Angela Merkel bleibt die MÄCHIGSTE FRAU DER WELT

Mai 29, 2014

Lichtgeschwindigkeit 4464

Vom 29. Mai 2014

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BILD vom Axel Springer Verlag titelt heute:

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Unsere Kanzlerin ist (und bleibt) die mächtigste Frau der Welt! Bereits zum vierten Mal in Folge setzte das amerikanische Wirtschaftsmagazin „Forbes“ Angela Merkel (59, CDU) auf Rang 1 der Liste der 100 mächtigsten Frauen.

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Dietmar Moews meint: Diese BILD-Meldung ist Unfug. Unfug schmälert die Glaubhaftigkeit von BILD als Informationsquelle. Ob mit Unfug die Anschlussquote und der Reiz- und Unterhaltungswert gefördert wird, geht weitgehend im allgemeinen täglichen UNFUGS-Schwall unter.

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BILD hat keine Messmethode, die Quotenwirkung des UNFUGS – nämlich zugunsten von BILD und zur Missachtung von BILD-Medien – zu erkennen.

Es wird stets nur der Krawall gemessen, nach dem Motto: Kennen sie FORBES? Was meinen Sie zu Frau Merkel als mächtigste Frau?

Antworten: Ja, kenne ich. Frau Merkel kann alleine nicht viel machen.

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Es gibt keine Macht in dieser Welt und in den Geschehnissen, die nicht von praktischer Militärmacht getragen wird. Die deutsche Bundeskanzlerin ist Moderatorin von einer insgesamt militärisch zahnlosen Europäischen Union. Die Deutsche Bundeswehr ist nicht mal in der Lage, die eigenen Kasernen zu verteidigen. Bundeskanzlerin Merkel kann auch in der EU nur die militärisch schwachen Staaten moderieren – z. B. Großbritannien oder Frankreich handeln als militärisch eigenständige Machtstaaten. Vermutlich hat die Ehefrau des britischen Premiers David Cameron größere Macht als Bundeskanzlerin Merkel im Kreis der Brüsseler EU.

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The World’s Most Powerful People ist eine seit dem Jahr 2009 vom Forbes Magazine jährlich erstellte Liste der mächtigsten Menschen der Welt. Die Anzahl der Personen auf der Liste wird unmittelbar auf die Weltbevölkerung bezogen. Es gilt: Ein Platz pro 100 Millionen Menschen.

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Die Plätze werden nach unter anderem folgenden, gleichberechtigten Kriterien vergeben: das Ausmaß der Macht über Humankapital sowie finanzielles Kapital und die Höhe des Einflusses auf weltpolitische Ereignisse.

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Die Kanzlerin gehört seit 2006 fest zu den Top-Frauen auf der jährlich erscheinenden Liste – und zwar fast immer auf Platz 1. Nur 2010 sackte sie leicht ab (Platz 4). „Sie ist der erste politische Star aus Ostdeutschland seit der Wiedervereinigung”, schreibt „Forbes”. „Kanzlerin Merkel ist zugleich das Rückgrat und einer der Architekten einer Europäischen Union der 28 Mitglieder mit einem Bruttosozialprodukt von 15,8 Billionen Dollar”.

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Seit 2011 hält Merkel aber wieder die Spitzenposition – nun sogar schon zum vierten mal in Folge.

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In diesem Jahr folgen US-Notenbankchefin Janet Yellen (67), Wohltäterin Melinda Gates (49) und Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff (66). Und auf Platz 5: Christine Lagarde (58), die Chefin des internationalen Währungsfonds: Auf Platz 19 Christina Fernandez de Kirchner , 13 Indra Nooyi Pepsi, Susan Wojciki Youtube, 11 Südkorea Park Geun-Psye, 10 IBM Virginia Rometty, 9 Facebook Sheryl Sandberg, 8 Michelle Obama Ehefrau, 7 General Motors Mary Baata, 6 US-EX Hillary Clinton, 14 Fernsehtante Oprah Winfrey,5 IWF Christine Lagarde, 9 Gates Melinda Gates, 20 Hewlett-Packard Meg Whitman, 18 Yahoo Marissa Mayer, 17 US-Star Beyonce Knowles.

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Was ist ein US-Star? Ist die vielleicht die Geliebte von Wladimir Putin?

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Der russische Präsident Wladimir Putin ist laut der aktuellen FORBES-Liste der MÄCHTIGSTE MANN DER WELT.

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Auf Putin folgen Obama, Jinping, Merkel, Papst Franz, Bill Gates, Ben Bernanke, Abdullah Ibn Abd al-Aziz, Mario Draghi

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Das Hauptmagazin Forbes erscheint 14-täglich in einer Auflage von über 900.000 Exemplaren. Außerdem erscheinen bei der Forbes Inc. noch die Magazine ForbesLife und Forbes Woman sowie 10 lizenzierte Länderausgaben, u.a. in Russland, China und Indien.

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Dietmar Moews meint:

Eine Diskussion über die Aspekte von Macht und Machtpraxis, Einfluss und Mächtigkeit ist sinnvoll. Eine solche Diskussion wird aber von solchen Publikationen,wie FORBES oder BILD nicht angeregt oder mit Argumenten gefüttert.

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So, wie hier, ist der BILD-Klamauk lediglich sexistisch. Die Unterstellung, dass eine Machtliste nach Sex getrennt sinnvoll wäre, wird ebenfalls nicht geführt (wie mächtig ist der Ehemann Merkel?).


Lichtgeschwindigkeit 177

Januar 31, 2010

LICHTGESCHWINDIGKEIT 177

TEUFLISCH BEN BERNANKE

Dietmar Moews‘ täglicher Kommentar der Medienlage

von dem Künstlergelehrten der Piratenpartei Deutschland,

aus Sicht der Piratenbewegung, am Freitag, 28. Januar 2010,

Alphons-Silbermann-Zentrum, Berlin-Pankow Niederschönhausen

in Lichtgeschwindigkeit, mit BILD Berlin/Brandenburg,

FOCUS v. 25. Januar 2010 und Frankfurter Allgemeine Zeitung

von Donnerstag, 28. Januar 2010 sowie zuguttenberg.de, BMVg.de,

BMF.de, Bundeskanzlerin.de, BMI.de, BBC.com, ard, zdf, DLF,

dradio.de, Spiegel.de, bild.de, heise.de, piratenpartei.de,

Piratenthema hier: TEUFLISCH BEN BERNANKE.

BILD Berlin/Brandenburg titelt: BILD fragt 10 Top-Manager: Kommt

eine neue Wirtschafts-Krise? BILD Seite 2, Kommentar von Oliver Santen:

Kein „weiter so, sagt, wenn Konzerne Milliarden verdienen …

Niemand kann nachvollziehen .. wir brauchen schärfere Regeln …

ein weiter so in den Chefetagen darf es nicht geben. Sonst entfernt

sich die Wirtschaft noch mehr von den Menschen.

Dietmarmoews: So ist es geradezu falsch, was der Kommentator behauptet.

Die Leistungen der Wirtschaftschefs schwächeln nicht wegen der Ferne

zu Menschen. Es geht zunächst um Unregelmäßigkeiten in der Finanzwelt,

nicht in der Wirtschaft. RealwIrtschaft und „Finanzwirtschaft“, da liegt

der Unterschied. Deshalb ist auch nicht Verschärfung von Regeln,

sondern Einhaltung von bestehenden Regeln verlangt. BILD Seite 1 hetzt

über Engländer, die sich über schwarze Hitler-Trikots im Fußball erregen

wollen. Warum nicht über Schwarz diskutieren? Warum nicht über Nazis

aufregen? Aber dann: Hauptsache Deutschland gewinnt und Hauptsache

England gewinnt bei der Fußball-WM: was ist daran so schwierig, diese Drei

auseinander zu halten? Frankfurter Allgemeine Zeitung titelt: Eye Pad, die

Hoffnung der Zeitungsverleger, durch ein Eye-Pad-ähnliches Gerät Leser

zum Bezahlen zu bewegen. FAZ Seite 1: Westerwelle: jetzt beginnt der

Prozess der Übergabe an die Afghanen. Dietmarmoews. Westerwelle

erbrach das Brot und verteilte es unter seinen Armen im Hindukusch.

Mit dem Oberbürgermeister von Kabul und mit dem CIA ist man sich

einig. Nur mit den regionalen Taliban und dem Heroinabsatz in USA

noch nicht. EXIT! PIRATEN: Rettet den deutschen Soldaten das Leben.

Holt sie sofort raus aus dem Unheil. FAZ Wirtschaft schreibt Patrick Welter

Seite 11: Obamas Weg: …schuldenfinanziertes Kreditwesen für die kleine

Wirtschaft zur Rettung von Arbeitsplätzen ist falsch. … Weil die Regierung

am Kapitalmarkt private Investoren verdrängt, bremst die Finanzierung

auf Pump die wirtschaftliche Erholung und so den Arbeitsplatzaufbau, ein

Irrweg. FAZ, Feuilleton Seite 31 schreibt Ben Macintyre: Im Einbaum

durchs Internet. Seit Mittwochabend wissen wir es: Die Informationsflut

greift in unser Gehirn ein. Sie zwingt uns, radikal unsere Denkgewohnheiten

zu ändern. Apples iPad ist die zweite Stufe einer Revolution.

Dietmarmoews meint: So ist die Akzentuierung nicht zutreffend. Das iPad

ist nicht originell und nicht die zweite Stufe. Die IT-Revolution bringt in

das Leben aller Menschen eine neue Sinnlichkeit zu der alten Sinnlichkeit

der körperliche Nähe bzw. Abwesenheit und Ferne. Es gibt nicht nur das

Spiel zwischen Mensch und Gerät, wie traditionell die Maschine und die

Werkzeuge geradezu mimetische Folgen haben. Sondern uns tritt mit der

IT-Gesamtrechnerleistung eine neue unter- und übermenschliche Qualität

an Intelligenz entgegen. Das müssen wir lernen und diskutieren und hinterfragen

und kritisieren und eine menschliche Nutzerkultur setten. PIRATEN-Oberwert

sind Freiheit. Offenheit und Inklusion statt Exklusivität, d.h. die soziale Norm

soll uns leiten. FOCUS, das neue Heft, Nr. 04/10 vom 25. Januar 2010 titelt:

der Mann, der unser Geld entwertet. Mr. Inflation. Wie US-Notenbank-Chef

Ben Bernanke die weltweite Teuerung anheizt. Plus: Interview mit EZB-Präsident

Jean-Claude Trichet sowie: Was macht man zur Wertsicherung inflationären

Spargeldes: Geldanlage: Gold, Silber, Ölquellen? Dietmarmoews sagt: Ob

Bernanke Jude ist oder ob die Fed-Bank privatwirtschaftlich oder offizialwirtschaftlich

konstituiert ist, ist völlig belanglos für die Frage: Wird die Zentralbank kunstgerecht

geführt? Bernanke ist einer der bestqualifizierten Bankleute der USA, hat

wissenschaftlich über die Welt-Finanzkrise und Inflation ende der 1920er Jahre

gearbeitet und genießt das Vertrauen von US-Präsident Obama. Bernanke ist

heute mit schlechtem Wahlergebnis vom Senat der USA auf vier Jahre wiedergewählt

worden. Sie müssen einfach sparen.

Produktion, Performance, Autor, Direktion: Dr. Dietmar Moews,

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin;

Musik: 4 Beads 8 days MP3 gratis-Download dietmarmoews.com


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