Schoki-Test mit HACHEZ VENEZUELA EDEL VOLLMILCH 43% Kakao

März 8, 2019

Lichtgeschwindigkeit 8998

Vom Freitag, 8. März 2018

Dietmar Moews meint:  

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1

Als er siebzig war und war gebrechlich

Drängte es den Lehrer doch nach Ruh.

Denn die Güte war im Lande wieder einmal schwächlich

Und die Bosheit nahm an Kräften wieder einmal zu

Und er gürtete den Schuh.

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2

Und er packte ein, was er so brauchte:

Wenig. Doch es wurde dies und das.

So die Pfeife, die er immer abends rauchte

Und das Büchlein, das er immer las.

Weißbrot nach dem Augenmaß.

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3

Freute sich des Tals noch einmal und vergaß es

Als er ins Gebirg den Weg einschlug.

Und sein Ochse freute sich des frischen Grases

Kauend, während er den Alten trug.

Denn dem ging es schnell genug.

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4

Doch am vierten Tag im Felsgesteine

Hat ein Zöllner ihm den Weg verwehrt:

„Kostbarkeiten zu verzollen?“ – „Keine.“

Und der Knabe, der den Ochsen führte, sprach: „Er hat gelehrt.“

Und so war auch das erklärt.

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5

Doch der Mann in einer heitren Regung

Fragte noch: „Hat er was rausgekriegt?“

Sprach der Knabe: „Daß das weiche Wasser in Bewegung

Mit der Zeit den mächtigen Stein besiegt.

Du verstehst, das Harte unterliegt.“

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6

Daß er nicht das letzte Tageslicht verlöre

Trieb der Knabe nun den Ochsen an.

Und die drei verschwanden schon um eine schwarze Föhre

Da kam plötzlich Fahrt in unsern Mann

Und er schrie: „He, du! Halt an!

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7

Was ist das mit diesem Wasser, Alter?“

Hielt der Alte: „Interessiert es dich?“

Sprach der Mann: „Ich bin nur Zollverwalter

Doch wer wen besiegt, das intressiert auch mich.

Wenn du’s weißt, dann sprich!

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8

Schreib mir’s auf! Diktier es diesem Kinde!

So was nimmt man doch nicht mit sich fort.

Da gibt’s doch Papier bei uns und Tinte

Und ein Nachtmahl gibt es auch: ich wohne dort.

Nun, ist das ein Wort?“

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9

Über seine Schulter ah der Alte

Auf den Mann: Flickjoppe. Keine Schuh.

Und die Stirne eine einzige Falte.

Ach, kein Sieger trat da auf ihn zu.

Und er murmelte: „Auch du?“

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10

Eine höfliche Bitte abzuschlagen

War der Alte, wie es schien, zu alt.

Denn er sagte laut: „Die etwas fragen

Die verdienen Antwort.“ Sprach der Knabe: „Es wird auch schon kalt.“

„Gut, ein kleiner Aufenthalt.“

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11

Und von seinem Ochsen stieg der Weise.

Sieben Tage schrieben sie zu zweit.

Und der Zöllner brachte Essen (und er fluchte nur noch leise

Mit den Schmugglern in der ganzen Zeit).

Und dann war’s soweit.

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12

Und dem Zöllner händigte der Knabe

Eines Morgen einundachtzig Sprüche ein.

Und mit Dank für eine kleine Reisegabe

Bogen sie um jene Föhre ins Gestein.

Sagt jetzt: kann man höflicher sein?

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13

Aber rühmen wir nicht nur den Weisen

Dessen Name auf dem Buche prangt!

Denn man muß dem Weisen seine Weisheit erst entreißen.

Darum sei der Zöllner auch bedankt:

Es hat sie ihm abverlangt.“

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(Bertold Brecht 1898-1956; „Legende von der Entstehung des Buches Taoteking auf dem Weg des Laotse in die Emigration“, 1938/39)

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Ich probierte eine deutsche Milchschokolade HACHEZ EDLE VOLLMILCH 43% Kakao. Sie ist nicht BEAN to Bar, auch wenn HACHEZ textet, „authentische Chocoladen mit authentischer feinster Manufakturqualität – von der Kakaobohne bis zur Tafel. Der HACHEZ Taste Navigator beschreibt die Eigenschaften dieser Chocoladen für unverfälschte Genussmomente. s sind Chocoladen mit eigenem Charakter und eigenem Geschmack. Nicht für jeden geeignet. Aber für Genießer mit Anspruch, die wissen was sie wollen.“ Hergestellt wird sie den Angaben auf der Packung nach durch Bremer HACHEZ Chocolade GmbH & Co. KG, Westernstraße 32 28199 Bremen,

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Kurz vorab: Diese Schokolade Milchschokolade HACHEZ EDLE VOLLMILCH 43% Kakao kommt – wie es inzwischen eine auffällige Zeiterscheinung ist – mit überzeugender Verpackung daher. Lebensmitteldesign? Schokoladendesign? – Nun, solche dekorativen Verpackungen, wie auch hier bei HACHEZ, machen doch Freude – wers essen will, muss gewissermaßen ABSTRAHIEREN.

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Diese Milchschokolade besteht aus einer puren Süßmasse mit mindestens 43% Kakao, der die braune Farbe macht, dessen Anbaugebiet und Sorte als BLEND nicht genannt werden, und nicht zu schmecken sind. Die Produktbezeichnung VENEZUELA bezeichnet nicht verbindlich das Anbaugebiet oder Herkunftsland des Kakaos, bei dem es sich um eine undefinierte Blendsorte handelt. PUR bedeutet Zucker, Kakaobutter, Kakaobohnen, Vollmilchpulver (21%), Emulgator: Rapslecithin, Bourbon Vanilleextrakt, relativ viel Salz.

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HACHEZ bringt mit einer 100 Gramm Packung viel Süße und fein wirkenden aber ausdruckslosen Schokoladegeschmack. Die Packung enthält eine stark emulgierte Cuverture-Mischung. Schaut man auf die Rezeptur, verblüfft das pure Rezept, fällig der mit 42% hohe Fett- und Salzanteil. Sie enthält die Abstimmungsprise Salz von 0,21% – ohne dass das geschmacklich signifikant schmeckt. Sie knackt einigermaßen sauber, duftet nach Süßigkeit.

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Der Tester nimmt es so zur Kenntnis, ohne der Anbauregion oder Kakaosorte nachkommen zu können. Diese intransparente Herkunftsangabe ist Absicht. Zeitangaben zur Mahldauer der Kakaobohnen und des Conchierens (oder ob überhaupt conchiert wurde?) gibt HACHEZ nicht auf der Verpackung.

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http://www.hachez.de

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Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die nicht zu hell, aber nicht ganz dunkel ist und Milch-Schokolade heißt, das Schönste von der Welt. Diese HACHEZ 43% Kakao enthält Milchpulver und ist eigentlich ganz meine Sache. Die in schönes feines Silberpapier eingeschlagene Konserve ist undatiert, aber mit Haltbarkeitsangabe, „bis 15.01. 2020“.

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Die Abbisse schleimen leicht. Aber der Kauf-Sonderpreis bei REWE, Bonner Straße Köln-Süd betrug 1,99 Euro.

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Die Aufmachung bei dieser Sorte dieser Tafelschokolade von HACHEZ ist ästhetisch gelungen ausgelegt. Es ist eine ausreichend stabile, wiederverschließbare Pappschachtel. Flächig in Ornage sowie weiße, violette und schwarze Schrift und einigen Goldmetall-Flächen im Offset bedruckt. Die technischen Angaben auf der Rückseite in schwerlesbarer roter Schrift auf Orangegrund.

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Dieses Design überzeugt – die Qualität ist für den günstigen Preis überhaupt befriedigend.

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Auf dem äußeren Umschlag hat der Hersteller die nötigen Angaben dem Konsumenten übersichtlich, aber etwas zu knapp, lesbar mitteilt:, in DEUTSCH und ENGLISCH:

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Kein EU-Bio-Siegel DE ÖKO 003, Kein„GLUTENFREI“ oder „SINGLE PLANTATION“, kein FSC für die Abfallpappe.

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Die Nährwerttabelle auf der Hinterseite – für die vielen kalorienzählenden Konsumenten – auch um Zusammensetzungsverhältnisse bei anderen Herstellern und Produkten vergleichen zu können.

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Energie 584 kcal/ 2428 kj

Fett 42 Gramm

davon gesättigte Fettsäuren 26 Gramm

Kohlenhydrate 41 Gramm

davon Zucker 40 Gramm

Eiweiß 9,2 Gramm

Salz 0,21 Gramm

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Der Kaufpreis in Köln betrug heute 1,99 Euro

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EMPFEHLUNG: Der Tester will diese PURE Milch-SCHOKOLADE 43 % nicht bemäkeln, wenngleich der talgige Biss nicht überzeugt. Sie ist eine gute preisgünstige Industriequalität.

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BEWERTUNG:

ZWEI KAKAOBOHNEN von SECHS ist noch ein Friedensangebot. Denn HACHEZ ist industriell, nicht bio, nicht öko, nicht Fair Trade – die Emulsionsmittel sind ungesund und vermutlich genmanipulierter Anbau.

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„BERT BRECHT FRAUEN“ – Malerei Ausstellung von Dietmar Moews in Köln mit der kulturindustriellen Janina Kugel

Juni 26, 2017

Lichtgeschwindigkeit 7409

Vom Dienstag, 27. Juni 2017

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DIETMAR MOEWS vor der GALERIE SMEND mit „BERT BRECHT FRAUEN“-Plakat

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Die Ausstellung, anlässlich von KÖLN SÜD OFFEN! 2017, in der GALERIE SMEND, Mainzer Straße und im offenen Atelier von Dr. Dietmar Moews präsentiert Tafelbild-Malerei und Portraitzeichnungen in einem kulturindustriell-soziologischem Bezug.

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Der TITEL der AUSSTELLUNG

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BERT BRECHT FRAUEN“ kreist um das THEMA des kulturindustriellen Ausbeuters Bert Brecht und seinen Frauen, die seine Texte erarbeiten und dabei im Schatten seines Lichtes unglücklich untergehen.

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Mexicano, DMW 567.7.0, Öl auf Textil, 140cm / 140cm

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BERT BRECHT FRAUEN

Aus dem krummen Holz der Menschheit

wurde noch nie etwas Gerades gemacht“.

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Bundespräsident Steinmeier fordert:

Um die Demokratie sollen wir streiten.

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Dietmar Moews fordert:

Um die Kunst sollen wir streiten

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Anlässlich der offenen ATELIERS bei

Köln Süd Offen, ab 20. / 21. Mai 2017,

zeigt der Künstlergelehrte Dietmar Moews

Malerei mit BRECHT FRAUEN und eindeutigem

Akzent.

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Margarete Steffin, Elisabeth Hauptmann,

Ruth Berlau, Helene Weigel, viele mehr,

wie Francois Villon, John Gay, Rudyard Kipling,

Jack London, viele mehr.

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BRECHT war zeitlebens geförderter Sohn eines

Augsburger Fabrikleiters. Und muss als einer

der Urväter der KULTURINDUSTRIE verstanden

werden (ähnlich WALT DISNEY, der das Gleiche

mit den DISNEY-Produkten machte, nur ohne seine

Zeichner zu ficken.)

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BRECHT akquirierte schreibende FRAUEN,

die er bis an sein Lebensende der BRECHT-

THEATER – und LITERATUR-Produktion

unterwerfen konnte. BRECHT erklärte jeder

die Liebe, versprach die Ehe und machte

jeder (möglichst nur) 1 KIND (ansonsten drängte

Brecht auf Abtreibungen).

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Die BRECHT FRAUEN waren alle Mitglied

der Kommunistischen Partei – BRECHT selbst

blieb zeitlebens parteilos. BRECHT machte das

BRECHT Marketing weltweit, verkaufte auch

bereits exklusiv verkaufte BRECHT STÜCKE,

stets gegen BAR VORKASSE, ungeachtet

der Verträge – was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß.

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BRECHT machte geschickt Geschäfte mit Stalinisten, mit Hitleristen,

ohne Behinderung von GPU, KGB, Gestapo und CIA.

BRECHT hatte eine erste arbeitsteilige, internationale

dezentrale Literaturherstellung organisiert und

sexistisch geführt.

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BRECHT schrieb selbst nicht, er ließ die Texte seiner

Schriftstellerinnen zu Literatur-Projekten entwickeln

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BRECHT bestimmte die TITEL aller BRECHT-Publikationen,

wovon keines aus BRECHTs Zigarre allein entsprang.

BRECHT war schrebgehemmt.

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BRECHT organisierte das Lable BRECHT, dessen

Bedingungen keine der BRECHT-Schreiberinnen

je erfuhren und die so gut wie niemals als Autorinnen

genannt werden. Bei seinen Versuchen, Kurt Weill

und Lotte Lenya auszubeuten scheiterte BRECHT

ausnahmsweise.

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BRECHT nahm sich stets alle kaufmännischen Vorentscheidungen,

Honorare, exklusive eigene AUTORENRECHTE und

Verlagsverträge, die von BRECHT selbst prinzipiell nicht

und sämtlich betrügerisch gehalten wurden.

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Mit dem Hitlerist PETER SUHRKAMP hatte BRECHT,

ende der „goldenen Zwanziger in Berlin,

einen Mitverschwörer für die BRECHT-INDUSTRIE

gefunden. Der SUHRKAMP-Verlag macht heute

noch weltweit Geschäfte mit „fremden, unterschlagenen

AUTOREN-Rechten“ mit dem Label BRECHT.

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Gefördert wurde BRECHT von dem in Springe

geborenen NAZI HERBERT IHERING, Theaterkritiker

in Berlin.

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Galerie Rudolf Smend Mainzer Straße 31 50678 Köln Südstadt,

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Der fliegende Holländer, DMW Öl auf Leinwand, 190cm / 190cm

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Gefördert wurde der Kölner Dietmar Moews,

aufgewachsen in Springe, von Robert

Miller Fine Art N. Y., von der Goltz Sothebys

Contemporary N. Y., Aenne Brusberg Hannover,

von den Malern Bernhard Dörries Hannover,

Peter Janssen Düsseldorf/Berlin, David Hockney

Hamburg/Los Angeles, Egon Neubauer Hannover

und Roland Dörfler Braunschweig, ferner von Armin Mohler

Siemens-Stiftung München, Eberhard Roters Berlin. Werner

Schmalenbach Düsseldorf, Gerd Winkler Frankfurt aM,

Rudolph Bauer Bremen, Barbara Eschenburg München

und Alphons Silbermann Köln.

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Canestra die Frutta, DMW , Öl auf Leinwand,

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ausgestellt werden:

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Caribean Affen, Öl auf Textil, 135cm x 156cm DMW 661.1.6

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Sitzender Schimpanse hält Hände Öl auf Textil, 100cm x 73cm DMW 677.1.12

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Schimpansen mit goldenem Käfig, Öl auf Textil, 135cm x 156 DMW 338.7.82

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Anke-Maria im Sitzkleid, Öl auf Leinwand, DMW, 155cm / 287cm

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Maria + Martha, Öl auf Leinwand, 155cm x 185cm, DMW 450.6.90

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Aktbild mit Fisch im Wasser und Spitzen, Öl auf Leinwand, 155cm x185cm, DMW 489.4.95

Dreiteiler:

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gelbe Seerosen Öl auf Leinwand, 238cm x 160cm DMW 466.16.91 je 6.000 EURO

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gelbe Seerosen Öl auf Leinwand, 238cm x 160 cm DMW 467.17.91

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Mittelteil gelbe Seerosen 238cm x 160cm 472.4.92

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DMW 676.3.11

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Angela Natascha Andrea, Öl auf Leinwand, 152cm x 185cm, DMW 448.4.90

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(Zuginsfeld 43), Öl auf Leinwand, 190cm x 190cm DMW 682.1.15

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Tänzerin über roten Tulpen, Öl auf Leinwand, 120cm x 120cm DMW 451.1.91

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Jill Mercedes, Öl auf Leinwand, 120cm x 120cm, DMW 452.2.91

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Heli Brecht auf Rosen, Öl auf Leinwand, 140cm x 140cm, DMW 503.12.96 geändert 687.1.17

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Eine zeitgenössische „BRECHT-FRAU“ ist die SIEMENS-Managerin JANINA KUGEL (geb. 1970), die keine GLASKUGEL („Spaß bei Seite“) ist, wie sie selbst in offiziellen Stellungnahmen wiederholt.

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KUGEL spricht öffentlich über ihre individuelle Weltsicht und die individuelle Mündigkeit, die als KONZERN-MITARBEITERIN nicht individuell, sondern kulturindustriell geprägt sein muss. JANINA KUGEL, die 350.000 Siemens-Mitarbeiter führt zeigt die Grenzen ihrer Reflektionen, indem sie sagt (DLF-Kindermann-Interview, April 2017):

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„… Also, ich glaube tatsächlich, dass der Weg der künstlichen Intelligenz immer weiter vorangetrieben wird. Das wird immer, wenn Sie so möchten, besser werden. Es ist natürlich vollkommen klar, dass alles, was Emotionen, Spontaneität und dergleichen betrifft, noch viele Jahre dauern wird, bis wir da hinkommen. Und ich würde es mir natürlich auch wünschen, dass es in einem ehrlichen wirklichen Dialog auch immer noch mal menschlich sein wird. Aber ich kann Ihnen nur sagen, meine Kinder sprechen mit Siri – es ist ganz interessant, was die so antwortet.“

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Die Malerei von Dietmar Moews – überwiegend Ölfarben auf Leinwänden – schließt an Werke aus den 1970er Jahren an, STRANDBILDER mit AKTFIGUREN, SEEROSEN, die Zitate aus MARIANNE FRITZ „Dessen Sprache Du nicht verstehst“), FRAUENAKTE ohne GESICHTER.

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Die „BERT BRECHT FRAUEN“, die heute namentlich dokumentiert und identifiziert sind, werden nach wie vor von Brechts Erben und vom Suhrkamp-Verlag um die Autorenrechte und Lizenzgebühren gebracht.

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Das Thema der KULTURINDUSTRIE wird bereits bei Bernard de Mandeville (1670-1733) in seiner Bienenfabel ausgefaltet (ich zitiere …)

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Ein großer Stock, an Bienen reich,

Die üppig lebten, doch zugleich

Gesetzestreu und wehrhaft waren,

Auch schwärmten früh in allen Jahren,

Galt als der Hort unzweifelhaft

Von Industrie und Wissenschaft.

Mehr Freiheit gab‘s in keinem Staat

Und weniger Zwänge und Diktat;

Nicht Sklaven einer Tyrannei

Noch wilder Demokraterei

Warn sie; von Königen wohl gelenkt,

Da das Gesetz die Macht beschränkt‘.

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Wie Menschen lebt‘ dies Völkchen nun

Und tat im kleinen, was wir tun:

Was je in Städten nötig war,

Was Schwert geziemt und auch Talar.

Nur warn sie winzig; ihr Geschick

Blieb drum verborgen unserm Blick;

Doch hatten sie Äquivalente

Für alle Menscheninstrumente:

Maschinen, Schiffe, Schlösser, Gärten,

Geschäfte, Waffen und Experten

Und da wir ihr Idiom nicht kennen,

Wolln wir die nach den unsern nennen.

So warn zwar Würfel nicht bekannt,

Doch herrschten Könige im Land,

Die Wachmannschaften unterhielten,

Und daraus folgt, dass diese spielten;

Man wüsste denn ein Regiment

Soldaten, das das Spiel nicht kennt.

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Der Bienen Zahl war riesig; sie

Bewirkte, dass der Stock gedieh.

Millionen waren dienstbereit

Zu stillen Lust und Eitelkeit;

Millionen brauchten ihre Stärke,

Um zu zerstörn, der erstern Werke.

Die halbe Welt versorgt‘ die Meute;

Arbeit gab‘s mehr als Arbeitsleute.

Wer nicht reich war, schonte seine Kräfte

Und wurde reicher durch Geschäfte;

Verdammt zur Sense und zum Spaten

Und Mühsal waren, die nichts hatten:

Elende Kärner, die halbtot

Sich schufteten ums täglich Brot;

(A) Indes von Handwerk sich ernährt

Und Kunst, die keine Schule lehrt,

Und die nicht Geld noch Referenz

Benötigt, gar Impertinenz,

Manch arbeitsscheuer Wicht, der klug

Profit aus fremder Arbeit schlug,

Als Kuppler, Spieler, Parasit,

Quacksalber, Dieb, kurz, als Bandit

Arglose Nachbarn listig narrte

Und sich viel Mühe so ersparte.

(B) Die hieß man Schurken, nicht als solche

Benannt warn die seriösen Strolche:

In jedem Amt war Mauschelei

Und kein Beruf von Arglist frei.

Die Advokaten, die sich halten

Durch Fehdenschürn und Fällespalten,

Anfechten sämtliche Kataster,

Denn Grundstücksschwindel brachte Zaster;

Als wäre gesetzlos der, der nicht

Sein Gut erstritten vor Gericht.

Prozesse wurden mit Bedacht

Verschleppt, dass man ja Reibach macht.

Galt‘s Schuften zu ersparn die Strafen,

Durchforschten sie die Paragraphen,

Wie Diebe Häuser observieren,

Wo sich ein Einbruch lässt riskieren. …“

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(THE FABLE OF THE BEES:

Or, Private Vices, Publick Benefits)

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BRECHT und MARX für IDIOTEN – manchmal reißt der Intelligenz der Geduldsfaden

Januar 14, 2017
Lichtgeschwindigkeit 7059

Vom Sonntag, 15. Januar 2017

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Da erscheint im deutschen Staatsfernsehen von Gero von Böhm DEUTSCHLAND-Bilderbogen, die der Australier CHRISTOPER CLARKE mit seinem rotmetallic-farbenen Käfer-Kabrio moderiert. Und – nicht zu fassen – der CLARKE, der sich als PROFESSOR vorstellt, erklärt blank in Kamera und Mikro, beim Betreten der bayerischen WALLHALLA an der Donau bei Regensburg:

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„Hier stehen die ausgewählten Deutschen Köpfe – einer der größten deutschen Geister, KARL MARX, fehlt hier in der WALLHALLA.“

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Screen Shot am 14. Januar 2017: Der Spinner als Pseudo-Professor

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Auch hier ist festzustellen:

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Der ZDF-Spinner „Professor Christopher Clarke“ in der Wallhalla

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Wer Marx gelesen hat, weiß, dass Marx ein egozentrischer Blender und Spinner war, aber, außer massenhaften Exzerpten anderer Autoren, nichts Brauchbares geschrieben hat (s. Rudolf Bahro „Die Alternative“). Wer also Marx als Genie hinstellt, kennt sich nicht aus – ein Professor darf solchen unhaltbaren Schrott gar nicht verkünden.

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Da höre ich im Deutschlandfunk wie sich Jugendintegrationsforscher wirklich ernsthaft zur Bildungsfrage durchkämpfen – es aber nicht schaffen:

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Wie kann die Jugend, die oftmals die Sprache der Alten nicht versteht, aber die doch die Zukunft tragen wird und auch gutwillig ist, sprachlichen Zugang bekommen?

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Ja – blöder kann man nicht fragen!

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Ich habe noch nie gehört, dass die Jugend beim täglichen Neulernen aller möglichen Nicknames, Gimmicks und Neologismen Lern- oder Verständnisprobleme hätte. Nein! – denn sie erfinden noch täglich weiter neue Wörter, neue Spiel und Spaß, dabei ständig mehr.

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Und die Behauptung, die Jugend möchte eben nicht nur zeitaufwendig eingebunden werden, aber dann keine Erfolge ihrer Bemühungen ernten dürfen – ja!! so ist das. Kompliziert, komplex, ständig irrlaufend und gefährlich und missbraucht. Jung sein heißt dummsein – nicht alle Ältergewordenen wurden klug.

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Die BLAUE BLUME wünschen ist Angelegenheit der Läuterung der Seele. Frömmigkeit, Kosten und Geduld sind die soziale Seite des Elends.

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neues deutschland vom 12. Januar 2017, Hans-Dieter Schütt

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So kommen dann immer wieder mediokre Simulanten auf die Idee, sich einzumischen, wo es eigentlich auf Selbstkontrolle und moralische Verantwortung ankäme, Spielräume sinnvoll zu benutzen, wenn sie wie etwa BERTOLD BRECHT oder KARL MARX die größten Arschlöcher der Weltgeschichte gegeben haben, aber aufgrund der Bräsigkeit der Konsumenten der Kulturindustrie sich damit, selbst ohne Kenntnisse, durchlügen können.

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Man merkt es nur, wenn man genauer hinschaut. So, wie ich hier mit SUSANNE GASCHKE bei der zweitklassigen Tageszeitung DIE WELT, oder mit BRECHT und MARX, wo man hinschaut, wie folgt:

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Schlampereien von SUSANNE GASCHKE in DIE WeLT vom 3. Januar 2017

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DIE WELT, am 3. Januar 2017, erlaubte SUSANNE GASCHKE zu schreiben:

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Mal wieder Marx gelesen (das echte Leben). Auf mehreren Partys und Feierlichkeiten während der Weihnachtstage konnte ich zwei Trends beobachten, die beide die Sozialdemokratie betreffen … sprachen mehr Personen, als ich es je erwartet hätte, von einer bevorstehenden Karl-Marx-Renaissance…. Und man fragt sich, wie Karl Marx all das schon 1852 wissen konnte: Donald Trumps Twitter-Angriffe … Marx Zeitdiagnosen aus dem 19. Jahrhundert wirken verstörend frisch, auch wenn er gar nicht über Donald Trump, sondern über Louis Bonaparte schrieb: „Ich weise nach, wie der Klassenkampf …“

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Es ist wirklich unglaublich! Diese dummbaxige Frau GASCHKE wagt es, in der WELT auf Seite 3, zu titeln:

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„Mal wieder Marx gelesen.“

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Das ist von der WeLT, im Namen Frau Gaschke, blank gelogen. Sie hatte nie Marx so gelesen, dass sie daher gedanklich anspielen könnte. Und mit dem hier eingefärbten angeblichen Marx-Zitat ohnehin nicht – das schreibe ich hier als bibelkundiger Marxist!

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Karl Marx zu erwähnen, angeblich auch noch den Anschein zu zitieren vorzutäuschen, während sie überhaupt keine MARX-Kenntnisse zeigt, ist LÜGENPRESSE und zweitklassig. (Analogien zwischen Marx und TRUMP – das ich nicht lache: Da stimmt ja nicht mal die Darstellung von TRUMP, von heute).

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Und diese anmaßende Schmierfinkin SUSANNE GASCHKE schreibt dann eben zur Sprache und zur Plastiksprache:

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Schwachsinn von SUSANNE GASCHKE in DIE WeLT vom Freitag, 6. Januar 2017, Seite 2

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DIE WeLT, Seite 2, am Freitag, 6. Januar 2017, Susanne Gaschke:

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Essay. „Verschont uns bitte mit eurer Plastiksprache“ …Ob in der Politik bei Behörden, im „Journalismus oder in PR-Agenturen:

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Es wird geschönt, auf Nummer sicher gegangen, von oben herab dekretiert. Die Bürger merken das – und wenden sich ab…“

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Ja, genau, Frau Gaschke, die Tageszeitung DIE WeLT, ihr zweitklassiger Chefredakteur und seine Schreiberin GASCHKE, können abgehen. Keiner braucht das Abwendungsgeschreibe.

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Und auch der gute Autor Hans-Dieter Schütt, im neuen deutschland, von Donnerstag, 12. Januar 2017, konnte das Wasser nicht halten, als er über BRECHT/MARX schreiben durfte:

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Furcht und Elend des Dritten Reiches“ von Bertold Brecht am Schauspiel Dortmund >Die Trainingsanzüglichkeit< über eine Inszenierung des aktuellen Theaterprogramms in Dortmund:

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Es macht Spaß, sich mit dieser Inszenierung zu besprechen. Ja, ja, die Welt muss man ändern, sag ich nickend zu ihr. Brecht aber auch, wirft sie zurück“

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Da hat nun der Herr Schütt ganz geschickt NICHTS gesagt – was wollte er hier sagen? Schande.

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L1010327

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Dietmar Moews meint: Mir reißt der Geduldsfaden, wenn ich täglich sehen muss, wie die Publizisten von einander abschreiben und gar nichts stimmt – von vorn herein nicht:

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BRECHT ist eine kulturindustrielle Abbruchstelle der Moral und keine marxsche Verwirklichung. MARX ist bis heute ein mediokres Gespenst, das nur deshalb kulturindustriell durchgereicht werden kann, weil es von den Millionen Marx-Schwätzern fast KEINER gelesen hat. (Ich habe dabei die aus der DDR im Altbücher-Flohmarkt erworbenen MEW-Bände, die in Vorworten des herausgebenden Dietz-Marxismus-Leninismus-Instituts, mit Lineal und Buntstift unterstrichene Kernsätze aufweisen, ansonsten 10.000e unberührte Seiten, teils nicht aufgeschnitten, hatten, bis ich damit, Seite für Seite gelesen, von Hand umgeblättert, jahrelang wissenschaftlich-systematische, semantische Textanalysen gemacht habe.)

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(Ich verweise auf meine LICHTGESCHWINDIGKEIT, kürzlich zu MARX 1-6 bzw. 1/9/9, im Deutschlandfunk, von Mathias Greffrath)

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Und deshalb hier ein kurzes Exzerpt über BRECHT, der 1926, so von John FUEGI in seiner Vollstudie und dem Buch „Brecht&CO“ ausgewiesen, von ELISABETH HAUPTMANN im Jahr 1926, MARX- LEKTÜRE empfohlen bekommen hatte:

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Um die Mitte des Jahres 1926 (Anm. D.M. Brecht war 28 Jahre alt) war Brecht klargeworden, dass er erheblich mehr ökonomisches Grundwissen haben müsste, wenn er es denn mit den „großen“ Themen ernst meinte. Da er nicht durchschaute, auf welche Weise die Aktien- oder die Warenbörse funktionierte, hatte er erkennen müssen, dass ein Stück beispielsweise über den internationalen Weizenhandel außerhalb seiner Reichweite lag. Von einem seiner sommerlichen Ausflüge nach Augsburg aus bat er Elisabeth Hauptmann um passende Lektürevorschläge. Auf der Liste, die sie für ihn anfertigte, stand auch Marx‘ Das Kapital. Am 26. Juli 1926 notiert Hauptmann* (vielleicht ein wenig boshaft), dass derlei „zumindest für ihn“ eine völlige Neuentdeckung sei.

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*Elisabeth Hauptmann ist die Schriftstellerin, die die Brechtschen Theaterstücke schrieb, insbesondere auch die aus dem Englischen und Französischen bekannten Texte von Rimbaud, Villon, insbesondere die englische Beggars Opera, von John Gay, aus der die „3groschenoper“ zusammengeschraubt wurde und Rudyard Kipling – zahlreiche „Brecht-Gedichte“ sind aus dem Englischen von Elisabeth Hauptmann übersetzte Werke, die Brecht unter seinem Namen an diverse Verleger unter Publikationsverträge und gegen Vorschüsse verkaufte. Brecht bezahlte Hauptmann mit Sex und konnte nicht Englisch und nicht Französisch, zumindest mit den Sprachen haperte es wesentlich bei Brecht.

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„Dass Elisabeth Hauptmann ihm Grundlagenwerke über komplizierte Themen schickte, war das eine, dass er sie auch las, etwas ganz anderes. Offenbar schrieb er an Hauptmann im Herbst: „Ich stecke acht Schuh tief im „Kapital“. Ich muss das jetzt genau wissen…“ *Das erhaltene Exemplar des „Kapital“ aus Brechts Bibliothek weist fast keine Randbemerkungen und andere typische Gebrauchsspuren auf. Jahre später sollte Brechts Freund, der Komponist Hanns Eisler, seine Zweifel daran äußern, dass Brecht das Werk zur Gänze gelesen hatte. Aber ob er sich nun gründlich mit Marx beschäftigt hatte oder nicht, bald schon erklärte Brecht: „…dieser Marx war der einzige Zuschauer für meine Stücke, den ich je gesehen hatte.“

* Beweis dafür, dass Brecht Marx‘ Das Kapital nicht gelesen, geschweige denn studiert hat, ist seine Aussage „stecke ..tief drin .. muss das jetzt genau wissen..“ Anm. D.M. Wer Das Kapital gelesen hat, weiß, dass darin gar nichts steht, was „genaues Wissen“ begründen könnte – im Gegenteil, wer es gelesen hat, weiß, Das Kapital ist ein so wüstes Durcheinander, eine Täuschung, die nur funktioniert, so lange die Marxisten den Marx gar nicht gelesen haben. Das war Friedrich Engels Problem, nachdem Das Kapital erstmalig erschienen war, konnte Engels – Marx engster Vertrauter – mit Das Kapital nichts anfangen. Engels gab es nach Marx‘ Tod geändert heraus – insgesamt brachten vier verschiedene Nacharbeiter jeweils unbrauchbare Varianten von Das Kapital heraus (die Marx-Nichtleser reden in ihrer Unkenntnis von VIER BÄNDEN) – egal welches davon Bertold Brecht angeblich gelesen haben will, ergibt sich lediglich, dass Brecht MARX nicht gelesen hatte – über den „Weizenhandel“ ohnehin nicht. Vielleicht über „SPITZKÖPFE und RUNDKÖPFE“, die beiden einzigen Köpfe, die Brecht unterscheiden konnte.

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„…Die Maßlosigkeit, die Brechts Umgang sowohl mit Menschen als auch mit Gedanken auszeichnet, erleichterte seine Wendung zum Marxismus sehr, denn Marx war ihm darin durchaus verwandt. Wie Karl Jaspers längst an den Schriften von Marx gezeigt hat, zitierte Marx konsequent nur Beispiele und Fakten, die das bestätigen, was er für die letztgültige Wahrheit hielt, und überging alles, was seine Theorie hätte in Frage stellen können.“

zitiert aus: „FUEGI, John, „BRECHT & CO“ 1997, Seite 242-243; Hamburg“

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Schoki-Test mit CHOCOLAT BONNAT Chocolat Noir Biologique 65% de cacao

Dezember 29, 2015
Lichtgeschwindigkeit 6138

Vom Dienstag, 29. Dezember 2015

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Dietmar Moews meint:

In dem Sack schwimmt mehr,

als ihr wisst,

zu den Fischen,

Und im Boden fault mehr,

als ihr eingescharrt habt.“

(Bert Brecht)

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Ich probierte eine französische Chocolat BONNAT Chocolat Noir 100 Grammes net, 65% de cacao, Bean to Bar hergestellt von dem Hersteller Bonnat Chocolatier, 8, cours Sénozan – BP 48 – 38502 VOIRON (Isère) cedex FRANCE.

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Kurz vorab: Diese „Schwarze“ Schokolade ist ungewöhnlich und enthusiasmierend gut. Sie ist mit 5,60 EURO für 100 Gramm kostspielig, nur ausgewählt zu haben. Sie ist pur feinst und superlativ, ist insgesamt nicht fett, knackt hervorragend, bricht sauber ist vollkommen speziell kakaoschmackhaft, wir nennen es „Zartbitter“, besser als bislang bekannt – ohne weitere Aromen: gerade treffend gezuckert, extrem fein und begeisternd toll.

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Das Unternehmen wurde im Jahr 1884 von Félix Bonnat in Voiron gegründet. Bekannt geworden ist Bonnat durch sein Konfekt, besonders den „Pavés de Voiron“ (Pflastersteine aus Voiron), die schon im Jahr 1919 lange Reisen bis in die französischen Kolonien in Afrika, Indochina und Asien unternahm. … den Einsatz von Lecithin in Schokoladenprodukten lehnt er ab und scheut bei diesem Thema auch keine Konfrontation… Bonnat hat sich auf reine Ursprungsschokoladen spezialisiert … Zit. nach Georg Bernhardini „Der Schokoladentester“ Seite 197.

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Bonnat gibt Sorten, Herkunftländer und Anbauregionen des Cacaos – hier jedoch nicht.

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http://www.bonnat-chocolatier.com

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Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die nicht zu hell, aber nicht ganz dunkel ist und Milch-Schokolade heißt, das Schönste von der Welt. Diese mind. 65 % Kakao-Noir-Schokolade aus 65% Schokolade hat dem Tester einen hohen Kakaogehalt, sie ist dunkel, aber ist viel besser als sogenannte Bitterschokoladen. Der Inhalt der 100 g Packung wirkt frisch, ist aber wie eine Vollkonserve datiert, wirkt als Komposition, trotz hohem Kakaobutter-Anteil, nicht fett, höchst kakaogeschmacklich. Man schmeckt Kakao und genießt, pur, ohne sonstige Gewürze.

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Die klassische 100 gr. Tafelpackung enthält die Schokoladentafel mit einem Bruchkanten-Relief oben, darauf ein geprägtes größeres Mittelteil mit den Schlagworten BONNATund VOIRON. Die Unterseite ist glatt. Die Konsistenz und der Schmelz sind feinst. Man beißt ab und lutscht ganz leicht im Mund. So ein Abbiss löst sich ganz leicht auf, aber die Schokoladenmasse verkleistert überhaupt nicht. Hier muss Nichts schmelzen. Insgesamt dominiert die weiter nichtaromatisierte Geschmacklichkeit – man braucht keine Zusatzaromen, keine Vanille, kein Lecithin – der schwarze Cacao macht diese kostbare BONNAT zweifelsfrei zur Welt-Spitzenkunst.

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Die Aufmachung hat bei dieser Sorte einer Tafelschokolade von BONNAT die verlässlich einfache, optimale und praktische Verpackung eines frischen Lebensmittels – kein Vakuum, keine Konservierungsstoffe – haltbar laut Kennzeichnung mindestens bis: Oktober 2016.

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Ein schöner grünpastellfarbener Papierumschlag mit schwarzen und grünen Kunstschriften, der bekannten gestochenen Stadtansicht der Ursprungsstadt Voiron (Isère) sowie feine grünfarbene Verzierungen sowie rückseitig ein vergoldetes Familienwappen mit dem Sinnspruch: VIS MEA / In LABORE. Dazu ein Werbegedicht in Französisch, English und Deutsch:

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Was dem Gaumen gut tut, tut der Seele nicht weh.“

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Ausgepackt findet sich die Tafel in außen silbrig-metallisiertes beschichtetes innen schlichtweißes Papier, sinnvoll und damit auch noch mal gut erneut zu verschließen.

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Die Werbetexte in vielen Schrifttypen und Schriftgrößen auf dem Außenkarton sind lesbar, die Bestandtteile und Nährwerte-Tabelle in Schwarz auf Weiß:

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Es heißt da: „Pour Croquer“ – zum Knacken / Brechen ; „Chocolat Pur beurre de cacao“; „Ce qui fait du bien au palais ne fait pas de mal á l’ame“

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Die frischgeöffnete Bonnat Schokolade riecht wunderbar und dezent, wie es besser nicht geht.“

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CHOCOLAT BONNAT Chocolat Noir, 65% de cacao teilt folgende Zutaten auf der Rückseite der äußeren Papierhülle in Französisch, Deutsch und Englisch mit, jeweils mit dem größten Anteil beginnend:

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Chocolat (65%): cacao, Beurre de cacao, sucre.

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Analyses nutritionnelles pour 100g / Nährwertanalyse pro 100g: Energie 2464 kj / 593 kcal; Fett 43,6 g; davon gesättigte Fettsäuren 28,02 g; Kohlehydrate 46,9 g; davon Zucker 32,8 g; Eiweiß 7,4 g; Salz 0,03 g.

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EMPFEHLUNG: Der Tester empfiehlt diese Schokolade schon wegen der einzigartigen Feinheit herausgehoben:

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Hiermit lernt der Mensch, was qualitativ überhaupt möglich ist. KEINE Zusatzaromen, nichts KÜNSTLICHES, hoher Kakaogehalt, etwas höherer Fettgehalt, stimmiger Zucker-Anteil und die Spur Salz. Georg Bernhardini hat es in seiner Empfehlung kernig getroffen!

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Dietmar Moews meint: Hier steht diese BONNAT NOIR Biologique neben anderen Bonnat Schokoladen, einer bestimmten Zotter und einer bestimmten Feodora ganz vorne.

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Georg Bernardini der Schokoladentester erwähnt diese BONNAT in seinem Schokoladentester-Buch im Einzeltest nicht, aber gibt den von ihm getesteten BONNAT-Schokoladen 6 von 6 Kakaobohnen.

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In seinem Schokoladen-Almanach „Schokolade – Das Standardwerk“ vorgestellt, ist BONNAT superlativ an der Spitze von allen getesteten Schokoladenherstellern.

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BERNARDINIS Fazit: „Die Qualität der Bonnat-Produkte hat mich überzeugt…“

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BERNARDINI Empfehlung: “Die Ursprungsschokoladen sind für Liebhaber reiner dunkler Schokolade empfehlenswert. Die hochprozentigen Milchschokoladen eignen sich für diejenigen, die keine dunkle Schokolade mögen, aber in den Genuss eines kräftigen Kakaoaromas kömmen möchten …“

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Fritz J. Raddatz 1931 – 2015 – Kurznachruf

Februar 27, 2015
Lichtgeschwindigkeit 5388

vom Freitag, 27. Februar 2015

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Der deutsche Journalist und Literaturindustrielle Fritz Joachim Raddatz ist gestorben.

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Raddatz wurde am 3. September 1931 in Berlin geboren und starb jetzt angeblich am 26. Februar 2015 in Zürich.

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Raddatz lebte ein selbstsigniertes homoerotisches Publicity-Leben, liebte, sich passend, dekorativ und hochwertig zu kleiden

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Raddatz war als Literat ein Maulwurf – d. h. er wühlte Massen von Texten ab, nach Reizwerten – der sowohl im DDR-Literaturwesen der 1950er Jahre und im dortigen Gebrauchs-“Marxismus“ gefragt war – wie auch durch den hannoverschen Marxisten Hans Mayer, die westmarxistische Propagandavariante: „MARX für die Hausfrau“.

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Als Herausgeber und Lektor bei Rowohlt brachte Raddatz einflussreiche Kompilationen der sogenannten Marx-Sekundär-Literaten.

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Durch seine rege Art schaffte es Raddatz dann, auch nicht ohne Marcel Reich Ranickis Mitwirkung, eine wichtige Stelle bei der Wochenzeitung DIE ZEIT in Hamburg zu erlangen. Seine Zeugen, Dönhoff, Kipphoff, Platschek usw. der ZEIT, sind als geistige Schlüssellöcher zum Glück längst weg –.

 

Als Raddatz Stunde bei Bucerius kam, war es tatsächlich die dümmste Intrige, die er von Karl Marx bis zum Kotzen, hoch und runter, längst kannte:

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Fritz J. Raddatz hatte in der ZEIT „vom Schrebergarten hinter dem Hirschgraben von Frankfurt am Main“ geschrieben, wo das kleine Wolfgangchen Goethen, als Nachkomme der Bürgersfamilie Textor, zum Spielen hinlief. Ja, klar, nein, natürlich gab es vor der Stadtmauer auch diese Gärten. Nur den Herrn Schreber, nachdem man die Gärten später benannte, war ein Nachkomme Goethens, kurz, Raddatz hatte den Schrebergarten Schrebergarten genannt als der noch nicht Schrebergarten heißen konnte. SO EIN FEHLER, für den man Raddatz schasste und zum Reisereporter beförderte (Herr Schütt fürs „neue deutschland“ hat der FJR-Demission mangels Wissen eine Eisenbahn für Goethe untergeschoben – tja -damit setzt man natürlich die DDR-Geschichtsschreibung fort).

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Ferner war Raddatz als Hiwi-Literatur-Doktor in den 1970ern an der technischen Universität Hannover stundenweise tätig – meist kam er einfach nicht – und daher hatten wir persönlichen Kontakt. Als die SCHREBERGARTEN-Katastrophe einschlug, schrieb ich einen öffentlichen Brief, der die Lächerlichkeit der Lächerlichkeit anprangerte! Und dass Raddatz, falls er es sich finanziell leisten könnte, überhaupt froh sein könne, den Saftladen, DIE ZEIT, nicht mehr nötig zu haben (ich selbst war etwa zehn Jahre lang Abonnent der ZEIT).

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Und da schrieb Raddatz mir mit kurzem Zettel eingelegt seine HEINE-Ein deutsches Märchen.

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Dietmar Moews meint: Schade, dass er nicht mehr da ist. Manchen Tagesskandal habe ich durch die eitle Raddatzbrille zur Probe angeschaut, um dann immer zu etwas anderen Wertungen zu kommen.

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Ich schließe mich den unbegründeten Elogen auf den Schriftleiter Raddatz überhaupt nicht an.

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Er war ein lustiger Kerl – ja, seine Heine-Kenntnisse waren profund und seine BIOGRAFIE KARL MARX empfehle ich jedem ehemaligen DDR-Marxisten zum Studium:

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Wie Helene Demuth den Karl-Marx-Sohn gebiert, den man Charles-Frederic (nach Karl und Friedrich) taufte, von Friedrich Engels der Fernadoption unterzogen, sofort einer Londoner Familie als Pflegekind überliess. Marx Ehegespons sollte das gar nicht erfahren. Nur war die, in der gemeinsamen Wohnung, zeitlich etwas vor ihrem Dienstmädchen Helene, niedergekommen. So Ehefrau Jenny Marx mit dem Tod des eigenen Neugeborenen klarzukommen hatte. Während als Marx und Engels die Theorie über die Verfügungsgewalt und Eigentum des Herstellers an seinem Werk, auch als Leibeigenschaft an den eigenen Töchtern des Vaters, entwickelten (Engels hatte ja eine Miltariasammlung, aber keine Töchter).

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Der Demuth/Marx-Sohn erfuhr angeblich erst im zwanzigsten Jahrhundert, dass Marx sein Vater war, dass Engels als Adoptivvater seinen Unterhalt gezahlt hatte (Raddatz publizierte auch die Zeugnisse der Marx-Töchter zu diesem Humanismus-Thema).

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Ich hatte Raddatz zuletzt noch gebeten, seiner Bemerkung auf einer Buchmesse, eine wissenschaftlich belastbare Quellenangabe anzufügen, zu Theodor W. Adorno, der laut Raddatz Aufnahmeantrag in die Reichskulturkammer der Nazi gestellt haben soll. Und dieser Adorno bekanntlich nach dem 2. Welt-Krieg – wieder in Deutschland – als Agent von Ost und West, Geld dafür annahm, die Umerziehung der Deutschen zu führen (Alex Demirovic). Raddatz blieb mir eine Quellenangabe schuldig.

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So bleibt es nun – wenn nicht, in einer seiner gedruckten Selbstbespiegelungen, doch noch der Adorno vorgeführt werden wird.

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Ein Denker oder ein genialer Denker war Fritz J. Raddatz nicht – er war ein sehr belesener Sekundärliterat – „au net schlecht“, würde Hermann Lenz sagen – denn zu Marx oder zum Marxismus hat Raddatz nichts zur Seinsbindung geholfen, was nicht bereits andere Marxisten alles in die Mottenkiste abgeräumt hatten:

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Mit Marx konnten nur Propagandisten was anfangen, denen an der Mobilisierung der massenhaften Idiotie und an Trost und billigen Hilfsthesen gelegen war:

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Wenn der Hahn kräht auf dem Mist, ändert sich bei Marx das Wetter oder es bleibt so, wie es ist: Es kommt darauf an, die Welt zu verändern (darauf hat B. Brecht gleich mal seine Biografie rückwärts ausgebaut, der Spitzkopf)

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