WM-KIRCHE: Die Magie des Preisfußballs BRASIL vs. KROATIA 3 : 1

Juni 13, 2014

Lichtgeschwindigkeit 4518

Vom 12. Juni 2014

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Welche Wärme, wenn Reibung nicht wärmt? Wie vorherbestimmt kam es heute – für Niemand überraschend. Auch die Kroaten wussten Bescheid. Sie werden dafür entschädigt werden.

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Das erste Spiel in Brasilien zwischen der Heim-Auswahlmannschaft BRASILIA und der Mannschaft von Kroatien endete mit 3:1 für Brasilien.

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Es war vorausbestimmt, dass Brasilien gewinnt. Nachdem sich abzeichnete, dass das Vermögen der brasilianischen Auswahl nur zweitklassig ist, während Kroatien eine Weltelf vorstellen konnte, hat der japanische Schiedsrichter das Ding geknickt. Er pfiff, wie zu Erich Mielkes Zeiten, Elfmeter.

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Ganz klar, dass die Kroaten beim Reklamieren nicht aus der Rolle fielen. Ebenso klar, dass die Kroaten nicht durch Ungerechtigkeit zurückgesetzt mit der Wut des Michael Kohlhaas zurückschlugen. Denn sie wussten ja, Brasilien gewinnt. Nico und Robert Kovac, die beiden Berliner Nationalspieler und heute Coaches von Kroatien, blieben ebenfalls ruhig.

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Dietmar Moews meint: Für alle Produzenten dieser Geschäftsidee FIFA-Weltmeisterschaft, die hier statt Jahresurlaub zu machen, ein starkes Millionengeschäft miteinander auflegen, wollen das Preisgeld auch erreichen, weshalb sie das machen. Dazu gehört, dass der Rubel rollt, statt dass in Brasilien die Ärmsten, die hier mit Doping und Choreografie stimuliert und noch ärmer gemacht werden, in einen Bürgerkrieg ausbrechen.

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Ausbrechen ist das bestimmende Gefühl, wenn man spürt, eine Zwangsjacke anzuhaben. Mit den Bleitropfen dieses läppischen 3 : 1-Sieges auf den verhärtenden Muskelansätzen, wird es noch eklatant deutlich werden – sieben Spiele, sieben Elfmeter. Und der Elferkönig, Schütze Neymar, erhält als Bonustrack die Goldene Schiedsrichterpfeife für die Vitrine zu hause.

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Purzel frisst Blumen: Vergissmeinnicht die Schiedsrichterpfeife

Purzel frisst Blumen: Vergissmeinnicht die Schiedsrichterpfeife

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DFB-Präsident Wolfgang Niersbach, der sich aus der politischen Verantwortung gerne mit Keckheit herausdreht, sagte also auf Bestellung, wer gewinnen wird: BRASILIEN – FIFA-Boss Blatter hätte das gesagt. Was der Blatter sagt, wird geschehen.

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So – wer also Lust auf Fußball-WM der Blatter-FIFA hat, statt Fußball-Sommerpause, kann ganz entspannt in die Abendstunden hineinschauen,

was sie sich ausgedacht haben, dass wir lustig, luschtig, lutschig finden. Der Sportreporter mit seinen Hobbyambitionen als Conférencier und der peinliche Boris Becker, der gerne mal wieder eingeladen würde. Boah ey.

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FRANK SCHIRRMACHER 1959-2014 gestorben – Kurznachruf

Juni 12, 2014

Lichtgeschwindigkeit 4516

Vom 12. Juni 2014

Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet auf faz.net: “Frank Schirrmacher – Herzinfarkt – einer der Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, ist gestorben. Schirrmacher wurde 1994 als Nachfolger von Joachim Fest in das Herausgebergremium berufen. Er war einer der scharfsinnigsten und profiliertesten Journalisten und Intellektuellen.

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Dietmar Moews meint: Der hier Totgemeldete war einer der wichtigen Teilnehmer am heutigen Tagesschwall, der einem das Maul verstopft, den Rachen blockiert und die Luft abschnürt. Täglich hat Schirrmacher seit vielen Jahren versucht, aufzunehmen, auszuwählen, zuzuspitzen, vergessen.

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Natürlich verzeihe ich Schirrmacher nicht, dass er mich im Jahr 2012 mit der Auschwitz-Nazi-Volksverhetzung überziehen ließ. Das ist Rufmord und persönliche Verletzung, wie man es gar nicht machen darf.

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Ich hatte es. Unvergesslich.

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Wie schön blöd, ließ Schirrmacher noch kürzlich einen Brief von mir unerwidert, wo ich lediglich anfragte, wo er ein angebliches Zitat wirklich hergenommen hatte (Habermas zu Hermann Kahn), denn Schirrmachers Quellenangabe in der FAZ war unzutreffend und verlogen. Ein Fehler war es wohl aus seiner Sicht nicht, sondern propagandistische Unverlässlichkeit zur Täuschung der Leser der FAZ und von faz.net. Das bleibt nun auf seinem Konto bei mir.

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Ich teile nicht die Auffassung der FAZ-Meldung: „scharfsinnig“. Sehr wohl war Frank Schirrmacher prominent und profiliert. Dabei setzte er sich nicht von der FAZ ab. Vermutlich war es ihm wohl gemäß.

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Frank Schirrmacher, einer der Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und zuständig für das Feuilleton, ist tot.“ schreibt faz.net: “ Er verstarb am Donnerstag an den Folgen eines Herzinfarkts.

FAZ.net schreibt am 12. Juni 2014 um 18 Uhr: „In seiner zwanzigjährigen Zeit als Herausgeber hat er zahllose kulturelle Debatten angeregt und das intellektuelle Leben Deutschlands nachhaltig geprägt. Seine Bücher, allesamt Bestseller und in etliche Sprachen übersetzt, waren auch politisch einflussreich – angefangen von der Demographiedebatte, die sich an seinem Buch „Methusalem-Komplott“ entzündete, bis zu „Payback“ und „Ego – Das Spiel des Lebens“, in denen Schirrmacher als einer der ersten die gesellschaftlichen Dimensionen des digitalen Wandels erkannte und eindringlich beschrieb (s. BERLINER MANIFEST von Dr. Dietmar Moews).

Schirrmacher trat 1985 als Redakteur ins Feuilleton der F.A.Z. ein, wurde fünf Jahre später Literaturchef als Nachfolger von Marcel Reich-Ranicki und folgte 1994 Joachim Fest im Amt des für das Feuilleton zuständigen Herausgebers nach. Schirrmachers Gespür für gesellschaftliche Entwicklungen und Bedingungen, die die Lebensformen verändern – seien sie ökonomischer oder technologischer Art – ist legendär.

Sein analytischer Blick erfasste das Wesentliche im Wandel …“

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Mir war seine – Schirrmachers – von ihm selbst nicht in Frage gestellte Unterwerfung unter die hauptsächlich von der FAZ geführte ADORNITEN-Krankheit, nebst Habermas-Forunkeln, nicht geheuer. Und – allerdings – kein Zeichen für seinen analytischen Blick, sondern für sein machtpolitisches Insidertum.

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Frank Schirrmacher als Gatekeeper für IT-Revolution

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Frank Schirrmacher und Israel

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EIn Feind macht von Schirrmacher getragene  Feindbilder

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Frank Schirrmacher in der FAZ über Suhrkamp und Harald Staun

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Frank Schirrmacher als Intellektueller mit seinem Goldenen Doktortitel für Jürgen Habermas

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Nun ist er tot. Und das ist ein riesiger Verlust. Denn – das wichtigste Thema unserer Tage, die IT-REVOLUTION, hat er zwar sehr spät, aber immerhin letztlich amöbenhaft aufgenommen – wer soll das jetzt bei der FAZ tun?

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Erlebt: Ein Sonnenschein der Musikgeschichte – Andreas Staier als Zeuge

Juni 12, 2014

Lichtgeschwindigkeit 4515

Vom 12. Juni 2014

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Ich habe darüber nachgedacht, wie ich hierfür wenige Worte finden kann. Für Mehr reicht leider die Zeit nicht. Meine Gedanken drehten sich um STERNSTUNDE. Denn es war eine Sternstunde, wie am 11. Juni 2014 in der Kölner Philharmonie das CONCERTO KÖLN Rosettis Sinfonie Nr. 27 g-moll sowie Mozarts Sinfonie D-Dur KV 504 „Prager Sinfonie“ spielte.

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Der Ausnahmemusiker Andreas Staier war einer der höchstkarätigen Zeugen.

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Ganz kurz, im ersten Teil wurde Josef Myslivecek (1737-1781) Sinfonia Es-Dur gespielt. Hervorragend, dass Concerto Köln Perlen wie diese erarbeitet. Es ist einer der zahlreichen genialen Meister des Barock, dessen Musik wenig geläufig ist. Die Aufführung missriet zu einem offenbar notwendigen Warmspielen. Sie fiel auseinander und hatte zahlreiche Macken. Trotzdem hörenswert.

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Dann kam die Attraktion dieses Konzertes in der Kölner Philharmonie, die sich wieder als einer der ersten Plätze der Musikwelt bewiesen hat. Es kam der wunderbare Andreas Staier, spielte ein selten gehörtes anspruchsvolles Stück. Womit der Solist sowohl mit dem Fingern wie mit dem Durchdenken und Durchspannen einen riesigen Aufwand treiben musste, auch weil so viele trillerhafte Mehrhändigkeiten ineinanderlaufen, während im Ergebnis die Perle nicht gebildet werden kann, wenn nicht das Barockorchester mitzuziehen vermag. Einfach aufgefasst meine ich, hätte die Erarbeitung die Reife der Werke genossen, wie dann der SONNENSCHEIN mit Rosetti und Mozart im zweiten Teil erleuchtete, wäre es umwerfend gewesen. Aber – man setzte im Dussek zwischen etlichen Takten zwar unprägnant, gewissermaßen sinnlos, ab, was man nicht als Agogik missdeuten sollte.

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Andreas Staier erreichte nicht den brillanten Klag auf dem zurückhaltenden Instrument (ohne den Deckel). Von meinem Platz hörte er sich an, als hätte jemand eine alte Pferdedecke dämpfend auf das Klavier gelegt. Während vom Konzertmeister Markus Hoffmann und seinen extremspielenden Gruppen Glanz und Pracht erklang. Sie spielten für dieses Stück, Jan Ladislav Dussek 1760-1812 Konzert für Klavier und Orchester g-Moll op. 49 (1801), nicht ausreichend gut zusammen. Schuld hat der Konzertmeister, indem er ignorierte, wenn was im Spannungsbogen irritierte. Andreas Staier war mit dem Rücken zu den Orchestergruppen außerstande mehr zu führen.

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Es wäre interessant gewesen, zu sehen, was hier ein Dirigent gemacht hätte. Wenn er nicht schon bei den Proben hätte sagen müssen: Augen zu und durch.

Eigentlich hätte Andreas Staier absagen müssen. Nun -dann wäre auch ich enttäuscht gewesen.

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NUN DER SONNENSCHEIN der Musikgeschichte. Dieses Niveau einer Musikaufführung – sei es hier ein Barockorchester – würde in aller Welt Furore machen. Das Rosetti Stück scheint wie ein besserer Mozart (ich denke dabei an gewisse mozartsche Schüttware). Das war spannend, ob die Mozartsinfonie hier mithalten könnte.

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Markus Hoffman, der als Konzertmeister das Concerto Köln seit dem Jahr 2006 leitet, hat den Gipfel des Äußersten erreicht. Nur in den besten Glücksmomenten kann ein Barockorchester derart geistreich spielen.

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Die große Kunst liegt darin, dass alle Gruppen anzahlmäßig sehr gut besetzt sind, drei Bässe, ein Perkussionist, fünf Primgeiger, sechs zweite Geigen, vier Bratschen, drei Cellisten und so weiter, eine ungewöhnliche Potenz, Alles angemessen wohlklingend, brillierend, solistisch hervorkommend usw. rauskommen zu können. Man spielt ohne Dirigent, d. h. der erarbeitete Geist der Stücke saß hier derart wie ein Fingerhandschuh, dass es geradezu mit den Augen des Zuhörers zu sehen war, wie was abging.und dann ist die reife der Spieler wohl auch der Schlüssel, was ein Jugendorchester noch nicht könnte. Wie diese Concerto Köln-Genies an diesem Abend rausbrachten war unbeschreiblich. Die akzentuierte Perkussivität bei Geigengruppen-Kleinstnoten, das Gegenspiel mit geilsten Punktierungen – und immer markant sauber zuende gespielt – es ist ein rhythmischer Gottesdienst. Bravo bravobravissimo. Was sollte da eine Zugabe?

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Ich vergesse keinen, die Trompete, die einfühlsamen Hörner, Fagott und Flöten, der Trommler war hervorragend in jedem Anspruch, dynamisch, pointiert, klanglich optimal. All diese Qualitäten kommen unausweichlich aus der Erarbeitung, wo sich der einzelne nicht alleine einstellen kann, sondern wo der Konzertmeister und alle Geister der Sonne mitreden müssen, damit es so kommen kann, wie an diesem Abend, Rosetti und Mozart.

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Dietmar Moews meint: Diese Aufführung war mal wieder die alltägliche Quälerei des fortschreitenden Ablebens wert. Danke, liebe Leute. Gut gemacht: Sonnenenergie.

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Ich bin fassungslos, wie es den musischen Liebhaber schlägt, dass an diesem hervorragenden Ort in Köln, mit solchen leuchtenden Sonnen wie Concerto Köln und Andreas Staier, insgesamt vielleicht zweihundert dreihundert Besucher dagewesen sein mochten. Ja, leider, etwas so, unter Abzug der Verwandten, der erwerbsmäßig mit der Philharmonie Verbundenen sowie der neidischen Kollegen und Studenten – was bleibt da denn noch.

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Es müsste eine Pflicht für die Repräsentanten der Gesellschaft sein, nicht nur als Sekthalter zu firmieren, wenn Phototermin ist, sondern diese genialen Leistungsträger zu bezeugen.

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Eine Gesellschaft, die ihre Besten nicht herausgehoben bezeugt, ist verkommen. So können sie sich die Diskussion über Bildung und Erziehung in den Arsch stecken, wenn nicht die einfachen Vorbildrollen eingehalten werden. Auch hier müssten dann Frau Hannelore Kraft und Herr Roters kommen und ihre persönlichen Fähigkeiten und Kennerschaft der Musik entwickeln.

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Eine fast leere Philharmonie ist eine schwere Einsicht, wie weit Birlikte von Alaaf entfernt und Podolski glücklich strahlt, wenn sein guter Fuß Anerkennung finden kann.

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Schweizer Demokratie für Modellathleten

Juni 12, 2014

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Vom 12. Juni 2014

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Gestern hörte ich den Zug erwartend, auf der U-Bahnstation Barbarossaplatz Köln, wie in einer Gruppe etwa16-Jähriger ein afro-haariges Weibchen die elektronischen Nachrichten auf dem Großbildschirm kommentierte: „6 Millionen Rüstung, die Scheiße …“, sie fand kaum Resonanz aber auch keinen Widerspruch. Es hieß dort 6 Milliarden – egal. Die Kleine ließ nicht locker und schimpfte über Rüstung und Kriegstreiber.

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Ich empfinde solche beiläufigen Erlebnisse immer wie ein Gotteszeichen aus der Büchse der Pandora: Die Büchse ist voller Übel – aber immerhin, ganz unten ist doch die Hoffnung noch drin.

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Die Jungen kamen nicht zu der Frage: Wer entscheidet eigentlich diese Rüstung? Diese Rüstungsausgaben? Diese Rüstungsproduktion?

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Wann werden wir ansehen müssen, dass deutsche Panzerlieferungen an Saudi-Arabien und Qatar im Irak von US-Drohnen abgeknipst werden?

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DIETMAR MOEWS "IRAK als Sportflagge: Misfits", Seidenapplikation, 2004 in Dresden

DIETMAR MOEWS
„IRAK als Sportflagge: Misfits“, Seidenapplikation, 2004 in Dresden

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Das banale ist ja, diese Frage führt wirklich weiter. Die Frage führt sofort an den Punkt, dass keiner weiß, wem die Schuld zukommt. Wer verantwortet die Kriegsrüstung als Friedenspolitik? Wer erklärt, es ginge um die Arbeitsplätze in einer der größten Industrieproduktionsbranchen Deutschlands? Ist die Schlachtbank schuld, an die die deutschen Wähler zunehmend lustlos geführt werden?

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SCHWEIZ hat Demokratie.

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Wir sehen die Rüstung und wie Krieg in allen Winkeln zündelt. Und es gibt Entscheider für Krieg. Wir stehen auf den Schultern der blinden Zwerge der politischen Geschichte mit unserer Demokratie in Deutschland: Mit Informationsfreiheit, Bildung, Gewaltenteilung, Föderalismus, Marktwirtschaft- und Geldsteuerung, Teilnahme, Zugang, Mitbestimmung, Grundrechte und das unanfechtbare Prinzip Rechtsstaat. Rechtsstaat – das bedeutet:

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Kein Mensch steht rechtlich über einem anderen – über Allen regelt das Gesetz und unabhängige Gerichte, bis hin zur bedingten Finanzierung rechtlicher Klärung, wenn jemand rechtsstaatliche Schritte nicht erschwingen kann. Eigentlich will kaum die Mehrheit Krieg, Die Krieg wollen finden allerdings nicht die Kriege für Recht und Ordnung denen sie hinterherirren, sondern sie finden stets diese Rüstungsgeschäfte, wo jeder Glück hat, wenn er sich nicht als Kriegsopfer wiederfindet.

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Repräsentative Demokratie

Dennoch haben wir oft die aufleuchtende Gewissheit, das Wählervolk wird lediglich als Legitimationsspender vorgeführt, als seien demokratische aufgeklärte Prozesse der Mitbestimmung und der Selbstbestimmung angängig. Während wirklich „unsere Repräsentanten“ nicht uns repräsentieren, sondern dieses imperative Mandat nur vortäuschen.

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In Wirklichkeit geht ein monopolkapitalistischer Vorgang in die Endrunde, wo unsere Repräsentanten der Parteien in den Parlamenten und Regierungen nur auf nationalstaatlicher Ebene die Bahn frei machen als Lobby und Promotoren für das internationale Finanzwesen.

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Und: Dieses Finanzwesen ist ein kapitalistisches Unwesen, denn es produziert nicht Integration und Reproduktion des Lebens, sondern es reproduziert Luftgeldblasen, die in unreelle Produktionen und Scheinunternehmungen gesteckt werden.

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Wir sehen, nicht nur 1933 war Demokratie, aber kein Rechtsstaat, sondern auch heute ist unsere Demokratie nicht der gangbare organisatorische Weg, wenn der Rechtsstaat nur zum Vorschwein kommt, aber das Schwein vergisst den Sinn dieser Form.

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Da könnt Ihr wählen bis der Wolf kommt.

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Und die Schweiz? Was macht die basisdemokratische Schweiz? Wir reden oft leichtfertig ja, Mitbestimmung, direkte Demokratie, Basisdemokratie, Partizipation, Transparenz – na und?

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In der Schweiz kommt es momentan zu nichts mehr als parlamentarische Hartleibigkeit, genannt „Diskordanz“. Kurz gesagt, die Schweizer Volksvertreter suchen keine Kompromisse für den notwendigen Reformprozess der Schweizer Politik, sonder sie verharren rechthaberisch und nichts bewegt sich, während ungelöste Aufgaben versäumt werden.

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Die Neue Zürcher Zeitung schreibt am letzten Wochendende, 7. Juni 2014: „Bis zu den Neuwahlen 2015 wird nichts mehr passieren können… Kommt dazu, dass sie laufend – und von allen Seiten – mit neuen Volksinitiativen bombardiert werden. Das bindet Ressourcen, ganz abgesehen davon, dass angenommene Volksbegehren zumeist eine gesetzgeberische Nachbearbeitung erfordern. Ausschaffungsinitiative, Berufsverbot für Pädophile, Verwahrung von Gewalttätern, oder Masseneinwanderungsinitiative: Justizministerin Sommaruga ist notorisch gefordert, wenn nicht überfordert.

Es weht kein konstruktiver Geist durchs Bundeshaus. Die eidgenössische Politik stottert. Dass in den umliegenden Staaten keine besseren Zeugnisse ausgestellt werden können und die Schweiz in Rankings unverändert Spitzenpositionen einnimmt, ist ein schwacher Trost. Reformerischer Leerlauf bedeutet Stillstand. Wer stillsteht , fällt irgendwann zurück.

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Alfred Neven-Dumont kämpft – Quotenjagd mit psychiatrischem Verdacht beim KÖLNER STADT-ANZEIGER

Juni 11, 2014

Lichtgeschwindigkeit 4512

Vom 11. Juni 2014

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Vor Jahren brach in Köln der Endkampf aus. BILD drängte – Neven-Dumonts KÖLNER EXPRESS, mit dem KÖLNER STADT-ANZEIGER und der KÖLNISCHEN RUNDSCHAU im medialen kölner Resonanzraum hielten dagegen.

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Wer dabei war, wird sich erinnern. Für die Jüngeren: BILD und EXPRESS, die beiden Boulevard-Bätter von Köln, also AXEL SPRINGER und ALFRED NEVEN-DUMONT, senkten die Kaufpreise am Kiosk. Zug um Zug erschienen bald beide – BILD und EXPRESS – in Köln kostenlos. BILD konnte Köln nicht übernehmen. Noch heute ist der EXPRESS vorne bzw. beide kämpfen auch durch Qualität der Blätter.

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Es hatte mal der KÖLNER STADT-ANZEIGER eine Reichweite, die jeder deutschen Vollzeitung zur Ehre gereicht hätte. Im Jahr 1980 berichtete der KÖLNER STADT-ANZEIGER über DIETMAR MOEWS und SABINE ETZOLD über die NEUE SINNLICHKEIT.

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Es hatte mal der KÖLNER STADT-ANZEIGER einen harten Konflikt mit dem eminenten Kölner Soziologen Prof. Dr. Silbermann. Alfred Neven Dumont musste einen Rückzieher machen.

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Alfred Neven-Dumont hat einen Sohn. Der Sohn soll die Neven-Dumont Medien-Marktmacht von Alfred Neven-Dumont fortsetzen. Doch der inzwischen hochbetagte Alfred hatte inzwischen gewisse psychiatrische Anwandlungen, die nicht mehr mit Wettbewerbskampf und Insider-Instinkt erklärbar sind. Der Sohn musste sich abwenden.

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Als noch Adenauer und Bauwens in Köln, von der Partei bis zur Kirche, vom Fußball zur Grundstücksspekulation, Köln schaukelten und auch verschaukelten, tauchten dann die Kontinuität der Familien Adenauer und die Kontinuität des Patrons in Person, Alfred Neven-Dumont, der fast Alles weiß und in fast Allem seine Hände hat. Hat er die Hände nicht drin, steckt er sie hinein, belohnt und straft, multipliziert, sorgt für mediale Resonanz oder verschweigt.

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Was geschieht auf der Brauerei-Baubrache an der Alteburger Straße?

Welche Fachhochschul-Baupläne laufen für Köln wo? Wer baut eine U-Bahn im Fliessand, wenn ein Grundstücksgeschäft auf zukünftige Infrastruktur gesetzt wird und – wie schön Familie Bauwens, Familie Adenauer machen den ungeheueren Schnitt. Während das Stadtarchiv in die U-Bahn-Höhle versinkt.

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Welche Stadtsparkasse hat den RTL-Deal mit der alten KölnMesse gemacht.

Und dann die Mietverträge mit den großzügig finanzierten Messe-Neubauten durchgezogen? Alfred Neven-Dumont hat nicht genug gewusst? Mit Interesse lese ich seine Blätter.

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Dietmar Moews meint: Wieviel Schweigegeld bekommt man eigentlich, wenn man wie abwesend nur still ist? Natürlich gar keines.

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Wie demokratisch darf denn die Diskussion geführt werden, damit Alfred Neven-Dumont nicht Schweigen anordnet bzw. seine Medienmacht nutzt, das keine mediale Resonanz entstehen kann?

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Ich sehe momentan, zwei Tage vor der BRASILIEN-WM, dass der tägliche Angriff auf Neven-Dumont, der das Internetz etwas verpennt, durch Axel Springer mit BILD.de, BILD, BamS und DIE WELT, mit KÖLNER THEMEN von Neven-Dumont versucht wird abzublocken.

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Durch selbstgemachte künstliche Aufregung versucht Alfred NEVEN-DUMONT an den KÖLNER STADT-ANZEIGER, KÖLNER EXPRESS und KÖLNISCHE RUNDSCHAU städtische Kommunikation zu impfen und zu führen.

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Allerdings tragen diese Ideen nun psychiatrisch verdächtige Züge. Der DOM von KÖLN ist ein ewiges REIZTHEMA. Aber Menschen fertig machen lassen wird auch von der KÖLNER SEELE (leben lassen) nicht mit Fußballbegeisterung belohnt werden. Alfred Neven-Dumont hat die Hölle eröffnet. Der Ruf nach psychiatrischer Begutachtung kann nicht ausbleiben.

Neven-Dumont darf nicht – was die Nazis mit den Juden machten – anzündeln.

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Mit dem Kölner Juden Alphons Silbermann hatte Alfred Neven-Dumont bereits vor vielen Jahren erlebt, dass Indolenz im aufgeklärten Rechtsstaat gestoppt werden kann. Ausweg für den Rechtsstaat sind psychiatrische Gutachter. Ich rate dem Alfred Neven-Dumont, dass er mit der Menschenhetze gegen den aktuellen Dombaumeister Michael Hauck sofort aufhört.

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Mich wundert, das noch kein Staatsanwalt zum Artikel im KÖLNER STADT-ANZEIGER vom 10. Juni 2014:

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„Dombaumeister vor dem Aus“ –

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die originellen Diener des Neven-Dumont, die hier namentlich ihrer Meinungsfreiheit freien Lauf für Bezahlung lassen durften: Herr FRANK, musikbehinderter Nachkomme von Cesar Franck sowie Herr PESCH, Nachkomme des stilprägenden Möbel-Meinungsführer PESCH, dürften noch nachlegen: Hat der Dombaumeister etwa eine zerrüttete katholische Ehe?

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Wie kann man derart TOTMACHEN?

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Der Ruf nach der Psychiatrie – Herr Alfred!

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– ohne irgendein einziges Argument. Weil Sie den Skandal machen, wie es Ihnen gefällt. Das wüssten wir nun gerne ganz digital, jedes Bit einer Verfehlung von Michael Hauck, jeden kleinen Konflikt, jede kleine Stimmung der Staatlichen Dombauhütte, jede Blähung der Sesselfurzer vom Domkapitel, und das Alles auf allgemeine Kosten von uns Steuerzahler, wie – sagen Sie es kurz und klein – ohne irgendein Argument? – wie hatte man diesen Dombaumeister Michael Hauck hergewählt?

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Weil er eine Spitzenkraft vom Fach ist – wovon seine bisherige Lebensarbeit zeugt: Köln wollte den Besten.

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Und jetzt: Wie blöde ist das denn? – jetzt schreiben Sie, der hatte bereits in Regensburg Schwierigkeiten bereitet. Dann hätten Sie den nicht hergeholt. Der Psychiater ist für alle da. Ein Alfred-Bogen Lebensarbeit geht zweifellos zuende.

 

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WM-Kirche: Meine Referenz zur Fußball-WM 2014 in Brasilien

Juni 11, 2014

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Vom 11. Juni 2014

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Das wäre ja noch schöner, wenn ich meine öffentliche Meinung (im Unterschied zu meiner privaten Meinung) nicht pflichtgemäß einer LICHTGESCHWINGKEIT anvertrauen würde, die ja direkt an die Benutzer dieses GLOBUS mit VORGARTEN ausgesendet wird.

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BRASILIEN 2014

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Wer wird Weltmeister?

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Ich glaube es werden Mannschaften auftauchen, die nicht auf dem Plan stehen – SCHWEIZ, möglich, GHANA, möglich, Was aus dem schwülen SÜDOSTASIEN ginge – BRASILIEN hat die besten Chancen. Bei diesem Fernsehturnier wird viel weniger mit dem wettbewerbsverzerrenden Doping bewirkt werden wie in Europa oder zuletzt in Südafrika. In Brasilien wird das Treibhausklima entscheiden, derart, das hochleistungsgedopte spanische oder deutsche Spieler einfach kollabieren.

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DEUTSCHLAND: Die halbe Equipe der nur teilweise rekonvaleszenten Spieler ist zweikampfscheu. Außer Mario Götze und Mesud Özil fehlt die Qualität im Feld. Drei Super-Torwarte – das ist sehr schön.

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ZWEI BEDENKEN VERSAUEN MIR DIE FERNSEHNÄCHTE in der WM-KIRCHE 2014:

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EINS: Die unschminkbare brutale Politik, die die FIFA nicht nur als Geldmaschine für sich und die Profis durchzieht, nein, wie die CHRISTLICHEN KIRCHEN ist die Kohle nur der Schein, maßgeblich ist die G8-MoKap-Politik (MoKap= Monopolkapitalismus), die diese Global-Players tragen.

Die verlogene Qatar und Russlandvergabe für 2018 und 2022 der FIFA in einer Entscheidungs-Session (allein Präses Sepp Blatter sowie auch Franz Beckenbauer haben angeblich für Australien und nicht für Qatar gestimmt: Australien bekam aber nur 1 Stimme – also sie lügen), ist ja der Wunsch der westlichen Werbewirtschaft gewesen. Diese BIG-BROTHER-Politik ist der Pferdefuß.

Der Todesfolterfall ELISABETH KÄSEMANN 1977 in Argentinien zeigt die personelle Linie, die hier die Inzucht der Vorurteile prolongiert: Es ist doch Sport – Sport habe nichts mit Politik zu tun. Es ist gesteuertes DOPING – nur, was getestet wird, wird kontrolliert. Alles sonstige Doping wird nicht kontrolliert, unabweisbar sind folglich die ausgewählten Testarten Kontrolle, die nicht getesteten Dopingfelder machen das angebliche FAIR-PLAY zur Heuchelei.

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ZWEI: Das Leben des aufsteigenden Schwellenlandes BRASILIEN stagniert, seit dem Welt-FINANZ-CRASH im Jahr 2008.

Ich finde es unakzeptabel, dass die Fußballer eines Landes überhaupt in keiner Weise als Fußballfans die Spiele besuchen können, weil die Eintrittskarten wirklich für sie unbezahlbar sind.

Es ist unausweichlich, dass ein vernachlässigtes Gestaltungswesen des Austragungslandes Brasilien, nicht einerseits einer weltweiten Werbe-Fernsehshow vorgeworfen werden kann, indem für die FIFA-WM unglaubliche Subventionen gezahlt werden. Andererseits dann eine verschuldete Zukunft von den Armen durch Verzicht bezahlt werden muss, Sie kommen nicht in die Stadien kommen. Sie können sich bei YOUTUBE tummeln oder im Werbefernsehen die Umwegrentabilitäts-Quote füttern.

Falls Brasilien nicht den WM-Titel gewinnt, werden die Brasilianer ihre unruhigen Reklamationen dieser FUßBALL-POLITIK ausweiten.

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Hip Hip Hurrah

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Vorstellungsorientierung und reelle Konstruktion

Juni 10, 2014

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Vom 10. Juni 2014

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Umsichtigkeit und Wachheit heißen die Glücksmittel. Wer Pech hat, kann sich an seiner Pechquote delektieren. Wenn er sein Pech scheiße findet, muss er sich mal so systematisch selbst betrachten, wieviel Pech nur kein Glück ist. Wessen ganzes Leben nur Glücksache ist, der braucht einfach immer viel Glück. Ich nenne hier den kleinen Schlag auf den Hinterkopf, etwa so:

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Wer sich über ein Problem und über das Zusammenkommen eines Erfolges, eines Misslingens seine Gedanken macht, etwa, um daraus zu lernen, sollte zwei Dinge der Bescheidenheit vorher verstehen und akzeptieren:

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ERSTENS: Keiner kann alle zureichenden Gründe (Schopenhauer) eines Seinsaggregats vollkommen entschlüsseln und verstehen. So ist es eben auch nicht möglich die Zukunft verlässlich vorherzusagen. Aber – worauf es nun ankommt – ein unlösbares Problem kann man ruhig in sicheres Fahrwasser überleiten und zumindest tun, was man tun kann. Und dann sind eben Nachdenken und Kritik jedenfalls nützlich und geeignet, zukünftig besser klarzukommen.

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ZWEITENS: Wir können nachdenken, wie es uns gerade gefällt und was zu einem Geschehen uns einfällt. Wir können aber auch das Thema systematisch durchfragen – systematische Inhaltsanalyse ist eine wissenschaftliche Methode – dann kommen Wirktatsachen ins Auge, die man vielleicht zunächst nicht sah. Manchmal wird ein gesamtes Wirk-Gefüge neu verstanden und sogar eine moralische und die ästhetische Bewertunge erhält andere Perspektiven.

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Vorstellungsorientierung und Konstruktion

Der Mensch ist ideologisch.

Das heißt, er ist von seinen Vorstellungen her eingestellt, wie er in seine Welt hineinlebt, interagiert, interferiert. Jeder ist vor-eingestellt. Wir Menschen sind Vorurteilsmenschen. Ein Mensch kann dabei nur durch begrenzte Selbst-Kontrollem besser noch durch sozialwissenschaftliche Beobachtung zu tragfähigen Interpretationen seiner Situationen kommen.

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Aber – wer kann das schon, wer macht das oder versucht das? Unsere allgemeine Erziehung und Bildungskultur geht damit oberflächlicher um –

Es machen ganz wenige.

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Menschlichkeit heißt heutzutage rumzuwuseln: Triebaktionen und -reaktionen. Es reicht dazu, dass Leben entsteht.

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Wer seine Ideologie kennt, kann natürlich mehr erkennen, die Farbe in den eigenen Augen, wenn man glaubt die Welt ist grün – aber es ist nur das grüne Glas der eigenen Brille. So ist das.

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Das ist so. Und – wer wollte das verurteilen? Nur, wer auf die Duldsamkeit scheißt und sich selbst damit isoliert, wird die weitreichende Oberflächlichkeit und das ständig damit verbundene Misslingen – oft einfach Pech genannt – beim Namen nennen und kritisieren. Die meisten halten sich raus.

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Dekonstruktion

Das Gerede über all die Kleinigkeiten, die man aufgabelt, was es alles gibt und hast Du das schon verstanden? und das geht so und so – das nenne die Scheinphilosophen heute Dekonstruktion: Es gibt keine Wahrheit, denn man kann Alles sinnlos auseinandernehmen. Jeder nimmt es anders auseinander. Jeder kommt mit anderen Brillen zu anderen Farben – das sind die individuellen Perspektiven.

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Fürs Denken und für Kritik des Denkens reicht es auf diesem Wege nicht. Das bedeutet: Für eine Vorstellungsorientierung des Gelingens reicht es nicht. Folge des vorstellenden Irrlaufs sind seelisch-moralische Unsicherheit, Missgunst, Verschlagenheit, Hochgezogene Schultern, Verspannungen, Belauern und Verfolgungswahn – wo man einfach nur tun müsste, was man tun muss.

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Man hat eben seine Vorstellungen. Und die sind ideologisch. Man analysiert seine Ideologie nicht, sondern dekonstruiert auf ideologische Art. Heraus kommt dann die Vorstellungsorientierung. Und die passt dann mit derjenigen des nächsten Geliebten nur zusammen, wenn die Liebe den Irrlauf verdeckt. So wie die Liebe dann zuende ist, bleibt vom Irrlauf nur der Stress der ganzen Dekonstruktionen.

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Man orientiert sich eben nur innerhalb seiner Vorstellung – es ist Desorientierung. Man müsste schon seine Ideologie und seiner Vorstellung kritisch ins Auge fassen.

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Man könnte sich mal ins Auge fassen.

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Man kann das einfach kritisieren. Kritik heißt Urteil. Also – man kann das einfach beurteilen. Man müsste nur seine Dekonstruktionen vollständig d. h. systematisch – also alle Einzelteile, die man erkannt hat versuchen wieder zusammenzusetzen.

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So hat man beispielsweise ein Geschehen dekonstruiert. Der Ehepartner hat das auch auf seine eigene ideologische Verblendung gestützt dekonstruiert.

Beide kommen natürlich zu verschiedenen „Erkenntnissen“ und zum Konflikt, nämlich, sowie der Liebeskitt nicht mehr ausreicht den Konflikt auskömmlich zu integrieren.

Also kommt es zur Desintegration: Zersetzung zwischen ihnen.

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Orientierungsfehler dabei ist: Die ideologische Individualität dekonstruiert zu haben, ohne zu prüfen, ob aus der Dekonstruktion sich rückwirkend das Wirkliche wieder konstruieren lässt.

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Man hat also ein Geschehen in die erkennbaren Teile zerlegt. Die liegen nun auf dem Tisch. Nun kommt ein anderer Mensch. Der soll die Teile wieder zusammensetzen. Und was erhält er? Er erhält nicht das Ursprungsganze, sondern etwas vollkommen anderes. Das ist zwangsläufig so, weil der Dekontrukteur vorher nur soweit die Bestandteile auseinandergenommen hatte, wie er sie -ideologisch verstellt – fand. Er hat dabei viele wichtige Tatsachverhalte übersehen.

Nun, beim herzlosen Neuzusammensetzen, entsteht eben was ärmlich anderes.

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Dekonstruktion ohne den Rekonstruktionsbeweis ist absurd.

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Wenn also zwei Leute ein und dasselbe Geschehen dekonstruieren, kommen sie zu zwei verschiedenen Ansammlungen von Teilerkenntnissen. Setzen sie diese wieder zusammen, erhalten sie eben nicht die ursprünglich ganze Wirklichkeit, weil ihre Dekonstruktion nur aus den ideologisch bedingten Grünes-Glas-Sichten besteht.

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Das ist also ideologische Vorstellungsorientierung, wenn man ohne Selbstkritik zu Felde zieht. Nun will man also darüber reden. Wer soll das aushalten?

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Reden über Vorstellungen und systematische Dekonstruktion, die geeignet sein müssten eine komplette Konstruktion der Wirklichkeit wiederherzustellen? – Das ja. Aber nur, wenn die Beteiligten Einsicht ins Urteilen haben und dass es ums Urteilen gehen muss. Urteilen heißt – die gemeinsame Wahrheit feststellen. Und nicht: Es gibt sowieso keine Wahrheit – jeder habe seine eigene Wahrheit (immer wieder: Der absurde Marshall Mc Luhan mit „the medium is the message“ ist ein Verirrter).

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Wer auf emotionale Intelligenz, Gefühl, Stimmung usw. zielt, ist ideologisch verstellt – das Reden ist Gerede. Er ist im ideologischen Traum. Im Traum bist du allein. Nur geeignet für Blindfische, die sich „mal gut verstehen wollen“.

Da sagt der Simpel dann ganz einfach: DAS IST SO NICHT. So lautet seine Zauberformel, in der er sein Gefühl für Wahrheit einbettet – Alles andere ist ihm unehrlich.

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So leben die Dekonstruktivisten nun in ihrem Tunnel. Keiner versteht Keinen. Alle sind auf der Lauer. Da ist man besser ausgeschlossen, denn es entstehen ausschließlich Irrläufe.

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Einem Höhlengleichnis gerecht zu werden, ist schwer möglich.

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Es ist mit ironischer Distanz nicht getan. Das prallt Alles am grünen Glas ab.

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Dann ist es mit einem Rest Mitleid und Achselzucken getan.

Ich erinnere es genau, wie eine Dekonstruktion ergab: einmal Pech ist Pech, zweimal Pech ist Pech, dreimal Pech ist Dummheit.

Man kann es also dekonstruieren und hat dadurch nicht die Teile des Ganzen. Man kann es systematisch feststellen und interpretieren – und was dann?

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Es ist nicht trostlos

Herzlich grüßt vom Glück und Pech der Vorstellungsbemühungen

der stille Genießer.

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Dietmar Moews, 4.Mai in der Galerie Smend Mainzer Straße 31 Köln Südstadt

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Dietmar Moews meint: Ich wünsche allen Pechvögeln von Herzen viel Glück.

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Pfingst-Unwetter und Lebensart

Juni 10, 2014

Lichtgeschwindigkeit 4508

Vom 10. Juni 2014

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Dietmar Moews meint: Lebensart mit Blitz und Donner – ja, was denn sonst? Dazu lässt sich Manches sagen, Anderes still bedenken:

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Wer hin und wieder an den Himmel schaut, kann sich besser halten. Mal einen Schirm mitnehmen, mal zu hause bleiben. Das heißt ja nicht, dass dadurch jeglicher Verkehr lahmgelegt würde. Wer das Dauergeräusch der elektronisch bereitgestellten aktuellen Nachrichten ignoriert, spart sich die ganzen Füllgeräusche und leeren Gags. Er verpasst aber möglicherweise eine dringende Unwetterwarnung.

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Es gilt aber: Man zieht die Schuhe erst aus, wenn man das Wasser erreicht hat. Weder eine Flugreise, noch eine Bootsfahrt lassen sich gegen Unwetter planen – man muss dann schon aufpassen, wenn es los geht: Flugreise, Bootsfahrt und Unwetter.

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Man muss einfach wissen: Wenn jemand in die Ferne reist, und man fragt später, wie es war, was es Interessantes gab – ja, dann bricht für mich immer die Welt zusammen, wenn der Reisende zurückgekehrt ist, und weniger zu erzählen weiß, als ich bereits von Kant und Goethe kenne. (Kants Spezialität war herauskultiviert: Er ließ sich von Reisenden in Königsberg besuchen und aus der weiten Welt berichten (wie ein Nashorn aussieht oder wie schwarz die Neger sind, ob ein junger Sperling im Nest eines Singvogel das Singen erlernt und wie man Senf anrührt).

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Kant hat Königsberg nicht zu Reisen verlassen – er war ein einziges Mal in Tilsit. Goethe war schon als Student unterwegs und musste in Weimar sogenannte Bereisungen zu Pferd, später nach Dresden und Karlsbad per Pferdekutsche machen.Goethes Reisen in Italien sind legendär – er hatte zu erzählen und schrieb auch davon. Kant schrieb, was ihm erzählt worden war.

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Ha, entsetzlich solche Reisenden, die viel unterwegs sind, aber außer der Bestätigung, dass die Gegenden von den Postkarten tatsächlich dort sind, nur nicht ganz so bunt.

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Umsichtigkeit und Wachheit heißen die Glücksmittel. Wer Pech hat, kann sich an seiner Pechquote delektieren. Wenn er sein Pech scheiße findet, muss er sich mal so systematisch selbst betrachten, wieviel Pech nur kein Glück ist. Wessen ganzes Leben nur Glücksache ist, der braucht einfach immer viel Glück.

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Dietmar Moews meint: Ich wünsche allen Pechvögeln von Herzen viel Glück.

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