Fußball wird Bodo Ballermann

April 8, 2015

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vom Mittwoch, 8. April 2015

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Höher, Schneller, Weiter“ hieß der Titel eines großen Bildbandes aus dem Bertelsmann Lesering aus den 1960er Jahren.

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Das ist das MODERNE Prinzip, das im Nachkriegsdeutschland geradezu vom 1945-Zusammengebrochenen zum 1962-Wirtschaftswunder eine Modernegeschichte in Zeitraffer hingelegt hat – und ich war dabei.

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Zehn Jahre später, etwa 1970, wechselte die psychologische Lage für die Bundesdeutschen: Die Nachkriegs-Ärmelhoch-Demut wechselte in die Vorkriegs-Wegwerfgesellschaft.

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Niemand sollte glauben, dass die Wachstumsraten im Erwerbssport – hier mal speziell der Erwerbsfussball – immer besser organisiert, immer leistungsstärker, immer publikumsträchtiger usw. werden könnten.

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Wir sehen in der Abbildung den hochbegabten Berufsfußballer Marco Reus, der momentan bei BvB Borussia Dortmund AG einen Angestelltenvertrag (oder ist das ein Dienstleistungs-Werkvertrag?) hat, bei einer besonderen Höchstleistung:

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Reus kann Bälle so angeschnitten schießen, dass dadurch die Ballschüsse nicht nur hart, weich, weit, kurz ins Spiel kommen, sondern auch so kurvenreiche Drallbälle, dass dadurch äußerst erfolgreiche Ballabgaben, Flanken und Torschüsse entstehen bzw. durch entsprechend schwierig zu verteidigende Ballspiele Druck auf den Gegner zu entfachen..

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Wir sehen, wie Reus nach dem Freistoß, über die Mauer – der Ball ist schon weg – sein rechtes Schussbein selbst noch in der Nachbewegung seines angeschnittenen Freistoßes durch die Flieh- und Schnellkraft um das linke Standbein sich „wickelt“. Das ist extremer Spitzensport.

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Gleichzeitig hören und lesen wir, dass in Istanbul auf einen Omnibus geschossen worden ist, in dem eine türkische Spitzenmannschaft gefahren wurde. Der Verein hat unverzüglich beschlossen, die laufende Wettkampfsaison abzubrechen.

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Damit verbunden ist erhebliche Wettbewerbsverzerrung und unberechenbare Konventionalstrafen durch Geschäftsausfälle, den weltweiten Sport-Wett-Deal und auch die sportliche Ausrichtung des türkischen Fußballs mit Blick auf die UEFA und die FIFA.

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Dietmar Moews meint: Ich erinnere an Grimms Märchen „Vom Fischer un siiner Fru“ – der wollte immer mehr, weil seine Frau immer mehr wollte: Was will sie denn? – fragte der Fisch. Sie will sein wie der liebe Gott. Und der Fisch: Geh nach hause, sie sitzt wieder in ihrem Topf.

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Es sieht so aus, als würde die psycho-soziale und ökonomische Unterhaltungsbranche, die das heutige Fußballgeschäft organisiert – längst nicht mehr nach sportlichen Kriterien, sondern nach Quote und Ertrag – nun in eine neue Steigerung weiterdreht:

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Es wird auf den Bus geschossen. Es werden immer mehr Spieler pro Spiel verheizt. Es wird auch unter den Zuschauern immer heftiger. Wann wird das erste Mal geschossen? Aufs Publikum? Auf Spieler? Auf Schiedsrichter? (Das gab es ja längst – aber jetzt könnte aus der Avantgarde die Regel werden).

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Dann rückt das Militär an. Die Verfassungsänderung für den Einsatz der Bundeswehr im Inland haben wir in Deutschland längst verabschiedet.

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Sportverletzung: Marco Reus, Philipp Lahm, Michael Ballack

November 22, 2014

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am Samstag, 22. November 2014

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Wer Sportler ist oder war, kennt die sehr persönliche Betroffenheit, wenn es einen selbst trifft, aus seiner Bahn geworfen zu werden: Schwierigkeiten, Unglück, Krankheit, Verletzungen, Riss, Bruch, Heilarbeit und Hilfsübungen, Geduld = Patienza.

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Der Sport hat auch mit Erfolgszielen und Spitzengelegenheiten zu tun. Ob Bestzeit oder eigene Hochsprung-Wettkampfleistung, ob Trainingsform oder Preisgeld, ob Siegprämie, Weltmeisterpokal, Silbermedaille oder Goldene Henne – gesundheitliche Einbrüche sind einfach eklig.

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Heute hat sich der junge Fußballer bei Borussia Dortmund, Marco Reus, in einem Zweikampf so schwer verletzt, dass man ihn von Platz trug und ins Krankenhaus abtransportierte. Reus hat ein Verletzungs-Jahr hinter sich, während er eigentlich noch in der Weiterentwicklung als hochbegabtes Talent, zu einem Meisterspieler, sich befinden möchte:

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Marco Reus hat inzwischen internationale Klasse – scheint aber in seiner leichtgewichtigen flinken Spielweise stärker in grenzwertige Zweikampfsituationen zu müssen, als es gesund ist. Auch sowas wird gelernt. Reus ist jung und häufig verletzt – dafür ist das Millionengeld ein unbefriedigender Ausgleich.

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Mit dem erfahrenen Münchner Verteidiger Philipp Lahm, der für seine Abwehrspieler-Physis offenbar eine sehr geschickte Zweikampfgeschicklichkeit hat, konnte eine enorme internationale Karriere mit einem normalen Verletzungspensum entstehen. Jetzt hat sich Lahm schwer verletzt – der Gedanke schleicht sich ein, dass einen zehn Jahre jüngeren Philipp Lahm diese Verletzung nicht getroffen hätte (jedenfalls nicht traf).

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Eine solche Fehlbewegung, wie ihm ohne Gegenspieler oder Zweikampf der Fuß einen Sekundenbruchteil die Spannung und Führung aufgab und wegknickte und brach, muss als „normal“ hingenommen werden – „Blackout“ des Nervensystems; die gleiche Umknickung hätte auch glimpflich abgehen können. Man möchte noch nicht mal das jugendliche Alter von 31 Jahren berufen. Pech für Philipp Lahm.

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Es wird eine geistige Aufgabe werden, wie und ob er noch einmal auf seinem selbst gesetzten Niveau spielen können wird.

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Michael Ballack, viele Jahre als der begabteste und unersetzliche deutsche Fußballer eingeschätzt, erhielt von dem jungen ehrgeizigen Mailänder Spieler Kevin Prinz Boateng ein aggressives Foulspiel ab – die Karriere des auf die Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika hinkämpfenden Ballack war geknickt:

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Wer so stark in einem Fußballspiel wirken will, wie es Michael Ballack konnte, benötigt seine hervorragende Athletik und Dynamik, seine Sprung- und Kopfballstärke, als zeige der Körper überhaupt keine Leistungsgrenzen. Ballack war sehr toll und dann durch ein Foul quasi Invalide.

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Dietmar Moews meint: Die esoterische Balance eines verletzten Hochleistungssportlers ist ein göttlich-poetisches Thema.

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Die Erlebnisse von Marco Reus, Philipp Lahm und Michael Ballack (ich denke immer noch an den genialen Junginvaliden vom HSV, Holger Hironymus, und Sebastian Deissler aus Berlin, zuletzt in München), sind nicht überraschend.

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Wie sieht das aus, wenn ein Spieler als Einzelkämpfer nur häufig PECH hat?

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Wie kann man verkraften, wenn durch REGELWIDRIGE Brachialität im Zweikampf das Ende als Sportinvalide kommt?

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zu hohes Bein

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Welche Weisheit ziehen alle anderen Sportler als Publikum daraus, wenn wir ansehen, wie Philipp Lahm unbedrängt mit Fußbruch umknickt oder umknickt und dadurch den Fuß bricht – jedenfalls nicht durch Zweikampfhärte, Körperkontakt oder Foulspiel des Gegners für Monate ausscheidet?

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Alle anderen Sportinvaliden, die nicht Spitzenverdiener sind, haben zu den drei genannten Monstermovies, Reus, Lahm, Ballack, erheblich exzistenzielle Schwierigkeiten.

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Deshalb – auch wenn man gut über die eigenen Sportverletzungen mitreden kann – wer im Moment davon betroffen ist, hat Beschwerden und die doppelte Ungewissheit, als Sportfreund und als Erwerbsmensch in Zukunft.

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Uli Hoeneß – Kampfmoral und Unmoral eines Steuerkriminellen 22

April 13, 2014

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am 13. April 2014

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Der Fall Hoeneß ist in den anliegenden Straftaten nicht geklärt und keineswegs abgeschlossen. Der rechtskräftige Urteilsspruch von Richter Heindl am Landgericht München hatte sich mit den Strafklagepunkten der Staatsanwaltschaft Achim von Engel zu befassen. Was da nicht drinsteht, ist eben jetzt noch nicht rechtsstaatlich geordnet.

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Die Massenmedien haben Uli Hoeneß etwas zurückgesetzt. Dass Hoeneß bei Fußballspielen im Münchner Stadion auf der Tribüne erscheint, wird nur mehr ganz am Rande erwähnt und kurz gezeigt.

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Ein Sohn des früheren CDU-Ministerpräsident Dr. Ernst Albrecht (CDU), Donatus Albrecht, Bruder der heutigen Bundesverteidigungsministerin Dr. Ursula von der Leyen, darf sich in der Süddeutschen Zeitung am Sujet Uli Hoeneß abarbeiten und zur Wertediskussion um das Thema Gier verbreiten: So etwa – Hoeneß und alle Steuerhinterzieher haben ihre private Steuermoral als Notwehr gegen die Gier des Fiskalstaates entfaltet:  „Der gierige Staat – Uli Hoeneß hat Millionen Euro verloren – und soll jetzt noch Millionen an das Finanzamt zahlen.“ Gerecht sei das nicht! (SZ vom 7. April 2014)

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Albrecht erklärt den Staat als gierig und wie der Bürger zum Feind wird: Oft kommen die Steuerfahnder morgens um sechs Uhr zur Hausdurchsuchung.

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Gleichzeitig beschäftigt Hoeneß die Gerichte mit Unterlassungserzwingung: Hoeneß gegen das Magazin STERN bei der 14. Zivilkammer des Landgerichts Hamburg bewirkte nun die Verurteilung des Verlages Gruner +Jahr zu einer Unterlassungserklärung in zwei Punkten.

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In der neuen Entscheidung wird dem Stern untersagt, die in einem Editorial des Chefredakteurs am 20. März geäußerte Behauptung: „Ein Deal für Hoeneß“, zu wiederholen. Für jeden Fall der Zuwiderhandlung wurde ein Ordnungsgeld bis zu 250.000 Euro festgesetzt.

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Das Magazin darf auch nicht mehr den Verdacht äußern, der Verzicht der Prozessbeteiligten auf Rechtsmittel gegen das Urteil lege einen Verdacht nahe; … Was sich Hoeneß davon verspricht, mit seiner Schwerkriminalität und seiner willkürlichen Prozessstrategie nun als Opfer zu erscheinen, erzeugt den Verdacht verschiedener Verdächtigungen, die der Verdächtigte dadurch nährt.

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Der Verlag Gruner + Jahr will ebenso wie bereits im Fall der Unterlassungserklärung vom März auch wegen der neuen Unterlassungserklärung vor das Oberlandesgericht ziehen. „Die bayerische Justiz darf diesen Fall noch nicht zu den Akten legen,“ hatte Wichmann gemahnt.

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Zu erwarten ist, dass die Hamburger Justiz den Fall nicht zu den Akten legt. Mit weiteren Hoeneß-Kontern gegen den Stern ist zu rechnen, meint Hans Leyendecker von der Süddeutschen Zeitung.

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Dietmar Moews meint:

Es fällt mir sehr schwer, bei der anzunehmenden Intelligenz von Uli Hoeneß, die unzweideutige Selbstüberschätzung, nämlich sich eine strafrechtlich rücksichtslose Steuermoral aufzuziehen und dafür Sonderbehandlung zu verlangen, nachzuvollziehen.

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Das bedeutet für mich: Ich weiß zu wenig über Hintergründe des Falles des schwerkriminellen Hoeneß. Hoeneß erregt den Verdacht, dass in weit über seine Person hinausgehende Kreise langende, noch nicht bekannte Geheimnisse von ihm gedeckt werden bzw. Hoeneß Geheimnisse aufdecken könnte, wofür er – so lange er schweigt – daher diese Sicherheit beziehen könnte, die er mit seiner Frechheit demonstriert, weitreichenden politischen Schutz beanspruchen zu können. Immerhin reicht das von Merkel bis Seehofer, von Stoiber bis Beckenbauer.

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Hoeneß hat definitiv in diverser Hinsicht eine Sonderbevorzugung seitens des Gericht und dem Justizministerium sowie dem Finanzministerium erhalten. Dass es dafür irgendwelche Abstimmungsmodi gibt ist nicht bezweifelbar – man darf es eben nicht Deal nennen. Aber Deal ist lediglich Juristenjargon und kein Fachbegriff in der deutschen Rechtspflege.

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Es scheint Uli Hoeneß überhaupt nicht bewusst zu sein, dass er ein Symbol der Verpitbullung der Gesellschaft darstellt und keineswegs den tüchtigen Metzgerssohn aus Ulm. Den zwölffachen Hebel für eine einzelne Person? – wieso sollte Uli Hoeneß diese „Bonität“ auf eigene Kappe erhalten haben?

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Fortsetzung folgt ganz sicher! Danke für das Interesse.


Lichtgeschwindigkeit 172

Januar 25, 2010

LICHTGESCHWINDIGKEIT 172

FUßBALL MAGATH HACKER,

Dietmar Moews‘ täglicher Kommentar der Medienlage

von dem Künstlergelehrten der Piratenpartei Deutschland,

aus Sicht der Piratenbewegung, am Sonntag, 24. Januar 2010,

Alphons-Silbermann-Zentrum, Berlin-Pankow Niederschönhausen

in Lichtgeschwindigkeit, DIE ZEIT Nr. 04, JÜDISCHE ALLGEMEINE

vom 21. Januar 2010, BILD Berlin/Brandenburg vom 20. Januar 2010

sowie zuguttenberg.de, BMVg.de, BMF.de, Bundeskanzlerin.de,

BMI.de, BBC.com, ard, zdf, DLF, dradio.de, Spiegel.de, bild.de,

heise.de, faz.net, piratenpartei.de,

Piratenthema hier: FUßBALL MAGATH HACKER.

Der Fußballer Felix Magath, früher, als Meisterspieler, Aschaffenburg,

Saarbrücken, HSV, Nationalmannschaft, als Meistertrainer und

Mananger bei HSV, Stuttgart, Bayern München, Wolfsburg und jetzt

Schalke. Felix Magath hat als ausgewiesener Fußballfachmann

Ideen und unternehmerische Initiative zu Erfolgen geführt, die

die sportliche und die sportgeschäftliche Entwicklung steigert.

Magath hat den Nimbus des „Golden Touch“ entwickelt:

Was er anfasst wird aufgewertet und marktgängig.

Magaths kaufmännische Denkungsart geht den Fragen nach:

Wo ist Geld? Wo kann man was holen? So ist der Kauf eines

jungen chinesischen Spielers zwangsläufig, statt, wo Alle kaufen,

in Lateinamerika. Kauft Magath in China, macht er sich und

Schalke auf einem rriesigen Zukunftsmarkt bekannt. Spieler,

die er ausbildet werden besser und kostbarer. Magath macht

billige Spieler teuer, schlechte Spieler besser, unbekannte

Spieler prominent. Hier liegt die Begriffsausweitung, vom

Fußballfachmann zum Unternehmer und Kapitalisten. Ähnlich

wie ambitionierte IT-Fachleute aus dem Forschungswillen

und Spezialkönnen der Hacker geradezu weltwirtschaftliche

und militärpolitische Macht entfalten. Es ist der Blick über den

Tellerrand, vom eigenen Metier hin zum größeren Erfolgsspiel.

DIE ZEIT Nr. 4 vom 21. Januar 2010 Seite 31, Christoph Drösser

zitiert „Nature“: Respekt: „Nature“ meint: Hackern sind Forscher.

Die guten jedenfalls: Hacker – das Wort klingt immer noch nach

jener Zeit, in der picklige 14-jährige vom PC im Kinderzimmer

aus per Telefonmodem in Militärrechner eindrangen … Heute

geht die Eroberung fremder rechner weitgehend automatisch

vonstatten, betrieben von einer weltweit vernetzten kriminellen

Industrie … Im Auftrag großer Unternehmen prüfen

Computersicherheitsdienste deren Netze auf undichte Stellen.

Unverzichtbar sind aber auch die Beiträge von

Computerforschern an Universitäten und von „freiberuflichen“

Hackern. Ende Dezember zum Beispiel deckte der berliner

Sicherheitsexperte Karsten Nohl auf, dass die GSM-Handynetze

relativ leicht zu knacken sind. …Ein ungeschriebens Gesetz

der Computersicherheitsforscher ist die responsible closure

(verantwortungsvolle Offenlegung). Wenn ich eine Schwachstelle

entdecke, dann informiere ich den Hersteller und gebe ihm Zeit,

den Fehler zu beheben.

JÜDISCHE ALLGEMEINE vom 21. Januar 2010: EINSPRUCH:

Das Leid der anderen; Seite 2 schreibt Rafael Seligmann:

Ein jüdischer Patriot. Nachruf zum Tod des Berliner Publizisten

Ernst Cramer.

BILD Berlin/Brandenburg vom 20. Januar 2010: Titelseite:

Tiefe Trauer um Ernst Crammer (96); Seite 2 und 3: ERNST

CRAMER (96) IST TOT; Ein langes Leben für Frieden und

Freundschaft; Nachruf-Stimmen von: Friede Springer,

Bundespräsident Köhler, Bundeskanzlerin Dr. Merkel;

Altbundespräsident Richard von Weizsäcker; Außenminister

Westerwelle; Bundeskanzler a. D. Dr. Kohl; Bundeskanzler

a. D. Schmidt; Seite 3: ER BLEIBT EIN VORBILD FÜR ALLE;

Berlin trauert um einen großen Mann; Er hat viel für unsere

Stadt getan; Der Regierende Klaus Wowereit: Cramer wollte

keine Trauerfeier; seine bewegende Rede im Bundestag

bleibt unvergessen; Dietmarmoews meint: Die Nachrufe

unterscheiden sich: Die „Jüdische“ ruft: „Ein jüdischer

Patriot“, BILD ruft: „Ernst (96) ist tot“. Während BILD in

umfänglichster Form den Tod eines 96jährigen BILD-Mitarbeiters

aus Axel Springers Tagen bringt. Brachten die Zeitungen im

Jahr 2000, als der eminente internationale Soziologe Professor

Dr. Alphons Silbermann starb, der 25 Jahre Medienberater

von Axel Springer war: „Der Kölner Jude Silbermann“. –

aber viel kleiner. Es hätte sich gehört, die Bedeutung der

deutschen Juden und besonders anlässlich seines Todes,

des deutschen Juden Ernst Cramer, bekanntzugeben.

So ist – wenn er ein Jude (Silbermann) war, die Nachricht

kleiner gehalten, wenn größer, dann seine Jüdischkeit nicht

überschriftstauglich. War er Zionist? Wie stand Cramer zu

Israel? Vieles, was uns interessieren muss, fehlt so.

Produktion, Performance, Autor, Direktion: Dr. Dietmar Moews,

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin;

Musik: 4 Beads 8 days zum Gratis-Download als MP3 dietmarmoews.com


Lichtgeschwindigkeit 172

Januar 25, 2010


Lichtgeschwindigkeit 138

Januar 4, 2010

Lichtgeschwindigkeit 138

PIRATEN KINDERPORNO THEATER „SEX SELLS“

Spiele zum BERLINER MANIFEST Teil 5, von und mit

Dr. Dietmar Moews, Piratenpartei Deutschland,

am Samstag, 2. Januar 2010, im Globus mit Vorgarten,

Berlin-Pankow Niederschönhausen:

Es spielen: Käptn Schneewittschen die Schneeflocke

(the mystic creature with wings), Dietmar Ur-Pirat,

Pirat Frosch, Neupirat Mate, Neupirat Holsten,

Neupirat Raffaello und Neupirat Konfetti

Neupirat MATE: Hallo , hallo, was ist denn hier los?

ist hier keiner? Das ist ja komisch, ist da jemand?

Pirat FROSCH: Doch hier. Ja ich bin schon hier,

wer bist Du denn? MATE: Ja ich wollte mal gucken,

ich wollte hier heute zum Piratentreffen gehen?

FROSCH: Ja klar, kannst gleich mitmachen.

Wir klären auf. Wo ist denn das Licht?

MATE: Ja, ich weiß nicht, vielleicht ist kein Strom?

FROSCH: Ja, doch, läuft ja die Musik. Ich gucke mal nach

dem Licht, da kommen bestimmt gleich noch welche.

Die Aufklärungsdebatte: Ur-Pirat DIETMAR: Wir klären auf,

mit Licht. Da ist auch schon das Licht. Das sieht ja schön aus.

Ja also, können wir schon mal anfangen. Was können wir

machen? Hallo, da ist ja noch einer. Ja, ich bin auch der Pirat

hier. Ich wollte eigentlich mit euch diskutieren. Lasst die Arbeit

Arbeit sein. Wir machens wie Jesus, schmeißen die Netze

weg und gehen auf Party. Wir räumen jetzt auf und können ja

dabei reden. Lasst uns mal ernsthaft sein. Ach Frosch wie

geht’s dir denn? FROSCH: Was machen wir denn mit den Luftballons.

DIETMAR: Die kannste mit nach Hause nehmen, für deine

Kinder. FROSCH: Wo ist denn der Käptn heute?

Ur-PIRAT DIETMAR: Ah, hier, Raffaello, klasse dass du

auch mal gekommen bist. Das ist ja ach nett, seltener Gast.

Klasse, hallo FROSCH: Ja, ich wollte sowieso mal sagen:

hier die stehen da draußen und rauchen. Und der Bulle der

hier neulich gekommen ist, der ist gar kein Pirat, der verkauft

da T-Shirts und macht hier Geschäfte.

Ur-Pirat DIETMAR: Ja wieso, was hast Du denn dagegen.

FROSCH: Der mimt hier nur rum. Der andere da, der Robbi

Wer ist denn Robbi? Na der telemat. Der hat da immer Haschisch,

der handelt da mit Joints, in seiner Kiste.

Ur-Pirat DIETMAR: Hier ist ja auch das Schild, das ich neulich

im Gesicht hatte, als ich mich beim Rasieren geschnitten hatte.

Die alte BILD-Zeitungskampagne ein Herz für Kinder.

Wo ist denn der Käptn heute? Der Käptns hat wohl noch einen

dicken Kopf. Mal gucken, Staubsauger haben wir jetzt nicht hier?

Das Schild hier wieder anmachen. BERLINER MANIFEST.

Wir haben ja hier auch noch ein Thema. Ich wollte gerne

noch was sagen

KÄPTN SCHNEEWITTSCHEN: Ah, hallo Freunde,

Entschuldigung, dass ich heute zu spät gekommen bin.

Aber ich habe eine Neuigkeit: Wir kriegen hier nächste

Woche Ursula Zensursula, die Ministerin, die will hier

mit uns diskutieren, über Piratenpartei und natürlich nicht

über die Piratenpartei, aber über Kinderporno und

Internetzsachen, die Internetzsicherheit. Glaubt ihr denn,

dass wir Piraten mit so einer Ministerin vernünftig diskutieren

können? Ur-Pirat DIETMAR: Ja, wieso denn nicht. Wir haben

doch alle eine vernünftige Meinung. Wir brauchen nochmal

einen Staubsauger hier.

Das BERLINR MANIFEST, wir diskutieren noch und schöne Party.

Ur-Pirat DIETMAR: Ich wollte jetzt Folgendes sagen:

Beim Staat geht alles nach der amtlichen bürokratischen

Ordnung. Alle sind kleine Lichter und machen den Mund

nicht auf, wenn sie nicht in einer Partei sind. Wir haben

immer mehr Staatsquote und Dienstklasse, die sagen nichts.

Und die Piraten sagen auch: lieber mit einem Avatar, mit

einem Nickname. Die werden jetzt international als NGO/NRO

Nichtregierungsorganisationen bezeichnet. Aber aufgepasst.

Immer fragen, wer das Geld gibt und wer bestimmt.

Deshalb hat der Putin NGOs in Russland verboten, weil es

fremde Machtagenturen sind. Attack, Gewerkschaft oder

Bayern München, immer fragen, Wer bestimmt da? Wer sagt dir

denn, dass bei der Linkspartei die Stasi oder bei den Neonazi

der Verfassungsschutz oder bei den Piraten nicht auch jemand

guckt, ob man was machen kann? Wir müpssen doch fragen:

Mehr Freiheit oder weniger Freiheit? Mehr Staat oder weniger?

Die ganze Agenda 2010 krankt an Etikettenschwindel und

Erhöhung der Staatsquote.

Produktion, Performance, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews,

Aufnahme und Admin;

Werbemusik: As Is Manfred Mann: The Morning After The Party


Lichtgeschwindigkeit 138

Januar 4, 2010