„BERT BRECHT FRAUEN“ – Malerei Ausstellung von Dietmar Moews in Köln mit der kulturindustriellen Janina Kugel

Juni 26, 2017

Lichtgeschwindigkeit 7409

Vom Dienstag, 27. Juni 2017

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DIETMAR MOEWS vor der GALERIE SMEND mit „BERT BRECHT FRAUEN“-Plakat

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Die Ausstellung, anlässlich von KÖLN SÜD OFFEN! 2017, in der GALERIE SMEND, Mainzer Straße und im offenen Atelier von Dr. Dietmar Moews präsentiert Tafelbild-Malerei und Portraitzeichnungen in einem kulturindustriell-soziologischem Bezug.

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Der TITEL der AUSSTELLUNG

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BERT BRECHT FRAUEN“ kreist um das THEMA des kulturindustriellen Ausbeuters Bert Brecht und seinen Frauen, die seine Texte erarbeiten und dabei im Schatten seines Lichtes unglücklich untergehen.

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Mexicano, DMW 567.7.0, Öl auf Textil, 140cm / 140cm

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BERT BRECHT FRAUEN

Aus dem krummen Holz der Menschheit

wurde noch nie etwas Gerades gemacht“.

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Bundespräsident Steinmeier fordert:

Um die Demokratie sollen wir streiten.

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Dietmar Moews fordert:

Um die Kunst sollen wir streiten

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Anlässlich der offenen ATELIERS bei

Köln Süd Offen, ab 20. / 21. Mai 2017,

zeigt der Künstlergelehrte Dietmar Moews

Malerei mit BRECHT FRAUEN und eindeutigem

Akzent.

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Margarete Steffin, Elisabeth Hauptmann,

Ruth Berlau, Helene Weigel, viele mehr,

wie Francois Villon, John Gay, Rudyard Kipling,

Jack London, viele mehr.

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BRECHT war zeitlebens geförderter Sohn eines

Augsburger Fabrikleiters. Und muss als einer

der Urväter der KULTURINDUSTRIE verstanden

werden (ähnlich WALT DISNEY, der das Gleiche

mit den DISNEY-Produkten machte, nur ohne seine

Zeichner zu ficken.)

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BRECHT akquirierte schreibende FRAUEN,

die er bis an sein Lebensende der BRECHT-

THEATER – und LITERATUR-Produktion

unterwerfen konnte. BRECHT erklärte jeder

die Liebe, versprach die Ehe und machte

jeder (möglichst nur) 1 KIND (ansonsten drängte

Brecht auf Abtreibungen).

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Die BRECHT FRAUEN waren alle Mitglied

der Kommunistischen Partei – BRECHT selbst

blieb zeitlebens parteilos. BRECHT machte das

BRECHT Marketing weltweit, verkaufte auch

bereits exklusiv verkaufte BRECHT STÜCKE,

stets gegen BAR VORKASSE, ungeachtet

der Verträge – was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß.

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BRECHT machte geschickt Geschäfte mit Stalinisten, mit Hitleristen,

ohne Behinderung von GPU, KGB, Gestapo und CIA.

BRECHT hatte eine erste arbeitsteilige, internationale

dezentrale Literaturherstellung organisiert und

sexistisch geführt.

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BRECHT schrieb selbst nicht, er ließ die Texte seiner

Schriftstellerinnen zu Literatur-Projekten entwickeln

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BRECHT bestimmte die TITEL aller BRECHT-Publikationen,

wovon keines aus BRECHTs Zigarre allein entsprang.

BRECHT war schrebgehemmt.

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BRECHT organisierte das Lable BRECHT, dessen

Bedingungen keine der BRECHT-Schreiberinnen

je erfuhren und die so gut wie niemals als Autorinnen

genannt werden. Bei seinen Versuchen, Kurt Weill

und Lotte Lenya auszubeuten scheiterte BRECHT

ausnahmsweise.

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BRECHT nahm sich stets alle kaufmännischen Vorentscheidungen,

Honorare, exklusive eigene AUTORENRECHTE und

Verlagsverträge, die von BRECHT selbst prinzipiell nicht

und sämtlich betrügerisch gehalten wurden.

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Mit dem Hitlerist PETER SUHRKAMP hatte BRECHT,

ende der „goldenen Zwanziger in Berlin,

einen Mitverschwörer für die BRECHT-INDUSTRIE

gefunden. Der SUHRKAMP-Verlag macht heute

noch weltweit Geschäfte mit „fremden, unterschlagenen

AUTOREN-Rechten“ mit dem Label BRECHT.

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Gefördert wurde BRECHT von dem in Springe

geborenen NAZI HERBERT IHERING, Theaterkritiker

in Berlin.

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Galerie Rudolf Smend Mainzer Straße 31 50678 Köln Südstadt,

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Der fliegende Holländer, DMW Öl auf Leinwand, 190cm / 190cm

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Gefördert wurde der Kölner Dietmar Moews,

aufgewachsen in Springe, von Robert

Miller Fine Art N. Y., von der Goltz Sothebys

Contemporary N. Y., Aenne Brusberg Hannover,

von den Malern Bernhard Dörries Hannover,

Peter Janssen Düsseldorf/Berlin, David Hockney

Hamburg/Los Angeles, Egon Neubauer Hannover

und Roland Dörfler Braunschweig, ferner von Armin Mohler

Siemens-Stiftung München, Eberhard Roters Berlin. Werner

Schmalenbach Düsseldorf, Gerd Winkler Frankfurt aM,

Rudolph Bauer Bremen, Barbara Eschenburg München

und Alphons Silbermann Köln.

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Canestra die Frutta, DMW , Öl auf Leinwand,

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ausgestellt werden:

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Caribean Affen, Öl auf Textil, 135cm x 156cm DMW 661.1.6

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Sitzender Schimpanse hält Hände Öl auf Textil, 100cm x 73cm DMW 677.1.12

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Schimpansen mit goldenem Käfig, Öl auf Textil, 135cm x 156 DMW 338.7.82

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Anke-Maria im Sitzkleid, Öl auf Leinwand, DMW, 155cm / 287cm

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Maria + Martha, Öl auf Leinwand, 155cm x 185cm, DMW 450.6.90

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Aktbild mit Fisch im Wasser und Spitzen, Öl auf Leinwand, 155cm x185cm, DMW 489.4.95

Dreiteiler:

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gelbe Seerosen Öl auf Leinwand, 238cm x 160cm DMW 466.16.91 je 6.000 EURO

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gelbe Seerosen Öl auf Leinwand, 238cm x 160 cm DMW 467.17.91

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Mittelteil gelbe Seerosen 238cm x 160cm 472.4.92

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DMW 676.3.11

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Angela Natascha Andrea, Öl auf Leinwand, 152cm x 185cm, DMW 448.4.90

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(Zuginsfeld 43), Öl auf Leinwand, 190cm x 190cm DMW 682.1.15

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Tänzerin über roten Tulpen, Öl auf Leinwand, 120cm x 120cm DMW 451.1.91

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Jill Mercedes, Öl auf Leinwand, 120cm x 120cm, DMW 452.2.91

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Heli Brecht auf Rosen, Öl auf Leinwand, 140cm x 140cm, DMW 503.12.96 geändert 687.1.17

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Eine zeitgenössische „BRECHT-FRAU“ ist die SIEMENS-Managerin JANINA KUGEL (geb. 1970), die keine GLASKUGEL („Spaß bei Seite“) ist, wie sie selbst in offiziellen Stellungnahmen wiederholt.

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KUGEL spricht öffentlich über ihre individuelle Weltsicht und die individuelle Mündigkeit, die als KONZERN-MITARBEITERIN nicht individuell, sondern kulturindustriell geprägt sein muss. JANINA KUGEL, die 350.000 Siemens-Mitarbeiter führt zeigt die Grenzen ihrer Reflektionen, indem sie sagt (DLF-Kindermann-Interview, April 2017):

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„… Also, ich glaube tatsächlich, dass der Weg der künstlichen Intelligenz immer weiter vorangetrieben wird. Das wird immer, wenn Sie so möchten, besser werden. Es ist natürlich vollkommen klar, dass alles, was Emotionen, Spontaneität und dergleichen betrifft, noch viele Jahre dauern wird, bis wir da hinkommen. Und ich würde es mir natürlich auch wünschen, dass es in einem ehrlichen wirklichen Dialog auch immer noch mal menschlich sein wird. Aber ich kann Ihnen nur sagen, meine Kinder sprechen mit Siri – es ist ganz interessant, was die so antwortet.“

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Die Malerei von Dietmar Moews – überwiegend Ölfarben auf Leinwänden – schließt an Werke aus den 1970er Jahren an, STRANDBILDER mit AKTFIGUREN, SEEROSEN, die Zitate aus MARIANNE FRITZ „Dessen Sprache Du nicht verstehst“), FRAUENAKTE ohne GESICHTER.

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Die „BERT BRECHT FRAUEN“, die heute namentlich dokumentiert und identifiziert sind, werden nach wie vor von Brechts Erben und vom Suhrkamp-Verlag um die Autorenrechte und Lizenzgebühren gebracht.

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Das Thema der KULTURINDUSTRIE wird bereits bei Bernard de Mandeville (1670-1733) in seiner Bienenfabel ausgefaltet (ich zitiere …)

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Ein großer Stock, an Bienen reich,

Die üppig lebten, doch zugleich

Gesetzestreu und wehrhaft waren,

Auch schwärmten früh in allen Jahren,

Galt als der Hort unzweifelhaft

Von Industrie und Wissenschaft.

Mehr Freiheit gab‘s in keinem Staat

Und weniger Zwänge und Diktat;

Nicht Sklaven einer Tyrannei

Noch wilder Demokraterei

Warn sie; von Königen wohl gelenkt,

Da das Gesetz die Macht beschränkt‘.

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Wie Menschen lebt‘ dies Völkchen nun

Und tat im kleinen, was wir tun:

Was je in Städten nötig war,

Was Schwert geziemt und auch Talar.

Nur warn sie winzig; ihr Geschick

Blieb drum verborgen unserm Blick;

Doch hatten sie Äquivalente

Für alle Menscheninstrumente:

Maschinen, Schiffe, Schlösser, Gärten,

Geschäfte, Waffen und Experten

Und da wir ihr Idiom nicht kennen,

Wolln wir die nach den unsern nennen.

So warn zwar Würfel nicht bekannt,

Doch herrschten Könige im Land,

Die Wachmannschaften unterhielten,

Und daraus folgt, dass diese spielten;

Man wüsste denn ein Regiment

Soldaten, das das Spiel nicht kennt.

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Der Bienen Zahl war riesig; sie

Bewirkte, dass der Stock gedieh.

Millionen waren dienstbereit

Zu stillen Lust und Eitelkeit;

Millionen brauchten ihre Stärke,

Um zu zerstörn, der erstern Werke.

Die halbe Welt versorgt‘ die Meute;

Arbeit gab‘s mehr als Arbeitsleute.

Wer nicht reich war, schonte seine Kräfte

Und wurde reicher durch Geschäfte;

Verdammt zur Sense und zum Spaten

Und Mühsal waren, die nichts hatten:

Elende Kärner, die halbtot

Sich schufteten ums täglich Brot;

(A) Indes von Handwerk sich ernährt

Und Kunst, die keine Schule lehrt,

Und die nicht Geld noch Referenz

Benötigt, gar Impertinenz,

Manch arbeitsscheuer Wicht, der klug

Profit aus fremder Arbeit schlug,

Als Kuppler, Spieler, Parasit,

Quacksalber, Dieb, kurz, als Bandit

Arglose Nachbarn listig narrte

Und sich viel Mühe so ersparte.

(B) Die hieß man Schurken, nicht als solche

Benannt warn die seriösen Strolche:

In jedem Amt war Mauschelei

Und kein Beruf von Arglist frei.

Die Advokaten, die sich halten

Durch Fehdenschürn und Fällespalten,

Anfechten sämtliche Kataster,

Denn Grundstücksschwindel brachte Zaster;

Als wäre gesetzlos der, der nicht

Sein Gut erstritten vor Gericht.

Prozesse wurden mit Bedacht

Verschleppt, dass man ja Reibach macht.

Galt‘s Schuften zu ersparn die Strafen,

Durchforschten sie die Paragraphen,

Wie Diebe Häuser observieren,

Wo sich ein Einbruch lässt riskieren. …“

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(THE FABLE OF THE BEES:

Or, Private Vices, Publick Benefits)

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Bundespräsident Steinmeier hat übernommen – Glückwunsch

März 19, 2017
Lichtgeschwindigkeit 7213

Vom Sonntag, 19. März 2017

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Der im ersten Wahlgang der Bundesversammlung gewählte 12. deutsche Bundespräsident, Frank Walter Steinmeier, SPD/MdB und MdL, Regierungsrepräsentant, Minister und oberster Amtsleiter in mehreren deutschen Bundesregierungskoalitionen Schröder/SPD sowie Merkel/CDU/CSU und in der Niedersächsischen Landesregierung Gerhard Schröder, ist seit heute, Sonntag, den 19. März 2017, im Amt.

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Steinmeiers Sitz ist das Bundespräsidialamt und das Schloss Bellevue Berlin sowie die Nebenstelle des Bundespräsidialamtes in Bonn am Rhein.

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Es ist diesem neuen deutschen Staatsoberhaupt und obersten Repräsentanten Deutschlands in der Welt viel Glück in seinem Amt und ihm und seiner Familie beste Gesundheit zu wünschen.

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Dietmar Moews meint: Ich hoffe, Steinmeier wird seiner Untat am CIA-Opfer Murat Kurnaz aus Bremen ein lösendes und konkretes Zeichen zu geben wissen – . Vier vermeidbare Jahre in der USA-Festungshaft von Guantanamo verbracht zu haben – das ging für Kurnaz von Steinmeiers konkreter Entscheidung als damaliger Kanzleramts-Minister aus, kann nicht mit

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„zur falschen Zeit am falschen Ort – kein Bedauern“

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in der rechtsstaatlichen deutschen Welt bleiben. Steinmeier sollte das korrigieren und eine großzügige „Haftentschädigung“ zu zahlen veranlassen.

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…Soldaten zwang ihr Stand zu morden

Die‘s überlebten, kriegten Orden;

Wer Fersengeld beim Metzeln gab

Dem schoß man leicht die Glieder ab.

Manch Feldherr macht‘ die Feinde hin,

Und mancher ließ für Geld sie ziehn.

Manch Heißsporn wollt stets vorne sein,

Verlor den Arm hier, dort das Bein

Und war als Invalid zuletzt

Auf halben Sold herabgesetzt.

Dafür zog mancher nie ins Feld

Und blieb daheim für doppelt Geld.

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Den Königen diente man – nur wie!

Ihre Minister täuschten sie:

Die Krone, der er untertan,

Bestahl so mancher Ehrenmann.

Der Lohn war karg, man schwelgte doch

Und rühmte sich dann redlich noch.

Sie beugten Recht, um zu verdienen,

Was Akzidenzien hieß bei ihnen,

Und riefen, war durchschaut die Tour:

Das sind Emolumente nur!“

Und alle schwiegen vor sich hin,

Befragt‘ man sie nach dem Gewinn,

Denn jedermann kassierte mehr,

Nicht als verdient, mein ich, als er

Gestand den andern, die bezahlten,

Wie Spieler gern für sich behalten,

Warn sie auch fair, was sie bekommen

Von denen, die sie ausgenommen.

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Sie kannten Schliche ohne Maßen!

Das Pulver selbst, das auf den Straßen

Man feilbot als ein Düngemittel,

Fand mancher Kunde zu nem Drittel

Versetzt mit Stein und Mörtelstaub,

Und für Beschwerden warn sie taub.

Doch können Flegel sich beschweren,

Die Salz zu Butter frech erklären?

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Justitia selbst, als fair bekannt

Und blind, konnt tasten mit der Hand,

Die linke, die die Waage hielt,

Ließ los, sooft sie Geld gefühlt.

Zwar unparteiisch tat die Gute,

Ging es um Galgen oder Rute,

Gab acht, das peinlich regulär

Mord und Gewalt zu ahnden wär.

Manch Schwindler hing auch, wie‘s so geht,

Zuletzt am Strick, den er gedreht.

Indes ihr Schwert, mahnt ahnt es, ach,

Hielt arme Teufel nur in Schach,

Die pure Not zu Gaunern machte

Und schließlich an den Galgen brachte.

Für Bagatelle gab‘s schwere Strafen,

So konnt der Reiche ruhig schlafen.

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In jedem Teile sündig zwar,

Ein Paradies das Ganze war;

Im Krieg gefürchtet, sonst begehrt,

Von aller Welt gerühmt, geehrt,

Verschwenderisch mit Gut und Leben:

Der Bienenvölker Zierde eben.

Das Heil des Staats war zweifellos:

Geballter Frevel macht‘ ihn groß.

Die Tugend sah der Politk

Bald ab manch ausgepichten Trick,

Schloß Freundschaft mit dem Laster gar,

Was dann bewirkte, dass fürwahr

Der größte Schurke selbst zum Schluss

Doch dem Gemeinwohl dienen muss.

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Staatskunst hielt den Komplex in Gang,

Warn auch die Teile ziemlich krank:

Wie Harmonie in der Musik

Die Patzer zudeckt mit Geschick,

So stritten, wie zum Trotz, vereint

Parteien, die sich spinnefeind.

Es diente selbst die Mäßigung

Der Völlerei noch und dem Trunk.

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Das Laster Geiz, die Schmach, die Pein,

Des Bösen Quell, musst Sklave sein

Der noblen Sünde, der Verschwendung

Millionen Armen Arbeit schuf,

Desgleichen Stolz, trotz üblem Ruf

Die Eitelkeit selbst und der Neid

Warn Diener der Geschäftigkeit;

Ihr Hang zur Abwechslung indessen

Bei Kleidern, Mobiliar und Essen

War töricht, und doch trieb er wie

Ein Schwungrad an die Industrie.

Auch das Gesetzwerk unterlag,

Ganz wie die Tracht, dem Zeitgeschmack.

So galt, was sich zunächst geschickt,

Ein halb Jahr später als Delikt;

Durch stetes Modeln an den Rechten

Verbessert‘ man auch manche schlechten:

Was Klugheit nicht vermocht zur Zeit,

Vermochte Unbeständigkeit.

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So nährte Laster den Verstand,

Der sich mit Fleiß und Zeit verband,

Und schuf des Lebens Überfluss,

Komfort, Vergnügen und Genuss,

So reich, dass heut die Armen eben

Viel besser als einst Reiche leben.

Nichts fehlt, wonach sich lohnt zu streben.

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Glück ist auf Erden eitel. Lust

Hat Grenzen, die du kennen musst;

Vollkommenheit in diesem Leben

Hat uns der Himmel nicht gegeben.

Zufrieden ist mit seinem Staat,

Wer das einmal begriffen hat.

Doch diese Torn verfluchten gleich,

Schlug mal was fehl, das ganze Reich

Samt Kabinett, Armee und Flotte.

Tod dem Betrug!“ schrie dann die Rotte:

Was man tagtäglich selbst getan,

Bei andern prangert man es an.

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Ein Kerl mit Riesenkapital,

Das Fürsten er und Bettlern stahl,

Rief: „Dieses Land muss untergehen

Bei soviel Falsch!“ Was glaubt ihr, wen

Der Tugendbold beim Wickel nahm?

nen Täschner, der für Zickel Lamm

verkauft‘.

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Nun schrie beim kleinsten Streich,

Den sie geführt, die Runde gleich,

Bei jedem Rechtsbruch, weit zu hören:

O Götter! Wenn wir ehrlich wären!“

Merkur gefiel die Infamie,

Und andre nannten‘s Idiotie,

Zu schelten, was man liebt. Doch Zorn

Ergriff den Zeus. Er hat geschworn,

Lug und Betrug aus diesem Staat

Zu bannen, was er schleunigst tat.

Sogleich warn sie von Falsch befreit,

Und in ihr Herz zog Ehrbarkeit;

Nun sahn sie, welche Missetaten

Sie all die Zeit begangen hatten.

Vor Reue stumm konnt man sie finden,

Errötend über ihre Sünden:

Wie Kinder, wolln sie ein Vergehen

Verschleiern, dieses eingestehen

Durch Röte, wenn sie meinen, man

Säh ihnen, was sie denken, an.

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O Götter! Mächtig war er Schock,

Der Umschwung groß im Bienenstock!

Der Fleischpreis fiel zur selben Stund

Um einen Penny auf das Pfund.

Die Heuchlermasken warn bei allen,

Ob Staatsmann oder Clown, gefallen.

Die man gekannt in fremden Mienen,

Im eignen Antlitz fremd erschienen.

Auf dem Gericht zog Stille ein

Die Schuldner zahlten von allein

Selbst, was die Gläubiger schon vergaßen,

Wer blank war, kriegt‘ die Schuld erlassen

Wer unrecht hatte, hielt den Mund

Und prozessiert‘ nicht ohne Grund;

Worauf, da in solch biedrem Staat

Kein Anwalt mehr zu beißen hat,

Dieselben, bis auf die betuchten,

Samt Tintenfaß das Weite suchten.

Justitia hängt‘ noch ein paar auf

Und räumte alle Kerker, drauf

Zog sie mit ihrem Hoftstaat ab,

Weil‘s nichts für sie zu tun mehr gab.

Die Schmiede durften vorn marschieren

Mit Gittern, Ketten, Eisentüren;

Die Kerkermeister folgten dann.

Der Göttin stolzgeschwellt voran –

Ihr treu wie stets und bester Dinge –

Schritt Rechtsvollstrecker Durchlaucht Schlinge;

Nicht mit dem sinnbildhaften Schwert,

Mit Strick und Beil, wie sich‘s gehört.

Die Schöne mit der Augenbinde,

Justizia, kam geschwebt im Winde

Auf einer Wolke. Als Eskorte

Warn um sie Büttel jeder Sorte,

Gerichtsvollzieher, Schergen eben,

Die gut von andrer Tränen leben.

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Und wie die Medizin floriert“!

Wer krank war, wurde jetzt kuriert

Von Ärzten mit viel Sachverstand,

Die‘s reichlich gab im ganzen Land.

Statt bei Disputen zu verweilen,

Waren Kranke sie bemüht zu heilen;

Statt Heilkräutern aus fremdem Land

Ward, was im eignen wächst, verwandt,

Da Zeus kein Volk mit Leiden straft,

Für die er dort nicht Heilung schafft.

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Kein Priester ließ sich faul vertreten

Von den Vikaren mehr beim Beten.

Die Götter pries, von Sünden frei,

Mit Opfern man und Litanei.

Es traten ab die Dilettanten,

Die sich von selbst entbehrlich fanden.

Denn für so viele war nicht Raum:

(Ein braves Volk braucht Pfaffen kaum.)

Ein paar nur blieben, treu ergeben

Dem Hohepriester. Diesem eben

Gehorcht‘ der Rest. Von Politik

Hielt sich der Geistliche zurück.

Er jagt‘ den Bettler nicht davon,

Drückt‘ nicht des armen Schluckers Lohn,

Teilt‘ mit dem Hungrigen sein Brot,

Half Tagelöhnern aus der Not,

Dem Wandersmann er Obdach bot,

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Auch beim Ministerrat der Bienen

Und allen, die dem König dienen,

Vollzog der Wandel sich: alsbald

Lebt‘ man bescheiden vom Gehalt.

Was früher Akzidenzien hieß

(Wenn ein Beamter betteln ließ

Zehnmal nen Armen um sein Geld

Und ‚s ihm am Schluss doch vorenthält

Und presst‘ ‚ne Krone ihm zuletzt

Gebühr noch ab), hieß Schwindel jetzt.

Wo jedes Amt zuvor von dreien

Besetzt, die sich bei Schurkereien

Bewachten und trotz Kumpanei

Einander frech bestahlen dabei,

Wirkt‘ nun ein einzelner allein.

So spart man tausend Leute ein.

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Auch lebt kein Mann von Ehre mehr

Vom Schuldenmachen wie vorher

Livreen en masse im Leihhaus lagen.

Für‘n Pappenstiel gab Pferd und Wagen

Man her, verkauft‘ um ein paar Gulden

Sein Landgut gar, tilgt‘ so die Schulen. …

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aus Bernard de Mandeville „Die Bienenfabel“

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FINE E COMPATTO

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