Sicherheitskonferenz

Februar 14, 2020

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am Freitag, 14. Februar 2020

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LÜGENPRESSE gab es schon vor HITLER. Besonders gab es Lügenpresse dann knallhart durch HITLER. Heute schottet die heutige LÜGENPRESSE das deutsche USA-Vasallentum gegen Kritik, Emanzipation und demokratische Partizipation ab.

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Heute beginnt die alljährliche MÜNCHNER SICHERHEITSKONFERENZ, an der nur Gläubige, höchst Verschworene mitmachen dürfen.

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Die LÜGENPRESSE macht das etwas anders auf. Z. B. BILD titelt am 14. Februar 2020 zur Sicherheitskonferenz:

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„Macht dieses Treffen die Welt friedlicher?“

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Ich lese das Wort „Macht“.

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Das passt ja zur „Machtfrage“.

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Die deutschsprachige PROPAGANDAMASCHINE, dieses täglich neu freifusionierende deutschen Führungsapparates, schlägt verlässlich nachdrücklich zu, wenn es um das Sprachdiktat geht.

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SICHERHEIT mal eben mit FRIEDEN anzuheimeln?

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JEDER kann erkennen, was LÜGENPRESSE bedeutet.

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Denn der springende Punkt ist bekanntlich, bei dieser Münchner Sicherheitskonferenz geht es immer um Rüstungsdispositionen und konkrete KRIEGE. Dass wir jetzt KRIEG als FRIEDENSPOLITIK von BILD nahegelegt bekommen, halte ich für eine der andauernden LÜGENPRESSE-Perversitäten.

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Die LÜGENPRESSE der preußischen Kaiserzeit war enorm stimulierend. Immerhin zog die deutsche Jugend 1914 mit HURRA in den Wilhelminischen Beistandskrieg – Studenten in München warfen ihre Bücherranzen in die Ecke und gingen freiwillig, um einzurücken – mit HURRA. Gekonnt hatte das aber die LÜGENPRESSE, die die nationalistische KRIEGS-KRAFT ansprach.

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Die LÜGENPRESSE der Weimarer Republik war sehr davon geprägt, all die neuen Möglichkeiten ideologisch-politischer Kulturansprüche aufzufalten und zuzuspitzen. Von Kaiserlich-Restaurativ zu Sozialdemokratisch, Christlich, Revanchistisch, Liberal, und diverse kommunistische, marxistische, frühkapitalistische, militaristische und diverse Adelsparteien, sogar feministische und antijüdische Redaktionen mischten daran mit, eine ökonomisch und städtisch-zersetzte, darbende Gesellschaft in zahllose geistig-soziale Gruppen zu teilen, schließlich gegenseitig aufzuhetzen. Jeder las seine eigenen Flugblätter, weil man sich auf die LÜGENPRESSE nicht verließ.

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Die LÜGENPRESSE der hitlerschen Gleichschaltung, wurde dann auf direktestem Weg zur Partei-Propaganda-Maschine der NSDAP, dann aber sehr bald nur noch zur HITLER-Gröfaz-Beschallung (nicht nur Zeitungen, auch die Volksempfänger-Radioprogramme). Ein Propagandaminister brachte das volle Massenmedien-System in Deutschland – immer gegen die „AUSLANDSHETZE“, die man LÜGENPRESSE nannte, zum Tanz: LÜGENPRESSE zur Rechtfertigung der eigenen LÜGENPRESSE.

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Nach dem Untergang des deutschen Vollrausches, ab 1941, sonderten sich geradezu als Berufskrakheit, massenhaft rechtschaffene Journalisten, Autoren, Publizisten, Schriftsteller aus dem HITLERDEUTSCHLAND ab. Immer einfacher wurde es dadurch für HITLERS LÜGENPRESSE.

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Die drei SIEGERMÄCHTE, 1945, gaben dem desolaten deutschen Rest zunächst einen geografisch-staatlich vereinheitlichten Gesamtstatus. Sehr bald wurden dann in den inzwischen vier Besatzungszonen, Amerikanisch, Sowjetisch, Französisch, Britisch, auch Top-down verordnete Kommunikationspraktiken, durch kommissarische Journalisten, Zeitungsverlagslizensen und bald auch Staatliche Rundfunk- und Fernseh-Sender eingerichtet. Der politische Anfang in den drei Westzonen war kulturell von den jeweiligen Alliierten geprägt. Ganz durchwirkend waren hierzu die Ambitionen der Briten – vorbildlich der britische Staatssender BBC. In der Ostzone sorgte der russische Kommisar für die stalinistische LINIEN-KOMMUNIKATION.

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Die LÜGENPRESSE der Ersten Bundesrepublik Deutschland betrieb das ökonomische deutsche Wiederaufbau-Wirtschaftswunder sowie die Verleugnung der NAZI-Nachhut in Staat und Gesellschaft.

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Die LÜGENPRESSE der heutigen ZWEITEN BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND, nach 1991, betreibt USA-Vasallentum des internationalen Finanzkasinos sowie der militärischen Unterwerfung. Der heutige Propagandaapparat in Deutschland wendet jeden Aufwand darauf, die Macht des USA-Herrschaftsanspruches fortzuführen.

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Völlig logisch, das hierdurch eine MÜNCHNER SICHERHEITSKONFERENZ sogar ganz eng geführt keinen sonstigen Zielen und Fragen gilt, als dem US-Vasallentum – eben auch vollbreitseitig durch die Massenmedien. Wer erinnert sich noch, wo das Schweizer Bankgeheimnis geblieben ist?

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Dietmar Moews meint: Ja – ZENSURSULA kann samt Berateraffäre und Multimillionen abtauchen. CORONA, AfD-Millionenerbe, Mike Mohring verschwindet, Merz nimmt Krisenanlauf zur Blackrock-Session, Steinmeier warnt Dresden vor Hamburg und Tokio, denn dort wurde ein Vielfaches gebombt und getötet …

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SICHERHEITSKONFERENZ? – FRIEDENSKONFERENZ?

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Was will man? was hat der Vortänzer ISCHINGER hier arrangiert?

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Wolfgang Ischinger sagt, „Europa soll beweisen, zur Selbstverteidigung fähig zu sein“. Er vergass anzmerken, dass er Selbstverteidigung in Friedenszeiten meint.

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Und da durfte gleich mal der MURAT-KURNAZ-GUANTANAMO-Verwalter STEINMEIER die Auftaktrede halten, wie es mir der Deutschlandfunk dankenswerter Weise heute mitteilt:

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DLF.de, am 14. Februar 2020:

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„Sicherheitskonferenz – Steinmeier warnt vor weltweitem „Totrüsten“

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Auf der Münchner Sicherheitskonferenz hat sich Bundespräsident Steinmeier zum Nato-Ziel bekannt, die Verteidigungsausgaben zu erhöhen.

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Der europäische Pfeiler der Nato müsse ausgebaut werden, sagte der Bundespräsident im Beisein zahlreicher Staats- und Regierungschefs zur Eröffnung der dreitägigen Konferenz. Gleichzeitig warnte Steinmeier davor, in der Außenpolitik einen zu starken Akzent auf das Militärische zu legen. Nötig seien vielmehr Respekt für das Völkerrecht und eine Sicherheitsstrategie, die alle integriere. Ohne ein solches Vorgehen werde man sich in einigen Jahren – zum Schaden aller – „weltweit totrüsten“, sagte der Bundespräsident. Konkrete Kritik übte Steinmeier unter anderem an der Außenpolitik der USA, Russlands und Chinas.

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Auch die Sprecherin des US-Repräsentantenhauses, Pelosi, plädierte für mehr Multilateralismus und eine starke transatlantische Zusammenarbeit zur Lösung von Krisen und Konflikten. Zu den weiteren Teilnehmern der 56. Münchner Sicherheitskonferenz zählen die Präsidenten Frankreichs und Afghanistans sowie die Außenminister der USA, Russlands, Chinas, Indiens des Irans und Kanadas.

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Steinmeier fordert die Aufrüstung Europas und – aber – das solle kein „TOTRÜSTEN“ werden (wen er da meint, muss man raten – sagen wir mal, unsere FEINDE sollen FRIEDLICH sein, anstatt uns TOTZURÜSTEN, wir Deutschen indes sollten EUROPA aufrüsten. Das wäre ja auch schön für die Vollbeschäftigung für die deutschen RÜSTUNGSKONZERNE. Und die sind ja weitgehend internationale Aktien-Konzerne – wenn DAIMLER aufrüstet, ist das z. B. auch Saudi-Arabien.

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Nun warte ich geduldig, wie sehr uns die Ideen zur SICHERHEITSKONFERENZ der Dissidenten näher gebracht werden, etwa Russland, China, Indien, Israel, USA usw. damit daraus eine rentable KRIEGSPOLITIK entstehen kann, wie bisher, denn – es soll ja die Republik nicht geändert werden, nein, es soll so bleiben, sagt auch die JUNGE UNION.

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Dietmar Moews, „Der fliegende Holländer“, 190cm/190cm, Öl auf Leinwand, in Berlin gemalt

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BANKEN -Kriminalität fordert die Große Koalition im STAMOKAP

Februar 10, 2015
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vom Dienstag, 10. Februar 2015

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Bildschirmfoto vom 2015-02-10 16:39:32

Screenshot Bild.de, 10. Februar 2015

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Der Ex-Bankers Hervé Falciani belegt 75 000 000 000 SUMME aller SCHWARZ angelegten Gelder! Und sitzt dafür in Schweizer Haft.

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75 Milliarden Euro (Billions) sind nachweislich durch das kriminelle Großbankwesen jeder fiskalischen Verpflichtung systematisch entzogen worden.

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Was Gustl Mollath bereits alarmiert hatte und mit Einzelhaft bezahlen musste, erreicht doch noch Stoiber, auch der belastete EU-Ratspräsident Jean-Claude Juncker wird noch gerichtlich aufgefordert werden, aufzuräumen, aufzuklären, statt das Steuerstrafrecht, wie im Fall Uli Hoeneß (kurzer Prozess) zu beugen.

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Die Süddeutsche Zeitung fasst auf die bekannten Fakten gestützt, am 9. Februar 2015 zusammen:

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„“Erst drohte die Bank mit rechtlichen Schritten, um dann „Verhaltensdefizite“ einzuräumen“.

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Die Schweizer Finanzaufsicht bestrafte die HSBC wegen zu laxer interner Kontrollen“.

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In den Foyers treffen sich Israelis und Palästinenser, Amerikaner und Iraner“.

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Die HSBC schämt sich öffentlich für die Schweizer Geschäfte und verspricht Veränderungen“.

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„“Bei der HSBC kapieren es die Leute immer noch nicht“, sagt ein ehemaliger FBI-Ermittler“.

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In einem Interview der Süddeutschen Zeitung mit einem ehemals zuständigen französischen Staatsanwalt kam es zu folgender Antwort:

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SZ (N. Casjens und R. Gast / Autoren) befragen Staatsanwalt Eric de Montgolfier:

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…“Aus meiner Sicht offenbart sich da ein Bruch der europäischen Solidarität.

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FRAGE: Sie erwähnen andere Länder. Die haben Ihnen sicherlich die Türen eingerannt, als der Fall 2009 publik wurde.

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ANTWORT: Mich hat überrascht, wie wenige Länder Interesse zeigten. Ich verstehe das nicht. Da gibt es ein riesiges Dossier, das zeigt, in welchem Ausmaß sich Steuersünder auf Kosten der Gesellschaft bereichern. Das sollte die Menschen in Europa eigentlich empören. Mein Eindruck ist eher, dass vielen das Ganze nicht allzu wichtig ist. …“

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Dietmar Moews meint: Hochrangige Politiker, höchste Richter, Konzernlenker, Rockstars, Fußball- und Formel-1-Weltmeister, Hollywood-Schauspieler und Mitglieder der reichsten Familien der Welt, tausende weiterer Kunden mit ausreichend Geld Schweizer Konten zu nutzen –

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Betrachtet man die Anzahl aller Erwerbs- und Lohnabhängigen von solchen Schwerkriminellen, und betrachtet man die Vernichtung von Gustl Mollath durch eine „Staatskrise der Vertuschung in Bayern“, fallen einem nicht nur Bastian Schweinsteiger, Sepp Blatter, Franz Beckenbauer, Uli Hoeness und Karl-Heinz Rummenigge ein:

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Annete Schavan mit vorgetäuschtem Doktorhut, ROM 2014

Annete Schavan mit vorgetäuschtem Doktorhut, ROM 2014

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Deshalb schweigen die „Hitlerschlauen“.

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Die Süddeutsche Zeitung aus München erweist sich in diesem Arbeitsfeld glücklicherweise nicht als Lügenpresse (ja – es ist natürlich ein SPD-Verlag, der nicht in allen Winkelzügen die CSU deckt). Doch die Blockparteien sind in diesen Angelegenheiten der Großbanken verfassungsverpflichtet, ihre staatsmonopolkapitalistische Politik gemeinverträglich zu halten, wenn sie schon die Gesetze beugen.

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STAMOKAP ist immer und prinzipiell die Verneinung des Marktes. Wer Wettbewerb und Leistungsorientierung vermeiden möchte, bereitet die Marktumgebung zu und lässt von den Parlamenten Wirtschafts-, Finanz- und Rechtspolitik durchsetzen, die die transnationalen Kapitalgrößen bevorteilt: Der Staat egalisiert den Markt durch Syndikatspolitik: Staats Monopol Kapitalismus (STAMOKAP).

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Stamokap in Deutschland zielt nicht mehr so sehr auf die Stärkung deutschen Großkapitals, sondern bahnt den Weg dem IWF-Syndikat – als G7MoKap.

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Das sogenannte TTIP Freihandelsabkommen ist so eine StaMoKap-Machenschaft.

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SHAKESPEARE zum TAG des BIERS

April 23, 2014

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am 23. April 2014

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Erinnern und Vergessen – dafür pflegt unsere Kulturgesellschaft die Qualitäten, die es sich lohnt zu lieben und zu nutzen. Tradition besteht aus Organisation, aus Inhalt und aus dem lebendigen Gebrauch der Traditionsgüter.

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Tag des Bieres

In Deutschland ist heute Bier-Tag. Die Bierbrauer-Lobby beruft den TAG des BIERES, weil die in Deutschland gepflegte Brauereikunst seit beinahe 500 Jahren betrieben wird.

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Dazu ZWEIERLEI:

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Bier trinken viele Menschen gerne. Biergenuss dient als soziale Praxis für heterogenes Beisammensein, als gesellschaftlicher Kitt und Konvention. Selbst wenn der Biertrinker alleine trinkt, stellt er sich seine eigene Biertrinkgewohnheit in sozial geprägter Weise vorman. Damit ist Bier ein Gegenstand der Kultur in Deutschland.

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Bier und Brauereigeschäft ist auch ein deutsches Wirtschaftsgut. Bier wird sogar nach China verkauft. Der europäische Handel mit Biermarken entwickelt sich für den Laien unübersichtlich – woher kommt Fanziskaner? woher Paulaner? – Andechser kommt jedenfalls aus Kloster Andechs und schmeckt nach der Wanderung auf den Hügel immer wunderbar.

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In Deutschland sinken derzeit die Gesamtabsätze und getrunkenen Mengen. Gleichzeitig steigt die Zahl der Brauereien durch kleine Neugründungen, die sich auch Neuigkeiten für die kultivierte Kundschaft ausdenken und damit gut ankommen.

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Tag des Shakespeares

Auch beinahe 500 Jahre bereits wiederholt sich der Geburtstag eines William Shakespeares (geboren 1564) aus Stratford an der Themse. Über diesen Shakespeare weiß man äußerst wenig, weil bereits zu dessen Lebzeiten einflussreiche Menschen in London dafür sorgten, dass Shakespeares Name als Pseudonym für revolutionäre Literatur der Zeit, eingesetzt worden war. Woran Herr Shakespeare persönlich keinen wesentlichen Anteil hatte.

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Wir haben es also mit dem Begriff Shakespeare hauptsächlich mit Theaterliteratur zu tun, aber auch mit Gedichten und Historien.

Shakespearetheater ist Sprechtheater. Das heißt: Schauspieler treten kostümiert vor und im Publikum einzeln oder in Gruppen auf und sprechen laut und deutlich, überwiegend zum Publikum, teils miteinander in Dialogen oder in Monologen und Proklamationen.

Dazu hat besonders das Globe-Theater in London mehrere Bühnenebenen, Balkone und Ausrufplätze, sodass eine Dramaturgie durch die Textschnitte der verschiedenen Sprecherpositionen sehr dynamisch und lebendig entwickelt werden können. Die Schauspieler reden den sehr dichten enorm klugen Text – quasi abwechselnd, so dass die Handlung durch Erzählen entsteht – spielen, agieren, grimassieren, was sich Schauspieler gemeinhin unter Schauspielerei vorstellen, gehört gar nicht so sehr zum Shakespeare-Sprechtheater. Es muss hauptsächlich laut und deutlich gesprochen werden.

Allein durch Mauerschau oder durch überraschendes Erscheinen von Sprechern im Publikum ist jede Tragödie tragisch und erregend, jeder Klamauk lustig, bei den Königsdramen jeder König ein kleiner Prinz wie jedermann – Gott kommt göttlicher Weise dabei ziemlich schlecht weg.

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Im politisch-realen Rollenspiel der Zeit kommen die Grenzsituationen, die abweichenden Spielräume, die Improvisationslösungen und das alltägliche Versagen als Kulturspiele von Shakespeare an die Leute. Wobei Realität und Theater nie verwechselt werden, sondern die Wirkung der Transzendenz aus der Spannung zwischen dem allseits bekannten Alltagsleben und der inhaltlichen Zuspitzung im Shakespeare-Drama als Kunstwerk dann in die Begeisterung und sozio-kulturelle Initiation eingeht. Die Londoner damals haben Shakespearestücke wie die neueste Tagesschau aufgenommen.

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Im Globe-Theater, ein weiß getünchter Fachwerkrundbau mit schwarzem Gebälk und Strohbedeckung, direkt an der Themse in London gegenüber den Bankgebäuden, waren Bühne und Bühnenemporen überdacht, der gesamte Innenraum in Holznaturton, rundherum die mehrstöckigen Ränge mit Holzbänken, die Vorbühne und der Mittelraum, daher das Tageslicht, liegen unter freiem Himmel.

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Und dort wurden als Stehpublikum, die sich auch auf dem Erdboden hinlagerten die umsonsten Zuschauer hineingelassen. Wer das Geld für den Eintritt nicht hatte, konnte damals Shakespeare trotzdem miterleben. Diese Menschen waren besonders begeistert und lebhaft, ließen sich zu lautstarker Teilnahme anregen – oft mehr als nur Ahs und Ohs, Warnrufe und Angstgeheul, auch Weinen wenns hart kam und natürlich Lachen wie aus Kohlenschüttern:

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Shakespeare – das hat äußerstes Qualitätsformat in jedem Belang. Wie viel besser könnten die deutschen Wähler wählen, wenn Sie die Shakespeare-Stücke kennen würden. Shakespeare ist Aufklärung und menschliche Praxis zugleich. Diese Kunstwerke könnten wir in unserer Kultur enorm nützen und gebrauchen – aber wir tun es nicht.

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In Deutschland wurde der Kunstbetrieb vollends in die Hände von Parteigängern der Salonpersonnage gegeben – die machen nunmehr neue Übersetzungen der Shakespeare-Texte – ja, warum nicht Hip Hop? – und alle gröhlen biertrinkend dahin.

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Theaterautoren der Salonpersonnage schneiden die Stücke, ändern die Übersetzungen und machen daraus expressionistisches Dadagestückel – weil die Kultur des Erinnerns und Vergessens, statt tradiert, vergessen wird. Ja, aus machtpolitischen Motiven wird diese Vergessen geradezu staatlich organisiert.

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So, nun zum Abschluss noch kurz zu Shakespeare:

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Shakespeare

Ist der Name einer 1564 geborenen Person aus Stratford on Avon River Thames, die analphabetisch lebte, keine weiterreichende Bildung erworben hatte und in weiten Teilen in der normalen geschichtlichen Versenkung lebte und blieb, bis heute.

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Die Shakespeare genannten Werke können von jenem Shakespeare nicht geschrieben worden sein!

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Egal – wir feiern den Geburtstag auch ohne die Texte zu lesen. Dietmar Moews hält sich neben den anspruchsvollen Origaltexten in Shakespeare-English an die bei Winkler erschienenden Schlegel-Tieck-Übersetzungen aus der Goethezeit.

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Wer sich dafür interessiert, greife zu Kurt Kreiler „Der Mann, der Shakespeare erfand. Edward de Vere Earl of Oxford“, Insel Verlag 2009.

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Kreiler konstruiert den Earl of Oxfort als Autor der berühmten, schon zu seiner Zeit sensationellen Shakespeare-Dramen, Sonette und sonstige Texte.

Da die Autorenschaft unter dem Namen Shakespeare noch lange über den Tod der damaligen Adepten verschleiert geblieben war, sind heutige, geradezu kriminalistische Rekonstruktionen natürlich mutmaßlich. Es kommen, weniger plausibel, noch zwei drei andere oder überhaupt mehrere Autoren für das Lable Shakespeare in Betracht, doch nur der Oxford scheint mir der Passende. Natürlich stimmt der Geburtstag dann nicht – der Edward de Vere lebte von 1550 bis 1604. Von ihm stammte auch das Pseudonym William, der Eroberer, und Shakespeare, der Speerschwinger.

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Mich überzeugen wesentlich der gesamte biografische Lebensaufbau des Oxford. Edward de Vere hat nachweislich und detailliert belegt nämlich das gesamte gebildete Europa seiner Zeit bereisen müssen/dürfen, also den Giordano Bruno, Dante, den Michel de Montaigne rauf und runter, von dem damaligen Kulturkanon, wie später Diderot oder Goldoni. Und Menschen seines Standes, am Londoner Hof, war literarisches Publizieren unmöglich, nämlich strengstens verboten.

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Die Shakespeare-Stücke sind voll des abendländischen Wissens, das ein bücherloser Willy in Stratford nicht kennen konnte.

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Wir vergessen nunmehr die Texte, aber erinnern den Geburtstag des Falschen am Tag des Bieres – PROST.