Lichtgeschwindigkeit 221

März 1, 2010

LICHTGESCHWINDIGKEIT 221

OBAMA HOPE+CHANGE, täglicher Kommentar zur Medienlage

von dem Künstlergelehrten Dr. Dietmar Moews, Piratenpartei Deutschland,

aus Sicht der Piratenbewegung – live und ungeschnitten – muss auch immer

die Werte der Piraten berücksichtigen: Offenheit, Transparenz, Freiheit,

Piraterie und Rechtsstaatlichkeit. Kritik am Kunstbetrieb fällt da meist aus,

aber hier: am Montag 22. Februar 2010, Alphons-Silbermann-Zentrum,

Berlin-Pankow Niederschönhausen in Lichtgeschwindigkeit, mit

Tageszeitung Berlin, Frankfurter Allgemeine Zeitung und DIE WELT

vom 21. Februar 2010 und DLF

Piratenthema hier: OBAMA HOPE+CHANGE: US-Präsident Obama sollte

den Kriegspräsidenten George W. Bush ablösen und den Krieg beenden.

Inzwischen Ist Obama selbst der größte Kriegsherr und „HOPE + CHANGE

sind verraten. Bereits im Dezember 2009 schrieb Henrik Hertzberg im

The NEW YORKER, dass die Salamirückzugspolitik der Alliierten aus Irak,

es auch den US-Militärs erleichtert hatte, sich aus Irak zurückzuziehen.

Nur so sei auch ein Ende des Kriegs in Afghanistan zu erreichen:

Wenn die Alliierten abziehen, kann auch Obama dafür Wege und Legitimation

finden. Dagegen kann der deutsche Minister zu Guttenberg, als oberster

deutscher Kriegs- und Dienstherr der Olympiamilitärs in Vancouver,

sich nicht leisten, dort dienstlich aufzutreten. Er tut es privat und sondert

inzwischen blamable Interviews ab: Guttenberg begründete vor der Presse,

warum deutsche Sportler Soldaten sind, damit, dass die Bundeswehr eben

soziale Verantwortung übernähme, weil Leistungssportler als spätere

Zivilisten beruflich aufgefangen würden. Dies ist aber nicht der Fall.

Genau dies ist seit Jahren der Vorwurf gegen die Bundeswehr, dass

ehemalige Militärberufssportler nach Ende ihrer Leistungssportlerarbeit

von der Budneswehr fallengelassen werden. Guttenberg hat keine Ahnung

und ist schlecht fachlich beraten, solch einen Unfug im Namen Deutschlands

weltweit zu verbreiten. Guttenmbergs Entlassung ist unumgänglich.

Tageszeitung titelt: Afghanistan-Einsatz: man kann auch NEIN sagen. Krieg:

In den Niederlanden zerbricht die Regierung. Die Sozialdemokraten weigern sich,

den Kampfeinsatz in Südafghanistan zu verlängern. Der deutsche Bundestag

entscheided am Freitag über die Aufstockung der Bundeswehrtruppen.

Tageszeitung Seite 1: Von Holland streiten lernen, Kommentar von Eric Chauvistré:

Bei Afghanistan gilt in deutschland leider: Nur Verräter brechen den Konsens.

Tageszeitung Seite 2, von Tobias Müller: Regierung scheitert an Afghanistan:

Niederlande: Nach dem Fall der regierung stehen den Niederlanden im Frühling

Neuwahlen bevor. Die ehemaligen Koalitionsparteien üben sich in

Schuldzuweisungen, die Rechtspopulisten sehen ihre Chance kommen.

Tageszeitung Seite 2 Eric Chauvistré: Raus aus Urusgan: Afghanistan:

Amerikaner und Briten bleiben im Süden allein. Westerwelle:

Keine Auswirkungen auf Deutschland

Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 21. Februar 2010: Nato:

Wir bleiben auch ohne die Niederländer: Bruch der Haager Regierung

erzwingt Abzug aus Urusgan/Bald Neuwahlen in Holland.

FAZ Kommentar Seite 1 von Andreas Ross: Poltern statt Poldern …

Wenn es um Krieg geht, sind Kompromisse nicht zu finden

Dietmarmoews meint: Kriegerischer Konflikt, Krieg, sprachliche Kompromisse?

Poldern soll Zusammenhalten und Gemeinschaftsgeist sein: wer poltert,

der hält nicht zusammen. Es müsste indes als eine Ehre gesehen werden,

dass Holland den Kriegsunsinn abbricht und die Chance des EXITs eröffnet.

FAZ Seite 3 von Andreas Ross: „..Ohne Ausgang eingemauert:

Der Bruch der niederländischen Koalition nützt vermutlich keinem …

Autor Ross manipuliert: denn der holländische Parlamentsbeschluss von

2007 bestimmt den Abzug im Jahr 2010. So steht es im Koalitionsvertrag

der jetzigen Regierungskoalition. Die wollte der christliche Balkenende

brechen. Also sind die Sozialdemokraten zurückgetreten. Über vermutliche

Nützlichkeiten muss nicht spekuliert werden. Es nutzt dem Frieden und es

kennzeichnet die holländische Parlamentsarmee, wenn demokratische

Beschlüsse verwirklicht werden.

DIE WELT bringt Holland/AFGHANISTAN erst auf Seite 5 von Rob Savelberg:

Niederlande steuern auf Neuwahlen zu. Die WELT Seite 6, Kommentar von

Stefanie Bolzen: Schon der Irakeinsatz Hollands war ohne Rechtsgrundlage.

Es gibt keine Argumente für den Krieg.. Auch die kanadischen, australischen

englischen und deutschen Regierungen stehen vor dem Scherbenhaufen und der

Debatte des Abzugs aus Afghanistan.

Idee, Produktion, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews,

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin, Musik: Radetzkimarsch


Lichtgeschwindigkeit 214

März 1, 2010

LICHTGESCHWINDIGKEIT 214

BILD IRREFÜHRUNG,

täglicher Kommentar zur Medienlage von dem Künstlergelehrten

Dr. Dietmar Moews, Piratenpartei Deutschland, aus Sicht der

Piratenbewegung – live und ungeschnitten – muss auch immer

die Werte der Piraten berücksichtigen: Offenheit, Transparenz,

Freiheit, Piraterie und Rechtsstaatlichkeit. Kritik am Kunstbetrieb

fällt da meist aus, aber hier: am Freitag 19. Februar 2010,

Alphons-Silbermann-Zentrum, Berlin Niederschönhausen in

Lichtgeschwindigkeit, dazu BILD Berlin/Brandenburg vom

18. und 9. Februar 2010, Financial Times DEUTSCHLAND

und Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 19. Februar 2010, DLF

Piratenthema hier: BILD IRREFÜHRUNG: Die Boluevard-Zeitung

aus dem Axel-Springer Verlag zieht verschärfte Vulgarisierung

in ihre Publikumsansprache: SCHEIßE, SCHWEINE, AKADEMIKERSCHEIßE.

Dietmarmoesws meint: Hier liegt BILD und ihre POST von WAGNER

daneben: Bildung heißt das Zauberwort aller politischen Zukunftsprogramme;

BILD spielt die moderne, technikfreundliche, fortschrittliche Linie,

IT-Technologie und IT-Revolution sind für BILD selbstverständlich.

Mehr Abiture, mehr Studium, mehr Bildung. Dazu passt dann

AKADEMIKER-SCHEIßE gar nicht. FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND

titelt: Daimler verstört Investoren. Keine Dividende wegen Milliardenverlust,

von Heimo Fischer Erstmals seit 14 Jahren kann Daimler nicht Dividende

ausschütten. FTD Leitartikel Seite 1: REGULIERUNG: SCHUTZ statt SÜHNE:

Von verschärften Eigenkapitalvorschriften über eine Zwangsabgabe

in einen Bankenrettungsfonds oder an den Staat bis zum Verbot des

Eigenhandels und der Kreditverbriefung kursiert derzeit eine ganze

Reihe von Vorschlägen. Sie alle haben gemeinsam, dass sie die

Allgemeinheit vor den Fehlern der Finanzwelt schützen sollen,

zugleich aber auch die Banken belasten …die Branche muss einen

erheblichen Beitrag zur Krisenvorsorge leisten. Dietmarmoews:

Die Ertragsziele der Banken dürfen nicht überschätzt und überfordert

werden. FTD Seite 12: High Noon in Holland von Claus Hecking:

Die Große Koalition in Holland (Christen/Sozialdemokraten) ist

über den Afghanistaneinsatz zerstritten. Premier Balkenende (Christ)

möchte den Koalitionsbeschluss, die Truppen bis ende 2010 zurückzuziehen,

kippen; es platzte die Koalition und Neuwahlen brächten derzeit die

Rechten nach vorne. Sozialdemokrat Bos stellt Balkenende ein Ultimatum.

Bis Freitagabend muss Balkenende zusagen, den Koalitionsbeschluss zu

bestätigen. Vize-Premier Wouter Bos: wir halten unsere Versprechen ein.

Die aktuellen Umfragen sehen die Sozialdemokraten sehr verschlechtert.

FTD Kommentarseite 26: Thomas Fricke: Wer zu viel Steuern senkt …

Die Staatsverschuldung steigt derzeit in jenen Ländern besonders drastisch,

die im jahrelangen Wettbewerb um niedrigere Steuersätze am eifrigsten

waren. Höchste Zeit das Dogma zu begraben. Dietmarmoews meint:

Hier muss also die FDP einen grundsätzliche Kurskorrektur vornehmen:

Steuersenkungen sind haushalterisch nicht nur nicht darstellbar, sie sind

auch konjunkturfeindlich. Frankfurter Allgemeine Zeitung titelt: Hoher

Verlust bei Daimler schockiert die Börse. FAZ Seite 1: WiR müssen Hacker

werden: Wer hilft uns, die unsichtbaren Umbrüche des Digitalzeitalters zu

begreifen? Eine neue Serie blickt in den Maschinenraum unserer Zukunft.

FAZ Feuilleton: Constanze Kurz: Aus dem Maschinenraum: Der Hacker:

alle zwei Wochen wird die IT-Revolution aus Sicht der Informatikerin

in laufenden Kolumnen durchgenommen. Dietmarmoews: Ich werden

fortan die IT-Fachautorin aus Sicht des IT-Soziologen und Piraten kritisch

begleiten. BILD Berlin/Brandenburg am 19. Februar 2010 Seite 2 Post von

Wagner: „Liebe Eltern der missbrauchten Kinder… Täglich wird die Zahl

größer. Wie kann ich als Katholik damit umgehen, mit diesen Schweinen?

Gar nicht! Sie sind Verbrecher …“ Dietmarmoews: BILD hetzt im klassischen

Vorurteils-Haltet den Dieb! Und setzt Beschuldigte mit Schweinen gleich.

BILD zeigt nicht, wer, was, Schweine sind und gemacht haben sollen

oder tatsächlich gemacht haben. BILD Berlin/Brandenburg am 18. Februar 2010

Seite 2 Post von Wagner: „Liebe Hartz-IV-Mitbürger; … die Politiker beschimpfen

sich. Sie schauen nicht hinter die Gardinen. Wir hören nur Akademiker-Scheiße,

wir hören die Wahrheit nicht …“ Dietmarmoews: BILD hetzt „AKADEMIKER-SCHEIßE“ –

was soll das sein? Bildung, mehr Bildung, mehr Investitionen für Bildung,

für mehr Akademiker? ARSCHKRIECHEREI beim BILD-Mob.

Produktion, Autor, Direktion: Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik/Admin, Piratencrew Berlin,

Musikwerbung: He’s got no love, The Searchers, 1964