Barbara Schäfer mit Mathias Greffrath verirren im DLF zu KARL MARX „Das Kapital“ 6 / 6 von Robert Misik

Dezember 19, 2016

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Vom Montag, 19. Dezember 2016

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JOACHIM RINGELNATZ, Ölmalerei

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Wie sagte CHARLES WILP in der afri cola-Werbung?

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WILP, der Werbetexter sagte:

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ALLES IST IN AFRI COLA!

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Und was führen der DLF, die Chefredaktion und die hier Verantwortlichen im Schilde?

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Gesprochener FAZIT-TEXT lautete heute, am 18. Dezember 2016:

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RE: Das Kapital (6/6) Kooperation als Quelle des Reichtums“ – sechster und abschließender Hörfunk-Text einer Reihe im DEUTSCHLANDFUNK von ROBERT MISIK.“

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VORAB KURZ, weiter unten eingehender:

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EINS: Autor Robert Misik bezieht sich nicht auf den angeblichen MARX-Ausgangstext.

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ZWEI: Autor Robert Misik weiß zu wenig und versteht gar nichts über „Kooperation“ im Sinn von „Dritter Sektor“. Ihm fehlen – wie Marx – empirische Kenntnisse, wie und was Mitglieder solcher Organisationen in diesen Organisationen, entweder als Zweckverband oder Agentur oder ordnungspolitische Korporatismusstruktur tun bzw. sozio-kulturell meiden und unterlassen.

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Autor Robert Misik hat seinen MARX-Ausgangstext nicht gründlich gelesen und kommt zu Annahmen, die aus Sicht der angeblichen Quelle, „Das Kapital 1, diesem Hauptwerk von Karl Marx aus dem Jahr 1867, Unterstellungen oder Fehlinterpretationen sind. So stehen seine eigenen Anknüpfungen hier in die Luft hinaus.

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Wenn hier aber von Misik nicht geprüft wird, ob und was in „Das Kapital“ Geltung hatte oder gar noch hat, was davon von Karl Marx stammt oder von anderen Autoren, die Marx zitierte, so müsste der Autor desungeachtet zumindest Zeuge dieses Themas sein, für das er hier antritt. Ist er nicht.

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Robert Misik führt das Marx‘sche Stichwort „KOOPERATION“ auf drei heutige Organisationsfelder der rechtsstaatlichen Gesellschaft, nennt sie „Privaten Kapitalismus“ „Staatlichen Kapitalismus“ und „Kooperativen Kapitalismus/Sozialismus“ und verfällt damit auf einen DRITTEN SEKTOR (dieses ist ein us-amerikanischer Begriff für Non Governmental Organization / NGO). NGO  bezeichnet den „Non Profit-“, Not for Profit-“ oder „Voluntary-Organisationsbereich im US-Liberalismus. In den USA gibt es formal nur den Staat und alles Private ist gleichzeitig Markt. Bei uns in Deutschland, im deutschen Etatismus, sind Markt und BGB-Privat rechtlich und organisatorisch enorm verschieden.

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Diese NGOs – die nicht Staat und nicht Privatmarkt sind – reichen von „garage selling“ bis „foundations“. In der deutschen Organisationssoziologie und Politologie hat man sich angewöhnt die Abkürzung des US-Amerikanischen NGO mit NRO (Nichtregierungs Organisation) zu übersetzen. Doch ist diese Übersetzung wissenschaftlich sehr unsauber und ungeeignet, den „Dritten Sektor“ der USA mit den deutschen intermediären Organisationen (Vereine, Stiftungen, Clubs, ephemere Kollektive, fusionierenden Gruppen, Parteien, Parteistiftungen, Wohlfahrtsverbände, Gewerkschaften, der gesamte Verbände-Korporatismus, Kirchen, Sekten und viele andere BGB-Kollektiv-Formen, die sowohl Körperschaften wie Zweckvereine oder Agenturen sein können, gleichzusetzen. Sie sind organisations-rechtlich und organisations-soziologisch vollkommen unterschiedlich, je nachdem, wer, mit welchen Multimandaten, eine Verbandsführung dominiert (Wer hätte gedacht, dass in der Konrad-Adenauer-Stiftung CDU-Manager und Ehrenamtler bestimmen und kontrollieren).

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Von diesem Dritten Sektor als „Kooperativen“ zu reden und damit auf „kaputtalistische“ Produktionsformen der „KREATIVITÄT“ und der „Naturwüchsigkeit“ zu schließen, wie es Robert Misik im heute hier angängigen  6 / 6 DLF-Beitrag tut, ist Unfug. Es basiert auf mangelnder Kenntnis der heutigen NGO-Soziologie. Misik stiftet erheblichen Schaden mit seiner irren Vorgehensweise, Vorstellungen zu verbreiten, deren „State of the Art“ er gar nicht kennt bzw. nicht berücksichtigt. Ihm war der Weg von MARX zu NGO offensichtlich zu weit. Die DLD-Redakteure Barbara Schäfer und Mathias Greffrath haben es nicht gemerkt oder einfach ignoriert. (Dies war Dietmar Moews meint: „kurz vorab“)

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ZUERST jetzt IN der LICHTGESCHWINDIGKEIT-KRITIK die DLF-verantwortliche REDAKTEURIN:

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Barbara Schäfer, DLF-Redakteurin in Köln, verantwortlich für den unsäglichen Mist, den der Deutschlandfunk, einschließlich heute, vom Autor Mathias Greffrath, zum MARX in sechs Folgen, von verschiedenen Autoren, hat ausrufen und senden lassen.

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EINS: Vorwurf an den Deutschlandfunk und namentlich Redakteurin BARBARA SCHÄFER ist der Missbrauch des wertvollen Senders DLF und seinen wichtigen Programmangeboten. Das Format „ESSAY und DISKURS“ hat der Bedeutung dieser Begriffe und einer Einordnung in die diversen Programm-Formate beim heutigen DLF nach zweifellos eine vergleichsweise freie Auslegung hinsichtlich der Autoren, der Text- und Audioformen, für freimütige „essayistische“ Nutzung im Spielraum von Sinn und Form.

Wenn nun aber sinnvoller Weise der Verweis auf „DISKURS“ mit aufgegeben wird, soll wohl die freie essayistische FORM in eine diskurstaugliche empirische oder spekulative Lage hinsichtlich etwaigem SINNs anbindbar sein.

Hier bei DLF-Greffrath/MARX sind die freien Texter nicht auf die Vorgaben und Signaturen eingegangen. Die Autoren haben nicht, wie es auch jetzt bei 6 / 6 wieder heißt, „MARX wieder gründlicher gelesen“. Nein, Sie kennen MARX gar nicht, sie zitieren und fazitieren – wenn überhaupt – völlig sinnwidrig, in jeder der sechs Sendungen, auch heute, 18. Dezember 2016, erneut, mit Mathias Greffrath und Robert Misik.

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ZWEI: „Quelle des Reichtums“ – steht im Titel von 6 / 6 ausgedruckt – welchen Reichtums, Frau SCHÄFER? „Quelle des Reichtums“ steht nicht in „Das Kapital 1“, nicht in Kapitel Elf und auch nicht sinngemäß.

Autor MISIK beschäftigt sich in 6 / 6 mit „Kooperation“, angeblich ausgehend von Marx. Hätte Misik Kapitel Elf sorgfältiger gelesen, so wären ihm die Namen der Autoren geläufig, die MARX (s. Fußnoten) zitiert zur ökonomischen Kategorie „KOOPERATION“ – so hätte er sich auf diese zu beziehen gehabt und nicht auf Marx. Oder er hätte Marx zusammenfassende Interpretation der zitierten Empirie geprüft. Hat Misik aber nicht. Thema verfehlt.

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Es sind von MEW 23, „Das Kapital 1, Kapitel Elf, Seite 341 bis Seite 355, ohne sonstige Rangordnung folgende Autoren, von denen MARX abschrieb:

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Edmund Burke, Wilhelm Georg Friedrich Roscher, Destutt de Tracy, E. G. Wakefield, John Bellers, By a Farmer 1773, Aristoteles / Franklin, F. Skarbek, Justus Freiherr von Liebig, Bengal Hurkaru, R. Jones, G. R. Carli, J. Vanderlint, Spectator v. 26. Mai 1866, I. Cairnes, „Pinc. Of Pol. Econ. 1767, Auguste Comte, Linguet, Berkeley, „The Querist“, Lond. 1750.

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Karl Marx hat nicht so blank wie der CSU Karl-Theodor zu Guttenberg, Ursula von der Leyen und Annette Schavan heimlich abgeschrieben oder versäumt, ordentlich zu zitieren. Nein, Marx bedankt sich ausdrücklich bei seinen Empirie-Lieferanten und Zuarbeitern. Hat er doch selbst auch in keinem Fach Erfahrungen oder Ahnung. Marx ist ja, neben dem in Jena erkauften Doktortitel, nur Stümper, Diletattant und im Exzerpieren Autodidakt, der sich selbst einen Wolf abschrieb. Auf das thematisierte Material bezogen nimmt Marx selbst für sich nur die zusammengefasste Interpretation der Synopse als seine Errungenschaft in Anspruch.

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Aber – denn – Karl Marx hatte niemals handwerksmeisterlich oder kooperativ-industriell produziert. Und Engels hat in dem umfangreichen intensiven Briefwechsel der beiden immer wieder feststellen müssen, wie „unempirisch“ Marxens „physikalischen Interpretationen“ sind – ungeachtet der gemeinsamen sozialistischen MOTIVE der KOMMUNISTISCHEN INTERNATIONALE. (s. u. REPRISE)

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Autor MISIK hätte folglich Bezug zu nehmen gehabt, auf das, was MARX den KOOPERATIONS-Autoren in Kapitel Elf an Marxologie angedichtet hat. Und dass erneut, wie bereits Greffrath und Streeck,  und Mason und Wagenknecht, die völlige Verkennung der KREATIVITÄT in der Manufaktur, die völlige Verkennung der KREATIVITÄT in der industriellen Kooperation und die völlige Verkennung der AUSBEUTUNG der KREATIVEN, die im Kostenansatz der Mehrwerttheorie von MARX unterschlagen wurde. Dazu hier jetzt irre Illusionen über die sozio-kulturellen Spielräume in einer Kooperation heutiger NGO-Ausprägungen. Er soll einfach mal in einen echten Verein eintreten und Verbesserungsvorschläge machen und dann sehen, was man mit ihm macht.

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Robert Misik bringt in seinem Beitrag „KREATIVITÄT“, die er in der „KOOPERATION“ vermutet bzw. postuliert. Misik fällt aber nicht auf, dass eben genau diese Kreativität in MARX Ansatz ausdrücklich fehlt, unterschlagen ist oder nicht verstanden wurde – es steht nicht in Kapitel Elf und im gesamten KAPITAL nicht. Was hat Misik denn neu, gründlich gelesen? – Das Kapital Band IV etwa, über die Mehrwerttheorie?

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Das dient nicht dem Verständnis unserer Gegenwart, wie der DLF die Sendung einführend behauptet.

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Hier wird die fehlende KREATIVITÄT in der Marxschen Mehrwert-Theorie erneut von Robert MISIK unterschlagen und verkannt. Und so wird sie auch von der ahnungslosen DLF-Redakteurin und MARXOLOGIN BARBARA SCHÄFER vollkommen verkannt. Sie hat nicht kapiert, was es bedeutet, wenn der Kostenansatz von MARX so zusammengesetzt ist:

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  • Festes Kapital (Geld, Gebäude, Grundstücke, Vorschuss-Bezahlgeld, Rohstoff- und Energiekosten),

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  • variantes Kapital (die Arbeits-Lohnverträge mit den Arbeitern,

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  • Mehrwert aus Absatzertrag (Proft bzw. Ausbeutungsbeträge)

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  • Aber was ist mit den Kosten für die Innovation und Kreativität?

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Karl Marx hat einen Kostenansatz, ohne die Kosten für Innovation und Kreativität, die er als „naturwüchsig“, und „animal instinct“, als Aufgabe der Direktion einer Kooperation subsumiert, aber nicht bezahlt. Marx hat eine Mehrwerttheorie der AUSBEUTUNG der KREATIVEN verfasst, in der etwa der Ausbeutungsbetrag, den der den Arbeitern zurechnen möchte, die unbezahlte Leistung der Kreativen ausmacht.

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Jeder Betriebswirt weiß, dass jede produzierende Unternehmung etwa ein Drittel des Unternehmens der Forschung, Entwicklung, Innovation, Produktdesign usw. widmet, ein Drittel der Produktion und ein Drittel des Marketings- und den Finanz- bzw. Kapitalangelegenheiten vorhält.

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OHNE INNOVATION geht gar nichts. Der kindische Kooperatismus von Robert Misik hat selbst beim Fischeverteilen der Urgemeinde nicht wirklich überzeugend in die Zukunft hinausgereicht.

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In KAPITEL ELF lautet der von DLF-Autor Robert Misik noch im Jahr 2016 unkritisch übernommenen Satz von Karl MARX:

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Zunächst ist das treibende Motiv und der bestimmende Zweck des kapitalistischen Produktionsprozesses möglichst große Selbstverwertung des Kapitals, d. h. möglichst große Produktion von Mehrwert, also möglichst große Ausbeutung der Arbeitskraft durch den Kapitalisten. Mit der Masse der gleichzeitig beschäftigten Arbeiter wächst ihr Widerstand …“Das KAPITAL 1, 1867, Kap. 11, Seite 350“

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Es behauptet MARX – und mit ihm ROBERT MISIK, und mit dem MATHIAS GREFFRATH und mit ihm BARBARA SCHÄFER, behaupten also:

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…möglichst große Ausbeutung der Arbeitskraft durch den Kapitalisten…“ und zwar Ausbeutung nur der Arbeiter (der Kooperative) – es sind keine KREATIVEN beachtet.

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Dass bei MARX und bei angängigen Implikationen der Kooperation eine UNABDINGBARE und SINE QUA NON-KREATIVITÄT benötigt wird, damit Mehrwert entstehen kann, damit aus der blöden Addition von Kleinmeistern der Arbeiterklasse eine „kapitalistische Kooperations-Produktion“ werden kann, dass auch die an anderer Stelle des KAPITEL ELF postulierte DIREKTION der KOOPERATIVE durch den KAPITALISTEN verlangt ist. Aber auch eine solche DIREKTION lediglich absurde Behindertensportarten erzeugen würde, aber keine effiziente, koordinierte Kooperation, nämlich sofern der DIREKTOR-KAPITALIST keinen KREATIVEN nutzt, weil er nur an seinen Profit denkt, aber keine KREATIVITÄT einbringt, das geht den DLF-Marxologen nicht auf, obleich es hier bei MARX explizit steht.

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Vorab noch der Verantwortliche für diese DLF-Reihe Mathias Greffrath:

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MATHIAS GREFFRATH hat hier als Strippenzieher für DLF-BARBARA SCHÄFER die intellektuelle Schande zu tragen. So ein Unfug, wie hier mit heißen Nadeln und ohne Kompetenz zusammengeschaufelt wurde, geht vielleicht auf eine Kuhhaut, aber ist nicht zum Diskurs geeignet. Das alberne Buch, das hier für Antje Kunstmann-Verlag MARX gepäppelt wird, wird weder einen Frauendiskurs noch einen MARXOLOGEN-Diskurs noch einen ESSAYISTMUS-Diskurs noch einen Deutschlandfunk-Bärbel Schäfer-Diskurs auslösen. Denn bekanntlich ist das Strampeln in Magermilch ungeeignet, Butter oder Quark zu bilden, damit sich der strampelnde Marxfrosch ins Freie retten könnte – diese Schwimmer ersaufen in der eigenen Dünnmilch.

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Greffrath ruft zur aufgeklärten Ansicht des fortwährenden Wandels im Geschichtsprozess und fälscht damit MARX Hauptthesen in „Das Kapital“. Greffrath erkennt nicht die „Ausbeutung der Kreativen“, deren Mehrwert Marx den Arbeitern andichtete und den Robert Misik in seiner Unbedarftheit jetzt der „KOOPERATION“ andichtet. Die erlösene VOLTE ist dann bei Greffrath das Zauberwort „Wandel“, bei Misik „VEXIERBILD“. Was machen die im Deutschlandfunk?

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Herr Greffrath, was soll nur die unverschämte Wiederholung der Behauptung, hier hätten sich Autoren intensiver mit „Das Kapital 1“ beschäftigt und nun zeigen sie uns, wie relevant und nützlich der ganze Hämorrhoiden-Papst Kalle Malle doch endlich sei. NICHTS DAVON. Kaum etwas Umherirrenderes als der Pastor Leutenbacher in Elend im Harz kann man sich neben dem VORSCHLAG IHRES AUTORS Robert Misik vorstellen, als das dann nicht mehr näher angebundene Motto:

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Man müsse Das KAPITAL, und das Kapitel Elf wie ein Vexierbild lesen.

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VEXIERBILD! – VERXIERBILD? Jeder Betrachter hat da seinen Blick. Unwissenschaftlicher lässt sich das Ende der Aufklärung und die Unfähigkeit zu seriöser Wissenschaft nicht weiter verkindeln. Wir lesen also MARX als VEXIERBILD. Und aus reiner Diskursfreude zur Genderforschung von BARBARA SCHÄFER lesen wir anschließend auch MISIK als VEXIERBILD. Anschließend erhebt sich ein demokratischer DISKURS gesellschaftlicher Durchdringung, in dem abschließend Mathias Greffrath mit Sahra Wagenknecht einen ESSAY abfasst, der das THEMA VEXIERBILD – aber OHNE KREATIVITÄT – durch den Kakao zieht. Doktor Moews wird darauf einen SCHOKI-TEST durchziehen und als LICHTGESCHWINDIGKEIT publizieren – so als kreative NATURWÜCHSIGKEIT – animal spirits.

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Im DLF-Abspann zu 6 / 6 heißt es, die sechsteilige Reihe gilt „zu Aktualität und Grenzen“ von Marx.

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Die völlig abseitige Klassenkampf-Theorie, die Marx und Engels als Strategie verstanden, verkennt die Kreativität. Marx unterschlägt die Innovation und behauptet, „Reichtum entsteht aus der produzierenden Gesellschaft“ – da hätten wir gerne die Grenzen genauer beschrieben, wie es dann arme rückständige Gemeinschaften oder, groß gesprochen, „Gesellschaften“ überhaupt geben kann. Falsch ist, auch hier bei Misik, die Behauptung, in der Kooperation stecke „naturwüchsig“ die notwendige Kreativität, aus der das Produktivwachstum entstünde. Und dann meint Autor Misik, die Ablösung des Kapitalismus (entsprechend Karl Marx) durch das neue sozialistische System der zukünftigen Kooperativen, ist bereits in der Entwicklung. Wir müssen nur noch mit dem Vexierbild-Blick erkennen, wie kreativ alle sind, wenn sie nunmehr im erweiterten Raum des weltweiten Internetzes zusammenarbeiten.

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Nun endlich zum Textbeitrag MARX 6 / 6 am 18. Dezember 2016, beim DLF von SCHÄFER-GREFFRATH falsch überschrieben:

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RE: Das Kapital (6/6) Kooperation als Quelle des Reichtums“.

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Aber – noch vorab – der Autor des 6 / 6 Essays, der Österreicher Robert Misik, hat seinen gesendeten DLF-Essay über das 11. Kapitel des „Kapital“ nämlich ganz anders betitelt als es Greffrath angibt – er trägt die Überschrift

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„Miteinander gegeneinander arbeiten“.

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Etwa so schlampig ist das ganze Schäfer / Greffrath Sechs-Teile-Essay – völlig diskursuntauglich und unzitierbar – verfasst. Das ist furchtbar mangelhaft und dürfte beim DLF nicht als sendefähig abgenommen werden. Oder beginnt ein Essay bereits bei der sinnbefreiten Betitelung im angekündigten Hörfunkprogramm? Überschrift täuscht den Rezipienten, der stattdessen eine Wundertüte geboten bekommt – DLF.

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MISIK fasst abschließend so zusammen, worum es dieser DLF-Marx-Reihe und ihm geht:

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…Aber die Initiativen, NGOs, Firmen und Kooperative, die in unserer Zeit entstehen, sind ja nicht nur Formen, die Krise zu überleben oder zu unterlaufen. In dem Netzwerk, das sie miteinander bilden, könnte man ja auch einen Nukleus eines Sozialismus neuer Art sehen. Eine Form von Gemeinwirtschaft, von Miteinander-Ökonomie, die völlig dezentral organisiert ist – einen Sozialismus, der nichts mehr mit dem bürokratischen Moloch früherer Staatswirtschaften gemein hat….“

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Wollte sich Misik hier mit dem „bürokratischen Monopolkapitalismus“ von Rudolf Bahro auseinandersetzen und davon abgrenzen oder redet er – wie oben versprochen – über Aktualität und die Grenzen von Marx?

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Und während er die Innovation und Kreativität, ohne die keine Produktivität und keine Kooperation auskommt, in Marx‘ „Das Kapital“ nicht vermisst. In dem er damit einverstanden ist, kommt dann die Marxsche Volte, der wie Jack in the Box plötzlich die „kooperative Wetteiferung“ auspackt:

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„… eine Tatsache, die in späteren Tagen gänzlich unübersehbar wurde, dass die Vorteile dieser Kooperation nicht nur in der effizienten Kombination von Arbeitsschritten auf stetig höherer Stufenleiter liegen, sondern auch im eigensinnigen, wechselseitigen und kreativen Miteinander der Kooperierenden selbst. Mit Marx gesagt: „Abgesehen von der neuen Kraftpotenz, die aus der Verschmelzung vieler Kräfte in eine Gesamtkraft entspringt, erzeugt bei den meisten produktiven Arbeiten der bloße gesellschaftliche Kontakt einen Wetteifer und eine eigne Erregung der Lebensgeister (animal spirits), welche die individuelle Leistungsfähigkeit erhöhen.“

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Dietmar Moews meint: Marxologischer Marxismus, der sich, wie hier im DLF, am 18. Dezember 2016 um 9:30 Uhr sonntagsvormittags – Kapitalismus als Vexierbild nennt und darin das Prinzip des fortwährenden historischen Wandels erkennen möchte, kommt als GREFFRATH/MISIK-ESSAYISTIK

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vollkommen ohne Karl MARX aus.

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(REPRISE) Ich nenne mal eben die sämtlichen AUTOREN in Kapitel ELF (und Marx sagte bekanntlich an anderer Stelle in „Das Kapital“, von ihm selbst, Marx, stamme nur die Synopse, möglichst des Standes der ökonomischen Politikwissenschaften seiner Zeit, indes alle empirischen Details, alle Einzelheiten sind ZITATE, für die allesamt MARX anderen Autoren als seine Quellen – um 1867 – sehr dankt.

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Es sind von MEW 23, „Das Kapital 1, Ka