sinn ist eine demokratische Bestimmung, wie sie aus Lebenskampf und Blindflug entsteht.

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HIER kommt es darauf an, dass eben eine große Zahl Menschen, die Schweizer, die Türken, die Griechen, Amerikaner, die Russen, ihre tägliche INTEGRATION und REPRODUKTION materiell und sozio-geistig bewerkstelligen. Und das ist immer eine Kollektivleistung aus Synergien und widerstrebenden Werten und Motiven – eine Diplomatie und eine Konfliktmoderation.

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Die Wertartikulation drückt den Wertkonflikt lediglich aus. Der Wertkonflikt repräsentiert die vorhandenen widerstreitenden Gruppen: PRO-KÖPPEL / ANTI-KÖPPEL oder PRO-Was ANDERES.

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Es ist widersinnig, den KÖPPEL zu ermorden, denn er spricht doch lediglich seine Wähler an.

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So ist es mit DONALD TUMP, mit MERKEL, mit den ISIS-TERROR-Organisatoren – sie alle liefern GEWÜNSCHTES an ihre Kundschaft. ISIS-Jungmänner reisen glücklich aus Duisburg oder Brüssel nach Syrien. Es gilt die soziale Dimension, die Interdependenz von Engel und Gewünschtem:

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Köppel bring Gewünschtes. Ruch bringt Gewünschtes.

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ZWEI: In allen Fällen wird anmaßend mit dem Verfassungs-Wert „Freiheit der KUNST“ umgesprungen. Denn es handelt sich keineswegs um KUNST.

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Es geht im Kern um den politischen Machtkampf, bzw. den politischen Moderationsprozess widerstreitender Wertvorstellungen durch Kommunikation und Selbstaufklärung über Kommunikation.

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Es geht also um MEINUNGSFREIHEIT – damit die notwendigen politischen Entscheidungen gefunden werden.

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Was hindert die Schweizer daran, über Wertvorstellungen frei zu streiten?

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Wir können in Deutschland auf vergleichbare Mittelmäßigkeiten an Theatern hinschauen. Was sollen da Gerichte? Es geht um Wertdifferenzen, um deren Artikulation und Integration – dass ist Teil der Funktion unserer gesatzten Strukturen.

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Stalinistische Vorentscheidungen über Schostakowitschs 7. Sinfonie als „zu trist, nicht volksermutigend genug“ – sind wirklich unter der Gürtellinie. Damit kann sich eine hohe Musikkultur nicht inspirieren und nicht fortsetzen lassen. Gut, das Stalin weg ist.

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Wieso müssen dafür „DADA“ oder „Kunstfreiheit“ zum Alibi werden?

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Wieso werden Leute als „Künstler“ finanziert, die „unechte Künstler“ sind?

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Wer sich keine Diskussion aufzwingen lassen will, wird sich auch gegen Stilbrüche oder Beleidigungen, Volksverhetzung und Unfug wehren. Dafür sind im Rechtsstaat Gewaltmonopol und unabhängige Richter zuständig.

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Vernichtung des Feindes ist nicht demokratisch. Vernichtung der demokratischen Verfassung ist verfassungswidrig.

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LÖW schmeißt Nationalspieler Max Kruse raus: VORBILD und MORAL

März 22, 2016
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Vom Dienstag, 22. März 2016

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GMX.de Screen Shot am 21. März 2016

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TITEL und ÜBERSCHRIFT: Bundestrainer Löw schmeißt Nationalspieler für das Länderspiel am kommenden Samstag aus dem Kader.

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Der Spieler Max Kruse (28) von VFL Wolfsburg war zuvor für die beiden nächsten Länderspiele gegen England und gegen Italien nominiert.

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Am vergangenen Wochenende landete Kruse bei BILD ganz groß auf dem Titel:

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„KRUSE 75.000 EURO morgends im Taxi in Berlin verloren, vor dem Training in Wolfsburg“

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Kruse hatte seinen 28. Geburtstag in einer öffentlichen Disco gefeiert. Nachträglich kam der „follow-up“ bei BILD:

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„Kruse hat einer Fotografin gewaltsam eine Handy-Cam weggenommen und missliebige Digitalaufnahmen, die er nicht erlaubt hatte, eigenmächtig gelöscht.“

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Dem kritischen BILD-Rezipienten fällt – wie ganz oft – auf, dass über das angebliche Geschehen in BILD weder im Bild noch vom exakt bezeugten Hergang, Ort, Personen, Uhrzeit, informiert wird. Allein der Eindruck eines

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Bildschirmfoto vom 2016-03-22 01:23:48

BILD.de Screen Shot am 21. März 2016

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Skandals eines Promis (Nationalspieler Max Kruse),

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ein ungewöhnlich unglaublicher Plot: 75.000 Euro bar im Taxi verloren,

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eine angebliche Tätlichkeit – Mann Kruse vergewaltigt Frau Fotografin öffentlich,

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eine angebliche Formkrise von Kruse als Spieler bei Wolfsburg,

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eine Rüge und eine disziplinierende Strafandrohung für Max Kruse durch den VFL-Wolfsburg Manager Klaus Allofs sowie

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eine symbolische Sanktion durch den DFB und den Bundestrainer Jogi Löw gegen Max Kruse, wegen „Disziplinmängel und Unvorbildlichkeit“.

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VfL-Geschäftsführer Klaus Allofs sagte der Deutschen Presse-Agentur am Montag:

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„Wir haben von den Vorkommnissen erfahren und haben uns mit Max zusammengesetzt und mit ihm noch einmal über die Gesamtsituation gesprochen. Wir haben dabei klargemacht, welches Auftreten wir in der Öffentlichkeit von unseren Spielern erwarten.“

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In der „Bild“ fügte Allofs hinzu, das Problem werde noch größer, wenn man parallel die sportlichen Leistungen nicht bringe.

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Bundestrainer Joachim Löw hatte Kruse dennoch für die anstehenden Länderspiele gegen England und Italien nominiert. Nun warf er ihn aber aus dem Kader.

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So viel von BILD.de, GMX.de und dpa sowie ein Kommentarblog bei GMX.de am 21. März 2016.

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Dietmar Moews meint: Wir haben es mit massenmedialem Reiz und mit Publikumsreaktion und dem Versuch, ohne viel Substanz SKANDALISIEREN, HEUCHELEI, PUBLIKUMSRESONANZ und der Hetzerei zu inszenieren.

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Es lohnt sich einen Blick auf diese Medienmachenschaft aus soziologischer Sicht zu werfen:

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Wie arbeiten Boulevard-Medien redaktionell, wenn sie sich nach „ganz unten“ wenden?

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(da passt dann die Ankündigung bei BILD.de von Nacktbildern auch noch gut).

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BILD zieht mit KRUSE die SCHUBLADE:

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VORBILD und ALLTAGSMORAL.

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Dahinter steckt dann „Sowas macht man nicht“ und „Wer Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen“.

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Ferner wird damit der DFB, durch den Nationaltrainer, angepeilt:

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Wie moralisch geht es denn beim DFB zu?

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Kann sich denn ein Nationalspieler Alles erlauben?

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Wie lebendig steigt der Teamchef Löw auf die Medienmacht von BILD ein, wenn BILD mit einem Pseudoskandal „Kruse“ „ruft“.

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Exakt die gleiche Unterwerfungs-Geste bringt der Geschäftsführer vom VW Wolfsburg, dem ohnehin moralisch völlig diskreditierten Betrüger-Konzern – hält wenigstens Allofs seinen VW-Spieler Max Kruse unter ordentlicher Kontrolle? (Überwachen und Strafen)

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Ja, und Max Kruse?

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Er muss wissen, welche Spielräume er als Vertragspartner von VFL Wolfsburg per VW-Betrugskonzern und vom DFB-Betrugsverband hat, wenn BILD mit dem kleinen Finger wackelt. (Die wilde Fotografin braucht nur noch zu verbreiten, sie habe für BILD fotografiert).

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Wie macht daraufhin GMX-Internetz-Plattform die Kommentierung dieser WELTNACHRICHT „DFB-LÖW sperrt Nationalspieler KRUSE“ als Thread auf?

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GMX.de eröffnet eine Kommentierungs-Funktion und startet dann mit einer anonymen Reiz-Formulierung. Der Diktion nach hat das ein GMX-Autor mit Blick auf Fußball-Fan-Form selbst angefacht – es beginnt so, 21. März 2016:

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Ben Anonym

Also mich würde es auch nerven, wenn immer und überall paparazi wären.. da würde ich wohl irgendwann auch ähnlich reagieren..
Gut und mit den 75000 euro.. ist schon etwas überheblich und auch dumm von ihm.. warum er da eine strafe vom verein bekommt, versteh ich aber nicht so ganz.. ist doch sein eigenes problem wenn er so viel bargeld mit sich rum schleppt und es dann auch noch verliert…

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Daniel Schmack

Hier tun mal wieder welche so als haben sie noch nie einen Fehler gemacht, mal abgesehen davon das die Vorwürfe doch lächerlich sind. Hat sein eigenes(!) Geld verloren und einen privaten Streit auf einer Feier gehabt, na und? Was sich Andere mit Vorbildfunktion (Politiker und andere Lichtgestalten) so erlauben und die werden auch nach Haft noch hofiert wie ein Herr Hoeneß zum Beispiel.

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Wolfgang Benlian

Herr Löw sollte mal die Spieler bringen, die die ganze Saison erstklassige Leistung bringen. Warum wird Lars Stindl von Gladbach nicht berücksichtigt? Da sind einige im Kader die weniger drauf haben!

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Kurt Schneider

Die Jagt ist erföffnet,Die Jagt auf unsere Nationalspieler, man muss nur die Spieler in der Öffentlichkeit provozieren, denn menschlich dürfen die ja nicht reagieren. Immer lieb und freundlich über sich alles ergehen lassen, eben Vorbild sein. wer hier von euch ohne Fehler ist werfe den ersten Stein ,es sidn viele Steine geflogen , Na toll ,Ihr Bundesbürger Ihr seit die tollsten Mitbürger in unserem ach so vorbildlichen Deutschland.

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Suki Osaka

Fußballer als Vorbild? Wenn dann sicherlich doch lediglich in Sachen Fußball. Wenn ich Astrophysiker oder Knigge-Pauker werden möchte, dann suche ich mir Lesch oder Lingen aus, aber nicht Kruse. Also, was hat das eine mit dem anderen zu tun. Diese scheinheilige Moral erinnert mich irgendwie an USA-Schein-statt-sein, hardcore-Prüderie.

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Kurt Schneider

 

@ Ben Anonym
„jemanden wie Hoeneß würde ich zur strafe für seine Narzisstische habgier, sein komplettes Vermögen weg nehmen“
Na zum Glück entscheiden darüber Gesetze und nicht haßerfüllte Leute wie du. Hoeneß hat seine Strafe bekommen, hat 1 Jahr gessessen, 40 Mio Strafe gezahlt, ist vorbestraft, hat alle Ämter verloren und seine öffentliche Integrität komplett und zurecht eingebüßt. Damit isses dann aber auch mal gut.
Kruse wird nach einigen Verfehlungen lediglich für lächerliche 2 Freundschaftspiele ausgeladen. Das sind zwei völlig unterschiedliche Fälle, die miteinander nullkommanix zu tun haben.

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Der Absender

Heute Nachmittag, 13.35 Uhr ist in Peking am Hauptbahnhof neben Gleis 32 ein Sack Reis umgefallen !!!

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Heiko Geisler

Das passiert, wenn die kleinen Jungs nicht wissen, wo sie mit dem vielen Geld noch hin sollen. Was willste da denn auch machen, da unterschreibste nen Arbeitsvertrag mit einem X-fachen Millionengehalt per anno (wie alle anderen mehr oder weniger talentierten Spieler des VFL Wolfsburg auch) und sitzt dann nach dem Training oder am Wochenende nach eine lockeren Nachmittagskick mit all deiner Kohle in einer totlangweiligen Stadt rum in der um 18.00Uhr die Bordsteine hochgeklappt werden.

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Günter Reinehr

Geld verdirbt den Charakter. Falls der jemals vorhanden war.
Hochbezahlt und dumm wie ne Holzschnitte.
Und einen „freundlichen“ Umgang, wie er von der Forenaufsicht verlangt wird, braucht man hier nicht zu beachten. Wenn die Meinungen so sind, dann ist das zu akzeptieren oder eine solche Gelegenheit zur Meinungsäußerung darf es nicht geben. Es wird hier – zumindest von meiner Seite- nicht rassistisch gepostet. Dummheit und Arroganz gehören beim Namen genannt. So MUSS und soll es sein.

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Michael Müller

Also ich finde schon, dass man nicht einfach eben mal so 75000 Euro „verlieren“ kann. Ich persönlich habe in meinem ganzen Leben (35) noch nichts wissentlich verloren, erst recht kein Geld und erst recht nicht so viel davon. Welches Signal soll dass denn für den hart arbeitenden Fan sein, welcher mehrere Jahre lang oder noch (viel) länger für diese Summe arbeiten muss?! Unabhängig davon steht man als bekannter Profi und gleichfalls Nationalspieler in Fokus der Öffentlichkeit, erst recht bei solchen Taxigeschichten. Da muss man dann schon mal damit rechnen und es auch akzeptieren, dass man fotografiert wird. Möchte man dies an seinem Geburtstag nicht, dann muss man in einer sogenannten „geschlossenen Gesellschaft“ feiern, aber keinesfalls in einer Disco, wo man naturgemäß hingeht um sich zu zeigen.
Gruß, MM
@ Ben Anonym: Uli Hoeneß hat zwar etwas „Kriminelles“ getan, hätte aber laut geltendem Recht (für alle geltend) zur Zeit seiner Selbstanzeige eben wegen der solchen nicht einmal für fünf Minuten hinter Gitter gedurft. Unabhängig davon hat er am Ende sehr viel mehr an Steuern und Strafen gezahlt, als auf regulärem Wege.

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Ronald Franz

Vorbildfunktion? Wie? Und was ist mit den Spielern die die Nationalhymne nicht mitsingen? Da würde ich auch mal sagen Trikot ausziehen!!!
Klugscheißer und Moralapostel beim DFB !!!

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Frank Bosse

na ben.. anonym…. Rechtschreibprogramme benutzten, ist auch hilfreich

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Frank Bosse

Kein Mitleid. Wer sich nicht benehmen kann, derart in der Öffentlichkeit steht und glaubt, sich alles erlauben zu können, hat wohl den Sinn von VORBILDFUNKTION NICHT VERSTANDEN. Tja, Geld zu haben bedeutet eben nicht immer, KLUGHEIT zu besitzen.

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Ben Anonym

Die sollten lieber mal so nen kriminellen betrüger wie Hoeneß durch den dreck ziehen.. mir kommts vor als ob der ruf von Hoeneß keinerlei schaden genommen hat.. er ist immer noch ein anerkanntes Mitglied der Gesellschaft.. und das obwohl derart kriminelle Verbrechen von ihm begannen wurden.. und nu weil er erwas mitleid und reue heuchelt, ist wieder alles gut.. jemanden wie Hoeneß würde ich zur strafe für seine Narzisstische habgier, sein komplettes Vermögen weg nehmen und es sozialen zwecken zukommen lassen!
Das wäre Gerechtigkeit!!

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Markus Stromberger

@Herr Voet, was hat das jetzt mit dem Thema hier zu tun?

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Bernd Ko

Naja, für die Millionen von Euros, die die Spieler für so ein bisschen „Arbeit“ bekommen, müssen die sich eben auch an gewisse Regeln halten. Ich kann nur nicht verstehen, wie man als Spieler so blöd sein kann und alles aufs Spiel setzt.

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Markus Stromberger

Ich weiß nicht, wie ich in solchen Situationen reagieren würde, es ist mindestens widerlich schlechtes Benehmen, Leute ungefragt zu fotographieren.
Die betreffende Journalistin müsste sich mindestens genauso entschuldigen.

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Heiko Voet

Wenn man den Kruse aus dem DFB- Kader wirft , wer wirft dann endlich mal die Merkel von ihrem hohen Roß , die ist schon lange kein Vorbild mehr für DEUTSCHLAND.

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roland issner

Herr Benlian sie haben recht der poldi gehört schon lang weg

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Walter Schütz
Was bildet sich der Löw eigentlich ein, läßt jahrelang Spieler spielen, die keine Berechtigung für das Nationalteam haben, aber bei anderen den Moralapostel spielen.
Das ist das Problem vom Kruse und er hat es aus der Welt geschafft.
Scheinheiliger geht es wohl nicht vom Hr. Löw

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Klaus Zumpe
Diesen Schnösel sollte Herr Löw für immer aus den Kader entfernen. Der weis wohl nicht woher seine Millionen kommen. Die erhält er von der Allgemeinheit, denn die Beiträge für’s Bezahlfernsehen und die Eintrittsgelder fallen nicht vom Himmel. Wenn es ihn nervt, dass er ständig fotografiert wird, dann muss er eben zur Müllabfuhr gehen. Ich vermute den Leuten passiert das nicht, obwohl sie x-mal mehr leisten.“

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Zusammengefasst: In den Kommentaren kommt jedes gängige Vorurteil zum Zuge:

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Die gesamte Berichterstattung MAX KRUSE ist nicht substantiiert. Die vom DFB und vom VFL Wolfsburg verfügte Sanktion Kruses ist nun aber eine substantielle Folge der Gossenmeldung von BILD.

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Die nachgelieferte Kommentar-Kommunikation ist völlig redigiert, vermutlich vollkommen redundant und stereotyp als konkrete Arschkriecherei gegen über weit verbreiteten Vorurteilen bei den hier angesprochenen ZIELLESERN (Alles männliche Anonymler):

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VORBILD? Für was Vorbild? denkt der BILD-Leser – Vorbild ist eine Herrschaftsmasche, Vorbild ist nichts für kleine Leute.

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HOENESS? Der ist nun immer ein Reizwort für deutschen Fussball und Vorbild bzw. Disziplinierung und Bestrafung – wie und was ist eigentlich egal. Z. B. wird der Hoeness-Prozess, die vielfältigen schweren Steuerstraftaten von Uli Hoeness, die nicht verfolgt wurden. EXPLIZIT die wiederholte Falschmeldung hier im Thread:

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„HOENESS habe rechtzeitige gültige Selbstanzeige gemacht“ –

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Das ist so eine glatte, wiederholte Falschbehauptung. Nicht ausgeschlossen, dass diese Falschdarstellung als HOENESS-Geschichtsfälschung durchaus inszeniert wird (das heißt, diese Falschbehauptung wird immer wieder gebracht). Jedenfalls wird hier in den Kommentaren nicht dagegen argumentiert. Zumindest hätte ein GMX-Kommentar-Redakteur sich hier als UNCLE BEN ANONYM einmischen können:

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„Hoeness ist definitiv ein Schwerkrimineller.“

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Nichtnominierung von LARS STINDL für den DFB-Kader. Das ist ein beliebter Running-Gag. Mit dieser Klage kann man sich immer einmischen: SANDRO WAGNER schoss einige Tore, TIMO HORN hat wieder sensationell gehalten, RALF FÄHRMANN ebenfalls usw. Die Forderung, den einen oder anderen doch zu nominieren hat man immer.

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Kann man nicht Merkel mal sperren?

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Der kleine Mann hätte niemals so viel Geld, wie der KRUSE angeblich im Taxi verbummelt hat.

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Okee Dokee: Max Kruse fährt einen teuren Sportwagen, beschäftigt vermutlich eine Agentur für seine Prominenzbildung, braucht permanent solche TITEL-Stories wie früher Helmut Rahn, später Effenberg, Lothar Matthäus oder eben wie ein aktueller Nationalspieler MAX KRUSE.

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Das A und O der PROMINENZ-Bildung ist ständiges NAME-Dropping und Auftritte in Wort und Bildern mit anderen A-Promis (Kruse + Löw), (Kruse mit Merkel), (Kruse mit Katarina Witt) usw. Kruse mit Kai Diekmann oder mit Markus Lanz.

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STANFORD University bezeugt Selbstverteidigungsministerin LEYENs Rücktritt auf Raten

Oktober 11, 2015

Lichtgeschwindigkeit 5947

Vom Sonntag, 11. Oktober 2015

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Die US-Elite-Universität Stanford in San Francisco California erhebt Vorwürfe gegen Ursula von der Leyen (CDU).

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Nach Plagiatsvorwürfen überprüft die Medizinische Hochschule Hannover derzeit die Doktorarbeit von der Leyens. Die Internetplattform Vroniplag Wiki hat den Vorwurf erhoben, die Ministerin und stellvertretende CDU-Vorsitzende habe in ihrer medizinischen Doktorarbeit aus dem Jahr 1990 fremde Texte ohne saubere Kennzeichnung, also ohne obligatorisch formalgeregelte Zitation, übernommen. Zudem seien weitere Fehler gefunden worden.

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Von der Leyen hat die Plagiatsvorwürfe zurückgewiesen.

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Ein Sprecher von der Leyens sagte der „Welt am Sonntag“, die im Lebenslauf der Ministerin aufgeführten Angaben seien belegbar.

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Die mit Plagiatsvorwürfen konfrontierte Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) zieht nun auch die Kritik einer Hochschule in den USA auf sich. Nach einem Bericht der „Welt am Sonntag“ sieht die kalifornische Elite-Universität Stanford ihren Namen durch die deutsche Verteidigungsministerin missbraucht. Die CDU-Politikerin führt auf ihrer Internetseite in ihrem Lebenslauf zwei Stationen an der Einrichtung auf.

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Eine Universitätssprecherin erklärte gegenüber der „WamS“ allerdings, sie sei in keinem offiziellen Programm eingeschrieben gewesen, das mit einem Schein oder akademischen Abschluss abgeschlossen wird. Wer sich ohne ein solches Zertifikat in seinem Lebenslauf auf die Universität beziehe, missbrauche den Namen Stanfords, erklärte die Sprecherin.

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Ihrer Internetseite zufolge hat von der Leyen zwei Stationen in Kalifornien absolviert. 1993 war sie demnach „Auditing guest an der Stanford University, Graduate School of Business“. 1995 ist von einem Aufenthalt an der Stanford Health Services Hospital Administration die Rede.

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Nach Auskunft der Universitätssprecherin werden für Tätigkeiten solcher Art keine Leistungsnachweise der Hochschule ausgestellt. Offizielle Dokumente zu von der Leyen lägen in Stanford daher nicht vor.

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Bildschirmfoto vom 2015-05-13 14:47:06

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Dietmar Moews meint: ZENSURSULA wird um einen Rücktritt von allen politischen Ämtern nicht herumkommen.

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Die Tatsachverhalte sprechen gegen ihre läugnenden Falsch-Behauptungen.

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Die medizinische Hochschule Hannover wird nicht um Feststellung der Tatsachen herumkommen.

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Ebensowenig wird Frau Dr. Ursula von der Leyen (MdB / CDU) ihre falsche Behauptung unterlegen können, dass sie durch Aufenthalt in Stanford zitierberechtigende Werte an der Stanfort University erworben und aufzuweisen hat.

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Sie lügt – so wie Guttenberg und Schavan gelogen haben – und hat keine ordnungsgemäße Dissertation verfasst, was jetzt herauskommt.

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Die Aberkennung eines Doktortitels, als „oberster Befehlsherr“ der Bundeswehrhochschulen, ist Ausweis der Erschleichung nichterbrachter Leistungsbeweise.

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Sowas wird die Bundesregierung nicht zur Bestätigung grassierender Personalnot halten können.

 

Dietmar Moews war in Begleitung mehrerer Zeugen persönlich im August/September 1981 in Stanford, noch ohne Doktorhut, dafür – von Menlo-Park aus, den Campus zu besichtigen und die Tennisanlagen – mit einem Fahrrad.

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