Uli Hoeneß – Kampfmoral und Unmoral eines Steuerkriminellen 29

September 20, 2014

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am Samstag, 20. September 2014

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Die Staatskrise in Bayern, die durch Ausliegen in der Art des Seehofer wegdämmert, wurde heute durch die Ausgeh-Berichtserstattung der JVA-Landsberg / Oberbayern mit dieser frohen Botschaft neu aufgepumpt:

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Uli Hoeneß (geboren 1951), der berühmte Fußballweltmeister, Manager und Unternehmer, der als vorbestrafter Krimineller derzeit in der Haftanstalt „einsitzt“, hat heute einen ersten Ausgang erlaubt bekommen.

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Nun möchte ich doch reklamieren:

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Uli Hoeneß wurde bei aller Zerdehnung der rechtspflegerischen Relativität als zweifellos vielfältiger Straftäter zu einer Haftstrafe ohne Bewährung,ausdrücklich ohne Strafaussetzung, verurteilt.

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Uli Hoeneß hat entgegen den publizierten Behauptungen seine Straftaten nicht gestanden, weder welche Straftaten noch welche Dimensionen, der Geldumfänge und des Zeitrahmens.

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Die Rechtsstaatlichkeit wurde am Beispiel Hoeneß in Bayern ausgesetzt.

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Dietmar Moews meint: Bewährungsbegünstigung für den ohne Bewährung verurteilten Uli Hoeneß? Dann soll er jetzt ein vollumfängliches Geständnis bekanntgeben.

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Uli Hoeneß – Kampfmoral und Unmoral eines Steuerkriminellen 25

Mai 14, 2014

 

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am 14. Mai 2014

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Die hier aufgeführten Kolumnen zum Thema von Moral in unserer Zeit, bezogen auf die Prominenten-Berichterstattung des steuerkriminellen Fußballmanagers Uli Hoeneß aus Bad Wiessee und die Staatskrise des Freistaates Bayern unter der Prüfung als Rechtsstaat, kommt jetzt langsam zum Ende.

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Der Schwerkriminelle Hoeneß hat seine Straftaten nicht gestanden, sondern über den Urteilsspruch hinaus bekundet, was er von vom Gesetz und seinen Rechtsbrüchen hält.

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Hoeneß hat der Öffentlichkeit über das Fernsehen mitgeteilt, dass er infolge aufgeflogen zu sein und als prominenter Krimineller von vielen Menschen in der Öffentlichkeit abgelehnt wird, nunmehr „Hass“ hat.

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Hoeneß hat neuerlich seine Sonderrolle mit der Forderung der Sonderbehandlung an seinen Amigo-Staatskrisenstaat Bayern gerichtet. Hoeneß möchte nicht in die Justizvollzugsanstalt Landsberg am Lech, weil es dort transparent zugeht (nicht Hoeneß allein, sondern alle Einsitzenden von Stadelheim befinden sich in einer staatlichen und öffentlichen Anstalt). Seine Rechtsvertretung hat bei der Staatsanwaltschaft für das Landgericht München II Einspruch gegen seine Unterbringung in der JVA Landsberg eingelegt: wegen Verletzung seiner Privatsphäre. Hoeneß möchte ein Privatgefängnis, aber keine Sonderbehandlung, in dem seine Privatsphäre eben lieber nicht in einem oberbayerischen Gefängnis und bei unter Umständen Gefängnis-Wärtern oder anderen Häftlingen, die mit Geld geködert werden könnten, öffentlich bekannt werden könnte.

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Kürzlich erzählte Hoeneß vor einer Bayern-München-Presseveranstaltung, dass es völlig abzulehnen ist, wenn Geschäfte wegen Gewinngier gemacht würden, wie im Falle von laufenden Buchpublikationen zum Fall Hoeneß.

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Dietmar Moews meint: Ohne Sonderbehandlung dringt hier eine eher peinliche Farbe durch, die den etwa bislang als eher intelligenter erschienenen Fußballer, Metzgerssohn und Unternehmer, Uli Hoeneß (geb.1952), ziemlich gedankenlos – kurz: dumm wirken lässt:

Merkt der Schwerkriminelle nicht, wie er in seiner Sonderrolle eines besonders Prominenten eine Vorbildfunktion hat, die er nicht wählen oder abwählen kann, sondern die ihn als Staatsbürger verpflichtet, anständig zu sein? Wenn er nicht an sich halten kann, muss er keine solchen Presseauftritte veranstalten.

Über Geschmack streite ich hier nicht, wenn die Geschmacklosigkeit jedes Eigenmaß verloren hat.

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Nach objektiver Lage der Bewährungsbedingungen hätte ein Schwerkrimineller wie Hoeneß mit diesem Benehmen bereits die günstigere Beurteilung zur Haftminimierung vergeben, wenn es sich nicht um den Sonderfall Hoeneß in der bayerischen Staatskrise handeln würde.

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Ich sage es voraus: Nicht nur Berlusconi wird nach seiner symbolischen Sozialarbeit nicht mehr wie der alte zurückkommen – Uli Hoeneß dürfte während seiner Haftzeit noch mehr einfallen, als dass er 3 Millionen verspielt habe. Er wurde als Schwerkrimineller strafrechtlich verurteilt und gehört nun zu den erheblich vorbestraften deutschen Staatsbürgern. Wenn Hoeneß erstmal seine Zivilkleidung abgegeben und den Staatsrock angezogen hat, kann er seinen Hass – von einem normalen, sauberem polizeilichen Führungszeugnis unverbrämt – gegen sich selbst wenden.

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Ein beachtlicher Nebeneffekt des Falles Hoeneß sind nunmehr von den Finanzministern der Länder vergleichsweise geschwind durchgeführte Änderungen der Regeln der Selbstanzeige. Wer dem Staat nicht gegeben hat, was diesem zusteht, muss künftig deutlich mehr Geld nachzahlen, auch wenn er sich selbst angezeigt hat. Und auch die Anzeige selbst soll schwieriger gestaltet werden.

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Ganz abgeschafft werden soll die Selbstanzeige nicht, denn momentan hat der Staat dadurch erhebliche Einnahmen.

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Nach den neuen Regeln muss man auch in minder schweren Fällen die Steuerangelegenheiten der vergangenen zehn Jahre tadellos offenlegen. Das birgt das Risiko, dass etwaige Fehler die Straffreiheit verdürbe. Und der scheinbar großzügige Weg in die Steuerehrlichkeit führte in die Falle.

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Hoeneß hatte jedenfalls keine tadellose Selbstanzeige erstattet und ist bis heute seiner Pflicht, ordnungsgemäße Nacherklärungen vorzulegen, ebenfalls nicht nachgekommen. Hoeneß genießt als Schwerkrimineller eine Sonderbehandlung. Darin liegt die Staatskrise der Amigos.


Uli Hoeneß – Kampfmoral und Unmoral eines Steuerkriminellen 24

Mai 13, 2014

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am 13.Mai 2014

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Laut heutiger Nachrichtenlage wurde der Straftäter Hoeneß Opfer einer Straftat und hat daraufhin den Rechtsstaat und die Polizei beanspruchen können. Es gab eine Schutzgelderpressung. Hoeneß sollte 200.000 Euro zahlen, damit ihm während seiner Strafgefangenschaft (dreieinhalb Jahre ohne Bewährung) nichts zuleide getan werden soll. Die Polizei hat am Samstag abend in Forstried/München den Erpressungsgeldabholer festgenommen.

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Die hier aufgeführten Kolumnen zum Thema von Moral am Beispiel Uli Hoeneß in unserer Zeit, bezogen auf die Prominenten-Berichterstattung des steuerkriminellen Fußballmanagers Uli Hoeneß aus Bad Wiessee und die Staatskrise des Freistaates Bayern unter der Prüfung als Rechtsstaat, kommt jetzt langsam zum Ende.

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Hoeneß hat pauschal eingeräumt, bis zu 60 Millionen EURO unversteuerter Gewinne auf dem schweizer Vontobel-Bankkonto versteckt gehandelt zu haben.

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Hoeneß hat aber seine Strafhandlungen und zum Verständnis diese Vorgänge dem Gericht nicht überprüfbar dargelegt. Er hat Wert auf Verschleierung so gelegt, dass nunmehr weitere Straftaten zu ermitteln sind. Wenn nicht die bayerische Staatskrise Hoeneß davor schützt.

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Nun wurde der prominente Millionär Opfer eines Erpressungsversuchs.

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Schlussfolgerungen über die Entwicklungsrichtung der angängigen individuellen und kollektiven Moralvorstellungen, über qualitative Anhaltspunkte, sind aus Sicht des empirischen Soziologen so zu fassen:

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Fragen der Moral und der Kampfmoral, Alles, was man zum guten Benehmen und zur Farbe im Alltäglichen hinzunehmen bereit ist, Sitte und Stil in den Spielräumen gesetzlicher Normen lassen sich vom Fall Hoeneß nicht ableiten.

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Der Fall Hoeneß in den öffentlichen und privaten Reaktionen und ausgesprochenen Bewertungen wie auch das öffentliche Verhalten des Schwerkriminellen Uli Hoeneß selbst, zeigen einen individuellen Fall. Und die Regelhaftigkeit liegt darin, dass Uli Hoeneß sich in einer sozialen Szenerie aufhält, die ihn trägt, und auf die er geradezu weltabgewendet bezogen ist.

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Es sieht so aus, dass die nicht gerade hochintelligente Fußballerschaft und Prominentengruppe des Uli Hoeneß sich eigentlich als überfordert versteht. Folglich nehmen diese Sozialkontrolleure nicht steuernd auf Hoeneß Einfluss, sondern schweigen sich aus. Während man intern mit „dumm gelaufen“, „Künstlerpech“, oder „Spielsucht“ sich behilft und dadurch einen Schulterschluss demonstriert, der den Uli Hoeneß zum Durchhalten ermuntert. Hoeneß muss sich nicht ändern, Hoeneß muss nichts bereuen, Hoeneß darf unsinnige Ausreden und Gegenangriffe öffentlich vortragen. Seine Gruppe geht stets nichtssagend mit.

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Möglich, dass der eine oder andere jüngere Hoeneß-Fußballer mal von Zweifeln beschlichen werden wird, dass es vielleicht nicht wünschenswert und stark ist, einer Verpitbullung in der Gesellschaft öffentlich Ausdruck zu geben, wie es Uli Hoeneß tut – denn der scheint sich ja verrannt zu haben, verzockt, nennt er das.

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Der Fall Hoeneß zeigt eine deutsche Variante der staatsfernen Lebensweise und der informellen gestattenden Gesellschaft (Permissivität). Klarer und schlichter kann man entsprechend Staatsferne in Italien beobachten – wenn die Republik Italien pleite ist, schaut der Italiener vergnügt, schnüffelt in der Luft und sagt bestenfalls: Mein Arsch furzt.

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Mollath und Hoeneß Gerechtigkeit

April 29, 2014

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am 29. April 2014

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Die bayerische Rechtsstaatsgeschichte kennt viel Übel. F. J. Strauß lässt noch immer grüßen – der Bäderkönig war ein Amigo von vielen.

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Nachdem nunmehr ein schwerer Straftäter, der Fußballprominente Uli Hoeneß, ein Urteil bekommen hat, ohne dass seine Straftaten geklärt worden sind.

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Ja, sogar wird von interessierter Seite verbreitet, Hoeneß sei geständig und habe an der Aufklärung mitgewirkt, sieht es ganz hart anders aus:

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Hoeneß lügt in entscheidenden Ermittlungsfragen bis heute und stützt sich auf Verjährung statt auf Klärung und hat während des Ermittlungsverfahrens entscheidende Akten und Dokumente verheimlicht. Damit ist am Tage des Urteilsspruches – übrigens bis heute – die Steuerhinterziehungen nicht beziffert und nicht ermittelt. So ist es bis heute.

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Hier hat die bayerische Landesregierung nicht politisch nachgefasst oder doch – man muss wissen, dass die Staatsanwaltschaft an Justizminister und Ministerpräsident Horst Seehofer weisungsgebunden ist,

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Nun haben wir eine gelebte Rechtsstaatlichkeit mit Uli Hoeneß und ein Gerechtigkeitserlebnis der herrschenden Kampfmoral.

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Lebendiger Teil der heutigen bayerischen Rechsstaatsgeschichte ist der Strafrechtsfall gegen den Nürnberger Gustl Mollath – im Vergleich zu Uli Hoeneß:

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Mollaths strafrechtliche Anschuldigungen wurden schließlich mit einem Freispruch im Urteil bewertet. Aber – im weiteren Sinn wie im Fall Hoeneß – wurde auch gegen Mollath nicht ausermittelt.

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Unterschied zwischen Mollath und Hoeneß: Mollath wollte, dass die Vorwürfe gegen ihn angemessen ermittelt worden wären, damit seine Unschuld deutlich geworden wäre.

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Aber Mollath erhielt einen Freispruch mit unzähligen Verfahrensfehlern, Amtsanmaßungen, Beweis- und Zeugnisunterschlagung durch Gerichtspersonal, insbesondere Richter Otto Brixner.

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Ja, Freispruch hieß für Gustl Mollath aber nicht FREI – man erklärte Mollath für gemeingefährlich und ließ Mollath im bayerischen Psychiatrie-Enigma verschwinden: Er galt als schuldunfähig und gefährlich.

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Dietmar Moews meint: Kam denn Niemand auf die Idee, Uli Hoeneß dem bayerischen Psychiatrie-Trogglodytmarismus zu übereignen? Dann hätte man sich die Schande der unermittelten schweren Straftaten von Uli Hoeneß erspraren können – ähnlich dem Verfahren gegen Mollath

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In dem kommenden Wiederaufnahme-Strafverfahren gegen Gustl Mollath kann keine Verschlimmbesserung für Mollath herauskommen. Kurz, schlechter als Freispruch kann es nicht kommen. Mollath darf hoffen, dass die gesamten Straftatenvorwürfe gegen ihn so gut es geht im Wiederaufnahmeverfahren geklärt werden wird. Das wäre die nach Gerechtigkeit schreiende Rehabilitierung für Gustl Mollath.

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Mollath will zusätzlich vor das Oberlandesgericht in Bamberg ziehen bzw. Mollaths Rechtsanwalt Strate hat beim Bundesverfassungsgericht Beschwerde eingelegt:

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Mollath will klären lassen, ab wann Mollath widerrechtlich in der Psychiatrie gesessen hat bzw. sein Anwalt Gerhard Strate habe beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe eine Beschwerde gegen einen OLG Bamberg-Beschluß von 2011 eingereicht. Bamberg hatte bis zuletzt darauf entschieden, dass Gustl Mollath wegen seines gutachterlich-psychiatrischen Status in der geschlossenen Anstalt in Bayreuth bleiben musste (dpa / neues deutschland, 29. April 2014).

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Was sagen Uli Hoeneß, Gerechtigkeit und der freie Bürger?


Uli Hoeneß – Kampfmoral und Unmoral eines Steuerkriminellen 18

März 26, 2014

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am 26. März 2014

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Im Kriminalfall des Prominenten Uli Hoeneß kommen zu den bis hierher getroffenen Feststellungen und Erwägungen zu Fragen des Sittenverfalls oder Verpitbullung neue mitspielende Kraftrichtungen hinzu.

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Wir können heute an der breiten Medienresonanz zur 24. Deutschen Fußballmeisterschaft von Bayern München sehen, dass man trennt. Auf die Zusammenhänge zwischen dem Fußballverein, seinen Erwerbsfußballspielern und deren Sprechern und dem Kriminellen Hoeneß, wird weder innerhalb der Bayernmünchengruppe noch bei anderen Vereinen oder beim sonstigen Fußballpublikum zum Ausdruck gebracht, dass man bemerkenswert berührt wäre.

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Es ist ferner festzustellen, dass Instanzen der Gesellschaft, deren Thema und Gewerbe Moral ist, wie die christlichen, jüdischen, moslemischen und sonstige Moralunternehmen, keine grundsätzlichen Positionen zum Fall Hoeneß publiziert haben. Einzelmeinungen von Kirchenführern dringen nicht wesentlich durch und müssen deshalb hier nicht angefügt werden.

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Ja, und allerdings – es gibt wie bereits längst hier argumentiert worden ist – greifbare strafbare Tatsachverhalte des Uli Hoeneß, die nach zusätzlicher rechtsstaatlicher Klärung und Bewertung rufen. Dazu referierte gestern die FAZ im Wirtschaftsteil vom 25. März 2014, Seite15, hauptsächlich das Schweizer Wirtschaftsblatt „Bilanz“, wo es heißt:

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Die Aussagen des früheren FC-Bayern-Präsidenten Ulrich Hoeneß vor dem Münchner Landgericht erscheinen immer zweifelhafter. Hoeneß hat nach Angaben des Schweizer Wirtschaftsmagazins „Bilanz“für seine unversteuerten Devisentermingeschäfte in der Alpenrepublik stets einen konkreten Auftrag erteilt. „Hoeneß blieb beim Prinzip „Execution only“, das für jede Order einen persönlichen Kundenauftrag verlangt“, schreibt das Blatt in seiner neuesten Ausgabe. Dabei wartet es mit bemerkenswerten Detailkenntnissen aus der Privatbank Vontobel auf, wo Hoeneß zwei Geheimkonten führte. Der Vorwurf des Magazins: „Anders er als vor Gericht behauptete, musste er also am Telefon jede Order durchgeben.“

Auch der Vorsitzende Richter Rupert Heindl, dessen Strafkammer Hoeneß vor zwei Wochen wegen Steuerhinterziehung zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilte,ließ erhebliche Zweifel an seinen Aussagen erkennen. „Das hat Vontobel alleine entschieden?“, fragte er den Angeklagten ungläubig. „Sie können mit ihrem Geld machen, was sie wollen – aber ich kann das nicht nachvollziehen!“ Bei Transaktionen in Millionenhöhe müsse Hoeneß doch Gespräche mit der Bank geführt haben. Was dieser abstritt.

Zeitweise konnte Hoeneß dem Bericht zufolge auf Sicherheiten von 200 Millionen Euro zurückgreifen; daher müsse er zeitweise mehr als jene 155 Millionen Franken auf seinem Konto gehabt haben, die aus seinen Bankunterlagen ersichtlich waren. Damit sei Hoeneß am Züricher Bankenplatz über lange Zeit „der berühmteste deutsche Trader schlechthin“ gewesen. Das Magazin will überdies erfahren haben, dass Hoeneß entgegen seinen Beteuerungen sehr viel früher über die 70 000 Dokumente verfügen konnte, die er den Steuerbehörden erst zwei Wochen vor Prozessbeginn übergab. Hoeneß hatte sich darauf berufen, die Bank habe über ein Jahr gebraucht, um die Unterlagen zusammenzustellen. Dem widerspricht „Bilanz“ ausdrücklich: Für das Geldinstitut sei das keine große Sache gewesen; dessen IT-System erlaube solche Dokumentenrecherchen innerhalb weniger Tage.

Hoeneß Verteidiger äußerten sich dazu auf Anfrage dieser Zeitung (FAZ) bis Redaktionsschluss nicht. Auch weitere wichtige Fragen blieben in dem Turboprozess, der nur vier tage dauerte, ausgeklammert. Schweizer Finanzexperten weisen etwa darauf hin, dass die gleichartigen Finanzgeschäfte, die Hoeneß in derselben Zeit auf einem offiziell versteuerten Konto bei der Münchner Reuschel-Bank tätigte, auf ein lukratives Doppelspiel hindeuten könnten ( der „Herstatt-Dattel-Komplex“ A.d.V.). Bei solchen „Backup Deals“ setzen Kunden im Ausland auf einen Kursgewinn, im Heimatland dagegen spiegelbildlich bei derselben Währung auf einen Verlust. Gewinne bei der Offshore-Bank könnten dann unversteuert bleiben; die daheim anfallenden Verluste ließen sich dagegen steuerlich geltend machen (gewinnmindernde Verlustvorträge). Einen ähnlichen Vorwurf der Staatsanwaltschaft ließ das Gericht jedoch am Ende als unbedeutend unter den Tisch fallen.Schweizer Rechtsanwälte erläutern zudem, dass sich auf diese Weise auch Geld waschen, Korruption verschleiern und Scheingeschäfte abwickeln ließen.

Doch Ermittlungen darüber wird es nicht geben, denn das Urteil ist bereits rechtskräftig: Der Wurstfabrikant hat prompt auf eine Revision beim Bundesgerichtshof verzichtet; die Staatsanwaltschaft hat sich nach einer Schamfrist angeschlossen. Erfahrene Strafverteidiger gehen davon aus, dass dies vorab zwischen beiden Seiten verabredet war. „Bei so etwas fragt man vorher die Anklagebehörde, ob sie mitzieht, um kein Risiko einzugehen“, heißt es in Anwaltskreisen.

Die Münchner Strafverfolger beteuern zwar, es habe keine Einflussnahme der Politik gegeben. Doch Staatsanwälte sind weisungsgebunden, und Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) hatte umgehend seinen Respekt für Hoeneß‘ Entscheidung bekundet, auf Rechtsmittel zu verzichten. Auffällig ist auch, dass Aussagen eines angeblichen Informanten, der sich mehrfach über einen renommierten Anwalt für „Whistleblower“ mit zusätzlichen Vorwürfen bei den Behörden gemeldet hatte, am Münchner Justizministerium scheiterte. Denn dieses verweigerte ihm den geforderten Informantenschutz.“

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Wollte man mit Turbofall-Hoeneß ein neues System – den „unausgesprochenen Deal“ – so würde damit eine oberste Gerichtsentscheidung unterlaufen, wonach solche zulässigen Absprachen allerdings von strenger Einhaltung der gesetzlichen Formvorschriften abhängig gemacht ist. Das wäre hier hintergangen (Revisionsaspekt).

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Durch den völligen Verzicht auf denkbare und sich teilweise sogar aufdrängenden Beweisanträge hat sich die Verteidigung diesem Grundkonsens angeschlossen.“

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Unter obigen Befunden kommt die „klassische Herrschaftsmoral“ zur aktuellen offizialen Bestätigung: „Man lässt die Großen laufen, während die Kleinen hängen müssen.“

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Fortsetzung folgt


Uli Hoeneß – Kampfmoral und Unmoral eines Steuerkriminellen 1

März 10, 2014

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am 10. März 2014

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Heute wurde am Landgericht München das Steuerstrafverfahren gegen den Prominenten Uli Hoeneß eröffnet.

Die erste Selbstdarstellung des Angeklagten Hoeneß erweiterte die vorliegende Selbstanzeige erheblich, erneut schrittweise.

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Hoeneß eröffnete, bislang der Staatsanwaltschaft und dem Gericht nicht bekannte, neue zusätzliche selbst belastende Straftatbestände.

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Damit können Einsicht, Reue und Mitwirkung im Verfahren durch Hoeneß nicht glaubhaft gemacht werden.

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Auf die Risse in seinem Vortrag, zwischen Rechtstreue, Moral, Kampfmoral und Unmoral sowie intellektueller Unredlichkeit, zeigt der erste Auftritt von Uli Hoeneß seine persönliche Verpitbullung, indem Individualität und Urteilsschwäche mit Anmaßung und Rücksichtslosigkeit gepaart sind.

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Hoeneß‘ sogenannten „sozialen Taten“, voluntaristische Aktivitäten“ und im Laufe von Jahrzehnten geleisteten Spenden sollten zunächst sauber unterscheidbar in Handlungen der Steuerbegünstigung und Steuerabschreibungen bzw. Hingaben materieller Mitmenschlichkeit aus vor Einkommensteuer erworbenem privaten Mitteln deutlich machen. Hoeneß‘ persönlichen „Sozialleistungen“ waren Gewinnminderungen auf Steuerpflicht und Steuerzahlungen. Hoeneß hat quasi das Geld der Steuerallgemeinheit, ausgegeben. Wofür solches Geld ausgegeben wurde, entschied Hoeneß persönlich, keineswegs die Steuerzahler. So, zwar, sehen es die Wirtschafts- und Steuergesetze vor, aber Entlastung für einen Steuerkriminellen kann hieraus schwerlich bezogen werden.

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Sollte die moralische Verpflichtung des Obersatzes „Eigentum verpflichtet“ gelten, sind voluntaristische Betriebsausgaben und Steuerabschreibungen lediglich kaufmännische Etikette. Pflichterfüllung im Sinne der Moral wären Hilfen aus dem eigenen Portemonnaie oder Freizeitarbeit.

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Kurz, bei Uli Hoeneß haben wir es finanziell stets statt mit Moral mit Kampfmoral und Unmoral zu tun.

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Gefängnis auf Bewährung – Vollumfängliche freiwillige Steuerzahlung über alle Jahre – natürlich kein Freispruch – neues Steuerstrafrecht

Hoeneß Verpitbullung ist so weit gediehen, dass er seine zeitweilige Unzurechnungsfähigkeit „beim Zocken“ dem Gericht vortrug. Herausstach die Eröffnung, dass allein an einem Tag 18 Millionen Spekulationsverluste entstanden waren. Hoeneß hielt dennoch die Handlungsanweisung an seine Bank Vontobel aufrecht, weiter zu spekulieren.

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Den ehemaligen Leistungssportler Uli Hoeneß, als Fußballer in der Weltspitze, kennzeichneten Verhaltensweisen der Schnelligkeit, guter Auffassungsgabe, mehr der Geschicklichkeit, Feinheit und des Ehrgeizes, aber nicht der Brutalität oder der Nicklichkeit. Hoeneß erlitt durch schwere Sportverletzungen quasi eine Sportinvalidität und musste seinen Wettkampfsport vorzeitig aufgegeben.

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Uli Hoeneß erarbeitete als Manager, Sportdirektor und jetzt Vereinspräsident sowie Vorstand der AG FC Bayern München, für sich und den Verein sportlich und wirtschaftlich Weltgeltung.

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Hoeneß erlitt durch das Bekanntwerden seiner Spielsucht und seinen über den Verjährungszeitraum hinausreichenden vielfachen kriminellen Handlungen ein weltweites Verpitbullungs-Stigma.

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Hoeneß-Verpitbullung der Gesellschaft Fortsetzung folgt

Hoeneß-Verpitbullung der Gesellschaft
Fortsetzung folgt

Fortsetzung folgt